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DE102008032349A1 - Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts oder dgl. in die Haut von Lebewesen gelangen können - Google Patents

Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts oder dgl. in die Haut von Lebewesen gelangen können Download PDF

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DE102008032349A1
DE102008032349A1 DE200810032349 DE102008032349A DE102008032349A1 DE 102008032349 A1 DE102008032349 A1 DE 102008032349A1 DE 200810032349 DE200810032349 DE 200810032349 DE 102008032349 A DE102008032349 A DE 102008032349A DE 102008032349 A1 DE102008032349 A1 DE 102008032349A1
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DE
Germany
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bite
ultrasonic
sting
skin
herpes virus
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Ceased
Application number
DE200810032349
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Buettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buettner Klaus Dipl-Ing
Original Assignee
Buettner Klaus Dipl-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buettner Klaus Dipl-Ing filed Critical Buettner Klaus Dipl-Ing
Priority to DE200810032349 priority Critical patent/DE102008032349A1/de
Priority to PCT/EP2009/003191 priority patent/WO2009135634A1/de
Publication of DE102008032349A1 publication Critical patent/DE102008032349A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N7/00Ultrasound therapy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N7/00Ultrasound therapy
    • A61N2007/0004Applications of ultrasound therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts in die Haut von Lebewesen gelangen können. Durch einen Ultraschallerzeuger gekennzeichnet, dessen Schallkopf mit der gewünschten Ultraschallfrequenz in die Nähe des Einstichs bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts oder dgl. in die Haut von Lebewesen gelangen können.
  • Die Erfindung zielt ab auf eine Vorrichtung zur Inaktivierung/Denaturierung von entzündungsauslösenden Stoffen oder Giften und umfasst das nicht-invasive Behandeln der von Insekten (Mücken, Bienen, Wespen, Hornissen u. a.), Spinnentiere oder Reptilien übertragenen Fremdstoffe durch eine transportable Ultraschallquelle, die die gezielte Inaktivierung/Denaturierung der übertragenen Fremdstoffe durch mechanischen Stress erreicht und somit ein Ablaufen der Immunreaktion verhindert.
  • Beim Stich überträgt eine Mücke beispielsweise Fremdstoffe, die verschiedene Aufgaben erfüllen sollen. Diese stellen den Blutfluss zum Tier sicher, indem der Blutgerinnung entgegengewirkt wird oder wehren den vermeintlichen Gegner durch ein Betäubungsmittel ab. Diese Fremdstoffe können beim Menschen unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Das Spektrum der Reaktion reicht von harmlosen Symptomen wie Juckreiz oder einer Schwellung an der Stichstelle über die Ausschüttung von Histaminen bis zu schwe ren Konsequenzen wie etwa einem anaphylaktischen Schock. Bei den Fremdstoffen handelt es sich um Proteine, Proteingemische oder zu Proteinen ähnlichen Stoffen.
  • Über Insektenstiche durch Bienen, Wespen oder Hornissen gelangen im Gegensatz zum Mückenstich Stechgifte in die Haut, wenngleich sich die gleichen Reaktionen, wie sie vorangehend geschildert sind, einstellen können. Beim Bienengift handelt es sich um eine komplexe Mischung verschiedener Proteine, die entzündungshemmend sein können, wie ein Schmerzmittel wirken und auch blutstillend sein können. Beim Hornissengift kommt zusätzlich noch das schmerzverstärkende Acetylcholin hinzu. Bei den Stichgiften kann es sich um Proteine, Proteingemische und Enzyme handeln.
  • Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung sollen auch Stiche bzw. Bisse anderer Tiere als der erwähnten Mücken und Insekten mit umfasst werden, da allen diesen Eingriffen in die Haut eines Lebewesens das Einbringen von Fremdstoffen gemein ist, wobei diese Fremdstoffe im weitesten Sinne als Eiweißstoffe bezeichnet werden können.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun ein Gerät, das in der Lage ist auf diese Fremd- oder Giftstoffe einzuwirken, bevor diese die weiter oben geschilderten Einwirkungen auf den Körper entfalten können oder es sogar zum anaphylaktischen Schock mit akuter Lebensgefahr kommen kann.
  • Erreicht wird dies mit Hilfe einer Vorrichtung, die mit einer Ultraschallquelle ausgestattet ist, die nun wiederum mit Hilfe des erzeugten Ultraschalls die Gifte oder Fremdstoffe mechanisch in unwirksame Bestandteile zerlegt.
