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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung betreffen im Allgemeinen eine Vorrichtung
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung. Genauer betreffen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung
eines Substrats. Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
betreffen auch eine Halbleiterbehandlungskammer und ein Ausheilungssystem,
das eine Behandlungskammer umfasst, und ein Verfahren zum Behandeln
von Halbleitersubstraten.
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Während
der Halbleiterbehandlung kann es sein, dass Substrate auf hohe Temperaturen
erhitzt werden, damit verschiedenste chemische und/oder physikalische
Reaktionen stattfinden können. Gewöhnlich werden
thermische Prozesse verwendet, um die Substrate zu erhitzen. Ein
typischer thermischer Prozess wie etwa Ausheilen erfordert, dass dem
Substrat in einem kurzen Zeitraum eine verhältnismäßig
große Menge an Wärmeenergie bereitgestellt wird
und der Wafer danach schnell abgekühlt wird, um den thermischen
Prozess zu beenden. Beispiele für thermische Prozesse,
die gegenwärtig in Verwendung stehen, beinhalten das schnelle
thermische Behandeln (Rapid Thermal Processing, RTP) und das Impuls(spitzen)Ausheilen.
Obwohl diese Prozesse verbreitet verwendet werden, ist die gegenwärtige
Technologie nicht ideal. Sie neigt dazu, die Temperatur des Wafers
zu langsam ansteigen zu lassen und den Wafer zu lange erhöhten
Temperaturen auszusetzen. Diese Probleme werden mit zunehmenden
Wafergrößen, zunehmenden Schaltgeschwindigkeiten
und/oder abnehmenden Merkmalsgrößen schwerwiegender.
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Im
Allgemeinen erhitzen diese thermischen Prozesse die Substrate unter
gesteuerten Bedingungen nach einem vorbestimmten thermischen Rezept. Diese
thermischen Rezepte bestehen im Grunde aus einer Temperatur, auf
die das Halbleitersubstrat erhitzt werden muss, der Geschwindigkeit
der Temperaturveränderung, d. h., der Temperaturanstiegs-
und -abnahmegeschwindigkeit, und der Zeit, für die das thermische
Behandlungssystem bei einer bestimmten Temperatur verbleibt. Zum
Beispiel können thermische Rezepte erfordern, dass das
Substrat für Behandlungszeiten bei jeder bestimmten Temperatur, die
bis zu 60 Sekunden oder länger dauern, von der Raumtemperatur
auf bestimmte Temperaturen von 1200°C oder mehr erhitzt
wird.
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Überdies
muss das Zeitausmaß, für das jedes Halbleitersubstrat
hohen Temperaturen ausgesetzt wird, zur Erfüllung bestimmter
Zielvorgaben wie etwa einer minimalen Interdiffusion von Materialien zwischen
unterschiedlichen Bereichen eines Halbleitersubstrats beschränkt
werden. Um dies zu bewerkstelligen, sind die Temperaturveränderungsgeschwindigkeiten,
sowohl aufwärts als auch abwärts, vorzugsweise
hoch. Mit anderen Worten ist die Fähigkeit erwünscht,
die Temperatur des Substrats in einer so kurzen Zeit als möglich
von einer niedrigen zu einer hohen Temperatur, oder umgekehrt, zu
regulieren.
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Die
Erfordernis hoher Temperaturveränderungsgeschwindigkeiten
führte zur Entwicklung des schnellen thermischen Behandelns
(RTP), bei dem typische Temperaturanstiegsgeschwindigkeiten im Vergleich
zu den 5 bis 15°C/Minute bei herkömmlichen Öfen
von 200 bis 400°C/Sekunde reichen. Die typischen Abnahmegeschwindigkeiten
liegen im Bereich von 80 bis 150°C/Sekunde. Ein Nachteil
des RTP ist, dass es den gesamten Wafer erhitzt, selbst wenn sich
die IC-Vorrichtungen nur in den oberen wenigen Mikron des Siliziumwafers
befinden. Dies beschränkt, wie schnell der Wafer erhitzt
und gekühlt werden kann. Überdies kann sich die
Hitze nur in den umgebenden Raum und die umgebenden Aufbauten zerstreuen,
sobald sich der gesamte Wafer bei einer erhöhten Temperatur
befindet. Als Ergebnis kämpfen die heutigen RTP-Systeme
des Stands der Technik damit, eine Anstiegsgeschwindigkeit von 400°C/Sekunde
und eine Abnahmegeschwindigkeit von 150°C/Sekunde zu erzielen.
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Um
einige der Probleme, die bei herkömmlichen Prozessen des
RTP-Typs auftreten, zu lösen, wurden verschiedenste Abtastlaser-Ausheiltechniken
verwendet, um die Oberflächen) des Substrats auszuheilen.
Im Allgemeinen liefern diese Techniken einen konstanten Energiefluss
zu einem kleinen Bereich an der Oberfläche des Substrats,
während das Substrat in Bezug auf die Energie, die zum
kleinen Bereich geliefert wird, versetzt oder abgetastet wird. Aufgrund
der strengen Gleichförmigkeitsanforderungen und der Komplexität
des Minimierens der Überlappung der abgetasteten Bereiche über
die Substratoberfläche hinweg sind diese Arten von Prozessen für
Vorrichtungen an der Kontaktebene der thermischen Behandlung, die
an der Oberfläche des Substrats gebildet sind, nicht wirksam.
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Impulslaser-Ausheiltechniken
projizieren im Allgemeinen eine elektromagnetische Impulsenergie auf
einen kleinen Bereich auf dem Substrat und bewegen dann das Substrat
in Bezug auf die Energiequelle und setzen einen anderen kleinen
Bereich einer elektromagnetischen Impulsenergie aus. Die Impulslaser-Ausheiltechniken
minimieren die Überlappung zwischen den Behandlungsbereichen
auf dem Substrat, weshalb die Gleichmäßigkeit
der thermischen Ausheilung verbessert wird. Doch die Energiequellen,
die bei den Impulslaser-Ausheiltechniken verwendet werden, müssen
fähig sein, in einem verhältnismäßig
kurzen Zeitraum eine verhältnismäßig große
Menge an Energie zu liefern, und sind daher teuer.
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Angesichts
des Obigen besteht ein Bedarf an einer Vorrichtung zum Ausheilen
eines Halbleitersubstrats mit erhöhter Gleichförmigkeit
und verringerten Kosten für den Eigentümer.
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Angesichts
des Obigen werden eine Halbleiterbehandlungskammer nach Anspruch
1, ein Ausheilungssystem nach Anspruch 7 und ein Verfahren zum Behandeln
von Halbleitersubstraten nach Anspruch 12 bereitgestellt. Weitere
Vorteile, Merkmale, Gesichtspunkte und Einzelheiten der Erfindung
sind aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und
den Zeichnungen offensichtlich.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung stellen im Allgemeinen ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Behandeln von Halbleitersubstraten bereit.
Im Besonderen stellen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausheilen von Halbleitersubstraten bereit.
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Eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt eine
Halbleiterbehandlungskammer bereit, die eine erste Substrathalterung,
die dazu gestaltet ist, ein Substrat zu halten, eine zweite Substrathalterung,
die dazu gestaltet ist, ein Substrat zu halten, und einen Pendelzubringer,
der mit der ersten Substrathalterung gekoppelt ist und dazu gestaltet ist,
die erste Substrathalterung zwischen einer Behandlungszone und einer
ersten Ladezone zu bewegen, umfasst, wobei die Behandlungszone einen
Behandlungsraum aufweist, der dazu gestaltet ist, die erste Substrathalterung
und die zweite Substrathalterung abwechselnd aufzunehmen.
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Eine
andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt
ein Ausheilungssystem bereit, das eine Behandlungskammer mit einer
Behandlungszone, einer ersten Ladezone und einer zweiten Ladezone,
einen ersten Substrathalterungsaufbau, der dazu gestaltet ist, ein
Substrat zu halten und zwischen der ersten Ladezone und der Behandlungszone
zu übertragen, einen zweiten Substrataufbau, der dazu gestaltet
ist, ein Substrat zu halten und zwischen der zweiten Ladezone und
der Behandlungszone zu übertragen, einen Pendelzubringer,
der dazu gestaltet ist, den ersten und den zweiten Substrataufbau
abwechselnd in der Behandlungszone zu positionieren, und eine Energiequelle,
die dazu gestaltet ist, eine Energie auf einen Ausheilbereich in
der Behandlungszone zu projizieren, umfasst.
