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DE102008037528A1 - Turbinenanordnung - Google Patents

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DE102008037528A1
DE102008037528A1 DE102008037528A DE102008037528A DE102008037528A1 DE 102008037528 A1 DE102008037528 A1 DE 102008037528A1 DE 102008037528 A DE102008037528 A DE 102008037528A DE 102008037528 A DE102008037528 A DE 102008037528A DE 102008037528 A1 DE102008037528 A1 DE 102008037528A1
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DE
Germany
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turbine
shaft
rotor
axis
weir
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Application number
DE102008037528A
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English (en)
Inventor
Arne Gebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DSF TRADE CONSULT GmbH
Original Assignee
DSF TRADE CONSULT GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/18Structural association of electric generators with mechanical driving motors, e.g. with turbines
    • H02K7/1807Rotary generators
    • H02K7/1823Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates
    • F03B13/10Submerged units incorporating electric generators or motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B7/00Water wheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Abstract

Eine Vorrichtung zur Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft, enthaltend eine umgebungsfeste Welle (56), eine um die Längsachse der Welle drehbare und auf der Welle gelagerte Turbine (28) mit Turbinenschaufeln (22) und einen als Außenläufer ausgebildeten, elektrischen Generator, der von einem in der Turbine vorgesehenen Rotor (30) gebildet ist, der mit einem an der Welle (56) vorgesehenen Stator (104) zusammenwirkt, ist dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel (89) zur Befestigung der Vorrichtung stromabwärts eines Wehrs (14) oberhalb einer Wasseroberfläche eines unteren Niveaus des Wehrs vorgesehen sind, derart, dass die Turbine (28) durch von dem Wehr (14) fallendes Wasser (20) antreibbar ist, die Turbine (28) als Schaufelradturbine ausgebildet ist und sich die Turbinenschaufeln (22), der Rotor (30) und der Stator (104) in Richtung der Längsachse (24) der Welle (56) entlang des überwiegenden Teils der Vorrichtung erstrecken.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft, enthaltend:
    • (a) eine umgebungsfeste Welle,
    • (b) eine um die Längsachse der Welle drehbare und auf der Welle gelagerte Turbine mit Turbinenschaufeln, und
    • (c) einen als Außenläufer ausgebildeten, elektrischen Generator, der von einem in der Turbine vorgesehenen Rotor gebildet ist, der mit einem an der Welle vorgesehenen Stator zusammenwirkt.
  • Stand der Technik
  • Zur Gewinnung elektrischer Energie aus regenerativen Quellen kann die Wasserkraft an Gewässern genutzt werden. Aus der DE 10 2007 003 618 A1 sind Vorrichtungen zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wasserkraft bekannt, die als Strömungsmaschinen vorzugsweise in Meeresströmungen und Fließgewässern zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Die aus der Druckschrift bekannten Turbinen sind als Laufräder mit Rotorblättern ausgebildet. Dabei strömt das Wasser parallel zur Achse des Laufrades gegen die Rotorblätter. Dazu ist die Vorrichtung im Wasserlauf angebracht. Die Energieausbeute ist daher auf die Fließgeschwindigkeit des Gewässers beschränkt. Alternativ werden auch an eigens errichteten Stauwerken Vorrichtungen zur Erzeugung elektrischer Energie eingesetzt. Dabei ist in der Staumauer eine Turbine vorgesehen.
  • Nachteilig bei der bekannten Anordnung ist es, dass sie entweder in der Strömung des Fließgewässers angebracht werden muss, wodurch der Verkehr auf dem Fließgewässer eingeschränkt wird. Oder es müssen eigens Staustufen errichtet werden, in denen diese Art der Turbinen integriert ist. Das Errichten von Staumauern, ist kostenintensiv und setzt üblicherweise eine lange Vorlaufzeit voraus, da ein solcher Bau erst genehmigt werden muss.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der zusätzliche Energie an bereits vorhandenen Gegebenheiten ohne einen Eingriff in die Natur gewonnen werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
    • (d) Befestigungsmittel zur Befestigung der Vorrichtung stromabwärts eines Wehrs oberhalb einer Wasseroberfläche eines unteren Niveaus des Wehrs vorgesehen sind, derart dass die Turbine durch von dem Wehr fallendes Wasser antreibbar ist,
    • (e) die Turbine als Schaufelrad ausgebildet ist, und
    • (f) sich die Turbinenschaufeln, der Rotor und der Stator in Richtung der Längsachse der Welle entlang des überwiegenden Teils der Vorrichtung erstrecken.
