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DE102008038811A1 - Elektrischer Schalter - Google Patents

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DE102008038811A1
DE102008038811A1 DE102008038811A DE102008038811A DE102008038811A1 DE 102008038811 A1 DE102008038811 A1 DE 102008038811A1 DE 102008038811 A DE102008038811 A DE 102008038811A DE 102008038811 A DE102008038811 A DE 102008038811A DE 102008038811 A1 DE102008038811 A1 DE 102008038811A1
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Jens Müller
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/20Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
    • H05K7/2089Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating for power electronics, e.g. for inverters for controlling motor
    • H05K7/209Heat transfer by conduction from internal heat source to heat radiating structure
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
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    • H01H9/061Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner enclosing a continuously variable impedance

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter (1), insbesondere für ein Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor, wie eine Elektrobohrmaschine, einen Bohrhammer, einen Elektroschrauber o. dgl., mit einem zwischen einer Ausgangs- und einer Endstellung verstellbaren Betätigungsorgan (5). Mit dem Betätigungsorgan (5) steht eine Signaleinrichtung (6) zur Erzeugung eines dem Verstellweg des Betätigungsorgans (5) zugeordneten Signals in Wirkverbindung. Weiter besitzt der Schalter (1) eine Steuereinrichtung zum Betrieb, insbesondere zur Steuerung und/oder Regelung des Elektromotors, wie dessen Drehzahl, Drehmoment o. dgl., in Abhängigkeit vom Verstellweg des Betätigungsorgans (5). Die Steuereinrichtung weist ein wärmeerzeugendes, mit einem Anschlußdraht (11) versehenes Bauteil (10) auf, wobei am Anschlußdraht (11) ein den Querschnitt und/oder die Wärmeleitfähigkeit und/oder die Wärmekapazität erhöhendes Zusatzelement (12) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und/oder eine Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 2.
  • Solche Schalter werden für Elektrowerkzeuge, beispielsweise für handgeführte, mit Gleichstrom (DC) und/oder Wechselstrom (AC) betriebene Elektrowerkzeuge, wie Elektrobohrmaschinen, Bohrhämmer, Elektroschrauber o. dgl., verwendet. Insbesondere werden Elektroniken zur Ansteuerung eines Elektromotors nicht nur im Schalter sondern auch im Akku, am Motor und/oder in der Griffschale zwischen diesen Bauteilen eingesetzt.
  • Bei handgeführten Elektrowerkzeugen werden in hohem Umfang elektronische Steuerungen, teilweise auch Regelungen eingesetzt, die dem Energiefluß vom Netz und/oder Akku zum Elektromotor zwischengeschaltet sind. Diese Elektroniken, die in einem speziellen Schalter, innerhalb des Batteriesystems, direkt am Elektromotor oder auch zwischen diesen Baugruppen innerhalb der Griffschale angeordnet sein können, beinhalten einen oder mehrere Leistungshalbleiter, die bei bestimmten Funktionsbedingungen Verlustenergie in Form von Wärme produzieren.
  • So ist aus der DE 197 08 939 A1 ein elektrischer Schalter für ein Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor bekannt, wobei der Schalter ein zwischen einer Ausgangs- und einer Endstellung verstellbares Betätigungsorgan aufweist. Das Betätigungsorgan steht in Wirkverbindung mit einer Signaleinrichtung zur Erzeugung eines dem Verstellweg des Betätigungsorgans zugeordneten Signals. Desweiteren umfaßt der Schalter eine Steuereinrichtung zum Betrieb, und zwar zur Steuerung und/oder Regelung der Drehzahl, des Drehmoments o. dgl. des Elektromotors in Abhängigkeit vom Verstellweg des Betätigungsorgans entsprechend dem als Stellgröße für die Steuereinrichtung dienenden, erzeugten Signal. Die Steuereinrichtung weist ein wärmeerzeugendes, mit einem Anschlußdraht versehenes Bauteil auf.
  • Desweiteren sind außerhalb des Schalters, an geeigneter Stelle im Elektrowerkzeug angeordnete Einrichtungen zur Ansteuerung eines Elektromotors durch steuerbares Anlegen einer elektrischen Spannung an den Elektromotor bekannt. Mit Hilfe einer solchen Steuereinrichtung ist der Elektromotor mit einer einstellbaren Drehzahl, einem einstellbaren Drehmoment o. dgl. betreibbar. Auch diese Steuereinrichtung besitzt einen wärmeerzeugenden, mit einem Anschlußdraht versehenen Leistungshalbleiter als Leistungsbauteil.
