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DE102008031069A1 - Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung - Google Patents

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DE102008031069A1
DE102008031069A1 DE102008031069A DE102008031069A DE102008031069A1 DE 102008031069 A1 DE102008031069 A1 DE 102008031069A1 DE 102008031069 A DE102008031069 A DE 102008031069A DE 102008031069 A DE102008031069 A DE 102008031069A DE 102008031069 A1 DE102008031069 A1 DE 102008031069A1
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vehicle
collision
chamber
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bumper
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Shinichi Kariya Kiribayashi
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Denso Corp
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Abstract

Eine Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug weist eine Stoßfängerverstärkung (1), ein kammerbildendes Glied (4), einen Drucksensor (5), eine Kollisionsobjekt-Bestimmungseinheit (7) und einen Kollisionspositionssensor (6) auf. Die Stoßfängerverstärkung ist an dem Fahrzeug angebracht und erstreckt sich in einer Querrichtung des Fahrzeugs. Das kammerbildende Glied ist bei einer Seite der Stoßfängerverstärkung vorgesehen und definiert einen Kammerraum (40), der verformbar ist, wenn das Objekt mit dem Fahrzeug kollidiert. Der Drucksensor erfasst einen Druck in dem Kammerraum. Die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinheit bestimmt durch Vergleichen des Drucks, der durch den Drucksensor erfasst wird, mit einem vorbestimmten Bestimmungsschwellenwert eine Kategorie des Objekts. Der Kollisionspositionssensor erfasst eine Querposition, bei der das Objekt kollidiert. Die Bestimmungseinheit ändert basierend auf der Kollisionsposition, die durch den Kollisionspositionssensor erfasst wird, den Bestimmungsschwellenwert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug, wobei die Vorrichtung ein Objekt, das mit dem Fahrzeug kollidiert, erfasst und wobei die Vorrichtung eine Kategorie des Kollisionsobjekts bestimmt.
  • Vorrichtungen, die eine Kollision eines Fahrzeugs mit einem Objekt erfassen, sind herkömmlicherweise in beispielsweise der JP-A-2005-538881 , die der US 2005/0116817 entspricht, und der JP-A-2006-117157 , die der US 2006/0087417 entspricht, beschrieben. Die JP-A-2005-538881 beschreibt einen vorderen Sensor für ein Fahrzeug, wobei der Sensor ein Erfassungselement in einer Kavität des Sensors hat. Der vordere Sensor verwendet das Erfassungselement, um die Kollision abhängig von einer Verformung der Kavität zu erfassen. Die JP-A-2006-117157 beschreibt ferner eine Vorrichtung, die basierend auf einer Änderung eines Drucks in dem Kammerraum, der zwischen einer Stoßfängerabdeckung und einer Stoßfängerverstärkung luftdicht gebildet ist, bestimmt, ob ein Kollisionsobjekt ein Fußgänger ist.
  • Ein vorderer Endabschnitt des Fahrzeugs hat im Allgemeinen eine gekrümmte Form. Eine vordere Oberfläche einer allgemeinen Stoßfängerverstärkung hat im Gegensatz dazu eine Form, die nicht zu dem vorderen Endabschnitt parallel ist, sondern die in einer Querrichtung des Fahrzeugs gerade ist. Als ein Resultat hat ein Kammerraum, der zwischen der Stoßfängerverstärkung und dem vorderen Endabschnitt (d. h. einer Stoßfängerabdeckung) definiert ist, eine Länge in der Fahrzeuglängsrichtung, wobei die Länge mit einer Position in der Fahrzeugquerrichtung veränderlich oder unterschiedlich ist. Das kammerbildende Glied, das den Kammerraum aufweist, hat daher eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die mit einer Position in der Fahrzeugquerrichtung veränderlich ist.
  • Ein Stoßfängerdämpfer ist ferner zwischen der Stoßfängerabdeckung und der Stoßfängerverstärkung angeordnet, um ein Bein eines Fußgängers bei einem Fall, bei dem der Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung kollidiert, zu schützen. Bei dem vorhergehenden Fall ist es erforderlich, dass der Stoßfängerdämpfer verformt wird, dass jedoch begrenzt wird, dass die Stoßfängerabdeckung die Stoßfängerverstärkung berührt oder gegen dieselbe gedrückt wird. Wie im Vorhergehenden erwähnt ist, ist die Länge des Kammerraums in der Fahrzeuglängsrichtung bei Endabschnitten in der Fahrzeugquerrichtung relativ zu der Längsrichtungslänge des Kammerraums bei dem Mittenabschnitt des Kammerraums vergleichsweise kleiner. Wenn eine Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers oder des kammerbildenden Glieds in der Fahrzeugquerrichtung einheitlich ist, kann daher die Stoßfängerabdeckung ungünstigerweise die Stoßfängerverstärkung bei einem Fall, bei dem der Fußgänger mit dem Fahrzeugquerrichtungs-Endabschnitt kollidiert, berühren. Das Vorhergehende gilt ferner für einen Fall, bei dem das kammerbildende Glied als ein Stoßfängerdämpfer dient.
  • Um selbst bei einem Fall, bei dem ein Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung kollidiert, zu begrenzen, dass die Stoßfängerabdeckung die Stoßfängerverstärkung berührt, hat daher der Stoßfängerdämpfer, der zwischen der Stoßfängerabdeckung und der Stoßfängerverstärkung vorgesehen ist, eine variable Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung. Bei der vorhergehenden Konfiguration wird die variable Steifigkeit basierend auf der Länge des Kammerraums in der Fahrzeuglängsrichtung variabel eingestellt. Die Verformungsmenge des kammerbildenden Glieds variiert daher abhängig von einer Position, bei der der Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung kollidiert. Als ein Resultat war es ungünstigerweise schwierig, äußerst genau zu bestimmen, dass das Objekt, das mit der Stoßfängerabdeckung kollidiert, ein Fußgänger ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist angesichts der vorhergehenden Nachteile geschaffen, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung zu schaffen, die fähig ist, selbst bei einem Fall, bei dem das Kollisionsobjekt mit einer beliebigen Position der Stoßfängerabdeckung in einer Fahrzeugquerrichtung kollidiert, einen Typ oder eine Kategorie eines Kollisionsobjekts zuverlässig zu bestimmen.