  • Bei einer solchen Vorrichtung kann die Energie des überströmenden Wassers in eine Rotation der Turbine umgewandelt werden. Da die Turbinenschaufeln, der Rotor und der Stator sich entlang des überwiegenden Teils der Vorrichtung erstrecken, wird die Effizienz erhöht. Vorzugsweise erstreckt sich die Turbine über die gesamte Breite des Wehres.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung modular aus mehreren Turbinen zusammengesetzt. Dies hat den Vorteil, dass bei einem breiteren Wehr die gesamte Breite ausgenutzt werden kann. Bei einer Anordnung, die aus nur einer Turbine besteht, ist die maximal erreichbare Länge beschränkt, da die Welle nur an den Enden gelagert ist. Bei einem modularen Aufbau kann jedes Modul kürzer und selbständig gelagert sein.
  • In einer weiteren alternativen Ausgestaltung sind Rotor und Stator eines Moduls segmentiert. Dies erlaubt den Einsatz von einfach zu fertigenden Weicheisenzylindern als Kern eines Pols. Die Spulen der Pole lassen sich ferner leichter wickeln. Durch den Einsatz von Polabmessungen, die in der Serienproduktion üblich sind, ist die Herstellung kostengünstiger.
  • Vorteilhafter Weise sind Rotor und Stator mehrpolig ausgebildet. An der Turbine ist kein Getriebe vorgesehen. Dadurch entspricht die relative Winkelgeschwindigkeit zwischen Rotor und Stator der Winkelgeschwindigkeit der Turbine. Dies führt zu einer niedrigen Frequenz der induzierten Spannung. Durch eine mehrpolige Anordnung wird die Frequenz der erzeugten Wechselspannung erhöht. Die Anpassung der Frequenz an die Frequenz des Stromnetzes wird erleichtert.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Rotor als Kurzschlussläufer ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass auf den Einsatz von teuren Permanentmagneten verzichtet werden kann. Die Vorrichtung wird dadurch kostengünstiger in der Herstellung.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Frequenzrichter zum Anpassen der Frequenz des erzeugten Stroms an die Frequenz eines Stromnetzes vorgesehen ist. Die Frequenz der induzierten Wechselspannung ist niedriger, als die Frequenz des Stromnetzes. Damit man die erzeugte Energie auch nutzen kann, sind also Frequenzwandler vorgesehen.
  • Vorteilhafter Weise umfasst der Rotor einen rohrförmigen Träger aus magnetisch leitendem Material. Dies sorgt für einen magnetischen Schluss der Pole und erhöht dadurch die Effizienz der Anordnung.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein Sensor zum Erfassen der erzeugten elektrischen Energie vorgesehen. Dies liefert einen wichtigen Hinweis auf die Effizienz der Vorrichtung. Weiterhin lasst sich damit die ins Stromnetz eingespeiste Energie protokollieren.
  • In einer weiteren Ausgestaltung können Mittel zum Steuern und Regeln der Messwerte vorgesehen sein, welche vom Sensor erfasst werden. Beispielsweise kann die momentan erzeugte elektrische Energie mit dem Mittelwert der erzeugten elektrischen Energie der letzten Woche verglichen werden. Änderungen in der Effizienz der Vorrichtung sind dann schnell zu erkennen. Dies kann dann durch Signalmittel angezeigt werden.
  • Vorteilhafter Weise sind an der Vorrichtung Mittel zur Einstellung des Abstandes zwischen der Achse der Turbine und dem Wehr vorgesehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit die Turbine auszurichten. Wenn sich der Wasserstand am Wehr deutlich ändert, ist es möglich, dass die Turbine nicht mehr optimal vom überlaufenden Wasser getroffen wird. Dann ist es sinnvoll die Turbine neu auszurichten. Dies erhöht die Effizienz der Vorrichtung.