  • Die erzeugte Verlustwärme hat negative Einflüsse auf die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer des Leistungshalbleiters und somit des gesamten Systems, so daß diese daher möglichst schnell und effizient abgeführt werden sollte. Dies ist besonders bei bedrahteten Bauteilen, wie Freilaufdioden, sehr schwierig. Die Wärmeabfuhr wird hier in der Regel lediglich über den Anschlußdraht und dann weiter über eine Löt- und/oder Klemmstelle an ein metallisches Anschlußteil realisiert. Allerdings ist der Drahtquerschnitt begrenzt, womit dieser als Wärmesperre und Begrenzung für die Wärmeabfuhr fungiert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei solchen bedrahteten, zum Großteil standardisierten Bauteilen, den Wärmestau in der Steuereinrichtung und/oder im elektrischen Schalter zu reduzieren, und somit insbesondere die Leistungsfähigkeit und/oder die Lebensdauer des Leistungsbauteils, also des wärmeerzeugenden Bauteils zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen elektrischen Schalter durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und/oder bei einer gattungsgemäßen Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 gelöst.
  • Beim erfindungsgemäßen Schalter und/oder der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung ist am Anschlußdraht des Leistungsbauteils ein den Querschnitt und/oder die Wärmeleitfähigkeit und/oder die Wärmekapazität erhöhendes Zusatzelement angeordnet. Der erfindungsgemäße Lösungsansatz besteht also in der Erhöhung des Querschnittes und/oder der Wärmeleitfähigkeit und/oder der Wärmekapazität des Anschlusses des bedrahteten Leistungsbauelementes. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Üblicherweise handelt es sich bei dem wärmeerzeugenden Bauteil um einen in der Steuereinrichtung angeordneten Leistungshalbleiter, wie einen Leistungstransistor, einen MOSFET, einen Triac, eine Freilaufdiode o. dgl., der beispielsweise im Gehäuseinneren des Schalters befindlich ist. Das Zusatzelement kann aus einer metallischen Hülse bestehen, die auf den Anschlußdraht aufgebracht und gegebenenfalls mit diesem verbunden ist. Dadurch wird die im Leistungshalbleiter während des Betriebs der Steuereinrichtung entstehende Verlustwärme vom Anschlußdraht über die Hülse effektiv aus dem Gehäuseinneren abgeführt. Zweckmäßigerweise kontaktiert die Hülse den Anschlußdraht berührend. Allenfalls besitzt die Hülse einen geringen, umlaufenden Luftspalt zum Anschlußdraht, der dann zur Verbesserung der Wärmeabfuhr mit einer Wärmeleitmittel-Paste aufgefüllt sein kann. Um eine betriebssichere Befestigung am Anschlußdraht zu gewährleisten, kann die Hülse mittels Klemmung, Crimpung, Lötung, wobei dann das Lötmittel den Luftspalt füllt, Schweißung, wie Reib-, Widerstands- oder Laser-Schweißen, o. dgl. am Anschlußdraht befestigt sein.
  • Der einfachen Herstellbarkeit halber besitzt das Zusatzelement, und zwar insbesondere die Hülse, im Querschnitt eine runde Form, eine Blockform, eine Quaderform, eine Sternform o. dgl., wobei das Zusatzelement mit einer zum Anschlußdraht korrespondierenden Bohrung für die Aufnahme des Anschlußdrahtes versehen ist. Um die Wärmeabfuhr noch weiter zu verbessern, kann das Zusatzelement an seiner Kontur in der Art eines Wärmeableiters und/oder Kühlkörpers ausgestaltet sein. Es bieten sich dafür Kühlfahnen, Kühlrippen, Anschlüsse zu weiteren Kühlelementen o. dgl. an.
