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DE102008032702A1 - Bremsanlage für ein Nutzfahrzeug - Google Patents

Bremsanlage für ein Nutzfahrzeug Download PDF

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DE102008032702A1
DE102008032702A1 DE102008032702A DE102008032702A DE102008032702A1 DE 102008032702 A1 DE102008032702 A1 DE 102008032702A1 DE 102008032702 A DE102008032702 A DE 102008032702A DE 102008032702 A DE102008032702 A DE 102008032702A DE 102008032702 A1 DE102008032702 A1 DE 102008032702A1
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Germany
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brake
braking
clamping
brake system
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DE102008032702A
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English (en)
Inventor
Johann Dobler
Hajo Pargmann
Hans-Peter Zeiler
Sven Krieger
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AGCO GmbH and Co
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AGCO GmbH and Co
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/54Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bremsanlage für ein Nutzfahrzeug. Über eine in einem Zwischenelement (13) angeordnete Verschiebeeinheit (2) wird ein Lüftspiel nach einem Bremsvorgang zwischen einem Steuerelement (11) und dem Zwischenelement (13) und/oder zwischen einem Bremselement (12) und dem Zwischenelement (13) eingestellt. Mittels eines sich jeweils im Steuerelement (11) und im Bremselement (12) befindlichen Spannelements (15, 15'), welches jeweils mit der Verschiebeeinheit (2) verbunden ist, kann ein Verschleiß und ein sich damit änderndes Lüftspiel ausgeglichen werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bremsanlage für ein Nutzfahrzeug.
  • Die Bremsanlagen bei Nutzfahrzeugen, wie beispielsweise bei Landmaschinen, sind vorzugsweise als Ringkolbenbremsen ausgebildet. Bei Ringkolbenbremsen wird beim Betätigen eines Bremspedals ein in einer Kammer enthaltenes Fluid, beispielsweise durch einen Kolben verdichtet, bzw. unter Druck gesetzt. Infolge der Verdichtung, bzw. infolge des unter Druck setzens und des damit verbundenen Druckanstiegs des Fluids, wird eine Kraft auf ein Steuerelement, wie z. B. einen Ringkolben ausgeübt. Dabei kann es sich bei dem Fluid um ein flüssiges oder ein gasförmiges Medium handeln. Aufgrund der sich infolge der Krafteinwirkung einstellenden axialen Bewegung des Steuerelements erfolgt, über ein mit dem Steuerelement gekoppeltes Bremselement, wie z. B. eine Bremsplatte, eine Bremsung des Nutzfahrzeugs. Die Kopplung des Steuerelements mit dem Bremselement erfolgt über ein Zwischenelement und über eine erste und zweite Kopplungseinheit, die beispielsweise jeweils als Bremslamelle ausgebildet sein kann.
  • Während eines Nutzfahrzeugbetriebs erfolgt im Laufe der Zeit ein Verschleiß der jeweiligen Kopplungseinheit. Infolge des Verschleisses der jeweiligen Kopplungseinheit erhöht sich ein ursprünglich voreingestelltes Lüftspiel, d. h. der Abstand, der bei einer axialen Verschiebung zwischen dem Steuerelement und dem Zwischenelement und/oder zwischen dem Bremselement und dem Zwischenelement überwunden werden muss, damit eine Bremsung des Nutzfahrzeugs erfolgen kann. Um die Vergrößerung des Lüftspiels zu vermeiden, ist eine genaue Nachstellung erforderlich, da sich ansonsten jeweils der axiale Abstand zwischen dem Steuerelement und dem Zwischenelement und oder dem Bremselement und dem Zwischenelement immer mehr vergrößert. Dies kann dazu führen, dass bei identischer Bremsbetätigung, eine geringere oder keine Bremswirkung auf das Nutzfahrzeug erzielt wird. Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass sich nach einem Bremsvorgang das Steuerelement, das Bremselement und das Zwischenelement von der jeweiligen Kopplungseinheit wieder löst und in die jeweilige Ausgangsposition zurückkehrt.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, eine Bremsanlage bereitzustellen, die jeweils eine Lösung der jeweiligen Kopplungseinheit von dem Steuerelement, dem Bremselement und dem Zwischenelement ermöglicht und gleichzeitig eine Nachstellung des Lüftspiels bewerkstelligt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mittels einer auf dem Zwischenelement angeordneten Verschiebeeinheit eine Lösung der jeweiligen Kopplungseinheit vom Steuerelement, Bremselement und Zwischenelement, insbesondere auch für langsamlaufende Zweischeibenringkolbenbremsen, möglich ist. Ferner wird mittels eines Spannelements, eines Verbindungselements und einer axialen Verschiebeeinheit eine Nachstellung des Lüftspiels der Ringkolbenbremse ermöglicht. Somit kann bei identischer Bremsbetätigung eine vom Verschleiss unabhängige Bremswirkung auf das Nutzfahrzeug sichergestellt werden. Auch erfolgt mittels der Verschiebeeinheit eine Zentrierung der Zwischenplatte zwischen dem Steuerelement und dem Bremselement.
  • Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
  • 1: einen Ausschnitt einer Schnittansicht einer Bremsanlage mit einer Nachstellung des Lüftspiels, bei der keine Bremsbetätigung erfolgt.
  • 1 zeigt einen Ausschnitt einer Schnittansicht einer Bremsanlage mit einer Nachstellung des Lüftspiels, bei der keine Bremsbetätigung erfolgt. Bei der in 1 dargestellten Bremsanlage handelt es sich beispielsweise um eine Ringkolbenbremse 1. Die Ringkolbenbremse 1 weist ein zwischen einem Steuerelement 11 und einem Bremselement 12 angeordnetes Zwischenelement 13 auf. Ferner ist zwischen dem Steuerelement 11 und dem Zwischenelement 13 eine erste Kopplungseinheit 14 vorgesehen. Des Weiteren ist zwischen dem Steuerelement 11 und dem Bremselement 12 eine zweite Kopplungseinheit 14' vorgesehen.
  • Dabei sind das Steuerelement 11, das Zwischenelement 13 und das Bremselement 12 drehfest in der Bremsanlage angeordnet. Die erste und zweite Kopplungseinheit 14, 14' sind an einer in der 1 nicht dargestellten Antriebswelle drehbar angeordnet. Des Weiteren sind das Steuerelement 11, das Zwischenelement 13 und die erste und zweite Kopplungseinheit 14, 14' axial verschieblich.
  • In einer Kammer 8, die dem Steuerelement 11 vorgeschaltet ist, wird ein sich darin befindliches Fluid verdichtet. Mittels des verdichteten Fluids wird eine axiale Kraft auf das Steuerelement 11, die zum Bremselement 12 gerichtet ist, ausgeübt. Bei dem Fluid kann es sich um ein flüssiges oder gasförmiges Medium handeln. Infolge der Kraftausübung durch das Fluid, erfolgt eine axiale Verschiebung des Steuerelements 11 in Richtung des Bremselements 12. Das Steuerelement 11 wird über die erste Kopplungseinheit 14 bei einer Überschreitung des zwischen dem Steuerelement 11 und dem Zwischenelement 13 vorgesehenen ersten Lüftspiels in Kontakt mit dem Zwischenelement 13 gelangen.
  • Nach einer Überschreitung des ersten Lüftspiels, und bei einer unverminderten Kraftausübung des Fluids auf das Steuerelement 11, wird ferner das Steuerelement 11 und das Zwischenelement 13 in Richtung des Bremselements 12 verschoben, bis ein sich zwischen dem Bremselement 12 und dem Zwischenelement 13 ausgebildetes zweites Lüftspiel überschritten wird. Somit wird eine Bremswirkung auf das Nutzfahrzeug ausgeübt.
  • Ferner weist das Zwischenelement 13 mindestens eine Aussparung auf, innerhalb der jeweils eine Verschiebeeinheit 2 angeordnet ist. Dabei kann das Zwischenelement 13 beispielsweise drei Aussparungen aufweisen, deren Mittelachsen jeweils um 120° versetzt zueinander angeordnet sind. Die Verschiebeeinheit 2 weist jeweils ein Hülsenelement 21 auf, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser der Aussparung des Zwischenelements 13 in Kontakt steht. Das Hülsenelement 21 besitzt eine Durchgangsbohrung und an beiden Enden einen Abschnitt mit einem Innendurchmesser, der größer ist als der Durchmesser der Durchgangsbohrung. Dadurch entsteht an beiden Enden des Hülsenelements ein Absatz. In die beiden gegenüberliegenden Enden des Hülsenelements 21 ragt jeweils ein erstes oder zweites Schiebeelement 23, 23' hinein. Dabei ist der in das Hülsenelement 21 ragende Teil des Schiebeelements 23, 23' tassenförmig ausgebildet, wobei in den Bereich mit dem größeren Durchmesser passen. Des Weiteren ist in der Durchgangsbohrung innerhalb des Hülsenelements 21 eine Feder 22 angeordnet, die an dem dem Steuerelement 11 zugewandten Ende mit dem ersten Schiebeelement 23, und an dem dem Bremselement 12 zugewandten Ende mit dem zweiten Schiebeelement 23' in Kontakt steht. Das Hülsenelement 21 ist dabei in dem Zwischenelement 13 fest angeordnet. Diese axiale Fixierung des Hülsenelements 21 erfolgt auf der dem Bremselement 12 zugewandten Seite mittels beispielsweise eines Absatzes und auf der dem Steuerelement zugewandten Seite mittels beispielsweise eines Sprengrings.