  • Um die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu lösen, ist eine Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug vorgesehen, wobei die Kollisionserfassungsvorrichtung eine Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug erfasst. Die Kollisionserfassungsvorrichtung weist eine Stoßfängerverstärkung, ein kammerbildendes Glied, einen Drucksensor, eine Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung und einen Kollisionspositionssensor auf. Die Stoßfängerverstärkung ist an dem Fahrzeug angebracht, und die Stoßfängerverstärkung erstreckt sich in einer Querrichtung des Fahrzeugs. Das kammerbildende Glied ist bei einer Seite der Stoßfängerverstärkung vorgesehen, und das kammerbildende Glied definiert einen Kammerraum, der verformbar ist, wenn das Objekt mit dem Fahrzeug kollidiert. Der Drucksensor erfasst einen Druck in dem Kammerraum. Die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung bestimmt durch Vergleichen des Drucks, der durch den Drucksensor erfasst wird, mit einem vorbestimmten Bestimmungsschwellenwert eine Kategorie des Objekts. Der Kollisionspositionssensor erfasst eine Position in der Fahrzeugquerrichtung, bei der das Objekt kollidiert. Die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung ändert basierend auf der Kollisionsposition, die durch den Kollisionspositionssensor erfasst wird, den Bestimmungsschwellenwert.
  • Die Erfindung, zusammen mit zusätzlichen Aufgaben, Merkmalen und Vorteilen derselben, wird am besten anhand der folgenden Beschreibung, der beigefügten Ansprüche und der beigefügten Zeichnungen verstanden, in denen
  • 1 eine horizontale Querschnittsansicht eines vorderen Fahrzeugteils bei einer Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 ein Diagramm ist, das eine Beziehung zwischen einer Änderung eines Kammerraums in einer Fahrzeuglängsrichtung und einer Kraft, die auf ein kammerbildendes Glied angewandt wird, darstellt;
  • 3 ein Diagramm zum Erklären eines Bestimmungsschwellenwerts ist, der zum Bestimmen eines Typs eines Kollisionsobjekts verwendet wird;
  • 4 eine horizontale Querschnittsansicht eines vorderen Fahrzeugteils bei einer Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung eines anderen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 eine horizontale Querschnittsansicht eines vorderen Fahrzeugteils bei einer Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung eines weiteren anderen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 6 eine horizontale Querschnittsansicht eines vorderen Fahrzeugteils bei einer Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung eines weiteren anderen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist mit beigefügten Zeichnungen beschrieben. Eine Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist eine horizontale Querschnittsansicht eines vorderen Fahrzeugteils bei der Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels.
  • Die Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung erfasst hauptsächlich eine Kollision eines äußeren Objekts mit einem Fahrzeug und bestimmt, ob das Kollisionsobjekt ein Fußgänger ist. Die Fahrzeug-Kollisionserfassungsvorrichtung weist eine Stoßfängerverstärkung 1, eine Stoßfängerabdeckung 2, einen Stoßfängerdämpfer 3, ein kammerbildendes Glied 4, einen Drucksensor 5, einen Kollisionspositionssensor 6 und eine elektronische Steuereinheit (engl.: electronic control unit; ECU) 7 auf.
  • Die Stoßfängerverstärkung 1 erstreckt sich in einer Fahrzeugquerrichtung (einer Querrichtung des Fahrzeugs) und dient als eine Struktur, die einen Teil eines Fahrzeugrahmens bildet. Die Stoßfängerverstärkung 1 ist eine hohle Metallstruktur und weist zwei Träger, die sich in der Fahrzeugquerrichtung erstrecken, auf. Die Träger sind ferner beispielsweise um eine Mitte der Stoßfängerverstärkung 1 in einer vertikalen Richtung innerhalb der hohlen Struktur angeordnet und voneinander beabstandet. Die Stoßfängerverstärkung 1 hat daher einen Querschnitt einer leiterartigen Form. Die Stoßfängerverstärkung 1 ist ferner an Fahrzeugvorderseitenendabschnitten von Vorderseitengliedern 8, die bei Fahrzeugquerenden vorgesehen sind, befestigt. Die Stoßfängerverstärkung 1 hat eine Fahrzeugvorderseitenoberflächenform einer geraden Linie bei einem Großteil eines Mittenabschnitts der Stoßfängerverstärkung 1 in der Fahrzeugquerrichtung. Die Fahrzeugvorderseitenoberfläche der Stoßfängerverstärkung 1 ist ferner bei den Endabschnitten der Fahrzeugverstärkung 1 in der Fahrzeugquerrichtung hin zu einer Fahrzeughinterseite ein wenig abgewinkelt. Der Mittenabschnitt der Stoßfängerverstärkung 1 in der Fahrzeugquerrichtung wird beispielsweise der Quermittenabschnitt der Stoßfängerverstärkung 1 genannt, und der Endabschnitt der Stoßfängerverstärkung 1 in der Fahrzeugquerrichtung wird der Querendabschnitt der Stoßfängerverstärkung 1 genannt.
  • Die Stoßfängerabdeckung 2 ist eine gekrümmte Platte mit einer gebogenen Form, wenn sie von über dem Fahrzeug betrachtet wird, und ist bei einer vordersten Fläche des Fahrzeugs vorgesehen. Die Stoßfängerabdeckung 2 bedeckt daher eine Fahrzeugvorderseite der Stoßfängerverstärkung 1. Als ein Resultat bedeckt die Stoßfängerabdeckung 2 demgemäß Fahrzeugvorderseiten des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4. Wenn das Fahrzeug mit einem Objekt, das sich bei einer Position vor dem Fahrzeug befindet, kollidiert, kollidiert daher das Objekt üblicherweise mit der Stoßfängerabdeckung 2. Die Stoßfängerabdeckung 2 ist dann durch den Stoßfängerdämpfer 3 getragen, derart, dass die Stoßfängerabdeckung 2 relativ zu der Stoßfängerverstärkung 1 hin zu der Fahrzeughinterseite, oder bin zu der Hinterseite des Fahrzeugs, änderbar ist.
