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DE102008035090B4 - Flexibel einsetzbare Passagierkabinenbedieneinheit zur Steuerung von Kabinenfunktionen, Flugzeug damit und deren Verwendung - Google Patents

Flexibel einsetzbare Passagierkabinenbedieneinheit zur Steuerung von Kabinenfunktionen, Flugzeug damit und deren Verwendung Download PDF

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DE102008035090B4
DE102008035090B4 DE102008035090A DE102008035090A DE102008035090B4 DE 102008035090 B4 DE102008035090 B4 DE 102008035090B4 DE 102008035090 A DE102008035090 A DE 102008035090A DE 102008035090 A DE102008035090 A DE 102008035090A DE 102008035090 B4 DE102008035090 B4 DE 102008035090B4
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Germany
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control
bistable
display
control unit
passenger cabin
Prior art date
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Carsten Vogel
Stefan Schulz
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Airbus Operations GmbH
Original Assignee
Airbus Operations GmbH
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Publication date
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Priority to US12/510,381 priority patent/US8593411B2/en
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    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
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Abstract

Passagierkabinenbedieneinheit (20), insbesondere zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine in einem Flugzeug, aufweisend
ein Bedienelementfeld (2) mit mindestens einem Bedienelement (3) mit dem ein Ereignis auslösbar ist,
einem dem Bedienelementfeld (2) zugeordneten bistabilen Visualisierungselement (1), das eingerichtet ist, zumindest eine dem mindestens einen Bedienelement (3) zugeordnete Bedieninformation visuell darzustellen,
wobei das bistabile Visualisierungselement (1) und das mindestens eine Bedienelement (3) deckungsgleich angeordnet sind,
wobei die darzustellende Bedieninformation unter Verwendung einer Energieversorgung programmierbar ist und die auf dem bistabilen Visualisierungselement (1) dargestellte Bedieninformation auch ohne Energieversorgung sichtbar beibehalten wird, und
wobei das bistabile Visualisierungselement (1) eingerichtet ist, im Betriebszustand ohne Energieversorgung betrieben zu werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Passagierkabinenbedieneinheit, im Weiteren auch Anzeige- und Bedienelementfeld genannt, zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug, ein Flugzeug mit einem erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen sowie eine Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug.
  • Herkömmliche Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug ermöglichen einem Benutzer, beispielsweise dem Mitglied einer Flugzeugbesatzung, unterschiedliche Kabinenfunktionen zu steuern, wie beispielsweise Lichtintensität oder Temperatur. Gleichfalls denkbar ist es eine Durchsage zu starten bzw. deren Lautstärke einzustellen.
  • Herkömmliche Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug sind jedoch meist flugzeug- und im Weiteren auch noch airline-spezifisch ausgestaltet, also hochgradig auf den jeweiligen Einsatzort individualisiert.
  • Herkömmliche Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug weisen somit eine stark eingeschränkte Funktionalität auf, sind darüber hinaus wenig flexibel einsetzbar und erfordern eine hohes Maß an Individualisierung. Ein schnelles Wechseln der Funktionen bzw. ein Austausch im Fehlerfall mag einen hohen Service- bzw. logistischen Aufwand erfordern.
  • Dokument EP 1 617 397 beschreibt Beschriftungs- und Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von geräte- und/oder prozessspezifischen Informationen und/oder Kanalinformationen und/oder Diagnoseinformationen für ein elektrisches Gerät und/oder eine elektrische Komponente.
  • Dokument EP 0 707 257 beschreib ein Multifunktionsgerät aus PDA und Mobiltelefon, welches eine berührungsempfindliche Membran mit einem unterlegten manuell bedienten mechanischen Anzeigeelement aufweist.
  • Dokument DE 101 03 335 beschreibt ein Bedienelement für ein elektronisches Gerät offenbart, das an mindestens einer Seite, insbesondere der Oberseite, eine Anzeige aufweist, die unterschiedliche Funktionen des Gerätes kennzeichnet
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein benutzerfreundliches, sicheres und flexibel einsetzbares Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug, durch ein Flugzeug, aufweisend ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen sowie durch die Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen.
  • Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Passagierkabinenbedieneinheit, insbesondere zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine in einem Flugzeug geschaffen, aufweisend ein Bedienelementfeld mit mindestens einem Bedienelement mit dem ein Ereignis auslösbar ist, einem dem Bedienelementfeld zugeordneten bistabilen Visualisierungselement, das eingerichtet ist, zumindest eine dem mindestens einen Bedienelement zugeordnete Bedieninformation visuell darzustellen, wobei das bistabile Visualisierungselement und das mindestens eine Bedienelement deckungsgleich angeordnet sind, wobei die darzustellende Bedieninformation unter Verwendung einer Energieversorgung programmierbar ist und die auf dem bistabilen Visualisierungselement dargestellte Bedieninformation auch ohne Energieversorgung sichtbar beibehalten wird und wobei das bistabile Visualisierungselement eingerichtet ist, im Betriebszustand ohne Energieversorgung betrieben zu werden.
  • Gemäß einem weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Flugzeug geschaffen, aufweisend ein erfindungsgemäßes Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen.
  • Gemäß einem weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein erfindungsgemäßes Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug verwendet.
  • Ein erfindungsgemäßes Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug mag als eine Bedienstelle für Systeme im Flugzeug verstanden werden.
  • Hierbei mag eine Kombination aus einem Display, insbesondere einem bistabilen Display als Beispiel eines Visualisierungselementes, im Weiteren auch Anzeigeelement genannt, in Kombination mit einem Bedienelement verwendet werden.
  • Das Bedienelement mag hierbei ein Tastenfeld oder auch ein berührungsempfindliches Feld bzw. eine berührungsempfindliche Fläche sein, welche(s) dem Anzeigeelement über- bzw. hinterlagert sein mag.
  • Ein erfindungsgemäßes Anzeige- und Bedienelementfeld mag somit nicht mehr zwingend vorgefertigt und in einem hohe Maße individualisiert sein. Ein vorgefertigtes, beispielsweise gedrucktes Anzeigeelement, welches die Funktionen eines Bedienelementfeldes wiedergibt, mag nun nicht mehr in allen möglichen Ausstattungsvarianten vorrätig gehalten werden müssen.
