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DE102008030383A1 - Fahrzeugsitz - Google Patents

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DE102008030383A1
DE102008030383A1 DE200810030383 DE102008030383A DE102008030383A1 DE 102008030383 A1 DE102008030383 A1 DE 102008030383A1 DE 200810030383 DE200810030383 DE 200810030383 DE 102008030383 A DE102008030383 A DE 102008030383A DE 102008030383 A1 DE102008030383 A1 DE 102008030383A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
protection device
occupant protection
vehicle
seat surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810030383
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dipl.-Ing. Baur (Fh)
Jens Kienzle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200810030383 priority Critical patent/DE102008030383A1/de
Publication of DE102008030383A1 publication Critical patent/DE102008030383A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/42Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats
    • B60N2/4207Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats characterised by the direction of the g-forces
    • B60N2/4214Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats characterised by the direction of the g-forces longitudinal
    • B60N2/4221Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats characterised by the direction of the g-forces longitudinal due to impact coming from the front
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
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    • B60N2/42Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats
    • B60N2/427Seats or parts thereof displaced during a crash
    • B60N2/42727Seats or parts thereof displaced during a crash involving substantially rigid displacement
    • B60N2/42754Seats or parts thereof displaced during a crash involving substantially rigid displacement of the cushion
    • B60N2/42763Seats or parts thereof displaced during a crash involving substantially rigid displacement of the cushion with anti-submarining systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz (1) mit einer Sitzlehne (1.1) und einer in einer Neigung verstellbaren Sitzebene (1.3), wobei eine in der Sitzfläche (1.2) angeordnete Insassenschutzvorrichtung (2) in Abhängigkeit von Fahrzustandsdaten (F) derart ansteuerbar ist, dass die Sitzebene (1.3) der Sitzfläche (1.2) schräg verläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz mit einer Sitzlehne und einer in einer Neigung verstellbaren Sitzebene.
  • Aus der EP 1 244 566 B1 ist ein Fahrzeugsitz mit einer Sitzlehne und einer in einer Neigung verstellbaren Sitzebene bekannt.
  • Nachteilig dabei ist, dass die Sitzebene des Fahrzeugsitzes in deren Neigung ausschließlich manuell verstellbar ist, so dass ein Fahrzeuginsasse bei einer Frontal- und/oder Seitenkollision eine nicht optimale Sitzposition aufweisen kann, wodurch ein hohes Verletzungsrisiko gegeben ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber dem Stand der Technik unter einem Gesichtspunkt einer Erhöhung der passiven Sicherheit verbesserten Fahrzeugsitz, insbesondere für ein Nutzfahrzeug, anzugeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz mit einer Sitzlehne und einer in einer Neigung verstellbaren Sitzebene. Um eine passive Sicherheit eines auf dem Fahrzeugsitz sitzenden Fahrzeuginsassen insbesondere bei einer Frontal- und/oder Seitenkollision zu erhöhen, ist in vorteilhafter Weise in einer Sitzfläche eine Insassenschutzvorrichtung angeordnet, die in Abhängigkeit von Fahrzustandsdaten eines Fahrzeuges derart ansteuerbar ist, dass die Sitzebene schräg verläuft.
  • Hierzu sind insbesondere Erfassungseinheiten vorgesehen, die beispielsweise eine Fahrzeuggeschwindigkeit, einen Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug und/oder zu einem seitlich herannahenden Fahrzeug und/oder eine Fahrzeugverzögerung erfassen. In Abhängigkeit derart erfassbarer Fahrzustandsdaten ist die Insassenschutzvorrichtung ansteuerbar. Zusätzlich können als weitere Fahrzustandsdaten Daten einer Umgebungserfassung und/oder einer Gefahrenzustandserkennung, insbesondere eines PRE-SAFE- oder PRE-CRASH-Systems, ermittelbar sein.
  • Dabei vermindert die Schräglage der Sitzebene besonders vorteilhaft eine aus der Massenträgheit resultierende Vorverlagerung des Körpers, insbesondere eine Beckenvorverlagerung, eines Fahrzeuginsassen bei einer Kollision. Dadurch ist insbesondere bei Frontal- und/oder Seitenkollisionen ein Verletzungsrisiko des Fahrzeuginsassen vermindert.