  • In einer weiteren Ausgestaltung ist die Achse der Vorrichtung wehrseitig zum Wasserstrahl angeordnet. Dadurch fließt das Wasser über das Schaufelrad. Treibgut kann daher nicht zwischen Wehr und Schaufelrad gelangen und dieses blockieren. Diese Ausgestaltung erhöht die Betriebssicherheit der Anordnung.
  • Vorteilhafterweise ist die Welle als Hohlwelle mit abgedichteten Kabeldurchführungen ausgebildet. Dadurch lassen sich die Kabel des Stators nach außen führen, gleichzeitig wird ein Eindringen von Wasser in die Rotor/Stator Anordnung verhindert. Die Anordnung erfordert dann weniger Wartung. Gleichzeitig wird die Lebensdauer erhöht.
  • In einer weiteren Ausgestaltung umfassen die Befestigungsmittel ein Gestell zur seitlichen Befestigung am Ufer. Aufgrund ihrer Wichtigkeit unterliegen Wehre besonderen Auflagen. So können nicht einfach Befestigungslöcher in ein Wehr gebohrt werden. Hier wird die Vorrichtung unabhängig vom Wehr am Ufer befestigt. Der bürokratische Aufwand vor der Installation wird reduziert.
  • Vorteilhafter Weise sind Mittel zum verdrehsicheren Halter der Welle vorgesehen. Hierzu ist beispielsweise eine Passfeder vorgesehen. Alternativ kann die Welle am Ende als Mehrkant ausgebildet sein und die Halterung als negativ dieses Mehrkantprofils. Weiterhin ist es möglich das Wellenende abzuplatten.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Turbine aus einem rostfreien Material, insbesondere Edelstahl, gebildet. Die Verwendung von rostfreiem Material erhöht die Lebensdauer der Anordnung und reduziert die Wartungskosten. Damit wird die Anordnung wirtschaftlicher.
  • In einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Turbine ein Rohr, mit im wesentlich an radialer Richtung abstehenden Schaufeln. Rohre mit unterschiedlichen Durchmessern können günstig beschafft werden. Es entfällt damit die teure Einzelanfertigung. Die im wesentlichen radial abstehenden Schaufelräder, sorgen für ein größeres Drehmoment durch das auftreffende Wasser.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung erstrecken sich die Schaufeln entlang des überwiegenden Teils der Länge des Rohres. Dadurch ist es möglich die Energie des überlaufenden Wassers über die gesamte Breite der Anordnung zu nutzen. Dies erhöht die Effizienz.
  • Vorteilhafter Weise sind die Schaufeln gegenüber der Turbinenachse geneigt. Dadurch läuft das Wasser gleichmäßiger aus den Schaufeln heraus. Das Geräusch des Wassers wird reduziert, was zu einer geringeren Lärmbelastung der Anwohner führt.
  • Durch die Erfindung ist es nun möglich die Wasserkraft des an Wehren überlaufenden Wassers zur Energieversorgung zu nutzen. Bisher war dies nicht möglich, da bekannte Vorrichtungen, eigens errichtete Staustufen vorausgesetzt haben.
  • Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Ein Ausführungsbeispiel ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Skizze der Turbinenanordnung, wie sie an einem Wasserlauf angeordnet ist.
  • 2 zeigt schematisch eine perspektivische Darstellung einer Turbine.
  • 3 ist eine perspektivische Darstellung einer Rotor/Stator Anordnung.
  • 4 ist eine schematische Darstellung einer Rotor/Stator Anordnung in der Draufsicht.
  • 5 ist der schematische Querschnitt einer Hohlwelle mit Statoren, und angeschlossener Elektronik.
  • 6 zeigt im Schnitt eine Abdeckung, welche die Anordnung gegen eindringendes Wasser schützt.
  • 7 ist die Skizze einer Befestigungseinrichtung zum verdrehsicheren Halter einer Welle.