  • Der Stoßfängerdämpfer 3 ist aus einem Metall oder einem Harz hergestellt und hat eine Röhrenform mit einer im Wesentlichen rechtwinkligen Querschnittsform ent lang einer Ebene, die senkrecht zu der Fahrzeuglängsrichtung ist. Der Stoßfängerdämpfer 3 ist an der Stoßfängerverstärkung 1 befestigt, derart, dass der Stoßfängerdämpfer 3 zwischen der Stoßfängerverstärkung 1 und der Stoßfängerabdeckung 2 vorgesehen ist und sich in der Fahrzeugquerrichtung erstreckt, wie in 1 gezeigt ist. Der Stoßfängerdämpfer 3 trägt ferner die Stoßfängerabdeckung 2, wie im Vorhergehenden beschrieben ist. Eine Fahrzeugvorderseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 hat eine gekrümmte Form, und ein Mittenabschnitt der Fahrzeugvorderseitenoberfläche in der Fahrzeugquerrichtung springt am meisten hin zu der Fahrzeugvorderseite vor. Die Fahrzeugvorderseitenoberfläche passt sich demgemäß an die Form der Stoßfängerabdeckung 2 an. Eine Fahrzeugrückseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 hat im Gegensatz dazu bei dem Großteil eines Quermittenabschnitts der Fahrzeugrückseitenoberfläche eine gerade Linienform. Die Fahrzeugrückseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 ist ferner bei den Querendabschnitten des Stoßfängerdämpfers 3 ein wenig hin zu der Fahrzeughinterseite geneigt. Als ein Resultat passt sich die Fahrzeugrückseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 an die Fahrzeugvorderseitenoberfläche der Stoßfängerverstärkung 1 an. Mit anderen Worten ist der Stoßfängerdämpfer 3 geformt, um eine Länge in der Fahrzeuglängsrichtung zu haben, wobei die Länge bei dem Quermittenabschnitt des Stoßfängerdämpfers 3 am längsten ist und hin zu den Querendabschnitten des Stoßfängerdämpfers 3 kürzer wird.
  • Der Stoßfängerdämpfer 3 definiert ferner in demselben einen Hohlraum, der das kammerbildende Glied 4 aufnimmt. Der Stoßfängerdämpfer 3 hat daher eine innere Oberfläche, die den vorhergehenden Hohlraum definiert, und die inneren Oberflächen des Stoßfängerdämpfers 3, die sich auf einer Fahrzeugvorderseite und auf einer Fahrzeughinterseite desselben befinden, haben jeweilige Formen, die ähnlich zu Formen äußerer Oberflächen des Stoßfängerdämpfers 3, die sich auf der Fahrzeugvorderseite und auf der Fahrzeughinterseite desselben befinden, sind. Mit anderen Worten hat die innere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3, die sich auf der Fahrzeugvorderseite des Stoßfängerdämpfers 3 befindet, eine gekrümmte Form, die sich an eine Form der Stoßfängerabdeckung 2 anpasst, derart, dass ein Mittenabschnitt des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeugquerrichtung in einer Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs am weitesten nach vorne vorspringt. Die innere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 auf der Fahr zeughinterseite hat im Gegensatz dazu eine Form, die sich an eine vordere Oberfläche der Stoßfängerverstärkung 1 anpasst, derart, dass der Großteil eines Quermittenabschnitts der inneren Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 eine gerade Form hat. Im Vorhergehenden zeigt die vordere Oberfläche beispielsweise in eine Fahrtrichtung des Fahrzeugs oder vorwärts des Fahrzeugs. Querendabschnitte der inneren Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 sind ferner hin zu einer Hinterseite des Fahrzeugs ein wenig abgewinkelt. Mit anderen Worten hat die innere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 eine Länge in der Fahrzeuglängsrichtung, wobei die Länge bei dem Quermittenabschnitt der inneren Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 am größten ist und hin zu den Querendabschnitten der inneren Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 kleiner wird.
  • Der vorhergehende Stoßfängerdämpfer 3 ist konfiguriert, um zu kollabieren, um verformt zu werden, wenn das äußere Objekt mit der Fahrzeugvorderseite kollidiert, derart, dass der Stoßfängerdämpfer 3 fähig ist, die Kraft der Kollision zu absorbieren. Mit anderen Worten dient beispielsweise der Stoßfängerdämpfer 3 dazu, ein Bein eines Fußgängers zu schützen, wenn der Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert.
  • Eine Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung oder entlang einer Längsachse des Fahrzeugs ist mit einer Länge des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung variabel. Die Fahrzeuglängsrichtung entspricht beispielsweise einer Längsrichtung des Fahrzeugs. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 ist insbesondere bei einem Quermittenabschnitt des Stoßfängerdämpfers 3 am niedrigsten, und die Steifigkeit wird hin zu den Querendabschnitten des Stoßfängerdämpfers 3 höher. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 um den Querendabschnitt wird insbesondere in einer Richtung von dem Mittenabschnitt zu dem Querendabschnitt allmählich höher. Mit anderen Worten hängt die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung von einer Steifigkeit eines Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung ab. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung wird insbesondere bei einer Position, bei der die Steifigkeit des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung niedriger ist, niedriger, und die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 wird bei einer Position, bei der die Steifigkeit des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung höher ist, höher.
