[go: up one dir, main page]

DE102008031179A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses Download PDF

Info

Publication number
DE102008031179A1
DE102008031179A1 DE102008031179A DE102008031179A DE102008031179A1 DE 102008031179 A1 DE102008031179 A1 DE 102008031179A1 DE 102008031179 A DE102008031179 A DE 102008031179A DE 102008031179 A DE102008031179 A DE 102008031179A DE 102008031179 A1 DE102008031179 A1 DE 102008031179A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
product
reference surface
label
contraption
aligned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008031179A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Bernd Lesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102008031179A priority Critical patent/DE102008031179A1/de
Publication of DE102008031179A1 publication Critical patent/DE102008031179A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/26Devices for applying labels
    • B65C9/28Air-blast devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/26Devices for applying labels
    • B65C9/36Wipers; Pressers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
    • B65H9/103Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop
    • B65H9/105Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop using suction means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
    • B65H9/108Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by air blast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung (1) und ein Verfahren zur Ausrichtung eines Erzeugnisses (2), insbesondere eines blattförmigen Erzeugnisses (2), wie Papier, Karton, Etikett oder Folie usw., in einer Maschine mit Referenzanschlägen (4, 5) zu einer Referenzfläche (3) beschrieben. Um in einer Maschine zur weiteren Verarbeitung eine hochpräzise Ausrichtung eines blattförmigen Erzeugnisses (2) möglichst einfach zu realisieren, ist an der Referenzfläche (3) eine strömungsmechanische Einrichtung zur Ausrichtung des Erzeugnisses (2) ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Ausrichtung eines Erzeugnisses, insbesondere eines blattförmigen Erzeugnisses, wie ein Papier, Karton, Etikett oder Folie usw., in einer Maschine mit Referenzanschlägen zu einer Referenzfläche. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Etikettiereinrichtung und ein Verfahren zum Etikettieren eines Produkts mittels eines Etiketts, insbesondere eines Haftetiketts.
  • Erzeugnisse müssen in Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen oftmals hochpräzise im Bereich beispielsweise von 1/10 Millimeter aufgenommen werden, um weiter be- und verarbeitet zu werden. Blattförmige Erzeugnisse und Materialien, wie beispielsweise ein Papier oder Etikett, müssen beispielsweise für eine hochpräzise Bedruckung oder Positionierung, insbesondere zu einem Produkt, hochpräzise ausgerichtet werden. Es ist bekannt einzelne Papierblätter oder Körper mit Volumen über mechanische Schieber an Anschlägen auszurichten.
  • Es besteht ein besonderes Problem bei Haftetikettenspendern und Haftetikettiermaschinen darin, dass das Anordnen eines Haftetiketts auf einem Produkt von einer Positionsgenauigkeit des Haftetiketts auf einem bereitgestellten Trägerband abhängt. Das Haftetikett kann nach Aufnahme vom Träger band in einer Positionstoleranz nicht mehr korrigiert werden und eine Positionstoleranz bei der Befestigung des Haftetiketts auf dem Produkt kann nicht besser werden, als die auf dem Trägerband bereitgestellte Positionstoleranz.
  • Ein weiteres Problem besteht bei einem Wechsel eines Trägerbands zum nächsten Trägerband, die zu einander unterschiedliche Toleranzen hinsichtlich der darauf befindlichen Haftetiketten haben. Dadurch können sich Positionstoleranzen bei der Aufnahme von Haftetiketten noch weiter verschlechtern.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung, eine Etikettiervorrichtung und ein Verfahren, der eingangs genannten Art zu schaffen, die in einer Maschine zur weiteren Verarbeitung eine möglichst hochpräzise Ausrichtung eines Erzeugnisses möglichst einfach realisieren.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch den Gegenstand der Patentansprüche 1 und 25 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Gemäß einem wichtigen Erfindungsgedanken wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an der Referenzfläche eine strömungsmechanische Einrichtung zur Ausrichtung des Erzeugnisses ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass eine Fluidströmung als Ausrichtungsmedium eingesetzt wird, die verschleißfrei ist und eine hochpräzise Ausrichtung ermöglicht. Als Fluid wird Luft eingesetzt. Die strömungsmechanische Einrichtung hat den Vorteil, dass auf das Erzeugnis eine Saug- und gleichzeitig eine Transportwirkung bezüglich der Referenzfläche erzeugt werden kann. Eine zusätzliche Vorrichtung, um das Erzeugnis an der Referenzfläche zu halten, ist somit nicht zwingend erforderlich. Als Erzeugnis können blattförmige, quaderförmige, zylinderförmige oder andere aus dem Stand der Technik ein Volumen ausbildende Körper eingesetzt werden, die sich mittels eines Fluidstroms verschieben lassen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass die Genauigkeit der Aufnahme des Erzeugnisses auf der Referenzfläche bzw. Abgabe an die Referenzfläche unabhängig von der Genauigkeit der Bereitstellung zur weiteren Ver- oder Bearbeitung ist.
