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DE102008032735A1 - Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus sowie Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus sowie Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

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DE102008032735A1
DE102008032735A1 DE102008032735A DE102008032735A DE102008032735A1 DE 102008032735 A1 DE102008032735 A1 DE 102008032735A1 DE 102008032735 A DE102008032735 A DE 102008032735A DE 102008032735 A DE102008032735 A DE 102008032735A DE 102008032735 A1 DE102008032735 A1 DE 102008032735A1
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DE
Germany
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signal
transfer function
analog
receiver
response
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102008032735A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicole Ruiter
Rainer Dr. Stotzka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karlsruher Institut fuer Technologie KIT
Original Assignee
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Forschungszentrum Karlsruhe GmbH filed Critical Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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Priority to PCT/EP2009/004982 priority patent/WO2010003672A1/de
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Ceased legal-status Critical Current

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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/12Analogue/digital converters
    • H03M1/124Sampling or signal conditioning arrangements specially adapted for A/D converters
    • H03M1/1245Details of sampling arrangements or methods
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Abstract

Es wird ein Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus sowie eine Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens beschrieben. Hierzu wird die Messstrecke über ein Anregungssignal a auf den Sender e angeregt und dadurch eine Systemantwort erzeugt, die durch den Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommen wird. Das am Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommene analoge Signal im Analog-Digital-Wandler wird derart unterabgetastet, dass mindestens T log(n) Abtastpunkte aufgenommen werden. In einer nichtlinearen Rekonstruktion wird die spezifische Messantwort s durch Ausnutzung ihrer Eigenschaften rekonstruiert. Die Lösung $I1 wird mit einer Wahrscheinlichkeit nahe 1 als Lösung der Optimierung betrachtet. Hierzu werden genügend viele Abtastpunkte aufgenommen und die Spalten der korrespondierenden Töplitzmatrix zur Faltung sind mindestens näherungsweise orthogonal. Die Signalverarbeitungsstrecke hat kein Bandpassfilter.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und eine Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus sowie eine Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens. Hierbei steht die Messtechnik, insbesondere die Ultraschallmesstechnik im Fokus.
  • Zur Digitalisierung analoger Signale sind die Signalquelle, i. a. die Messstrecke, ein analoges Bandpassfilter und ein Analog-Digital-Wandler, kurz AD-Wandler, notwendig (siehe 5). Damit das analoge Signal vollständig, d. h. ohne Informationsverlust wiederhergestellt werden kann, muss das Shannon'sche Abtasttheorem berücksichtigt werden. Das heißt kurz: Ein Signal muss mindestens mit der doppelten Frequenz der Bandbreite des Signals abgetastet werden. Das hat zur Konsequenz, dass aufgrund aufwendiger Bandpass-Filter und einem A/D-Wandler bei hochfrequenten Signalen hohe Kosten entstehen. Die Anzahl der zu verarbeitenden, z. B. die zu speichernden, Daten steigt linear mit der Abtastfrequenz und dar Anzahl der parallel aufzunehmenden Kanäle.
  • Im Allgemeinen können die physikalischen Eigenschaften des zu messenden Objekts, z. B. Ort und Stärke der Reflexionen an den Objektkanten, nicht vollständig rekonstruiert werden, da durch den Bandpassfilter wichtige Informationen in der Datenaufnahme herausgefiltert werden. In den letzten Jahren wurde eine neue mathematische Theorie entwickelt, das so genannte Compressive Sensing bzw. Compressive Sampling. Compressive sampling mitsamt dem mathematischen Hintergrund ist beispielsweise in Int. Congress of Mathematics, 3, pp. 1433–1452, Madrid, Spain, 2006 beschrieben.
  • Die Rekonstruierbarkeit der Signale hängt von den Eigenschaften der zu erstellenden Töplitz-Matrix ab, deren Spalten nähe rungsweise orthogonal sein sollten. Dies ist bei beliebigen Messtrecken und der Übertragungsfunktionen der Sender und Empfänger nicht unbedingt gegeben. Deshalb führen Joel Tropp et al. "Random filters for compressive sampling and reconstruction" (IEEE Int. Conf. an Acoustics, Speech, and Signal Processing (ICASSP), Toulouse, France, May 2006) ein, um mit Hilfe von Compressive Sampling in Verbindung mit zufälligen Filtern Signale so unterabzutasten, dass sie anschließend vollständig rekonstruierbar werden. Diese sind in analoger Hardware aber nur sehr schwer und mit erheblichen Kosten aufzubauen.