  • 8 ist ein schematischer Querschnitt durch einen Wasserlauf, bei dem zwischen den Uferseiten eine erfindungsgemäße Vorrichtung angebracht ist.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft, die allgemein mit 10 bezeichnet ist. Die Vorrichtung ist an einem Wasserlauf 12 angebracht. Durch ein Wehr 14 ist der Wasserlauf in einen Oberlauf 16 und einen Unterlauf 18 unterteilt. Vom Wehr fallendes Wasser 20 trifft auf Schaufeln 22 der Vorrichtung 10, die dadurch in Rotation um eine Achse 24 versetzt wird.
  • Die Schaufeln 22 der Vorrichtung 10 sind in 2 dargestellt. Die Schaufeln 22 sind an einem Rohr 26 befestigt. Die Schaufeln 22 und das Rohr 26 bilden eine Turbine 28. Die Turbine 28 besteht aus rostfreiem Stahl. Vorzugsweise sind die Schaufeln 22 gekrümmt. Die Schaufeln 22 sind gegen die Achse 24 des Rohres 26 geneigt. Dies reduziert die Geräusche, die das Wasser 20 beim Verlassen der Schaufeln 22 erzeugt.
  • In dem Rohr 26 ist ein Rotor 30 vorgesehen. Dieser ist in 3 und 4 dargestellt. Der Außendurchmesser des Rotors 30 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Rohres 26 der Turbine 28, damit der Rotor 30 in der Turbine 28 befestigt werden kann. Der Rotor 30 umfasst einen rohrförmigen Träger 32 aus einem magnetisch leitenden Stahl. Der rohrförmigen Träger 32 ist entlang seiner Längsachse 24 in zwei Teile teilbar 34, 36. Die beiden Teile 34, 36 des rohrförmigen Trägers 30 sind verschraubbar. Dazu sind an einer Innenseite des einen Teils des rohrförmigen Trägers 34 Vorsprünge 38, 40 vorgesehen. Durch die Wandung des anderen Teils des rohrförmigen Trägers 36 gehen Löcher 42, die mit korrespondierenden Löchern in den Vorsprüngen fluchten. Durch diese Löcher 42 werden Schrauben gesetzt, welche die beiden Teile 34, 36 miteinander verbinden.
  • An der Innenwandung des rohrförmigen Trägers 32 des Rotors 30 sind Segmente 120 aus drei Weicheisenkernen 43 vorgesehen, welche jeweils von einer Kupferspule 45 umgeben sind. Die Weicheisenkerne 43 sind koaxial angeordnet und stehen in einem 120° Winkel zueinander. In einer nicht dargestellten Ausgestaltung ist eine größere Anzahl von Weicheisenkernen mit Kupferspulen vorgesehen, wodurch sich der Winkel dazwischen entsprechend reduziert.
  • Die Kupferspule 45 ist als Kurzschlussspule ausgebildet. Dadurch entsteht eine Kurzschlussläuferanordnung. An den Stirnseiten des rohrförmigen Trägers 32 sind auf jeder Seite Abdeckungen 46 vorgesehen. Die Abdeckung 46 ist in 6 gezeigt. Die Abdeckungen 46 werden an den Stirnseiten des rohrförmigen Trägers 32 befestigt. Die Abdeckungen 46 enthalten Lagersitze 48. In die Lagersitze 48 werden Kugellager 50 eingesetzt. Die Kugellager 50 bestehen aus einem Außenring 52 und einem Innenring 54. Der Außenring 52 des Kugellagers 50 sitzt in dem Lagersitz 48 der Abdeckung 46.
  • Mit Hilfe der Kugellager 50 wird der Rotor 30 konzentrisch und drehbar an einer Welle 56 angebracht. Das Kugellager 50 ist durch einen Wellendichtring 108 zwischen Welle 56 und Abdeckung 46 gegen eindringendes Wasser geschützt. In einem alternativen nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abdichtung gegen Wasser durch ein Labyrinth umgesetzt.
