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DE102008030371A1 - Verfahren zum Senden und Verfahren zum Auswerten einer Verkehrsmeldung, Sendeeinheit und Empfangseinheit - Google Patents

Verfahren zum Senden und Verfahren zum Auswerten einer Verkehrsmeldung, Sendeeinheit und Empfangseinheit Download PDF

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DE102008030371A1
DE102008030371A1 DE102008030371A DE102008030371A DE102008030371A1 DE 102008030371 A1 DE102008030371 A1 DE 102008030371A1 DE 102008030371 A DE102008030371 A DE 102008030371A DE 102008030371 A DE102008030371 A DE 102008030371A DE 102008030371 A1 DE102008030371 A1 DE 102008030371A1
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traffic message
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DE102008030371A
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Frank Grohs
Gebhard Oelmaier
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Aumovio Germany GmbH
Original Assignee
Continental Automotive GmbH
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Publication date
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    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/091Traffic information broadcasting
    • G08G1/092Coding or decoding of the information

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Abstract

Zum Senden zumindest einer Verkehrsmeldung (M) sind für vorgegebene Punkte (P, P') in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen (K) festgelegt. Zum Eingrenzen eines die Verkehrsmeldung (M) betreffenden Bereichs (B) werden zumindest ein vorgegebener erster Punkt (P) und weitere Angaben (G) ermittelt, die einen vorgegebenen zweiten Punkt (P') oder eine Richtung (R), ausgehend von dem ersten Punkt (P) und eine Längenausdehung des Bereichs (B), umfassen. Die Kodierung (K) zumindest des vorgegebenen ersten Punkts (P) wird ermittelt. Ein Abstand (A) des Bereichs (B) zu dem vorgegebenen ersten Punkt (P) wird ermittelt. Die Verkehrsmeldung (M) wird ausgesendet, wobei die Verkehrsmeldung (M) zumindest die Kodierung (K) des vorgegebenen ersten Punkts (P), den Abstand (A) und die weiteren Angaben (G) umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Senden und ein Verfahren zum Auswerten einer Verkehrsmeldung, eine Sendeeinheit und eine Empfangseinheit.
  • Um Verkehrsinformationen auszutauschen und beispielsweise die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, kommunizieren Fahrzeuge untereinander und mit Datenübertragungssystemen. Verkehrsmeldungen können in einem definierten Standard erzeugt und ausgesendet werden, beispielsweise entsprechend des Standards des Traffic Message Channels für Verkehrsinformationsübertragung, des sogenannten TMC-Standards. Beispielsweise ist das ALERT-C-Protokoll zur Kodierung von Verkehrsmeldungen standardisiert, welches auf der Lokalisation von Verkehrsstörungen auf vordefinierten Punkten des Straßennetzes basiert. Dabei sind nur ausgewählte, verkehrsrelevante Punkte definiert, welchen jeweils ein Kode zugewiesen wird. In einer Datenbank für die definierten Punkte sind in der Regel nur Anschlussstellen von Autobahnen und Kreuzungspunkte von Bundesstraßen untereinander und mit Autobahnen kodiert. Eine Störungsstelle muss daher oftmals sehr weiträumig umfahren werden.
  • Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, ist, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, das beziehungsweise die eine zuverlässige Lokalisierung von Verkehrsinformationen ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Gemäß eines ersten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch ein Verfahren zum Senden zumindest einer Verkehrsmeldung, wobei für vorgegebene Punkte in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen festgelegt sind. Zum Eingrenzen eines die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs werden zumindest ein vorgegebener erster Punkt und weitere Angaben ermittelt, die einen vorgegebenen zweiten Punkt oder eine Richtung ausgehend von dem ersten Punkt und eine Längenausdehnung des Bereichs umfassen. Die Kodierung zumindest des vorgegebenen ersten Punkts wird ermittelt. Ein Abstand des Bereichs zu dem vorgegebenen ersten Punkt wird ermittelt. Die Verkehrsmeldung wird ausgesendet, wobei die Verkehrsmeldung zumindest die Kodierung des vorgegebenen ersten Punkts, den Abstand und die weiteren Angaben umfasst.
  • Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Angabe des die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs ermöglicht. Somit kann der die Verkehrsmeldung betreffende Bereich präzise angegeben werden. Die Genauigkeit hängt lediglich von einer Genauigkeit der übertragenen Parameter ab und einer eventuellen zeitlichen Verzögerung zwischen Erfassung und Übermittlung der Information. Eine zuverlässige Lokalisierung der Verkehrsmeldung und somit eine zuverlässige Verkehrslenkung werden ermöglicht. Bevorzugt werden nach einem Zuordnen einer zu übermittelnden Verkehrsinformation zu entsprechenden Koordinaten einer digitalen Karte der vorgegebene erste Punkt, die weiteren Angaben und der Abstand ermittelt. Auch kann erst der Abstand des Bereichs zu dem vorgegebenen ersten Punkt ermittelt werden und in einem darauf folgenden Schritt die Kodierung zumindest des vorgegebenen ersten Punkts ermittelt werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Verkehrsmeldung eine Verkehrsinformation.