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Noch
eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
stellt ein Verfahren zum Behandeln von Halbleitersubstraten bereit,
das das Laden eines ersten Substrats auf einen ersten Substrathalterungsaufbau,
der in einer ersten Ladezone positioniert ist, das Vorerhitzen des
ersten Substrats in der ersten Ladezone, das Bewegen des ersten
Substrathalterungsaufbaus zu einer Behandlungszone, um das erste
Substrat in der Behandlungszone zu positionieren, das Ausrichten
eines ersten Bereichs des ersten Substrats mit einem Ausheilungsbereich
einer Energiequelle, die in der Behandlungszone angeordnet ist,
und das Projizieren einer Impulsenergie unter Verwendung der Energiequelle
auf den ersten Bereich des ersten Substrats umfasst.
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Die
Erfindung richtet sich auch auf Vorrichtungen zum Ausführen
der offenbarten Verfahren und beinhaltet Vorrichtungsteile zum Durchführen
jedes beschriebenen Verfahrensschritts. Diese Verfahrensschritte
können durch Hardwarebestandteile, einen Computer, der
durch passende Software programmiert ist, durch jede beliebige Kombination
der beiden, oder auf jede beliebige andere Weise durchgeführt
werden. Darüber hinaus richtet sich die Erfindung auch
auf Verfahren, nach denen die beschriebene Vorrichtung arbeitet.
Sie beinhaltet Verfahrensschritte zum Ausführen jeder Funktion
der Vorrichtung oder zum Herstellen jedes Teils der Vorrichtung.
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Damit
die Weise, auf die die oben angeführten Merkmale der vorliegenden
Erfindung (ausgeführt werden können), im Einzelnen
verstanden werden kann, ist eine genauere Beschreibung der oben kurz
zusammengefassten Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsformen
erhältlich, wovon einige in den beiliegenden Zeichnungen
veranschaulicht sind. Es muss jedoch bemerkt werden, dass die beiliegenden
Zeichnungen nur typische Ausführungsformen dieser Erfindung
veranschaulichen und daher nicht als Beschränkung ihres
Umfangs betrachtet werden sollen, da die Erfindung andere gleichermaßen
wirksame Ausführungsformen zulassen kann. In den beiliegenden
Zeichnungen
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veranschaulicht 1 eine
isometrische Ansicht eines Impulslaser-Ausheilungsprozesses nach einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch.
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2A veranschaulicht
eine Draufsicht auf ein in Behandlung stehendes Substrat, die eine
relative Bewegung zwischen dem in Behandlung stehenden Substrat
und einem Ausheilbereich einer Energiequelle zeigt, schematisch.
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2B veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm von Energieimpulsen und der relativen Bewegung zwischen
einem Substrat und der Energiequelle nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch.
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2C veranschaulicht
eine Ausheilkammer 402 nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch.
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3 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm, das typische Schritte zum Durchführen
eines Ausheilprozesses nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beinhaltet, schematisch.
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4A veranschaulicht
eine Draufsicht auf eine erste Behandlungsposition eines ImpulsAusheilsystems
nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch.
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4B veranschaulicht
eine Draufsicht auf eine zweite Behandlungsposition des ImpulsAusheilsystems
von 4A schematisch.
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5A veranschaulicht
eine isometrische Ansicht eines Substrathalterungsaufbaus nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch.
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5B bis
E veranschaulichen Draufsichten auf den Substrathalterungsaufbau
von 5A in Behandlungspositionen.
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6 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm eines ImpulsAusheilungsprozesses nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Um
das Verständnis zu erleichtern, wurden identische Bezugszeichen
verwendet, wo dies möglich ist, um identische Elemente,
die den Figuren gemeinsam sind, zu bezeichnen. Es ist ins Auge gefasst,
dass Elemente, die in einer Ausführungsform verwendet werden,
ohne ausdrückliches Anführen vorteilhaft in anderen
Ausführungsformen verwendet werden können.
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Die
vorliegende Erfindung stellt im Allgemeinen eine Vorrichtung und
ein Verfahren zum Durchführen eines Impuls-Ausheilprozesses
bereit. In einer Ausführungsform umfasst ein Ausheilbehandlungssystem
zwei Substrathalterungsaufbauten und eine Energiequelle. Die beiden
Halterungsaufbauten werden abwechselnd verwendet, um Substrate für
den Ausheilungsprozess zu positionieren und vorzubereiten und die
Systemdurchlaufleistung zu verbessern.
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1 veranschaulicht
ein Ausheilsystem 1 nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch. Das Ausheilsystem 1 umfasst eine
Energiequelle 20, die dazu geeignet ist, eine Energiemenge
auf einen defi nierten Bereich, oder einen Ausheilbereich 12,
eines Substrats 10 zu projizieren, um bevorzugt bestimmte
gewünschte Bereiche im Ausheilbereich 12 zu schmelzen.
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In
einem Beispiel wird wie in 1 gezeigt zu
jeder beliebigen gegebenen Zeit nur ein definierter Bereich des
Substrats 10, wie etwa ein Ausheilbereich 12,
der Strahlung von der Energiequelle 20 ausgesetzt. Das
Substrat 10 bewegt sich in Bezug auf die Energiequelle 20,
so dass der Reihe nach andere Bereiche des Substrats 10 der
Energiequelle 20 ausgesetzt werden können.
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Nach
einem Gesichtspunkt der Erfindung werden mehrere Bereiche des Substrats 10 der
Reihe nach einer gewünschten Energiemenge, die von der
Energiequelle 20 geliefert wird, ausgesetzt, um das bevorzugte
Schmelzen von gewünschten Bereichen auf dem Substrat 10 zu
verursachen.
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Im
Allgemeinen können die Bereiche an der Oberfläche
des Substrats 10 der Reihe nach ausgesetzt werden, indem
das Substrat 10 in Bezug auf den Ausgang der Energiequelle 20 versetzt
wird (z. B. unter Verwendung herkömmlicher X/Y-Tische, Präzisionstische)
und/oder der Ausgang der Energiequelle 20 in Bezug auf
das Substrat 10 versetzt wird.
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Das
Substrat 10 kann auf einer Wärmeaustauschvorrichtung 15 positioniert
sein, die dazu gestaltet ist, die gesamte Temperatur des Substrats 10 zu
steuern. Die Wärmeaustauschvorrichtung 15 kann auf
einer oder mehreren herkömmlichen elektrischen Betätigungsvorrichtungen 17 (z.
B. einem Linearmotor, einer Leitspindel und einem Servomotor) positioniert
sein, die Teil eines gesonderten Präzisionstischs (nicht
gezeigt) sein kann bzw. können, welcher dazu gestaltet
ist, die Bewegung und die Position des Substrats 10 zu
steuern. Herkömmliche Präzisionstische, die verwendet
werden können, um das Substrat 10 zu halten und
zu positionieren, und die Wärmeaustauschvorrichtung 15 können
von der Parker Hannifin Corporation, Rohnert Park, Kalifornien,
erworben werden.
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Nach
einem Gesichtspunkt ist der Ausheilbereich 12 so in der
Größe bemessen, dass er der Größe
der Rohchips 13 (z. B. sind in 1 40 „Rohchips" gezeigt)
oder von Halbleitervorrichtungen (z. B. Speicherchips), die an der
Oberfläche des Substrats 10 gebildet sind, entspricht.
Nach einem Gesichtspunkt ist die Grenze des Ausheilbereichs 12 so
ausgerichtet und in der Größe bemessen, dass sie
in die „Schnitt-„ oder „Anreiß"linien 10A,
die die Grenze jedes Rohchips 13 definieren, passt.
