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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein auf Maschinenkühlstrategien, und sie bezieht sich insbesondere auf ein Kühlsystem und ein Kühlverfahren, bei dem Kühlluft aus einer Maschine in Richtung nach vorne weg von einer zur Umgebung offenen Bedienerstation austritt.
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Hintergrund
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Im Wesentlichen erfordern alle Maschinen mit Verbrennungsmotoren eine gewisse Art eines Kühlsystems. Kühlsysteme reichen von einfachen Luftfinnen an einem Motor, die eine zusätzliche Oberfläche zum Wärmeaustausch mit der Umgebungsluft vorsehen zu relativ komplizierten Systemen mit mehreren Kühlern, die jeweils einen getrennten Strömungsmittelkreislauf für Kühlströmungsmittel oder Öl haben. Viele Maschinen verwenden ein Luftkühlsystem, um Kühlluft über Motorkomponenten und assoziierte Kühler, Ölkühler und so weiter zu blasen oder zu ziehen und dann die Kühlluft zurück in die Umgebung auszustoßen. Speziell seien Maschinen für relativ schweren Einsatz erwähnt, wie beispielsweise Baumaschinen, die oft mehrere Maschirienuntersysteme haben, die für einen ordnungsgemäßen Betrieb gekühlt werden müssen. Pflastermaschinen weisen beispielsweise oft ein Motorsystem, ein Hydrauliksystem und ein Motorlufteinlasssystem auf, wobei jedes davon einen Wärmetauscher aufweisen kann, der über Umgebungsluft gekühlt wird, die in einen Körper der Maschine gezogen oder geblasen wird und dann ausgestoßen wird, nachdem sie Wärme mit einem oder mehreren der Wärmetauscher ausgetauscht hat.
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Eine übliche Konstruktion für ein Pflastermaschinenkühlsystem verwendet einen Ventilator, der in einem Motorraum der Maschine positioniert ist und Kühlluft in den Motorraum von einer Seite der Maschine zieht. Die Kühlluft läuft über und/oder durch Motorkomponenten und Wärmeaustauschflächen von einem oder mehreren Wärmetauschern und wird dann durch die gegenüberliegende Seite der Maschine ausgestoßen. Im Allgemeinen hat diese Kühlsystemstrategie gut gearbeitet. Jedoch gibt es gewisse Aspekte, die verbessert werden könnten.
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Andererseits sind viele Arbeiter bei einem Pflastersystem üblicherweise entlang der Maschine stationiert oder müssen sich entlang den Seiten der Arbeitsmaschine bewegen, wenn die Arbeit voranschreitet. Das Ausstoßen von heißer Luft seitlich aus der Maschine kann den Komfort der Arbeitsumgebung beeinflussen. Zusätzlich verwenden gewisse Pflastermaschinen Vorrichtungen, die an den Seiten der Maschine positioniert sind, die empfindlich für Schäden oder irrtümlichen Betrieb sind, wenn sie zu heiß werden. Gewisse Sensoren, wie beispielsweise Schalllokalisierungssensoren, die während des Pflasterns einer Pflastermaterialdecke verwendet werden, beruhen auch auf relativ konsistenten und/oder vorhersagbaren Eigenschaften der Luft für einen ordnungsgemäßen Betrieb. Wenn diese Sensoren entweder auf relativ hohe Temperaturen oder auf breite Variationen der Temperatur treffen, können sie eventuell nicht ordnungsgemäß funktionieren.
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Die vorliegende Offenbarung ist auf eines oder mehrere der oben dargelegten Probleme oder Nachteile gerichtet.