  • Dies ermöglicht ein verkehrssicheres und vorausschauendes Befahren von Straßen, beispielsweise ein Umfahren von Verkehrsstörungen oder drohenden Gefahrensituationen. Die Verkehrsin formation kann zum Beispiel auf Stau, Nebel, Glatteis oder wandernde Hindernisse, wie beispielsweise einen Schwertransport, hinweisen. Beispielsweise umfasst die Verkehrsmeldung eine Kodierung eines Typs einer Verkehrsstörung. Falls beispielsweise nur Staumeldungen ausgegeben werden sollen, so kann die Angabe der Verkehrsinformation auch entfallen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird die Verkehrsmeldung kodiert ausgesendet.
  • Auf diese Weise kann beim Senden der Verkehrsmeldung eine zu übertragende Datenmenge der Verkehrsmeldung und/oder eine benötigte Datenübertragungsrate eines Datenübertragungssystems gering gehalten werden. Dies hat auch den Vorteil, dass einheitliche Verkehrsmeldungen erzeugt werden können. Bevorzugt werden nach einem Zuordnen der zu übermittelnden Verkehrsinformation zu entsprechenden Koordinaten einer digitalen Karte zumindest die Kodierung des vorgegebenen ersten Punkts und der weiteren Angaben ermittelt und in der Verkehrsmeldung ausgesendet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird die Verkehrsmeldung entsprechend eines vorgegebenen Protokolls für Verkehrsinformationsübertragung ausgesendet.
  • Dies hat den Vorteil, dass einheitliche Verkehrsmeldungen erzeugt und über ein Datenübertragungssystem ausgesendet werden können. Auch können beim Senden der Verkehrsmeldung eine zu übertragende Datenmenge der Verkehrsmeldung und/oder eine benötigte Datenübertragungsrate gering gehalten werden. Beispielsweise können Verkehrsmeldungen mittels eines Radiodatensystems, dem sogenannten Radio Data System (RDS), über Radio oder Rundfunk übermittelt werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird die Verkehrsmeldung entsprechend des TMC-Standards ausgesendet.
  • Dies hat den Vorteil, dass einheitliche Verkehrsmeldungen erzeugt und über TMC ausgesendet werden können. Auf diese Weise können TMC-Verkehrsmeldungen an einen Straßennutzer mittels RDS über Radio oder Rundfunk übertragen werden. Die Verkehrsmeldung kann entsprechend des TMC-Standards EN ISO 14819 ausgesendet werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung erfolgt das Aussenden der Verkehrsmeldung nach dem ALERT-C-Protokoll.
  • Durch Verwenden des ALERT-C-Protokolls kann die zu übertragende Datenmenge der Verkehrsmeldung und/oder die benötigte Datenübertragungsrate des Datenübertragungssystems gering gehalten werden. Beispielsweise wird eine Übertragung über bandbreitenlimitierte Rundfunkkanäle ermöglicht. Vorzugsweise werden Verkehrsmeldungen des Traffic Message Channels (TMC) nach dem ALERT-C-Protokoll generiert und kodiert.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird die Verkehrsmeldung ausgesendet, wobei der Abstand als Zusatzinformation gekennzeichnet ist.
  • Auf diese Weise ist eine Auswertung des Abstandes nicht obligatorisch. Eine Abwärtskompatibilität zu bestehenden Systemen wird ermöglicht, da die Verkehrsmeldung lediglich erweitert wird. Die Kennzeichnung als Zusatzinformation kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Information zu dem Abstand an einer vorgegebenen Stelle im Verlauf der Verkehrsmeldung ausgesendet wird. Zum Beispiel kann die Information zu dem Abstand innerhalb einer zusätzlichen Datengruppe der Verkehrsmeldung ausgesendet werden. Die Kennzeichnung als Zusatzinformation kann zum Beispiel durch einen Zusatzinformations-Bezeichner erfolgen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird der Abstand innerhalb der Verkehrsmeldung entsprechend eines Stan dards für Verkehrsinformationsübertragung über einen in dem Standard vorgegebenen, freien Identifikator ausgesendet.
