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Die
Erfindung betrifft eine Passagierkabinenbedieneinheit, im Weiteren
auch Anzeige- und Bedienelementfeld genannt, zur Steuerung von Kabinenfunktionen
in einem Flugzeug, ein Flugzeug mit einem erfindungsgemäßen Anzeige-
und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen sowie
eine Verwendung eines Anzeige- und
Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem
Flugzeug.
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Herkömmliche
Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen
in einem Flugzeug ermöglichen
einem Benutzer, beispielsweise dem Mitglied einer Flugzeugbesatzung,
unterschiedliche Kabinenfunktionen zu steuern, wie beispielsweise
Lichtintensität
oder Temperatur. Gleichfalls denkbar ist es eine Durchsage zu starten
bzw. deren Lautstärke
einzustellen.
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Herkömmliche
Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen
in einem Flugzeug sind jedoch meist flugzeug- und im Weiteren auch
noch airline-spezifisch ausgestaltet, also hochgradig auf den jeweiligen
Einsatzort individualisiert.
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Herkömmliche
Anzeige- und Bedienelementfelder zur Steuerung von Kabinenfunktionen
in einem Flugzeug weisen somit eine stark eingeschränkte Funktionalität auf, sind
darüber
hinaus wenig flexibel einsetzbar und erfordern eine hohes Maß an Individualisierung.
Ein schnelles Wechseln der Funktionen bzw. ein Austausch im Fehlerfall
mag einen hohen Service- bzw. logistischen Aufwand erfordern.
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Dokument
EP 1 617 397 beschreibt
Beschriftungs- und Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von geräte- und/oder
prozessspezifischen Informationen und/oder Kanalinformationen und/oder
Diagnoseinformationen für
ein elektrisches Gerät
und/oder eine elektrische Komponente.
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Dokument
EP 0 707 257 beschreib ein
Multifunktionsgerät
aus PDA und Mobiltelefon, welches eine berührungsempfindliche Membran
mit einem unterlegten manuell bedienten mechanischen Anzeigeelement
aufweist.
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Dokument
DE 101 03 335 beschreibt
ein Bedienelement für
ein elektronisches Gerät
offenbart, das an mindestens einer Seite, insbesondere der Oberseite,
eine Anzeige aufweist, die unterschiedliche Funktionen des Gerätes kennzeichnet
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein benutzerfreundliches,
sicheres und flexibel einsetzbares Anzeige- und Bedienelementfeld
zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug bereitzustellen.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen
in einem Flugzeug, durch ein Flugzeug, aufweisend ein Anzeige- und
Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen sowie durch
die Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung
von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen.
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Gemäß einem
exemplarischen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist eine Passagierkabinenbedieneinheit,
insbesondere zur Steuerung von Funktionen in einer Passagierkabine
in einem Flugzeug geschaffen, aufweisend ein Bedienelementfeld mit
mindestens einem Bedienelement mit dem ein Ereignis auslösbar ist,
einem dem Bedienelementfeld zugeordneten bistabilen Visualisierungselement,
das eingerichtet ist, zumindest eine dem mindestens einen Bedienelement
zugeordnete Bedieninformation visuell darzustellen, wobei das bistabile
Visualisierungselement und das mindestens eine Bedienelement deckungsgleich
angeordnet sind, wobei die darzustellende Bedieninformation unter
Verwendung einer Energieversorgung programmierbar ist und die auf
dem bistabilen Visualisierungselement dargestellte Bedieninformation
auch ohne Energieversorgung sichtbar beibehalten wird und wobei
das bistabile Visualisierungselement eingerichtet ist, im Betriebszustand
ohne Energieversorgung betrieben zu werden.
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Gemäß einem
weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist ein Flugzeug geschaffen, aufweisend
ein erfindungsgemäßes Anzeige-
und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen.
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Gemäß einem
weiteren exemplarischen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird ein erfindungsgemäßes Anzeige-
und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem
Flugzeug verwendet.