  • Eine Saugwirkung auf der Referenzfläche hat den Vorteil, dass die Referenzfläche lageunabhängig ist und, insbesondere nach unten weisend, in der Maschine angeordnet sein kann. Die Referenzfläche kann je nach Anwendungsfall in einer das Erzeugnis verarbeitenden Maschine angeordnet sein. Vorteilhafterweise kann die Referenzfläche zur Aufnahme eines Haftetikettes nach unten weisend angeordnet sein, damit das Haftetikett von oben aufgenommen und das Haftetikett entgegen seiner Schwerkraft ausgerichtet werden kann. Die Saugkraft ist dabei größer als die Schwerkraft des Haftetikettes.
  • Die Referenzfläche kann auch um 180° gedreht angeordnet sein, so dass das Erzeugnis aufgrund seiner Schwerkraft auf der Referenzfläche liegt und von einem Luftstrom zur Ausrichtung verschoben wird. Die Referenzfläche kann ebenso vertikal angeordnet sein oder jede andere beliebige Lage aufweisen.
  • Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform weist die strömungsmechanische Einrichtung mindestens eine Öffnung für Saugluft auf. Der Fluidstrom zur Ausrichtung wird somit durch mindestens eine Öffnung erzielt, wobei Luft angesaugt wird.
  • Vorteilhafterweise ist dabei mindestens eine Öffnung am Umfangsrand der Referenzfläche angeordnet, die das Erzeugnis mittels Saugluft ausrichtet und an der Referenzfläche hält. Das Erzeugnis wird von einem ausrichtenden Luftstrom relativ zur Referenzfläche an Referenzanschlägen ausgerichtet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die strömungsmechanische Einrichtung mindestens eine Öffnung für Glasluft auf. Glasluft hat den Vorteil, dass das auszurichtende Erzeugnis in die auszurichtende Richtung geblasen werden kann, wobei gleichzeitig ein Ansaugeffekt auf die Referenzfläche durch Unterdruck zwischen dem Erzeugnis und der Referenzfläche durch dazwischen geblasene Luft entsteht. Der Unterdruck tritt dabei in Teilbereichen von sich berührenden Flächen auf.
  • Vorteilhafterweise ist die mindestens eine Öffnung zur Referenzfläche derart positioniert, dass das Erzeugnis auf der Referenzfläche ausgerichtet wird. Mittels der strömungsmechanischen Einrichtung können dadurch die Saug- und eine Transportwirkung erzeugt werden. Der Fluidstrom treibt das Erzeugnis gegen die Referenzanschläge.
  • Um eine definierte Schubrichtung des Erzeugnisses relativ zur Referenzfläche zu schaffen, ist die mindestens eine Öffnung zur Referenzfläche weisend, insbesondere schräg in der Fläche der Referenzfläche, ausgerichtet. Es kann somit Luft zwischen die Referenzfläche und eine Fläche eines auf- oder anliegenden Erzeugnisses senkrecht oder in einem schrägen Winkel α geblasen werden, um die gewünschte Saug- und Transportwirkung zu erzielen. Es können auf der Referenzfläche auch reliefartig ausgebildete Bahnen ausgebildet sein, um den Fluidstrom in eine bestimmte, gewünschte Richtung zu lenken, und zwar in eine Richtung, in der das Erzeugnis ausgerichtet werden soll.
  • Erfindungsgemäß weist die mindestens eine Öffnung in Richtung der Referenzanschläge. Somit wird eine schnelle Ausrichtung erzielt. Gemäß einer besonderen Ausführungsform können mehrere Öffnungen für Glasluft in der Referenzfläche angeordnet sein, die eine Verstärkung der oben beschriebenen Wirkungen erzielen. Mehrere Öffnung können vorgesehen sein, um beispielsweise eine Kreisbewegung des Erzeugnisses zu erzielen oder wenn das Erzeugnis beispielsweise durch eine Kreisbewegung und nicht nur eine rein translatorische Bewegung ausgerichtet werden soll. Eine Kreisbewegung oder eine Kombination aus Kreis- und translatorischer Bewegung ist vom Anwendungsfall und der Geometrie des Erzeugnisses abhängig. Es kann beispielsweise ein rotationssymmetrisches, zylindrisches Erzeugnis durch eine Kreisbewegung ausgerichtet werden.
  • Um die strömungsmechanischen Blasluftwirkungen gemäß strömungsmechanischen Gesetzen zu verbessern, ist vorteilhafterweise die mindestens eine Öffnung in Form einer Düse ausgebildet. Der Fluidstrom kann somit beschleunigt werden. Das auszurichtende Erzeugnis wird vom Fluidstrom schneller ausgerichtet und eine Saugwirkung aufgrund von Unterdruck wird mit einem besseren Wirkungsgrad erhöht.
  • Um das Erzeugnis in einer definierten Position auszurichten, weisen die Referenzanschläge Anlagekanten auf, die zu Kanten des Erzeugnisses mit einer definierten Position komplementär ausgebildet sind. Diese Kanten könnten beispielsweise zwei, winklig, insbesondere rechtwinklig, zueinander angeordnete Kanten sein, die die Position eines Erzeugnisses genau festlegen.
  • Abhängig von den Umfangskanten des Erzeugnisses sind die Anlagekanten der Referenzanschläge komplementär gerade oder gebogen ausgebildet. Somit können beliebig geformte Erzeugnisse positionsgenau ausgerichtet werden.