  • Dadurch wird die Kennzeichnung des Abstandes innerhalb der Verkehrsmeldung als Zusatzinformation ermöglicht. Auf diese Weise ist eine Auswertung des Abstandes nicht obligatorisch. Eine Abwärtskompatibilität zu bestehenden Systemen wird ermöglicht, da das Protokoll des Standards lediglich erweitert und nicht modifiziert wird. Beispielsweise kann der Abstand innerhalb der Verkehrsmeldung entsprechend des Standards für Verkehrsinformationsübertragung über ein in dem Standard vorgegebenes, ungenutztes Label ausgesendet werden. Beispielsweise werden entsprechend des ALERT-C-Protokolls vorhandene, aber nicht belegte Datengruppen durch die sogenannten freien Label gekennzeichnet. Das freie Label kann als eine Informations-Kennung verwendet werden, um eine Art der übermittelten Information anzuzeigen, wobei ein freies Label eine Kennzeichnung als Zusatzinformation ermöglicht.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird der Abstand innerhalb der Verkehrsmeldung entsprechend des TMC Standards über den in dem TMC Standard definierten, freien Identifikator Label 15 ausgesendet.
  • Dies ermöglicht die Kennzeichnung des Abstandes innerhalb der Verkehrsmeldung als Zusatzinformation. Auf diese Weise ist die Auswertung des Abstandes nicht obligatorisch. Die Abwärtskompatibilität zu bestehenden Systemen wird ermöglicht, da das Protokoll des Standards lediglich erweitert und nicht modifiziert wird. Derzeit ist das Label 15 ein freies Label und für zukünftige Nutzung reserviert und steht somit zur Verwendung zur Verfügung. Zum Beispiel wird der Abstand innerhalb der Verkehrsmeldung entsprechend des TMC Standards EN ISO 14819 über das in dem TMC Standard definierte Label 15 ausgesendet.
  • Gemäß eines zweiten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch ein Verfahren zum Auswerten zumindest einer Verkehrsmeldung, die nach dem Verfahren des ersten Aspekts der Erfindung ausgesendet wurde. Die Verkehrsmeldung wird empfangen. Zumindest eine Kodierung eines vorgegebenen ersten Punkts wird ausgewertet. Ein Beginn und ein Ende eines die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs werden ermittelt. Zu dem Beginn und dem Ende des Bereichs werden jeweils nächstgelegene Verkehrsknotenpunkte ermittelt, die außerhalb des Bereichs liegen.
  • Auf diese Weise kann der die Verkehrsmeldung betreffende Bereich präzise ermittelt werden. Mit dem Beginn und dem Ende des die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs können die nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte zu dem Bereich präzise ermittelt werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige Lokalisierung der Verkehrsmeldung und somit auch eine zuverlässige Verkehrslenkung. Vorzugsweise wird die Information der Verkehrsmeldung nach dem Empfangen entsprechenden Koordinaten einer digitalen Karte zugeordnet. Auf diese Weise können der Beginn, das Ende des Bereichs und eine Verkehrsinformation der Verkehrsmeldung an einen Straßennutzer ausgegeben und/oder für eine Navigation verwertet werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird eine Umgehungsroute zum Umgehen des Bereichs anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte ermittelt und ausgeben.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere und vorausschauende Verkehrslenkung und eine zuverlässige Navigation, beispielsweise ein Umfahren von Verkehrsstörungen oder Ausweichen von drohenden Gefahrensituationen. Vorzugsweise wird die Umgehungsroute für eine Gesamtroutenberechnung eines Navigationssystems verwendet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte und/oder der Umge hungsroute weitere Informationen zur Navigation ermittelt und ausgegeben, die eine Entfernung zu dem Bereich und/oder eine Routenlänge und/oder eine Fahrzeit umfassen.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere Verkehrslenkung und eine zuverlässige Navigation. Das Ausgeben kann optisch auf einer Anzeigeeinheit und/oder akustisch erfolgen. Insbesondere können zumindest die Routenlänge und die Fahrzeit mittels eines Navigationssystems nach Auswerten der Verkehrsmeldung neu berechnet werden. Die weiteren Informationen zur Navigation können beispielsweise auch Auffahrten auf einen Stau, Entfernung zu Stau, letzte Abfahrtsmöglichkeit vor Stau, nächstgelegene Abfahrtsmöglichkeit vom Stau oder eine Entfernung zu Stau oder einem Hindernis hinter einer Kuppe umfassen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird zumindest ein Warnsignal bei einer Annäherung an den Bereich erzeugt.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere und zuverlässige Navigation. Das Warnsignal kann optisch auf einer Anzeigeeinheit und/oder akustisch erzeugt werden. Das Warnsignal kann zum Beispiel bei Auffahrt auf den Stau, Annäherung an Stau, letzte Abfahrtsmöglichkeit vor dem Stau, nächstgelegene Abfahrtsmöglichkeit vom Stau, Annäherung an Stau oder Hindernis hinter einer Kuppe erfolgen. Das Warnsignal kann beispielsweise auch erfolgen, falls der die Verkehrsmeldung betreffende Bereich innerhalb einer geplanten Route liegt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird der Bereich in einer digitalen Karte auf einer Anzeigeeinheit dargestellt.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere Straßennutzung. Beispielsweise wird eine Stauverfolgung in einer Kartendarstellung ermöglicht.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden mindestens zwei Verkehrsmeldungen ausgewertet und anhand der Verkehrsmeldungen wird eine Änderung des Bereichs vorausberechnet.
