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DE102008039169A1 - Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt - Google Patents

Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt Download PDF

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DE102008039169A1
DE102008039169A1 DE200810039169 DE102008039169A DE102008039169A1 DE 102008039169 A1 DE102008039169 A1 DE 102008039169A1 DE 200810039169 DE200810039169 DE 200810039169 DE 102008039169 A DE102008039169 A DE 102008039169A DE 102008039169 A1 DE102008039169 A1 DE 102008039169A1
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DE
Germany
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belt
deflection fitting
braking device
fitting according
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810039169
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Biller
Thomas Kielwein
Markus DÄUBER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Automotive Germany GmbH
Original Assignee
TRW Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Automotive GmbH filed Critical TRW Automotive GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/24Anchoring devices secured to the side, door, or roof of the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R2022/1818Belt guides
    • B60R2022/1825Belt guides using rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Abstract

Ein Umlenkbeschlag (10) für einen Sicherheitsgurt (12) weist ein Umlenkelement (20) und eine Bremseinrichtung (22) auf. Die Bremseinrichtung (22) nimmt die im Lastfall auf den Sicherheitsgurt (12) wirkende Kraft zumindest teilweise auf und weist zusätzlich einen Kraftbegrenzer (24) auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt in einem Fahrzeug, mit einem Umlenkelement und einer Bremseinrichtung, die im Lastfall die auf den Gurt wirkende Kraft zumindest teilweise aufnimmt.
  • Umlenkbeschläge für Sicherheitsgurte sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, um einen Umlenkpunkt für einen Sicherheitsgurt, beispielsweise in der Nähe der Schulter eines Fahrzeuginsassen, zu bilden.
  • Der auf einem Gurtaufroller aufgewickelte Sicherheitsgurt wird über einen Umlenkbeschlag, der beispielsweise an der B-Säule eines Fahrzeuges befestigt ist, geführt und in Richtung zu einem Fahrzeuginsassen geführt. Der Gurtaufroller weist eine Bremseinrichtung auf, um den Gurtauszug im Lastfall zu bremsen oder zu blockieren. Um die auf den Fahrzeuginsassen wirkende Belastung zu begrenzen, weisen solche Gurtaufroller einen Kraftbegrenzer auf. Bei einem blockierten Gurt ermöglicht ein Kraftbegrenzer ab einer definierten Auszugskraft einen weiteren Auszug des Gurtes und reduziert so die Belastung auf einen Fahrzeuginsassen. Aus dem Stand der Technik sind auch Umlenkbeschläge bekannt, die zumindest einen Teil der auf den Gurt wirkenden Kraft durch Reibung aufnehmen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Umlenkbeschlag mit einer Bremseinrichtung zu schaffen, die ein zu starkes Ansteigen der durch einen Gurt auf einen Fahrzeuginsassen wirkenden Belastung verhindert.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist ein Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt vorgesehen, mit einem Umlenkelement und mit einer Bremseinrichtung, die im Lastfall die auf den Gurt wirkende Kraft zumindest teilweise aufnimmt. Die Bremseinrichtung weist einen Kraftbegrenzer auf. Durch die Anordnung eines Kraftbegrenzers im Umlenkbeschlag ist eine direkte Kontrolle der auf den Gurt wirkenden Kraft möglich, insbesondere da die sonst zwischen Fahrzeuginsassen und Kraftbegrenzer wirkende Reibung am Umlenkbeschlag sich nicht störend bemerkbar macht.
  • Vorzugsweise ist das Umlenkelement und/oder die Bremseinrichtung ein vom Umlenkbeschlag separates Bauteil. Dadurch können diese Bauteile auf einfache Art ausgetauscht werden, und eine individuelle Anpassung des Umlenkelements bzw. der Bremseinrichtung ist möglich.
  • Um den Auszugswiderstand des Sicherheitsgurts im Normalbetrieb möglichst gering zu halten, ist der Gurt im Normalbetrieb ausschließlich über das Umlenkteil geführt, und die Bremseinrichtung kommt nur im Lastfall mit dem Gurt in Eingriff.
  • Um sicherzustellen, dass die Bremseinrichtung bei Normalbetrieb nicht mit dem Gurt in Eingriff kommt, kann das Umlenkelement zwischen Gurt und Bremseinrichtung angeordnet sein.
