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DE102008032539A1 - Abgasschalldämpfer mit rohrartig gestrecktem Gehäuse sowie Verfahren zum Behandeln von Abgasen - Google Patents

Abgasschalldämpfer mit rohrartig gestrecktem Gehäuse sowie Verfahren zum Behandeln von Abgasen Download PDF

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DE102008032539A1
DE102008032539A1 DE102008032539A DE102008032539A DE102008032539A1 DE 102008032539 A1 DE102008032539 A1 DE 102008032539A1 DE 102008032539 A DE102008032539 A DE 102008032539A DE 102008032539 A DE102008032539 A DE 102008032539A DE 102008032539 A1 DE102008032539 A1 DE 102008032539A1
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exhaust
exhaust silencer
silencer according
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Application number
DE102008032539A
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English (en)
Inventor
Alessandro Luigi D
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Individual
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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    • F01N1/084Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling the exhaust gases flowing through the silencer two or more times longitudinally in opposite directions, e.g. using parallel or concentric tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01N1/088Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling having means to impart a whirling motion to the exhaust gases using vanes arranged on the flow path or flow tubes with tangentially directed apertures

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Abstract

Bei einem Abgasschalldämpfer (60) -- insbesondere für Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen -- mit einem rohrartig gestreckten Gehäuse (62), das beidends von einer Stirnwand (70) begrenzt und dessen Innenraum durch die Längsachse (A) des Gehäuses kreuzende Querwände (72, 74) in Kammern (80, 81, 81a, 82) unterteilt ist, sind eine Stirnwand sowie eine benachbarte Stirnkammer (80) von einem Abgaseinlassrohr (76) und zwei benachbarte Querwände von einem gemeinsamen Verbindungsrohr (84) für zwei Kammern (80, 81a) durchsetzt. Neben dem Abgaseinlassrohr (76) durchsetzt ein Mittelrohr (86) die Querwände (72, 74) und schließt im Bereich einer Endkammer (82) an zumindest zwei Austragsrohre (120) an, welche ihrerseits mit der Atmosphäre verbunden sind. Das Mittelrohr (86) endet in der Endkammer (82) in Abstand zu den Mündungsrändern (118) der Austragsrohre (120) und der Mündungsrand (87) des offenen Mittelrohres (86) ist an eine Leiteinrichtung (100) angefügt, mit welcher das durch das Mittelrohr (86) strömende Abgas in wenigstens zwei Strömungsteile für die Weiterleitung durch die Austragsrohre (120) überführt wird. Die aus metallischem Werkstoff -- insbesondere aus Edelmetall - geformte Leiteinrichtung (100) weist zwei von einem Scheitelbereich in einem Winkel zueinander ausgehende Leitwandplatten auf; jener Scheitelbereich ist in der vertikalen Mitte des Mündungsrandes (87) des Mittelrohres (86) an diesem -- ihn querend -- festgelegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Abgasschalldämpfer – insbesondere für Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen – mit einem rohrartig gestreckten Gehäuse, das beidends von einer Stirnwand begrenzt und dessen Innenraum durch die Längsachse des Gehäuses kreuzende Querwände in Kammern unterteilt ist, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Zudem erfasst die Erfindung ein Verfahren zum Behandeln von Abgasen.
  • Bei jeder Brennkraftmaschine führen die Abgase zu Geräusche, die durch Druckwellen erzeugt werden. Diese Druckwellen entstehen durch den Unterschied zwischen dem Druck im Zylinder und dem Druck in der Abgasleitung, der im Augenblick des Öffnens des Auslassventils im System herrscht. Die so entstehenden Geräusche werden durch eine Resonanz in der Abgasleitung verstärkt, wenn sich die Druckwellen hin- und herbewegen. Der mitgerissene Luftstrom wirkt ebenfalls unterstützend mit.
  • Zur Beseitigung bzw. zur Reduktion des Auspuffgeräusches wurden bereits viele Vorschläge gemacht. So ist aus der DE-OS 35 26 609 ein Abgasschalldämpfer für Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen bekannt geworden, der in einem Schalldämpfergehäuse mit mehreren Kammern Abgasrohre aufweist, wobei mindestens im Bereich einer Stirnwand – insbesondere einer Endstirnwand einer Schalldämpferkammer – eine Düse in Form eines Längsschlitzes des Abgasrohres vorgesehen ist, der sich bis zum Stirnende des Abgasrohres erstreckt.