  • Vielmehr mag sich ein Austausch kurzfristig mit einem Universalanzeigeelement, beispielsweise einem bistabilen Anzeigeelement, und einer Individualisierung der angezeigten Information realisieren lassen.
  • Umständliches, kostenintensives Vorrätighalten von vielen unterschiedlichen Anzeigeelementen, welche jeweils auf die entsprechenden Wünsche, Vorgaben und Individualisierungen eines bestimmten Flugzeugtyps oder einer bestimmten Airline angepasst sind, mag somit wirksam unterbunden oder zumindest verringert werden. Bestenfalls mag die Individualisierung des bistabilen Anzeigeelements vor Ort, beispielsweise im Flugzeug erfolgen.
  • Als bistabiles Visualisierungselement, bistabiles Anzeigeelement oder bistabiles Display soll ein Anzeigeelement verstanden werden, welches eine anzuzeigende Information auch nach Entfernen einer Energieversorgung sichtbar beibehält. Die Energieversorgung mag somit nur zur „Programmierung” des bistabilen Anzeigeelementes, also zum Zeitpunkt des Setzens oder Einstellens (oder Löschens) der darzustellenden Information, z. B. einer Beschriftung oder Grafik, benötigt werden.
  • Nachdem die darzustellende Information durch das Anzeigeelement wiedergegeben wird und mag die Energieversorgung entfernt werden, das Anzeigeelement mag jedoch die darzustellende Information weiterhin wiedergeben.
  • Somit mag eine Energieversorgung nur für das Ändern der darzustellenden Information benötigt werden. Während der reinen Darstellung der Information mag somit keine Energieversorgung des Anzeigeelementes benötigt sein.
  • Bistabile Anzeigeelemente mögen mit unterschiedlichen Techniken realisiert werden. Mögliche Techniken sind hierbei bistabile Flüssigkristallanzeigeelemente, elektrophoretische Anzeigeelemente (wie beispielsweise das elektronische Papier der Firma eInk), elektrochrome Anzeigeelemente oder solche Anzeigeelemente, die auf einem cholesterischen Effekt beruhen.
  • Bistabile Anzeigeelemente mögen hierbei einen geringeren Energieverbrauch aufweisen als anders geartete Displays, beispielsweise LCD- oder TFT-Displays.
  • Zudem mögen bistabile Anzeigeelemente erhöhten Sicherheitsanforderungen, speziell in einer Flugzeugumgebung genügen, da bistabile Anzeigeelemente auch ohne Energiezufuhr, also beispielsweise bei einem Teil- oder Totalausfall der Energieversorgung in einem Flugzeug, weiterhin die darzustellende, gewünschte bzw. geforderte Information wiedergeben.
  • Eine aufwändige Elektronik zur Ansteuerung und Stromversorgung, möglicherweise benötigt für ein gewöhnliches Anzeigeelement, mag somit bei Implementierung eines bistabilen Anzeigeelementes überflüssig sein. Hierdurch lassen sich Kosten für das elektronische System eines Flugzeugs und damit der gesamten Energiebedarf aber auch das Gewicht des Flugzeuges weiter reduzieren.
  • Weiterhin mögen bistabile Anzeigeelemente extern, also außerhalb eines Flugzeuges auf einfache und kostengünstige Weise individualisiert werden. Somit mögen bistabile Anzeigeelemente beispielsweise als (Universal-)Ersatzteil Vorrätiggehalten und gezielt und individualisiert auf Kundenanforderung versendet werden. Umständliches und kostenintensives Herstellen und Vorrätighalten einer Vielzahl von möglicherweise nur geringfügig unterschiedlichen Anzeigeelementen mag hierdurch wirksam vermieden werden.
  • Ein bistabiles Anzeigeelement mag hierbei eine Information visuell wiedergeben. Dies mag beispielsweise die Beschriftung eines Bedienelementes durch Grafik, Text oder dergleichen sein. Ein bistabiles Anzeigeelement mag auch nach Entfernen einer Energieversorgung die darzustellende Information weiter anzeigen. Insbesondere ist hierbei ausschließlich bei Programmierung des bistabilen Anzeigeelementes dieses mit einer Energieversorgung verbunden.
  • Somit mag der Energieverbrauch eines erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen einen reduzierten Energie verbrauch aufweisen oder aber ein solches Anzeige- und Bedienelementfeld mag ebenso zum Einsatz kommen, wenn keine Energie für dessen Versorgung an einer bestimmten Stelle im Flugzeug zur Verfügung steht.
  • Bistabile Anzeigeelemente mögen eine größere mechanische, thermische und elektrische Stabilität als LCD- bzw. TFT-Displays aufweisen.
  • Das Bedienelement mag einerseits als diskretes Bedienelement implementiert sein. Somit mag einem Bedienelement ein eigenes auslösbares Ereignis zugeordnet sein. Oder aber das Bedienelement ist ein logisches Bedienelement, welches beispielsweise auch die Art und den Umfang (z. B. Intensität und Ort) der Bedienung detektieren bzw. auswerten kann und so unter Verwendung zusätzlicher Informationen, beispielsweise Ort und Art der (derzeit) angezeigten Information auf dem bistabilen Anzeigeelement ein auszulösendes Ereignis zuordnen mag.
  • Die Verwendung eines diskreten Bedienelementes mag darüber hinaus einzelne Funktionen bzw. Tasten direkt, d. h. diskret bereitstellen, wie es besondere Sicherheitsbeschränkungen bzw. Sicherheitsauflagen erfordern mögen.
  • Bei Verwendung eines logischen Bedienelementes mag die Größe der/des Bedienelemente(s) individuell bzw. dynamisch konfigurierbar sein.
  • Eine Kombination aus diskreten und logischen Bedienelementen mag ebenso denkbar sein.
  • Auch mögen zwei prinzipielle Anwendungsarten unterschieden werden.
  • Zum einen mag das erfindungsgemäße Anzeige- und Bedienelementfeld in einer im Wesentlichen energieversorgungsfreien Umgebung verwendet werden, d. h. es mag für den regulären Betrieb, der Steuerung von Kabinenfunktionen, eine Energieversorgung nicht benötigt sein.
  • Somit mag das bistabile Anzeigeelement zu einem bestimmten Zeitpunkt derart programmiert worden sein, um die gewünschten Information an gewünschter Stelle darzustellen. Nachfolgend mag das bistabile Anzeigeelement von einem Programmierelement, einem Energieversorgung, einem Anzeigeelement-Steuerelement und/oder einem Bilderzeugungselement entkoppelt werden.
