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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdeckung für einen nach oben offenen Innenraum eines Kraftfahrzeugs.
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Eine solche Abdeckung ist aus dem Stand der Technik bekannt. So kann bspw. bei Kraftfahrzeugen der Morgan Motor Company, Malvern Link, Großbritannien, vom Typ „4 Seater”, bei geöffneten bzw. abgenommenen Verdeck eine solche Abdeckung lösbar montiert werden, um den Innenraum vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen. Eine solche Abdeckung kann auch als Persenning bezeichnet werden.
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Eine Persenning besteht im Allgemeinen aus einem relativ festen Stoff, Kunstleder oder Leder. Sie ist so bemessen, dass sie zumindest seitlich über die Öffnung des Innenraums hinausragt. In diesem seitlichen Abschnitt der Persenning sind erste Halteelemente oder Befestigungsmittel, bspw. in Form von Ösen oder ersten Teilen von Druckknöpfen, ausgebildet. Entsprechende zweite Halteelemente, bspw. in Form von Verriegelungselementen zur Aufnahme der Ösen, von zweiten Teilen der Druckknöpfe oder Haken, sind umfangsseitig um die Öffnung des Innenraums herum an der Karosserie befestigt. Die ersten und zweiten Halteelemente ermöglichen im Zusammenwirken miteinander zur Abdeckung der Öffnung des Innenraums eine lösbare Befestigung der Persenning an der Fahrzeugkarosserie. Zusätzlich kann die Persenning noch mit Riemen, Schnallen, Bändern aus elastischem Material, Klettbändern etc. bspw. an Türgriffen, Außenspiegeln, Scheibenwischern etc. des Fahrzeugs befestigt werden.
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So zeigt die
DE 298 23 067 U1 eine Persenning, die entlang einer vorgesehenen Auflage an einer Karosserie eines Personenkraftwagens mit Schnellverschlüssen befestigt wird. Dazu weist das Kraftfahrzeug sowie die Persenning Schnellverschlusselemente auf, die miteinander wirken.
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Die
DE 20 2004 002 820 U1 zeigt eine Sonnenschutzhaube für zumindest Teile einer Karosserie eines Kraftfahrzeug, wobei die Sonnenschutzhaube über ein Stretchband am Kraftfahrzeug befestigt wird. Als Sicherungselemente können in der Sonnenschutzhaube auch Magnetfolien eingearbeitet sein.
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Der Stand der Technik hat jedoch verschiedene Nachteile: Das Kraftfahrzeug muss zur Montage einer Persenning an seiner Karosserie über entsprechende Haltemittel verfügen. Die Befestigung der Haltemittel bspw. mittels Schrauben oder Nieten an der Karosserie kann Korrosion fördern. Zudem bergen die von der Karosseriefläche vorstehenden Haltemittel ein erhebliches Verletzungsrisiko und können bei höheren Geschwindigkeiten zu lauten Fahrtgeräuschen führen. Zudem besteht im Rahmen des Montage- bzw. Demontagevorgangs stets die Gefahr einer Beschädigung des Lacks oder der Karosserie, die durch lose Halteelemente der Persenning verursacht werden kann. Schließlich muss die Form und Abmessung der Persenning jeweils an den speziellen Fahrzeugtyp angepasst werden, dessen Innenraum damit abgedeckt werden soll.
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Weiterhin zeigt die
DE 187 07 03 U verschiedene Schutzhüllen für eine Karosserie eines Kraftfahrzeugs. Die Schutzhülle weist an einem unteren Saum Magnetblättchen zur schonenden Befestigung der Schutzhülle an der Karosserie auf.
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Die
DE 20 2006 012 542 U1 zeigt eine Schutzhülle für eine Karosserie eines Kraftfahrzeugs, in welcher stangen- oder bandförmige Segmente aus massivem Material als Beschwerung in Längsrichtung der Schutzhülle hintereinander angeordnet sind. Dabei können die Segmente auch magnetisch ausgebildet sein.