  • Das kammerbildende Glied 4 definiert den Kammerraum 40 in demselben und hat eine rechtwinklige Form. Der vorhergehende Kammerraum 40 ist luftdicht gebildet. Das kammerbildende Glied 4 hat insbesondere eine Form einer äußeren Oberfläche, die sich im Wesentlichen an eine Form einer inneren Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 anpasst. Mit anderen Worten hat die äußere Oberfläche des kammerbildenden Glieds 4 eine Länge in der Fahrzeuglängsrichtung, wobei die Länge bei einem Quermittenabschnitt am größten ist und hin zu den Querendabschnitten kleiner wird. Das kammerbildende Glied 4 ist aus einem Harz, das ohne weiteres verformbar ist, hergestellt. Das kammerbildende Glied 4 ist in dem Hohlraum des Stoßfängerdämpfers 3 aufgenommen, derart, dass das kammerbildende Glied 4 die innere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 berührt. Mit anderen Worten ist das kammerbildende Glied 4 ähnlich zu dem Stoßfängerdämpfer 3 zwischen der Stoßfängerverstärkung 1 und der Stoßfängerabdeckung 2 vorgesehen.
  • Bei einem Fall, bei dem die Stoßfängerabdeckung 2 mit dem äußeren Objekt kollidiert, wird daher die Stoßfängerabdeckung 2 relativ zu der Stoßfängerverstärkung 1 hin zu der Hinterseite des Fahrzeugs geändert, und bei der Verformung des Stoßfängerdämpfers 3 kollabiert das kammerbildende Glied 4 oder wird in der Fahrzeuglängsrichtung verformt. Mit anderen Worten wird, wenn die Stoßfängerabdeckung 2 mit dem äußeren Objekt kollidiert, der Kammerraum 40 verformt. Der Kammerraum 40 umschließt Luft innerhalb des Kammerraums 40. Bei einer Konfiguration, bei der der Stoßfängerdämpfer 3 aus einem Harz hergestellt ist, kann der Stoßfängerdämpfer 3 beispielsweise als das kammerbildende Glied 4 dienen.
  • Das kammerbildende Glied 4 ist konfiguriert, um eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung zu haben, wobei die Steifigkeit mit einer Länge des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung unterschiedlich oder veränderlich ist. Das kammerbildende Glied 4 hat insbesondere die niedrigste Steifigkeit bei dem Mittenabschnitt in der Fahrzeugquerrichtung und hat ähnlich zu dem Stoßfängerdämpfer 3 die höchste Steifigkeit bei den Endabschnitten in der Fahrzeugquerrichtung. Die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 bei den Endabschnitten desselben in der Fahrzeugquer richtung wird insbesondere von dem Mittenabschnitt zu dem Endabschnitt allmählich höher.
  • Die Steifigkeit sowohl des Stoßfängerdämpfers 3 als auch des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ist aufgrund folgender Ursachen wie im Vorhergehenden beschrieben mit der Querposition unterschiedlich. Durch Einrichten der Steifigkeit, wie im Vorhergehenden beschrieben, wird begrenzt, dass die Stoßfängerabdeckung 2 die Stoßfängerverstärkung 1 berührt, und der Stoßfängerdämpfer 3 absorbiert dadurch bestimmt den Stoß oder die Kraft, wenn ein Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert. Im Vorhergehenden berührt die Stoßfängerabdeckung 2 möglicherweise die Stoßfängerverstärkung 1 nicht direkt, es wird jedoch begrenzt, dass die Stoßfängerabdeckung 2 bis zum Ende gegen die Stoßfängerverstärkung 1 gedrückt wird. Es wird daher begrenzt, dass die Stoßfängerverstärkung 1 ein Ändern der Stoßfängerabdeckung 2 hin zu der Stoßfängerverstärkung 1 blockiert. Die Steifigkeiten des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 sind ferner bei den Querendabschnitten, bei denen die Trennungsentfernung zwischen der Stoßfängerabdeckung 2 und der Stoßfängerverstärkung 1 kurz ist, erhöht. Als ein Resultat wird, selbst wenn der Fußgänger mit den Querendabschnitten kollidiert, begrenzt, dass die Stoßfängerabdeckung 2 die Stoßfängerverstärkung 1 berührt, und es wird dadurch begrenzt, dass Verletzungskriterien für ein Bein des Fußgängers schlechter werden.
  • Der Drucksensor 5 erfasst einen Druck in dem Kammerraum 40 des kammerbildenden Glieds 4. Der Drucksensor 5 ist beispielsweise bei einem linken Fahrzeugendabschnitt des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 eingebaut. Der Drucksensor 5 überträgt erfasste Druckinformationen zu der ECU 7. Mit anderen Worten erfasst der Drucksensor 5 bei einem Fall, bei dem die Stoßfängerabdeckung 2 mit dem äußeren Objekt kollidiert, eine Änderung des Drucks in dem Kammerraum 40 aufgrund der Verformung des kammerbildenden Glieds 4.
  • Der Kollisionspositionssensor 6 ist eine lange Platte mit einer Länge, die ähnlich zu einer Länge des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeugquerrichtung ist, und weist beispielsweise einen bekannten Schaltsensor eines druckempfindlichen Typs und ein bekanntes leitfähiges Gummi auf. Der Kollisionspositionssensor 6 ist über eine Gesamtheit einer vorderen Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 angebracht. Der Kollisionspositionssensor 6 erfasst eine Position des äußeren Objekts an der Stoßfängerabdeckung 2 in der Fahrzeugquerrichtung, wobei das äußere Objekt mit der Stoßfängerabdeckung 2 bei der Position kollidiert. Der Kollisionspositionssensor 6 überträgt dann die erfassten Kollisionspositionsinformationen zu der ECU 7.
  • Die ECU 7, die einer Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung entspricht, bestimmt basierend auf dem Druck in dem Kammerraum 40, der durch den Drucksensor 5 erfasst wird, ob die Stoßfängerabdeckung 2 mit dem äußeren Objekt kollidiert. Die ECU 7 bestimmt ferner, ob das vorhergehende kollidierte äußere Objekt (Kollisionsobjekt) ein Fußgänger (ein menschlicher Körper) ist.