  • Die DE-OS 37 40 341 beschreibt einen Abgasschalldämpfer, bei dem ein Schalldämpfergehäuse angeordnet ist, der mehrere Gasdurchflussrohre aufweist und zusätzlich mit Leit- und Führungsrichtungen zur Unterstützung der Gasströmung im Schalldämpfergehäuse versehen ist.
  • Zur Beseitigung des Auspuffgeräusches wurden Schalldämpfer mit mindestens einer Entspannungskammer vorgeschlagen, die einen größeren Rauminhalt hat als die Abgasleitung, wobei letztere so mit der Kammer verbunden ist, dass die Abgase in die Entspannungskammer eingeleitet zu werden vermögen. Beim Übertritt von der Leitung in die Kammer kann die Schallwellenkomponente in der Entspannungskammer gedämpft werden und damit auch das entsprechende Geräusch. Mit Hilfe eines solchen Entspannungs-Schalldämpfers ist es möglich, Geräusche innerhalb eines großen Frequenzbereiches zu dämpfen. Wird die Entspannungskammer unterteilt, verkleinert sich der Rauminhalt jeder Teilkammer so, dass sich der Gegendruck gegenüber dem Motor im Vergleich zu einem Schalldämpfer mit nur einer Kammer etwas erhöht, was sich dann höchst ungünstig auf die Motorleistung auswirken kann.
  • In Kenntnis dieser Gegebenheiten hat der Erfinder den Gegenstand der DE 102 18 854 C1 entwickelt, bei dem das Abgaseinlassrohr im Gehäuse in die mittlere von drei Kammern mündet, welche durch ein anderes Rohr mit einer der beiden die mittlere Kammer flankierenden äußeren Kammern verbunden sowie von einem – in die andere der äußeren Kammern mündenden – Rohrstutzen durchsetzt ist, der andernends in der Kammer in ein U-förmiges Austragsrohr übergeht, welches seinerseits mit der Atmosphäre verbunden ist. Das Austragsrohr ist außerhalb des Gehäuses mit Austragsdurchbrüchen versehen sowie endwärts durch Kappen verschlossen.
  • Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Abgasschalldämpfer der genannten Art so zu verbessern, dass noch höhere Schalldämpfwerte erreicht werden, ohne den Motor in seiner Leistungsfähigkeit ungünstig zu beeinflussen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen Anspruches; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildungen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale.
  • Erfindungsgemäß endet das – parallel zu einem Abgaseinlassrohr verlaufende – erwähnte Mittelrohr in der Endkammer in Abstand zu den Mündungsrändern zumindest zweier Austragsrohre, und der Mündungsrand des offenen Mittelrohres ist an eine Leiteinrichtung angefügt, mit welcher das durch das Mittelrohr strömende Abgas in wenigstens zwei Strömungsteile für die Weiterleitung durch die Austragsrohre überführbar ist. Die – bevorzugt aus metallischem Werkstoff, insbesondere Edelmetall, geformte – Leiteinrichtung weist vorteilhafter Weise zwei von einem Scheitelbereich der Leiteinrichtung in einem Winkel – von bevorzugt etwa 40° – zueinander ausgehende Leitwandplatten auf; dieser Scheitelbereich ist in der vertikalen Mitte des Mündungsrandes des Mittelrohres an diesem – ihn querend – festgelegt, insbesondere verschweißt. Vorteilhafter Weise ragen vom Mündungsrand des offenen Metallrohres in dessen vertikaler Querachse Axialstege od. dgl. Anformungen ab, an welche der Scheitelbereich der Leiteinrichtung angeschweißt ist.
  • Als günstig hat es sich zudem erwiesen, jenes Abgaseinlassrohr – aber auch das Mittelrohr sowie das Verbindungsrohr jeweils mit zumindest einem Abgasfilter auszustatten, das selbstreinigend ausgebildet ist und den durchziehenden Abgasstrom reinigt.
  • Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass von jedem der dem Scheitelbereich gegenüberliegenden Querschnittsränder der Leitwandplatten nach außen eine Flügelplatte abragt; beide Flügelplatten liegen in einer Ebene. Zudem soll der Kopfkante jeder Leitwandplatte nach außen ein Firststreifen angeformt sein, wobei beide Firststreifen in einer Ebene liegen. Diese Flügelplatten sowie die Firststreifen sind von etwa gleicher Breite.
  • Parallel zu dem Firststreifen verläuft ein Fußstreifen der Leitwandplatte, der von deren Fußkante ausgeht. An der Frontkante dieses Fußstreifens soll in letzterem eine Ein buchtung mit teilkreisförmiger Kante vorgesehen sein. Zudem soll der Fußstreifen in Einbaulage der Leiteinrichtung dem mittleren Bodenstreifen einer Bodenwanne des Gehäuses aufsitzen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Innenraum der Endkammer durch die Leitwandplatten der Leiteinrichtung in zwei Strömungsabschnitte unterteilt, deren jeder jeweils einem der Austragsrohre vorgeordnet ist, um in letzterem eine Beruhigung der Strömung zu erreichen. Dazu sind die Querschnittsränder der beiden Leitwandplatten den einander benachbarten Querschnittsbereichen der Mündungsränder der Austragsrohre außenseitig zugeordnet.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Behandeln von Abgasen mit dem beschriebenen Abgasschalldämpfer zeichnet sich dadurch aus, dass der Abgasstrom vor Eintritt in die Austragsrohre in zwei Strömungsteile getrennt und jeder von letzteren in einem Strömungsabschnitt des Abgasschalldämpfers beruhigt wird.
  • Insgesamt entsteht durch die erfindungsgemäße Konzeption ein Abgasschalldämpfer, in dem die ihn durchströmenden Abgase vor Eintritt in die Austragsröhre einem effizienten Beruhigungsvorgang unterzogen werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
  • 1: eine Draufsicht auf einen teilweise offen dargestellten Schalldämpfer nach dem Stande der Technik mit Bodenwanne und abschnittsweise angedeutetem Gehäusedeckel;
  • 2: die Draufsicht auf den Gehäusedeckel des Schalldämpfers der 1;
  • 3: die Untersicht der Bodenwanne nach 1;
  • 4: die Draufsicht auf einen teilweise offenen erfindungsgemäßen Schalldämpfer mit eingebauter Leiteinrichtung;
  • 5 bzw. 6: gegenüber 4 verkleinerte Querschnitte durch den Schalldämpfer nach Linie V-V bzw. VI-VI der 4;
  • 7: einen vergrößerten Ausschnitt aus 4;
  • 8: eine vergrößerte Schrägsicht auf die Leiteinrichtung als Detail der 4, 7;
  • 9: die vergrößerte Seitenansicht der Leiteinrichtung in Einbaulage.
  • Ein Abgasschalldämpfer 10 weist ein metallisches Gehäuse 12 oktogonalen Querschnitts der Länge a von hier etwa 750 mm und der Breite b von 200 mm auf aus einer Bodenwanne 14 und einem Deckel 18; diese liegen mit parallel zur Längsachse A des Gehäuses 12 verlaufenden – streifenartig abgewinkelten und gemeinsam eine Ebene bestimmenden – Längskanten 16 bzw. 20 aufeinander.
  • Der Innenraum der Bodenwanne 14 wird beidseits durch eine Stirnwand 22 der Dicke e von 22 mm mit – dem Querschnitt des Gehäuses 12 entsprechender – oktogonaler Umfangskante 23 abgeschlossen. Letztere setzt sich zusammen aus zwei parallelen Seitenabschnitten 24, zwei dazu rechtwinkeligen Querabschnitten 25 sowie diese mit den Seitenabschnitten 24 verbindenden, in einem Winkel zu den Querabschnitten 25 geneigten Eckabschnitten 26. Diese Abschnitte 24, 25, 26 bestimmen die Querschnittsform der Bodenwanne 14; deren aus einem dünnen Blechblatt geformte Wandung ist zu einem mittleren Bodenstreifen 28, zwei zu diesem in jenem Winkel geneigten Eckstreifen 29 und zwei an diese anschließenden, zueinander parallelen Seitenstreifen 30 ausgeformt, von denen jeweils eine Längskante 16 seitlich nach außen abragt. Entsprechend setzt sich der Deckel 18 aus einem Firststreifen 32, zwei geneigten Eckstreifen 33 und zwei – mit den Längskanten 20 versehenen – parallelen Seitenstreifen 34 zusammen.