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Ein
derartiges aufeinanderfolgendes Anordnen der Ausheilbereiche 12,
dass sie einander nur in den natürlich auftretenden unverwendeten
Räumen/Grenzen zwischen den Rohchips 13 wie etwa den
Anreiß- oder Schnittlinien 10A überlappen,
verringert die Notwendigkeit, die Energie in den Bereichen, in denen
die Vorrichtungen auf dem Substrat 10 gebildet sind, zu überlappen,
und verringert daher die Schwankungen in den Behandlungsergebnissen zwischen
den überlappenden Ausheilbereichen 12.
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In
einer Ausführungsform wird das Substrat 10 vor
dem Durchführen des Ausheilungsprozesses unter Verwendung
von Ausrichtungsmarkierungen, die sich typischerweise an der Oberfläche
des Substrats 10 finden, und anderer herkömmlicher
Techniken mit dem Ausgang der Energiequelle 20 ausgerichtet, so
dass der Ausheilbereich 12 passend mit dem Rohchip 13 ausgerichtet
werden kann.
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Diese
Technik weist gegenüber herkömmlichen Prozessen,
die eine Energiequelle über die Oberfläche eines
Substrats streichen lassen, Vorteile auf, da die Notwendigkeit,
die Überlappung zwischen benachbart abgetasteten Bereichen
streng zu steuern, um über die gewünschten Bereiche
des Substrats eine gleichförmige Ausheilung sicherzu stellen, aufgrund
der Beschränkung der Überlappung auf den unverwendeten
Raum zwischen Rohchips 13 kein Thema ist.
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Das
Beschränken der Überlappung auf den unverwendeten
Raum/die unverwendete Grenze zwischen Rohchips 13 verbessert
auch die Prozessgleichförmigkeitsergebnisse verglichen
mit herkömmlichen Verfahren des AbtastAusheiltyps, die benachbarte überlappende
Bereiche benutzen, welche über alle Bereiche des Substrats
verlaufen. Daher wird das Ausmaß der Prozessschwankungen
infolge der unterschiedlichen Ausmaße der Einwirkung der
Energie, die von der Energiequelle 20 geliefert wird, um
kritische Bereiche des Substrats zu behandeln, minimiert, da jedwede Überlappung
der gelieferten Energie zwischen den der Reihe nach angeordneten
Ausheilbereichen 12 minimiert werden kann. In einem Beispiel
ist jeder der Ausheilbereiche 12, die der Reihe nach angeordnet
werden, ein rechteckiger Bereich.
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Die
Energiequelle 20 ist im Allgemeinen dazu geeignet, elektromagnetische
Energie zu liefern, um bevorzugt bestimmte gewünschte Bereiche der
Substratoberfläche zu schmelzen. Typische Quellen für
elektromagnetische Energie beinhalten eine optische Strahlungsquelle
(z. B. einen Laser), eine Elektronenstrahlquelle, eine Ionenstrahlquelle und/oder
eine Mikrowellenenergiequelle, sind aber nicht darauf beschränkt.
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In
einer Ausführungsform wird das Substrat 10 einem
Energieimpuls von einem Laser ausgesetzt, der für einen
gewünschten Zeitraum eine Strahlung mit einer oder mehreren
passenden Wellenlängen abstrahlt. In einer Ausführungsform
ist der Energieimpuls von der Energiequelle 20 derart zugeschnitten,
dass die Energiemenge, die über den Ausheilbereich 12 geliefert
wird, und/oder die Energiemenge, die über den Zeitraum
des Impulses geliefert wird, dazu optimiert ist, das bevorzugte
Schmelzen bestimmter gewünschter Bereiche zu verbessern.
In einer Ausführungsform ist die Wellenlänge des
Lasers derart abgestimmt, dass ein erheblicher Anteil der Strahlung
durch eine Siliziumschicht, die auf dem Substrat 10 angeordnet
ist, absorbiert wird.
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Für
einen Laser-Ausheilprozess, der an einem siliziumhaltigen Substrat
durchgeführt wird, ist die Wellenlänge der Strahlung
typischerweise geringer als 800 nm, und kann sie mit tief ultravioletten (UV),
infraroten (IR) oder anderen erwünschten Wellenlängen
geliefert werden. In einer Ausführungsform ist die Energiequelle 20 eine
starke Lichtquelle wie etwa ein Laser, die dazu geeignet ist, Strahlung
mit einer Wellenlänge zwischen etwa 500 nm und etwa 11
Mikrometern zu liefern. In jedem Fall findet der Ausheilprozess
im Allgemeinen für eine verhältnismäßig
kurze Zeit wie etwa in der Größenordnung von etwa
einer Sekunde oder kürzer auf einem gegebenen Bereich des
Substrats statt.
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In
einer Ausführungsform wird Energie für einen sehr
kurzen Zeitraum zu jedem Ausheilbereich 12 geliefert, um
die Oberfläche des Substrats 10 bis zu einer scharf
definierten Tiefe, zum Beispiel weniger als 0,5 Mikrometer, zu schmelzen.
Die genaue Tiefe wird durch die Größe der elektronischen
Vorrichtung, die hergestellt wird, und/oder den tatsächlichen
Ausheilungsprozess bestimmt. Zum Beispiel ist die Energiemenge,
die zur Oberfläche des Substrats 10 geliefert
wird, in einem ImplantationsAusheilungsprozess so gestaltet, dass
sich die Schmelztiefe nicht über die amorphe Tiefe, die
durch den Amorphisierungsimplantationsschritt definiert wird, hinaus
erstreckt. Tiefere Schmelztiefen erleichtern die Diffusion des Dotierungsmittels
von den dotierten amorphen Schichten in die undotierten geschmolzenen Schichten.
Eine derartige unterwünschte Diffusion würde die
elektrischen Eigenschaften der Schaltungen auf dem Halbleitersubstrat
scharf und schädlich verändern.
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Im
Allgemeinen wird das Substrat 10 in einer abgeschlossenen
Behandlungsumgebung (nicht gezeigt) einer Behandlungskammer (nicht
gezeigt), die die Wärmeaustauschvorrichtung 15 enthält,
angeordnet. Die Behandlungsumgebung, in der sich das Substrat 10 während
der Behandlung befindet, kann evakuiert sein oder ein träges
Gas enthalten, das einen niedrigen Teildruck von Gasen, die während
der Behandlung unerwünscht sind, wie etwa Sauerstoff enthält.
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In
einer Ausführungsform kann es erwünscht sein,
die Temperatur des Substrats 10 während der thermischen
Behandlung zu steuern, indem eine Fläche des Substrats 10,
die in 1 veranschaulicht ist, in einem thermischen Kontakt
mit einer Substrathaltefläche 16 der Wärmeaustauschvorrichtung 15 angeordnet
wird. Die Wärmeaustauschvorrichtung 15 ist im
Allgemeinen dazu geeignet, das Substrat 10 vor oder während
des Ausheilungsprozesses zu erhitzen und/oder zu kühlen.
In dieser Gestaltung kann die Wärmeaustauschvorrichtung 15,
wie etwa eine herkömmliche Substraterhitzungsvorrichtung,
die von Applied Materials Inc., Santa Clara, Kalifornien, erhältlich
ist, verwendet werden, um die Nachbehandlungseigenschaften der ausgeheilten
Bereiche des Substrats 10 zu verbessern.
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In
einer Ausführungsform kann das Substrat vor dem Durchführen
des Ausheilungsprozesses vorerhitzt werden, damit die Energie, die
benötigt wird, um die Schmelztemperatur zu erreichen, minimiert wird,
was jedwede induzierte Beanspruchung aufgrund des schnellen Erhitzens
und Kühlens des Substrats 10 verringern kann und
auch möglicherweise die Fehlerdichte in den wiederverfestigten
Bereichen des Substrats 10 verringern kann. Nach einem
Gesichtspunkt enthält die Wärmeaustauschvorrichtung 15 Widerstandsheizelemente 15A und
eine Temperatursteuerung 15C, die dazu geeignet sind, ein
Substrat 10, das auf der Substrathaltefläche 16 angeordnet
ist, zu erhitzen. Die Temperatursteue rung 15C steht mit
der Steuerung 21 (nachstehend besprochen) in Verbindung.
