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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen zweier Paillettenbänder in
einer Stickmaschine, und spezieller betrifft sie eine Vorrichtung zum
Zuführen
eines aus zwei Paillettenbändern
ausgewählten
Paillettenbands unter Verwendung eines Antriebsmotors in einer Stickmaschine.
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Beschreibung der einschlägigen Technik
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Eine
Vorrichtung, die Stickvorgänge
unter Verwendung von Pailletten in einer Stickmaschine ausführt, ist
als Paillettenzuführvorrichtung
bekannt. Die Pailletten werden auch als Flitter bezeichnet, und damit
werden Verzierungsgegenstände
bezeichnet, die mit einer Anzahl von Farben, Größen und Formen an Stoff genäht werden.
Eine Paillettenzuführvorrichtung
wird optional an einer Stickmaschine installiert, und sie wird in
Zusammenwirkung mit dieser synchron angetrieben.
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Eine
Paillettenzuführvorrichtung
ist so ausgebildet, dass sie Pailletten derselben Farbe, Form oder
Größe unter
Verwendung einer Nadel an Stoff näht. Infolge dessen ist es erforderlich,
abhängig
von den Farben, Formen und Größen der
an den Stoff genähten
Pailletten verschiedene Paillettenzuführvorrichtungen an einer Stickmaschine
zu installieren.
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Ferner
ist eine normale Stickmaschine so ausgebildet, dass sie einen Faden
einer ausgewählten
Farbe durch eine Nadel führt, den
Stoff mit einer vorbestimmten Form unter Verwendung eines Stickrahmens
(oder einer Palette) festhält
und einen vorbestimmten Stickvorgang durch den farbigen Faden am
Stoff ausführt,
während
sich die Nadel nach oben und unten bewegt. Dieser Stickrahmen wird
in einer zweidimensionalen Ebene entlang einer X- oder einer Y-Achse
auf Grundlage eingestanzter Daten frei transportiert, so dass automatisch
ein spezifiziertes, vorgegebenes Muster erzeugt wird.
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Nun
wird unter Bezugnahme auf die 1 eine herkömmliche
Pailletteneinheit oder eine herkömmliche
Paillettenzuführvorrichtung 10 beschrieben.
An einer Seite eines Kopfs 20 in einer Stickmaschine wird
ein Träger 30 befestigt.
Ein Motor, der integral vorhanden ist, wird durch ein entsprechendes Steuersignal
betrieben, und er überträgt so eine
Antriebskraft an eine Zuführeinrichtung 50.
Die mit der Antriebskraft versorgte Zuführeinrichtung 50 wird
so angetrieben, dass sie ein um eine Paillettenrolle 60 gewundenes
Paillettenband in einer Reihe zuführt. Die Zuführeinrichtung 50 schneidet
die zugeführten Pailletten
unter Verwendung eines integral ausgebildeten Messers einzeln ab
und transportiert die ausgeschnittene Paillette auf den Stoff. Die
Bezugszahl 40 kennzeichnet eine Spindel, die Energie zum
Antreiben eines Nadelstabs der Stickmaschine liefert.
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Dabei
näht eine
Nadel 25, die synchron mit der Paillettenzuführvorrichtung 10 betrieben
wird und am unteren Ende des durch die Spindel 40 angetriebenen
Nadelstabs des Kopfs 20 befestigt ist, die zugeführte Paillette
unter Verwendung eines Nähfadens
oder eines Fadens entsprechender Farbe an den Stoff, so dass die
Paillette an diesen angenäht oder
an ihm befestigt wird.
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Die
herkömmliche
Paillettenzuführvorrichtung 10 ist
so konzipiert, dass sie von der Paillettenrolle 60 eine
Paillettenart zuführt.
So muss dann, wenn versucht wird, eine auffallendere Verzierung unter
Verwendung mehrerer Arten von Pailletten mit verschiedenen Formen,
Farben und Größen zu erzielen,
die Paillettenzuführvorrichtung 10 ersetzt
werden, oder der Stoff muss zu einer Stickmaschine mit einer Paillettenzuführvorrichtung 10,
der eine andere Art von Pailletten zugeführt wird, transportiert werden,
und dann müssen
die Werte entsprechender Koordinaten X und Y des Stoffs genau positioniert werden,
um die Pailletten anzunähen.
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Um
das Problem der oben genannten Paillettenzuführvorrichtung teilweise zu
verbessern, wurde eine Paillettenzuführvorrichtung vorgeschlagen,
die wahlweise zwei verschiedene Paillettenarten zuführt.
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Die 2 ist
eine Seitenansicht, die eine herkömmliche Paillettenzuführvorrichtung
zeigt, und die 3 ist eine andere Seitenansicht,
die eine herkömmliche
Paillettenzuführvorrichtung
zeigt.
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Die
Konfiguration der herkömmlichen
Paillettenzuführvorrichtung 100 wird
unter Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben.
Im oberen Teil eines Trägers 110 ist
eine Paillettenhaspelgruppe 120, an der ein erstes Paillettenband
und eines zweites Paillettenband angebracht sind und zugeführt werden,
installiert. Der Träger 110 ist
in seinem mittleren Teil mit einem ersten Motor 130 zum
Liefern einer Antriebskraft in solcher Weise, dass das erste Paillettenband
zugeführt
wird, und einem zweiten Motor 140 zum Liefern einer Antriebskraft
in solcher Weise, dass das zweite Paillettenband zugeführt wird,
versehen.
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Der
Träger 110 ist
in seinem unteren Teil mit einer Zuführeinrichtung 150 versehen,
der das erste und das zweite Paillettenband zugeführt werden
und durch die die Pailletten einzeln abgeschnitten werden. Die Zuführeinrichtung 150 verfügt über eine
erste Armbaugruppe 160, die mit der Antriebskraft vom ersten Motor 130 versorgt
wird, so dass die Pailletten des ersten Bands einzeln zugeführt werden,
und eine zweite Armbaugruppe 170, die mit der Antriebskraft vom
zweiten Motor 140 versorgt wird, so dass die Pailletten
des zweiten Bands einzeln zugeführt
werden.
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Genauer
gesagt, werden der erste Motor 130 und der zweite Motor 140 durch
von einer Steuerungseinheit der Stickmaschine gelieferte Signale gesteuert,
und die Betriebsabläufe
derselben werden durch diese Steuerungseinheit überwacht.
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Gemäß einem
Beispiel steuert, wenn das erste Paillettenband an Positionen des
Stoffs genäht werden
sollen, die durch den Bediener der Stickmaschine oder ein entsprechendes
Anwendungsprogramm zum Annähen
der Pailletten spezifiziert werden, die Steuerungseinheit der Stickmaschine
den ersten Motor 130 in solcher Weise, dass er betrieben wird,
um das erste Paillettenband zuzuführen. Dadurch betreibt der
erste Motor 130 die erste Armbaugruppe 160, da
er unter Steuerung durch die Steuerungseinheit angetrieben wird
und so wird sie so gehalten, dass sie auf das zugeführte erste
Paillettenband drückt.
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Die
erste Armbaugruppe 160 schiebt das erste Paillettenband
um eine vorbestimmte Schrittweite weiter, während sie auf es drückt. So
wird das erste Paillettenband um eine Länge vorgeschoben, die einer
vorbestimmten Anzahl von Pailletten entspricht, und es wird durch
den Betrieb einer Schneideinrichtung durchgeschnitten und dem Stoff
zugeführt.
Dabei näht
die Nadel der Stickmaschine das erste Paillettenband an den Stoff.
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Ferner
liefert die Steuerungseinheit ein Antriebssteuersignal an den zweiten
Motor 140, wenn das zweite Paillettenband durch den Bediener
oder das Anwendungsprogramm angenäht werden soll. Dadurch wird
der zweite Motor 140 angetrieben, um die zweite Armbaugruppe 170 zu
betreiben. Da die zweite Armbaugruppe 170 das zweite Paillettenband um
eine vorbestimmte Schrittweite weiter schiebt, während sie auf es drückt, wird
dieses zweite Paillettenband um ein Stück vorgeschoben, das einer
vorbestimmten Anzahl von Pailletten entspricht, und es wird durch
den Betrieb einer Schneideinrichtung durchgeschnitten und dem Stoff
zugeführt.
Dabei näht
die Nadel der Stickmaschine das zweite Paillettenband an den Stoff.
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So
betreibt die herkömmliche
Paillettenzuführvorrichtung
den ersten Motor 130 und den zweiten Motor 140 durch
den Steuerungsvorgang der Steuerungseinheit, und so zeigt sie einen
Vorteil dahingehend, dass das erste und das zweite Paillettenband
wahlweise zugeführt
werden.
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Jedoch
benötigt
die herkömmliche
Paillettenzuführvorrichtung
den ersten Motor 130 und den zweiten Motor 140,
und so sind das Volumen, das Gewicht und die Herstellkosten derselben
erhöht.
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Ferner
sind bei der herkömmlichen
Paillettenzuführvorrichtung
der erste Motor und der zweite Motor unterteilt, um die Antriebskraft
zu liefern. So besteht bei der herkömmlichen Paillettenzuführvorrichtung
eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür,
dass es zu Schwierigkeiten kommt, und für normalen Betrieb sind viel
Wartungszeit und Kosten erforderlich.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wurde zum Lösen
der oben genannten Probleme beim Stand der Technik geschaffen, und
daher ist sie auf eine Vorrichtung zum Zuführen ausgewählter Pailletten unter Verwendung eines
Motors in einer Stickmaschine gerichtet, genauer gesagt, auf eine
Vorrichtung zum selektiven Zuführen
eines ersten und eines zweiten Paillettenbands unter Verwendung
eines umkehrbar steuerbaren Motors in einer Stickmaschine.
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Die
Erfindung ist auch auf eine Paillettenzuführvorrichtung in einer Stickmaschine
gerichtet, deren Größe, Volumen,
Herstellkosten und Herstellzeit gesenkt werden können, da die mehreren Paillettenbänder unter
Verwendung eines Antriebsmotors selektiv zugeführt werden.
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Die
Erfindung ist auch auf eine Paillettenzuführvorrichtung in einer Stickmaschine
gerichtet, die den Energieverbrauch und die Betriebskosten senkt, da
nur ein Antriebsmotor zum Liefern einer Antriebskraft verwendet
wird, was Problemfaktoren und die Wartungszeit und die Kosten verringert.
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Gemäß einer
Erscheinungsform der Erfindung ist eine Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine geschaffen, die an einem Kopf der Stickmaschine
befestigt wird. Diese Paillettenzuführvorrichtung ist mit Folgendem
versehen: einem Träger,
der abnehmbar an einer Seite des Kopfs befestigt wird; einer Paillettenhaspel,
die am oberen Ende des Trägers
installiert ist und mehrere Paillettenbänder aufnimmt; und einer Zuführeinrichtung,
die am unteren Ende des Trägers
installiert ist und von den Paillettenbändern ein Ausgewähltes mit
einer vorbestimmten Schrittweite unter Verwendung einer einzelnen
Antriebskraftquelle zuführt.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform der Erfindung ist Folgendes geschaffen:
eine Stickmaschine zum wahlweisen Zuführen eines ersten oder eines
zweiten Paillettenbands von seinem Kopf mit vorbestimmter Schrittweite,
mit: einem Motor, der unter Steuerung durch eine Steuerungseinheit
der Stickmaschine eine Antriebskraft erzeugt und eine Antriebswelle
selektiv antreibt und selektiv in der Richtung nach links oder rechts
dreht; einem Körper, an
dem der Motor mit vorstehender Antriebswelle befestigt ist, eine
erste und eine zweite Zusatzwelle drehbar befestigt sind, und mit
einem ersten und einem zweiten Festhalte anschlag, an dem ein jeweiliges
erstes Ende eines ersten bzw. eines zweiten elastischen Halters
befestigt sind; einem Hin-Her-Arm,
der an der Antriebswelle des Motors befestigt ist, um die Antriebskraft
in der Richtung nach links oder rechts zu übertragen; einer ersten Armbaugruppe,
die integral mit der drehbar am Körper befestigten ersten Zusatzwelle
verbunden ist und das erste Paillettenband durch den Betrieb des Hin-Her-Arms
mit einer vorbestimmten Schrittweite zuführt; und einer zweiten Armbaugruppe,
die integral mit der drehbar am Körper befestigten zweiten Zusatzwelle
verbunden ist und das zweite Paillettenband durch den Betrieb des
Hin-Her-Arms mit einer vorbestimmten Schrittweite zuführt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und andere Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung
mit den beigefügten
Zeichnungen deutlicher zu verstehen sein.
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1 zeigt
die Konfiguration einer herkömmlichen
Paillettenzuführvorrichtung;
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2 ist
eine Seitenansicht, die eine herkömmliche Paillettenzuführvorrichtung
zeigt;
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3 ist
eine andere Seitenansicht, die eine herkömmliche Paillettenzuführvorrichtung
zeigt;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Konfiguration einer Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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5 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die die Konfiguration einer
Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
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6 veranschaulicht
den Betrieb einer Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Nachfolgend
wird eine Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß der Erfindung unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen, in denen zugehörige
beispielhafte Ausführungsformen
dargestellt sind, vollständiger
beschrieben.
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Die 4 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Konfiguration einer Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht,
die die Konfiguration einer Paillettenzuführvorrichtung in einer Stickmaschine
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die 6 veranschaulicht den Betrieb
einer Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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In
der Beschreibung einer Ausführungsform der
Erfindung werden detaillierte Beschreibungsteile zu bekannten Funktionen
und Konfigurationen, die in unnötiger
Weise den Gegenstand der Erfindung undeutlich machen würden, nachfolgend
vermieden.
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Gemäß den 4 und 5 verfügt die Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung über
einen Träger 220,
der an einer Seite eines Kopfs der Stickmaschine befestigt wird,
um Pailletten zuzuführen,
eine Paillettenhaspel 210 zum Bevorraten mehrerer Paillettenbänder sowie
eine Zuführeinrichtung 230,
die von den Paillettenbändern
ein Ausgewähltes mit
einer vorbestimmten Schrittweite zuführt.
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Ferner
ist die Stickmaschine gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung so ausgebildet, dass sie von ihrem Kopf ein erstes
und ein zweites Paillettenband mit einer vorbestimmten Schrittweite
zuführt,
und sie verfügt über einen
Motor 310, der unter Steuerung durch eine Steuerungseinheit
der Stickmaschinensteuerung eine Antriebskraft erzeugt und eine
Antriebswelle selektiv betreibt und selektiv nach links oder rechts
dreht, einen Körper 300,
an dem der Motor befestigt ist, wobei die Antriebswelle aus ihm hervorsteht,
mit drehbarer Befestigung einer ersten und einer zweiten Zusatzwelle 320 und 330,
und der über
einen ersten und einen zweiten Festhalteanschlag 345 und 355 verfügt, an denen
erste Enden eines ersten und eines zweiten elastischen Halters 340 und 350 befestigt
sind, einen Hin-Her-Arm 360, der an der Antriebswelle des
Motors befestigt ist, um die Antriebskraft in der Richtung nach
links oder nach rechts zu übertragen,
eine erste Armbaugruppe 370, die integral mit der ersten
Zusatzwelle verbunden ist, die drehbar am Körper befestigt ist, und die
das erste Paillettenband durch das Antreiben des Hin-Her-Arms mit einer
vorbestimmten Schrittweite zuführt,
und eine zweite Armbaugruppe 380, die integral mit der
zweiten Zusatzwelle verbunden ist, die drehbar am Körper befestigt
ist und das zweite Paillettenband durch das Antreiben des Hin-Her-Arms mit
einer vorbestimmten Schrittweite zuführt.
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Ferner
dreht der Motor 310 den Hin-Her-Arm 360, der integral
an der Antriebswelle 315 befestigt ist, in einer Richtung,
die durch den Steuerungsvorgang der Stickmaschinesteuerung aus den
Richtungen nach links und rechts ausgewählt wird.
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Die
erste Armbaugruppe 370 verfügt über die erste Zusatzwelle 320,
die drehbar am Körper 300 befestigt
ist, einen ersten Hin-Her-Hebel 372,
der an der ersten Zusatzwelle 320 befestigt ist und vom Hin-Her-Arm 360 eine
Antriebskraft empfängt,
einen ersten unteren Hebel 374, der an der ersten Zusatzwelle
befestigt ist und die vom ersten Hin-Her-Hebel empfangene Antriebskraft überträgt, einen
ersten Zuführmitnehmer 376,
der drehbar am ersten unteren Hebel befestigt ist und das erste
Paillettenband durch die Antriebskraft mit einer vorbestimmten Schrittweite
bewegt, einen ersten Stift 378, an dem der erste Zuführmitnehmer
gemeinsam mit dem ersten unteren Hebel drehbar befestigt ist, und
den ersten elastischen Halter 340, der drehbar an der ersten
Zusatzwelle befestigt ist, an seinem ersten Ende am ersten Festhalteanschlag 345 befestigt
ist, und mit einer Elastizitätskraft
auf den ersten Hin-Her-Hebel 372 einwirkt.
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Ferner
verfügt
die zweite Armbaugruppe 380 über die zweite Zusatzwelle 330,
die drehbar am Körper 300 befestigt
ist, einen zweiten Hin-Her-Hebel 382, der an der zweiten
Zusatzwelle 330 befestigt ist und vom Hin-Her-Hebel 360 eine
Antriebskraft empfängt,
einen zweiten unteren Hebel 384, der an der zweiten Zusatzwelle
befestigt ist und die vom zweiten Hin-Her-Hebel empfangene Antriebskraft überträgt, einen
zweiten Zuführmitnehmer 386,
der drehbar am zweiten unteren Hebel befestigt ist und das zweite Paillettenband
mittels der Antriebskraft mit einer vorbestimmten Schrittweite bewegt,
einen zweiten Stift 388, der den zweiten Zuführmitnehmer
gemeinsam mit dem zweiten Hebel drehbar befestigt, und den zweiten
elastischen Halter 350, der drehbar an der zweiten Zusatzwelle
befestigt ist, an seinem ersten Ende am zweiten Festhalteanschlag 355 befestigt
ist und eine Elastizitätskraft
auf den zweiten Hin-Her-Hebel 382 ausübt.
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Der
Körper 300 ist
mit zwei Schlitzen versehen, in die ein erster bzw. zweiter Anschlag 347 und 357 eingeführt sind.
Weiterhin sind der erste und der zweite Anschlag 347 und 357 hinter
dem Körper 300 verschraubt.
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Nachfolgend
wird die Paillettenzuführvorrichtung
in einer Stickmaschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detailliert
beschrieben.
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Typischerweise
verfügt
eine derartige Paillettenzuführvorrichtung über zwei
Paillettenhaspeln. In diesem Fall müssen, um Stoff ein ausgewähltes Paillettenband
zuzuführen,
zwei Motoren angetrieben werden, um die jeweiligen Paillettenbänder mit
einer vorbestimmten Schrittweite zuzuführen. So erfährt die
Paillettenzuführvorrichtung
eine Zunahme des Volumens, des Preises, der Problemfaktoren, der Wartungskosten
und der Wartungszeit usw. Um dieses Problem zu lösen, ist die Erfindung darauf
ausgerichtet, das ausgewählte
Paillettenband unter Verwendung eines einzelnen Motors zuzuführen.
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Wie
es in der 4 dargestellt ist, führt die Paillettenhaspel 210 ein
erstes und ein zweites Paillettenband, die in kontinuierlichem Verbindungszustand
um sie gewickelt sind, durch jeweilige Rollen, an jeweiligen Pfaden
vorhandene Funktionseinheiten usw. dem jeweiligen unteren Ende der
ersten bzw. zweiten Armbaugruppe 370 und 380 zu.
Das erste und das zweite Paillettenband, die durch die Paillettenhaspel 210 zugeführt wurden,
werden durch die jeweiligen Pfade, die durch am Träger 220 installierte Führungsvorrichtungen
definiert sind, der ersten und der zweiten Armbaugruppe 370 und 380 zugeführt.
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Der
Motor 310 wird durch einen Steuerungs- und Überwachungsvorgang
der an der Stickmaschine installierten Steuerungseinheit betrieben,
und so dreht er die Antriebswelle 350 um einen vorbestimmten
Winkel in der Richtung nach links oder nach rechts. Der Motor 310 ist
unter Verwendung von Schrauben so am Körper 300 der Zuführeinrichtung 230 befestigt,
dass seine Antriebswelle vom Körper vorsteht.
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Gemäß der 5 ist
der Motor 310 integral am Körper 300 befestigt,
und seine Antriebswelle 315 steht durch ein Durchgangsloch
des Körpers
vor. Der Hin-Her-Arm 360 ist in die Antriebswelle 315 eingeführt und
an ihr befestigt. Ferner sind die erste und die zweite Zusatzwelle 320 und 330 unter
Verwendung von beispielsweise Lagern drehbar am Körper 300 an
der linken und der rechten Seite der Antriebswelle 315 befestigt.
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Der
erste Festhalteanschlag 345 befindet sich auf der Seite
der ersten Zusatzwelle 320 des Körpers 300, und er
hält das
erste Ende des ersten elastischen Halters 340 fest. Der
erste elastische Halter 340 übt im Zustand, in dem er um
die erste Zusatzwelle gewunden ist, eine Elastizitätskraft
auf den ersten Hin-Her-Hebel 372 aus,
um dadurch dafür
zu sorgen, dass sich dieser in der Richtung nach unten bewegt. Der
zweite Festhalteanschlag 355 liegt auf der Seite der zweiten
Zusatzwelle 330, und er hält das erste Ende des zweiten
elastischen Halters 350 fest. Der zweite elastische Halter 350 übt im Zustand, in
dem er um die zweite Zusatzwelle 330 gewunden ist, eine
Elastizitätskraft
auf den zweiten Hin-Her-Hebel 382 aus, um dadurch dafür zu sorgen,
dass sich dieser in der Richtung nach oben bewegt.
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Der
erste Hin-Her-Hebel 372 ist in die erste Zusatzwelle 320 eingesetzt
und an ihr befestigt und er wird durch den ersten elastischen Halter 340 gleichzeitig
mit der Elastizitätskraft
in der Abwärtsrichtung
versorgt. Ferner ist der erste untere Hebel 374 in die
erste Zusatzwelle 320 eingesetzt und an ihr befestigt.
Der erste Zuführmitnehmer 376 ist
durch den ersten Stift 378 drehbar an einem Ende des ersten
unteren Hebels 374 befestigt. Obwohl es in den Figuren
nicht dargestellt ist, ist zwischen den ersten unteren Hebel 374 und
den ersten Zuführmitnehmer 376 eine
Feder so eingesetzt, dass der erste Zuführmitnehmer 376 elastisch
in der Richtung nach unten gehalten wird. Dabei drückt dieser
erste Zuführmitnehmer
das erste Band zugeführter
Pailletten nach unten. Ferner wird der erste Zuführmit nehmer 376 durch
den ersten Anschlag 347 gestoppt, so dass durch diesen
die vom ersten elastischen Halter 340 ausgeübte Elastizitätskraft
begrenzt wird.
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Gleichzeitig
ist der zweite Hin-Her-Hebel 382 in die zweite Zusatzwelle 330 eingesetzt
und an ihr befestigt, und er wird durch den zweiten elastischen Halter 350 gleichzeitig
mit der Elastizitätskraft
in der Richtung nach oben versorgt. Ferner ist der zweite untere
Hebel 384 in die zweite Zusatzwelle 330 eingesetzt
und an ihr befestigt. Der zweite Zuführmitnehmer 386 ist
durch den zweiten Stift 388 drehbar an einem Ende des zweiten
unteren Hebels 384 befestigt. Obwohl es in den Figuren
nicht dargestellt ist, ist zwischen den zweiten unteren Hebel 384 und
den zweiten Zuführmitnehmer 386 eine
Feder so eingesetzt, dass der zweite Zuführmitnehmer 386 elastisch in
der Richtung nach unten gelagert ist. Dabei drückt der zweite Zuführmitnehmer
das zweite Band zugeführter
Pailletten nach unten. Ferner wird der zweite Zuführmitnehmer 386 durch
den zweiten Anschlag 357 gestoppt, so dass durch diesen
die vom zweiten elastischen Halter 350 ausgeübte Elastizitätskraft
begrenzt wird.
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Genauer
gesagt, wird der an der ersten Zusatzwelle 320 befestigte
erste Hin-Her-Hebel 372 durch den ersten elastischen Halter 340 elastisch
gehalten, und der in die erste Zusatzwelle 320 eingesetzte
und daran befestigte erste untere Hebel 374 wird mit der
Elastizitätskraft
in der Richtung nach rechts versorgt. Dadurch drückt der erste Zuführmitnehmer 376 in
einer Vorwärtsrichtung,
die in der Figur die Richtung nach rechts ist, auf das erste Band von
Pailletten, die unter ihm Druck ausgesetzt sind, d. h., er bewegt
das erste Paillettenband mit einer vorbestimmten Schrittweite weiter
und fixiert es. Gleichzeitig ist durch den ersten Anschlag 347 der Bereich
begrenzt, in dem das erste Paillettenband nach vorne gedrückt wird.
Der erste Anschlag 347 ist mit L-Form gebogen, und er ist
so ausge bildet, dass sein horizontaler Abschnitt in den Schlitz
des Körpers eingeführt ist
und er mit mindestens einer Schraube durch ein an seiner Endfläche ausgebildetes
Innengewindeloch befestigt ist. Ferner wird der erste Anschlag 347 entlang
dem Schlitz positioniert und an ihm fixiert, wenn es erforderlich
ist, die Position einzustellen, an der der erste Zuführmitnehmer
gestoppt wird, d. h., die Schrittweite einzustellen.
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Ferner
ist der an der zweiten Zusatzwelle 330 befestigte zweite
Hin-Her-Hebel 382 durch den zweiten elastischen Halter 350 elastisch
in der Richtung nach oben gehalten, und der in die zweite Zusatzwelle 330 eingesetzte
und daran befestigte zweite untere Hebel 384 wird mit der
Elastizitätskraft
in der Richtung nach rechts versorgt. Dadurch drückt der zweite. Zuführmitnehmer 386 in
der Vorwärtsrichtung,
die die Richtung nach rechts in der Figur ist, auf das zweite Band
von Pailletten, die unter ihm Druck ausgesetzt werden, d. h., er
bewegt das zweite Paillettenband mit einer vorbestimmten Schrittweite
vorwärts
und fixiert es. Gleichzeitig wird der Bereich, in dem das zweite
Paillettenband vorwärts
geschoben wird, durch den zweiten Anschlag 357 begrenzt.
Der zweite Anschlag 357 wird in den Schlitz des Körpers eingeführt, und
er wird mit mindestens einer Schraube durch ein in seiner Endfläche ausgebildetes
Innengewindeloch befestigt. Ferner wird der zweite Anschlag 357 entlang
dem Schlitz positioniert und fixiert, wenn es erforderlich ist,
die Position einzustellen, an der der zweite Zuführmitnehmer gestoppt wird,
d. h., die Schrittweite einzustellen.
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In
diesem Zustand drückt,
wenn der Motor 310, der von der Steuerungseinheit der Stickmaschine
ein Steuersignal empfängt,
eine Antriebskraft für eine
Drehung in der Richtung nach rechts (Uhrzeigerrichtung) oder der
Richtung nach links (Gegenuhrzeigerrichtung) erzeugt, der Hin-Her-Arm 360,
der in die Antriebswelle 315 eingesetzt ist und an ihr
fixiert ist, die die durch den Motor 310 erzeugte Antriebskraft nach
außen überträgt, den ersten
Hin-Her-Hebel 372 nach rechts oder den zweiten Hin-Her-Hebel 382 nach
links.
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Als
Erstes bewegt sich, wenn der an der Antriebswelle 315 befestigte
Hin-Her-Arm 360 durch das Antreiben des Motors 370 in
der Richtung nach rechts der Figur gedreht wird, der erste Hin-Her-Hebel 372 in
der Richtung nach rechts, und der erste untere Hebel 374 bewegt
sich in der Richtung nach links. Im Ergebnis bewegt sich der erste
Zuführmitnehmer 376 um
eine vorbestimmte Schrittweite für das
erste Paillettenband nach hinten. In diesem Zustand bewegt sich,
wenn der Antrieb des Motors 310 gestoppt wird und so der
Hin-Her-Arm 360 in seine Ursprungsposition zurückkehrt,
der erste Hin-Her-Hebel 372 durch die Elastizitätskraft
des ersten elastischen Halters 340 in der Richtung nach
links in der Figur, und der erste untere Hebel 374 bewegt sich
in der Richtung nach rechts in der Figur. Dabei bewegt der erste
Zuführmitnehmer 376,
der drehbar an einem Ende des ersten unteren Hebels 374 befestigt
ist, das erste Paillettenband um eine vorbestimmte Schrittweite
in der Richtung nach rechts in der Figur, wodurch er das erste Paillettenband
in der Vorwärtsrichtung
zuführt.
Dabei wird vom ersten Band zugeführter
Pailletten eine vorgegebene Anzahl durch ein mit einem Nadelstab
zusammenwirkendes Messer 390 abgeschnitten und dadurch
einer spezifizierten Position (Koordinate (x, y)) des Stoffs zugeführt. Hier
werden der Antriebs und die Funktion des Messers 390 nicht
detailliert beschrieben, um eine Konfusion mit wesentlichen Komponenten
zu vermeiden, da das Messer keine wesentliche Komponente der Erfindung
ist.
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Als
Nächstes
bewegt sich, wenn der an der Antriebswelle 315 befestigte
Hin-Her-Arm 360 durch das Antreiben des Motors 310 in
der Richtung nach links in der Figur gedreht wird, der zweite Hin-Her-Hebel 382 in
der Richtung nach links, und der zweite untere Hebel 384 bewegt
sich in der Richtung nach rechts. Im Ergebnis bewegt sich der zweite Zuführmitnehmer 386 um
eine vorbestimmte Schrittweite für
das zweite Paillettenband nach hinten. In diesem Zustand bewegt
sich, wenn das Antreiben des Motors 310 gestoppt wird und
so der Hin-Her-Arm 360 in seine ursprüngliche Position zurückkehrt,
der zweite Hin-Her-Hebel 382 auf Grund der Elastizitätskraft
des zweiten elastischen Halters 350 in der Richtung nach
rechts in der Figur, und der zweite untere Hebel 384 bewegt
sich in der Richtung nach rechts in der Figur. Dabei bewegt der
zweite Zuführmitnehmer 386,
der drehbar an einem Ende des zweiten unteren Hebels 384 befestigt
ist, das zweite Paillettenband um eine vorbestimmte Schrittweite
in der Richtung nach rechts in der Figur, wodurch er das zweite
Paillettenband in der Vorwärtsrichtung
zuführt. Dabei
wird das zweite Band zugeführter
Pailletten mit einer voreingestellten Anzahl durch das Messer 390 abgeschnitten
und dadurch einer spezifizierten Position (Koordinate (x, y)) des
Stoffs zugeführt.