  • Somit mag das bistabile Anzeigeelement auch nach dem Entkoppeln die gewünschte Information wiedergeben.
  • Dies mag es einerseits ermöglichen, ein erfindungsgemäßes bistabiles Anzeigeelement als Ersatzteil fernab des geplanten Einsatzortes, hier z. B. der Flugzeugkabine, zu programmieren, die gewünschte Information wiederzugeben.
  • Somit mag ein erfindungsgemäßes bistabiles Anzeigeelement beispielsweise als Ersatzteil in einem Ersatzteillager anforderungsgemäß programmiert werden, um dieses Anzeigeelement nachfolgend über möglicherweise weite Strecken zu versenden. Auch mag es dadurch nicht mehr nötig sein, möglicherweise viele unterschiedlich geartete Anzeigeelemente mit individueller Beschriftung vorrätig zu halten für den Fall, dass ein einen Defekt aufweist.
  • Auch mag eine Programmierung des erfindungsgemäßen bistabilen Anzeigeelementes an zentraler Stelle im Flugzeug erfolgen, um von dort zu dem jeweils benötigten Einsatzort verbracht zu werden.
  • Als zweites mögliches Szenario ist eine individuelle, dynamische Programmierung des erfindungsgemäßen bistabilen Anzeigeelementes bzw. des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes denkbar.
  • Unter Verwendung einer dynamischen Programmierung im Flugzeug mag es somit denkbar sein, eine erste Information während eines ersten Betriebszustandes darzustellen, während eine zweite Information, welche sich zumindest teilweise von der ersten Information unterscheiden mag, in einem zweiten Betriebszustand darstellbar sein mag.
  • Somit mag die darzustellende Information dynamisch an verschiedene Bedürfnisse unterschiedlicher Steuerungssituationen für Kabinenfunktionen anpassbar sein.
  • So mögen zu einem ersten Zeitpunkt, beispielsweise während das Flugzeug am Gate eines Flughafens steht, insbesondere z. B. während des Boarding-Vorganges, völlig unterschiedliche Steuerfunktionen durch das Kabinenpersonal benötigt werden, als dies beispielsweise während des Fluges nötig sein mag.
  • Weitere exemplarische Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Im Weiteren werden Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug beschrieben. Diese Ausgestaltungen greifen allerdings ebenso für das Flugzeug aufweisend ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen sowie für die Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug.
  • Gemäß einer weiteren exemplarischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Bedienelement im Wesentlichen transparent ausgebildet sein.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das bistabile Anzeigeelement im Wesentlichen hinter dem Bedienelement angeordnet sein.
  • Durch die transparente Ausgestaltung des Bedienelementes mag es u. a. möglich sein, das bistabile Anzeigeelement hinter dem Bedienelement anzuordnen. Hierdurch mag eine wesentlich direktere Interaktion mit dem Bedienelement möglich sein.
  • Gleichzeitig mag das bistabile Anzeigeelement vor externen Einwirkungen, beispielsweise mechanischen oder thermischen Einwirkungen, besser geschützt sein.
  • Somit mag das bistabile Anzeigeelement auch vollständig mechanisch geschützt bzw. vom Bedienelement entkoppelt sein. Hierbei mag die transparente Ausgestaltung des Bedienelementes hilfreich sein, um das hinter dem Bedienelement angeordnete bistabile Anzeigeelement bzw. die darauf wiedergegebenen Information zu erkennen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Bedienelement im Wesentlichen hinter dem bistabilen Anzeigeelement angeordnet sein.
  • Durch eine entsprechende Anordnung mag eine punktuelle Kraftbeaufschlagung auf das Bedienelement wirksam unterbunden werden. Vielmehr mag sich die beaufschlagte Kraft zumindest in einem Teilbereich gleichmäßig auf das Bedienelement übertragen lassen. Es wird somit eine Verbreiterung der Bedienbeaufschlagung realisiert.
  • Durch die Anordnung des bistabilen Anzeigeelementes vor dem Bedienelement mag ein Zugriff oder Austausch des Anzeigeelementes, im Falle eines Defekts oder einer Umprogrammierung, einfach möglich sein.
  • Weiterhin mag das Bedienelement hinter einem Anzeigeelement besser vor mechanischen, thermischen oder elektrischen Einwirkungen geschützt sein.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld eine Mehrzahl von Bedienelementen und/oder bistabilen Anzeigeelementen aufweisen.
  • Hierbei mögen sich mehrere Bedienelemente mit zumindest einem bistabilen Anzeigeelement kombinieren lassen oder aber wiederum mehrere bistabile Anzeigeelemente mit zumindest einem Bedienelement.
  • Eine entsprechende Anordnung mag ein geometrisch regelmäßiges Muster aufweisen wie beispielsweise drei Spalten à fünf Reihen oder vier Spalten sechs Reihen, jedoch kann auch eine beliebig nicht symmetrisch verteilte Anordnung realisiert werden.
  • Einzelne Bedienelemente und/oder bistabile Anzeigeelemente mögen sich in ihrer Größe von anderen unterscheiden. Bedienelemente mit wichtigen Funktionen, beispielsweise sicherheitsrelevanten Funktionen, mögen eine herausgestellte Position einnehmen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Bedienelement ein Element sein aus der Gruppe bestehend aus diskretem Bedienelement, Taster, Schalter, drucksensitiver Bereich, wobei die Position des Betätigens bestimmbar ist, und Touchpad.
  • Entsprechende Bedienelemente bzw. Bauteile mögen auf einfache und kostengünstige Weise die Realisierung eines Bedienelementes ermöglichen.
  • Ein diskretes Bedienelement mag ebenso ein diskreter drucksensitiver Bereich bzw. ein Touchpad sein. Der drucksensitive Bereich mag die Position des Betätigens bestimmen können, mag diese Information jedoch auch nicht ermitteln bzw. verwerfen. Weiter mag denkbar sein, auch die Intensität des Betätigens, somit die Kraftbeaufschlagung beim Betätigen des Bedienelementes zu ermitteln. Ein Bedienelement mag ebenso eine taktile Rückmeldung bezüglich des Bedienens bzw. des Bedienerfolges geben.