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Ein
erfindungsgemäßes Anzeige-
und Bedienelementfeld zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem
Flugzeug mag als eine Bedienstelle für Systeme im Flugzeug verstanden
werden.
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Hierbei
mag eine Kombination aus einem Display, insbesondere einem bistabilen
Display als Beispiel eines Visualisierungselementes, im Weiteren
auch Anzeigeelement genannt, in Kombination mit einem Bedienelement
verwendet werden.
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Das
Bedienelement mag hierbei ein Tastenfeld oder auch ein berührungsempfindliches
Feld bzw. eine berührungsempfindliche
Fläche
sein, welche(s) dem Anzeigeelement über- bzw. hinterlagert sein
mag.
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Ein
erfindungsgemäßes Anzeige-
und Bedienelementfeld mag somit nicht mehr zwingend vorgefertigt
und in einem hohe Maße
individualisiert sein. Ein vorgefertigtes, beispielsweise gedrucktes
Anzeigeelement, welches die Funktionen eines Bedienelementfeldes
wiedergibt, mag nun nicht mehr in allen möglichen Ausstattungsvarianten
vorrätig
gehalten werden müssen.
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Vielmehr
mag sich ein Austausch kurzfristig mit einem Universalanzeigeelement,
beispielsweise einem bistabilen Anzeigeelement, und einer Individualisierung
der angezeigten Information realisieren lassen.
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Umständliches,
kostenintensives Vorrätighalten
von vielen unterschiedlichen Anzeigeelementen, welche jeweils auf
die entsprechenden Wünsche,
Vorgaben und Individualisierungen eines bestimmten Flugzeugtyps
oder einer bestimmten Airline angepasst sind, mag somit wirksam
unterbunden oder zumindest verringert werden. Bestenfalls mag die
Individualisierung des bistabilen Anzeigeelements vor Ort, beispielsweise
im Flugzeug erfolgen.
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Als
bistabiles Visualisierungselement, bistabiles Anzeigeelement oder
bistabiles Display soll ein Anzeigeelement verstanden werden, welches
eine anzuzeigende Information auch nach Entfernen einer Energieversorgung
sichtbar beibehält.
Die Energieversorgung mag somit nur zur „Programmierung” des bistabilen
Anzeigeelementes, also zum Zeitpunkt des Setzens oder Einstellens
(oder Löschens)
der darzustellenden Information, z. B. einer Beschriftung oder Grafik,
benötigt
werden.
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Nachdem
die darzustellende Information durch das Anzeigeelement wiedergegeben
wird und mag die Energieversorgung entfernt werden, das Anzeigeelement
mag jedoch die darzustellende Information weiterhin wiedergeben.
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Somit
mag eine Energieversorgung nur für das Ändern der
darzustellenden Information benötigt werden.
Während
der reinen Darstellung der Information mag somit keine Energieversorgung
des Anzeigeelementes benötigt
sein.
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Bistabile
Anzeigeelemente mögen
mit unterschiedlichen Techniken realisiert werden. Mögliche Techniken
sind hierbei bistabile Flüssigkristallanzeigeelemente,
elektrophoretische Anzeigeelemente (wie beispielsweise das elektronische
Papier der Firma eInk), elektrochrome Anzeigeelemente oder solche
Anzeigeelemente, die auf einem cholesterischen Effekt beruhen.
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Bistabile
Anzeigeelemente mögen
hierbei einen geringeren Energieverbrauch aufweisen als anders geartete
Displays, beispielsweise LCD- oder TFT-Displays.
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Zudem
mögen bistabile
Anzeigeelemente erhöhten
Sicherheitsanforderungen, speziell in einer Flugzeugumgebung genügen, da
bistabile Anzeigeelemente auch ohne Energiezufuhr, also beispielsweise
bei einem Teil- oder Totalausfall der Energieversorgung in einem
Flugzeug, weiterhin die darzustellende, gewünschte bzw. geforderte Information
wiedergeben.