  • Durch die mechanische Einwirkung auf die hier in Frage kommenden Moleküle werden diese in ihrem Aufbau verändert oder in kleinere Bestandteile zerlegt, die nun wiederum vom Körper leicht abgebaut werden können.
  • Es besteht die Möglichkeit, eine gezielte Auswahl der eingesetzten Ultraschallfrequenzen zu treffen, so dass je nach Einstichart reagiert werden kann, also beispielsweise beim Einsatz im Zusammenhang mit einem Hornissenstich gezielt das eingedrungene Acetylcholin zerlegt wird.
  • Wenngleich es sinnvoll ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung als tragbares Gerät auszubilden und unmittelbar nach einem Stich einzusetzen, so kann auch noch Stunden nach Einstich eine Linderung mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung erzielt werden, da, wie bereits ausgeführt, die eingedrungenen Stoffe gezielt an der Einstichstelle und den umgebenen Bereichen behandelt bzw. abgebaut werden können.
  • Zumeist erfolgt die Behandlung von Insektenstichen nach dem Stand der Technik mit Arzneimitteln, die als Salbe oder Gel auf die Haut aufgetragen werden. Der pharmakologische Wirkstoff diffundiert in die Haut ein und schwächt dort die Wirkung der vom Körper gebildeten Histamine ab.
  • Andere bekannte Verfahren zur Behandlung von Mückenstichen sind bekannt:
    • US 4,982,743 (Behandlung mit Gleichstrom)
    • DE 101 58 424 A1 (Behandlung durch mechanischen Druck)
    • DE 696 36 092 T2 (Behandlung durch Stromentladung)
    • US 4,873,609 (Behandlung durch hohe Gleichspannung)
    • US 5,235,990 (Behandlung mit Wechselstromimpulsen)
    • US 5,496,356 (Behandlung mit Gleichspannungsimpulsen)
    • FR-A-1139096 (Behandlung durch Hitze)
    • Abgesehen vom letzten Verfahren, dienen die bislang bekannten Behandlungsverfahren schlussendlich nur der (zeitweisen) Unterdrückung der Symptome (Juckreiz oder Schwellung). Eine gezielte Behandlung der Ursache findet nicht statt.
    • Die Behandlung durch Hitze scheint aussichtsreicher zu sein, da hier die Zerstörung der Fremdstoffe möglicherweise erreicht werden kann. Allerdings muss die Behandlung sehr zeitnah nach dem Insektenstich erfolgen, da die thermische Wirkung auf die obersten Hautschichten begrenzt ist. Nach mehreren Stunden sind die Fremdstoffe bereits in tiefere Hautschichten diffundiert, so dass die Stoffe nur noch in geringem Maße durch von außen einwirkende Hitze zerstört werden können.
  • Das durch die vorliegende Erfindung erreichte Ziel ist es, durch rechtzeitige Inaktivierung/Denaturierung der fremden Eiweißstoffe das Ablaufenlassen der Immunreaktion zur Bekämpfung der fremden Eiweißstoffe im menschlichen Körper zu verhindern.
  • Das Verfahren nutzt die durch Ultraschall (18.000 Hz bis 3 MHz) hervorgerufene mechanische Belastung auf die fremden Eiweißmoleküle. Durch diesen mechanischen Stress kommt es zur Denaturierung des Moleküls, so dass das Molekül in seiner äußeren Form verändert wird oder in kleinere Bestandteile zerfällt. Dieser Zersetzungsprozess verändert oder zerstört das Molekül und führt dazu, dass es leichter vom Körper abgebaut werden kann.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Ultraschallerzeuger, einem Schallkopf, einem Gehäuse und einer Energiequelle. Zur optimalen Einkopplung des Ultraschalls in das Gewebe ist die Verwendung eines Ultraschallgels zu empfehlen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 4982743 [0012]
    • - DE 10158424 A1 [0012]
    • - DE 69636092 T2 [0012]
    • - US 4873609 [0012]
    • - US 5235990 [0012]
    • - US 5496356 [0012]
    • - FR 1139096 A [0012]

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts in die Haut von Lebewesen gelangen können, gekennzeichnet durch einen Ultraschallerzeuger, dessen Schallkopf mit der gewünschten Ultraschallfrequenz in die Nähe des Einstichs bringbar ist.
DE200810032349 2008-05-07 2008-07-09 Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts oder dgl. in die Haut von Lebewesen gelangen können Ceased DE102008032349A1 (de)

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DE200810032349 DE102008032349A1 (de) 2008-07-09 2008-07-09 Vorrichtung zum Einwirken auf diejenigen Stoffe, die beim Einstich eines Insekts oder dgl. in die Haut von Lebewesen gelangen können
PCT/EP2009/003191 WO2009135634A1 (de) 2008-05-07 2009-05-04 Vorrichtung und verfahren zum einwirken auf herpesviren und/oder auf diejenigen stoffe, die beim einstich eines insekts oder dgl. in die haut von lebewesen gelangen können

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1139096A (fr) 1955-12-27 1957-06-25 Procédé d'irradiation de produits de beauté et appareil pour sa réalisation
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