  • Bei einer in der 1 dargestellten Ringkolbenbremse bildet sich jeweils zwischen der zum Absatz des Hülsenelements 21 zugewandten Stirnfläche des jeweiligen Schiebeelements 23, 23' und der zum jeweiligen Schiebeelement 23, 23' zugewandten Fläche des Absatzes des Hülsenelements 21 ein erster und zweiter Hohlraum 24, 24' aus.
  • Ferner weist das Steuerelement 11 mindestens eine Aussparung auf, innerhalb der jeweils ein erstes Spannelement 15 angeordnet ist, wobei der Außendurchmesser des ersten Spannelements 15 mit dem Innendurchmesser der Aussparung des Steuerelements 11 in Kontakt steht. Der Außendurchmesser des ersten Spannelements 15 wird, im Vergleich zum Innendurchmesser der Aussparung mit einem kleinen Übermaß gewählt, so dass das Spannelement eingepresst werden muss und eine axiale Fixierung des ersten Spannelements 15 innerhalb der Aussparung durch Reibung bis zu einem gewünschten Grad sichergestellt ist. Jedoch erfolgt bei einer Bremsbetätigung eine relative Verschiebung des Spannelements 15 zum Steuerelement 11 für den Fall, dass eine auf das Steuerelement 11 ausgeübte Fluidkraft größer ist als die sich zwischen dem Spannelement 15 und dem Steuerelement 11 einstellende Reibkraft. Das erste Spannelement 15 ist dabei mit einem ersten Verbindungselement 16 gekoppelt, wobei das erste Verbindungselement 16 mit dem ersten Schiebeelement 23 in Kontakt steht.
  • Das Bremselement 12 weist ebenfalls mindestens eine Aussparung auf, innerhalb der ein zweites Spannelement 15' angeordnet ist. Dabei steht der Außendurchmesser des zweiten Spannelements 15' mit dem Innendurchmesser der Aussparung des Bremselements 12 in Kontakt. Auch ist das zweite Spannelement 15' mit einem zweiten Verbindungselement 16' gekoppelt, wobei das zweite Verbindungselement 16' mit dem zweiten Schiebeelement 23' in Kontakt steht. Der Außendurchmesser des zweiten Spannelements 15' wird im Vergleich zum Innendurchmesser der Aussparung, mit einem kleinen Übermaß gewählt, so dass eine axiale Fixierung des zweiten Spannelements 15' innerhalb der Aussparung entsprechend dem ersten Spannelement 15 im Wesentlichen sichergestellt ist.
  • Beide Spannelemente 15, 15' sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Spannstifte ausgebildet.
  • Bei dem ersten und zweiten Verbindungselement 16, 16' handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine Schraube. Vorzugsweise sind die auf dem Steuerelement 11 und dem Bremselement 12 befindlichen Aussparungen derart angeordnet, dass sie der jeweiligen, auf dem Zwischenelement 13 angeordneten, Aussparungen gegenüberliegen. Auch können beispielsweise die Mittelachsen der jeweiligen auf dem Steuerelement 11 und dem Bremselement 12 angeordneten Aussparungen um jeweils 120° zueinander versetzt angeordnet sein.
  • Bei einem Bremsvorgang und einer damit einhergehenden axialen Verschiebung des Steuerelements 11 in Richtung des Bremselements 12, und damit der Verschiebung des mit dem Steuerelement 11 gekoppelten ersten Verbindungselements 16, wird die in dem Hülsenelement 21 befindliche Feder 22 mittels des ersten Schiebeelements 23 zusammengedrückt. Dabei steht bei einer Bremsbetätigung die dem Hülsenelement 21 zugewandte Stirnfläche des Schiebeelements 23, 23' mit der dem Schiebeelement 23, 23' zugewandten Fläche des Absatzes des Hülsenelements 21 in Kontakt. In diesem Zustand ist auch die Feder 22 am stärksten zusammengedrückt.