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Die
DE 94 15 261 U1 zeigt einen Sonnenschutz für ein Kraftfahrzeug, bei dem Stabilisierungsstäbe fester Länge in die Schutzhülle eingebracht sind. Die Schutzhülle wird über Magnete an einer Karosserie des Kraftfahrzeugs befestigt.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abdeckung der eingangs genannten Art dahingehend auszugestalten und weiterzubilden, dass sie lösbar mit der Karosserie verbunden werden kann, ohne dass die Karosserie dazu über entsprechende Halteelemente verfügen muss. Zugleich soll die Abdeckung möglichst flexibel auch für unterschiedliche Fahrzeugtypen eingesetzt werden können.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird, ausgehend von der Abdeckung der eingangs genannten Art, vorgeschlagen, dass die Abdeckung auf einer einer Windschutzscheibe des Fahrzeugs zugewandten Seite eine längenvariable Verstärkung aufweist und die Enden der Verstärkung zur Befestigung der Abdeckung an dem Fahrzeug im Bereich der Windschutzscheibe zwischen den Innenseiten der A-Säulen einspannbar sind. Es ist also erfindungsgemäß vorgesehen, dass durch die längenvariable Verstärkung die Abdeckung im Bereich der Windschutzscheibe eine höhere Stabilität und Steifigkeit erhält. Die Enden der Verstärkung können über die Ecken der Seite hinausragen und dienen dann zur Befestigung der Abdeckung an dem Fahrzeug im Bereich der Windschutzscheibe. Dazu ist die Verstärkung längenvariabel ausgebildet und es wird deren Länge so gewählt, dass der Abstand der Enden der Verstärkung im entspannten Zustand etwas größer ist als der Abstand zwischen den A-Säulen des Fahrzeugs unmittelbar oberhalb des Armaturenbretts. Zur Befestigung der Abdeckung wird der Abstand zwischen den Enden der Verstärkung verringert, zwischen die A-Säulen unmittelbar oberhalb des Armaturenbretts eingebracht und die Verstärkung. dann entspannt. Damit ist die Verstärkung und damit auch die Abdeckung auch im Bereich des Armaturenbretts am Fahrzeug befestigt. Die Verringerung des Abstands zwischen den Enden der Verstärkung kann bspw. durch Biegen einer flexiblen Verstärkung oder durch zusammenschieben einer teleskopierbaren, federbelasteten Verstärkung erfolgen.
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An den Endender Verstärkung befinden sich Dämpfungsmittel aus Gummi, Kunststoff oder einem anderen Material, um eine Beschädigung der Innenverkleidung im Bereich der A-Säulen zur verhindern. Außerdem kann durch geeignete Materialwahl ein höherer Reibwert zwischen den Enden und der Innenverkleidung im Bereich der A-Säulen und damit eine bessere Befestigung der Verstärkung an den A-Säulen erreicht werden. Da die Verstärkung längenvariabel ist, kann sie für verschiedenste Automodelle mit unterschiedlichen Abständen zwischen den A-Säulen verwendet werden. Wenn die Verstärkung als ein biegsamer Stab aus Metall oder Kunststoff ausgebildet ist, kann eine leichte Biegung des Stabs im zwischen den A-Säulen eingespannten Zustand dem gewölbten Verlauf der Windschutzscheibe folgen. Dadurch wird eine besonders dichte Abdeckung des Innenraums, auch im Bereich der Windschutzscheibe, erzielt.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung Magnete zum lösbaren Befestigen der Abdeckung an einer Karosserie des Kraftfahrzeugs aufweist. Zur Befestigung der Persenning auf einem Kraftfahrzeug mit versenktem oder abgenommenen Verdeck wird diese einfach über die Öffnung des Innenraums gelegt und haftet mittels der Magnete praktisch von selbst an der Fahrzeugkarosserie, sofern diese aus einem ferromagnetischen Material, bspw. Metall insbesondere Stahl, besteht. Die Montage der Persenning ist schnell und einfach. Zugleich ist ein sicher Halt der Persenning auf der Karosserie mittels der Magnete sichergestellt. Die erfindungsgemäße Persenning kann für beliebige offene Fahrzeuge als Zubehör angeboten werden. Bei Fahrzeugen mit einer kleineren Öffnung des Innenraums wird die Persenning dann seitlich etwas weiter über die Öffnung hinausragen. Dadurch wird die sichere und zuverlässige Befestigung der Persenning mittels der Magnete jedoch nicht beeinträchtigt. Zudem wird die harmonische Linienführung des Fahrzeugs durch die praktisch unsichtbar haftende Persenning nicht beeinträchtigt.