  • Gemäß einer weiteren exemplarischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag jedes Bedienelement einem diskreten bistabilen Anzeigeelement zugeordnet sein.
  • Somit mag eine direkte, logisch einfache und zusammenhängende Zuordnung zwischen einem Bedienelement und einem bistabilen Anzeigeelement erfolgen.
  • Bedienelement und diskretes bistabiles Anzeigeelement mögen hierbei eine Einheit bilden, beispielsweise im selben Gehäuse abgeordnet sein oder aber mögen durch einfache Überlagerung gebildet sein.
  • Das bistabile Anzeigeelement mag Bestandteil des Bedienelementes sein, so dass sich beispielsweise bei einem Defekt die gesamte Einheit von Bedienelement und bistabilem Anzeigeelement ersetzen lassen mag. Beispielsweise mag ein entsprechendes Bedienelement als Taster oder Schalter ausgebildet sein mit einem bistabilen Anzeigeelement angebracht im Betätigungsbereich des jeweiligen Bedienelementes.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das erfindungsgemäße Anzeige- und Bedienelementfeld zumindest ein diskretes Bedienelement mit zumindest einem diskreten bistabilen Anzeigeelement sowie zumindest ein berührungssensitiver Bereich mit zumindest einem bistabilen Anzeigeelement aufweisen.
  • Hiermit mag eine Art Mischbetrieb zwischen diskreten Bedienelementen sowie einem berührungssensitiven Bereich erzielt werden. Der berührungssensitive Bereich selbst mag wiederum in logische Bedienelemente mit zugehörigem bistabilem Anzeigeelement aufgeteilt sein.
  • Somit mögen beispielsweise wichtige Funktionen der Flugzeugsteuerung, zum Beispiel sicherheitsrelevante Funktionen, über diskrete Bedienelemente ausgelöst werden, welche möglicherweise weniger fehleranfällig durch ihren diskreten Aufbau gegenüber logischen Bedienelementen sein mögen. Spezielle Sicherheitsanforderungen im Flugzeugbereich mögen somit realisiert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld weiterhin ein weiteres Anzeigeelement, zugeordnet zu zumindest einem bistabilen Anzeigeelement aufweisen.
  • Ein weiteres Anzeigeelement mag hierbei einen Zustand oder erweiterte Informationen zu einem bistabilen Anzeigeelement bzw. einem diskreten oder logischen Bedienelement bereitstellen. So mag es beispielsweise denkbar sein, mittels des weiteren Anzeigeelementes derzeit erlaubte, nicht erlaubte bzw. funktionslose Bedienelemente zu identifizieren.
  • Zugeordnet in diesen Zusammenhang mag als zu einem stabilen Anzeigeelement zugehörig aufgefasst werden.
  • Das weitere Anzeigeelemente mag hierbei in unmittelbarer Nähe des jeweiligen bistabilen Anzeigeelementes angeordnet sein, mag jedoch auch ebenso separat bzw. losgelöst, möglicherweise an einem völlig anderen Ort angeordnet sein.
  • Eine Anordnung in einer Aussparung, angeordnet beim jeweiligen bistabilen Anzeigeelement oder aber auch hinter dem jeweiligen bistabilen Anzeigeelement und dem zugehörigen Bedienelement mag denkbar sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das weitere Anzeigeelement ein LED-Element sein.
  • Ein LED-Element oder Light Emitting Diode-Element mag als eine einfache Möglichkeit angesehen werden, die Funktion eines weiteren Anzeigeelementes zu realisieren.
  • Das LED-Element mag hierbei unterschiedliche Status des ihm zugeordneten Bedienelementes bzw. bistabilen Anzeigeelementes darstellen. Beispielsweise mag eine rote Farbe darstellen, dass das jeweilige Bedienelement jetzt nicht betätigt werden kann bzw. betätigt werden darf. Grün wiederum mag die Möglichkeit bzw. die Erlaubnis des Betätigens symbolisieren.
  • Weitere Farben für weitere Status mögen denkbar sein, beispielsweise gelb, blau, orange oder weiß. Auch mag das weitere Anzeigeelement aus einer Vielzahl von LED-Elementen bestehen. Andere Arten für das weitere Anzeigeelement mögen ebenso denkbar sein. So mag das weitere Anzeigeelement selbst als ein bistabiles Anzeigeelement eingerichtet sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld weiterhin ein Illuminationselement zum zumindest teilweisen Beleuchten zumindest eines bistabilen Anzeigeelementes und/oder eines weiteren Anzeigeelementes aufweisen.
  • Hierdurch mag eine einfache, leicht zu realisierende und kostengünstige Beleuchtung des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes ermöglicht sein. Durch ein Illuminationselement mag eine Bedienung auch bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. in völliger Dunkelheit erfolgen.
  • Das Illuminationselement mag ein aktiv zu betreibendes Element sein, wie beispielsweise eine Glühbirne, eine Leuchtstoffröhre oder auch ein LED-Element. Ebenso mag das Illuminationselement auf einem phosphoreszierenden bzw. fluoreszierenden Effekt beruhen. Das Illuminationselement mag auch einem diskreten und/oder logischen Bedienelement bzw. bistabilen Anzeigeelement zugeordnet sein bzw. mit diesem verbunden, integriert sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld weiterhin aufweisen zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend aus Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement, Bedienelement-Steuerelement und Schnittstellenelement.
  • Die einzelnen Elemente mögen hierbei diskret realisiert sein oder aber, zumindest einige, integriert ausgebildet sein. Ein entsprechendes Element mag jeweils zumindest einige der Komponenten Speicher, programmierbarer Speicher, RAM, ROM, programmierbares Element und Mikroprozessor aufweisen.
  • Die jeweilige Funktionalität mag durch Hardware realisiert werden oder aber auch eine software-basierte Realisierung, beispielsweise durch Programmierung eines Mikroprozessors mag denkbar sein.
  • Das Bilderzeugungselement mag hierbei die darzustellende Information selbst bereitstellen, beispielsweise berechnen oder ermitteln und diese dann weiter an das Anzeigeelement-Steuerelement leiten, durch welches die Information letztendlich auf dem bistabilen Anzeigeelement gesteuert bzw. wiedergegeben wird. Bevorzugt mögen das Anzeigeelement-Steuerelement sowie das Bilderzeugungs-Steuerelement in einer Einheit bilden.