  • Der einfachen Montage halber kann der Anschlußdraht stirnseitig am Zusatzelement angebracht sein. Im einfachsten Fall genügt dazu eine Anlage am Zusatzelement. Für eine weiter verbesserte Wärmeabfuhr läßt sich eine Lötung, eine Schweißung oder eine Wärmeleitklebung mit und/oder ohne zusätzliche Wärmeleitausrüstung, wie Leitpaste, Leitfolie o. dgl., des Anschlußdrahtes am Zusatzelement durchführen. Das Zusatzelement kann elektrisch leitend und/oder isoliert zum Anschlußdraht angeordnet sein, wobei bei entsprechender elektrischer Isolation auch mehrere wärmeerzeugende, mit einem Anschlußdraht versehene Leistungsbauteile durch das eine Zusatzelement gekühlt werden können, was für eine kompakte Anordnung des Zusatzelementes sorgt. Zusätzlich kann das Zusatzelement zur Stromführung dienen, indem der Anschluß des Leistungsbauteils einseitig, nicht durchgehend am Zusatzelement kontaktiert, derart daß der Strom durch das Zusatzelement hindurch bis zu einer zweiten Anschlußstelle fließt. Somit dient das Zusatzelement sowohl zur Wärmeableitung als auch zur Stromführung, was wiederum Kosten einspart.
  • Das Zusatzelement läßt sich gleichzeitig als Träger für weitere Funktionen nutzen, was der Kompaktheit zugute kommt. Eine solche Funktion besteht darin, daß am Zusatzelement eine elektronische Wärmeüberwachung, beispielsweise in Form eines NTC-Bauteiles, direkt und/oder indirekt angebracht ist. Eine weitere Funktion besteht darin, daß am Zusatzelement ein mechanischer Überlastschutz, beispielsweise in Form eines Bimetallelements, zum Schutz des wärmeerzeugenden, mit einem Anschlußdraht versehenen Leistungsbauteils direkt und/oder indirekt angebracht ist.
  • Soll aus Platzgründen auf ein hülsenartiges Zusatzelement verzichtet werden, so läßt sich eine Verbesserung der Wärmeabfuhr auch dadurch erzielen, indem das Zusatzelement aus einer Veredelung der Oberfläche des Anschlußdrahtes besteht. Beispielsweise kann dies durch Erhöhung der Schichtdicke des Anschlußdrahtes, durch Aufbringen einer edleren Schicht, beispielsweise aus Silber, o. dgl. und/oder aus einer Vergrößerung der Oberfläche des Anschlußdrahtes, beispielsweise indem der Anschlußdraht im Hinblick auf dessen Wärmeabstrahlfläche bei gleichbleibendem Querschnitt verformt ist, geschehen.
  • Zweckmäßigerweise weist der Schalter und/oder die Steuereinrichtung ein Gehäuse auf, wobei häufig die Steuereinrichtung im Gehäuse befindlich ist. Dann bietet es sich der Einfachheit halber weiter an, daß sich das wärmeerzeugende Bauteil innerhalb der Steuereinrichtung ebenfalls im Gehäuse befindet. Zur weiteren Verbesserung der Wärmeabfuhr kann das Zusatzelement dann wenigstens teilweise aus dem Gehäuse herausragen. Alternativ oder auch zusätzlich kann ein wenigstens teilweise außerhalb des Gehäuses befindlicher Kühlkörper am Schalter und/oder der Steuereinrichtung angeordnet sein, mit dem das Zusatzelement in wärmeleitendem Kontakt steht.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Leistungsfähigkeit und/oder die Lebensdauer, also zwei wesentliche Kenndaten von Leistungshalbleitern, erheblich verbessert beziehungsweise optimiert werden. Diese Optimierung kann dazu noch kostengünstig und mit geringem Platzbedarf realisiert werden, womit eine solche, die Erfindung verwendende Steuereinrichtung vor allem für Elektrowerkzeugschalter mit kleinem Bauraum geeignet ist. In entsprechenden Versuchen ist ermittelt worden, daß mit einer zusätzlichen Kupfer-Hülse, die auf die Freilaufdiode in einem Elektrowerkzeugschalter verstemmt aufgebracht wurde, die „time-to-failure"-Zeit beim Blockierstromtest gegenüber bisher mehr als verdoppelt werden konnte.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 ein Prinzipschaltbild für die Anordnung des elektrischen Schalters in einem Elektrowerkzeug,
  • 2 den elektrischen Schalter in einer geöffneten Ansicht,
  • 3 eine Freilaufdiode als Einzel-Bauteil,
  • 4 die Freilaufdiode mit dem Zusatzelement in einer ersten Ausführung,
  • 5 die Freilaufdiode mit dem Zusatzelement in einer zweiten Ausführung,
  • 6 die Freilaufdiode mit dem Zusatzelement in einer dritten Ausführung und
  • 7 die Freilaufdiode mit dem Zusatzelement in einer vierten Ausführung.
