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DE102008036201A1 - Druckrolle für Drillmaschinen - Google Patents

Druckrolle für Drillmaschinen Download PDF

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DE102008036201A1
DE102008036201A1 DE200810036201 DE102008036201A DE102008036201A1 DE 102008036201 A1 DE102008036201 A1 DE 102008036201A1 DE 200810036201 DE200810036201 DE 200810036201 DE 102008036201 A DE102008036201 A DE 102008036201A DE 102008036201 A1 DE102008036201 A1 DE 102008036201A1
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Germany
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seed drill
soil
frame
teeth
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DE200810036201
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Der Landwehr Willi Auf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/066Devices for covering drills or furrows
    • A01C5/068Furrow packing devices, e.g. press wheels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
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    • A01C5/062Devices for making drills or furrows
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Sowing (AREA)

Abstract

Druckrolle für Drillmaschinen, mit einem drehbar an einem Gestell der Drillmaschine gelagerten Rollenkörper (12), der mit einer Lauffläche (18) auf dem Boden abrollt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnkranz (26) mit über die Lauffläche (18) überstehenden Zähnen (28) lösbar an dem Rollenkörper (12) angebracht ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckrolle für Drillmaschinen, mit einem drehbar an einem Gestell der Drillmaschine gelagerten Rollenkörper, der mit einer Lauffläche auf dem Boden abrollt.
  • Eine Drillmaschine mit einer solchen Druckrolle wird in DE 203 08 821 U1 beschrieben. Der Rollenkörper dieser Druckrolle ist eine Speichenrolle aus bruchsicherem Sphäroguß, deren Lauffläche durch einen Reifen mit trapezförmigem Querschnitt gebildet wird. Die Druckrolle ist in Fahrtrichtung der Drillmaschine hinter einem Säschar, beispielsweise einem Scheibenschar, angeordnet und dient dazu, die vom Säschar gezogene Rille im Boden, in die das Saatgut abgelegt wurde, wieder zu schließen und den Boden leicht anzudrücken.
  • Drillmaschinen mit solchen Gußdruckrollen sind besonders wirkungsvoll auf schweren, festen und trockenen Böden, da die Druckrolle in jeder Saatreihe den festen Boden zerkleinert, das Saatgut abdeckt und einen guten Bodenschluß für eine nachhaltige Wasser- und Nährstoffversorgung der Pflanzen gewährleistet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druckrolle dieser Art zu schaffen, die sich besser an bestimmte Bodenbedingungen anpassen läßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Druckrolle der eingangs genannten Art gelöst, bei der ein Zahnkranz mit über die Lauffläche überstehenden Zähnen lösbar an dem Rollenkörper angebracht ist.
  • In nassen Perioden können die herkömmlichen, verhältnismäßig schweren Druckrollen aus Sphäroguß auf empfindlichen, feuchten, abgesetzten Böden unter Umständen zuviel Druck ausüben, so daß der Boden zu stark verdichtet wird und die Pflanzen in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden können. Das wird bei der erfindungsgemäßen Druckrolle dadurch vermieden, daß an dem Rollenkörper zusätzlich ein Zahnkranz angebracht wird. Wenn die Druckrolle auf dem Boden abrollt, schneiden die Zähne des Zahnkranzes in den Boden ein, so daß eine streifenweise Öffnung des Bodens unmittelbar neben der Saatreihe erreicht wird. Dadurch kann der Boden besser atmen und abtrocknen. Die dadurch erzeugte offene, rauhe Struktur des Bodens sorgt für verbesserten Erosionsschutz bei neuen Niederschlägen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Druckrolle;
  • 2 + 3 Teilschnitte durch Druckrollen gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen; und
  • 4 eine Drillmaschine mit einer Druckrolle gemäß 1.
  • Die in 1 gezeigte Druckrolle 10 weist einen Rollenkörper 12 aus Gußeisen (Sphäroguß) auf, der die Form eines auf fünf Speichen 14 abgestützten Reifens 16 hat. Die äußere Umfangsfläche des Reifens 16 bildet eine Lauffläche 18, mit der die Druckrolle auf dem Boden abrollt.