  • Daraus entstand die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, nämlich mit Unterabtastung in Verbindung mit Compressive Sampling bei der Digitalisierung analoger Signale sowie bei der anschließenden Datenspeicherung sowie dem Datentransport Hardwareaufwand zu sparen.
  • Die Lösung der Aufgabe entstand aus der zentralen Idee, den Einsatz von Compressive Sampling in Kombination mit gezielter Anregung zur Datenaufnahme und anschließender Signalrekonstruktion zur Verminderung der Kosten der Digitalisierungshardware mit gleichzeitiger Verbesserung der Signalrekonstruierbarkeit zu verwenden. Die Lösung wird in Anspruch 1 durch seine kennzeichnenden Merkmale beschrieben:
    Es wird die Messstrecke über ein Anregungssignal a auf den Sender e angeregt und dadurch eine Systemantwort erzeugt, die durch den Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommen wird. Bei einer linearen Messstrecke wird dann das Anregungssignal a mit der Impulsantwort des Messsystems e·r und der spezifischen Messantwort s des zu messenden Objekts gefaltet. Die spezifische Messantwort s des zu messenden Objekts entspricht einem komprimierbaren Signal mit einer maximalen Anzahl T von Peaks. Das am Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommene analoge Signal wird im Analog-Digital- Wandler derart zu einem digitalen Signal x unterabgetastet wird, dass mindestens T log(n) Abtastpunkte aufgenommen werden. Dabei sind T < n, vorzugsweise: T << n, die Anzahl von Peaks und n die Anzahl der zu rekonstruierenden Abtastpunkte der spezifischen Messantwort s. In einer nichtlinearen Rekonstruktion wird die spezifische Messantwort s durch Ausnutzung ihrer Eigenschaften rekonstruiert, und zwar indem das Optimierungsproblem der Suche von s ⁀ mit minimaler L1-Norm und der Randbedingung Σ|s ⁀i| = Minimumsowie der Beziehung x = a·e·r·Unterabtastung·s ⁀gelöst wird. Die Lösung s ⁀ wird mit einer Wahrscheinlichkeit nahe 1 als Lösung der Optimierung betrachtet und entspricht der gesuchten spezifischen Messantwort s. Dabei müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:
    • – es werden genügend viele Abtastpunkte aufgenommen und
    • – die Spalten der korrespondierenden Töplitzmatrix zur Faltung: [a·e·r·Unterabtastung]
    sind orthogonal, mindestens jedoch näherungsweise orthogonal.
  • Nach dem von Anspruch 1 abhängigen Unteranspruch 2 wird im Falle der zu rekonstruierenden speziellen, nicht aus Peaks bestehenden, jedoch komprimierbaren Messantwort die Optimierung durch Umformulierung der Norm angepasst. Damit wird die fehlerfreie Rekonstruktion erreicht. Zur Erläuterung: ein Signal wird als komprimierbar verstanden, wenn es durch eine Anzahl T Zahlen vollständig beschreibbar ist.
  • Das hat zur Konsequenz, dass nach Anspruch 3 die Signalverarbeitungsstrecke kein Bandpassfilter hat oder benötigt, aber dennoch die fehlerfreie Signalrekonstruierbarkeit besteht.
  • Die Vorteile und Wirkungen der Erfindung realisieren sich durch:
    • – geringeren Hardware Aufwand;
    • – geringere Kosten;
    • – weniger Daten und eine geringere Datenrate;
    • – eine höhere Orts- bzw. Zeitauflösung;
    • – die Position der Peaks lässt sich mit beliebiger Genauigkeit bestimmen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 die Signalverarbeitungsstrecke;
  • 2a–c ein prozessiertes Signal;
  • 3 die Bestimmung des Messsignals x;
  • 4 ein komprimierbares Signal mit T = 7 Peaks;
  • 5 die Signalverarbeitungsstrecke nach dem Stande der Technik.