  • Durch die Schräglage der Sitzebene ist ein wirksamer Keilwinkel zwischen der Sitzebene und der Sitzlehne insbesondere bei einer Frontal- und/oder Seitenkollision verkleinert und dadurch eine Abstützwirkung des Fahrzeuginsassen in Fahrtrichtung eines Fahrzeuges verbessert, wodurch zusätzlich in vorteilhafter Weise einer Gurtlosen eines Sicherheitsgurtes entgegen gewirkt ist.
  • Darüber hinaus ist mittels der Schräglage der in der Sitzfläche angeordneten Insassenschutzvorrichtung ein Risiko eines Hindurchrutschens unter dem Sicherheitsgurt reduziert.
  • Dabei kann die Insassenschutzvorrichtung in einer möglichen Ausführungsform in eine Ausgangslage rückführbar, d. h. reversibel, ausgeführt sein. Hierzu ist ein elektrischer, mechanischer oder elektromechanischer Auslösemechanismus vorgesehen.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Insassenschutzvorrichtung irreversibel ausführbar. Dabei ist ein die Schräglage auslösender Mechanismus bevorzugt pyrotechnisch auslösbar.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
  • 1 schematisch eine Schnittdarstellung eines Fahrzeugsitzes insbesondere eines Nutzfahrzeuges mit in einer Sitzfläche angeordneter Insassenschutzvorrichtung, und
  • 2 schematisch ein Blockschaltbild zur Ansteuerung einer in einer Sitzfläche eines Fahrzeugsitzes angeordneten Insassenschutzvorrichtung.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist ein Fahrzeugsitz 1 für ein nicht dargestelltes Nutzfahrzeug dargestellt. Dabei ist der Fahrzeugsitz 1 beispielsweise als ein Schwingsitz ausgeführt.
  • Der Fahrzeugsitz 1 umfasst eine Sitzlehne 1.1 sowie eine Sitzfläche 1.2 mit einer Sitzebene 1.3. Der Fahrzeugsitz 1 ist beispielsweise mittels einer Luftfeder und eines Sitzschergestänges in Abhängigkeit eines Körpergewichts eines nicht dargestellten Fahrzeuginsassen höhenverstellbar.
  • Der Fahrzeuginsasse sitzt üblicherweise derart auf dem Fahrzeugsitz 1, dass eine Rückseite eines Oberkörpers an der Sitzlehne 1.1 angelehnt ist. Ein Beckenbereich befindet sich im Allgemeinen in einem der Sitzlehne 1.1 zugewandten bzw. angrenzenden Bereich der Sitzebene 1.3 der Sitzfläche 1.2.
  • Erfindungsgemäß ist zur Minderung von Verletzungen des Fahrzeuginsassen insbesondere durch Frontal- und/oder Seitenkollisionen in der Sitzfläche 1.2 eine ansteuerbare Insassenschutzvorrichtung 2 angeordnet.
  • Die Insassenschutzvorrichtung 2 ist in vorteilhafter Weise in Abhängigkeit von Fahrzustandsdaten F derart ansteuerbar, dass eine Sitzebene 1.3 der Sitzfläche 1.2 schräg verläuft, wodurch eine Vorverlagerung insbesondere des Beckenbereichs des Fahrzeuginsassen verhindert ist. Die Sitzebene 1.3 ist dabei derart schräg verlaufend einstellbar, dass ein der Sitzlehne 1.1 gegenüberliegendes Ende 1.3.1 höher positioniert ist als ein der Sitzlehne 1.1 zugewandtes Ende 1.3.2.
  • Die schräge Lage A der Sitzebene 1.3 verkleinert besonders vorteilhaft einen wirksamen Keilwinkel α zwischen der Sitzebene 1.3 und der Sitzlehne 1.1, wodurch eine Abstützwirkung des Fahrzeuginsassen in Fahrtrichtung eines Fahrzeuges erhöht ist. Durch den verkleinerten Keilwinkel α ist ein Nachvornrutschen des Fahrzeuginsassen auf dem Fahrzeugsitz 1 erschwert, wodurch ein Risiko eines Aufpralls, beispielsweise auf das Lenkrad und/oder an die Frontscheibe, insbesondere durch ein Entgegenwirken einer Gurtlosen eines Sicherheitsgurtes reduziert ist. Auch ist durch die Abstützwirkung des Fahrzeuginsassen durch das höher positionierte der Sitzlehne 1.1 gegenüberliegende Ende 1.3.1 ein Hindurchrutschen unter dem Sicherheitsgurt vermieden.