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Eine
aufwändige
Elektronik zur Ansteuerung und Stromversorgung, möglicherweise
benötigt
für ein
gewöhnliches
Anzeigeelement, mag somit bei Implementierung eines bistabilen Anzeigeelementes überflüssig sein.
Hierdurch lassen sich Kosten für das
elektronische System eines Flugzeugs und damit der gesamten Energiebedarf
aber auch das Gewicht des Flugzeuges weiter reduzieren.
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Weiterhin
mögen bistabile
Anzeigeelemente extern, also außerhalb
eines Flugzeuges auf einfache und kostengünstige Weise individualisiert
werden. Somit mögen
bistabile Anzeigeelemente beispielsweise als (Universal-)Ersatzteil
Vorrätiggehalten
und gezielt und individualisiert auf Kundenanforderung versendet
werden. Umständliches
und kostenintensives Herstellen und Vorrätighalten einer Vielzahl von
möglicherweise
nur geringfügig
unterschiedlichen Anzeigeelementen mag hierdurch wirksam vermieden
werden.
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Ein
bistabiles Anzeigeelement mag hierbei eine Information visuell wiedergeben.
Dies mag beispielsweise die Beschriftung eines Bedienelementes durch
Grafik, Text oder dergleichen sein. Ein bistabiles Anzeigeelement
mag auch nach Entfernen einer Energieversorgung die darzustellende
Information weiter anzeigen. Insbesondere ist hierbei ausschließlich bei
Programmierung des bistabilen Anzeigeelementes dieses mit einer
Energieversorgung verbunden.
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Somit
mag der Energieverbrauch eines erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes zur
Steuerung von Kabinenfunktionen einen reduzierten Energie verbrauch
aufweisen oder aber ein solches Anzeige- und Bedienelementfeld mag
ebenso zum Einsatz kommen, wenn keine Energie für dessen Versorgung an einer
bestimmten Stelle im Flugzeug zur Verfügung steht.
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Bistabile
Anzeigeelemente mögen
eine größere mechanische,
thermische und elektrische Stabilität als LCD- bzw. TFT-Displays
aufweisen.
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Das
Bedienelement mag einerseits als diskretes Bedienelement implementiert
sein. Somit mag einem Bedienelement ein eigenes auslösbares Ereignis
zugeordnet sein. Oder aber das Bedienelement ist ein logisches Bedienelement,
welches beispielsweise auch die Art und den Umfang (z. B. Intensität und Ort)
der Bedienung detektieren bzw. auswerten kann und so unter Verwendung
zusätzlicher Informationen,
beispielsweise Ort und Art der (derzeit) angezeigten Information
auf dem bistabilen Anzeigeelement ein auszulösendes Ereignis zuordnen mag.
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Die
Verwendung eines diskreten Bedienelementes mag darüber hinaus
einzelne Funktionen bzw. Tasten direkt, d. h. diskret bereitstellen,
wie es besondere Sicherheitsbeschränkungen bzw. Sicherheitsauflagen
erfordern mögen.
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Bei
Verwendung eines logischen Bedienelementes mag die Größe der/des
Bedienelemente(s) individuell bzw. dynamisch konfigurierbar sein.
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Eine
Kombination aus diskreten und logischen Bedienelementen mag ebenso
denkbar sein.
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Auch
mögen zwei
prinzipielle Anwendungsarten unterschieden werden.
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Zum
einen mag das erfindungsgemäße Anzeige-
und Bedienelementfeld in einer im Wesentlichen energieversorgungsfreien
Umgebung verwendet werden, d. h. es mag für den regulären Betrieb, der Steuerung
von Kabinenfunktionen, eine Energieversorgung nicht benötigt sein.
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Somit
mag das bistabile Anzeigeelement zu einem bestimmten Zeitpunkt derart
programmiert worden sein, um die gewünschten Information an gewünschter
Stelle darzustellen. Nachfolgend mag das bistabile Anzeigeelement
von einem Programmierelement, einem Energieversorgung, einem Anzeigeelement-Steuerelement
und/oder einem Bilderzeugungselement entkoppelt werden.