  • Wie deutlicher in 2 zu erkennen ist, hat der Reifen 16 einen trapezförmigen Querschnitt, so daß die Lauffläche 18 schräg zur Achse der Druckrolle angestellt ist und auf einer Seite etwas stärker in den Boden eindrückt.
  • Die Speichen 14 laufen in der Mitte zu einer Nabe 20 zusammen und weisen im Bereich der Nabe 20 vier Schraubenlöcher 22 auf, die eine lösbare Befestigung der Druckrolle an einem drehbaren Radträger einer Drillmaschine 24 ermöglichen (4).
  • In 1 und 2 ist zu erkennen, daß an der Seitenfläche des Rollenkörpers 12, auf der Seite, auf der der Reifen 16 den größten Außendurchmesser hat, ein scheibenförmiger Zahnkranz 26 angebracht ist. Der Zahnkranz 26 wird beispielsweise durch eine Scheibe aus Stahl gebildet und weist an seinem äu ßeren Umfang im gezeigten Beispiel zweiunddreißig trapezförmige Zähne 28 auf, die radial über die Lauffläche 18 überstehen.
  • Der Zahnkranz 26 ist insgesamt ringförmig und bildet am inneren Umfangsrand fünf nach innen vorspringende Ohren 30, die jeweils eine Befestigungsschraube 32 aufnehmen. Mit den insgesamt fünf Befestigungsschrauben 32 ist der Zahnkranz 26 lösbar am Rollenkörper 12 befestigt. Jede Befestigungsschraube 32 durchsetzt eine der Speichen 14 des Rollenkörpers und trägt bei dem in 1 und 2 gezeigten Beispiel eine Distanzhülse 34, die als Abstandshalter zwischen der Speiche 14 und dem Zahnkranz dient.
  • Auf der Rückseite des Rollenkörpers trägt jede Befestigungsschraube eine Mutter 36. Durch Anziehen dieser Mutter kann der Zahnkranz 26 fest gegen die Seitenfläche des Reifens 16 gespannt werden.
  • 3 zeigt ein leicht modifiziertes Ausführungsbeispiel, bei dem der Rollenkörper 12 am äußeren Ende jeder Speiche 14 ein ebenes Plateau 36 bildet, dessen Grundriß etwa dem Grundriß der Ohren 32 des Zahnkranzes 26 entspricht und in der seitlichen Begrenzungsebene des Reifens 16 liegt, so daß sich der Zahnkranz 26 mit seinen Ohren satt an die Plateaus 36 anlegen kann und somit auf die Distanzhülsen 34 verzichtet werden kann.
  • In 4 sind zwei der oben beschriebenen Druckrollen 10 in montierter Stellung an der Drillmaschine 24 gezeigt. Die Druckrollen 10 sind drehbar an einem Gestell 38 aufgehängt, das auch zugehörige Säschare 40 und Scheiben 42 sowie ein Führungsrad 44 trägt. Die Scheiben 42 und Druckrollen 10 sind in zwei Spuren beiderseits des Gestells 38 angeordnet. Das Gestell ist mit Federn 46 elastisch an einem Rahmen 48 gehalten, der einen Saatgutbehälter 50 trägt.
  • Im Betrieb wird das Gestell 38 durch die Federn 46 leicht gegen den Boden angedrückt, so daß die Scheiben 42 jeweils eine Rille in den Boden ziehen, in die dann mit Hilfe des Säschars 40 das Saatgut abgelegt wird. Durch die nachfolgende Druckrolle 10 wird die Rille wieder geschlossen. Durch den Reifen mit der konischen Lauffläche 18 wird dabei der Boden leicht angedrückt und zerkleinert. Die Zähne des Zahnkranzes 26 dringen neben der Saatreihe in den Boden ein und bewirken so eine leichte Auflockerung des Bodens und zugleich eine Verringerung der Kraft, mit der die Lauffläche der Druckrolle auf dem Boden lastet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20308821 U1 [0002]

Claims (5)

  1. Druckrolle für Drillmaschinen (24), mit einem drehbar an einem Gestell (38) der Drillmaschine gelagerten Rollenkörper (12), der mit einer Lauffläche (18) auf dem Boden abrollt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnkranz (26) mit über die Lauffläche (18) überstehenden Zähnen (28) lösbar an dem Rollenkörper (12) angebracht ist.
  2. Druckrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (26) durch eine Scheibe aus Metall gebildet wird.
  3. Druckrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkörper (12) aus Metallguß hergestellt ist.
  4. Druckrolle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkörper (12) einen auf mehreren Speichen (14) abgestützten Reifen (16) aufweist, der die Lauffläche (18) bildet, und daß der Zahnkranz (26) an den äußeren Enden der Speichen (14) befestigt ist.
  5. Druckrolle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (18) konisch ist und der Zahnkranz (26) sich auf der Seite befindet, auf der die Lauffläche ihren größeren Durchmesser hat.
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