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Zusammenfassung der Offenbarung
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Gemäß einem Aspekt sieht die vorliegende Offenbarung eine Maschine mit einem Körper mit einem vorderen Ende, einem hinteren Ende und mindestens einem Kühllufteinlass vor. Der Körper weist weiter einen Motorraum bzw. ein Motorabteil und ein zweites Abteil auf, das vertikal über dem Motorabteil positioniert ist und strömungsmittelmäßig mit diesem verbunden ist. Das zweite Abteil definiert einen Kühlluftauslass aus dem Körper, der vertikal über dem mindestens einen Kühllufteinlass ist. Die Maschine weist weiter mindestens eine zur Umgebung offene Bedienerstation auf, die an dem Körper montiert ist und vertikal über dem Motorabteil und hinter dem zweiten Abteil positioniert ist. Die Maschine weist noch weiterhin ein Kühlsystem mit einem Ventilator auf, welches konfiguriert ist, um Kühlluft in einen Flusspfad durch den Körper zu ziehen. Der Flusspfad weist ein Einlassegment auf, wodurch Kühlluft in das Motorabteil über den mindestens einen Kühllufteinlass eintritt, ein zweites Segment, wodurch Kühlluft vom Motorabteil zum zweiten Abteil läuft, und ein Endsegment, wodurch Kühlluft aus dem Körper über den Kühlluftauslass in einer Richtung nach vorne weg von der mindestens einen Bedienerstation austritt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt sieht die vorliegende Offenbarung ein Verfahren zum Kühlen eines Maschinensystems vor, welches die Schritte aufweist, Kühlluft für ein Maschinensystem in ein Motorabteil eines Maschinenkörpers über ein Einlasssegment eines Kühlluftflusspfades hereinzuziehen und Kühlluft aus dem Motorabteil in ein zweites Abteil zu ziehen, welches vertikal über dem Motorabteil positioniert ist, und zwar über ein zweites Segment des Kühlluftflusspfades. Das Verfahren weist weiter einen Schritt auf, die Kühlluft aus dem Maschinenkörper in einer Richtung nach vorne weg von einer zur Umgebung hin offenen Bedienerstation auszustoßen, die vertikal über dem Motorabteil und hinter dem zweiten Abteil positioniert ist, und zwar über ein Endsegment des Kühlluftflusspfades.
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Gemäß noch einem weiteren Aspekt sieht die vorliegende Offenbarung eine Kühlsystemunteranordnung für eine Maschine vor, die ein Gehäuse mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende, einer oberen Seite und einer unteren Seite aufweist. Das Gehäuse weist weiter Befestigungselemente mit einer Konfiguration auf, die geeignet ist, um das Gehäuse auf einem Maschinenkörper an einer Stelle vor einer zur Umgebung hin offenen Bedienerstation an dem Maschinenkörper und vertikal über einem Motorabteil in dem Maschinenkörper zu positionieren. Das Gehäuse weist weiter einen Kühllufteinlass auf, der in der unteren Seite angeordnet ist, und einen Kühlluftauslass. Die Kühlsystemunteranordnung weist noch weiterhin einen Ventilator auf, der zumindest teilweise in dem Gehäuse angeordnet ist und geeignet ist, um Kühlluft aus dem Motorabteil in das Gehäuse über ein Segment eines Kühlluftflusspfades einzuziehen und Kühlluft aus dem Auslass über ein Endsegment des Flusspfades in einer Richtung nach vorne weg von der zur Umgebung hin offenen Bedienerstation auszustoßen.