  • Unter Referenzanschlägen sind Anschläge zu verstehen, die eine Position eines Erzeugnisses in der Ebene bei Anlage an die Referenzanschläge genau definieren. Die Referenzanschläge können einstückig in Form einer durchgängigen Erhebung gegenüber der Referenzfläche ausgebildet sein. Die Glasluft kann zumindest teilweise von einer vorgesehenen Öffnung für Saugluft aufgenommen werden.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind Nuten zwischen und/oder in den Referenzanschlägen ausgebildet, um Saug- oder Glasluft entweichen zu lassen. Die Nuten sind Ausbrüche in den Referenzanschlägen und tragen dazu bei, den Fluidstrom zur Ausrichtung des Erzeugnisses zu lenken. Sind keine Nuten in den Referenzanschlägen ausgebildet, so kann die Glasluft beispielsweise über die Saugluft eingesaugt werden.
  • Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist die Referenzfläche kleiner als die Fläche des Erzeugnisses. Zwischen Referenzfläche und Referenzanschlägen ist vorteilhafterweise eine Ausnehmung vorgesehen, über die die Glasluft in die Umgebung entweichen kann.
  • Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform ist die Referenzfläche eben ausgebildet. Eine ebene Referenzfläche ist einfach herstellbar und ist in den meisten Fällen eine komplementäre Fläche zu einem auszurichtenden Erzeugnis.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist die Referenzfläche mit einer vollständig oder zumindest teilweise komplementären Kontur zur äußeren Form des Erzeugnisses oder eines Produkts ausgebildet. Dies ist vorteilhaft, wenn beispielsweise ein zylindrisches oder rotationssymmetrisches Erzeugnis ausgerichtet werden soll oder wenn ein blattförmiges Erzeugnis auf ein zylindrisches Produkt aufgetragen werden soll. Das zylindrische Produkt muss beim Bekleben dann nicht mehr rotiert werden.
  • Gemäß einer bevorzugten einfacheren Ausführungsform sind die Referenzfläche und die Referenzanschläge einstückig ausgebildet. Somit ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung einfach herstellbar und gefertigte Toleranzen zwischen der Referenzfläche zu Referenzanschlägen stehen fest. Es bedarf einer Kontrolle oder Nachjustage der relativen Lage der Referenzfläche zu den Referenzanschlägen nicht.
  • Gemäß einer alternativen, besonderen Ausföhrungsform sind die Referenzfläche und die Referenzanschläge zweiteilig ausgebildet. Die Referenzfläche kann somit ein Erzeugnis, unabhängig von der Lage der Referenzanschläge aufnehmen und das Erzeugnis zu Referenzanschlägen verfahren.
  • Gemäß einer weiter bevorzugten Ausföhrungsform ist eine Separiervorrichtung zum Trennen des Erzeugnisses von anderen Erzeugnissen und zum Positionieren auf der Referenzfläche vorgesehen. Die Separiervorrichtung sorgt also dafür, dass genau ein Erzeugnis auf der Referenzfläche in einem bestimmten Toleranzbereich angeordnet wird, wobei der Toleranzbereich auf der Referenzfläche deutlich größer sein kann, als die nach der Ausrichtung des Erzeugnisses erzielte Positionsgenauigkeit auf der Referenzfläche.
  • Gemäß einer einfachen Ausführungsform ist die Separiervorrichtung eine reibschlüssige Vorrichtung. Das Erzeugnis wird beispielsweise mittels reibschlüssigen Rollen auf die Referenzfläche verfahren. Die Separiervorrichtung kann auch eine Schiebe- oder Greifvorrichtung sein, die das Erzeugnis auf die Referenzfläche legt und das Erzeugnis darauf gegebenenfalls vorfixiert.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist die Separiervorrichtung als strömungsmechanische Vorrichtung ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass eine hohe Lebensdauer erzielt wird und ein Verschleiß der Separiervorrichtung weitestgehend vermieden wird.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die strömungsmechanische Separiervorrichtung mindestens eine, insbesondere in Form eines Trichters ausgebildete Öffnung für Saugluft auf der Referenzfläche auf. Das Erzeugnis wird somit mittels Saugluft bzw. einem Vakuum auf der Referenzfläche aufgenommen und kann später erfindungsgemäß mittels Glasluft ausgerichtet werden. Die Saugluft hat den Vorteil, dass diese aufgrund der Bereitstellung von Glasluft in einer Pneumatikumgebung vorhanden ist.
  • Erfindungsgemäß weist eine Etikettiervorrichtung zum Anordnen mindestens eines Etiketts auf einem Produkt eine oben beschriebene Vorrichtung auf und eine Betätigungsvorrichtung zur Befestigung des Etiketts auf dem Produkt. Die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung hat den Vorteil, dass Etiketten auf dem Produkt hochpräzise angeordnet werden können. Dabei kann eine wiederholbare Positionsgenauigkeit des Etiketts auf dem Produkt erzielt werden, die mindestens genauso hoch ist wie die Positionsgenauigkeit eines Etiketts, das beispielsweise auf einem Trägerband mit einer Vielzahl von Etiketten bereitgestellt wird. Ein Produkt mit einer präzisen Anordnung eines Etiketts macht einen qualitativ hochwertigeren und optisch schöneren Eindruck und ist deshalb vom Kunden bevorzugt erwünscht.