  • Auf diese Weise kann eine dynamische Entwicklung, zum Beispiel eines Staus, verfolgt werden, da eine präzise und kontinuierliche Lokalisierung der Verkehrsmeldung möglich ist. Diese kann für weitere Prognosen verwendet werden, zum Beispiel für eine Vorhersage des Stauverlaufs, und ermöglicht somit eine zuverlässige Navigation. Auch können wandernde Hindernisse erkannt und angezeigt werden, zum Beispiel ein Wartungsfahrzeug auf einer Autobahn oder ein Schwertransport mit eingeschränkter Überholmöglichkeit.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden eine Verkehrsinformation, der die Verkehrsinformation betreffende Bereich und die Änderung des Bereichs abgespeichert.
  • Auf diese Weise kann eine dynamische Entwicklung, zum Beispiel eines Staus, verfolgt werden und in einer Datenbank abgespeichert werden. Somit können Statistikdaten für weitere Prognosen, zum Beispiel eines Stauverlaufs, verwertet werden, insbesondere für Langzeitprognosen von Stauverhalten und Trendermittlungen.
  • Gemäß eines dritten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch eine Sendeeinheit zum Senden zumindest einer Verkehrsmeldung, wobei für vorgegebene Punkte in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen festgelegt sind. Die Sendeeinheit ist ausgebildet zum Ermitteln zumindest eines vorgegebenen ersten Punktes und weiterer Angaben zum Eingrenzen eines die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs, wobei die weiteren Angaben einen vorgegebenen zweiten Punkt oder eine Richtung ausgehend von dem vorgegebenen ersten Punkt und eine Längenausdehnung des Bereichs umfassen. Ferner ist die Sendeeinheit ausgebildet zum Ermitteln einer Kodierung zumindest des vor gegebenen ersten Punkts, zum Ermitteln eines Abstands des Bereichs zu dem vorgegebenen ersten Punkt und zum Senden der Verkehrsmeldung, die zumindest die Kodierung des vorgegebenen ersten Punkts, den Abstand und die weiteren Angaben umfasst.
  • Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Angabe des die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs ermöglicht. Somit kann der die Verkehrsmeldung betreffende Bereich präzise angegeben werden. Eine zuverlässige Lokalisierung der Verkehrsmeldung und somit eine zuverlässige Verkehrslenkung werden ermöglicht. Zum Beispiel kann die Sendeeinheit Teil einer Verkehrszentrale sein, die beispielsweise eine TMC-Verkehrsmeldung aussenden kann.
  • Gemäß eines vierten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch eine Empfangseinheit zum Auswerten zumindest einer Verkehrsmeldung, die nach dem Verfahren des ersten Aspekts der Erfindung ausgesendet wurde. Die Empfangseinheit ist ausgebildet zum Empfangen der Verkehrsmeldung, zum Auswerten zumindest der Kodierung des vorgegebenen ersten Punkts, zum Ermitteln eines Beginns und eines Endes des die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs und zum Ermitteln von zu dem Beginn und dem Ende des Bereichs jeweils nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkten, die außerhalb des Bereichs liegen.
  • Auf diese Weise kann der die Verkehrsmeldung betreffende Bereich präzise ermittelt werden. Mit dem Beginn und dem Ende des die Verkehrsmeldung betreffenden Bereichs können die nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte zu dem Bereich präzise ermittelt werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige Lokalisierung der Verkehrsmeldung und somit auch eine zuverlässige Verkehrslenkung. Bevorzugt umfasst die Empfangseinheit eine Recheneinheit und eine Speichereinheit. Auch kann die Empfangseinheit mit einer Anzeigeeinheit und einer Fahrzeugsteuerung gekoppelt sein. Zum Beispiel kann ein Radio in einem Fahrzeug mit RDS Funktionalität die Empfangseinheit umfassen. Beispielsweise kann auch ein Navigationssystem die Empfangseinheit umfassen.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Empfangseinheit ausgebildet zum Ermitteln und Ausgeben einer Umgehungsroute zum Umgehen des Bereichs anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere und vorausschauende Verkehrslenkung und eine zuverlässige Navigation. Vorzugsweise wird die Umgehungsroute für eine Gesamtroutenberechnung eines Navigationssystems verwendet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Empfangseinheit ausgebildet zum Ermitteln und Ausgeben weiterer Informationen zur Navigation, die eine Entfernung zu dem Bereich und/oder eine Routenlänge und/oder eine Fahrzeit umfassen.