  • Die Bestimmung, die durch die ECU 7 zum Bestimmen, ob das Kollisionsobjekt der Fußgänger ist, ausgeführt wird, ist unter Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben. 2 ist ein Diagramm, das die Kraft, die auf das kammerbildende Glied 4 angewandt wird, relativ zu der Änderung des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung darstellt. In 2 zeigt eine dicke Volllinie die vorhergehende Beziehung bei dem Quermittenabschnitt (einer Position A in 3) der Stoßfängerabdeckung 2 an, und eine dünne Volllinie zeigt die vorhergehende Beziehung bei einem Querendabschnitt (einer Position B in 3) der Stoßfängerabdeckung 2 an. 3 ist ein Diagramm zum Erklären eines Bestimmungsschwellenwerts, der zum Bestimmen einer Kategorie oder eines Typs des Kollisionsobjekts verwendet wird. In 3 zeigt insbesondere eine Abszissenachse eine Position an der Stoßfängerabdeckung 2 in der Fahrzeugquerrichtung an, bei der das äußere Objekt mit der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert. Eine linke Ordinatenachse zeigt ferner eine Änderungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung an, und eine rechte Ordinatenachse zeigt eine Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40 an.
  • Das kammerbildende Glied 4 verformt sich plastisch, wenn die Verformungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 über einen kleinen Bereich einer elastischen Verformung hinaus geht, wie in 2 durch eine dünne Volllinie und eine dicke Volllinie gezeigt ist. Die Endabschnitte des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 mit einer höheren Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung haben eine größere Steigung oder einen größeren Gradienten in dem Bereich elastischer Verformung als die Mittenabschnitte derselben. Die Endabschnitte des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 beginnen ferner die plastische Verformung bei einer größeren Kraft als die Mittenabschnitte derselben.
  • 3 zeigt die Änderung des kammerbildenden Glieds 4 und die Druckänderung in dem Kammerraum 40 gemäß der Kollisionsposition unter Verwendung zweier Beispiele eines Fußgängers und eines Leitkegels. Wie in 3 gezeigt ist, zeigt bei einem Fall, bei dem der Fußgänger mit dem Quermittenabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, eine Änderungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung S1 an. Bei dem vorhergehenden Fall zeigt der Druck in dem Kammerraum 40 P1 an. Bei einem Fall, bei dem der Fußgänger mit dem Querendabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, zeigt im Gegensatz dazu die Änderungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung S2 an. Bei dem vorhergehenden Fall zeigt der Druck in dem Kammerraum 40 P2 an.
  • Bei einem Fall, bei dem der Leitkegel mit dem Quermittenabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, zeigt ferner die Änderungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ein wenig mehr als S2 an. Bei einem anderen Fall, bei dem der Leitkegel mit dem Querendabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, wird im Gegensatz dazu das kammerbildende Glied 4 lediglich ein wenig verformt. Mit anderen Worten verringern sich die Änderungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 und der Druck in dem Kammerraum 40 als eine Funktion der Kollisionsposition des äußeren Objekts an der Stoßfängerabdeckung 2 von dem Mittenabschnitt hin zu dem Endabschnitt. Die vorhergehende Beziehung wird entsprechend durch die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung verursacht.
  • Die ECU 7 ändert abhängig von der Kollisionsposition des äußeren Objekts, die durch den Kollisionspositionssensor 6 erfasst wird, eine Bestimmungsschwellenvariable Th. Wie durch die gestrichelte und gepunktete Linie in 3 gezeigt ist, wird insbesondere bei einem Fall, bei dem die Kollisionsposition an der Stoßfängerabdeckung 2 einer Position in einem Mittenabschnittsbereich H1 auf der Abszissenachse entspricht, die Bestimmungsschwellenvariable Th als eine Konstante oder ein Wert Th1, der kleiner als P1 und größer als P2 ist, eingestellt. Die Bestimmungsschwellenvariable Th für Endabschnittsbereiche H2, H3 wird ferner ähnlich als Th2, der kleiner als P2 ist, eingestellt. Im Vorhergehenden weist der Mittenabschnittsbereich H1 eine Position, die dem Quermittenabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 entspricht, auf, und die Endabschnittsbereiche H2, H3 entsprechen den Querendabschnitten der Stoßfängerabdeckung 2.
  • Die ECU 7 bestimmt ferner, dass das Kollisionsobjekt ein Fußgänger ist, wenn die Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40, die durch den Drucksensor 5 erfasst wird, den Bestimmungsschwellenwert Th1 oder Th2, der wie im Vorhergehenden beschrieben gemäß der Kollisionsposition eingestellt wurde, überschreitet. Die ECU 7 bestimmt im Gegensatz dazu, dass das Kollisionsobjekt kein Fußgänger ist, wenn die Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40 gleich dem oder kleiner als der Bestimmungsschwellenwert Th1 oder Th2 ist.
  • Wenn die ECU 7 bestimmt, dass das Kollisionsobjekt der Fußgänger ist, wird die (nicht gezeigte) Fußgängerschutzvorrichtung aktiviert. Die Fußgängerschutzvorrichtung ist beispielsweise an einer Haube des Fahrzeugs angebracht und schützt den Fußgänger bei einem Fall, bei dem das Fahrzeug mit dem Fußgänger kollidiert. Die Fußgängerschutzvorrichtung kann beispielsweise die Haube heben oder kann eine Airbag-Einheit zum Aufblasen eines Airbags über der Haube sein.