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Als Magnete können einzelne diskrete Magnete benutzt werden, die an der Abdeckung, vorzugsweise entlang ihres Rands, befestigt sind. Denkbar ist aber auch der Einsatz eines oder mehrerer Bänder aus einem flexiblen, magnetisierbaren Material als Magnete, die auf der Abdeckung, vorzugsweise entlang ihres Rands, verlaufen.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Kraftfahrzeug ein den Innenraum abdeckendes zusammenfaltbares Verdeck aufweist, wobei die Persenning zur Abdeckung des Innenraums bei geöffnetem Verdeck dient. Die Abdeckung kann somit nicht nur dazu verwendet werden, den Innenraum eines Kraftfahrzeugs, sondern auch das zusammengefaltete Verdeck des Kraftfahrzeugs abzudecken und zu schützen.
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Die Magnete können an der Persenning auf beliebige Weise befestigt, bspw. geklebt werden. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Magnete an der Abdeckung angenäht, vorzugsweise in die Abdeckung eingenäht sind. Dabei können die Magnete vollständig vom Saum der Persenning umgeben sein, wobei das Material der Persenning eine dämpfende und schützende Wirkung hat, so dass die Magnete nicht unmittelbar mit der Karosserie in Kontakt kommen. Alternativ kann zwischen den Magneten und der Karosserie auch anderes dämpfendes Material, zum Beispiel Gummi, Kunststoff, Filz, Leder, Wolle etc. vorhanden sein. Durch die gedämpfte Auflage der Magnete auf der Karosserie wird eine Beschädigung des Autolacks und der Karosserie durch Teile der Magnete verhindert. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Magnete entlang eines Rands der Abdeckung eingenäht sind.
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Vorzugsweise weist die Abdeckung entlang ihres Rands eine Litze bzw. eine sogenannte Keder auf. Bei einer Litze handelt es sich um ein mehrdimensionales Geflecht aus Baumwolle, Wolle, Kunstfaser oder anderen geeigneten Materialfasern. Wenn die Litze eine dreidimensionale, schlauchförmige Form hat, Können die Magnete in der Litze angeordnet sein, so dass sie von dieser vollständig umgeben werden.
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Bei einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abdeckung einen im Wesentlichen kugelkalottenförmig abgenähten Bereich zur Aufnahme einer von einem Armaturenbrett des Fahrzeugs nach oben abstehenden Abdeckung eines Instrumententrägers aufweist. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung einen abgenähten Bereich zur Aufnahme eines über eine Gürtellinie des Fahrzeugs nach oben abstehenden Teils eines Lenkrads aufweist. Vorzugsweise weist die Abdeckung zudem einen im Wesentlichen rechteckig abgenähten Bereich zur Aufnahme von Kopfstützen auf. Allgemein kann gesagt werden, dass alle Teile aus dem Innenraum des Fahrzeugs, die über die Gürtellinie des Fahrzeugs hinausragen, von entsprechend geformten, abgenähten Bereichen aufgenommen werden. Es ist theoretisch sogar denkbar, dass selbst die Windschutzscheibe von einem entsprechenden abgenähten Bereich der Abdeckung aufgenommen wird. Indem die Abdeckung über spezielle abgenähte Bereiche verfügt, wird ein im wesentlichen ebener Verlauf der Abdeckung außerhalb der abgenähten Bereiche erzielt, so dass der Verlauf der Abdeckung dem Verlauf der Gürtellinie des Fahrzeugs folgt und eine harmonische Linienführung des Fahrzeugs durch die Abdeckung nicht beeinträchtigt wird. Gleichzeitig wird das Innere des Kraftfahrzeugs vor Umwelteinflüssen und unbefugtem Zugriff wirksam geschützt.