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Nach
einem Gesichtspunkt kann es erwünscht sein, das Substrat
auf eine Temperatur zwischen etwa 20°C und etwa 750°C
vorzuerhitzen. In einer Ausführungsform, bei der das Substrat
aus einem siliziumhaltigen Material gebildet ist, kann es erwünscht
sein, das Substrat auf eine Temperatur zwischen etwa 20°C
und etwa 500°C vorzuerhitzen. In einer anderen Ausführungsform,
bei der das Substrat aus einem siliziumhaltigen Material gebildet
ist, kann es erwünscht sein, das Substrat auf eine Temperatur zwischen
etwa 200°C und etwa 480°C vorzuerhitzen. In einer
anderen Ausführungsform, bei der das Substrat aus einem
siliziumhaltigen Material gebildet ist, kann es erwünscht
sein, das Substrat auf eine Temperatur zwischen etwa 250°C
und etwa 300°C vorzuerhitzen.
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In
einer anderen Ausführungsform kann es erwünscht
sein, das Substrat während der Behandlung zu kühlen,
um jedwede Interdiffusion aufgrund der Energie, die während
des Ausheilungsprozesses an das Substrat angelegt wird, zu verringern und/oder
die Wiederwachstumsgeschwindigkeit nach dem Schmelzen zu erhöhen,
um die Amorphisierung der verschiedenen Bereiche während
der Behandlung zu erhöhen. In einer Gestaltung enthält die
Wärmeaustauschvorrichtung 15 einen oder mehrere
Fluidkanäle 15B und einen kryogenen Kühler 15D,
die dazu geeignet sind, ein auf der Substrathaltefläche 16 angeordnetes
Substrat zu kühlen. In einer Ausführungsform ist
ein herkömmlicher kryogener Kühler 15D,
der mit der Steuerung 21 in Verbindung steht, dazu geeignet,
ein Kühlfluid durch den einen oder die mehreren Fluidkanäle 15B zu
liefern. Nach einem Gesichtspunkt kann es erwünscht sein,
das Substrat auf eine Temperatur zwischen etwa –240°C und
etwa 20°C zu kühlen.
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Eine
nähere Beschreibung des ImpulsAusheilungsprozesses lässt
sich in der am 25. Juli 2006 eingereichten
US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 11/459,847 (Anwaltsverzeichnisnummer 005635)
und der Bezeichnung „Method of Thermal Processing Structures
Formed an a Substrate", die hierin durch Nennung aufgenommen ist,
finden.
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Während
eines Impulslaser-Ausheilprozesses bewegt sich ein in Behandlung
stehendes Substrat in Bezug auf eine Energiequelle, so dass Teile
des Substrats der Reihe nach der Energiequelle ausgesetzt werden.
Die relative Bewegung kann eine Schrittbewegung sein. Zum Beispiel
kann das Substrat in eine erste Position bewegt und an dieser behalten
werden, so dass ein erster Bereich auf dem Substrat mit der Energiequelle
ausgerichtet ist. Die Energiequelle projiziert dann die gewünschte
Energiemenge zum ersten Bereich auf dem Substrat. Dann wird das
Substrat in eine zweite Position zu einem zweiten Bereich mit der
Energiequelle bewegt. Die relative Bewegung zwischen dem Substrat
und der Energiequelle wird zeitweilig angehalten, wenn die Energiequelle
Energie auf das Substrat projiziert, so dass die Energie genau und
gleichmäßig auf einen gewünschten Bereich
projiziert wird. Doch diese Schrittbewegung umfasst bei jedem Schritt
ein Beschleunigen und ein Verlangsamen, was den Prozess erheblich
verlangsamt.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfassen das Bewegen eines Substrats
mit einer konstanten Geschwindigkeit in Bezug auf eine Energiequelle,
wenn eine Impulsenergie auf das Substrat projiziert wird. Die Systemdurchlaufleistung wird
durch das Beseitigen des Beschleunigens, Verlangsamens und Anhaltens
für jeden Bereich auf dem Substrat erheblich gesteigert.
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2A veranschaulicht
eine Draufsicht auf ein Substrat 10, das vierzig quadratisch
geformte Rohchips 13 enthält, die in einer Anordnung
angeordnet sind, schema tisch. Die Rohchips 13 sind voneinander
durch Bereiche, die durch Anreißlinien 10A markiert
sind, getrennt. Der Energieprojektionsbereich 20A gibt
den Bereich an, über den die Energiequelle 20 (in 1 gezeigt)
zur Lieferung eines Energieimpulses geeignet ist. Im Allgemeinen
kann der Energieprojektionsbereich 20A einen Bereich abdecken,
der gleich oder größer als der Bereich jedes Rohchips 13,
aber kleiner als der Bereich jedes Rohchips 13 zuzüglich
des Bereichs der umgebenden Anreißlinien 10A ist,
so dass der im Energieprojektionsbereich 20A gelieferte
Energieimpuls den Rohchip 13 vollständig abdeckt,
während er nicht mit den benachbarten Rohchips 13 überlappt.
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Um
den Ausheilungsprozess an mehreren Rohchips 13, die über
die Substratfläche verteilt sind, durchzuführen,
müssen das Substrat und/oder der Ausgang der Energiequelle 20 in
Bezug auf jeden Rohchip positioniert und ausgerichtet werden. In
einer Ausführungsform veranschaulicht die Kurve 20B eine
relative Bewegung zwischen den Rohchips 13 des Substrats 10 und
dem Energieprojektionsbereich 20A der Energiequelle 20 während
einer Abfolge eines Ausheilungsprozesses, wie er an jedem Rohchip 13 an
der Oberfläche des Substrats durchgeführt wird.
In einer Ausführungsform kann die relative Bewegung durch
derartiges Versetzen des Substrats in der x- und der y-Richtung,
dass es der Kurve 20B folgt, erzielt werden. In einer anderen
Ausführungsform kann die relative Bewegung durch Bewegen
des Energieprojektionsbereichs 20A in Bezug auf ein stationäres
Substrat 10 erzielt werden.
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Zusätzlich
kann abhängig von einer bestimmten Anordnung der Rohchips
ein anderer Weg als 20B verwendet werden, um die Durchgangsleistung
und die Prozessqualität zu optimieren.
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In
einer Ausführungsform bewegt sich das Substrat 10 während
eines Ausheilungsprozesses wie durch die Kurve 20B von 2A gezeigt
in Bezug auf den Energieprojektionsbereich 20A. Wenn ein
bestimmter Rohchip 13 im Energieprojektionsbereich 20A positioniert
und ausgerichtet ist, projiziert die Energiequelle 20 einen
Energiepuls zum Substrat 10, so dass der Rohchip 13 gemäß dem
bestimmten Ausheilprozessrezept über eine bestimmte Dauer
einer bestimmten Energiemenge ausgesetzt wird. Die Dauer der Impulsenergie
von der Energiequelle 20 ist typischerweise kurz genug,
dass die relative Bewegung zwischen dem Substrat 10 und
dem Energieprojektionsbereich 20A keinerlei „Unschärfe",
d. h., ungleichmäßige Energieverteilung, über
jeden Rohchip 13 verursacht und keinen Schaden am Substrat
verursachen wird.
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2B veranschaulicht
ein Beispiel eines Zeittaktdiagramms für einen ImpulsAusheilungsprozess,
der nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
an mehreren Rohchips 13 auf einem Substrat 10 durchgeführt
wird, schematisch. Das Diagramm (a) veranschaulicht eine relative
Geschwindigkeit des Substrats 10 zum Energieprojektionsbereich 20A entlang
der x-Richtung schematisch. Das Diagramm (b) veranschaulicht eine
relative Geschwindigkeit des Substrats 10 und des Energieprojektionsbereichs 20A entlang
der y-Richtung schematisch. Das Diagramm (c) veranschaulicht mehrere Impulse 20C,
die von der Energiequelle 20 geliefert werden. Wie in 2B gezeigt
unterhält das Substrat 10 während des
Ausheilungsprozesses eine im Wesentlichen beständige Bewegung
in Bezug auf die Energiequelle 20, und projiziert die Energiequelle 20 nur
Impulse von kurzer Dauer auf die verschiedenen Rohchips 13,
die sich auf dem sich bewegenden Substrat 10 finden. Das
Substrat 10 bewegt sich während der durch die
gestrichelten Linien markierten Energieimpulse 20C mit
einer konstanten Geschwindigkeit in Bezug auf die Energiequelle 20.