  • Nach 1 erfolgt die Digitalisierung der den Sender mit der Übertragungsfunktion e erregten Anregung a mit Compressive Sampling. Hierbei ist im Gegensatz zu 5 ein Bandpassfilter nicht mehr notwendig (Anspruch 3). Die Signalverarbeitungsstrecke besteht nur noch aus dem Sender mit der Übertragungsfunktion e, über den die Anregung a, hier ein sinusförmiges Signal, in die Messstrecke s eingekoppelt wird. Der Empfänger mit der Übertragungsfunktion r nimmt die Antwort des zu messenden Objekts auf. Das sind beispielsweise Reflexionen an den Objektkanten als spezifische Messantwort s. Der A/D-Wandler arbeitet mit Unterabtastung und gibt das digitalisierte Signal x aus, aus dem schließlich in der nichtlinearen Rekonstruktion die spezifische Messantwort s mit großer Wahrscheinlichkeit wieder richtig hergestellt wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist eine Wahrscheinlichkeit nahe 1 gemeint. Wirklich wird in der nichtlinearen Rekonstruktion die Schä tzung s ⁀ ermittelt, die den Eigenschaften des Objekts in der Messstrecke sehr nahe kommen. Damit ist mit dem Verfahren auf der Signalverarbeitungsstrecke das Shannon'sche Abtasttheorem die diese Signaltypen umgehbar (siehe unten).
  • In den 2a–c wird ein beispielhaftes Signal, das Original s (2a) gezeigt. Daraus wird das Messsignal x erzeugt (2b. In 2c ist das rekonstruierte Signal dargestellt, das dem wahren Signal s (2a) sehr nahe kommt (große Wahrscheinlichkeit), bzw. in diesem Fall identisch ist (Wahrscheinlichkeit 1). Das Verfahren ist durch die Gleichung: x = A·sdarstellbar. Dabei ist A die Faltungsmatrix x, die Töplitzmatrix, des oben beschriebenen Messsignals und s die ebenfalls oben beschriebene Messantwort. Eine beispielsweise Simulation ist:
    Die Anregung a ist als eine zufällige Folge der Länge 512: a = [a1, a2, a3,... a512]vorgegeben. Die Messstrecke mit der spezifischen Messantwort s ist ein komprimierbares Signal, welches durch max. T = 20 Peaks beschrieben wird. Die Zeitpunkte sowie die Amplituden der Peaks sind unbekannt. In diesem Beispiel wird s durch n = 2048 Abtastpunkte dargestellt. Die Übertragungsfunktionen der Sender e und Empfänger r seien jeweils 1. Damit werden nach der Theorie etwas mehr als: T log(n) = 153 Messwerte,benötigt, um die spezifische Messantwort s fehlerfrei zu rekonstruieren. Um eine gute Näherung an s zu erreichen, reichen weniger Messwerte aus. Mit einer Unterabtastung um den Faktor 10 ergeben sich beispielsweis 204 Abtastpunkte für das digitale Messsignal x. 3 zeigt dazu die Gleichung x = A·s in Komponenten. Das Messsignal x wird daraus folgendermaßen bestimmt:
    Die Unterabtastung um den Faktor 10 wird durchgeführt, indem aus x und A alle Zeilen außer der 10., 20., 30., etc., gestrichen werden. Das rekonstruierte Signal s ⁀ zeigt s nahezu vollständig, konnte also mit nur 204 Messwerten rekonstruiert werden.
  • Ein komprimierbares Signal bedeutet hier, dass sich das Signal ohne Informationsverlust so transformieren lässt, dass es sich als dünn besetztes Peak-Signal darstellt. Ein Peak-Signal bedeutet, dass das transformierte Signal größtenteils den Wert Null annimmt und nur an wenigen Stellen ungleich Null ist, wie beispielsweise in 4 dargestellt. Dort besteht das komprimierbare Signal aus T = 7 Peaks.