  • Parallel zu den beiden Stirnwänden 22 queren den Gehäuseinnenraum in 1 zwei – der Umrissform und Dicke e der Stirnwände 22 entsprechende – den Stirnwänden 22 im Abstand n von 95 mm benachbarte Querwände 36 bzw. 37, die mit den Stirnwänden 22 jeweils eine Kammer 40, 40h begrenzen sowie ihrerseits mit jeweils der anderen Querwand 37 bzw. 36 die Länge einer mittleren Kammer 40i bestimmen.
  • Die in 1 linke Stirnwand 22 und die benachbarte Querwand 36 werden von einem – eine sich außerhalb der Längsachse A befindliche, in Radialabstand zur Längsachse A ver laufende Rohrachse B bestimmenden – Abgaseinlassrohr 42 durchsetzt.
  • Der ebenfalls aus einem Blechblatt gebogene Deckel 18 wird mit seinen Längskanten 20 auf die Längskanten 16 der Bodenwanne 14 aufgesetzt, so dass seine Streifen 34/33/32/33/34 den entsprechenden Abschnitten 24/26/25/26/24 der Querwände 36 aufsitzen.
  • Die in 1 linke Frontkammer 40 wird von jenem Abgaseinlassrohr 42 durchsetzt, das in der Stirnwand 22 und der nächstliegenden Kammerwand 36 lagert sowie in die mittlere Kammer 40i mündet. Das Abgaseinlassrohr 42 leitet die eingeführten Abgase in Einströmrichtung x ein, und die in Einströmrichtung x folgende Kammerwand 37 wird von einem – zur Rohrmündung 41 etwas seiten- und höhenversetzten – Rohrstumpf 48 durchsetzt, der in der Heckkammer 40 mit einem Lochmuster 49 sowie einem Trichterkragen 46 ausgestattet ist.
  • Parallel zur Längsachse B des Abgaseinlassrohres 42 verläuft die Längsachse F eines Verbindungsrohres 44 mit geschlossenem Umfang, das strömungstechnisch die Heckkammer 40h mit der Frontkammer 40 verbindet und in dem die Strömungsrichtung k gegenläufig zur Einströmrichtung x verläuft sowie auch gegensätzlich zur Richtung x3 in einem Stutzen 45, der neben jenem Verbindungsrohr 44 in der Längsachse A des Gehäuses 12 liegt sowie sich von der Frontkammer 40 bis zum Scheitel des Krümmungsbereiches 50 eines U-förmigen Austragsrohres 52 erstreckt, an das sein Mündungsrand angeschweißt ist. Die Schenkel des Austragsrohres 52 bilden außerhalb der hinteren Stirnwand 22 gemäß 3 zwei rohrförmige parallele Austragsbereiche 53 mit bodenwärtigen Austragsdurchbrüchen 54 des Durchmessers c von etwa 15 mm als Lochmuster; die rohrförmigen Austragsbereiche 53 des Austragsrohres 52 sind endwärtig durch Kappen 59 geschlossen.
  • Das Abgaseinlassrohr 42 leitet die eingeführten Abgase in Einströmrichtung x in die mittlere Kammer 40i , aus welcher der Abgasstrom über den Rohrstumpf 48 in die Heckkammer 40h gelangt. Das in der Längsachse A liegende Verbindungsrohr 44 führt die Abgase gegen die Einströmrichtung x in die Frontkammer 40, von der sie dank des Stutzens 45 jenseits der Kammerwand 37 in das U-förmige Austragsrohr 52 und durch dessen Austragsdurchbrüche 54 in die Atmosphäre geführt werden.