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Figurenliste
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- 1 ist eine schematische Ansicht einer Maschine gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- 2 ist eine schematische Seitenansicht einer Maschine gemäß einem Ausführungsbeispiel; und
- 3 ist eine schematische Draufsicht einer Maschine gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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Detaillierte Beschreibung
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Mit Bezug auf 1 ist dort eine Maschine 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung gezeigt. Die Maschine 10 ist als eine Pflastermaschine der Bauart gezeigt, die üblicherweise beim Pflastern mit Asphalt verwendet wird, die einen Körper 12 hat, der ein vorderes Ende 20, ein hinteres Ende 22, ein Deck 40, das am Körper 12 montiert ist, und einen Fülltrichter 16 aufweist, um Pflastermaterial zu speichern, welches zwischen dem Deck 40 und dem vorderen Ende 20 positioniert ist, und in dem Fördervorrichtungen 18 positioniert sind, um Pflastermaterial in herkömmlicher Weise zu fördern. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel weist die Maschine 10 mit dem Boden in Eingriff stehende Antriebselemente 14 auf, wie beispielsweise Raupen, und mindestens eine zur Umgebung hin offene Bedienerstation 30, die auf dem Deck 40 positioniert ist. Während eine Anwendung der vorliegenden Offenbarung im Zusammenhang mit einer Pflastermaschine ist, werden andere Ausführungsbeispiele in Betracht gezogen. Beispielsweise könnte die Maschine 10 irgendeine von einer Vielzahl von Maschinen mit zur Umgebung hin offenen Bedienerstationen sein, wie beispielsweise gewisse Ackerbaumaschinen, Materialhandhabungsmaschinen, verschiedene Arten von Bau- und Bergbaumaschinen und so weiter. Die Maschine 10 kann weiter ein Kühlsystem 50 aufweisen, welches konfiguriert ist, um Kühlluft durch den Körper 12 über einen Kühlluftflusspfad zu ziehen und Kühlluft in einer Richtung nach vorne weg von der Bedienerstation 30 auszustoßen, und zwar aus Gründen, die aus der folgenden Beschreibung offensichtlich werden.
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In einem Ausführungsbeispiel kann der Körper 12 weiter ein Kühlsystemgehäuse 42 aufweisen, welches sich vertikal nach oben vom Deck 40 erstreckt, welches eine Höhe H hat. Das Kühlsystemgehäuse 42 kann weiter eine Breite W2 haben, die geringer als ungefähr zwei Drittel einer Breite W1 des Decks 40 ist, und die in einigen Ausführungsbeispielen ungefähr die Hälfte der Breite W1 sein kann. In gewissen Ausführungsbeispielen wird die Höhe H geringer als die Breite W2 sein. Ein Ventilator 56, der ein hydraulisch angetriebener Axialventilator mit variabler Drehzahl sein kann, kann zumindest teilweise in dem Gehäuse 42 positioniert sein und ist konfiguriert, um Kühlluft für die Maschine 10 durch den Körper 12 zu ziehen, wie weiter hier beschrieben wird. In anderen Ausführungsbeispielen könnte ein Tangentialventilator, ein elektrisch angetriebener Ventilator und so weiter verwendet werden. Zumindest eine Luftflussleitungsstruktur 52 kann sich über einen Auslass 44 in dem Gehäuse 42 erstrecken und kann konfiguriert sein, um Kühlluft, die aus dem Gehäuse 42 ausgestoßen wird, in einer Richtung nach vorne zu leiten, d.h. zum vorderen Ende 20 hin weg von der Bedienerstation 34. In einem Ausführungsbeispiel kann die mindestens eine Luftflussleitungsstruktur 52 eine Vielzahl von Lamellen 52 aufweisen, die sich über den Auslass 44 erstrecken.
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Die Bedienerstation 30 kann einen Bedienersitz 32 und einen Satz von Bedienersteuerungen 34 aufweisen. In einem Ausführungsbeispiel können doppelte Bedienerstationen vorgesehen sein, eine entsprechend jeder Seite der Maschine 10. In anderen Ausführungsbeispielen könnte eine bewegbare Bedienerstation verwendet werden oder eine einzelne sich nicht bewegende herkömmliche zur Umgebung hin offene Bedienerstation, und zwar abhängig von den Anforderungen der Rechtsprechung. Eine Sichtlinie ist für einen auf der Bedienerstation 30 sitzenden Bediener verfügbar. In einem Ausführungsbeispiel wird die Sichtlinie des Bedieners durch das Kühlsystemgehäuse 42 uneingeschränkt sein, und zwar von einem Punkt P an einer vorbestimmten Höhe vertikal über dem Sitz 32 zu einer vorderen rechten Ecke 24 des Körpers 12 verlaufend, genauso wie vom Punkt P zu einer vorderen linken Ecke 26 des Körpers 12. Die in 1 gezeigten Linien L1 und L2 veranschaulichen die uneingeschränkte Sichtlinie und können so verstanden werden, dass sie einen kegelförmigen Teil eines Sichtfeldes definieren, welches seinen Ursprung am Punkt P hat, welches nicht von dem Gehäuse 42 eingeschränkt wird. Ein Abgasrohr 28 kann sich vertikal nach oben vom Gehäuse 42 erstrecken und kann mit einem Teil eines Abgassystems gekoppelt sein, wie beispielsweise mit einem Dämpfer, mit einem Nachbehandlungselement und so weiter, welches innerhalb des Gehäuses 42 positioniert ist und somit in 1 nicht sichtbar ist.