  • Das Bedienelement-Steuerelement mag den Betrieb eines Bedienelementes sicherstellen. Das Bedienelement-Steuerelement mag eine Auswertung eines Bedienens eines Bedienelementes bereitstellen, beispielsweise welches Bedienelement zu welcher Zeit tätig wurde und welche logische Funktion diesem Bedienelement zur gegebenen Zeit zugeordnet war.
  • Ebenso mag es Art, Position sowie Bedienstärke einer Betätigung eines Bedienelementes zu einer gegebenen Zeit ermitteln, verarbeiten und/oder weiterleiten. Die Steuerung von Kabinenfunktionen mag direkt durch das Bedienelement-Steuerelement erfolgen.
  • Ebenso mag es denkbar sein, dass zumindest eines der Elemente Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement sowie Bedienelement-Steuerelement mit einem Schnittstellenelement verbunden ist. Das Schnittstellenelement mag die Interaktion bzw. Kommunikation des Anzeige- und Bedienelementfeldes mit weiteren Flugzeugsystemen bereitstellen.
  • Ein entsprechendes Schnittstellenelement mag auf eine bekannte Schnittstellendefinition zurückgreifen wie beispielsweise RS 232 oder CAN-BUS oder mag auch ein proprietäres Format verwenden.
  • Im Weiteren werden Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Flugzeuges aufweisend ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen beschrieben. Diese Ausgestaltungen greifen jedoch ebenso für das Anzeige- und Bedienelementfeld sowie für die Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden mag ein Flugzeug weiterhin ein Element aus der Gruppe bestehend aus Anzeigeelement-Steuerelement, Bilder zeugungselement und Energieversorgungselement, zugeordnet zu dem Anzeige- und Bedienelementfeld aufweisen, wobei das Anzeige- und Bedienelementfeld und das zumindest eine Element entkoppelbar sind.
  • Entkoppelbar mag hierbei verstanden werden als ein logisches, mechanisches und/oder elektrisches Trennen des zumindest einen Elementes vom Anzeige- und Bedienelementfeld.
  • Hierbei mag das Trennen mit Verbleib der einzelnen Elemente in ihrer Position verstanden sein, andererseits mag es ebenso denkbar sein, zumindest eines der entkoppelten Elemente zu entfernen, insbesondere aus dem Flugzeug zu entfernen.
  • Somit mag das Anzeige- und Bedienelementfeld auch im Betriebszustand im Flugzeug ohne Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement und/oder Energieversorgungselement betreibbar sein.
  • Insbesondere mag es denkbar sein, dass einige oder alle der Elemente von Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement und Energieversorgungselement separat angeordnet sind und beispielsweise nur für eine Programmierung des bistabilen Anzeigeelementes mit dem Anzeige- und Bedienelementfeld gekoppelt werden und nach einer entsprechenden Programmierung des Anzeigeelementes bzw. der wiederzugebenden Information wieder entfernt/entkoppelt werden.
  • Somit mag es denkbar sein, mit einem Gerät eine Mehrzahl von Anzeige- und Bedienelementfeldern in einem Flugzeug sukzessive zu programmieren.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Figuren dargestellt und im Weiteren näher erläutert.
  • Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
  • Die Darstellung in den Figuren ist schematisch und nicht maßstäblich, mag jedoch qualitative Größenverhältnisse wiedergeben.
  • Es zeigen:
  • 1a, b Anordnungsmöglichkeiten exemplarischer Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung,
  • 2a bis c weitere exemplarische Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung,
  • 3 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit diskreten Bedienelementen,
  • 4 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit sowohl diskreten Bedienelementen als auch einem drucksensitiven Bereich,
  • 5 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit Illuminationselement,
  • 6a, b eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit einem weiteren Anzeigeelement,
  • 7 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit einer LED-Elementanordnung.
  • Im Weiteren wird Bezug nehmend auf 1a und b Anordnungsmöglichkeiten von exemplarischen Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • 1a stellt ein bistabiles Anzeigeelement 1 dar, welches hinter einer Bedienelementanordnung 2 angeordnet ist. Die Bedienelementanordnung 2 weist mehrere Bedienelemente 3, im vorliegenden Fall exemplarisch 15, auf. Die Bedienelemente 3 in 1a sind exemplarisch als diskrete Bedienelemente 3 skizziert. Die Bedienelementanordnung 2 ist gekoppelt mit dem Bedienelement-Steuerelement 7 des Elektronikelements 4. Die Kopplung wird hierbei nur schematisch durch einen Pfeil dargestellt.
  • Das bistabile Anzeigeelement 1 ist, ebenso nur schematisch dargestellt, mit einem kombinierten Anzeigeelement-Steuerelement 6 und Bilderzeugungselement 8 des Elektronikelements 4 gekoppelt. Das Elektronikelement 4 weist im Falle der 1a die Ansammlung der Elemente 6, 7 und 8 auf.
  • Ebenso vorstellbar mag jedoch sein, diese Elemente diskret bereitzustellen, oder aber deren Funktionalität in einem beispielsweise mikroprozessorgesteuerten System zusammenzufassen. Weitere Elemente mögen ebenso Bestandteil des Elektronikelements 4 sein wie beispielsweise Stromversorgungselement (nicht dargestellt) oder Schnittstellenelement 5.
  • Die Kopplungen zwischen Elektronikelement 4 und bistabilem Anzeigeelement 1 sowie Bedienelementanordnung 2 sind in 1a getrennt dargestellt. Ebenso mag jedoch eine kombinierte Verbindung denkbar sein. Diese mag diskret, also einzeln verdrahtet sein oder aber auch über eine Busverbindung erfolgen.
  • Eine Auswerteeinheit für Bedienelementfunktionen mag ebenso in der Bedienelementanordnung 2 beinhaltet sein, vorliegend jedoch nicht in 1a dargestellt. Elektronikelement 4 mit den Elemente 6 bis 8 mag in räumlicher Nähe zu zumindest einem der Elemente bistabiles Anzeigeelement 1 und Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3 angeordnet sein.
  • Ebenso ist es denkbar, Elektronikelement 4 zentral in einem Flugzeug anzuordnen oder beispielsweise, aufgrund der besonderen Funktionalität des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 vollständig auf Elektronikelement 4 zu verzichten.