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Vorteilhafterweise ist die Abdeckung aus Kunstleder gefertigt. Dieses Material ist besonders robust, einfach zu verarbeiten, kostengünstig und weitgehend feuchtigkeitsdicht. Es ist in vielen verschiedenen Farben als Standardprodukt erhältlich, so dass die Farbe der Abdeckung an die Farbe des Verdecks bzw. der Fahrzeugkarosserie angepasst werden kann. Selbstverständlich kann die Persenning auch aus anderen Materialien gefertigt werden, bspw. aus LKW-Plane, Segeltuch, Zeltstoff, etc.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
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1 ein Kraftfahrzeug mit einer montierten erfindungsgemäßen Abdeckung in einer perspektivischen Ansicht von oben und
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2 die erfindungsgemäße Abdeckung in ihrer Gesamtheit in einer Draufsicht von unten.
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1 zeigt einen Teil eines Kraftfahrzeugs 10 ohne Dach oder eines Fahrzeugs 10, dessen faltbares Verdeck geöffnet und in einem entsprechend Aufnahmeraum (nicht eingezeichnet) verstaut ist. Insbesondere Fahrzeuge 10 ganz ohne Dach oder ohne vollautomatisch betätigbarem Verdeck werden häufig in dem in 1 gezeigten offenen Zustand abgestellt. Der nach oben offene Innenraum des Fahrzeugs 10 ist dann Umwelteinflüssen (Feuchtigkeit, Schmutz, Staub, etc.) und unbefugten Zugriffen auf den Innenraum praktisch ungeschützt ausgesetzt.
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Die vorliegende Erfindung schlägt eine Abdeckung 1 zum lösbaren Befestigen auf einer Öffnung des Innenraums des Fahrzeugs 10 vor. Dadurch wird der Innenraum zumindest vorübergehend vor Umwelteinflüssen und unbefugten Zugriffen geschützt. Die Abdeckung 1 kann besonders schnell und einfach an der Karosserie 5 des Fahrzeugs 10 befestigt und wieder abgenommen werden, ohne dass es für die Befestigung spezieller Vorrichtungen an der Karosserie 5 bedarf. Die Abdeckung 1 kann auch als Persenning bezeichnet werden.
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Bezugnehmend auf 2 wird die Persenning 1 näher erläutert. Sie entspricht von der Form her in etwa der Kontur des Innenraums des Fahrzeugs 10, allerdings steht sie seitlich und nach hinten (an der zur Rückseite des Fahrzeugs 10 gerichteten Seite) über die Öffnung des Innenraums hinaus, so dass ein Randbereich der Abdeckung 1 auf der Fahrzeugkarosserie 5 aufliegt. Entlang des Rands der Abdeckung 1 ist eine Litze bzw. Keder 4 befestigt, die einen dreidimensionalen, schlauchförmigen Verlauf hat. Die Litze 4 besteht aus einem mehrdimensionalen Geflecht aus Baumwolle, Wolle, Kunstfaser oder einem ähnlichen Material und dient zur Verstärkung des Rands der Persenning 1. In der Litze 4 sind an den Seiten rechts und links sowie an der nach hinten gerichteten Seite zueinander beabstandete diskrete Magnete 9 oder Haftmittel aus magnetisierbarem Material angeordnet. Diese sind in 2 als schwarze Rechtecke symbolisch dargestellt, obwohl sie eigentlich nicht sichtbar sind, da sie bei der Ansicht von unten von dem Material der Litze 4 verdeckt sind.
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Selbstverständlich können Anzahl und Abmessungen, sowie Anordnung der Magnete 9 von der dargestellten Form abweichen. Entscheidend ist, dass die Magnete im Randbereich der Abdeckung angeordnet sind, der bei aufgesetzter Abdeckung 1 auf der Fahrzeugkarosserie 5 aufliegt. Statt diskreter Magnete 9 kann auch eines mehrere Bänder aus einem flexiblen, magnetisierbaren Material verwendet werden.