Die konstante Geschwindigkeit macht es leichter, den Zeittakt der
Impulse 20C und die Gleichmäßigkeit der Energie,
die auf jeden Rohchip 13 projiziert wird, zu steuern. Die
Senkungen in Diagramm (b) veranschaulichen, dass das Sub strat 10 entlang
der y-Richtung beschleunigt und verlangsamt, damit die Energiequelle 20 mit
Rohchips 13 in einer neuen Reihe ausgerichtet werden kann.
Die Neigungslinien in Diagramm (a) veranschaulichen, dass das Substrat nach
dem Erreichen eines Endes einer Reihe von Rohchips 13 die
Bewegungsrichtung ändert. Dadurch beschleunigt und/oder
verlangsamt das Substrat 10 nur, wenn es sich von einer
Reihe von Rohchips 13 zu einer anderen Reihe von Rohchips 13 bewegt,
was die Systemdurchgangsleistung erhöht.
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In
einer anderen Ausführungsform kann die relative Bewegung
zwischen dem Substrat 10 und der Energiequelle 20 verlangsamt
oder angehalten werden, so dass die Energiequelle 20 einen
Energieimpuls auf einen Rohchip 13 projizieren kann, und dann
beschleunigt und verlangsamt oder angehalten werden, so dass die
Energiequelle 20 einen Energieimpuls auf einen benachbarten
Rohchip 13 projizieren kann.
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2C veranschaulicht
eine Ausheilkammer 403 nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schematisch. Das oben beschriebene ImpulsAusheilungsverfahren
kann in der Ausheilkammer 403 durchgeführt werden.
Die Ausheilkammer 403 umfasst ein optisch transparentes
Fenster 428, das an einem Kammerkörper 426 gebildet
ist. Der Kammerkörper 426 definiert einen Behandlungsraum 427.
In einer Ausführungsform kann der Behandlungsraum 427 eine
träge Umgebung aufweisen, die durch eine Quelle 425 für
ein träges Gas und eine mit dem Behandlungsraum 427 verbundene
Vakuumpumpe 424 aufrechterhalten wird.
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Im
Behandlungsraum 427 ist eine Substrathalterung 414 angeordnet.
Die Substrathalterung 414 ist dazu gestaltet, ein Substrat 401,
das an einer oberen Fläche 416 angeordnet ist,
zu halten und zu bewegen. Eine Energiequelle 402 ist außerhalb
des Kammerkörpers 426 positioniert und dazu gestaltet, Energie
durch das optisch transparente Fenster 428 zu projizieren.
Die Substrathalterung 414 ist mit einer Temperatursteuereinheit 415 verbunden,
die eine Kühl- und eine Heizfähigkeit für
das auf der Substrathalterung 414 angeordnete Substrat 401 aufweist. Die
Substrathalterung 414 kann mit Hochpräzisionstischen 411 verbunden
sein, die die Ausrichtung und die relative Bewegung zwischen dem
Substrat 401 und der Energiequelle 402 während
des Ausheilens genau gestalten.
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In
einer Ausführungsform kann ein optischer Sensor 404 verwendet
werden, um die Ausrichtung des Substrats 401 mit der Energiequelle 402 zu
unterstützen. Der optische Sensor 404 kann in
der Nähe des optisch transparenten Fensters 428 positioniert
sein und mit einer Steuereinheit 408 verbunden sein, die
ferner mit dem Hochpräzisionstisch 411 verbunden
ist. Während der Ausrichtung kann der optische Sensor 404 durch
das optisch transparente Fenster 428 „blicken",
um Sichtmarkierungen auf dem Substrat 401, zum Beispiel
eine Kerbe und eine Anreißlinie um einen Rohchip, ausfindig
zu machen. Die Steuereinheit 408 verarbeitet das Signal
vom optischen Sensor 404 und erzeugt Steuersignale an den
Hochpräzisionstisch 411 zur Regulierung der Ausrichtung.
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3 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm, das typische Schritte zum Durchführen
eines Ausheilprozesses nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung enthält.
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In
Schritt 110 wird ein in Behandlung stehendes Substrat auf
eine Substrathaltefläche 16 einer Prozesskammer
geladen. Das Laden des Substrats wird typischerweise durch einen
Roboter durchgeführt, der zum Handhaben von Substraten
gestaltet ist.
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In
Schritt 120 kann das Substrat vor dem Durchführen
des Ausheilungsprozesses auf eine gewünschte Temperatur vorerhitzt
werden. In einer Ausführungsform, wie sie in 1 gezeigt
ist, wird der Vorerhitzungsschritt abgeschlossen, indem das Substrat 10 auf
einer erhitzten Substrathaltefläche 16 angeordnet
wird. Das Vorerhitzen des Substrats kann die Energie, die von der
Energiequelle 20 in jedem Energieimpuls benötigt
wird, minimieren, was gestatten kann, dass eine kleinere Energiequelle
verwendet wird, und/oder die Impulsdauer verkürzen kann,
wodurch die Durchlaufleistung verbessert wird. Das Vorerhitzen kann
erreicht werden, indem Widerstandsheizelemente, die in die Substrathalterung
eingebettet sind, bestromt werden.
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In
Schritt 130 kann das vorerhitzte Substrat mit der Energiequelle
ausgerichtet werden, so dass ein Energieprojektionsbereich 20A der
Energiequelle 20 bei jedem Energieimpuls verlässlich
einen gewünschten Bereich auf der Substrathaltefläche 16 wie
etwa einen Rohchip 13 auf dem Substrat abdecken kann. Die
Ausrichtung kann erreicht werden, indem Merkmale auf dem Substrat 10 wie
etwa eine Substratkerbe oder eine formelle Ausrichtungsmarkierung
unter Verwendung eines Sichtverfahrens identifiziert werden. Aufgrund
der Anforderung einer verhältnismäßig
hohen Genauigkeit der Ausrichtung des Energieprojektionsbereichs 20A und
jedes Rohchips 13 dauert der Ausrichtungsschritt gewöhnlich eine
lange Zeit.
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In
Schritt 140 kann der Ausheilungsprozess durchgeführt
werden, indem die gewünschten Bereiche wie etwa die Rohchips 13 einzeln
oder in Gruppen der Energiequelle ausgesetzt werden.
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In
Schritt 150 kann das Substrat 10 nach dem Durchführen
des Ausheilungsprozesses an allen Rohchips 13 durch einen
Roboter von der Substrathaltefläche 16 abgeladen
werden.
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Der
oben beschriebene ImpulsAusheilprozess erfordert im Allgemeinen
eine Energiequelle 20, die eine hohe Leistungsdichte liefern
kann. Eine Energiequelle nach Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung kann eine optische Strahlungsquelle, z. B. einen Laser,
eine Elektronenstrahlquelle, eine Ionenstrahlquelle oder eine Mikrowellenenergiequelle
beinhalten, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Energiequelle
ist dazu gestaltet, elektromagnetische Energie mit einer gewünschten
Energiedichte (W/cm2) und/oder Impulsdauer
zu einem bestimmten gewünschten Bereich auszustrahlen.
Energiequellen dieser Art können teuer sein. Daher ist
es erwünscht, die Stillstandszeit der Energiequelle zu
verringern und dadurch die Durchlaufleistung zu erhöhen
und die Systemkosten für den Eigentümer zu verringern.
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In
einem typischen Ausheilungsprozess wie etwa dem in 3 beschriebenen
Ausheilungsprozess befindet sich die Energiequelle während
der Schritte des Ladens, des Vorerhitzens, des Ausrichtens und des
Abladens im Stillstand. 4A und 45 veranschaulichen ein Ausheilbehandlungssystem 200 nach
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch.