  • Dies ermöglicht eine verkehrssichere Verkehrslenkung und eine zuverlässige Navigation. Das Ausgeben kann optisch auf einer Anzeigeeinheit und/oder akustisch erfolgen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Sendeeinheit und eine Empfangseinheit,
  • 2 ein schematischer Aufbau einer Verkehrsmeldung,
  • 3 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Senden von Verkehrsmeldungen, und
  • 4 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Auswerten von Verkehrsmeldungen.
  • Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine Sendeeinheit SE zum Senden von Verkehrsmeldungen M und eine Empfangseinheit EE zum Auswerten der Verkehrsmeldungen M.
  • Zum Beispiel kann die Sendeeinheit SE Teil einer Verkehrszentrale sein, die ausgebildet ist zum Senden von Verkehrsmeldungen M. In dem in 1 gezeigten Beispiel umfasst die Empfangseinheit EE eine Recheneinheit RE und eine Speichereinheit SP. Wahlweise kann die Empfangseinheit EE mit einer Fahrzeugsteuerung ES und einer Anzeigeeinheit AZ, auf der Informationen ausgegeben werden können, gekoppelt sein, beispielsweise ein Display eines Navigationssystems. Zum Beispiel kann ein Radio in einem Fahrzeug mit RDS Funktionalität die Empfangseinheit EE umfassen. Beispielsweise kann auch ein Navigationssystem die Empfangseinheit EE umfassen.
  • 2 zeigt einen schematischen Aufbau der Verkehrsmeldung M. Die Verkehrsmeldung M ist beispielsweise eine TMC-Verkehrsmeldung und weist Felder unterschiedlicher Elemente auf. Für vorgegebene Punkte P, P' sind in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen K festgelegt. Die Verkehrsmeldung M umfasst zumindest die Kodierung K eines vorgegebenen ersten Punktes P, einen Abstand A eines die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereichs B zu dem vorgegebenen ersten Punkt P, weitere Angaben G, die einen vorgegebenen zweiten Punkt P' oder eine Richtung R ausgehend von dem ersten Punkt P und eine Längenausdehnung des Bereichs B umfassen, und eine Verkehrsinformation I. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche und somit präzise Angabe des die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereichs B ermöglicht. Die Verkehrsinformation I kann beispielsweise Verkehrsflussinformationen, Glatteis- oder Unfallwarnungen umfassen oder auf wandernde Hindernisse, wie beispielsweise einen Schwertransport, hinweisen. Beispielsweise kann die Verkehrsmeldung M eine Kodierung K eines Typs einer Verkehrsstörung umfassen. Falls beispielsweise nur Staumeldungen ausgegeben werden, so kann die Angabe der Verkehrsinformation I auch entfallen.
  • Auch kann die Verkehrsmeldung M weitere Elemente umfassen. Ferner kann auch eine Reihenfolge der Elemente in der Verkehrsmeldung M eine andere sein als in der 2 dargestellt. Beispielsweise werden Verkehrsmeldungen M des Traffic Message Channels (TMC) nach dem ALERT-C-Protokoll generiert und kodiert.
  • 3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Senden von Verkehrsmeldungen M, das in der Sendeeinheit SE während deren Betrieb abgearbeitet werden kann.
  • Das Programm beginnt in einem Schritt S1. In einem Schritt S2 wird überprüft, ob zu dem Bereich B eine Verkehrsinformation I vorliegt und ob für vorgegebene Punkte P, P' in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen K festgelegt sind.
  • Ist die Bedingung des Schritts S2 nicht erfüllt, so wird erneut der Schritt S2 abgearbeitet. Ist die Bedingung des Schritts S2 erfüllt, so wird das Verfahren in einem Schritt S3 fortgesetzt. In dem Schritt S3 werden zum Eingrenzen des Bereichs B zumindest der vorgegebene erste Punkt P und die weiteren Angaben G ermittelt, die den vorgegebenen zweiten Punkt P' oder die Richtung R ausgehend von dem ersten Punkt P und die Längenausdehnung des Bereichs B umfassen.
  • In einem Schritt S4 wird die Kodierung K zumindest des vorgegebenen ersten Punkts P ermittelt.
  • In einem Schritt S5 wird der Abstand A des Bereichs B zu dem vorgegebenen ersten Punkt P ermittelt.