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist die Betätigungseinrichtung zur Befestigung des Etiketts auf dem Produkt eine servogesteuerte Verfahr einrichtung, die insbesondere mit einer Umschaltvorrichtung für Glasluft an Öffnungen für Saugluft ausgebildet ist. Das Etikett kann mit einer servogesteuerten Referenzfläche auf das Produkt aufgetragen werden. Zur Verbesserung eines Haftdrucks kann, gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform, durch die Öffnungen für Saugluft zur Erzeugung eines Vakuums mittels einer Umschaltvorrichtung Glasluft durchgeblasen werden und somit das Etikett auf das Produkt treiben. Das Etikett bleibt dadurch nicht an der Referenzfläche haften und wird sicher von der Referenzfläche gelöst.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses, insbesondere eines blattförmigen Erzeugnisses, wie ein Papier, Karton, Etikett oder eine Folie usw., dadurch gelöst, dass das Erzeugnis an der Referenzfläche mit definierten Referenzanschlägen strömungsmechanisch ausgerichtet wird. Definierte Referenzanschläge legen für eine auszurichtende Fläche des Erzeugnisses eine genaue Position in einem Raum fest, der durch drei Punkte im Raum bestimmt ist. Strömungsmechanisch heißt, dass die Erfindung darauf beruht, eine Fluidströmung einzusetzen, um das Erzeugnis an Referenzanschlägen und einer Referenzfläche in der x-y-Richtung auszurichten.
  • Bevorzugt wird Glasluft zwischen die Referenzfläche und eine auszurichtende Fläche des Erzeugnisses zur Generierung einer Saug- und Transportwirkung geblasen, so dass das Erzeugnis an zur Referenzfläche angeordneten Referenzanschlägen ausgerichtet wird. Die Erfindung sieht also vor, dass Glasluft schräg zwischen die Referenzfläche und dem Erzeugnis eingeblasen wird, so dass ein Transportluftstrom und ein Unterdruck zwischen dem Erzeugnis und der Referenzfläche zumindest in Teilbereichen aufgebaut werden. Der Fluidstrom schafft eine Schubwirkung auf das Erzeugnis und richtet das Erzeugnis an den Referenzanschlägen aus, die eine bestimmte Position für das Erzeugnis definieren.
  • Vorteilhafterweise und gemäß einem weiteren wichtigen Erfindungsgedanken wird das Erzeugnis mittels Saugluft auf einer, insbesondere nach unten weisenden Referenzfläche aufgenommen, Glasluft wird zwischen die Referenz fläche und auszurichtender Fläche des Erzeugnisses geblasen und danach wird die Saugluft ausgeschaltet, so dass das Erzeugnis an zur Referenzfläche definierten Referenzanschlägen ausgerichtet wird und gleichzeitig aufgrund der Glasluft an die Referenzfläche gesaugt wird. Die Saugluft schafft eine erste präzise Aufnahme des Erzeugnisses auf der Referenzfläche, so dass das Erzeugnis nur noch in einem bestimmten Toleranzbereich ausgerichtet werden muss. Zudem ergeben sich durch die Aufnahme des Erzeugnisses mittels Saugluft die bereits oben beschriebenen strömungsmechanischen Vorteile einer hochpräzisen wiederholbaren Positionierung und Ausrichtung die lange Wartungsintervalle ermöglicht, also wartungsarm ist.
  • Vorteilhafterweise wird das Erzeugnis mit einer oben beschriebenen Vorrichtung ausgerichtet und gegebenenfalls verarbeitet.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform gemäß des oben beschriebenen Verfahrens wird zum Etikettieren eines Produkts mittels eines Etiketts, insbesondere eines Haftetiketts, das Etikett mittels Saugluft aufgenommen, mittels Glasluft nach Ausschalten der Saugluft ausgerichtet und das Etikett mittels einer Betätigungseinrichtung auf ein Produkt aufgebracht, so dass es auf dem Produkt haften bleibt. Ein derartiges Etikettierverfahren ist vorteilhaft, weil es eine preisgünstige, hochpräzise Etikettierung ermöglicht, unabhängig von der bereitgestellten Positionsgenauigkeit des Etiketts auf einem Trägerband. Die Position auf der Betätigungseinrichtung, die mit der Referenzfläche zusammen fallen kann, kann vor der Positionierung auf dem Produkt präzise ausgerichtet werden.
  • Gemäß einem besonders bevorzugten Verfahren wird das Etikett, das ein Haftetikett ist, von einem Trägerband mit einer Vielzahl von Haftetiketten, insbesondere mittels Saugluft abgezogen. Ferner erzeugt Saugluft ein Vakuum, das die notwendige Kraft hat, das Haftetikett auf einer Referenzfläche aufzunehmen und zu halten.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Haftetikett mittels einer mechanischen, servogesteuerten Verfahreinrichtung als Betäti gungseinrichtung auf das Produkt gedrückt. Das Haftetikett bleibt aufgrund eines einseitig aufgetragenen Klebematerials auf dem Produkt kleben, wenn die Betätigungseinrichtung mit der Referenzfläche zur Aufnahme eines weiteren Etiketts zurückfährt.
  • Um das Etikett von der Referenzfläche noch besser zu lösen, kann vorteilhafterweise Glasluft im Wesentlichen senkrecht zur Referenzfläche, besonders bevorzugt durch Öffnungen für die Saugluft geblasen werden, um das Haftetikett auf das Produkt zu treiben. Damit wird verhindert, dass das Haftetikett auf der Referenzfläche kleben bleibt, da teilweise nach einem längeren Einsatz Klebematerial unerwünschterweise an der Referenzfläche oder an Anschlägen hängenbleibt, das das Haftetikett festhalten kann.
  • Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform wird ein Etikett ohne Haftmaterial auf der Referenzfläche aufgenommen und ausgerichtet danach Haftmaterial auf das Etikett aufgetragen und anschließend das Haftetikett auf dem Produkt aufgeklebt. Dies hat den Vorteil, dass das Etikett äußerst ressourcensparend und somit sehr kostengünstig auf dem Produkt aufgetragen werden kann, da für die Etiketten kein teures Trägerband bereitgestellt werden muss und der Verbrauch des Haftmaterials lediglich von der Fläche des Etiketts bestimmt wird.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform wird ein Etikett ohne Haftmaterial auf der Referenzfläche aufgenommen und ausgerichtet, es wird Haftmaterial auf das Produkt aufgetragen insbesondere auf der Stelle auf der das Etikett aufgeklebt wird und anschließend wird das Etikett auf dem Produkt aufgeklebt. Ein derartiges Verfahren ist einfach zu realisieren, da das Produkt meist aus einem festeren Werkstoff hergestellt ist, als das Etikett, so dass das Haftmaterial besser auf das Produkt aufgetragen werden kann.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf einer erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform,
  • 2 eine schematische Querschnittsansicht einer Vorrichtung gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform,
  • 3 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • 4 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform.
  • Die 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 mit einem blattförmigen Erzeugnis 2, das mittels einer gestrichelten Linie dargestellt ist. Das blattförmige Erzeugnis 2 ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ein Haftetikett, dessen Oberfläche mit einem Haftmaterial überzogen ist, um das Haftetikett auf einem in der 2 dargestellten Produkt 20 aufzukleben. Die der klebenden Fläche gegenüberliegende Oberfläche des Haftetiketts liegt an einer Referenzfläche 3 an der Vorrichtung 1 an.
  • Die Referenzanschläge 4, 5 sind zur Referenzfläche 3 im Wesentlichen senkrecht angeordnet, wie in der 2 zu sehen ist. Die Referenzanschläge 4, 5 sind auch zueinander in der in der 1 und 2 gezeigten besonderen Ausführungsform in einem rechten Winkel zueinander angeordnet.
  • Die Referenzfläche 3 hat mehrere Öffnungen 6, die in der 1 an Eckpunkten eines imaginären Quadrats angeordnet sind, um das blattförmige Erzeugnis 2 mittels Saugluft, also mittels eines Vakuums, auf der Referenzfläche 3, von oben her aufzunehmen und positionsgenau festzuhalten.
  • Öffnungen 7a, 7b für Glasluft sind parallel zueinander in einem 45° Winkel zu Anlagekanten 42, 52 der Referenzanschläge 4, 5 angeordnet. Die Öffnungen 7a, 7b für die Glasluft sind, wie in der 2 dargestellt, schräg auf die Referenzfläche 3 gerichtet und sind deshalb in der Draufsicht als Langloch dargestellt. Die Langlöcher in der 1, 3 und 4 sind nicht maßstabsgerecht sondern lediglich schematisch dargestellt. Die Öffnungen 7a, 7b für die Glasluft können in beliebigen Winkeln bezüglich der Anlagekanten 42, 52 angeordnet sein, sie müssen lediglich das auszurichtende Erzeugnis 2 in eine entsprechende Richtung zur Ausrichtung treiben, das heißt, eine Verschiebung in x- und y-Richtung am Erzeugnis 2 erzeugen, so dass das Erzeugnis 2 mit den Kanten 24, 25 an die komplementären, definierten Anlagekanten 42, 52 zur Ausrichtung anschlägt.
  • Um die Glasluft aus den Öffnungen 7a, 7b entweichen zu lassen, sind Nuten 8, 9, 10 in und zwischen Referenzanschlägen 4, 5 vorgesehen. Die Referenzanschläge 4, 5 können als separates Bauteil zur Referenzfläche 3 ausgebildet sein. Die Referenzfläche 3 wird in einer solchen besonderen Ausführungsform mittels einer Verfahreinrichtung mit dem Erzeugnis 2 zum Ausrichten an die Referenzanschläge 4 und 5 verfahren und nach einem hochpräzisen Ausrichten auf der Referenzfläche 3 für eine weitere Verarbeitung und Bearbeitung, beispielsweise zum Anordnen des Erzeugnisses auf einem Produkt im Raum mit der Referenzfläche 3 unabhängig von der Lage der Referenzanschlüsse verfahren.
  • Gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren, insbesondere zum Etikettieren eines Produkts 20, wird das blattförmige Erzeugnis 2 als Haftetikett von einem Trägerband, auf dem es aufgeklebt ist, mittels der saugenden Öffnungen 6 auf der Referenzfläche 3 von oben oder von der Seite aufgenommen. Unter dem erzeugtem Vakuum bleibt das blattförmige Haftetikett auf der Referenzfläche 3 mit der Positionsgenauigkeit haften, in der es aufgenommen worden ist. Danach wird Glasluft zwischen die Referenzfläche 3 und das Haftetikett geblasen. Dadurch wird eine Saugwirkung durch Unterdruck in Teilbereichen, wo die Oberfläche des Haftetiketts an der Referenzfläche 3 anliegt, erzielt. Das Haftetikett bleibt aufgrund der ein Vakuum erzeugenden Öffnungen 6 auf der Referenzfläche 3 in der aufgenommenen Position feststehend. Eine Transport- und Ausrichtewirkung tritt noch nicht auf. Erst nach einem Ausschalten der Saugluft an den Öffnungen 6 ist die auf das Erzeugnis 2 wirkende Haltekraft geringer als eine treibende Transportkraft, die durch den aus den Öffnungen 7a, 7b austretenden Luftstrom erzeugt wird. Das auszurichtende Erzeugnis 2 wird somit an die Referenzanschläge 4 und 5 vom Fluidstrom getrieben, wobei das Erzeugnis 2 gleichzeitig vom Fluidstrom an der Referenzfläche 3 gehalten wird. In dieser Position ist das Erzeugnis 2 hochpräzise und unabhängig von der Genauigkeit ausgerichtet, mit der das Erzeugnis 2 auf der Referenzfläche 3 aufgenommen worden ist. Das Erzeugnis 2 kann in dieser hochpräzisen Position aufgrund einer ausreichenden Saugwirkung durch die Blasluft, die aus den Öffnungen 7a, 7b ausströmt, über ein Produkt 20 bewegt werden und als Haftetikett auf das Produkt aufgetragen werden. Dazu wird die Blasluft ausgeschaltet.