  • Um ein Eingreifen der Bremseinrichtung im Lastfall zu ermöglichen, kann das Umlenkelement so ausgeführt sein, dass es im Lastfall deformiert oder zerstört wird.
  • Vorzugsweise ist das Umlenkelement eine Mantelrolle, die drehbar an dem Umlenkbeschlag gelagert ist. Bei einem Gurtauszug oder beim Aufrollen des Gurtes rollt der Sicherheitsgurt über die Mantelrolle ab und hat so einen sehr geringen Widerstand.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform nimmt die Mantelrolle die Bremseinrichtung in ihrem Inneren auf. Dadurch ist eine platzsparende Bauweise des Umlenkbeschlags möglich.
  • Die Bremseinrichtung kann beispielsweise eine Rolle aufweisen, die eine Oberfläche mit einem großen Reibungswiderstand aufweist, über die der Gurt im Lastfall geführt wird.
  • Um einen guten Kraftschluss zwischen Gurt und Bremseinrichtung herzustellen, weist die Oberfläche der Rolle beispielsweise Vorsprünge auf, die im Lastfall in den Gurt eingreifen.
  • Die Vorsprünge sind beispielsweise Zähne, die im Lastfall in den Gurt eingreifen.
  • Der Kraftbegrenzer ist beispielsweise ein Torsionsstab. Torsionsstäbe sind in verschiedenen Ausführungen aus den Kraftbegrenzern in Gurtaufrollern bekannt. Ein Ende des Torsionsstabs wird drehfest an einem Fahrzeugteil befestigt, das andere Ende wird mit der Bremseinrichtung verbunden. Bei Überschreiten einer vorgegebenen Kraft verdreht sich der Torsionsstab und begrenzt so die maximal wirkende Kraft.
  • Der Kraftbegrenzer kann beispielsweise auch ein Fluidkraftbegrenzer sein.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Kraftbegrenzer ein materialzerspanender Kraftbegrenzer. Solche Kraftbegrenzer sind in verschiedenen Formen aus Gurtaufrollern bekannt. Die Kennlinie eines solchen Kraftbegrenzers kann sehr gut angepasst werden, sodass verschiedene Kraftverläufe möglich sind.
  • Der Kraftbegrenzer kann einen progressiven oder degressiven Kraftverlauf haben, um die Wirkung des Kraftbegrenzers beispielsweise auf den Kraftbegrenzer des Gurtaufrollers abzustimmen.
  • Die Bremseinrichtung kann so ausgeführt sein, dass sie nur im Lastfall durch eine Steuerung zugeschaltet ist. Die Bremseinrichtung und somit der Kraftbegrenzer ist vollständig von der Umlenkeinrichtung getrennt und wird nur im Lastfall zugeschaltet.
  • Der Kraftbegrenzer kann aber auch permanent zugeschaltet sein. In diesem Fall ist keine separate Steuerung notwendig.
  • Des Weiteren ist eine Baugruppe vorgesehen, mit einem erfindungsgemäßen Umlenkbeschlag und mit einem Gurtaufroller. Die Kraftbegrenzung erfolgt ganz oder teilweise über den Umlenkbeschlag. Der Gurtaufroller kann so kompakter ausgeführt sein. Erfolgt die Kraftbegrenzung nur teilweise durch den Umlenkbeschlag, ist durch eine Überlagerung des Kraftbegrenzers im Gurtaufroller und des Kraftbegrenzers im Umlenkbeschlag eine Anpassung der Kraftbegrenzung möglich.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. In diesen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsansicht eines erfindungsgemäßes Umlenkbeschlages;
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Umlenkbeschlages aus 1 in zusammengesetzter Form;
  • 3 eine Schnittansicht durch den Umlenkbeschlag aus 1 und
  • 4 eine Schnittansicht durch den Umlenkbeschlag aus 1 in belastetem Zustand.
  • 1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines Umlenkbeschlages 10 für einen Sicherheitsgurt 12, der mit diesem Umlenkbeschlag 10 umgelenkt wird. Ein erstes Ende 14 des Sicherheitsgurtes 12 führt zu einem Gurtaufroller 15 (nur in 4 gezeigt), das andere Ende 16 des Sicherheitsgurtes 12 führt in Richtung zu einem Fahrzeuginsassen.
  • Der Umlenkbeschlag 10 weist ein Befestigungselement 18, ein Umlenkelement 20, eine Bremseinrichtung 22 in Form einer Bremsrolle sowie einen als Torsionsstab ausgebildeten Kraftbegrenzer 24 auf.