  • Ebenso mag eine direkte Schnittstellenankopplung mit Schnittstellenelement 5 an bistabilem Anzeigeelement 1 sowie Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3 denkbar sein.
  • In 1a ist das bistabile Anzeigeelement 1 hinter der Bedienelementanordnung 2 angeordnet. Die Bedienelementanordnung 2 sowie die einzelnen Bedienelemente 3 sind hierbei im Wesentlichen transparent, somit optisch durchlässig ausgebildet. Das bistabile Anzeigeelement 1 mag somit durch die Bedienelementanordnung 2 geschützt sein vor beispielsweise thermischen, mechanischen und/oder elektrischen Einwirkungen. Die Bedienung der einzelnen Bedienelemente 3 mag unmittelbar durch direkte Betätigung der Bedienelemente 3 erfolgen.
  • In 1b dargestellt ist das erfindungsgemäße Anzeige- und Bedienelementfeld 20, wobei hier das bistabile Anzeigeelement 1 vor der Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3 angeordnet ist. Die Verschaltung bzw. Ansteuerung erfolgt sonst identisch zu 1a.
  • Durch eine Anordnung des bistabilen Anzeigeelementes 1 vor der Bedienelementanordnung 2 ist ein direkter optischer Zugriff auf die Information des bistabilen Anzeigeelements 1 möglich. Weiter mag keine Notwendigkeit bestehen, die Bedienelementanordnung 2 und/oder die Bedienelemente 3 im Wesentlichen transparent auszubilden.
  • Das bistabile Anzeigeelement 1 mag durch die Bedienelementanordnung 2 eine mechanische Unterstützung erhalten. Gleichzeitig mag die einwirkende Kraft auf die Bedienelemente 3 bei Betätigung der Bedienelemente 3 gleichmäßiger verteilt werden. Punktuelle Überbeanspruchungen der Bedienelemente 3 mögen somit vermieden werden.
  • Weiter Bezug nehmend auf 2a bis c, werden weitere exemplarische Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • In den nachfolgenden Figuren wird ausschließlich auf exemplarische Ausgestaltungen des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 eingegangen. Die weitere mechanische bzw. elektrische Kopplung mag als analog zu wie zu 1a beschrieben verstanden werden. Explizite Ausgestaltungen der Kopplung bzw. Verschaltung sind dem einschlägigen Fachmann bekannt und werden nicht dargestellt, es sei denn explizit angezeigt.
  • In 2a sind exemplarisch neun diskrete Bedienelemente 3 mit jeweils zugeordnetem bistabilem Anzeigeelement 1 dargestellt. Eine beliebig anders geartete Anordnung, beispielsweise drei mal fünf oder fünf mal acht ist denkbar.
  • Die in 2a dargestellte Einheit aus bistabilem Anzeigeelement 1 und Bedienelement 3 mag ein diskretes Bauteil sein, beispielsweise ein Schalter oder Taster mit integriertem Anzeigeelement. Die Anzeigeelemente 1 können hierbei eine im Wesentlichen transparente Abdeckung aufweisen und so vor mechanischen, elektrischen und/oder thermischen Einwirkungen geschützt sein.
  • Die Bedienelemente 3 mögen ebenso berührungssensitive Bedienelemente, beispielsweise Touchpads mit integriertem Anzeigeelement 1 sein.
  • In 2b dargestellt ist eine Anordnung mit hier exemplarisch neun dargestellten Bedienelementen 3 sowie einem bistabilen Anzeigeelement 1, das im Wesentlichen die Gesamtheit der Bedienelemente 3 überdeckt.
  • Das bistabile Anzeigeelement mag hierbei wiederum vor oder hinter den Bedienelementen angeordnet sein.
  • In der in 2 dargestellten Anordnung mag es beispielsweise möglich sein, eine großflächige Information auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 wiederzugeben und gleichzeitig zumindest abschnittsweise diskrete oder aber auch kontinuierliche Informationen bezüglich der Bedienung der Bedienelemente 3 zu erhalten. Die einzelnen Bedienelemente 3 mögen als binäre Bedienelemente 3 ausgebildet sein, vergleichsweise von Schaltern bzw. Tastern oder aber mögen auch Informationen bezüglich Art, Umfang, Ort, Stärke der Bedienung erfassen, verarbeiten und/oder weiterleiten.
  • In 2c dargestellt ist ein bistabiles Anzeigeelement 1 sowie ein Bedienelement 3. Das bistabile Anzeigeelement 1 mag hierbei wiederum vor oder auch hinter dem Bedienelement 3 angeordnet sein.
  • Das Bedienelement 3 mag in der in 2c dargestellten Anordnung insbesondere ein drucksensitiver Bereich, beispielsweise ein Touchpad, sein.
  • Hierdurch mag es möglich sein, eine qualitative sowie quantitative Rückmeldung zu Art, Umfang, Ort und Kraft bzw. Intensität der Berührung zu erhalten.
  • Ebenso ist eine Bedienung des Bedienelementes 3 denkbar, bei dem eine im Wesentlichen auf der Oberfläche gleitende bzw. fließende Bewegung eines Fingers einen Bedienvorgang darstellt. Auf diese Weise ließe sich beispielsweise die Lautstärkeregelung des PA-Systems in einem Flugzeug komfortabel regeln bzw. einstellen, oder aber auch das Dimmen, also das Heller- bzw. Dunklerstellen beispielsweise der Kabineninnenbeleuchtung mag hiermit auf kontinuierliche Weise einfach möglich sein.
  • Ein Anzeige- und Bedienelementfeld 20, wie in 2c dargestellt, mag insgesamt drei verschiedene Parameter in einem Bedienvorgang einstellen. Beispielsweise lassen sich unterschiedliche Parameter in x- und y-Richtung einstellen, gleichzeitig ergänzt durch die Intensität, den Druck der Betätigung. Dies mag in einer quasi „dreidimensionalen” Bedienung resultieren. Die Bedienung in x- bzw. y-Koordinaten mag eine Position auf der Oberfläche darstellen, die in 3c angedeutete z-Richtung mag die Intensität der Bedienung darstellen.
  • Weiter Bezug nehmend auf 3 wird eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit diskreten Bedienelementen beschrieben.