  • In einer besonderen Ausführungsform können die Öffnungen 6 wieder mit Saugluft beaufschlagt werden, wenn die Saugwirkung der Blasluft nicht ausreichend groß sein sollte.
  • Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform können die Öffnungen 6 mit Blasluft beaufschlagt werden, um das Haftetikett von der Referenzfläche 3 sicher zu lösen und auf das Produkt zu treiben. Dies ist zum Beispiel wichtig, wenn die Referenzfläche 3 oder mitgehende Anschlagkanten leicht verklebt sind und das Haftetikett zurückhalten Eine Ausnehmung 31 zwischen der Referenzfläche 3 und den Referenzanschlagen 4, 5 verkleinert zum einen die Referenzfläche 3 und sorgt für ein Entweichen des fördernden und saugenden Luftstroms.
  • Die 2 zeigt schematisch eine Schnittansicht gemäß einer besonderen Ausführungsform der 1, bei der die Referenzfläche 3 und die Referenzanschlage einstückig ausgebildet sind. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Referenzfläche 3 nach unten, weil somit vorteilhaft das auszurichtende Erzeugnis 2 von oben aufgenommen und von oben auf dem Produkt 20 aufgebracht werden kann. Die Anordnung der Referenzfläche 3 ist aufgrund der strömungsmechanischen Einrichtung mit den Öffnungen 6, 7b für die Saug- und Glasluft lageunabhängig. Die Referenzfläche 3 kann also genauso auch vertikal oder um 180° gedreht nach oben weisend gebaut und verfahrbar sein. Auf der Referenzfläche 3 sind im rechten Winkel trichterförmige, Luft ansaugende Öffnungen 6 ausgebildet. Die Luft ansaugenden Öffnungen 6 dienen zur Erzeugung eines Vakuums bei der Aufnahme des Erzeugnisses 2. Die ansaugenden Öffnungen 6 können gemäß einer besonderen Ausführungsform das Erzeugnis 2 nach der Ausrichtung positionsgenau festhalten. Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform können die Öffnungen 6 auch mit Glasluft beaufschlagt werden, um das Erzeugnis 2 von der Referenzfläche 3 sicher zu trennen.
  • Die Öffnung 7b ist schräg auf die Referenzfläche 3 in einem Winkel α gerichtet. Die Öffnung 7b wird mit Glasluft beaufschlagt. Dadurch strömt Luft zwischen die Referenzfläche 3 und das Erzeugnis 2. Die Öffnung 7b ist vorzugsweise in Form einer Düse ausgebildet. Somit wird der Luftstrom bei einem Austritt aus der Referenzfläche 3 beschleunigt und die Transportwirkung und eine ansaugende, den Unterdruck erzeugende Wirkung verbessert. Der Luftstrom wird über die kanalförmige Ausnehmung 31 abgeleitet. Der Luftstrom kann auch durch die in der 1 gezeigten Nuten 8, 9, 10 abgeleitet werden. Verfahrensmäßig wird nach einem Auflösen des mittels der Öffnungen 6 erzeugten Vakuums das Erzeugnis 2 mit der Glasluft aus der düsenförmigen Öffnung 7b mit der Kante 25 gegen die Anlagekante 52 geschoben und ist somit hochpräzise positioniert und ausgerichtet. Diese Positionierung von Erzeugnis 2 kann an weitere Verfahrensschritte weitergegeben werden, wie das Bekleben des Produkts 20, indem die Referenzfläche 3 mit dem Erzeugnis 2 auf die Oberfläche des Produkts 20 herabfährt.
  • Die 3 zeigt eine zur 1 und 2 alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 bei der die Kanten 24, 25 konkav ausgebildet sind. Komplementär dazu sind die Anlagekanten 42, 52 der Referenzanschläge 4, 5 komplementär konvex ausgebildet.
  • Die 3 zeigt ferner, dass die Öffnungen 7a, 7b für die Glasluft im rechten Winkel β zueinander angeordnet sind. Für die Erfindung ist also wesentlich, dass die Glasluft eine Verschiebung in Richtung der, in der 1 eingezeichneten und für die 3 und 4 auch geltenden, x- und y-Achse erzeugt. Bevorzugt ist die Ausführung der Öffnungen 7a, 7b gemäß der 1, da gemäß dieser Ausführung eine Öffnung 7a, 7b funktionstechnisch gegebenenfalls ausfallen kann, ohne ein ordnungsgemäßes ausrichtendes Erzeugnisses 2 zu beeinträchtigen.
  • Die 4 zeigt eine weitere besondere Ausführungsform der Vorrichtung 1, bei der die Umfangskanten des in gestrichelten Linien dargestellten Erzeugnisses 2 konvex ausgebildet sind. Anlagekanten 42, 52 der Referenzanschläge 4, 5 sind entsprechend konkav ausgebildet.
  • Die Öffnungen für die Glasluft 7a, 7b sind in einem spitzen Winkel β zueinander ausgebildet und in Richtung der Referenzanschläge 4, 5 ausgerichtet. 4 stellt somit klar, dass die Öffnungen 7a, 7b für die Glasluft zueinander bezüglich der Referenzanschläge 4, 5 frei variierbar sind. Sie müssen lediglich für einen Transport in Richtung auf eine definiert ausgerichtete Position des Erzeugnisses 2 gerichtet sein. Auch die Kanten 24, 25 des Erzeugnisses 2 können frei variieren, sie müssen nicht rechtwinklig oder gerade ausgebildet sein.
  • Alle Figuren zeigen lediglich schematische nicht maßstabsgerechte Darstellungen. Im Übrigen wird insbesondere auf die zeichnerischen Darstellungen für die Erfindung als wesentlich verwiesen.