  • Der elektrische Schalter 1 wird in einem elektrischen Gerät verwendet, das von einer Spannungsquelle versorgt wird. Bevorzugterweise wird der elektrische Schalter 1 in einem Elektrowerkzeug, wie einer Elektrobohrmaschine, einem Bohrhammer, einem Elektroschrauber o. dgl., eingesetzt. In 1 ist das Prinzipschaltbild für die Anordnung des elektrischen Schalters 1 in einem Akku-Elektrowerkzeug, das von der Gleichspannung U eines Akkus 4 versorgt wird, näher gezeigt.
  • Das Elektrowerkzeug besitzt einen Elektromotor 2 mit Feldwicklungen 3. Der Elektromotor 2 wird durch manuelle Betätigung des Schalters 1, der sich beispielsweise im Handgriff des Elektrowerkzeugs befindet, vom Benutzer ein- und/oder ausgeschaltet sowie dessen Drehzahl mittels des Schalters 1 eingestellt. Hierfür besitzt der Schalter 1 ein als Drücker ausgebildetes Betätigungsorgan 5, das als Handhabe für den Benutzer dient und manuell zwischen einer Ausgangs- und einer Endstellung verstellbar ist. Bei Bewegung steht das Betätigungsorgan 5 in Wirkverbindung mit einer Signaleinrichtung 6, die zweckmäßigerweise im Schalter 1 untergebracht sein kann. Bei vorliegender Ausführung besteht die Signaleinrichtung 6 aus einem Potentiometer zur Erzeugung eines dem Verstellweg des Betätigungsorgans 5 zugeordneten Signals. Die eigentliche Steuerung und/oder Regelung zum Betrieb des Elektromotors 2 erfolgt mittels einer mit einem Leistungshalbleiter 9, wie einem FET, MOS-FET o. dgl., in Verbindung stehenden Einrichtung 8 zur Ansteuerung des Elektromotors 2. Die Steuereinrichtung 8 sowie der Leistungshalbleiter 9 arbeiten in der Art einer Pulsweiten-Modulation und betreiben den Elektromotor 2 mit einer dem Signal der Signaleinrichtung 6 entsprechenden Drehzahl, also in Abhängigkeit vom Verstellweg des Betätigungsorgans 5. Falls gewünscht kann der Elektromotor 2 auch mit einem entsprechenden, dem Signal zugeordneten Drehmoment o. dgl. betrieben werden. Am Elektromotor 2 ist zu dessen Schutz eine Freilaufdiode 10 angeordnet.
  • Wie in 2 zu sehen ist, weist der elektrische Schalter 1 ein Gehäuse 7 auf, in dem die Steuereinrichtung 8 gemäß 1 untergebracht ist. Die Steuereinrichtung 8 umfaßt wenigstens ein wärmeerzeugendes, mit einem Anschlußdraht 11 versehenes Leistungsbauteil 10. Das Leistungsbauteil 10 ist gemäß 2 ebenfalls im Gehäuse 7 angeordnet, was in der schematischen Ansicht nach 1 aus darstellerischen Gründen nicht gezeigt ist. Bei vorliegender Ausführung handelt es sich bei diesem wärmeerzeugenden Bauteil 10 um die Freilaufdiode, die als einzelnes Bauteil auch in 3 gezeigt ist. Zur Abführung dieser Wärme aus dem Gehäuse 7 ist am Anschlußdraht 11 der Freilaufdiode 10 ein den Querschnitt und/oder die Wärmeleitfähigkeit und/oder die Wärmekapazität erhöhendes Zusatzelement 12 angeordnet. Das Zusatzelement 12 ist nach 2 vollständig im Gehäuse 7 befindlich, kann jedoch falls gewünscht auch wenigstens teilweise aus dem Gehäuse 7 herausragen. Selbstverständlich kann zur weiteren Verbesserung der Wärmeabfuhr das Zusatzelement 12 auch mit einem wenigstens teilweise außerhalb des Gehäuses 7 befindlichen Kühlkörper in wärmeleitendem Kontakt stehen, was jedoch nicht weiter gezeigt ist.
  • Nachfolgend sind verschiedene Ausführungsformen für das Zusatzelement 12 beschrieben, das bevorzugterweise aus gut wärmeleitfähigem Metall, wie Kupfer, Zink, Stahl o. dgl. besteht.