  • In jede der Kammern 40, 40i , 40h ragt eine den Deckel 18 durchsetzende Sprühdüse 56 ein, dank deren eine reinigende Flüssigkeit aus einem – hier achsparallelen – Verbindungsrohr 58 in die Kammer 40, 40i , 40h eingeleitet wird. Eine sämtliche Sprühdüsen 56 verbindende Steuerleitung ist für eine elektronische Steuerung aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung ebenso vernachlässigt wie das daran angeschlossene Steuergerät und die Flüssigkeitsquelle, von der jenes Verbindungsrohr 58 ausgeht.
  • Auch der erfindungsgemäß gestaltete Abgasschalldämpfer 60 der 4 weist ein metallisches Gehäuse 62 oktogonalen Querschnitts der Länge a von hier etwa 410 mm und der Breite b von 220 mm auf aus einer Bodenwanne 64 und einem Deckel 68; diese liegen mit parallel zur Längsachse A des Gehäuses 62 verlaufenden Längskanten 66 bzw. 67 aufeinander. Die Bodenwanne 64 wird endwärtig durch zwei Stirnwände 70 der Dicke f von hier etwa 10 mm abgeschlossen, die jene zu 1 erklärten oktogonalen Umfangskanten 23 enthalten; diese sind auch bei zwei parallel zu den Stirnwänden 70 verlaufenden Zwischenwänden 72 zu erkennen, ebenso bei einer zwischen letzteren parallel stehenden Mittelwand 74.
  • Die Umfangskanten 23 all dieser Wände 70, 72, 74 bestehen jeweils aus zwei parallelen Seitenabschnitten 24, zwei dazu rechtwinkeligen Querabschnitten 25 sowie diese und die Seitenabschnitte 24 verbindenden, in einem Winkel w von etwa 35° zu den Querschnitten 25 geneigten Eckabschnitten 26.
  • Die axiale Länge q der in 4 linken Stirnkammer 80 sowie der benachbarten Innenkammer 81 misst 100 mm, die Länge q1 bzw. q2 der in Einströmrichtung x folgenden zweiten Innenkammer 81 sowie der anschließenden Endkammer 82 hier 85 mm bzw. 75 mm.
  • Die linke Stirnkammer 80 enthält ein – beide gemäß 7 als Hohlplatten mit schmalem Hohlraum 73 ausgebildeten Kammerwände 70, 72 durchsetzendes – seitliches Abgaseinlassrohr 76, dessen Längsachse B parallel zur Längsachse A des Gehäuses 62 verläuft und das in der benachbarten Kammer 81 endet. In dieser Rohrlängsachse B liegt auch ein die Mittelwand 74 durchgreifender Rohrstumpf 78 mit Lochmuster 79. Im Übrigen werden beide Zwischenwände 72, 74 durch ein seitliches Verbindungsrohr 84 verbunden, das achsparallel neben einem Mittelrohr 86 verläuft, das in der Längsachse A liegt sowie die nachfolgende Zwischenwand 72 durchsetzt. Das Mittelrohr 86 des Durchmessers d von hier 70 mm endet mit seinem Mündungsrand 87 in der rechten Endkammer 82 nahe der Oberfläche der Zwischenwand 72.
  • Nicht zu erkennen ist, dass das Abgasinnenrohr 76 und/oder das Mittelrohr 86 sowie das Verbindungsrohr 84 jeweils ein Abgasfilter für den Abgasstrom enthalten/enthält, das selbstreinigend gestaltet ist.
  • In 5 sind in der Zwischenwand 72 Durchbrüche 90, 92, 94 für die beschriebenen Rohre 76, 84, 86 zu erkennen; die seitlichen Durchbrüche 90, 92 sind den Eckstreifen 65 der Bodenwanne 64 benachbart, der Durchbruch 94 bildet eine Scheitelmitte nahe dem oberen Querabschnitt 25 der Umfangskante 23.
  • Eine entsprechende Anordnung von drei Durchbrüchen 90a, 92a , 94a ist 6 für die Mittelwand 74 zu entnehmen; diese werden von den Rohren 76, 84, 86 durchgriffen.