Claims (34)

  1. Vorrichtung (1) zur Ausrichtung eines Erzeugnisses (2), insbesondere eines blattförmigen Erzeugnisses, wie ein Papier, Karton, Etikett oder eine Folie usw., in einer Maschine mit Referenzanschlägen (4, 5) zu einer Referenzfläche (3), dadurch gekennzeichnet, dass an der Referenzfläche (3) eine strömungsmechanische Einrichtung zur Ausrichtung des Erzeugnisses (2) ausgebildet ist.
  2. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) lageunabhängig, insbesondere nach unten weisend, in der Maschine angeordnet ist.
  3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die strömungsmechanische Einrichtung mindestens eine Öffnung (7a, 7b) für Saugluft aufweist.
  4. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung am Umfangsrand der Referenzfläche (3) angeordnet ist.
  5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die strömungsmechanische Einrichtung mindestens eine Öffnung (7a, 7b) für Glasluft aufweist.
  6. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung zur Referenzfläche (3) derart positioniert ist, dass das Erzeugnis (2) auf der Referenzfläche (3) ausgerichtet wird.
  7. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (7a, 7b) zur Referenzfläche (3) weisend, insbesondere schräg, ausgerichtet ist.
  8. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (7a, 7b) in Richtung der Referenzanschläge weist.
  9. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Öffnung (7a, 7b) in Form einer Düse ausgebildet ist.
  10. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzanschläge (4, 5) Anlagekanten (42, 52) aufweisen, die zu Kanten (24, 25) des Erzeugnisses (2) mit einer definierten Position komplementär ausgebildet sind.
  11. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagekanten (42, 52) der Referenzanschläge (4, 5) gerade oder gebogen ausgebildet sind.
  12. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Nuten (8, 9, 10) zwischen und/oder in den Referenzanschlägen (4, 5) ausgebildet sind, um einen Luftstrom entweichen zu lassen.
  13. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) kleiner als eine auszurichtende Fläche des Erzeugnisses (2) ist.
  14. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Referenzfläche (3) und Referenzanschlägen (4, 5) eine Ausnehmung (31) ausgebildet ist.
  15. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) eben ausgebildet ist.
  16. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) mit einer vollständig oder zumindest teilweisen komplementären Kontur zur äußeren Form eines Produkts (20) oder Erzeugnisses (2) ausgebildet ist.
  17. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) und die Referenzanschläge (4, 5) einstückig ausgebildet sind.
  18. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzfläche (3) und die Referenzanschläge (4, 5) zweiteilig ausgebildet sind.
  19. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Separiervorrichtung zum Trennen des Erzeugnisses (2) von anderen Erzeugnissen (2) und zum Positionieren auf der Referenzfläche (3) vorgesehen ist.
  20. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Separiervorrichtung eine reibschlüssige Vorrichtung ist.
  21. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Separiervorrichtung als strömungsmechanische Vorrichtung ausgebildet ist.
  22. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die strömungsmechanische Separiervorrichtung mindestens eine, insbesondere in Form eines Trichters (62) ausgebildete, Öffnung (6) auf der Referenzfläche (3) für Saugluft aufweist.
  23. Etikettiervorrichtung zum Anordnen mindestens eines Etiketts auf einem Produkt (20) mit einer Vorrichtung (1) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 22 und mit einer Betätigungsvorrichtung zur Befestigung des Etiketts auf dem Produkt (20).
  24. Etikettiervorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung zur Befestigung des Etiketts auf dem Produkt (20) eine servogesteuerte Verfahreinrichtung ist, die insbesondere mit einer Umschaltvorrichtung für Glasluft an Öffnungen der Saugluft ausgebildet ist.
  25. Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses, insbesondere eines blattförmigen Erzeugnisses wie ein Papier, Karton, Etikett oder eine Folie usw., wobei das Erzeugnis auf einer Referenzfläche positioniert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis an der Referenzfläche mit definierten Referenzanschlägen strömungsmechanisch ausgerichtet wird.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass Blasluft zwischen die Referenzfläche und einer auszurichtenden Fläche des Erzeugnisses zur Generierung einer Saug- und Transportwirkung am Erzeugnis geblasen wird, so dass das Erzeugnis an zur Referenzfläche angeordneten Referenzanschlägen ausgerichtet wird.
  27. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis mittels Saugluft auf einer, insbesondere nach unten weisenden, Referenzfläche aufgenommen wird, Blasluft zwischen Referenzfläche und auszurichtender Fläche des Erzeugnisses mit gleichzeitiger Saugwirkung geblasen wird und danach Saugluft ausgeschaltet wird, so dass das Erzeugnis an zur Referenzfläche definierten Referenzanschlägen in einer Ebene ausgerichtet wird.
  28. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis mit einer Vorrichtung (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24 ausgerichtet wird.
  29. Verfahren zum Etikettieren eines Produkts mittels eines Etiketts, insbesondere eines Haftetiketts, wobei das Etikett nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 25 bis 28 mittels Saugluft aufgenommen und mittels Blasluft ausgerichtet wird, das Etikett mittels einer Betätigungseinrichtung auf ein Produkt aufgebracht wird, so dass es auf dem Produkt haften bleibt.
  30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett ein Haftetikett ist, das von einem Trägerband mit einer Vielzahl von Haftetiketten, insbesondere mittels Saugluft, abgezogen wird.
  31. Verfahren nach Anspruch 29 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer mechanischen, servogesteuerten Verfahreinrichtung als Betätigungseinrichtung das Haftetikett auf das Produkt gedrückt wird.
  32. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass durch Blasluft im Wesentlichen senkrecht zur Referenzfläche, besonders bevorzugt durch Öffnungen für die Blasluft geblasen wird, um das Haftetikett auf das Produkt zu treiben.
  33. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass ein Etikett ohne Haftmaterial auf der Referenzfläche aufgenommen und ausgerichtet wird, danach Haftmaterial auf das Etikett aufgetragen wird und anschließend das Etikett auf dem Produkt aufgeklebt wird.
  34. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 29 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass ein Etikett ohne Haftmaterial auf der Referenzfläche aufgenommen und ausgerichtet wird, danach Haftmaterial auf das Produkt, insbesondere an der Stelle auf der das Etikett aufgeklebt wird, aufgetragen wird und anschließend das Etikett auf dem Produkt aufgeklebt wird.
DE102008031179A 2007-07-03 2008-07-03 Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses Withdrawn DE102008031179A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008031179A DE102008031179A1 (de) 2007-07-03 2008-07-03 Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007030945 2007-07-03
DE102007030945.9 2007-07-03
DE102008031179A DE102008031179A1 (de) 2007-07-03 2008-07-03 Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008031179A1 true DE102008031179A1 (de) 2009-01-29