  • In einem Schritt S6 wird die Verkehrsmeldung M ausgesendet, wobei die Verkehrsmeldung M zumindest die Kodierung K des vorgegebenen ersten Punkts P, den Abstand A, die weiteren Angaben G und die Verkehrsinformation I umfasst. Vorzugsweise wird die Verkehrsmeldung M kodiert ausgesendet. Beispielsweise werden nach einem Zuordnen der zu übermittelnden Verkehrsinformation I zu entsprechenden Koordinaten einer digitalen Karte zumindest die Kodierung K des vorgegebenen ersten Punkts P und der weiteren Angaben G ermittelt und in der Verkehrsmeldung M ausgesendet.
  • Bevorzugt wird die Verkehrsmeldung M entsprechend eines vorgegebenen Protokolls für Verkehrsinformationsübertragung ausgesendet. Die Verkehrsmeldung M kann entsprechend des TMC Standards EN ISO 14819 ausgesendet werden. Vorzugsweise werden Verkehrsmeldungen M des Traffic Message Channels (TMC) nach dem ALERT-C-Protokoll generiert. Dies hat den Vorteil, dass einheitliche Verkehrsmeldungen M erzeugt werden können. Durch Verwenden des ALERT-C-Protokolls kann eine zu übertragende Datenmenge der Verkehrsmeldung M und/oder eine benötigte Datenübertragungsrate des Datenübertragungssystems gering gehalten werden. Beispielsweise können Verkehrsmeldungen M über das Radio Data System (RDS) über Radio oder Rundfunk ausgesendet werden.
  • Vorzugsweise wird die Verkehrsmeldung M ausgesendet, wobei der Abstand A als Zusatzinformation gekennzeichnet ist, um eine Abwärtskompatibilität zu bestehenden Systemen zu ermöglichen. Beispielsweise wird der Abstand A innerhalb der Verkehrsmeldung M entsprechend des Standards S für Verkehrsinformationsübertragung über einen in dem Standard S vorgegebenen, freien Identifikator ausgesendet, zum Beispiel über ein in dem Standard S vorgegebenes, ungenutztes Label. Beispielsweise wird der in dem TMC Standard definierte, freie Identifikator Label 15 verwendet.
  • In einem Schritt S7 kann das Verfahren beendet werden. Vorzugsweise wird das Verfahren wiederholt abgearbeitet.
  • 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Auswerten von Verkehrsmeldungen M, das in der Empfangseinheit EE während deren Betrieb abgearbeitet werden kann.
  • Das Programm beginnt in einem Schritt S8. In einem Schritt S9 wird überprüft, ob eine Verkehrsmeldung M empfangen wird.
  • Ist die Bedingung des Schritts S9 nicht erfüllt, so wird erneut der Schritt S9 abgearbeitet. Ist die Bedingung des Schritts S9 erfüllt, so wird das Verfahren in einem Schritt S10 fortgesetzt. In dem Schritt S10 wird zumindest die Kodierung K des vorgegebenen ersten Punkts P ausgewertet. Vorzugsweise wird die Verkehrsmeldung M, beispielsweise die Kodierung K des vorgegebenen ersten Punkts P, nach dem Empfangen entsprechenden Koordinaten einer digitalen Karte zugeordnet.
  • In einem Schritt S11 wird anhand des vorgegebenen ersten Punkts P, dem Abstand A und den weiteren Angaben G ein Beginn BG und ein Ende EN des die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereichs B ermittelt. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche und somit präzise Angabe des die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereichs B ermöglicht.
  • In einem Schritt S12 werden anhand des Beginns BG und des Endes EN des die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereichs B zu dem Beginn BG und dem Ende EN des Bereichs B jeweils nächstgelegene Verkehrsknotenpunkte VK ermittelt, die außerhalb des Bereichs B liegen.
  • In einem Schritt S13 wird eine Umgehungsroute UR zum Umgehen des Bereichs B anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte VK ermittelt und ausgeben. Beispielsweise wird die Umgehungsroute mittels eines Navigationssystems ermittelt und auf einem Display des Navigationssystems dargestellt. Vorzugsweise wird die Umgehungsroute UR für eine Gesamtroutenberechnung eines Navigationssystems verwendet.
  • In einem Schritt S14 werden anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte VK und/oder der Umgehungsroute UR weitere Informationen zur Navigation I_N ermittelt und ausgeben, die eine Entfernung ET zu dem Bereich B und/oder eine Routenlänge RL und/oder eine Fahrzeit FT umfassen. Die weiteren Informationen zur Navigation I_N können beispielsweise auch Auffahrten auf einen Stau, Entfernung zu Stau, letzte Abfahrtsmöglichkeit vor Stau, nächstgelegene Abfahrtsmöglichkeit vom Stau oder eine Entfernung zu Stau oder einem Hindernis hinter einer Kuppe umfassen.
  • In einem optionalen Schritt S15 wird überprüft, ob eine Annäherung an den die Verkehrsmeldung M betreffenden Bereich B vorliegt.