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Auch mit Bezug auf 2 ist dort eine schematische Seitenansicht der Maschine 10 gezeigt, die teilweise aufgeschnitten ist. Die Maschine 10 kann ein Motorsystem 60 aufweisen, welches innerhalb eines Motorabteils 21 im Körper 12 positioniert ist. Das Motorabteil 21 kann vertikal unter dem Deck 40 sein, und daher vertikal unter der Bedienerstation 30 und dem Gehäuse 42. In einem Ausführungsbeispiel kann das Motorsystem 60 einen Motor 62, einen Kühler 64 und einen Turbolader 66 aufweisen, genauso wie andere nicht gezeigte Komponenten. Ein hydrostatischer Antrieb 70 kann auch in dem Motorabteil 21 positioniert sein und mit mit dem Boden in Eingriff stehenden Elementen 14 oder anderen Untersystemen der Maschine 10 gekoppelt sein.
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Ein oder mehrere Kühllufteinlässe 25 können gestatten, dass Umgebungsluft in das Motorabteil 21 vom hinteren Ende 22 hereingezogen wird, jedoch zusätzlich oder alternativ von den Seiten der Maschine 10. In einem Ausführungsbeispiel kann das Kühlsystem 50 konfiguriert sein, um über den Ventilator 56 Kühlluft in einen Flusspfad durch den Körper 12 zu ziehen, wobei der Flusspfad ein Einlassegment X aufweist, wodurch Kühlluft eintritt und durch das Motorabteil 21 fließt, beispielsweise in einer im Allgemeinen horizontalen Richtung. Der Flusspfad kann weiter ein zweites Segment Y aufweisen, wodurch Kühlluft vom Motorabteil 21 über einen Einlass 77 zu einem zweiten Abteil 23 in dem Kühlsystemgehäuse 42 läuft, beispielsweise im Allgemeinen in einer vertikalen Richtung nach oben. Der Flusspfad kann weiter ein Endsegment Z aufweisen, wodurch Kühlluft aus dem Gehäuse 42 in einer Richtung nach vorne zum vorderen Ende 20 hin und weg von der Bedienerstation 30 austritt. In einem Ausführungsbeispiel kann das Endsegment Z im Allgemeinen horizontal sein, könnte jedoch eine vertikale Komponente, entweder aufwärts oder abwärts, in anderen Ausführungsbeispielen haben. Ein wichtiges Merkmal des Endsegmentes Z ist, dass heiße Luft weg aus der Bedienerstation 30 ausgestoßen wird und nicht aus den Seiten der Maschine 10. Es wird aus 2 ersichtlich sein, dass der Ventilator 56 benachbart zum Auslass 44 positioniert ist und Kühlluft aus dem Gehäuse 42 in Zusammenarbeit mit Lamellen 52 am Endsegment Z ausstößt. Der Ventilator 56 kann auch an Scharnieren 76 montiert sein, um zu ermöglichen, dass er nach oben geschwenkt wird, um einfach auf Komponenten im Motorabteil 21 zuzugreifen.