Das Ausheilbehandlungssystem 200 ist dazu gestaltet, die
Stillstandszeit einer Energiequelle zu minimieren und die Durchlaufleistung
zu verbessern.
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4A veranschaulicht
eine Draufsicht auf das Ausheilbehandlungssystem 200 in
einer ersten Behandlungsposition schematisch.
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Das
Ausheilbehandlungssystem 200 umfasst eine Vorfeldumgebung 202 (auch
als Fabrikkopplungsstelle oder Factory Interface, FI, bezeichnet).
Ein oder mehrere Halter 201 sind mit der Vorfeldumgebung 202 gekoppelt.
Der eine oder die mehreren Halter 201 sind dazu gestaltet,
mehrere Substrate zu lagern und zu halten. Die Vorfeldumgebung 202 steht
in einer selektiven Verbindung mit einer Behandlungs kammer 205,
die dazu gestaltet ist, dass darin ein Ausheilungsprozess durchgeführt
wird.
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In
der Vorfeldumgebung 202 ist ein Fabrikkopplungsstellenroboter 203 angeordnet.
Der Fabrikkopplungsstellenroboter 203 ist dazu gestaltet,
Substrate zwischen den Haltern 201 und der Behandlungskammer 205 zu übertragen.
Der Fabrikkopplungsstellenroboter 203 kann entlang einer
Bahn 204 beweglich sein.
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Das
Ausheilbehandlungssystem 200 umfasst ferner zwei Substrathalterungsaufbauten 213, 214,
die in der Behandlungskammer 205 beweglich angeordnet sind,
und jeweils dazu gestaltet sind, ein Substrat zu halten und in die
Behandlungskammer 205 zu übertragen.
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In
einer Ausführungsform umfasst die Behandlungskammer 205 einen
Kammerkörper 219, der eine Behandlungszone 207 bildet,
die mit Ladezonen 206, 208 verbunden ist, welche
an entgegengesetzten Seiten der Behandlungszone 207 angeordnet
sind. Die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 sind
zwischen der Behandlungszone 207 und den Ladezonen 206, 208 beweglich.
Die Behandlungszone 207 ist dazu gestaltet, die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 während
der Behandlung abwechselnd aufzunehmen. Die Ladezonen 206, 208 sind
dazu gestaltet, die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 aufzunehmen
und mit dem Fabrikkopplungsstellenroboter 203 in Verbindung
zu bringen. Die Ladezonen 206, 208 sind dazu gestaltet,
die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 jeweils
während des Ladens und Abladens von Substraten aufzunehmen.
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In
einer Ausführungsform können die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 mit
einem Pendelzubringer 215 gekoppelt sein, und sind sie
voneinander um einen festen Abstand beabstandet. Der Pendelzubringer 215 ist
dazu gestaltet, die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 gleich zeitig
zu bewegen, so dass einer der Substrathalterungsaufbauten 213, 214 in
der Behandlungszone 207 positioniert wird, während
der andere in seiner jeweiligen Ladezone, d. h. den Ladezonen 206, 208,
positioniert wird. In einer anderen Ausführungsform können
die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 in Bezug
zueinander unabhängig beweglich sein.
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In
einer Ausführungsform kann sich die Behandlungskammer 205 während
der Behandlung in einer gesteuerten Umgebung befinden. Die Behandlungskammer 205 kann
sich über Schlitzventiltüren 209, 210 in
einer selektiven Kommunikation mit der Vorfeldumgebung 202 befinden.
Die Schlitzventiltüren 209, 210 können
so positioniert sein, dass der Fabrikkopplungsstellenroboter 203 ein
Substrat auf den Substrathalterungsaufbauten 213, 214,
die jeweils in den Ladezonen 206, 208 positioniert
sind, ablegen und davon abnehmen kann.
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In
einer Ausführungsform kann sich die Behandlungszone 207 während
der Behandlung in einer gesteuerten Umgebung befinden. Die Ladezonen 206, 208 können über
Türen 211, 212 mit der Behandlungszone 207 verbunden
sein. Die Türen 211, 212 können
während der Behandlung geschlossen und abgedichtet sein,
so dass die Behandlungszone strömungstechnisch von den
Ladezonen 206, 208 isoliert ist. Die Türen 211, 212 können
geschlossen werden, um unerwünschte Arten, die während
der thermischen Behandlung erzeugt werden, in der Behandlungszone 207 zu
behalten und/oder Arten in den Ladezonen 206, 208 von
einem Betreten der Behandlungszone 207 abzuhalten. In einer
Ausführungsform kann in der Behandlungszone 207 eine träge
Raumumgebung gebildet werden, indem ein oder mehrere träge
Gase hineingeleitet werden. In einer anderen Ausführungsform
wird die Umgebung der Behandlungszone 207 durch den Fluss
eines trägen Gases von einer Quelle für das träge
Gas und ein Vakuumpumpensystem gesteuert. In einer Ausführungsform
kann die Behandlungszone 207 überwiegend Stickstoff
mit einer Sauerstoffkonzentration von weniger als 100 ppm enthalten.
Während der Behandlung kann im Behandlungsbereich 207 eine
Gasumgebung aufrechterhalten werden, während die Ladestationen 206, 208 zur
Atmosphäre hin offen sind. In einer Ausführungsform
kann zwischen dem Behandlungsbereich 207 und jeder Ladestation 206, 208 eine
Ladungsschleuse positioniert sein. In einer anderen Ausführungsform
können die Ladestationen 206, 208 als
Ladungsschleusen dienen.
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Das
Ausheilbehandlungssystem 200 umfasst ferner eine Energiequelle 216,
die dazu gestaltet ist, elektromagnetische Impulsenergie zur Behandlungszone 207 zu
liefern. In einer Ausführungsform kann die Energiequelle 216 außerhalb
der Behandlungskammer 205 angeordnet sein. In einer Ausführungsform
kann die Energiequelle 216 dazu gestaltet sein, elektromagnetische
Impulsenergie über eine Lichtbahn 217 zu einem
Ausheilbereich 218 in der Behandlungszone 207 zu
liefern. Die Lichtbahn 217 ist mit der Energiequelle 216 verbunden und
dazu gestaltet, eine Impulsenergie zur Behandlungszone 207 zu übertragen.
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In
einer Ausführungsform kann die Energiequelle 216 eine
Laserquelle sein, die dazu geeignet ist, Energie mit einer Wellenlänge
von 532 nm oder 1064 nm oder 748 nm zu liefern. In einer Ausführungsform
kann die Energiequelle 216 Impulsenergie mit einer Impulslänge
zwischen etwa 8 ns und etwa 30 ns projizieren. In einer anderen
Ausführungsform kann die Impulslänge der Energiequelle
etwa 20 ns betragen. In einer Ausführungsform kann die
Energiequelle 216 in jedem Impuls elektromagnetische Energie
mit einem Energiepegel von etwa 5 Joule bis etwa 15 Joule zum Ausheilbereich 218,
der über einem Rohchip 13 positioniert ist, projizieren.
In einer Ausführungsform kann der Ausheilbereich 218 eine Größe
zwischen 10 mm mal 10 mm und etwa 26 mm mal 26 mm aufweisen. In
einer Ausführungsform kann die Energiequelle 216 Impulsenergie
mit einer Dichte von etwa 0,5 Joule/cm2 bis
etwa 1,5 Joule/cm2 zum Ausheilbereich 218 projizieren.
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Das
Ausheilbehandlungssystem 200 ist dazu gestaltet, die Stillstandszeit
der Energiequelle 216 zu minimieren und die Systemdurchlaufleistung
zu erhöhen. Die beiden Substrathalterungsaufbauten 213, 214 werden
abwechselnd in der Behandlungszone 207 und in den Ladezonen 206, 208 positioniert,
so dass die Energiequelle 216 während der Schritte
des Substratladens und des -abladens nicht untätig bleibt.
In einer Ausführungsform beinhalten die Ladeschritte das
Erhalten eines Substrats, das Vorerhitzen des Substrats, das Aufspannen
des Substrats und das Ausrichten des Substrats.
