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DE102008037396A1 - Verfahren zur Übertragung von digitalen Signalen - Google Patents

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DE102008037396A1
DE102008037396A1 DE200810037396 DE102008037396A DE102008037396A1 DE 102008037396 A1 DE102008037396 A1 DE 102008037396A1 DE 200810037396 DE200810037396 DE 200810037396 DE 102008037396 A DE102008037396 A DE 102008037396A DE 102008037396 A1 DE102008037396 A1 DE 102008037396A1
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DE
Germany
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Ceased
Application number
DE200810037396
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Neubauer
Reinhold Hopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lear Corp GmbH
Original Assignee
Lear Corp GmbH
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Publication date
Application filed by Lear Corp GmbH filed Critical Lear Corp GmbH
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Publication of DE102008037396A1 publication Critical patent/DE102008037396A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L69/00Network arrangements, protocols or services independent of the application payload and not provided for in the other groups of this subclass
    • H04L69/30Definitions, standards or architectural aspects of layered protocol stacks
    • H04L69/32Architecture of open systems interconnection [OSI] 7-layer type protocol stacks, e.g. the interfaces between the data link level and the physical level
    • H04L69/322Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions
    • H04L69/324Intralayer communication protocols among peer entities or protocol data unit [PDU] definitions in the data link layer [OSI layer 2], e.g. HDLC

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Small-Scale Networks (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von digitalen Datensignalen zwischen mindestens zwei in einem LAN-Netzwerk vorhandenen Prozessoren. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Übertragung der digitalen Datensignale ausschließlich über die den Prozessoren zugeordneten, vom Medium unabhängigen Halbleiterbausteinen, sogenannten MAC-Bausteinen, unter Verwendung eines speziellen Protokolls mit einem Header-Datenblock und einem Message-Datenblock erfolgt, wobei in der hohen Empfangsebene nach dem OSI-Schichtmodell auch die Daten der niedrigen Emfpangsebene enthalten sind und für die Auswertung der Nachricht die hohe Empfangsebene zuständig ist, während die Daten der niedrigen Empfangsebene die Fehlerbearbeitung übernehmen und in Abhängigkeit von dem benutzten Datenkanal die Nachrichten gespeichert oder weitergeleitet werden und die einlaufenden Daten zunächst in einem FIFO-Speicher für die Analyse zwischengespeichert werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von digitalen Datensignalen zwischen mindestens zwei in einem LAN-Netzwerk vorhandenen Prozessoren.
  • Prozessoren oder Rechner werden beispielsweise für Steuerungszwecke in einem Kraftfahrzeug verteilt eingesetzt und sind über ein lokales Netz (LAN) miteinander verbunden. Die Struktur kann dabei so aufgebaut sein, dass ein Client-Server-Netzwerk entsteht oder ein Peer-to-Peer-Netzwerk aus einer Gruppe von gleichberechtigten Rechnern. Jeder dieser Rechner oder Prozessoren kann seine Dienste als Server oder Client wahrnehmen. Sind die Prozessoren über eine Bus-Topologie im lokalen Netz miteinander verbunden, so erfolgt dies über einen gemeinsamen Leiter. Übertragen dabei zwei Rechner zur gleichen Zeit über den Bus Daten, so kommt es zu einer Kollision. Die Informationen überlagern sich und können nicht mehr vom Empfänger gelesen werden. Um dies zu verhindern, muss dafür Sorge getragen werden, dass in der Zeit, in der eine Datenübertragung stattfindet, andere Stationen keine Daten auf den Bus übertragen dürfen. Die Rechner oder Prozessoren können auch in der Stern-Topologie über einen Knoten miteinander verbunden oder an einem Ring angeschlossen sein. Auch in diesen Netztopologien muss dafür Sorge getragen werden, dass keine Datenüberlagerungen stattfinden.
  • Der Kommunikationsablauf zwischen zwei Rechnern erfolgt nach fest vorgegebenen Regeln und Bestimmungen. Damit die Kommunikation stattfinden kann, hat die ISO dazu für lokale Netzwerke einen Standard entwickelt, der die Kompatibilität ermöglicht. Dieser Standard ist im OSI-Referenzmodell (OSI = Open System Interconnection) festgehalten. Die Regeln und Bestimmungen stellen die Netzwerkprotokolle dar. Der Ablauf einer Kommunikation zwischen dem Sender und dem Empfänger in einem lokalen Netzwerk erfolgt dabei in sieben Schichtenebenen, wobei die sich gegenüber liegenden Schichten des Senders und Empfängers übereinstimmende Protokolle aufweisen müssen. Die Schichten L1 bis L3 sind die transportorientierten Schichten, die zur niederen Ebene gehören, ebenso wie die Schicht L4, die Transportschicht. Die vier Schichten L1 bis L4 beinhalten Protokolle, die den Transport von Daten festlegen. Die nachfolgenden Schichten L5 bis L7 sind die Anwenderschichten in einer höheren Ebene, die die Bedingungen festlegen, die die Teilnehmer an einem Kommunikationsprozess erfüllen müssen, damit ihr Datenaustausch über die transportierenden Schichten erfolgreich verläuft. Die Schichten L5 bis L7 stellen die höhere Empfangsebene dar.
  • Eine Nachricht des Senders wird in der Anwendungsschicht L7 durch ein Programm des Prozessors, der die sendende Station darstellt, in Form eines Datenpaketes erzeugt. Jede der nachfolgenden Schichten ergänzt diese Nachricht mit weiteren Daten. Diese Daten enthalten eine für die jeweilige Schicht spezifische Steuerinformation. Diese Information wird in einem Header zusammengefaßt und an den Anfang der Nachricht gestellt. Die Steuerinformationen sorgen dafür, dass die Daten einer Schicht auf der Senderseite in der entsprechenden gleichen Schicht auf der Empfängerseite verarbeitet werden können. Die Bitübertragungsschicht L1 hängt der Nachricht zusätzlich noch einen Trailer (Anhang) an. Er ermöglicht die Überprüfung der Datenübertragung auf Fehler. Daneben sorgt die Schicht L1 für die Umwandlung des Datenpaketes mit allen Steuerinformationen in einem Bitstrom, der über das Übertragungsmedium, z. B. Kabel, zur Übertragungsschicht L1 des Empfängers gelangt. Er durchläuft dort nacheinander die nachfolgenden Schichten L1 bis L7. Dabei werden die Steuerinformationen, die senderseitig zugefügt worden sind, nach ihrer Verarbeitung wieder entfernt. Nach Durchlaufen der Anwendungsschicht L7 steht die Nachricht des Senders dem Empfänger zur Verfügung.
  • Das Protokoll der Bitübertragungsschicht L1 legt fest, wie die Übertragung der Daten zwischen Sender und Empfänger erfolgt, sowie die Eigenschaften des physikalischen Übertragungsmediums. Ferner ist angesprochen, Simplexbetrieb, Duplexbetrieb, Bitrate, Art der Übertragung und gegebenenfalls das Übertragungsmedium. Die Sicherungsschicht L2 sorgt für die Codesicherung, Erkennung und Korrektur von Übertragungsfehlern. Ist eine Korrektur nicht möglich, erfolgt eine Meldung an die nachfolgende Vermittlungsschicht L3. Weiter werden in der Sicherungsschicht die übertragenen Datenbits zu Blöcken zusammengefasst, die als Datenrahmen oder Frames bezeichnet werden. Die Sicherungsschicht enthält auch Maßnahmen, mit denen der Empfänger den Datenfluss so steuern kann, dass die empfangende Station nicht mit Daten überflutet wird. Die Vermittlungsschicht L3 sorgt ferner für die Auswahl der Verbindungswege zwischen Sender und Empfänger.
  • Für die Punkt-zu-Punkt-Übertragung von einem Prozessor zum anderen ist es ferner bei der Ethernet-Netzübertragung bekannt, mit dem Prozessor einen vom Medium unabhängigen Baustein, einen sogenannten MAC, einzusetzen, der wiederum mit einem PHY, einem speziellen Halbleiterbaustein oder einer funktionellen Gruppe eines Schaltkreises verbunden ist, der dem digitalen Zugriff auf den moduliert betriebenen Kanal dient. Der PHY ist für die Codierung und Decodierung von Daten zwischen einem reinen digitalen Signal und einem modulierten analogen zuständig.
  • Er bildet die physikalische Schnittstelle. Der PHY ist bei Embedded Systemen integriert und stellt eine Brücke zwischen der digitalen und der analogen elektrischen Verbindungsebene der Schnittstelle dar. Dieser PHY ist relativ teuer.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Datenübertragung zwischen zwei miteinander kommunizierenden Prozessoren oder Rechnern in einem LAN-Netzwerk anzugeben, das mit vereinfachten Mitteln eine gesicherte Kommunikation zwischen zwei Prozessoren oder Rechnern gewährleistet.
  • Die Aufgabe löst die Erfindung dadurch, dass die Kommunikation zwischen den Prozessoren oder Rahmen ausschließlich nur unter Verwendung je eines einem Prozessor oder Rahmen zugeordneten MACs und eines speziellen Protokolls gemäß dem im Anspruch 1 angegebenen Verfahren erfolgt.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Übertragung der digitalen Datensignale ausschließlich nur über die den Prozessoren zugeordneten, vom Medium unabhängigen Halbleiterbausteinen, sogenannten MAC-Bausteinen, unter Verwendung eines speziellen Protokolls mit einem Header-Datenblock und einem Message-Datenblock erfolgt, wobei in der hohen Empfangsebene nach dem OSI-Schichtmodell auch die Daten der niedrigen Empfangsebene enthalten sind und für die Auswertung der Nachricht die hohe Empfangebene zuständig ist, während die Daten der niedrigen Empfangsebene die Fehlerbearbeitung übernehmen und in Abhängigkeit von dem benutzten Datenkanal die Nachrichten gespeichert oder weitergeleitet werden und die einlaufenden Daten zunächst in einem FIFO-Speicher für die Analyse zwischengespeichert werden.
  • Der niedrige Sende- und Empfangspfad weist zwei Prozessoren auf, einen für das Senden und den anderen zum Empfangen der Daten, die für das Senden und Empfangen einerseits und für die Fehlerbearbeitung andererseits zuständig sind. Die höhere Übertragungsebene ist ebenfalls dafür zuständig, den Datenstrom in andere Datenkanäle umzuleiten, ferner für die Auswertung der empfangenen Datenströme.
  • Die Datenpakete werden in strenger Reihenfolge gesendet und empfangen. Es ist nicht möglich, ein Datenpaket zu versenden/empfangen, bevor ein anderes Paket komplett versendet/empfangen wurde. Die verschiedenen Datenkanäle werden benutzt, um die Datenströme mit verschiedenen Datenstrukturen handhaben zu können, wie eine komprimierte Übertragung oder das Speichern von Nachrichten von anderen Übertragungsprotokollen. Die hohe Empfangsebene enthält dabei die Daten der niedrigeren Empfangsebene. Die Prozessoren stehen mit einem Nachrichten-FIFO in enger Verbindung. Der erfolgreiche Erhalt einer Nachricht wird von der hohen Empfangsebene über Ereignisse oder Signale registriert, was von dem OSI-Modell abhängt. Die hohe Empfangsebene ist auch für die Auswertung der Nachrichten zuständig. Abhängig von dem benutzten Datenkanal leitet die hohe Empfangsebene die Nachricht zu der gewünschten Verzweigung.
  • Das dabei verwendete Protokoll zeichnet sich dadurch aus, dass die Schichten L2 bis L6 des OSI-Layers zu einer Schicht zusammengefasst sind, wobei segmentierte Daten im oberen Layer und über die Bereitstellung eines speziellen Übertragungskanals für segmentierte Daten im unteren Layer abgearbeitet werden. Die Übertragungskanäle entsprechen dabei den Ports beim TCP/IP-Protokoll. Die Schicht L5 des OSI-Layers kann dabei komplett entfallen.
  • Die Sicherung der Datenpakete gegen einen Datenverlust erfolgt durch Vergleich von Ziel- und Quell-Paketzählern. Dazu müssen die Datenpakete im Gegensatz zu anderen LAN-Protokollen in strikter Reihenfolge übertragen werden. Im Gegensatz zum TCP/IP-Protokoll wird ein Paket-Retry nicht vom Absender eines Datenpaketes nach Ablauf eines Timers erneut automatisch angetriggert, sondern muss vom Empfänger aktiv beim Absender angestoßen werden.
  • Die niedrigere Empfangsebene übernimmt die komplette Fehlerbearbeitung. Hierzu sind in der Software zwei Fehlerbearbeitungsmechanismen enthalten. Die hauptsächliche Fehlerbearbeitung wird durch Vergleich der Quellen und Zielortadressen beider Prozessoren durchgeführt. Die aktuell empfangene Quelle des einen Prozessors wird mit der zuletzt empfangenen Quellenangabe verglichen. Wenn die Differenz zwischen der vorherigen und der aktuellen Quellenangabe zu groß ist, ist ein Fehler aufgetreten und das fehlende Paket wird noch einmal angefordert, indem eine Wiederholungsaufforderung vom Empfänger an den Sender geschickt wird. Die Wiederholungsaufforderung wird dabei direkt über eine niedrige Übertragungsebene verschickt, ohne in den FIFO der höheren Übertragungsebene einzugreifen. Die Wiederholungsaufforderung enthält die Angabe über die fehlende Quelle (die letzte bekannte Quellenangabe mit einer zusätzlichen).
  • Während auf Erhalt der fehlenden Nachricht gewartet wird, werden alle Nachrichten mit falschen Quellenangaben ignoriert. Nur Wiederholungsaufforderungen von der Empfangsebene werden akzeptiert, um eine Sperrung des Systems zu verhindern. Falls eine fehlende Nachricht nicht nach einem bestimmten Zeitlimit erhalten wird, wird eine Neusynchronisation der Quellen- und Zielortangabe durchgeführt, um einen normalen Betriebsmodus wiederherzustellen.
  • Die zweite Fehlerbehandlung ist wie beim OSI-Schichtmodell als spezieller 4-Byte-Magic-Wert am Ende der Datenframes angegeben, um zu überprüfen, ob die Daten beschädigt sind. Wenn der Magic-Wert am Ende der Datenframes fehlt, wird der Datenframe ignoriert. Es ist auch möglich, einen CRC 16 (cyclic redundancy check) zu berechnen anstatt eines Magic-Wertes. Vor Beginn der Übertragung bzw. Kopie eines Blocks der Daten wird ein CRC-Wert berechnet. Nach Abschluss der Transaktion wird der CRC Wert erneut berechnet. Abschließend werden beide Prüfwerte verglichen. Dies sollte nur ausnahmsweise erfolgen, da die Verwendung zu einem Ausführungsmangel bei hoher Busladung führen kann. Dennoch kann die Berechnungsmethode eine nützliche Fehlersuchmöglichkeit für die Schnittstelle sein, da CRC so ausgelegt ist, dass Fehler bei der Übertragung der Daten, wie sie beispielsweise durch Rauschen auf der Leitung verursacht werden können, fast immer entdeckt werden. Zusätzlich sind weitere Fehlerbearbeitungsmechanismen in die Hardware eingefügt. Die eingebaute Software ist nur für die Auswertung der Hardwareunterbrechungen zuständig, die feststellt, wenn ein Fehler von der FEC-Hardware gefunden wird. Abhängig vom festgestellten Fehler wird der erhaltene Datenrahmen bearbeitet oder ignoriert. Die niedrige Übertragungsebene erhält die Daten vom FIFO der hohen Übertragungsebene. Sie ändert den Status der Nachricht, die sich im Nachrichtenspeicher FIFO befindet, zu „STATE_IS_Send” und definiert die Quellenanzeige für diese Nachrichtenerhöhung der vorhergehenden Quellenanzeige. Der Nachrichtenframe ist dann erstellt und die Nachricht wird an die FEC (Fast Ethernet Controller) Hardware weitergegeben, die die niedrige Bearbeitungsebene ausführen wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind in den abhängigen Unteransprüchen im Einzelnen angegeben.
  • Im Anspruch 2 ist angegeben, dass die Schichten L2 bis L6 des OSI-Layers zu einer Schicht zusammengefasst sind, wobei segmentierte Daten im oberen Layer und über die Bereitstellung eines speziellen Übertragungskanals für segmentierte Daten im unteren Layer abgearbeitet werden.
  • Im Anspruch 3 ist angegeben, dass die Datenpakete in strikter Reihenfolge übertragen werden und dass die Sicherung der Datenpakete gegen einen Datenverlust durch Vergleich von Ziel- und Quell-Paketzählern erfolgt.
  • Im Anspruch 4 ist angegeben, dass die Stuktur des gesendeten Frame Headers mindestens enthält:
    eine 8-Bit-Zieladresse,
    eine 8-Bit-Zieltransportkanalinformation,
    einen 16-Bit-Zielflag,
    einen 16-Bit-Zielinformationszähler,

    und der empfangene Frame Header:
    eine 8-Bit-Quellenadresse,
    eine 8-Bit-Quellentransportinformation,
    einen 16-Bit-Quellenflag,
    einen 16-Bit-Quellenzähler und
    der Message-Datenblock eine 16-Bit-Message-Dateninformation für die im Datenblock übertragenen Mitteilungsdaten.