  • Ist die Bedingung des Schritts S15 nicht erfüllt, so wird das Verfahren in einem Schritt S17 fortgesetzt. Ist die Bedingung des Schritts S15 erfüllt, so wird das Verfahren in einem Schritt S16 fortgesetzt. In dem Schritt S16 wird ein Warnsignal WS erzeugt. Das Warnsignal WS kann zum Beispiel optisch auf der Anzeigeeinheit AZ und/oder akustisch erzeugt werden. Das Warnsignal WS kann zum Beispiel bei Auffahrt auf Stau, Annäherung an Stau, letzte Abfahrtsmöglichkeit vor dem Stau, nächstgelegene Abfahrtsmöglichkeit vom Stau, Annäherung an Stau oder Hindernis hinter einer Kuppe erfolgen. Das Warnsignal WS kann beispielsweise auch erfolgen, falls der die Verkehrsmeldung M betreffende Bereich B innerhalb einer geplanten Route liegt.
  • In dem Schritt S17 kann das Verfahren beendet werden. Vorzugsweise wird das Verfahren wiederholt abgearbeitet, bevorzugt während einer Fahrt eines Fahrzeuges.
  • Wahlweise werden mindestens zwei Verkehrsmeldungen M ausgewertet und anhand der Verkehrsmeldungen M wird eine Änderung des Bereichs B vorausberechnet. Zum Beispiel können die Verkehrsinformation I, der die Verkehrsinformation I betreffende Bereich B und die Änderung des Bereichs B abgespeichert werden. Auf diese Weise kann eine dynamische Entwicklung, zum Beispiel eines Staus, verfolgt werden und in einer Datenbank abgespeichert werden. Somit können Statistikdaten für weitere Prognosen, zum Beispiel eines Stauverlaufs, verwertet werden, beispielsweise für Langzeitprognosen von Stauverhalten.
  • Die Schritte S1 bis S14 und S17 und die optionalen Schritte S15 und S16 des Verfahrens sind vorzugsweise in computerlesbare Programmanweisungen übersetzt und auf einem Medium, beispielsweise einem Speichermedium der Sendeeinheit SE oder der Speichereinheit SP der Empfangseinheit EE und/oder einem tragbaren Speichermedium, ausgebildet und somit darauf abgespeichert.
  • A
    Abstand
    AZ
    Anzeigeeinheit
    B
    Bereich
    BG
    Beginn des Bereichs
    EE
    Empfangseinheit
    EN
    Ende des Bereichs
    ET
    Entfernung
    FT
    Fahrzeit
    G
    Weitere Angaben
    I
    Verkehrsinformation
    I_N
    Weitere Informationen zur Navigation
    K
    Kodierungen
    M
    Verkehrsmeldung
    P
    Erster Punkt
    P'
    Zweiter Punkt
    RL
    Routenlänge
    S
    Standard
    SE
    Sendeeinheit
    S1–S17
    Schritt
    UR
    Umgehungsroute
    VK
    Verkehrsknotenpunkte
    WS
    Warnsignal
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - EN ISO 14819 [0014]
    • - TMC Standards EN ISO 14819 [0022]
    • - TMC Standards EN ISO 14819 [0061]

Claims (20)

  1. Verfahren zum Senden zumindest einer Verkehrsmeldung (M), wobei für vorgegebene Punkte (P, P') in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen (K) festgelegt sind, bei dem – zum Eingrenzen eines die Verkehrsmeldung (M) betreffenden Bereichs (B) zumindest ein vorgegebener erster Punkt (P) und weitere Angaben (G) ermittelt werden, die einen vorgegebenen zweiten Punkt (P') oder eine Richtung (R) ausgehend von dem ersten Punkt (P) und eine Längenausdehnung des Bereichs (B) umfassen, – die Kodierung (K) zumindest des vorgegebenen ersten Punkts (P) ermittelt wird, – ein Abstand (A) des Bereichs (B) zu dem vorgegebenen ersten Punkt (P) ermittelt wird, und – die Verkehrsmeldung (M) ausgesendet wird, wobei die Verkehrsmeldung (M) zumindest die Kodierung (K) des vorgegebenen ersten Punkts (P), den Abstand (A) und die weiteren Angaben (G) umfasst.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Verkehrsmeldung (M) eine Verkehrsinformation (I) umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Verkehrsmeldung (M) kodiert ausgesendet wird.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Verkehrsmeldung (M) entsprechend eines vorgegebenen Protokolls für Verkehrsinformationsübertragung ausgesendet wird.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Verkehrsmeldung (M) entsprechend des TMC Standards ausgesendet wird.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Aussenden der Verkehrsmeldung (M) nach dem ALERT-C-Protokoll erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Verkehrsmeldung (M) ausgesendet wird, wobei der Abstand (A) als Zusatzinformation gekennzeichnet ist.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der Abstand (A) innerhalb der Verkehrsmeldung (M) entsprechend eines Standards (S) für Verkehrsinformationsübertragung über einen in dem Standard (S) vorgegebenen, freien Identifikator ausgesendet wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Abstand (A) innerhalb der Verkehrsmeldung (M) entsprechend des TMC-Standards über den in dem TMC-Standard definierten, freien Identifikator Label 15 ausgesendet wird.