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Somit
mag das bistabile Anzeigeelement auch nach dem Entkoppeln die gewünschte Information
wiedergeben.
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Dies
mag es einerseits ermöglichen,
ein erfindungsgemäßes bistabiles
Anzeigeelement als Ersatzteil fernab des geplanten Einsatzortes,
hier z. B. der Flugzeugkabine, zu programmieren, die gewünschte Information
wiederzugeben.
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Somit
mag ein erfindungsgemäßes bistabiles
Anzeigeelement beispielsweise als Ersatzteil in einem Ersatzteillager
anforderungsgemäß programmiert
werden, um dieses Anzeigeelement nachfolgend über möglicherweise weite Strecken
zu versenden. Auch mag es dadurch nicht mehr nötig sein, möglicherweise viele unterschiedlich
geartete Anzeigeelemente mit individueller Beschriftung vorrätig zu halten
für den
Fall, dass ein einen Defekt aufweist.
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Auch
mag eine Programmierung des erfindungsgemäßen bistabilen Anzeigeelementes
an zentraler Stelle im Flugzeug erfolgen, um von dort zu dem jeweils
benötigten
Einsatzort verbracht zu werden.
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Als
zweites mögliches
Szenario ist eine individuelle, dynamische Programmierung des erfindungsgemäßen bistabilen
Anzeigeelementes bzw. des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes
denkbar.
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Unter
Verwendung einer dynamischen Programmierung im Flugzeug mag es somit
denkbar sein, eine erste Information während eines ersten Betriebszustandes
darzustellen, während
eine zweite Information, welche sich zumindest teilweise von der ersten
Information unterscheiden mag, in einem zweiten Betriebszustand
darstellbar sein mag.
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Somit
mag die darzustellende Information dynamisch an verschiedene Bedürfnisse
unterschiedlicher Steuerungssituationen für Kabinenfunktionen anpassbar
sein.
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So
mögen zu
einem ersten Zeitpunkt, beispielsweise während das Flugzeug am Gate
eines Flughafens steht, insbesondere z. B. während des Boarding-Vorganges,
völlig
unterschiedliche Steuerfunktionen durch das Kabinenpersonal benötigt werden,
als dies beispielsweise während
des Fluges nötig
sein mag.
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Weitere
exemplarische Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
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Im
Weiteren werden Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Anzeige-
und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug
beschrieben. Diese Ausgestaltungen greifen allerdings ebenso für das Flugzeug
aufweisend ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von
Kabinenfunktionen sowie für
die Verwendung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes zur Steuerung
von Kabinenfunktionen in einem Flugzeug.
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Gemäß einer
weiteren exemplarischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
mag das Bedienelement im Wesentlichen transparent ausgebildet sein.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag
das bistabile Anzeigeelement im Wesentlichen hinter dem Bedienelement
angeordnet sein.
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Durch
die transparente Ausgestaltung des Bedienelementes mag es u. a.
möglich
sein, das bistabile Anzeigeelement hinter dem Bedienelement anzuordnen.
Hierdurch mag eine wesentlich direktere Interaktion mit dem Bedienelement
möglich
sein.
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Gleichzeitig
mag das bistabile Anzeigeelement vor externen Einwirkungen, beispielsweise
mechanischen oder thermischen Einwirkungen, besser geschützt sein.
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Somit
mag das bistabile Anzeigeelement auch vollständig mechanisch geschützt bzw.
vom Bedienelement entkoppelt sein. Hierbei mag die transparente
Ausgestaltung des Bedienelementes hilfreich sein, um das hinter
dem Bedienelement angeordnete bistabile Anzeigeelement bzw. die
darauf wiedergegebenen Information zu erkennen.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag
das Bedienelement im Wesentlichen hinter dem bistabilen Anzeigeelement
angeordnet sein.
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Durch
eine entsprechende Anordnung mag eine punktuelle Kraftbeaufschlagung
auf das Bedienelement wirksam unterbunden werden. Vielmehr mag sich
die beaufschlagte Kraft zumindest in einem Teilbereich gleichmäßig auf
das Bedienelement übertragen
lassen. Es wird somit eine Verbreiterung der Bedienbeaufschlagung
realisiert.
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Durch
die Anordnung des bistabilen Anzeigeelementes vor dem Bedienelement
mag ein Zugriff oder Austausch des Anzeigeelementes, im Falle eines
Defekts oder einer Umprogrammierung, einfach möglich sein.
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Weiterhin
mag das Bedienelement hinter einem Anzeigeelement besser vor mechanischen, thermischen
oder elektrischen Einwirkungen geschützt sein.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag
das Anzeige- und Bedienelementfeld eine Mehrzahl von Bedienelementen
und/oder bistabilen Anzeigeelementen aufweisen.
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Hierbei
mögen sich
mehrere Bedienelemente mit zumindest einem bistabilen Anzeigeelement kombinieren
lassen oder aber wiederum mehrere bistabile Anzeigeelemente mit
zumindest einem Bedienelement.
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Eine
entsprechende Anordnung mag ein geometrisch regelmäßiges Muster
aufweisen wie beispielsweise drei Spalten à fünf Reihen oder vier Spalten
sechs Reihen, jedoch kann auch eine beliebig nicht symmetrisch verteilte
Anordnung realisiert werden.
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Einzelne
Bedienelemente und/oder bistabile Anzeigeelemente mögen sich
in ihrer Größe von anderen
unterscheiden. Bedienelemente mit wichtigen Funktionen, beispielsweise
sicherheitsrelevanten Funktionen, mögen eine herausgestellte Position
einnehmen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Bedienelement
ein Element sein aus der Gruppe bestehend aus diskretem Bedienelement,
Taster, Schalter, drucksensitiver Bereich, wobei die Position des
Betätigens
bestimmbar ist, und Touchpad.
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Entsprechende
Bedienelemente bzw. Bauteile mögen
auf einfache und kostengünstige
Weise die Realisierung eines Bedienelementes ermöglichen.
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Ein
diskretes Bedienelement mag ebenso ein diskreter drucksensitiver
Bereich bzw. ein Touchpad sein. Der drucksensitive Bereich mag die
Position des Betätigens
bestimmen können,
mag diese Information jedoch auch nicht ermitteln bzw. verwerfen. Weiter
mag denkbar sein, auch die Intensität des Betätigens, somit die Kraftbeaufschlagung
beim Betätigen
des Bedienelementes zu ermitteln. Ein Bedienelement mag ebenso eine
taktile Rückmeldung
bezüglich
des Bedienens bzw. des Bedienerfolges geben.
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Gemäß einer
weiteren exemplarischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
mag jedes Bedienelement einem diskreten bistabilen Anzeigeelement
zugeordnet sein.
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Somit
mag eine direkte, logisch einfache und zusammenhängende Zuordnung zwischen einem Bedienelement
und einem bistabilen Anzeigeelement erfolgen.
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Bedienelement
und diskretes bistabiles Anzeigeelement mögen hierbei eine Einheit bilden,
beispielsweise im selben Gehäuse
abgeordnet sein oder aber mögen
durch einfache Überlagerung
gebildet sein.
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Das
bistabile Anzeigeelement mag Bestandteil des Bedienelementes sein,
so dass sich beispielsweise bei einem Defekt die gesamte Einheit von
Bedienelement und bistabilem Anzeigeelement ersetzen lassen mag.
Beispielsweise mag ein entsprechendes Bedienelement als Taster oder
Schalter ausgebildet sein mit einem bistabilen Anzeigeelement angebracht
im Betätigungsbereich
des jeweiligen Bedienelementes.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das erfindungsgemäße Anzeige-
und Bedienelementfeld zumindest ein diskretes Bedienelement mit
zumindest einem diskreten bistabilen Anzeigeelement sowie zumindest
ein berührungssensitiver
Bereich mit zumindest einem bistabilen Anzeigeelement aufweisen.