Family

ID=40157572

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008031179A Withdrawn DE102008031179A1 (de) 2007-07-03 2008-07-03 Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008031179A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011012919A1 (de) * 2011-03-03 2012-09-06 Bizerba Gmbh & Co. Kg Etikettiervorrichtung
WO2014009940A1 (en) * 2012-07-12 2014-01-16 Hewlett-Pachard Industrial Printing Ltd. Device for receiving and submitting a substrate
DE102020105186A1 (de) 2020-02-27 2021-09-02 Koenig & Bauer Ag Substrathandhabungssystem mit einer Bogenbearbeitungsmaschine und zumindest einer Ausrichteinrichtung und Verfahren zur Ausrichtung und/oder Lockerung zumindest eines Teilstapels von Bogen

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011012919A1 (de) * 2011-03-03 2012-09-06 Bizerba Gmbh & Co. Kg Etikettiervorrichtung
WO2014009940A1 (en) * 2012-07-12 2014-01-16 Hewlett-Pachard Industrial Printing Ltd. Device for receiving and submitting a substrate
US9745161B2 (en) 2012-07-12 2017-08-29 Hewlett-Packard Industrial Printing Ltd. Device for receiving and submitting a substrate
DE102020105186A1 (de) 2020-02-27 2021-09-02 Koenig & Bauer Ag Substrathandhabungssystem mit einer Bogenbearbeitungsmaschine und zumindest einer Ausrichteinrichtung und Verfahren zur Ausrichtung und/oder Lockerung zumindest eines Teilstapels von Bogen
DE102020105186B4 (de) 2020-02-27 2022-07-14 Koenig & Bauer Ag Substrathandhabungssystem mit einer Bogenbearbeitungsmaschine und zumindest einer Ausrichteinrichtung und Verfahren zur Ausrichtung und/oder Lockerung zumindest eines Teilstapels von Bogen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0883549B1 (de) Etikettiergerät
EP3507652B9 (de) Anlage und verfahren zum prägen von mikro- und/oder nanostrukturen
WO2008003502A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum vereinzeln und transportieren von substraten
WO2017137205A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur bearbeitung eines substrats
EP2295355B1 (de) Verfahren, Vorrichtung und Klebeband zum Spleißen von Etikettenbändern sowie spleißbares Etikettenband
DE10021786B4 (de) Etikett-Befestigungsvorrichtung
EP2013121B1 (de) Verfahren und maschinelle anordnung zum handhaben eines werkstückes mit zumindest einer durchtrittsöffnung
EP3071348B1 (de) Werkzeug zum anbringen eines fuegeelements an einem bauteilabschnitt
DE102008031179A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten eines Erzeugnisses
DE202012003268U1 (de) Vorrichtung zur Handhabung von Etiketten
DE10128923A1 (de) Verfahren zum Umsetzen eines im wesentlichen scheibenförmigen Werkstücks und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP4111519A1 (de) Verfahren zum ausrichten von dünnschichtelementen und vorrichtung
EP2508276A1 (de) Blechentnahmestation
DE19744991A1 (de) Verfahren zur Messung der Anfangshaftung einer Haftkleberschicht und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE102017120243A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Applizieren einer Komponente an einem Bauteil mittels eines Manipulators
DE102017100456B4 (de) Manipulator zum Applizieren, insbesondere zum Anpressen, einer Komponente an ein Bauteil
EP0803353A1 (de) Verfahren zum beidseitigen Kaschieren von Trägerbögen mit je einem Deckbogen und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE2848513A1 (de) Blattausrichtvorrichtung
DE102024119267B3 (de) Bearbeitungsaggregat, Bearbeitungsmaschine und Verfahren zum Einrichten mindestens einer Saugleiste mindestens eines Bearbeitungsaggregats
DE102023127065B4 (de) Bearbeitungsmaschine und Verfahren zum Positionieren mindestens einer Ausbrechplatte mindestens eines Werkzeugs mindestens eines Ausbrechaggregats einer Bearbeitungsmaschine
WO2001064388A1 (de) Magazin, montagevorrichtung für mikrobauteile und verfahren zum montieren von mikrobauteilen
DE19833311C2 (de) Bandförderer zum Transport von plattenförmigen Werkstücken
EP3348383A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum applizieren einer komponente an einem bauteil mittels eines manipulators
WO2007025519A2 (de) Verfahren und vorrichtung zum abformen von strukturen
EP1941969A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken

Legal Events

Date Code Title Description
8122 Nonbinding interest in granting licences declared
R082 Change of representative

Representative=s name: KLEMM, ROLF, DIPL.-ING. (UNIV.), DE

R084 Declaration of willingness to licence

Effective date: 20140705

R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination