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DE102008035946A1 - Bördelanlage - Google Patents

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DE102008035946A1
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DE
Germany
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sheet metal
metal parts
flange
bed
hold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE200810035946
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Haslbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE200810035946 priority Critical patent/DE102008035946A1/de
Publication of DE102008035946A1 publication Critical patent/DE102008035946A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/02Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal by folding, e.g. connecting edges of a sheet to form a cylinder
    • B21D39/021Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal by folding, e.g. connecting edges of a sheet to form a cylinder for panels, e.g. vehicle doors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/88Making other particular articles other parts for vehicles, e.g. cowlings, mudguards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Abstract

Bei einer Rollbördelanlage mit einem stationären Bördelbett (5) und einem mittels einer Hebevorrichtung zum Bördelbett überführten und auf dieses unter Zwischenlage der zu verbördelnden Blechteile (2, 3) abgesetzten Niederhalter (6) wird erfindungsgemäß eine deutliche Verkürzung des Fertigungszyklus bei gleichzeitiger Verringerung des Investitionsaufwands und der Anlagengröße dadurch erreicht, dass der Niederhalter (6) mit Tragelementen (9, 10) zum Andocken der Blechteile (2, 3) an einer Beladestation versehen ist und die Blechteile gemeinsam mit dem Niederhalter (6) durch die Hebevorrichtung zum Bördelbett (5) transportierbar und auf diesem positionsgenau absetzbar sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Bördelanlage und insbesondere eine Rollbördelanlage, mit einem stationären Bördelbett und einem mittels einer Hebevorrichtung zum Bördelbett überführten und auf dieses unter Zwischenlage der zu verbördelnden Blechteile abgesetzten Niederhalter, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE 10 2006 021 876 A1 ist eine mehrstufige Bördelanlage mit einem transportablen Bördelbett bekannt, welches an einer Beladestation mit den zu verbördelnden Blechteilen belegt und dann gemeinsam mit diesen mittels einer Hebevorrichtung, z. B. eines Transportroboters, nacheinander an eine Vor- und anschließend an eine Fertigbördelstation überführt wird, wo die Blechteile schrittweise zunächst mit einer Falzkante versehen und dann endgültig miteinander verbunden werden.
  • Bei größeren Bördelanlagen der eingangs genannten Art hingegen, etwa in Form von Rollbördelanlagen, die zur Bearbeitung ausgedehnter Blechteile ein aus Gewichtsgründen stationäres Bördelbett und einen separaten, die Blechteile auf dem Bördelbett festspannenden Niederhalter benötigen, werden die Blechteile nicht manuell, sondern mit Hilfe eines Hebezeugs in das Bördelbett eingelegt und anschließend wird der Niederhalter zumeist ebenfalls aus Gewichtsgründen wiederum nicht manuell, sondern mit Hilfe einer weiteren Hebevorrichtung auf die Bleche aufgesetzt, woraufhin diese dann durch ein ein- oder mehrstufiges Bördelwerkzeug miteinander verbunden werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bördelanlage der eingangs genannten Art so auszubilden, dass die Belegung des Bördelbetts mit den Blechteilen und dem Niederhalter beschleunigt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Bördelanlage gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Bördelanlage wird auf einen Blechteiltransport mit einem mobilen Bördelbett verzichtet und dennoch auf zeit-, kosten- und platzsparende Weise sichergestellt, dass die Blechteile und der Niederhalter nicht mehr in aufeinanderfolgenden Arbeitstakten durch separate Hebevorrichtungen auf das Bördelbett aufgesetzt werden müssen, sondern dieses mit Hilfe einer einzigen Hebevorrichtung, vorzugweise in Form eines Transportroboters, und in einem einzigen Arbeitsschritt sowohl mit dem Niederhalter als auch mit den Blechteilen belegt wird. Dies bringt eine deutliche Verkürzung des Fertigungszyklus bei gleichzeitiger Verringerung des Investitionsaufwands und der Anlagengröße.
  • In besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind die Blechteile im verbördelten Zustand ebenfalls gemeinsam mit dem Niederhalter durch die Hebevorrichtung vom Bördelbett zu einer Blechteil-Entladestation verfahrbar, so dass auch die Entnahme der Blechteile auf gleich fertigungsgünstige Weise wie beim Beladevorgang erfolgt.
  • Im Hinblick auf eine baulich einfache und exakte Positionierung der Blechteile am Niederhalter empfiehlt es sich, an diesem einerseits die Blechteile durchgreifende Zentrierstifte und andrerseits die Blechteile untergreifende, unmittelbar vor dem Aufsetzen auf das Bördelbett gelöste Spannelemente vorzusehen, welche vorzugsweise automatisch elektrisch oder pneumatisch betätigt werden.
  • Um Fehlausrichtungen der Blechteile beim Aufsetzen der Blechteile, etwa nach Lösen der Spannelemente, zu verhindern, sind am Bördelbett in weiterer, bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung Federbeine angeordnet, die die Blechteile vor dem Aufsetzen auf das Bördelbett nachgiebig abstützen und am Niederhalter angedrückt halten, unmittelbar bevor dieser seine Endposition erreicht und dann am Bördelbett verriegelt wird.
  • Die Erfindung wird nunmehr anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen in stark schematisierter Darstellung:
  • 1 eine Rollbördelanlage nach der Erfindung mit einer Belade-, einer Bördel- und einer Entnahmestation in der Aufsicht; und
  • 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des Niederhalters und des Bördelbetts der in 1 gezeigten Bördelanlage in der Hubendphase des Niederhalters.
  • Die in den Fign. gezeigte Rollbördelanlage enthält eine Beladestation 1 für die zu verbördelnden Blechteile 2, 3, eine Bördelstation 4 mit einem stationären Bördelbett 5, sowie einen zugeordneten Niederhalter 6, eine Blechteil-Entladestation 7 und einen zwischen den einzelnen Stationen 1, 4 und 7 umsteuerbaren Transportroboter 8, welcher den Niederhalter 6 zunächst zu der Beladestation 1 befördert, wo dieser mit den zu verbördelnden Blechteilen 2, 3 bestückt wird, und den Niederhalter 6 dann gemeinsam mit den daran angedockten Blechteilen 2, 3 auf dem Bördelbett 5 absetzt und nach Beendigung des Bördelvorgangs zu der Entladestation 7 transportiert, an der die Blechteile 2, 3 dem Niederhalter 6 entnommen werden, woraufhin dieser durch den Transportroboter 8 erneut zur Beladestation 1 zurückgeführt und dort blechteilbeladen werden kann.
  • Wie die 2 im Einzelnen zeigt, enthält der Niederhalter 6 mehrere Zentrierstifte 9, die die übereinanderliegenden, aber noch unverbördelten Blechteile 2, 3 beim Andocken an der Beladestation 1 durchgreifen und exakt am Niederhalter 6 positionieren, sowie gleichförmig über den Umfang des Niederhalters 6 verteilte, automatisch z. B. elektrisch oder pneumatisch betätigte Spannelemente 10, welche die Blechteile 2, 3 randseitig untergreifen und dadurch am Niederhalter 6 sichern. Die Spannelemente 10 werden kurz, etwa 10 mm, vor dem Aufsetzen des Niederhalters 6 auf dem Bördelbett 5 gelöst, und damit die Blechteile 2, 3 in der Freigabestellung der Spannelemente 10 nicht unkontrolliert auf das Bördelbett 5 herabfallen, sind an diesem Federstützen 11 vorgesehen, die die Blechteile 2, 3 in der Hubendphase am Niederhalter 6 angedrückt halten und konform zur Absenkbewegung des Niederhalters 6 entgegen der Federkraft zurückgefahren werden. Dabei wird der Niederhalter 6 durch die Zentrierstifte 9 oder ähnliche Zentrierflächen positionsgenau zum Bördelbett 5 ausgerichtet und in der Endposition durch wiederum automatisch z. B. elektrisch oder pneumatisch betätigte Verriegelungselemente 12, welche in der Verriegelungsstellung mit entsprechenden Gegenelementen 13 am Bördelbett 5 zusammenwirken, mit diesem verspannt, so dass die Blechteile 2, 3 nunmehr zwischen der Auflagefläche 14 des Bördelbetts 5 und einer oder mehreren, starr mit dem Niederhalter 6 verbundenen, in den zu verbördelnden Randbereichen der Blechteile 2, 3 flächenkonform an diese angepressten Druckleisten 15 festgeklemmt werden, woraufhin die Blechteile 2, 3 mit Hilfe eines – z. B. robotergeführten – Rollenwerkzeugs 16 miteinander verbördelt werden.
  • Nach Beendigung des Bördelvorgangs werden die Verriegelungselemente 12 gelöst und der Niederhalter 6 durch den Transportroboter 8 angehoben, wobei die Blechteile 2, 3 in der ersten Hubphase durch die Federstützen 11 am Niederhalter 6 angedrückt bleiben, bis die Spannelemente 10 erneut unter die Blechteile 2, 3 eingerückt werden, woraufhin der Niederhalter 6 zusammen mit den Blechteilen 2, 3 durch den Transportroboter 8 zur Entladestation 7 überführt wird, wo die Blechteile 2, 3 nach Lösen der Spannelemente 10 entnommen werden. Anschließend schwenkt der Transportroboter 8 mit dem nunmehr unbeladenen Niederhalter 6 zur Beladestation 1 zurück und der nächste Fertigungszyklus kann beginnen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006021876 A1 [0002]

Claims (6)

  1. Bördelanlage, insbesondere Rollbördelanlage, mit einem stationären Bördelbett und einem mittels einer Hebevorrichtung zum Bördelbett überführten und auf dieses unter Zwischenlage der zu verbördelnden Blechteile abgesetzten Niederhalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (6) mit Tragelementen (9, 10) zum Andocken der Blechteile (2, 3) an einer Beladestation (1) versehen ist und die Blechteile gemeinsam mit dem Niederhalter durch die Hebevorrichtung (8) zum Bördelbett (5) transportierbar und auf diesem positionsgenau absetzbar sind.
  2. Bördelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechteile (2, 3) im verbördelten Zustand gemeinsam mit dem Niederhalter (6) durch die Hebevorrichtung (8) vom Bördelbett (5) zu einer Blechteil-Entladestation (7) verfahrbar sind.
  3. Bördelanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Tragelemente am Niederhalter (6) einerseits die Blechteile (2, 3) durchgreifende Zentrierstifte (9) und andererseits die Blechteile untergreifende Spannelemente (10) vorgesehen sind.
  4. Bördelanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (10) automatisch elektrisch oder pneumatisch betätigt sind.
  5. Bördelanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bördelbett (5) mit die Blechteile (2, 3) in der Hubendphase des Niederhalters (6) nachgiebig abstützenden Federbeinen (11) bestückt ist.
  6. Bördelanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Hebevorrichtung (8) ein Transportroboter vorgesehen ist.
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