  • In der rechten Rußen- oder Endkammer 82 ist in der Längsachse A eine in Draufsicht V-förmige Leiteinrichtung 100 aus metallischem Werkstoff mit zwei Leitwandplatten 102 angeordnet, deren Scheitel 98 in der vertikalen Querachse Q des Mündungsrandes 87 des Mittelrohres 86 an diesem – unter Zwischenschaltung zweier an beiden Teilen 87, 96 angeschweißter Axialstege 88 – festliegt. Der von den beiden Wandplatten 102 begrenzte horizontale Winkel t beträgt etwa 40°.
  • Von jedem der dem Scheitelbereich 98 gegenüberliegenden freien Querschnittsränder 104 der Leitwandplatten 102 ragt nach außen eine Flügelplatte 108 ab, deren Breite g von etwa 20 mm der Breite g1 zweier jeweils an der Kopfkante 106 einer Leitwandplatte 102 an diese rechtwinkelig nach außen angeformter Firststreifen 110 etwa entspricht. Sowohl die Oberflächen der beiden Flügelplatten 108 als auch die der beiden Firststreifen 110 liegen paarweise in einer Ebene und fluchten somit jeweils miteinander. Die Ebene für die Flügelplatten 108 ist in 7 bei E hervorgehoben.
  • Parallel zu den Firststreifen 110 verlaufen – an die Fußkanten 109 der Leitwandplatten 102 angesetzte – Fußstreifen 112, von deren Frontkante 113 eine Einbuchtung 114 mit teilkreisförmiger Kante 115 ausgeht. Diese Fußstreifen 112 sitzen in Einbaulage dem mittleren Bodenstreifen 63 der Bodenwanne 64 auf.
  • In dieser Einbaulage sind die Leitwandplatten 102 – und damit die von ihnen abragenden Flügelplatten 108 – nahe den innenliegenden Mündungsrändern 118 zweier Austragsrohre 120 in einem – dem halben Winkel t zwischen den Wandplatten 102 entsprechenden – Winkel t1 zur Längsachse A angeordnet. Die Austragsrohre 120 durchgreifen die in 4 rechte Stirnwand 70 jeweils im Bereich eines Durchbruchs 96 des Durchmessers d1 von etwa 60 mm mit einem Einsteckstutzen 122, der in Einbaurichtung x in einen – sich querschnittlich trichterartig erweiternden – Rohrabschnitt 124 übergeht.
  • Der den Mündungsrand 87 des Mittelrohres 86 in Einströmrichtung x verlassende Strom wird an der Leitungseinrichtung 100 in zwei Strömungsteile Z, Z1 gespalten; jeder der Strömungsteile Z bzw. Z1 wird in einem der Strömungsabschnitte 82m der Endkammer 82 sowie einem der Einsteckstutzen 122 zugeleitet, nachdem er in dem durch die Leitungseinrichtung 100 zugeordneten Strömungsabschnitt 82m der Endkammer 82 beruhigt worden ist. Jeder der zwischen den Kammerwänden 70, 72 verlaufenden Strömungsteile 82m wird seitlich von der Leitwandplatte 102 und den an diese nach außen anschlagenden Abschnitte der Bodenwanne 64 sowie des Deckels 68 begrenzt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3526609 A [0003]
    • - DE 3740341 A [0004]
    • - DE 10218854 C1 [0006]

Claims (20)

  1. Abgasschalldämpfer, insbesondere für Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen, mit einem rohrartig gestreckten Gehäuse (62), das beidends von einer Stirnwand (70) begrenzt und dessen Innenraum durch die Längsachse (A) des Gehäuses kreuzende Querwände (72, 74) in Kammern (80, 81, 81a , 82) unterteilt ist, wobei eine Stirnwand sowie eine benachbarte Stirnkammer von einem Abgaseinlassrohr (76) und zwei benachbarte Querwände von einem gemeinsamen Verbindungsrohr (84) für zwei Kammern durchsetzt sind, neben dem ein Mittelrohr (86) die Querwände durchsetzt sowie im Bereich einer Endkammer an zumindest ein Austragsrohr (120) anschließt, welches seinerseits mit der Atmosphäre verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelrohr (86) in der Endkammer (82) in Abstand zu den Mündungsrändern (118) zumindest zweier Austragsrohre (120) endet sowie der Mündungsrand (87) des offenen Mittelrohres an eine Leiteinrichtung (100) angefügt ist, mit welcher das durch das Mittelrohr strömende Abgas in wenigstens zwei Strömungsteile (Z, Z1) für die Weiterleitung durch die Austragsrohre überführbar ist.