  • Im Anspruch 5 sind folgende Merkmale enthalten:
    Die Struktur des Message-Datenblockes enthält folgende Informationen:
    eine 8-Bit-Information über den Typ der Information,
    eine 16-Bit-Information über die Länge der Information,
    eine 16-Bit-Statusinformation,
    eine 16-Bit-Transportkanalinformation,
    einen 16-Bit-Quellenzähler zur Feststellung der Richtigkeit der erhaltenen Datenblöcke und
    eine 8-Bit- oder 16-Bit-Mitteilungsinformation.
  • Im Anspruch 6 ist angegeben, dass der Zielzähler dem sendenden Prozessor mitteilt, welche Informationen er bereits erhalten und anhand des Quellenzählers überprüft oder bei Empfang festgestellt hat, dass die empfangenen Bits nicht der Sollvorgabe entsprechen, und er einen Anforderungsbefehl aussendet, um ein neues Paket anzufordern.
  • Die Basis für das Protokoll ist die in der 1 dargestellte Hardware-Architektur.
  • Die Datenpakete, die übertragen werden, sind in der hohen Sendeschicht enthalten und weisen folgende Struktur auf:
    Figure 00090001
  • Die Struktur des Rahmens des Kopfes ist beispielsweise folgende:
    Figure 00090002
  • Ein Protokoll, das auf dieser Basis zusammengestellt ist, ermöglicht die Kommunikation nur über den MAC. Somit ist hierdurch eine wesentliche Kostenreduzierung gegeben, ohne dass die Funktionssicherheit in Frage gestellt ist.
  • 2 zeigt in Form eines Blockbildes die Zusammenfügung der Applikationen und der unteren Layer-Ebene in eine gemeinsame physikalische Ebene auf der Senderseite und die Zuordnung auf der Empfängerseite.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Übertragung von digitalen Datensignalen zwischen mindestens zwei in einem LAN-Netzwerk vorhandenen Prozessoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der digitalen Datensignale ausschließlich über die den Prozessoren zugeordneten, vom Medium unabhängigen Halbleiterbausteinen, sogenannten MAC-Bausteinen, unter Verwendung eines speziellen Protokolls mit einem Header-Datenblock und einem Message-Datenblock erfolgt, wobei in der hohen Empfangsebene nach dem OSI-Schichtmodell auch die Daten der niedrigen Empfangsebene enthalten sind und für die Auswertung der Nachricht die hohe Empfangebene zuständig ist, während die Daten der niedrigen Empfangsebene die Fehlerbearbeitung übernehmen und in Abhängigkeit von dem benutzten Datenkanal die Nachrichten gespeichert oder weitergeleitet werden und die einlaufenden Daten zunächst in einem FIFO-Speicher für die Analyse zwischengespeichert werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten L2 bis L6 des OSI-Layers zu einer Schicht zusammengefasst sind, wobei segmentierte Daten im oberen Layer und über die Bereitstellung eines speziellen Übertragungskanals für segmentierte Daten im unteren Layer abgearbeitet werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenpakete in strikter Reihenfolge übertragen werden und dass die Sicherung der Datenpakete gegen einen Datenverlust durch Vergleich von Ziel- und Quell-Paketzählern erfolgt.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stuktur des gesendeten Frame Headers mindestens enthält: eine 8-Bit-Zieladresse, eine 8-Bit-Zieltransportkanalinformation, einen 16-Bit-Zielflag, einen 16-Bit-Zielinformationszähler, und der empfangene Frame Header: eine 8-Bit-Quellenadresse, eine 8-Bit-Quellentransportinformation, einen 16-Bit-Quellenflag, einen 16-Bit-Quellenzähler und der Message-Datenblock eine 16 Bit Message-Dateninformation für die im Datenblock übertragenen Mitteilungsdaten.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur des Message-Datenblockes folgende Informationen enthält: eine 8-Bit-Information über den Typ der Information, eine 16-Bit-Information über die Länge der Information, eine 16-Bit-Statusinformation, eine 16-Bit-Transportkanalinformation, einen 16-Bit-Quellenzähler zur Feststellung der Richtigkeit der erhaltenen Datenblöcke und eine – 8 Bit – oder 16-Bit-Mitteilungsinformation.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zielzähler dem sendenden Prozessor mitteilt, welche Informationen er bereits erhalten und anhand des Quellenzählers überprüft oder bei Empfang festgestellt hat, dass die empfangenen Bits nicht der Sollvorgabe entsprechen, und er einen Anforderungsbefehl aussendet, um ein neues Paket anzufordern.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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