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In einem Ausführungsbeispiel kann das Endsegment Z ein Liniensegment aufweisen, welches am Auslass 44 seinen Ursprung hat und eine Richtung hat, die im Allgemeinen horizontal und vertikal über dem Fülltrichter 16 ist. Das Ausstoßen von Luft in der beschriebenen Weise über das Segment Z kann verhindern, dass Dämpfe von dem im Fülltrichter 16 gelagerten Pflastermaterial zur Bedienerstation 30 wandern. 2 veranschaulicht weiter ein Seitenprofil für das Gehäuse 42, welches sich nach unten zum vorderen Ende 20 neigt. In einem Ausführungsbeispiel kann eine Drehachse A des Ventilators 56 senkrecht zum Neigungsprofil des Gehäuses 42 orientiert sein, was gestattet, dass das Gehäuse 42 relativ niedrig und außerhalb des Weges bezüglich des Sichtfeldes des Bedieners gemacht wird, wie hier beschrieben. Die Lamellen 52 können wiederum in einem Winkel bezüglich der Achse A orientiert sein, der größer als Null ist, um das Leiten eines Luftflusses zum Endsegment Z zu ermöglichen. Wie oben erwähnt, kann das Motorsystem 60 auch einen Turbolader 66 aufweisen. Ein Luft-Luft-Nachkühler 47 kann mit dem Turbolader 66 gekoppelt sein und erstreckt sich über einen Einlass 46 zum Kühlsystemgehäuse 42. Das Versehen eines Nachkühlers 47 mit einem Einlass 46 getrennt vom Einlass 77 gestattet, dass Umgebungskühlluft für den Nachkühler 47 direkt geliefert wird anstatt nachdem sie durch das Motorabteil 21 gelaufen ist. Kühlanforderungen für einen Turboladernachkühler können in manchen Fällen die Anforderungen an die Ventilatordrehzahl erhöhen. Durch Vorsehen eines Nachkühlers 47 mit einem getrennten Einlass kann die Ventilatordrehzahl in gewisser Weise niedriger sein als sie es sonst sein müsste. In einem Ausführungsbeispiel können Luftflussdurchlässe der Wärmetauscher, die mit dem Motorsystem 60 assoziiert sind, nämlich der Kühler 64, der Nachkühler 47 und ein in 3 gezeigter Ölkühler 68, die Luftflussdurchlässe aufweisen, die parallel zur Achse A des Ventilators 56 orientiert sind. In 2 ist der Kühler 64 derart gezeigt, dass er eine Vielzahl von Luftflussdurchlässen 65 hat, die parallel zur Achse A orientiert sind, um einen Luftfluss dort hindurch zu erleichtern.
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Gewisse Komponenten des Kühlsystems 50 können in einigen Ausführungsbeispielen als eine Unteranordnung am Deck 40 montiert sein. Zu diesem Zweck kann das Gehäuse 42 mit dem Deck 40 über Befestigungselemente 73 gekoppelt sein, die konfiguriert sind, um das Gehäuse 42 an einer Position vor der Bedienerstation 30 und hinter dem Fülltrichter 16 anzuordnen. In einem Ausführungsbeispiel kann ein erster Satz von Montageelementen 73, beispielsweise Befestigungselemente in einem vorbestimmten Muster, benachbart zu einem vorderen Ende des Gehäuses 42 gelegen sein, während ein zweiter Satz von Befestigungselementen 73, auch möglicherweise in einem vorbestimmten Muster, benachbart zu einem hinteren Ende 45 des Gehäuses 42 gelegen sein könnte. Das Deck 40 könnte komplementär bzw. passend konfiguriert sein, um die Befestigungselemente 73 zur Befestigung des Gehäuses 42 mit dem Ventilator 56 und möglicherweise anderer darin positionierter Komponenten auf dem Deck 40 an einer erwünschten Stelle und in einer erwünschten Orientierung aufzunehmen. Die vorliegende Offenbarung ist nicht in dieser Hinsicht eingeschränkt, und in anderen Ausführungsbeispielen könnte das Gehäuse 42 irreversibel mit dem Deck 40 gekoppelt sein oder mit diesem integral ausgeführt sein. In jedem Fall zieht die vorliegende Offenbarung ein Nachrüstungssystem in Betracht, wobei das Kühlsystem 50 mit einer existierenden Pflastermaschine gekoppelt wird, um eine verbesserte Leistung, verbesserten Komfort und so weiter gegenüber Systemen des Standes der Technik vorzusehen.