  • Das in 4 gezeigte Zusatzelement 12 besteht aus einer metallischen Hülse, die auf den Anschlußdraht 11 aufgebracht ist. Die Hülse 12 ist mit dem Anschlußdraht 11 verbunden, indem die Hülse 12 mittels Klemmung, Crimpung, Schweißung, wie Reib-, Widerstands- oder Laser-Schweißen, Lötung o. dgl. am Anschlußdraht 11 befestigt ist. Dabei kann die Hülse 12 den Anschlußdraht 11 berührend kontaktieren. Alternativ kann die Hülse 12 einen geringen, umlaufenden Luftspalt zum Anschlußdraht 11 besitzen, wobei der Luftspalt zur Verbesserung der Wärmeleitung mit einer Wärmeleitmittel-Paste aufgefüllt sein kann. Bei Verlötung der Hülse 12 am Anschlußdraht 11 füllt dann das Lotmittel den Luftspalt aus.
  • Die in 4 sichtbare Hülse 12 besitzt im Querschnitt eine runde Form. Es kann sich jedoch für das Zusatzelement 12 auch eine Blockform (siehe 6), eine Quaderform (siehe 7), eine Sternform o. dgl. in Abhängigkeit vom vorhandenen Platz im Gehäuse 7 anbieten. Zur Aufnahme des Anschlußdrahtes 11 bietet es sich an, daß das Zusatzelement 12 mit einer zum Anschlußdraht 11 korrespondierenden Bohrung 13 versehen ist. Gemäß 5 ist das Zusatzelement an seiner Kontur in der Art eines Kühlkörpers ausgestaltet. Der Kühlkörper 12 kann eine Kühlfahne 14 aufweisen. In 6 ist eine weitere Ausgestaltung des Zusatzelements 12 als Wärmeableiter zu sehen. Der Kühlkörper 12 und/oder Wärmeableiter 12 kann auch mit Kühlrippen, Anschlüssen zu weiteren Kühlelementen o. dgl. in an sich bekannter Weise versehen sein, was jedoch nicht weiter gezeigt ist. Der in 7 gezeigte Kühlkörper 12 besitzt eine abgewinkelte Form und kann so optimal dem im Gehäuse 7 vorhandenen Bauraum angepaßt werden.
  • In 4 ist der Anschlußdraht 11 umfangsseitig in einer Bohrung 13 im Zusatzelement 12 aufgenommen. Alternativ kann der Anschlußdraht 11 auch stirnseitig am Zusatzelement 12 angebracht sein, was jedoch in den Zeichnungen nicht weiter gezeigt ist. Hierzu kann der Anschlußdraht 11 am Zusatzelement 12 mit und/oder ohne zusätzliche Wärmeleitausrüstung, wie Leitpaste, Leitfolie o. dgl., anliegen. Zusätzlich kann noch eine Befestigung, beispielsweise durch Lötung, durch Schweißung oder durch Wärmeleitklebung, vorgenommen sein.
  • Das Zusatzelement 12 kann elektrisch isoliert zum Anschlußdraht 11 angeordnet sein. Bei entsprechender elektrischer Isolation können dann neben der Freilaufdiode 10 auch noch mehrere weitere wärmeerzeugende, mit einem Anschlußdraht 11 versehene Leistungsbauteile, wie ein Leistungshalbleiter, durch das Zusatzelement 12 gekühlt werden. Alternativ kann das Zusatzelement 12 elektrisch leitend zum Anschlußdraht 11 angeordnet sein. Dann kann das Zusatzelement 12 zusätzlich zur Stromführung für das entsprechende Bauteil dienen, indem der Anschluß 11 des Bauteils einseitig, nicht durchgehend am Zusatzelement 12 kontaktiert. Dadurch kann der Strom durch das Zusatzelement 12 hindurch bis zu einer zweiten Anschlußstelle fließen. Somit dient das metallische Zusatzelement 12 dann sowohl zur Wärmeabführung als auch zur Stromführung.
  • Um einem vorzeitigen Ausfall des Schalters 1 zu begegnen ist am Zusatzelement 12 eine elektronische Wärmeüberwachung 15 angebracht, wie schematisch in 5 gezeigt ist.