  • In der vorliegenden Zeichnung ist die Insassenschutzvorrichtung 2 als ein Bügel 2.1 ausgeführt.
  • Dabei ist die Insassenschutzvorrichtung 2 beispielsweise Teil einer Sitzkonstruktion oder ein separates Bauteil, welches vorzugsweise nachträglich in die Sitzfläche 1.2 einbaubar ist.
  • Die Insassenschutzvorrichtung 2 ist hierzu beispielsweise in einem der Sitzlehne 1.1 zugewandten Bereich auf einer Drehachse 3 gelagert. Auch kann die Insassenvorrichtung 2 selbst eine Drehachse 3 aufweisen, die in der Sitzkonstruktion gelagert ist.
  • In einer nicht gezeigten unausgelösten Stellung ist die Insassenschutzvorrichtung 2 beispielsweise in einer für diese vorgesehenen Aussparung in der Sitzfläche 1.2 angeordnet. Die Insassenschutzvorrichtung 2 umfasst beispielsweise einen Bügel 2.1 und wenigstens ein Federelement 4, das in den Bügel 2.1 eingreift. Dabei kann der Bügel 2.1 insbesondere an dem der Sitzlehne 1.1 gegenüberliegenden Ende 1.3.1 mittig angeordnet sein. Zusätzlich kann der Bügel 2.1 einen nicht dargestellten Querbügel aufweisen, der eine Stabilität der schrägen Lage A sicherstellt.
  • Die Insassenschutzvorrichtung 2 ist z. B. über das am Bügel 2.1 eingreifende vorgespannte Federelement 4, als Energiespeicher potentieller Energie, und einem an diesem angeordneten nicht dargestellten Feststellelement in einer unausgelösten Stellung gehalten.
  • Bei Ansteuerung der Insassenschutzvorrichtung 2 ist das Feststellelement von dem Federelement 4 lösbar, wodurch die potentielle Energie des Federelementes 4 in kinetische Energie umwandelbar und die Insassenschutzvorrichtung 2 auslösbar ist. Durch die Auslösung der Insassenschutzvorrichtung 2 ist die Vorspannung des Federelementes 4 aufgehoben. Die Insassenschutzvorrichtung 2 ist in eine wirksame Stellung positionierbar, in welcher der Bügel 2.1 aufgespannt und die Sitzebene 1.3 schräg positioniert ist.
  • Hierzu ist die Insassenschutzvorrichtung 2 insbesondere über einen mechanischen, elektrischen oder elektromechanischen Auslösemechanismus in die schräge Lage A positionierbar. Der Bügel 2.1 ist insbesondere aus einem Material ausreichender Festigkeit, wie z. B. Aluminium, Stahl oder Karbon, gebildet.
  • In besonders vorteilhafter Weise ist die Insassenschutzvorrichtung 2 nach einer Kollision, insbesondere Frontal- und/oder Seitenkollision, in eine Ausgangsstellung bzw. die unausgelöste Stellung rückführbar. Hierzu ist beispielsweise eine Zeitdauer vorgebbar, nach welcher die Insassenschutzvorrichtung 2 in die Ausgangsstellung rückführbar ist.
  • In einem alternativen Ausführungsbeispiel kann die Insassenschutzvorrichtung 2 als ein stegförmiges Bügelelement ausgebildet sein. Dabei ist das stegförmige Bügelelement beispielsweise in einem der Sitzlehne 1.1 gegenüberliegenden Bereich in der Sitzfläche 1.2, parallel zu der Sitzlehne 1.1 angeordnet. Das stegförmige Bügelelement ist insbesondere über eine gesamte Breite des Fahrzeugsitzes 1 angeordnet und an einem dem positionierbaren Ende gegenüberliegenden Ende auf einer Drehachse 3 gelagert. Das stegförmige Bügelelement kann auch über ein vorgespanntes Federelement 4 in einer unausgelösten Stellung gehalten sein, wobei der Auslösemechanismus mechanisch, elektrisch oder elektromechanisch ausgeführt ist.
  • Ferner kann die Insassenschutzvorrichtung 2 auch als drehbar gelagerte Platte, beispielsweise aus Aluminium, Stahl oder Karbon, ausgebildet sein.