  • 3 stellt im Wesentlichen ein zu 2a vergleichbares Anzeige- und Bedienelementfeld 20 dar. Die Bedienelemente 3 mögen diskret als Schalter oder Taster, diskrete Bedienelemente 3 eingerichtet sein, insbesondere mögen ebenso wie in 2a einzelne drucksensitive Bedienelemente 3, drucksensitive Bereiche 3 verwendet werden.
  • Die einzelnen Bedienelemente 3 der 3 sind jedoch einzeln und diskret verdrahtet bzw. verbunden, angedeutet durch die neun Datenleitungen 1 bis 9 der 3.
  • Somit mag eine Funktion bzw. ein Einsatz des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 nach 3 auch in einem Zustand eines Stromausfalls bzw. generell ohne eigene oder angeschaltete Energieversorgung möglich sein.
  • Sicherheitsrelevante Funktionen, die jederzeit, auch im Falle eines Ausfalls der Energieversorgung, zur Verfügung stehen müssen, mögen auf diese Weise realisiert bzw. geschalten werden.
  • Die Bedienelemente 3 der 3 weisen weiterhin ein bistabiles Anzeigeelement 1 auf, welches ebenfalls Informationen ohne externe Energiezufuhr darzustellen vermag.
  • Weiter Bezug nehmend auf 4 wird eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit sowohl diskreten Bedienelementen als auch einem drucksensitiven Bereich beschrieben.
  • Im Wesentlichen ließe sich die Anordnung nach 4 als eine Kombination von 2c sowie 3 auffassen. Die drei exemplarisch dargestellten diskreten Bedienelemente 3 der 4 sind ebenfalls diskret über einzelne Datenleitungen 1 bis 3 verschalten. Der drucksensitive Bereich des Anzeige- und Bedienelementes 20 ist, wie zuvor in der 1a dargestellt, beispielsweise mit einem Elektronikelement 4 verbunden. Die diskreten Datenleitungen mögen gleichfalls zum Elektronikelement 4 geführt und dort weiter verarbeitet werden.
  • Eine Anordnung wie in 4 dargestellt, mag im drucksensitiven Bereich dynamisch wechselnd situationsangepasste Informationen anzeigen und Funktionen bereitstellen, während gleichzeitig über die diskreten Bedienelemente 3 besondere Funktionen, beispielsweise sicherheitsrelevante oder Notfallfunktionen, auslösbar sind.
  • Weiterhin wird Bezug nehmend auf 5 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementes der vorliegenden Erfindung mit Illuminationselement beschrieben.
  • Das in 5 dargestellte Anzeige- und Bedienelementfeld 20 entspricht hierbei exemplarisch im Wesentlichen dem der 2c. Seitlich bzw. oben/unten angesetzt findet sich jeweils ein Illuminationselement 10.
  • In 5 dargestellt ist das Illuminationselement 10 als im Wesentlichen längliches Element entlang einer Seite des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20. Somit ist eine großflächige Ausleuchtung des Anzeige- und Bedienelementes 20 möglich. Zur besseren Ausleuchtung ist die Verwendung von mehreren, wie beispielsweise in 5 dargestellt, zwei Illuminationselementen möglich. Eine punktförmige oder zumindest abschnittsweise punktförmige oder abschnittsweise längliche Ausgestaltung der Illuminationselemente 10 ist ebenfalls denkbar.
  • Das Illuminationselement 10 mag das Anzeige- und Bedienelementfeld 20 direkt (von oben bzw. unten) beleuchten, mag dieses indirekt über den Hintergrund oder von vorne kommend beleuchten.
  • Weiterhin ist denkbar, beispielsweise ein zusätzliches Element auf, an oder zwischen bistabilem Anzeigeelement 1 und Bedienelementanordnung 2 einzubringen, welches unter Verwendung eines Illuminationselementes 10 das Anzeige- und Bedienelementfeld 20 großflächig beleuchtet. Das eingebrachte Element selbst mag ebenso das Illuminationselement 10 darstellen.
  • Das Illuminationselement 10 selbst mag beispielsweise ausgebildet sein als eine Glühlampe, eine Leuchtstoffröhre oder aber eine Anordnung aus einer oder auch mehreren LED-Elementen.
  • Weiter Bezug nehmend auf die 6a und b wird eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit einem weiteren Anzeigeelement beschrieben.
  • Das in 6a grundlegend dargestellte Anzeige- und Bedienelementfeld 20 entspricht exemplarisch im Wesentlichen dem in 2a dargestellten Feld.
  • Zusätzlich weist jedes der kombinierten bistabilen Anzeigeelemente 1 und Bedienelemente 3 ein weiteres Anzeigenelement 11 auf. Das weitere Anzeigeelement 11 ist hierbei exemplarisch als LED-Element dargestellt.
  • Durch das weitere Anzeigeelemente 11 mögen erweiterte Informationen bzw. Statusinformationen zum jeweiligen Bedienelement 3 angezeigt werden. Beispielsweise mag eine besondere Farbgebung des weiteren Anzeigeelementes 11 auf ein Bedienelement 3 hinweisen, welches beispielsweise im Falle von Grün derzeit aktivierbar, im Falle von Rot derzeit nicht aktivierbar bzw. gesperrt oder verboten ist.
  • Durch eine blinkende Anzeige mag das weitere Anzeigeelement 11 die Aufmerksamkeit beispielsweise eines Besatzungsmitglieds eines Flugzeuges auf sich und somit auf die Information auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 lenken.
  • Andere Farben für andere Indikationen sind denkbar. Auch muss nicht jedes Bedienelement 3 mit bistabilem Anzeigeelement 1 ein weiteres Anzeigeelement 11 aufweisen.
  • Dies mag beispielsweise nur bei besonders sicherheitsrelevanten Bedienelementen 3 bzw. auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 dargestellten Informationen nötig sein. Diskrete Bedienelemente 3, welche separat verbunden bzw. verschalten sind, wie beispielsweise in 3 bzw. 4 dargestellt, mögen ebenfalls mit einem weiteren Anzeigeelement 11 versehen sein, wie beispielsweise die Bedienelemente der 2a bis 2c.
  • Je nach Ausgestaltung des weiteren Anzeigeelementes 11 ist es ebenso denkbar, das zweite Anzeigeelement 11 ebenso als Illuminationselement 10 zu verwenden. Hierbei kann ein kleiner Bereich des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 beleuchtet werden oder aber auch das gesamte Feld 20.