  10. Verfahren zum Auswerten zumindest einer Verkehrsmeldung (M), die nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgesendet wurde, bei dem – die Verkehrsmeldung (M) empfangen wird, – zumindest eine Kodierung (K) eines vorgegebenen ersten Punkts (P) ausgewertet wird, – ein Beginn (BG) und ein Ende (EN) eines die Verkehrsmeldung (M) betreffenden Bereichs (B) ermittelt werden, und – zu dem Beginn (BG) und dem Ende (EN) des Bereichs (B) jeweils nächstgelegene Verkehrsknotenpunkte (VK) ermittelt werden, die außerhalb des Bereichs (B) liegen.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem eine Umgehungsroute (UR) zum Umgehen des Bereichs (B) anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte (VK) ermittelt und ausgeben wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, bei dem anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte (VK) und/oder der Umgehungsroute (UR) weitere Informationen zur Navigation (I_N) ermittelt und ausgeben werden, die eine Entfernung (ET) zu dem Bereich (B) und/oder eine Routenlänge (RL) und/oder eine Fahrzeit (FT) umfassen.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem zumindest ein Warnsignal (WS) bei einer Annäherung an den Bereich (B) erzeugt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem der Bereich (B) in einer digitalen Karte auf einer Anzeigeeinheit (AZ) dargestellt wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, bei dem mindestens zwei Verkehrsmeldungen (M) ausgewertet werden und anhand der Verkehrsmeldungen (M) eine Änderung des Bereichs (B) vorausberechnet wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem eine Verkehrsinformation (I), der die Verkehrsinformation (I) betreffende Bereich (B) und die Änderung des Bereichs (B) abgespeichert werden.
  17. Sendeeinheit (SE) zum Senden zumindest einer Verkehrsmeldung (M), wobei für vorgegebene Punkte (P, P') in einem Straßennetz vorgegebene Kodierungen (K) festgelegt sind, die Sendeeinheit (SE) ist ausgebildet – zum Ermitteln zumindest eines vorgegebenen ersten Punktes (P) und weiterer Angaben (G) zum Eingrenzen eines die Verkehrsmeldung (M) betreffenden Bereichs (B), wobei die weiteren Angaben (G) einen vorgegebenen zweiten Punkt (P') oder eine Richtung (R) ausgehend von dem vorgegebenen ersten Punkt (P) und eine Längenausdehnung des Bereichs (B) umfassen, – zum Ermitteln einer Kodierung (K) zumindest des vorgegebenen ersten Punkts (P), – zum Ermitteln eines Abstands (A) des Bereichs (B) zu dem vorgegebenen ersten Punkt (P), und – zum Senden der Verkehrsmeldung (M), die zumindest die Kodierung (K) des vorgegebenen ersten Punkts (P), den Abstand (A) und die weiteren Angaben (G) umfasst.
  18. Empfangseinheit (EE) zum Auswerten zumindest einer Verkehrsmeldung (M), die nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgesendet wurde, die Empfangseinheit (EE) ist ausgebildet – zum Empfangen der Verkehrsmeldung (M), – zum Auswerten zumindest der Kodierung (K) des vorgegebenen ersten Punkts (P), – zum Ermitteln eines Beginns (BG) und eines Endes (EN) des die Verkehrsmeldung (M) betreffenden Bereichs (B), und – zum Ermitteln von zu dem Beginn (BG) und dem Ende (EN) des Bereichs (B) jeweils nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkten (VK), die außerhalb des Bereichs (B) liegen.
  19. Empfangseinheit (EE) nach Anspruch 18, wobei die Empfangseinheit (EE) ausgebildet ist zum Ermitteln und Ausgeben einer Umgehungsroute (UR) zum Umgehen des Bereichs (B) anhand der nächstgelegenen Verkehrsknotenpunkte (VK).
  20. Empfangseinheit (EE) nach Anspruch 18 oder 19, wobei die Empfangseinheit (EE) ausgebildet ist zum Ermitteln und Ausgeben weiterer Informationen zur Navigation (I_N), die eine Entfernung (ET) zu dem Bereich (B) und/oder eine Routenlänge (RL) und/oder eine Fahrzeit (FT) umfassen.
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