  2. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei von einem Scheitelbereich (98) der Leiteinrichtung (100) in einem Winkel (t) zueinander ausgehende Leitwandplatten (102), wobei der Scheitelbereich in der vertikalen Mitte des Mündungsrandes (87) des Mittelrohres (86) an diesem ihn querend festgelegt ist.
  3. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Winkel (t) von 30° bis 50°, insbesondere von etwa 40°.
  4. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung (100) aus metallischem Werkstoff, insbesondere aus Edelmetall, geformt ist.
  5. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vom Mündungsrand (87) des offenen Mittelrohres (86) in dessen vertikaler Querachse (Q) Axialstege (88) od. dgl. Anformungen abragen, an welche der Scheitelbereich (98) der Leiteinrichtung (100) angeschweißt ist (7).
  6. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem der dem Scheitelbereich (98) gegenüberliegenden Querschnittsränder (104) der Leitwandplatten (102) nach außen eine Flügelplatte (108) abragt.
  7. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Kopfkante (106) jeder Leitwandplatte (102) nach außen ein Firststreifen (110) angeformt ist.
  8. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flügelplatten (108) und/oder die beiden Firststreifen (110) jeweils in einer gemeinsamen Ebene (E) liegen.
  9. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelplatte (108) sowie der Firststreifen (110) von etwa gleicher Breite (g, g1) sind.
  10. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu deren Firststreifen (110) ein Fußstreifen (112) der Leitwandplatte (102) verläuft, der von deren Fußkante (109) ausgeht.
  11. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass von der Frontkante (113) der Fußstreifen (112) in diesen eine Einbuchtung (114) mit teilkreisförmiger Kante (115) ausgeht.
  12. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußstreifen (112) in Einbaulage der Leiteinrichtung (100) dem mittleren Bodenstreifen (63) einer Bodenwanne (64) des Gehäuses (60) aufsitzt.
  13. Abgasschalldämpfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Endkammer (82) durch die mit der Längsachse (A) jeweils einen Winkel (t1) begrenzenden Leitwandplatten (102) der Leiteinrichtung (100) in zwei Strömungsabschnitte (82m ) unterteilt ist, von denen jeder einem der Austragsrohre (120) vorgeordnet ist.
  14. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Maß des Winkels (t1) zwischen Längsachse (A) und Leitwandplatten (102) dem halben Winkel (t) zwischen den Leitwandplatten entspricht.
  15. Abgasschalldämpfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsränder (104) der beiden Leitwandplatten (102) den einander benachbarten Querschnittsbereichen der Mündungsränder (118) der Austragsrohre (120) zugeordnet sind.
  16. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgaseinlassrohr (76) oder/und das Mittelrohr (86) sowie das Verbindungsrohr (84) jeweils zumindest ein Abgasfilter enthält/enthalten.
  17. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgasfilter selbstreinigend ausgebildet ist.
  18. Abgasschalldämpfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch zumindest ein weiteres der Zeichnung und/oder der Beschreibung entnehmbares Merkmal.
  19. Verfahren zum Behandeln von Abgasen mit einem Abgasschalldämpfer nach wenigstens einem der voraufgehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgasstrom vor Eintritt in die Austragsrohre (120) in zwei Strömungsteile (Z, Z1) getrennt und jeder von diesen in einem Strömungsabschnitt (82m ) des Abgasschalldämpfers (60) beruhigt wird.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch wenigstens ein weiteres der Zeichnung und/oder der Beschreibung entnehmbares Merkmal.
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DE3740341A1 (de) 1986-12-04 1988-06-16 Tenneco Inc Schalldaempfer mit stroemungsleitplatten
DE10218854C1 (de) 2002-04-26 2003-06-12 Alessandro Luigi D Abgasschalldämpfer und Verfahren zum Behandeln von Abgasen

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