Das Messer 390 wird in Zusammenwirkung mit dem Nadelstab
angetrieben.
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Die 6 veranschaulicht
den Betrieb einer Zuführeinrichtung 230 einer
Paillettenzuführvorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. Genauer gesagt, befindet sich der Hin-Her-Arm 360 an
einer mittleren Position in einem Bereitschaftszustand. Wenn der
Motor 310 durch einen Steuerungsvorgang durch die Steuerungseinheit
der Stickmaschine angetrieben wird und so der Hin-Her-Arm 360 die
erste Armbaugruppe 370 betreibt, bewegt sich der erste
Zuführmitnehmer 376 in
der Richtung nach links in der Figur. Wenn sich der Hin-Her-Arm 360 in die
mittlere Position bewegt, bewegt sich der erste Zuführmitnehmer 376 in
der Richtung nach rechts. Dadurch wird das erste Paillettenband
mit einer vorgegebenen Schrittweite zugeführt. Ferner bewegt sich, wenn
der Motor 310 so betrieben wird, dass er dafür sorgt,
dass der Hin-Her-Arm 360 die zweite Armbaugruppe 380 betreibt,
der zweite Zuführmitnehmer 386 in
der Richtung nach links in der Figur. Wenn sich der Hin-Her-Arm 360 an
die mittlere Position bewegt, bewegt sich der zweite Zuführmitnehmer 386 in
der Rich tung nach rechts. Dadurch wird das zweite Paillettenband
mit einer vorbestimmten Schrittweite zugeführt.
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Wie
oben beschrieben, ist die Paillettenzuführvorrichtung für eine Stickmaschine,
die von einem ersten und einem zweiten Paillettenband in der Stickmaschine
das Ausgewählte
zuführt,
so ausgebildet, dass sie nur einen Motor zum Liefern einer Antriebskraft
aufweist, wobei sie die Antriebsrichtung des Motors so steuert,
dass vom ersten und zweiten Paillettenband eines ausgewählt wird,
um dadurch die Größe, das
Volumen, die Herstellkosten und die Herstellzeit zu senken, um die
Wettbewerbsfähigkeit zu
verbessern, und um Antriebselemente zu verringern, um die Wartungszeit
und die Wartungskosten zu senken.
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Obwohl
beispielhafte Ausführungsformen der
Erfindung zu veranschaulichenden Zwecken beschrieben wurden, erkennt
der Fachmann, dass verschiedene Modifizierungen, Hinzufügungen und
Ersetzungen möglich
sind, ohne dass dadurch vom Schutzumfang und Grundgedanken der in
den beigefügten
Ansprüchen
offenbarten Erfindung abgewichen würde.
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Wie
es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, verwendet die Paillettenzuführvorrichtung,
die von einem ersten und einem zweiten Paillettenband in der Stickmaschine
ein Ausgewähltes
annäht,
einen Zuführmitnehmer,
so dass sie die Größe, das
Volumen, die Herstellkosten und die Herstellzeit senken kann, um
die Wettbewerbsfähigkeit
zu verbessern.
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Ferner
verwendet die Paillettenzuführvorrichtung
nur einen Zuführmitnehmer
zum Liefern einer Antriebskraft, so dass sie Betriebs- und Wartungskosten
auf Grund geringer verbrauchter Energie senkt, und dass sie auf
Grund einer Verringerung von Problemfaktoren schnell mit geringen
Kosten repariert werden kann.
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Außerdem verwendet
die Paillettenzuführvorrichtung
einen Zuführmitnehmer,
so dass sie mit geringer Größe und geringem
Volumen billig hergestellt werden kann, wodurch sie für den Benutzer mehr
Vorzüge
bietet.