  • Auf die Breite der Anwendung des Verfahrens sei hingewiesen:
    Für viele Anwendungen erfüllen Signale aus Messsystemen das oben geforderte Kriterium. Einige Beispiele bzw. Anwendungsbereiche:
    Laufzeitmessung, z. B. Puls-Echo-Signale aus Radar und Ultraschall,
    Messungen aus der Hochenergiephysik, gesucht werden relativ seltene Events,
    Radio-Messungen, nur wenige Frequenzbänder, Spektralanalysen, tomographische Verfahren
  • Um die Vorteile de Verfahrens hervor zu heben, wird die Digitalisierung analoger Signale in der Messtechnik, insbesondere Ultraschallmesstechnik nach dem Stande der Technik mit 5 kurz geschildert. Dort nämlich sind zur Digitalisierung analoger Signale die Signalquelle, die Messstrecke, ein analoges Bandpass-Filter und ein A/D Wandler wie in 5 gezeigt, nötig. Das Vorgehen bei der Digitalisierung analoger Signale erfordert, damit das analoge Signal vollständig, d. h. ohne Informationsverlust, wiederhergestellt werden kann, dass das Shannon'sche Abtasttheorem erfüllt ist. D. h. die Ungleichung: fAbtast > 2·(fMax – fMin)muss erfüllt werden. Dabei sind: fAbtast die Abtastfrequenz, fMin die minimale im Signal vorkommende Frequenz, fMax die maximale im Signal vorkommende Frequenz. Daraus folgt: Ein Signal muss mindestens mit der doppelten Frequenz der Bandbreite des Signals abgetastet werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Int. Congress of Mathematics, 3, pp. 1433–1452, Madrid, Spain, 2006 [0003]
    • - Joel Tropp et al. ”Random filters for compressive sampling and reconstruction” (IEEE Int. Conf. an Acoustics, Speech, and Signal Processing (ICASSP), Toulouse, France, May 2006 [0004]

Claims (3)

  1. Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus, wobei die zu rekonstruierende Messantwort aus Peaks besteht oder aber komprimierbar ist, bestehend aus den Schritten: ein Sender mit der Übertragungsfunktion e strahlt in eine Messstrecke ein, ein Empfänger mit der Übertragungsfunktion r nimmt das davon herrührende analoge Signal auf, durch eine Analog-Digital-Wandlung wird das in die Messstrecke eingestrahlte Signal digitalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass: die Messstrecke über ein Anregungssignal a auf den Sender e angeregt und dadurch eine Systemantwort erzeugt wird, die durch den Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommen wird, wodurch bei einer linearen Messstrecke das Anregungssignal mit der Impulsantwort des Messsystems e·r und der spezifischen Messantwort s des zu messenden Objekts gefaltet wird, wobei die spezifische Messantwort s des zu messenden Objekts einem komprimierbaren Signal mit einer maximalen Anzahl T von Peaks entspricht, das am Empfänger mit der Übertragungsfunktion r aufgenommene analoge Signal im Analog-Digital-Wandler derart zu einem digitalen Signal x unterabgetastet wird, dass mindestens T log(n) Abtastpunkte aufgenommen werden, mit T < n als der Anzahl von Peaks und n als die Anzahl der zu rekonstruierenden Abtastpunkte der spezifischen Messantwort s, in einer nichtlinearen Rekonstruktion die spezifische Messantwort s durch Ausnutzung ihrer Eigenschaften rekonstruiert wird, indem das Optimierungsproblem der Suche von ŝ mit minimaler L1-Norm und der Randbedingung Σ|s ⁀i| = Minimumsowie der Beziehung x = a·e·r·Unterabtastung·s ⁀gelöst wird, die Lösung s ⁀ mit einer Wahrscheinlichkeit nahe 1 als Lösung der Optimierung betrachtet wird und der gesuchten spezifischen Messantwort s entspricht, wobei folgende Voraussetzungen erfüllt werden müssen: – es werden genügend viele Abtastpunkte aufgenommen und – die Spalten der korrespondierenden Töplitzmatrix zur Faltung: [a·e·r·Unterabtastung]sind orthogonal, mindestens jedoch näherungsweise orthogonal.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle der zu rekonstruierenden speziellen, nicht aus Peaks bestehenden, jedoch komprimierbaren Messantwort die Optimierung durch Umformulierung der Norm angepasst wird, wodurch die fehlerfreie Rekonstruktion erreicht wird.
  3. Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bestehend aus: einem an einer Messstrecke angebrachten Sender mit der Übertragungsfunktion e, einem an der Messstrecke angebrachten Empfänger mit der Übertragungsfunktion r, einem sich an den Empfänger anschließenden Analog-Digital-Wandler, an den sich eine Einrichtung zur nichtlinearen Rekonstruktion anschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalverarbeitungsstrecke kein Bandpassfilter hat.
DE102008032735A 2008-07-11 2008-07-11 Verfahren zur Digitalisierung analoger Signale und Rekonstruktion des jeweiligen Signals daraus sowie Signalverarbeitungsstrecke zur Durchführung des Verfahrens Ceased DE102008032735A1 (de)

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