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Nun mit Bezug auf 3 ist dort eine schematische Draufsicht der Maschine 10 gezeigt. Wie oben erklärt, kann Umgebungsluft in den Körper 12 an irgendeiner Anzahl von Stellen und in irgendeiner von verschiedenen Flussrichtungen gezogen werden. In einem Ausführungsbeispiel kann die Umgebungsluft von den Seiten 31a und 31b der Maschine 10 und vom hinteren Ende 22 über Flusspfade I2 bzw. I3 bzw. I1 gezogen werden. Mehrere Einlässe, so wie sie gezeigt sind, bieten den Vorteil von vergleichsweise niedrigeren Flussraten pro Flächeneinheit, was mit vergleichsweise weniger Schmutzmenge assoziiert ist, die in den Körper 12 gezogen wird. Das Endsegment Z ist auch in 3 derart gezeigt, dass es sich nach vorne vom Auslass 44 des Gehäuses 42 erstreckt. Wie auch in 3 gezeigt, sind der Kühler 64 und der Ölkühler 68 in einer Seite an Seite liegenden Anordnung in dem Gehäuse 42 positioniert und hinter/unter dem Ventilator 56. In anderen Ausführungsbeispielen könnten der Kühler 64 und der Ölkühler 68 in Reihe positioniert sein, jedoch wird angenommen, dass die Anordnung Seite an Seite den Kühlwirkungsgrad zumindest in einigen Ausführungsbeispielen optimiert.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Mit Bezug auf die Zeichnungen im Allgemeinen wird sich die Maschine 10 während eines typischen Pflastervorgangs über die Betätigung der mit dem Boden in Eingriff stehenden Elemente voran bewegen. Eine (nicht gezeigte) Bohle bzw. Druckplatte wird typischerweise mit der Maschine 10 am hinteren Ende 22 gekoppelt sein und wird eine Pflastermaterialdecke in herkömmlicher Weise erzeugen. Der Betrieb des Motorsystems 60, des hydrostatischen Antriebs 70 und anderer in dem Motorabteil 21 oder sonstwo an der Maschine positionierter Komponenten wird tendenziell Wärme erzeugen. Das Kühlsystem 50 kann verwendet werden, um die Wärme abzuleiten, in dem es Kühlluft durch den Körper 12 zieht und die Kühlluft ausstößt, nachdem sie Wärme mit den inneren Komponenten der Maschine 10 ausgetauscht hat, und zwar über den hier beschriebenen Flusspfad.