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In
einer Ausführungsform können die Schritte des
Ladens, des Vorerhitzens, des Aufspannens und des Abladens in den
Ladezonen 206, 208 durchgeführt werden.
In einer anderen Ausführungsform kann in den Ladezonen 206, 208 auch
ein Grobausrichtungsschritt durchgeführt werden, um den
anschließenden Ausrichtungsschritt, der in der Behandlungszone 207 durchgeführt
wird, zu beschleunigen, wodurch die Stillstandszeit der Energiequelle 216 weiter
verringert wird.
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In
der Behandlungszone 207 kann ein Ausrichtungsschritt durchgeführt
werden, um ein in Behandlung stehendes Substrat mit dem Ausheilbereich 218 der
Energiequelle auszurichten. Das Ausheilen kann nach dem Ausrichten
bereichsweise durchgeführt werden, während das
Substrat in Bezug auf den Ausheilbereich 218 bewegt wird.
Das Ausrichten kann ein Versetzen und Drehen des Substrats erfordern.
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4A veranschaulicht
eine erste Position des Ausheilbehandlungssystems 200,
wobei der Substrathalterungsaufbau 213 in der Ladezone 206 positioniert
ist, und der Substrathalterungsaufbau 214 in der Behandlungszone 207 positioniert
ist. 4B veranschaulicht eine zweite Position des Ausheilbehandlungssystems 200,
wobei der Substrathalterungsaufbau 214 in der Ladezone 208 positioniert
ist, und der Substrathalterungsaufbau 213 in der Behandlungszone 207 positioniert
ist, so dass ein Substrat auf den Substrathalterungsaufbau 214 geladen
und davon abladen werden kann und der Ausheilprozess an einem Substrat,
das auf dem Substrathalterungsaufbau 213 positioniert ist,
durchgeführt werden kann. Der Übergang zwischen
der ersten Position und der zweiten Position kann durch eine lineare
Bewegung des Pendelzubringers 215, auf dem die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 positioniert
sind, erreicht werden.
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5A veranschaulicht
eine isometrische Ansicht eines Substrathalterungsaufbaus 313 nach einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch.
Beim Substrathalterungsaufbau 313 kann es sich um die Substrathalterungsaufbauten 213, 214 handeln,
die mit dem Pendelzubringer 215 des in 2A veranschaulichten
Ausheilbehandlungssystem 200 gekoppelt sind.
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Der
Substrathalterungsaufbau 313 umfasst eine Substrataufspannvorrichtung 320,
die eine obere Fläche 321 aufweist, welche dazu
gestaltet ist, ein Substrat zu halten und zu befestigen. In einer
Ausführungsform umfasst die Substrataufspannvorrichtung 320 ein
Temperatursteuermittel, das dazu gestaltet ist, ein Substrat, das
auf der oberen Fläche 321 positioniert ist, zu
erhitzen und/oder zu kühlen. Die Substrataufspannvorrichtung 320 kann
eine oder mehrere eingebettete Widerstandsheizvorrichtungen (nicht
gezeigt) verwenden, um ein Substrat zu erhitzen. Die Substrataufspannvorrichtung 320 kann Kühlrohre
(nicht gezeigt) umfassen, die dazu gestaltet sind, das Substrat
zu kühlen, indem ein Kühlfluid hineingeleitet
wird. In einer Ausführungsform kann die Substrataufspannvorrichtung 320 ein
Substrat auf einen Temperaturbereich zwischen etwa 20°C und
etwa 500°C erhitzen. In einer Ausführungsform können
die Kühlrohre in der Substrataufspannvorrichtung 320 verwendet
werden, um dem Substrat während des Ausheilens eine Kühlung
bereitzustellen, um eine Überhitzung zu vermeiden.
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In
einer Ausführungsform kann die Substrataufspannvorrichtung 320 mit
einem Vakuummittel gekoppelt sein, um ein Substrat an die obere
Fläche 321 zu spannen. Mehrere Öffnungen 328,
die mit einer Vakuumquelle verbunden sind, sind in der oberen Fläche 321 ausgebildet,
um ein Substrat daran zu befestigen. In einer anderen Ausführungsform
kann ein elektrostatisches Mittel verwendet werden, um ein Substrat
an der oberen Fläche 321 zu befestigen.
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In
einer Ausführungsform können drei oder mehr einziehbare
Stifte 329 gleichmäßig über
die obere Fläche 321 angeordnet sein. Die einziehbaren Stifte 329 können
verwendet werden, um Substrate mit einem Roboter zu erhalten und
zu übertragen. In einer Ausführungsform können
die einziehbaren Stifte 329 ein Substrat während
eines Erhitzungsprozesses geringfügig von der oberen Fläche 321 angehoben
halten, so dass die Wärmeausdehnung des Substrats während
des Erhitzens keine Reibung zwischen einer Rückseite des
Substrats und der oberen Fläche 321 erzeugt, wodurch
die Teilchenerzeugung und die Wärmebeanspruchung im Substrat
verringert werden.
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In
einer Ausführungsform ist die Substrataufspannvorrichtung 320 mit
einer Theta-Platte 330 gekoppelt. Die Theta-Platte 330 ist
beweglich mit einer ersten Tischplatte 325 gekoppelt. Die
Theta-Platte 330 ist zusammen mit der Substrataufspannvorrichtung 320 um
eine Mittelachse 331 in Bezug auf die erste Tischplatte 325 drehbar.
In einer Ausführungsform kann sich die Theta-Platte 330 um
mehrere Grad in Bezug auf die erste Tischplatte 325 drehen, um
die winkelige Ausrichtung zwischen einem Rohchip und dem Ener gieprojektionsbereich 20A (2A),
der von einer Impulsenergiequelle geliefert wird, zu unterstützen.
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Die
erste Tischplatte 325 ist beweglich mit einer zweiten Tischplatte 326 gekoppelt.
Ein erster Tisch 324 ist mit der ersten Tischplatte 325 gekoppelt,
und die zweite Tischplatte 326 ist mit einem zweiten Tisch 323 gekoppelt.
Der erste Tisch 324 ist dazu gestaltet, die erste Tischplatte 325 entlang
einer ersten Richtung, z. B. der y-Richtung, in Bezug auf die zweite
Tischplatte 326 zu versetzen.
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Die
zweite Tischplatte 326 ist durch den zweiten Tisch 323 beweglich
mit einer Bodenplatte 327 gekoppelt und dazu geeignet,
die zweite Tischplatte 326 entlang der zweiten Richtung,
z. B. der x-Richtung, zu bewegen. Der zweite Tisch 323 ist dazu
gestaltet, die zweite Tischplatte 326, die die erste Tischplatte 325 und
den ersten Tisch 324 in Bezug auf die Bodenplatte 327 zu
versetzen. In einer Ausführungsform kann der erste Tisch 324 rechtwinkelig zum
zweiten Tisch 323 positioniert sein. In einer Ausführungsform
verläuft die Mittelachse 331 rechtwinkelig sowohl
zum ersten Tisch 324 als auch zum zweiten Tisch 323.
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Der
Substrathalterungsaufbau 313 ist fähig, ein Substrat
durch Drehen des Substrats um die Mittelachse 331 und Versetzen
des Substrats entlang des ersten Tischs 324 und des zweiten
Tischs 324 in einer Behandlungskammer auszurichten. Der
erste und der zweite Tisch 324, 323 können
beliebige geeignete Hochpräzisionstische sein.
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Die
Bodenplatte 327 kann ferner mit einem Mechanismus wie etwa
dem Pendelzubringer 215, der dazu gestaltet ist, den gesamten
Substrathalterungsaufbau 313 zu bewegen, gekoppelt sein.
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5B und
C veranschaulichen Draufsichten auf den Substrathalterungsaufbau 313 von 5A in
verschiedenen Behandlungspositionen mit der Behandlungszone 207 schematisch.