  • Das Befestigungselement 18 weist einen Halteabschnitt 26 sowie zwei Schenkel 28 und 30 auf. Der Halteabschnitt 26 hat eine Befestigungsöffnung 32, mit der das Befestigungselement 18 mit einem Befestigungsmittel, das durch die Befestigungsöffnung 32 ragt, an einem Fahrzeugteil befestigt werden kann. Die Schenkel 28 und 30 des Befestigungselements 18 sind rechtwinklig zum Halteabschnitt 26 umgebogen und liegen parallel zueinander. Beide Schenkel 28, 30 weisen jeweils eine Öffnung 34, 36 zur Aufnahme des Kraftbegrenzers 24 auf.
  • Während die Öffnung 34 des ersten Schenkels 28 eine glatte Innenfläche hat, weist die Öffnung 36 des zweiten Schenkels 30 auf der Innenseite ein Keilwellenprofil 38 auf. Der Kraftbegrenzer 24 hat analog dazu ein erstes Ende 40, das eine glatte Oberfläche aufweist, und ein zweites Ende 42, das auf der radialen Oberfläche Vorsprünge 43 aufweist. Die Vorsprünge 43 des zweiten Endes 42 des Kraftbegrenzers 24 sind komplementär zu dem Keilwellenprofil 38 der Öffnung 36 im zweiten Schenkel 30 ausgebildet, sodass der Kraftbegrenzer 24 momentenschlüssig in der Öffnung 36 befestigt werden kann. Das erste Ende 40 des Kraftbegrenzers 24 ist drehbar in der Öffnung 34 gelagert.
  • Der Kraftbegrenzer 24 ist hier im Inneren der Bremseinrichtung 22 aufgenommen und weist einen radial umlaufenden Steg 44 mit Vorsprüngen 45 auf. Die Bremseinrichtung 22 ist als zylindrische Rolle ausgeführt und weist an ihrer Außenseite Vorsprünge 46 auf, die zusammen ein Zahnprofil bilden. Auf der Innenseite weist die Bremseinrichtung 22 eine Struktur auf, die momentenschlüssig in die Vorsprünge 45 des Steges 44 eingreift. Die Bremseinrichtung 22 ist dadurch drehfest mit dem Kraftbegrenzer 24 verbunden.
  • Die Bremseinrichtung 22 ist im Inneren des als zylindrische Rolle ausgeführten Umlenkelements 20 aufgenommen. Das Umlenkelement 20 ist frei drehbar um die Bremseinrichtung 22 gelagert, so dass sie sich mit dem auf ihr abrollenden Sicherheitsgurt 12 mit dreht.
  • Die 2 und 3 zeigen den Umlenkbeschlag 10 in zusammengesetztem Zustand mit darüber verlaufendem Sicherheitsgurt 12. Der Sicherheitsgurt 12 kann in normalem Gebrauch ohne großen Widerstand ausgezogen und aufgerollt werden, da sich das Umlenkelement 20 frei dreht.
  • Steigt die auf den Sicherheitsgurt 12 wirkende Kraft an, wird das Umlenkelement 20 gegen die Vorsprünge 46 der Bremseinrichtung 22 bedrückt, wie in 4 zu sehen. Die Vorsprünge 46 kommen mit der Innenseite des Umlenkelements 20 in Eingriff und bremsen dieses ab. Steigt die auf den Sicherheitsgurt 12 wirkende Kraft weiter an, wird das Umlenkelement 20 durch die Vorsprünge 46 zerstört, so dass die Vorsprünge 46 direkt in den Sicherheitsgurt 12 eingreifen. Da die Bremseinrichtung 22 drehfest befestigt ist, wird der Auszug des Sicherheitsgurtes 12 verzögert.
  • Ist die am Sicherheitsgurt 12 anliegende Kraft allerdings groß genug, wird die Bremseinrichtung 22 unter Verdrehung des Torsionsstabs weitergedreht, und so ein weiteres Ansteigen der Kraft auf den Sicherheitsgurt 12 verhindert.
  • Statt des hier gezeigten Torsionsstabs kann auch jeder andere geeignete Kraftbegrenzer 24 verwendet werden. Der Kraftbegrenzer 24 kann beispielsweise auch ein Fluidkraftbegrenzer oder ein materialzerspanender Kraftbegrenzer sein.