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Die Magnete 9 haften bei auf das Fahrzeug gelegter Persenning 1 auf der Karosserie 5 und verschließen sicher und zuverlässig die Öffnung des Innenraums. Die Magnete 9 sind vorzugsweise in die Litze 4 eingenäht. Besonders im Rahmen der Montage und der Demontage der Persenning 1 besteht die Gefahr, dass der Lack oder die Karosserie 5 durch kantige Magnetteile beschädigt wird. Indem die Magnete 9 von dem dämpfenden Material der Litze 4 umgeben sind und die Karosserie 5 somit nicht unmittelbar berühren, kann die Gefahr einer Beschädigung deutlich reduziert werden. Alternativ können die Magnete 9 auch durch Kleben oder auf beliebig andere Weise an der Persenning 1 befestigt sein.
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Damit die Persenning 1 auch im Bereich eines nicht-magnetisierbaren Armaturenbretts und eines Instrumententrägers unterhalb einer Windschutzscheibe 11 an dem Fahrzeug 10 befestigt werden kann, weist die vordere Seite (in Fahrtrichtung bei montierter Persenning nach vorne weisende Seite) der Persenning 1 eine längenvariable Verstärkung 7 auf. Die Enden 8 der Verstärkung 7 können zur Befestigung der Abdeckung 1 an dem Fahrzeug 10 im Bereich der Windschutzscheibe 11 zwischen den A-Säulen 6 eingespannt werden.
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Als längenvariable Verstärkung 7 kann insbesondere eine teleskopierbare Federstange oder ein biegsamer Stab aus Metall oder Kunststoff zum Einsatz kommen. Unter einer Federstange wird dabei eine Stange mit einer die Teleskopelemente auseinanderdrückenden Feder verstanden. Die Federstange beziehungsweise der biegsame Stab weist an den Enden 8 vorzugsweise dämpfende Elemente aus Kunststoff, Gummi oder ähnlichem Material auf, die eine Beschädigung der Innenverkleidung der A-Säulen 6 verhindern. Zudem kann durch geeignete Materialwahl für die Enden 8 der Verstärkung 7 der Reibwert zwischen den Enden 8 und der Innenverkleidung der A-Säulen 6 erhöht werden, um die Verstärkung 7 möglichst fest zwischen den A-Säulen 6 einspannen zu können.
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Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Abdeckung 1 für eine Vielzahl unterschiedlicher Kraftfahrzeuge 10 mit nach oben offenem Innenraum eingesetzt werden. Eventuell über die Gürtellinie des Fahrzeugs 10 nach oben hinausragende Teile des Innenraums des Fahrzeugs 10 führt zu einer Wölbung der Abdeckung 1 nach oben. Um jedoch die besondere Linienführung, insbesondere von älteren Fahrzeugen 10, zu erhalten, kann die Persenning 1 mit abgenähten Bereichen 2, 3 zur Aufnahme der über die Gürtellinie des Fahrzeugs 10 hinausragenden Teile des Innenraums versehen sein. Dadurch ergibt sich ein im wesentlichen ebener Verlauf der übrigen Persenning 1, die dem Verlauf der Gürtellinie des Fahrzeugs 10 folgt.
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Insbesondere ist an abgenähte Bereich 2 zur Aufnahme von Kopfstützen und ggf. des oberen Teils von Sitzen, an einen abgenähten Bereich 3 zur Aufnahme eines Instrumententrägers des Armaturenbretts, sowie an einen abgenähten Bereich zur Aufnahme eines Lenkrads gedacht. Die abgenähten Bereich 2 für die Kopfstützen haben eine der Form der Kopfstützen entsprechende Form, bspw. eine Recheckform. Der Bereich 3 entspricht der Form des Instrumententrägers bzw. dessen Abdeckung und ist im wesentlichen kugelkalottenförmigen ausgebildet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Bereich zur Aufnahme des Lenkrads und der kugelkalottenförmige Bereich 3 zur Abdeckung des Instrumententrägers als ein gemeinsamer Bereich ausgebildet.
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Die Persenning 1 ist vorzugsweise aus Kunstleder gefertigt. Sie bietet dem Wageninneren Schutz gegen Sonneneinstrahlung, Staub und vor zumindest leichtem Regen und Feuchtigkeit. Die vorliegende Erfindung bietet also nach dem Vorbild englischer Sportwagen eine flexible Schutzabdeckung 1 für das Wageninnere, wobei die Linienführung als wesentliches Charaktermerkmal des Wagens 10 erhalten bleibt.