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Die meisten Pflastermaschinen arbeiten mit einer Arbeitsgruppe von Arbeitern, die einen Bediener in der Bedienerstation 30 genauso wie Bohlen- bzw. Druckplattenbediener oder andere Techniker mit einschließen, die auch auf der Maschine 10 fahren. Es ist üblich, dass Mitglieder der Arbeitsgruppe zumindest periodisch an der Seite der Maschine 10 arbeiten oder fahren, wobei sie die Bohle bedienen, den Fortschritt überwachen, den Fahrpfad oder die Charakteristiken der Decke überprüfen, Schmutz entfernen und so weiter. Bei gewissen früheren Konstruktionen wurde Kühlluft in ein Motorabteil der Pflastermaschine gezogen, wurde im Allgemeinen in einer geraden Linie durch die Maschine geleitet und dann aus der Seite der Maschine gegenüberliegend zu jener ausgestoßen, wo sie eingetreten war. Während sie durch die Maschine gelaufen ist, hat die Kühlluft Wärme mit dem Verbrennungsmotor und den Hydraulikkomponenten, Kühlern und so weiter ausgetauscht, die darin positioniert sind, wodurch eine Temperatur der Kühlluft vergrößert wird. Die gegenwärtige Offenbarung vermeidet irgendwelche Probleme oder Unbequemlichkeiten, die beim Arbeiten entlang der Seite einer Pflastermaschine assoziiert sind, die heiße Kühlluft ausstößt, und zwar durch Leiten der Kühlluft nach vorne anstatt zu den Seiten. Der Komfort für den Bediener kann auch gegenüber herkömmlichen Maschinen verbessert werden. Ein hiermit in Beziehung stehender Punkt, der bei Pflastermaschinen üblich ist, bezieht sich auf die Effekte von austretender heißer Luft in Richtung von Sensoren, die entlang der Seite der Maschine positioniert sind. 4 veranschaulicht erste und zweite Sensoren 80a und 80b, die Schallsensoren sein können, die an den Seiten 31a bzw. 31 b der Maschine 10 positioniert sind. Ein (nicht gezeigter) Neigungs/Steigungssensor kann auch um Körper 12 in dem gleichen Bereich positioniert sein, wie die Sensoren 80a und 80b. Es wird leicht offensichtlich sein, dass das Ausstoßen von Kühlluft über einen Flusspfad mit einem Endsegment, welches ähnlich jenem des Endsegmentes Z ist, wesentlich die Wahrscheinlichkeit verringert, dass heiße Luft den Betrieb des Sensor beeinflusst, und zwar im Vergleich zu früheren Konstruktionen, die heiße Luft nahe Sensoren ausgestoßen haben, die an den Seiten einer Pflastermaschine befestigt sind, und/oder sogar zu diesen Sensoren hin.
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Ein weiterer Punkt bei gewissen früheren Maschinenkonstruktionen bezieht sich auf Dämpfe vom Pflastermaterial, welches in dem Fülltrichter gelagert ist, die nach hinten zu einer Bedienerstation wandern oder sich im Fülltrichter 16 ansammeln. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, ist es üblich, dass Pflastermaschinen eine zur Umgebung hin offene Bedienerstation haben, so dass Hindernisse im Sichtfeld des Bedieners begrenzt sind. Ein Nachteil bei diesem Ansatz ist, dass Dämpfe relativ einfach nach hinten zum Bediener treiben können. Die vorliegende Kühlsystemkonstruktion spricht auch Punkte bezüglich des Komforts eines Bedieners dahingehend an, dass der nach vorne gerichtete Fluss von ausgestoßener Kühlluft Dämpfe weg von der Bedienerstation 30 blasen kann und sie aus dem Fülltrichter 16 blasen kann.
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Die vorliegende Beschreibung ist nur zu Veranschaulichungszwecken vorgesehen und soll nicht den breiten Umfang der vorliegenden Offenbarung in irgendeiner Weise einschränken. Somit wird der Fachmann erkennen, dass verschiedene Modifikationen an den gegenwärtig offenbarten Ausführungsbeispielen vorgenommen werden können, ohne vom vollen und berechtigen Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Während beispielsweise die vorliegende Offenbarung den Ventilator 56 veranschaulicht, der so orientiert ist, dass Kühlluft über die Lamellen 52 geleitet wird, könnte der Ventilator 56 in anderen Ausführungsbeispielen so orientiert sein, dass seine Achse A vergleichsweise mehr horizontal ist und Kühlluft nach vorne ausgestoßen wird, und zwar mit der Notwendigkeit, über Lamellen und so weiter umgeleitet zu werden. Andere Aspekte, Merkmale und Vorteile werden aus einer Untersuchung der beigefügten Zeichnungen und der angehängten Ansprüche offensichtlich werden. 26175