  • Bei dem vorhergehenden Ausfführungsbeispiel ist der Kollisionspositionssensor 6 über der Gesamtheit der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 angebracht. Der Kollisionspositionssensor 6 kann jedoch alternativ an einem Teil der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 angebracht sein. Wie in 4 gezeigt ist, können insbesondere die Kollisionspositionssensoren 6 bei Positionen der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 eingebaut sein, wobei die Positionen den Endabschnittsbereichen H2, H3 in 3 entsprechen. Wie in 5 ge zeigt ist, kann ferner der Kollisionspositionssensor 6 bei einer Position der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 eingebaut sein, wobei die Position dem Mittenabschnittsbereich H1 in 1 entspricht. Wie in 6 gezeigt ist, kann ferner der Kollisionspositionssensor 6 bei der Fahrzeugrückseitenoberfläche des Stoßfängerdämpfers 3 eingebaut sein, vorausgesetzt, dass der Kollisionspositionssensor 6 die Kollisionsposition des äußeren Objekts erfasst. Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel zeigt ferner die Bestimmungsschwellenvariable Th stufenweise zwei Werte an. Die Bestimmungsschwellenvariable Th kann jedoch stufenweise drei oder mehr Werte anzeigen. Die Bestimmungsschwellenvariable Th kann ferner mit der Kollisionsposition kontinuierlich variabel sein.
  • Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist ferner die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung unterschiedlich eingerichtet, und die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ist ebenfalls mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung unterschiedlich eingerichtet. Mit anderen Worten ist die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung als eine Funktion einer Querposition bei dem Stoßfängerdämpfer 3 bestimmt oder variabel. Die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ist ferner als eine Funktion einer Querposition bei dem kammerbildenden Glied 4 bestimmt oder variabel. Die Steifigkeit ist jedoch nicht auf das Vorhergehende begrenzt. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung ist beispielsweise mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung unterschiedlich eingerichtet, und die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung kann gleichzeitig alternativ bei jeder Position in der Fahrzeugquerrichtung konstant gehalten sein. Das vorhergehende alternative Beispiel ist im Wesentlichen ähnlich zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel anwendbar. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung kann ferner alternativ bei jeder Position in der Fahrzeugquerrichtung konstant gehalten sein, und die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ist mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung unterschiedlich eingerichtet. Das vorhergehende andere alternative Beispiel ist im Wesentlichen ähnlich zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel anwendbar. Bei den vorhergehenden alternativen Beispielen kann der Bestim mungsschwellenwert relativ zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel wie erforderlich reguliert werden, und andere Konfigurationen sind ähnlich zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
  • Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel sind der Stoßfängerdämpfer 3 und das kammerbildende Glied 4 als getrennte Glieder beschrieben. Die Konfiguration des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 ist jedoch nicht auf das Vorhergehende begrenzt. Der Stoßfängerdämpfer 3 kann beispielsweise mit dem kammerbildenden Glied 4 einstückig gebildet sein. Mit anderen Worten kann das kammerbildende Glied 4 alternativ als der Stoßfängerdämpfer dienen. Bei dem vorhergehenden alternativen Beispiel werden die Vorteile, wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben, erreicht. Bei dem alternativen Beispiel wird ein Aufwand für ein Gesamtsystem reduziert, und die Fertigungsschritte bei dem Einbau in das Fahrzeug werden reduziert.
  • Gemäß der Kollisionserfassungsvorrichtung der vorhergehenden Ausführungsbeispiele ändert die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung (ECU) 7 gemäß der Position in der Fahrzeugquerrichtung, bei der das Objekt kollidiert, den Bestimmungsschwellenwert. Selbst wenn sich eine Änderung des Drucks in dem Kammerraum 40, die durch die Kollision des Objekts verursacht wird, mit einer Position in dem Kammerraum 40 in der Fahrzeugquerrichtung ändert, ist es daher möglich, eine Kategorie oder einen Typ des Kollisionsobjekts zu bestimmen.
  • Es sei bemerkt, dass ein integrierter Wert durch Integrieren des Druckwerts über einen vorbestimmten Zeitabschnitt erhalten werden kann. Der vorhergehende integrierte Wert entspricht einer Verformungsmenge der Kammer. Es kann dann durch Vergleichen des vorhergehenden integrierten Werts mit einem vorbestimmten Bestimmungsschwellenwert ein Typ des Kollisionsobjekts bestimmt werden.
  • Die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung (ECU) bestimmt ferner, dass das Objekt ein menschlicher Körper ist, wenn der Druckwert, der durch den Drucksensor 5 erfasst wird, größer als der Bestimmungsschwellenwert Th1, Th2 ist, wie im Vorherge henden beschrieben ist. Mit anderen Worten ist die Kollisionserfassungsvorrichtung des vorhergehenden Ausführungsbeispiels fähig, zu erfassen, dass das Fahrzeug mit dem Fußgänger kollidiert. Die Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40 mit der Querposition in dem Kammerraum 40 ist möglicherweise nicht groß. Da der Fußgänger im Wesentlichen leichtgewichtig ist und verglichen mit dem Fahrzeug eine niedrige Steifigkeit hat, kann daher die Änderung des Drucks in dem Kammerraum 40, wobei die Änderung von der Position abhängt, einen beträchtlichen Einfluss hinsichtlich der Leistungsfähigkeit bei einem Vergleichsbeispiel oder bei einer herkömmlichen Technik haben. Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist es jedoch, selbst wenn der Fußgänger, der eine kleine Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40 verursacht, mit dem Fahrzeug kollidiert, möglich, zuverlässig zu bestimmen, dass das Objekt, das mit dem Fahrzeug kollidiert, ein Fußgänger ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel hat ferner das kammerbildende Glied 4 eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, wobei die Steifigkeit wie im Vorhergehenden beschrieben mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung veränderlich ist. Die Verformungsmenge des kammerbildenden Glieds 4 ändert sich daher mit der Querposition, bei der das Objekt kollidiert. Mit anderen Worten variiert abhängig von der Querposition des Fahrzeugs, bei der die Kollision des Objekts auftritt, die Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40. Bei dem vorhergehenden Fall ist es, da der Bestimmungsschwellenwert geeignet geändert wird, wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben ist, möglich, einen Typ des Kollisionsobjekts äußerst genau zu bestimmen.
  • Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel hat ferner der Stoßfängerdämpfer 3 eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, wobei sich die Steifigkeit mit der Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 entsprechend ändert. Der Stoßfängerdämpfer 3 ist vor dem kammerbildenden Glied 4 vorgesehen oder ist auf einer Seite des kammerbildenden Glieds 4 vorgesehen, wobei die Seite in eine Fahrtrichtung des Fahrzeugs zeigt. Das kammerbildende Glied 4 hat die Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung veränderlich ist, und der Stoßfängerdämpfer 3 kann ferner ebenfalls eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die mit der Position in der Fahrzeugquerrichtung veränderlich ist, haben. Bei dem vorhergehenden Fall variiert die Änderungsmenge des Drucks in dem Kammerraum 40 aufgrund der Kollisionsposition unter dem Einfluss der Steifigkeit des kammerbildenden Glieds 4 und der Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3. Bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist es daher möglich, den Typ des Kollisionsobjekts unter Berücksichtigung der Steifigkeit sowohl des kammerbildenden Glieds 4 als auch des Stoßfängerdämpfers 3 geeignet zu bestimmen.
  • Das kammerbildende Glied 4 hat ferner die Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die mit einer Länge des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung veränderlich ist. Bei dem vorhergehenden Fall kann der Bestimmungsschwellenwert abhängig von der Länge des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung geändert werden.
  • Der Stoßfängerdämpfer 3 kann ferner die Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die sich mit der Länge des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung ändert, haben. Bei dem vorhergehenden Fall kann der Bestimmungsschwellenwert abhängig von der Länge des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung geändert werden.
  • Das kammerbildende Glied 4 hat ferner die Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung, die bei dem Querendabschnitt höher als bei dem Quermittenabschnitt des kammerbildenden Glieds 4 ist. Der Bestimmungsschwellenwert ist niedriger eingestellt, wenn die Kollisionsposition dem Querendabschnitt entspricht, als wenn die Kollisionsposition dem Quermittenabschnitt entspricht. Mit anderen Worten ist der Bestimmungsschwellenwert für eine Kollision, die bei dem Querendabschnitt der Fahrzeugkomponente auftritt, niedriger als für eine andere Kollision, die bei dem Quermittenabschnitt auftritt, eingestellt.
  • Die Steifigkeit sowohl des kammerbildenden Glieds 4 als auch des Stoßfängerdämpfers 3 in der Fahrzeuglängsrichtung ist ferner eingerichtet, derart, dass die Steifigkeit des Querendabschnitts höher als die Steifigkeit des Quermittenabschnitts ist. Der Bestimmungsschwellenwert für die Kollision, die bei dem Querendabschnitt auftritt, ist niedriger als der Bestimmungsschwellenwert für die Kollision, die bei dem Quermittenabschnitt auftritt, eingestellt.
  • Das kammerbildende Glied 4 hat die Länge in der Fahrzeuglängsrichtung, die bei dem Querendabschnitt schmaler als bei dem Quermittenabschnitt ist. Wenn der Fußgänger mit dem Querendabschnitt der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, besteht daher eine Notwendigkeit eines Begrenzens, dass die Stoßfängerabdeckung 2 die Stoßfängerverstärkung 1 berührt, und dadurch eines Begrenzens des Stoßes für das Bein des Fußgängers. Verletzungskriterien für das Bein des Fußgängers werden andernfalls schlechter. Die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers 3 und des kammerbildenden Glieds 4 in der Fahrzeuglängsrichtung ist daher eingerichtet, derart, dass die Steifigkeit des Querendabschnitts höher als die Steifigkeit des Quermittenabschnitts ist. Wie im Vorhergehenden beschrieben, ist der Bestimmungsschwellenwert für die Kollision, die bei dem Querendabschnitt auftritt, niedriger als für die Kollision, die bei dem Quermittenabschnitt auftritt, eingestellt. Als ein Resultat ist der geeignete Bestimmungsschwellenwert gemäß der Kollisionsposition eingestellt, und der Typ des Kollisionsobjekts wird dadurch äußerst genau bestimmt.
  • Der Kollisionspositionssensor 6 kann ferner wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel bei entweder den Querendabschnitten oder dem Quermittenabschnitt vorgesehen sein. Durch Vorsehen des Kollisionspositionssensors 6 bei entweder den Querendabschnitten oder dem Quermittenabschnitt wird daher der Aufwand reduziert, und der Einbau des Kollisionspositionssensors 6 wird erleichtert.
  • Es sei bemerkt, dass bei einem Fall, bei dem der Kollisionspositionssensor 6 an lediglich einem Teil des Fahrzeugs in der Fahrzeugquerrichtung festgemacht ist, die Kollisionsposition möglicherweise nicht detailliert erfasst wird, wenn das Objekt mit dem anderen Teil des Fahrzeugs als dem Teil, bei dem der Sensor eingebaut ist, kollidiert. Bei der vorhergehenden Konfiguration ist die Länge des Kammerraums 40 in der Fahrzeuglängsrichtung bei dem Quermittenabschnitt im Wesentlichen einheitlich. Wenn erfasst wird, ob die Kollisionsposition des Objekts dem Quermittenabschnitt oder dem Querendabschnitt entspricht, kann daher die Bestimmungsschwellenvariable basierend auf der vorhergehenden Erfassung geändert werden, derart, dass der Typ des Kollisionsobjekts ausreichend genau erfasst wird.
  • Um den Querendabschnitt wird ferner die Länge des Kammerraums in der Fahrzeuglängsrichtung in einer Richtung von dem Quermittenabschnitt zu dem Querendabschnitt allmählich schmaler. Wenn der Kollisionspositionssensor 6 bei dem Querendabschnitt vorgesehen ist, wird daher die Bestimmungsschwellenvariable Th bei dem Querendabschnitt geringfügig geändert oder eingestellt. Als ein Resultat wird der Typ des Kollisionsobjekts äußerst genau bestimmt.