  • Nach dem Bremsvorgang werden das Steuerelement 11 und das Bremselement 12 von der jeweiligen Kopplungseinheit 14, 14' dadurch getrennt, dass die zusammengedrückte Feder 22 über das erste Schiebeelement 23 auf das Steuerelement 11 eine Kraft in die vom Bremselement 12 entgegengesetzt gerichtete Richtung ausübt. Infolge der axialen Verschiebung des Steuerelements 11 verschiebt sich auch das Hülsenelement 21 und damit das Zwischenelement 13 in die gleiche Richtung. Diese axiale Verschiebung des Hülsenelements 21 wird durch eine Kopplung zwischen dem Hülsenelements 21 und dem jeweiligen Steuerelement 23, 23' sichergestellt. Die Kopplung erfolgt dabei über an beiden Enden des Hülsenelements 21 angeordnete Sprengringe 25. Des Weiteren kann die Kopplung des Hülsenelements 21 mit dem Schiebeelement 23, 23' auch durch andere Koppelelemente erfolgen.
  • Durch die von der Feder 22 wirkende Kraft werden das Steuerelement 11 und das Zwischenelement 13 in eine von dem Bremselement 12 abgewandte Richtung zurückgeschoben. Dabei wird mittels der Feder 22 sichergestellt, dass sich das im Ausgangszustand, d. h. vor einer Bremsbetätigung, eingestellte Lüftspiel zwischen dem Zwischenelement 13 und dem Bremselement 12 und/oder zwischen dem Steuerelement 11 und dem Zwischenelement 13 erneut einstellt.
  • Bei einem starken Verschleiss der jeweiligen Kopplungsvorrichtung 14, 14' kann der Fall auftreten, dass bei einem Bremsvor gang das Steuerelement 11 nicht mit der ersten Kopplungseinheit 14 und/oder das Bremselement 12 nicht mit der zweiten Kopplungseinheit 14' in Kontakt steht, während hingegen die dem Hülsenelement 21 jeweils zugewandten Stirnflächen des Schiebeelements 23, 23', und die dem Schiebeelement 23, 23' zugewandten Flächen des Absatzes des Hülsenelements 21 bereits miteinander in Kontakt stehen. Infolge der Kontaktierung des jeweiligen Schiebeelements 23, 23' mit dem Absatz des Hülsenelements 21 ist eine weitere axiale Verschiebung des Schiebeelements 23, 23' nicht mehr möglich.
  • Wenn nun bei der weiteren Verschiebung des Steuerelements 11 die durch den Fluiddruck auf das Steuerelement 11 ausgeübte Kraft größer ist als die Reibkraft zwischen dem ersten Spannelement 15 und dem Steuerelement 11 und/oder zwischen dem zweiten Spannelement 15' und dem Bremselement 12, kann sich das Steuerelement 11 relativ zum ersten Spannelement 15 in axialer Richtung bewegen, und/oder das zweite Spannelement 15' kann sich in relativ zum Bremselement 12 bewegen.
  • Nach einem Bremsvorgang ist die durch die Feder 22 ausgeübte Kraft größer als die durch den Fluiddruck auf das Steuerelement 11 ausgeübte Kraft, was zu einer Bewegung des Steuerelements 11 und des Zwischenelements 13 in die vom Bremselement 12 abgewandte Richtung führt. Dabei ist die durch die Feder 22 ausgeübte Kraft kleiner als die Reibkraft zwischen dem ersten Spannelement 15 und dem Ringkolben 11 und/oder zwischen dem zweiten Spannelement 15' und dem Bremselement 12, so dass eine erneute Relativbewegung des Steuerelements 11 zum ersten Spannelement 15 und/oder eine Relativbewegung des zweiten Spannelements 15' zum Bremselement 12 nicht mehr erfolgen kann. Dabei wird durch die Federkraft ebenfalls sichergestellt, dass sich das Steuerelement 11 von der ersten Kopplungseinheit 14 löst, und dass das Zwischenelement 13 bezüg lich dem Steuerelement 11 und dem Bremselement 12 zentriert angeordnet ist.
  • Aufgrund der Relativbewegung des ersten Spannelements 15 bezüglich des Steuerelements 11 und/oder aufgrund der Relativbewegung des zweiten Spannelements 15' bezüglich des Bremselements 12 kann das Steuerelement 11 und/oder das Zwischenelement 13 nach einer Nachstellung des Lüftspiels nicht mehr in die jeweilige Ausgangsposition zurückkehren, so dass sich das Steuerelement 11 und/oder das Zwischenelement 13 jeweils in eine axiale Position bewegt, die zwischen der Ausgangsposition und der Position beim Bremsvorgang liegt, und bei der das jeweilige Lüftspiel dem jeweils ursprünglich vorgegebenen Lüftspiel entspricht.
  • Die Erfindung betrifft eine Bremsanlage für ein Nutzfahrzeug. Über eine, in einem Zwischenelement angeordnete Verschiebeeinheit wird ein Lüftspiel nach einem Bremsvorgang zwischen einem Steuerelement und dem Zwischenelement und/oder zwischen einem Bremselement und dem Zwischenelement eingestellt. Mittels eines sich jeweils im Steuerelement und im Bremselement befindlichen Spannelements, welches jeweils mit der Verschiebeeinheit verbunden ist, kann ein Verschleiß und ein sich damit änderndes Lüftspiel ausgeglichen werden.

Claims (8)

  1. Bremsanlage, aufweisend ein zwischen einem Steuerelement (11) und einem Bremselement (12) angeordnetes Zwischenelement (13), wobei das Steuerelement (11) und das Bremselement (12) jeweils mindestens eine Aussparung aufweisen, innerhalb der jeweils ein Spannelement (15, 15') angeordnet ist, und das jeweilige Spannelement (15, 15') mit jeweils einem Verbindungselement (16, 16') gekoppelt ist, wobei das jeweilige Verbindungselement (16, 16') des Bremselements (12) oder des Steuerelements (11) jeweils mit einer Verschiebeeinheit (2) verbindbar ist, wobei die Verschiebeinheit (2) innerhalb einer Aussparung des Zwischenelements (13) angeordnet ist.
  2. Bremsanlage nach Anspruch 1, wobei die jeweilige Aussparung des Bremselements (12) und/oder des Steuerelements (11) mit der jeweiligen Aussparung des Zwischenelements (13) einander gegenüberliegend angeordnet ist.
  3. Bremsanlage nach Anspruch 1 oder 2, wobei die auf dem Zwischenelement (13) angeordnete Verschiebeeinheit (2) ein Hülsenelement (21) aufweist, das innerhalb einer Aussparung des Zwischenelements (13) angeordnet ist, wobei innerhalb des Hülsenelement (21) ein Federelement (22) angeordnet ist, welches an einem Ende des Federelements (22) mit einem ersten Schiebeelement (23) und an dem gegenüberliegenden Ende des Federelements (22) mit einem zweiten Schiebeelement (23') in Kontakt steht, und das jeweilige Schiebeelement (23, 23') mit dem jeweiligen Verbindungselement (15, 16') des Steuerelements (11) oder des Bremselements (12) verbindbar ist.
  4. Bremsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Spannelement (15, 15') als Spannstift ausgebildet ist.
  5. Bremsanlage nach einem Gier vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verbindungselement (16, 16') als Schraube ausgebildet ist.
  6. Bremsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mittelachsen der Aussparungen des Bremselements (12), des Steuerelements (11) und des Zwischenelements (13) jeweils koaxial zueinander angeordnet sind, und die Aussparungen jeweils in gleichmäßigen Winkelabständen auf dem Bremselement (12), dem Steuerelement (11) und dem Zwischenelement (13) angeordnet sind.
  7. Bremsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (11) mit dem ersten Spannelement (15) und/oder das Bremselement (12) mit dem zweiten Spannelement (15') derart gekoppelt ist, dass bei einem Bremsvorgang zum Nachstellen des Lüftspiels die auf das Steuerelement (11) ausgeübte Kraft größer ist als die Reibkraft zwischen dem Steuerelement (11) und dem ersten Spannelement (15) und/oder größer ist als die Reibkraft zwischen dem Bremselement (12) und dem zweiten Spannelement (15').
  8. Bremsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (11) mit dem ersten Spannelement (15) und/oder das Bremselement (12) mit dem zweiten Spannelement (15') derart gekoppelt ist, dass nach einem Bremsvorgang die von dem Federelement (22) ausgeübte Federkraft kleiner ist als die Reibkraft zwischen dem Steuerelement (11) und dem ersten Spannelement (15) und/oder kleiner ist als die Reibkraft zwischen dem Bremselement (12) und dem zweiten Spannelement (15').
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