  • Der Innenring 54 des Kugellagers 50 sitzt auf einem Lagersitz 57 der Welle 56. 5 zeigt schematisch die Welle 56 mit einem Stator 104 im Schnitt. Die Welle 56 ist als Hohlwelle ausgebildet. An der Welle 56 ist der Stator 104 vorgesehen, wie in 4 gezeigt. Der Stator 104 ist entlang der Achse 24 der Welle 56 in Segmente 122 unterteilt. Dies ist in 5 gezeigt. Jedes Segment 122 umfasst ein Polpaar 116. Das Polpaar 116 wird aus drei Kupferspulen 64 mit Weicheisenkern 62 gebildet, welche im 120° Winkel radial abstehend um die Welle 56 angeordnet sind, in 4 gezeigt. In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine größere Zahl von Polpaaren vorgesehen, dadurch entsteht bei gleicher Umdrehungszahl eine Wechselspannung höherer Frequenz.
  • Die Kupferspulen 45 eines Segmentes 120 des Rotors 30 und die Kupferspulen 64 eines Segmentes 122 des Stators 104 befinden sich koaxial angeordnet in einer Ebene. Von der Kupferspule 64 gehen Kabel 66 ab, welche durch die Hohlwelle 56 nach außen geführt werden. Entlang der Achse 24 sind am Rotor 30 und am Stator 104 je vier Segmente 120, 122 vorgesehen. Dies ist in 5 dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Kupferspule 64 um den Weicheisenkern 62 nur an einem der Segmente 122 des Stators 104 angedeutet. Die Enden der Hohlwelle 56 sind mit einer wasserdichten Kabeldurchführung 68 versehen. Die Hohlwelle 56 ist an jedem Ende mit einer Befestigungseinrichtung 70 verbunden. Die Hohlwelle 56 ist durch Passfedern 72 an den Enden gegen Verdrehen gesichert.
  • Die Befestigungseinrichtung 70 umfasst zwei Halbschalen 76, 78. Dies ist in 7 dargestellt. In der oberen Halbschale 76 ist eine Nut 80 zur Aufnahme der Passfeder 72 vorgesehen. Die beiden Halbschalen 76, 78 werden miteinander verschraubt. In einer nicht gezeigten alternativen Ausführung sind die gelagerten Enden der Hohlwelle als Mehrkant, hier einem Sechskant ausgebildet.
  • Die Halbschalen 76, 78 sind als negativ zum Profil des Wellenendes ausgebildet.
  • Die Befestigungseinrichtung 70 ist Teil eines Gestells 82, welches an einem Ufer befestigt ist. Das Gestell 82 ist in 8 gezeigt.
  • Zur Befestigung der Vorrichtung 10 stromabwärts des Wehrs 14 oberhalb der Wasseroberfläche sind Befestigungsmittel 89 vorgesehen. Die Befestigungsmittel 89 umfassen das Gestell 82 und Metallschienen 84. Für die Befestigung des Gestells 82 sind auf beiden Seiten 110, 112 des Ufers Metallschienen 84 vorgesehen. Die Befestigungsmittel 89 stellen auch Mittel 126 zur Einstellung des Abstandes zwischen der Achse 24 der Turbine 28 und dem Wehr 14 dar. Dazu wird je eine der Metallschienen 84 auf jeder Seite 110, 112 des Ufers fixiert. In der Metallschiene 84 sind Gewindelöcher vorgesehen. An dem Gestell 82 sind plattenförmige Ausleger 90 vorgesehen, die auf den Metallschienen 84 aufliegen. In den plattenförmigen Auslegern 90 sind Langlöcher vorgesehen. Die Langlöcher liegen über den korrespondierenden Gewindelöchern. Durch die einstellbare Befestigung lasst sich die Lage der Turbine 28 gegenüber dem Wehr 14 einstellen. Die Lage der Achse 24 der Turbine 28 relativ zur Wasseroberfläche ist ebenfalls einstellbar. Hierzu wird das Gestell 82 in der Höhe angepasst.