Wie in 5B gezeigt ist der Substrathalterungsaufbau 313 in
einer Behandlungskammer 307 positioniert, die der oben
besprochenen Behandlungskammer 205 ähnlich sein
kann. In einer Ausführungsform kann der Substrathalterungsaufbau 313 durch
einen Pendelzubringer 315, der dem oben besprochenen Pendelzubringer 215 ähnlich
sein kann, in die Behandlungskammer 307 und daraus heraus übertragen
werden. Der Substrathalterungsaufbau 313 kann verwendet werden,
um ein Substrat während des Prozesses zu versetzen, so
dass Bereiche des Substrats mit einem Behandlungsbereich 318,
z. B. einem Energieprojektionsbereich 20A, der sich in
der Behandlungskammer 307 findet, ausgerichtet werden können.
In einer Ausführungsform kann die Behandlungskammer 307 eine
ImpulsAusheilkammer sein und kann der Behandlungsbereich 318 ein
Ausheilbereich sein. In einer Ausführungsform kann die
Behandlungskammer 307 groß genug sein, um dem
Substrathalterungsaufbau 313 zu gestatten, so positioniert
zu werden, dass jeder beliebige Rohchip 13 auf einem Substrat mit
dem Behandlungsbereich 318 ausgerichtet werden kann.
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Der
Behandlungsbereich 318 kann derart positioniert werden,
dass jeder beliebige Teil des Substrats, das auf dem Substrathalterungsaufbau 313 positioniert
ist, mit dem Behandlungsbereich 318 ausgerichtet werden
kann. 5B veranschaulicht die Ausrichtung
des Behandlungsbereichs 318 mit dem Substrat am äußersten
rechten Bereich. 5C veranschaulicht die Ausrichtung
des Behandlungsbereichs mit dem Substrat am äußersten
linken Bereich des Substrats. 5D veranschaulicht
die Ausrichtung des Behandlungsbereichs 318 mit dem Substrat
am oberen Bereich des Substrats. 5E veranschaulicht
die Ausrichtung des Behandlungsbereichs 318 mit dem Substrat
am unteren Bereich des Substrats. Der Behandlungsbereich 318 kann
mit jedem beliebigen Bereich des Substrats zwischen dem äußersten linken
Bereich und dem äußersten rechten Bereich und
dem oberen Bereich und dem unteren Bereich ausgerichtet werden.
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In
einer Ausführungsform kann die Ausrichtung des Substrats
und des Behandlungsbereichs 318 unter Verwendung eines
Sichtverfahrens durchgeführt werden. Ein optischer Sensor
wie etwa eine Kamera kann so positioniert sein, dass er das in der Behandlungskammer 307 positionierte
Substrat sieht, und verwendet werden, um eine oder mehrere Markierungen
auf dem Substrat zu erkennen, um eine Ausrichtung zu erzielen. In
einer Ausführungsform kann die Markierung eine Kerbe sein,
die an einem Rand des in Behandlung stehenden Substrats gebildet
ist. In einer anderen Ausführungsform kann die Markierung
ein Muster sein, das an einer Fläche des in Behandlung
stehenden Substrats gebildet ist.
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6 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm eines ImpulsAusheilprozesses 400 nach
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der ImpulsAusheilprozess 400 kann
in einem System durchgeführt werden, das eine in einer
Behandlungszone positionierte Energiequelle umfasst und dazu gestaltet ist,
Substrate, die durch eine Substrathalterung A oder eine Substrathalterung
B gehalten werden, zu behandeln. Jede der Substrathalterungen A
und B ist zwischen einer Ladeposition und der Behandlungszone beweglich.
In einer Ausführungsform kann der ImpulsAusheilprozess 400 im
Ausheilbehandlungssystem 200, das in 4A gezeigt
ist, durchgeführt werden, und sind die Substrathalterungen
A und B die Substrathalteaufbauten 213, 214, die
unter Verwendung des Pendelzubringers 215 bewegt werden können.
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In
Schritt 410 wird die Substrathalterung A in eine Ladeposition
bewegt, während die Substrathalterung B zur Behandlungszone
bewegt wird.
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Die
Schritte 420, 430, 440, 450, 460, 470 können
in der Ladeposition durchgeführt werden, während
die Schritte 480, 490 in der Behandlungszone durchgeführt
werden.
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In
Schritt 420 wird ein vorhergehend behandeltes Substrat
von der Substrathalterung A entfernt.
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In
Schritt 430 wird ein neues Substrat auf die Substrathalterung
A geladen.
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In
Schritt 440 kann am neuen Substrat A ein Vorerhitzungsprozess
durchgeführt werden. In einer Ausführungsform
kann das neue Substrat locker auf der Substrathalterung A angeordnet
werden, so dass die Wärmedehnung des Substrats während
der Erhitzung keine Beanspruchung im Substrat hervorruft. Der Vorerhitzungsprozess
kann durch eine erhitzte Fläche, auf der das Substrat angeordnet
wird, durchgeführt werden. In einer anderen Ausführungsform kann
der Vorerhitzungsprozess durch einen Erhitzungsaufbau, der an der
Ladeposition positioniert ist, wie etwa einen Strahlungsheizaufbau
durchgeführt werden.
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In
Schritt 450 kann das erhitzte Substrat auf die Substrathalterung
gespannt werden. Das Aufspannen kann durch jede beliebige geeignete
Technik wie etwa Vakuumaufspannen und/oder elektrostatisches Aufspannen
erreicht werden.
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In
Schritt 460 kann ein optionaler Ausrichtungsschritt durchgeführt
werden. Die Ausrichtung kann eine Grobausrichtung sein, um das Substrat
in einer Position zu positionieren, die zumindest ungefähr
mit dem Energieprojektionsbereich in der Behandlungszone in Übereinstimmung
steht. In einer Ausführungsform kann die Ausrichtung ein
Drehen und/oder Versetzen des Substrats umfassen. Die Ausrichtung
kann in Bezug auf eine Kerbe auf dem Substrat oder andere Ausrichtungsmarkierungen durchgeführt
werden.
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Das
Substrat kann in der Ladeposition warten oder gereiht werden, bis
die Behandlungszone verfügbar wird, wie in Schritt 470 gezeigt
ist.
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In
Schritt 495 kann die Substrathalterung A, die ein erhitztes
und vorausgerichtetes Substrat enthält, zur Behandlungszone übertragen
werden und die Substrathalterung B, die sich vorher in der Behandlungszone
befand, zu ihrer Ladeposition übertragen werden. In einer
Ausführungsform weisen die Substrathalterung A und die
Substrathalterung B jeweils eine Ladeposition auf, wie etwa beim
Ausheilbehandlungssystem 200 von 4A. In
einer anderen Ausführungsform teilen sich die Substrathalterungen
A und B eine gemeinsame Ladeposition.
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Nach
der Übertragung zur Behandlungszone kann das auf der Substrathalterung
A positionierte Substrat mit dem Energieprojektionsbereich der Energiequelle
ausgerichtet werden, wie in Schritt 480 gezeigt ist. In
einer Ausführungsform umfasst die Ausrichtung das Positionieren
eines Rohchips auf dem Substrat mit dem Energieprojektionsbereich. Die
Ausrichtung kann durch Drehen des Substrats und genaues Versetzen
des Substrats unter Verwendung der Substrathalterung durchgeführt
werden.
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Nach
der Ausrichtung kann ein Ausheilprozess durchgeführt werden,
wie in Schritt 490 gezeigt ist. Der Ausheilprozess kann
erzielt werden, indem die Energiequelle verwendet wird, um das Substrat bereichsweise
oder rohchipweise einer Impulsenergie auszusetzen. In einer Ausführungsform
kann das Substrat fortlaufend in Bezug auf den Ausheilbereich der
Energiequelle bewegt werden, während Energieimpulse auf
das Substrat projiziert werden, während ein neuer Bereich
in die Ausrichtung des Ausheilbereichs bewegt wird.
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Obwohl
das Obige auf Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
gerichtet ist, können andere und weitere Ausführungsformen
der Erfindung erdacht werden, ohne von ihrem grundlegenden Umfang
abzuweichen, und ist ihr Umfang durch die folgenden Ansprüche
bestimmt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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