  • In einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel kann die Insassenschutzvorrichtung 2 als ein Luftsack ausgeführt sein. Bei Auslösen der als Luftsack ausgebildeten Insassenvorrichtung 2 bläst sich dieser beispielsweise in ca. 20 ms bis 40 ms auf, wodurch die Sitzebene 1.3 schräg positioniert ist. Dabei ist der Auslösemechanismus vorzugsweise pyrotechnisch ausgelegt.
  • Darüber hinaus kann die Sitzfläche 1.2 im Bereich der Anordnung der Insassenschutzvorrichtung 2 verstärkt ausgeführt sein.
  • 2 zeigt eine Vorrichtung 5 zur Ansteuerung der in der Sitzebene 1.3 angeordneten Insassenschutzvorrichtung 2.
  • Die Vorrichtung 5 umfasst eine Datenverarbeitungseinheit 6, insbesondere ein bereits im Fahrzeug vorhandenes Steuergerät, in welches ein Algorithmus zur Ansteuerung der Insassenschutzvorrichtung 2 implementiert ist.
  • Für eine Ansteuerung der Insassenschutzvorrichtung 2 sind mittels Erfassungseinheiten E, wie z. B. mittels eines Verzögerungssensors 7, Fahrzustandsdaten F erfassbar und von der Datenverarbeitungseinheit 6 hinsichtlich einer drohenden Frontal- und/oder Seitenkollision auswertbar. Ergibt die Auswertung, dass eine Frontal- und/oder Seitenkollision vorliegt bzw. bevorsteht, ist die Insassenschutzvorrichtung 2 derart ansteuerbar, dass die Sitzebene 1.3 schräg verläuft.
  • Dabei sind als Fahrzustandsdaten F, beispielsweise eine Fahrzeuggeschwindigkeit und/oder ein Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug und/oder einem seitlich herannahenden Fahrzeug und/oder eine Fahrzeugverzögerung ermittelbar und hinsichtlich einer Seiten- und/oder Frontalkollisionsgefahr auswertbar. Dabei sind in einer möglichen Ausführungsform in der Datenverarbeitungseinheit 6 für erfassbare Fahrzustandsdaten F ein und/oder mehrere Grenzwerte FG vorgebbar, wobei insbesondere bei Erreichen des und/oder der Grenzwerte FG die Insassenschutzvorrichtung 2 ansteuerbar ist.
  • Ferner können als Fahrzustandsdaten F Daten einer Umgebungserfassung und/oder einer Gefahrenzustandserkennung, insbesondere eines PRE-SAFE- oder PRE-CRASH-Systems, ermittelbar und auswertbar sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1244566 B1 [0002]

Claims (6)

  1. Fahrzeugsitz (1) mit einer Sitzlehne (1.1) und einer in einer Neigung verstellbaren Sitzebene (1.3), dadurch gekennzeichnet, dass eine in einer Sitzfläche (1.2) angeordnete Insassenschutzvorrichtung (2) in Abhängigkeit von Fahrzustandsdaten (F) derart ansteuerbar ist, dass die Sitzebene (1.3) der Sitzfläche (1.2) schräg verläuft.
  2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzebene (1.3) derart schräg verläuft, dass ein der Sitzlehne (1.1) gegenüberliegendes Ende (1.3.1) der Sitzebene (1.3) höher positioniert ist als ein der Sitzlehne (1.1) zugewandtes Ende (1.3.2) der Sitzebene (1.3).
  3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Insassenschutzvorrichtung (2) in Abhängigkeit eines Signals eines Verzögerungssensors (7) ansteuerbar ist.
  4. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Insassenschutzvorrichtung (2) ein Luftsack ist.
  5. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Insassenschutzvorrichtung (2) ein Bügel (2.1) mit vorgespanntem Federelement (4) ist.
  6. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugsitz (1) insbesondere ein Fahrzeugsitz (1) in einem Nutzfahrzeug ist.
DE200810030383 2008-06-26 2008-06-26 Fahrzeugsitz Withdrawn DE102008030383A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011067017A1 (de) * 2009-12-02 2011-06-09 Robert Bosch Gmbh Haltevorrichtung zum halten eines fahrzeuginsassen in einem fahrzeugsitz sowie verfahren zum betätigen der haltevorrichtung
CN116767039A (zh) * 2023-06-19 2023-09-19 上汽通用汽车有限公司 车辆座椅系统、车辆座椅系统控制方法和车辆

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1244566B1 (de) 1999-12-15 2006-05-31 Grammer Ag Vorrichtung zum verstellen der neigung einer sitzplatte eines fahrzeugsitzes

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