  • Das Gestell 82 überspannt die Strecke von einem Ufer 110 zum anderen Ufer 112. Dabei hat es ein U-förmiges Profil. Das U-Profil besteht aus einer Unterseite, an der die Turbine befestigt ist und zwei Seitenteilen 85. Jedes der Seitenteile besteht aus zwei Teilen 86, 88, die über eine Langlochverbindung miteinander verschraubt sind. Dadurch lässt sich die Länge der Seiten einstellen. An einem der zwei Teile 86 einer Seite ist der plattenförmige Ausleger 90 vorgesehen, der auf den Schienen 84 aufliegt, die am Ufer befestigt sind.
  • Durch die Rotationsbewegung des Rotors 30 gegenüber dem Stator 104 wird in jedem Polpaar 116 des Stators eine Spannung induziert. Die induzierte elektrische Spannung wird an den Kabeln 66 abgegriffen und mittels eines Frequenzwandlers 96 an die Frequenz des Stromnetzes angepasst. Die erzeugte elektrische Energie wird mit einem Sensor 98 erfasst. Es sind Mittel 100 zur Steuerung und Regelung der vom Sensor 98 erfasstem Messwerte vorgesehen, die die erzeugte elektrische Energie mit einem Erwartungswert vergleichen und bei Abweichungen ein Signal an einem Signalgeber 102 geben. Dies ist in 5 gezeigt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007003618 A1 [0002]

Claims (18)

  1. Vorrichtung zur Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft, enthaltend: (a) eine umgebungsfeste Welle (56), (b) eine um die Längsachse der Welle drehbare und auf der Welle gelagerte Turbine (28) mit Turbinenschaufeln (22), und (c) einen als Außenläufer ausgebildeten, elektrischen Generator, der von einem in der Turbine vorgesehenen Rotor (30) gebildet ist, der mit einem an der Welle (56) vorgesehenen Stator (104) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass (d) Befestigungsmittel (89) zur Befestigung der Vorrichtung stromabwärts eines Wehrs (14) oberhalb einer Wasseroberfläche eines unteren Niveaus des Wehrs vorgesehen sind, derart dass die Turbine (28) durch von dem Wehr (14) fallendes Wasser (20) antreibbar ist, (e) die Turbine (28) als Schaufelradturbine ausgebildet ist, und (f) sich die Turbinenschaufeln (22), der Rotor (30) und der Stator (104) in Richtung der Längsachse (24) der Welle (56) entlang des überwiegenden Teils der Vorrichtung erstrecken.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung modular zusammengesetzt ist, wobei die Module aus Welle (56), Generator und Turbine (28) entlang der Längsachse verbindbar sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Rotor (30) und Stator (104) entlang der Achse (24) segmentiert sind. (Segmentierung auch innerhalb des Moduls)
  4. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Rotor (30) und Stator (104) mehrpolig ausgebildet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (30) als Kurzschlussläufer ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Frequenzrichter (96) zum Anpassen der Frequenz des erzeugten Stroms an die Frequenz eines Stromnetzes vorgesehen ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (30) oder die Rotorsegmente (120) einen rohrförmigen Träger (32) aus magnetisch leitendem Material umfassen.
  8. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch einen Sensor (98) zum Erfassen der erzeugten elektrischen Energie.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet, durch Mittel (100) zur Steuerung und Regelung der vom Sensor (98) erfassten Messwerte.
  10. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch Mittel (126) zur Einstellung des Abstandes zwischen der Achse (24) der Turbine (28) und dem Wehr (14).
  11. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (24) der Vorrichtung wehrseitig zum Wasserstrahl angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (56) als Hohlwelle mit abgedichteten Kabeldurchführungen (68) ausgebildet ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (89) ein Gestell (82) zur seitlichen Befestigung am Ufer umfassen.
  14. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zum verdrehsicheren Halter der Welle (56).
  15. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine (28) aus rostfreiem Material, insbesondere Edelstahl, gefertigt ist.
  16. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine (28) ein Rohr (26) mit im wesentlichen in radialer Richtung abstehenden Schaufeln (22) umfasst.
  17. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (22) sich entlang des überwiegenden Teils der Länge des Rohrs (26) erstrecken.
  18. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (22) gegenüber der Turbinenachse (24) geneigt sind.
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