  • Diese Wärmeüberwachung 15 kann beispielsweise in Form eines NTC-Bauteiles ausgebildet sein. Ebensogut läßt sich ein mechanischer Überlastschutz, beispielsweise in Form eines Bimetallelements, zum Schutz des wärmeerzeugenden, mit einem Anschlußdraht 11 versehenen Leistungsbauteils 10 direkt und/oder indirekt am Zusatzelement 12 anbringen.
  • Während bei den beschriebenen Ausführungen das Zusatzelement 12 als ein massives Teil ausgestaltet ist kann ebensogut das Zusatzelement aus einer Veredelung der Oberfläche des Anschlußdrahtes 11 bestehen. Hierfür bietet sich die Erhöhung der Schichtdicke des Anschlußdrahtes 11 durch Aufbringen einer edleren Schicht, beispielsweise aus Silber, Gold o. dgl., und/oder eine Vergrößerung der Oberfläche des Anschlußdrahtes 11 an. Eine solche Oberflächenvergrößerung läßt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, daß beispielsweise der Anschlußdraht 11 im Hinblick auf dessen Wärmeabstrahlfläche bei gleichbleibendem Querschnitt verformt ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung. So kann ein derartiger Schalter 1 nicht nur an einem mit Gleichspannung betriebenen Akku-Elektrowerkzeug sondern auch an einem mit Netzwechselspannung betriebenen Elektrowerkzeug eingesetzt werden. In diesem Fall wird als Leistungshalbleiter 9 ein Triac o. dgl. verwendet und die Steuereinrichtung 8 arbeitet mittels einer Phasenanschnitt- bzw. einer Phasenabschnitt-Steuerung. Selbstverständlich läßt sich Erfindung nicht nur in Elektrowerkzeugschaltern sondern auch in Einrichtungen zur Ansteuerung eines Elektromotors für sonstige Elektrogeräte verwenden. Schließlich kann das Zusatzelement 12 zur effektiven Entwärmung auch an einem Leistungshalbleiter 9 selbst, wie einem Leistungstransistor, einem MOSFET, einem Triac o. dgl., angeordnet sein, falls dieser einen Anschlußdraht 11 besitzt.
  • 1
    (elektrischer) Schalter
    2
    Elektromotor
    3
    Feldwicklung
    4
    Akku
    5
    Betätigungsorgan
    6
    Signaleinrichtung
    7
    Gehäuse
    8
    Einrichtung zur Ansteuerung des Elektromotors/Steuereinrichtung
    9
    Leistungshalbleiter
    10
    Freilaufdiode/Leistungsbauteil/Bauteil
    11
    Anschlußdraht (von Freilaufdiode)
    12
    Zusatzelement/Hülse/Kühlkörper/Wärmeableiter
    13
    Bohrung (im Zusatzelement)
    14
    Kühlfahne
    15
    (elektronische) Wärmeüberwachung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19708939 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor (2), wie eine Elektrobohrmaschine, einen Bohrhammer, einen Elektroschrauber o. dgl., mit einem zwischen einer Ausgangs- und einer Endstellung verstellbaren Betätigungsorgan (5), mit einer Steuereinrichtung (8) zum Betrieb, insbesondere zur Steuerung und/oder Regelung des Elektromotors (2), wie dessen Drehzahl, Drehmoment o. dgl., in Abhängigkeit vom Verstellweg des Betätigungsorgans (5), und gegebenenfalls mit einer in Wirkverbindung mit dem Betätigungsorgan (5) stehenden Signaleinrichtung (6) zur Erzeugung eines dem Verstellweg des Betätigungsorgans (5) zugeordneten Signals, derart daß das Signal als Stellgröße für die Steuereinrichtung (8) dient, wobei die Steuereinrichtung (8) ein wärmeerzeugendes, mit einem Anschlußdraht (11) versehenes Bauteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am Anschlußdraht (11) ein den Querschnitt und/oder die Wärmeleitfähigkeit und/oder die Wärmekapazität erhöhendes Zusatzelement (12) angeordnet ist.
  2. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors, insbesondere für ein Elektrowerkzeug, wie eine Elektrobohrmaschine, einen Bohrhammer, einen Elektroschrauber o. dgl., durch steuerbares Anlegen einer elektrischen Spannung an den Elektromotor (2), derart daß der Elektromotor (2) mit einer einstellbaren Drehzahl, einem einstellbaren Drehmoment o. dgl. betreibbar ist, mit einem wärmeerzeugenden, mit einem Anschlußdraht (11) versehenen Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß am Anschlußdraht (11) ein den Querschnitt und/oder die Wärmeleitfähigkeit und/oder die Wärmekapazität erhöhendes Zusatzelement (12) angeordnet ist.