  • Der Kollisionspositionssensor 6 kann ferner beispielsweise bei der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des kammerbildenden Glieds 4 vorgesehen sein. Bei einem Fall, bei dem das Objekt mit der Stoßfängerabdeckung 2 kollidiert, wird die Fahrzeugvorderseitenoberfläche des kammerbildenden Glieds 4 bestimmt durch die Stoßfängerabdeckung 2 gedrückt. Als ein Resultat wird durch Vorsehen des Kollisionspositionssensors 6 bei der Fahrzeugvorderseitenoberfläche des kammerbildenden Glieds 4 die Kollisionsposition an der Stoßfängerabdeckung 2 durch das Objekt zuverlässig erfasst. Es sei bemerkt, dass der Kollisionspositionssensor 6 bei der Fahrzeugrückseitenoberfläche des kammerbildenden Glieds 4 vorgesehen sein kann, vorausgesetzt, dass die Kollisionsposition erfasst wird.
  • Zusätzliche Vorteile und Modifikationen werden Fachleuten ohne weiteres einfallen. Die Erfindung in ihrem breiteren Sinne ist daher nicht auf die spezifischen Details, repräsentativen Vorrichtungen und erläuternden Beispiele, die gezeigt und beschrieben sind, begrenzt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (13)

  1. Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug, wobei die Kollisionserfassungsvorrichtung eine Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug erfasst, wobei die Kollisionserfassungsvorrichtung folgende Merkmale aufweist: eine Stoßfängerverstärkung (1), die an dem Fahrzeug angebracht ist, wobei sich die Stoßfängerverstärkung (1) in einer Querrichtung des Fahrzeugs erstreckt; ein kammerbildendes Glied (4), das bei einer Seite der Stoßfängerverstärkung (1) vorgesehen ist, wobei das kammerbildende Glied (4) einen Kammerraum (40), der verformbar ist, wenn das Objekt mit dem Fahrzeug kollidiert, definiert; einen Drucksensor (5), der einen Druck in dem Kammerraum (40) erfasst; eine Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung (7) zum Bestimmen einer Kategorie des Objekts durch Vergleichen des Drucks, der durch den Drucksensor (5) erfasst wird, mit einem vorbestimmten Bestimmungsschwellenwert (Th); und einen Kollisionspositionssensor (6), der eine Position in der Fahrzeugquerrichtung erfasst, bei der das Objekt kollidiert, wobei die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung (7) basierend auf der Kollisionsposition, die durch den Kollisionspositionssensor (6) erfasst wird, den Bestimmungsschwellenwert (Th) ändert.
  2. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Kollisionsobjekt-Bestimmungseinrichtung (7) bestimmt, dass das Objekt ein menschlicher Körper ist, wenn der Druck, der durch den Drucksensor (5) erfasst wird, größer als der Bestimmungsschwellenwert (Th) ist.
  3. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das kammerbildende Glied (4) eine Steifigkeit in einer Längsrichtung des Fahrzeugs hat, wobei sich die Steifigkeit mit einer Position in dem kammerbildenden Glied (4) in der Fahrzeugquerrichtung ändert.
  4. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, ferner mit einem Stoßfängerdämpfer (3), der an einer Seite des kammerbildenden Glieds (4) vorgesehen ist, wobei der Stoßfängerdämpfer (3) eine Steifigkeit in der Fahrzeuglängsrichtung hat, wobei sich die Steifigkeit mit der Steifigkeit des kammerbildenden Glieds (4) ändert.
  5. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, bei der das kammerbildende Glied (4) als der Stoßfängerdämpfer (3) dient.
  6. Kollisionserfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der sich die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds (4) in der Fahrzeuglängsrichtung mit einer Länge des Kammerraums (40) in der Fahrzeuglängsrichtung ändert.
  7. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 4, bei der sich die Steifigkeit des Stoßfängerdämpfers (3) in der Fahrzeuglängsrichtung mit einer Länge des Stoßfängerdämpfers (3) in der Fahrzeuglängsrichtung ändert.
  8. Kollisionserfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der die Steifigkeit des kammerbildenden Glieds (4) in der Fahrzeuglängsrichtung bei einem Endabschnitt des kammerbildenden Glieds (4) in der Fahrzeugquerrichtung höher als bei einem Mittenabschnitt des kammerbildenden Glieds (4) in der Fahrzeugquerrichtung ist; und der Bestimmungsschwellenwert (Th) niedriger eingestellt ist, wenn die Kollisionsposition dem Endabschnitt entspricht, als wenn die Kollisionsposition dem Mittenabschnitt entspricht.
  9. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 7, bei der die Steifigkeit sowohl des kammerbildenden Glieds (4) als auch des Stoßfängerdämpfers (3) in der Fahrzeuglängsrichtung bei einem Endabschnitt sowohl des kammerbildenden Glieds (4) als auch des Stoßfängerdämpfers (3) in der Fahrzeugquerrichtung höher als bei einem Mittenabschnitt sowohl des kammerbildenden Glieds (4) als auch des Stoßfängerdämpfers (3) in der Fahrzeugquerrichtung ist; und der Bestimmungsschwellenwert (Th) niedriger eingestellt ist, wenn die Kollisionsposition dem Endabschnitt entspricht, als wenn die Kollisionsposition dem Mittenabschnitt entspricht.
  10. Kollisionserfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Kollisionspositionssensor (6) bei entweder (a) einem Endabschnitt in der Fahrzeugquerrichtung oder (b) einem Mittenabschnitt in der Fahrzeugquerrichtung vorgesehen ist.
  11. Kollisionserfassungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der der Kollisionspositionssensor (6) an einer vorderen Oberfläche des kammerbildenden Glieds (4) angebracht ist.
  12. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Seite der Stoßfängerverstärkung (1) in eine Fahrtrichtung des Fahrzeugs zeigt.
  13. Kollisionserfassungsvorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Seite des kammerbildenden Glieds (4) in eine Fahrtrichtung des Fahrzeugs zeigt.
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