  • Ein kombinierter Betrieb von Illuminationselement 10 und weiterem Anzeigeelement 11 in einem Element ist denkbar. Somit mag das weitere Anzeigeelement 11 zumindest lokal als Illuminationselement 10 arbeiten.
  • Weiter Bezug nehmend wird in 7 eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung mit einer LED-Elementanordnung beschrieben.
  • In 7 dargestellt sind die bekannten Elemente bistabiles Anzeigeelement 1 sowie Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3. Das bistabile Anzeigeelement 1 ist hinter der bevorzugt transparenten Bedienelementanordnung 2 angeordnet. Die Bedienelemente 3 mögen als diskrete Bedienelemente 3 eingerichtet sein, aber auch flächige drucksensitive Bereiche bzw. Touchpads sind denkbar.
  • Das bistabile Anzeigeelement 1 ist mit Öffnungen 13 versehen, die wiederum mit den weiteren Anzeigeelementen 11 der LED-Elementanordnung 12 korrespondieren. Die weiteren Anzeigeelemente 11 sind hier bevorzugt als LED-Elemente ausgebildet.
  • Die Öffnungen 13 mögen insoweit mit den einzelnen LED-Elementen 11 korrespondieren, als dass entweder diese in der Öffnung Platz finden, die LED-Elemente 11 somit zumindest teilweise durchragen oder aber nur im Wesentlichen dahinter angeordnet sind, um durch die Öffnung visuell aktiv zu sein.
  • Ebenso ist jedoch denkbar, keine Öffnungen 13 im bistabilen Anzeigeelement 1 vorzusehen, dieses jedoch trotzdem zumindest lokal durch die einzelnen weiteren Anzeigeelemente 11 zu hinterleuchten bzw. zu durchleuchten. Bei im Wesentlichen transparenter Ausgestaltung von Bedienelementanordnung 2 und bistabilem Anzeigeelement 1 mag auch hierbei das Anzeigeelement 11 seine Funktion wahrnehmen.
  • Weiterhin können Öffnungen 13 auch ebenso in der Bedienelementanordnung 2 bzw. den jeweiligen Bedienelementen 3 vorgesehen sein, so dass beispielsweise die weiteren Anzeigeelemente 11 sowohl das bistabile Anzeigeelement 1 als auch die Bedienelementanordnung 2 durchragen.
  • Die weiteren Anzeigeelemente 11 mögen auf der LED-Elementanordnung 12 angebracht sein und hierbei bzw. durch diese elektrisch und/oder mechanisch verbunden sein. Ein nicht näher dargestelltes Steuerelement mag die weiteren Anzeigeelemente 11 individuell oder in Gruppen ansteuern.
  • 1
    bistabiles Visualisierungselement
    2
    Bedienelementanordnung, Bedienelementfeld
    3
    Bedienelement
    4
    Elektronikelement
    5
    Schnittstellenelement/Schnittstelle
    6
    Anzeigeelement-Steuerelement
    7
    Bedienelement-Steuerelement
    8
    Bilderzeugungselement
    10
    Illuminationselement
    11
    Anzeigeelement
    12
    LED-Elementanordnung
    13
    Öffnung
    20
    Passagierkabinenbedieneinheit

Claims (14)

  1. Passagierkabinenbedieneinheit (20), insbesondere zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine in einem Flugzeug, aufweisend ein Bedienelementfeld (2) mit mindestens einem Bedienelement (3) mit dem ein Ereignis auslösbar ist, einem dem Bedienelementfeld (2) zugeordneten bistabilen Visualisierungselement (1), das eingerichtet ist, zumindest eine dem mindestens einen Bedienelement (3) zugeordnete Bedieninformation visuell darzustellen, wobei das bistabile Visualisierungselement (1) und das mindestens eine Bedienelement (3) deckungsgleich angeordnet sind, wobei die darzustellende Bedieninformation unter Verwendung einer Energieversorgung programmierbar ist und die auf dem bistabilen Visualisierungselement (1) dargestellte Bedieninformation auch ohne Energieversorgung sichtbar beibehalten wird, und wobei das bistabile Visualisierungselement (1) eingerichtet ist, im Betriebszustand ohne Energieversorgung betrieben zu werden.
  2. Passagierkabinenbedieneinheit nach Anspruch 1, wobei das Bedienelement (3) transparent ausgebildet ist.
  3. Passagierkabinenbedieneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei das bistabile Visualisierungselement (1) hinter dem Bedienelement (3) angeordnet ist.
  4. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Bedienelement (3) hinter dem bistabilen Visualisierungselement (1) angeordnet ist.
  5. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, aufweisend eine Mehrzahl von Bedienelementen (3) und/oder bistabilen Visualisierungselementen (1).
  6. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Bedienelement (3) ein Element ist aus der Gruppe bestehend aus diskretem Bedienelement, Taster, Schalter, drucksensitiver Bereich, wobei die Position des Betätigens bestimmbar ist, und Touchpad.
  7. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 5 und 6, wobei jedes Bedienelement (3) einem diskreten bistabilen Visualisierungselement (1) zugeordnet ist.
  8. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 7, aufweisend zumindest ein diskretes Bedienelement (3) mit zumindest einem diskreten bistabilen Visualisierungselement (1) sowie zumindest ein berührungssensitiver Bereich (3) mit zumindest einem bistabilen Visualisierungselement (1).
  9. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiterhin aufweisend ein Anzeigeelement (11), zugeordnet zu zumindest einem bistabilen Visualisierungselement (1).
  10. Passagierkabinenbedieneinheit nach Anspruch 9, wobei das Anzeigeelement (11) ein LED-Element ist.
  11. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, weiterhin aufweisend ein Illuminationselement (12) zum zumindest teilweisen Beleuchten zumindest eines bistabilen Visualisierungselementes (1) und/oder eines weiteren Anzeigeelementes (11).
  12. Passagierkabinenbedieneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, weiterhin aufweisend zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend aus Anzeigeelement-Steuerelement (6), Bilderzeugungselement (8), Bedienelement-Steuerelement (7) und Schnittstellenelement (5).
  13. Flugzeug, aufweisend eine Passagierkabinenbedieneinheit (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine.
  14. Verwendung einer Passagierkabinenbedieneinheit (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine in einem Flugzeug.
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