  • Der Kraftverlauf des Kraftbegrenzers 24 kann in Abhängigkeit von der Art des Kraftbegrenzers 24 beispielsweise progressiv oder degressiv gestaltet sein. Eine Kombination verschiedener Kraftbegrenzer 24 ist ebenso denkbar. Der Kraftbegrenzer 24 kann auch parallel zu einem weiteren Kraftbegrenzer, der beispielsweise im Gurtaufroller 15 angeordnet ist, wirken.
  • Die Bremseinrichtung 22 kann ebenfalls anders ausgeführt sein oder auf eine andere Art in den Sicherheitsgurt 12 eingreifen. Insbesondere muss die Bremseinrichtung 22 nicht im Inneren des Umlenkelements 20 aufgenommen sein. Es ist auch nicht notwendig, dass das Umlenkelement 20 zur Aktivierung der Bremseinrichtung 22 zerstört oder deformiert wird. Die Bremseinrichtung 22 kann auf jede andere Art aktiviert werden, beispielsweise auch über eine elektronische Steuerung. Insbesondere kann die Bremseinrichtung 22 konstant mit dem Sicherheitsgurt 12 in Eingriff kommen und erst im Lastfall aktiviert werden.
  • Das Umlenkelement 20 muss auch nicht als Rolle ausgeführt sein. Das Umlenkelement 20 des Sicherheitsgurtes 12 kann auch eine andere Form aufweisen. Es ist auch nicht erforderlich, dass das Umlenkelement 20 beweglich gelagert ist. Insbesondere muss das Umlenkelement 20 kein separates Bauteil sein.
  • Der Kraftbegrenzer 24 des Umlenkbeschlag 10 kann der einzige Kraftbegrenzer sein, um beispielsweise einen sehr kompakten Gurtaufroller 15 zu ermöglichen, er kann aber auch mit einem Kraftbegrenzer des Gurtaufrollers 15 zusammenwirken.

Claims (17)

  1. Umlenkbeschlag (10) für einen Sicherheitsgurt (12), mit einem Umlenkelement (20) und mit einer Bremseinrichtung (22), die im Lastfall die auf den Sicherheitsgurt (12) wirkende Kraft zumindest teilweise aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (22) einen Kraftbegrenzer (24) aufweist.
  2. Umlenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (20) und/oder die Bremseinrichtung (22) ein vom Umlenkbeschlag (10) separates Bauteil ist.
  3. Umlenkbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsgurt (12) im Normalbetrieb ausschließlich über das Umlenkelement (20) geführt ist und die Bremseinrichtung (22) nur im Lastfall mit dem Sicherheitsgurt (12) in Eingriff kommt.
  4. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (20) zwischen Sicherheitsgurt (12) und Bremseinrichtung (22) angeordnet ist.
  5. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (20) im Lastfall deformiert oder zerstört wird und der Sicherheitsgurt (12) dadurch in Eingriff mit der Bremseinrichtung (22) kommt.
  6. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (20) eine Mantelrolle ist, die drehbar an dem Umlenkbeschlag (10) gelagert ist.
  7. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelrolle die Bremseinrichtung (22) in ihrem Inneren aufnimmt.
  8. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (22) eine Rolle aufweist, die eine Oberfläche mit einem großen Reibungswiderstand aufweist, über die der Sicherheitsgurt (12) im Lastfall geführt wird.
  9. Umlenkbeschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Rolle Vorsprünge (46) aufweist, die im Lastfall in den Sicherheitsgurt (12) eingreifen.
  10. Umlenkbeschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (46) Zähne sind, die im Lastfall in den Sicherheitsgurt (12) eingreifen.
  11. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftbegrenzer (24) ein Torsionsstab ist.
  12. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftbegrenzer (24) ein Fluidkraftbegrenzer ist.
  13. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftbegrenzer (24) ein materialzerspanender Kraftbegrenzer ist.
  14. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftbegrenzer (24) einen progressiven oder degressiven Kraftverlauf hat.
  15. Umlenkbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (22) durch eine Steuerung zuschaltbar ist.
  16. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftbegrenzer (24) permanent zugeschaltet ist.
  17. Baugruppe mit einem Umlenkbeschlag (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit einem Gurtaufroller (15), dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftbegrenzung ganz oder teilweise über den Umlenkbeschlag (10) erfolgt.
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