  3. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem wärmeerzeugenden Bauteil um einen Leistungshalbleiter (9), wie einen Leistungstransistor, einen MOSFET, einen Triac, eine Freilaufdiode (10) o. dgl., handelt.
  4. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzelement (12) aus einer metallische Hülse besteht, die auf den Anschlußdraht (11) aufgebracht ist und gegebenenfalls mit diesem verbunden ist, daß vorzugsweise die Hülse (12) den Anschlußdraht (11) berührend kontaktiert und/oder einen geringen, umlaufenden Luftspalt, der gegebenenfalls mit einer Wärmeleitmittel-Paste aufgefüllt ist, zum Anschlußdraht (11) besitzt, und daß weiter vorzugsweise die Hülse (12) mittels Klemmung, Crimpung, Lötung, Schweißung, wie Reib-, Widerstands- und/oder Laser-Schweißen, o. dgl. am Anschlußdraht (11) befestigt ist.
  5. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzelement (12), insbesondere die Hülse, im Querschnitt eine runde Form, eine Blockform, eine Quaderform, eine Sternform o. dgl. besitzt, daß vorzugsweise das Zusatzelement (12) mit einer zum Anschlußdraht (11) korrespondierenden Bohrung (13) versehen ist, und daß weiter vorzugsweise das Zusatzelement (12) an seiner Kontur in der Art eines Wärmeableiters und/oder Kühlkörpers ausgestaltet ist, insbesondere mit Kühlfahnen, Kühlrippen, Anschlüssen zu weiteren Kühlelementen o. dgl. versehen ist.
  6. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußdraht (11) stirnseitig am Zusatzelement (12) angebracht ist, insbesondere durch Anlage am Zusatzelement (12) mit und/oder ohne zusätzliche Wärmeleitausrüstung, wie Leitpaste, Leitfolie o. dgl., durch Lötung, durch Schweißung und/oder durch Wärmeleitklebung, daß vorzugsweise das Zusatzelement (12) elektrisch leitend und/oder isoliert zum Anschlußdraht (11) angeordnet ist, daß weiter vorzugsweise bei entsprechender elektrischer Isolation mehrere wärmeerzeugende, mit einem Anschlußdraht (11) versehene Bauteile durch das Zusatzelement (12) gekühlt werden, und daß noch weiter vorzugsweise das Zusatzelement (12) zusätzlich zur Stromführung dient, indem der Anschluß des Bauteils einseitig am Zusatzelement (12) kontaktiert, derart daß der Strom durch das Zusatzelement (12) hindurch bis zu einer zweiten Anschlußstelle fließt.
  7. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Zusatzelement (12) eine elektronische Wärmeüberwachung (15), beispielsweise in Form eines NTC-Bauteiles, und/oder ein mechanischer Überlastschutz, beispielsweise in Form eines Bimetallelements, zum Schutz des wärmeerzeugenden, mit einem Anschlußdraht (11) versehenen Bauteils direkt und/oder indirekt angebracht ist.
  8. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzelement (12) aus einer Veredelung der Oberfläche des Anschlußdrahtes (11) besteht, wie durch Erhöhung der Schichtdicke des Anschlußdrahtes (11), durch Aufbringen einer edleren Schicht, beispielsweise aus Silber, o. dgl. und/oder aus einer Vergrößerung der Oberfläche des Anschlußdrahtes (11) besteht, beispielsweise indem der Anschlußdraht (11) im Hinblick auf dessen Wärmeabstrahlfläche bei gleichbleibendem Querschnitt verformt ist.
  9. Elektrischer Schalter und/oder Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (1) und/oder die Steuereinrichtung (8) ein Gehäuse (7) aufweist, daß vorzugsweise die Steuereinrichtung (8), insbesondere das wärmeerzeugende Bauteil innerhalb der Steuereinrichtung (8), im Gehäuse (7) befindlich ist, und daß weiter vorzugsweise das Zusatzelement (12) wenigstens teilweise aus dem Gehäuse (7) herausragt und/oder mit einem wenigstens teilweise außerhalb des Gehäuses (7) befindlichen Kühlkörper in wärmeleitendem Kontakt steht.
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