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Hiermit
mag eine Art Mischbetrieb zwischen diskreten Bedienelementen sowie
einem berührungssensitiven
Bereich erzielt werden. Der berührungssensitive
Bereich selbst mag wiederum in logische Bedienelemente mit zugehörigem bistabilem Anzeigeelement
aufgeteilt sein.
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Somit
mögen beispielsweise
wichtige Funktionen der Flugzeugsteuerung, zum Beispiel sicherheitsrelevante
Funktionen, über
diskrete Bedienelemente ausgelöst
werden, welche möglicherweise weniger
fehleranfällig
durch ihren diskreten Aufbau gegenüber logischen Bedienelementen
sein mögen. Spezielle
Sicherheitsanforderungen im Flugzeugbereich mögen somit realisiert werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld
weiterhin ein weiteres Anzeigeelement, zugeordnet zu zumindest einem
bistabilen Anzeigeelement aufweisen.
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Ein
weiteres Anzeigeelement mag hierbei einen Zustand oder erweiterte
Informationen zu einem bistabilen Anzeigeelement bzw. einem diskreten
oder logischen Bedienelement bereitstellen. So mag es beispielsweise
denkbar sein, mittels des weiteren Anzeigeelementes derzeit erlaubte,
nicht erlaubte bzw. funktionslose Bedienelemente zu identifizieren.
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Zugeordnet
in diesen Zusammenhang mag als zu einem stabilen Anzeigeelement
zugehörig
aufgefasst werden.
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Das
weitere Anzeigeelemente mag hierbei in unmittelbarer Nähe des jeweiligen
bistabilen Anzeigeelementes angeordnet sein, mag jedoch auch ebenso
separat bzw. losgelöst,
möglicherweise
an einem völlig
anderen Ort angeordnet sein.
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Eine
Anordnung in einer Aussparung, angeordnet beim jeweiligen bistabilen
Anzeigeelement oder aber auch hinter dem jeweiligen bistabilen Anzeigeelement
und dem zugehörigen
Bedienelement mag denkbar sein.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das weitere
Anzeigeelement ein LED-Element sein.
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Ein
LED-Element oder Light Emitting Diode-Element mag als eine einfache
Möglichkeit
angesehen werden, die Funktion eines weiteren Anzeigeelementes zu
realisieren.
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Das
LED-Element mag hierbei unterschiedliche Status des ihm zugeordneten
Bedienelementes bzw. bistabilen Anzeigeelementes darstellen. Beispielsweise
mag eine rote Farbe darstellen, dass das jeweilige Bedienelement
jetzt nicht betätigt
werden kann bzw. betätigt
werden darf. Grün
wiederum mag die Möglichkeit
bzw. die Erlaubnis des Betätigens symbolisieren.
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Weitere
Farben für
weitere Status mögen denkbar
sein, beispielsweise gelb, blau, orange oder weiß. Auch mag das weitere Anzeigeelement
aus einer Vielzahl von LED-Elementen bestehen. Andere Arten für das weitere
Anzeigeelement mögen
ebenso denkbar sein. So mag das weitere Anzeigeelement selbst als
ein bistabiles Anzeigeelement eingerichtet sein.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld
weiterhin ein Illuminationselement zum zumindest teilweisen Beleuchten
zumindest eines bistabilen Anzeigeelementes und/oder eines weiteren
Anzeigeelementes aufweisen.
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Hierdurch
mag eine einfache, leicht zu realisierende und kostengünstige Beleuchtung
des erfindungsgemäßen Anzeige-
und Bedienelementfeldes ermöglicht
sein. Durch ein Illuminationselement mag eine Bedienung auch bei
schlechten Lichtverhältnissen
bzw. in völliger
Dunkelheit erfolgen.
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Das
Illuminationselement mag ein aktiv zu betreibendes Element sein,
wie beispielsweise eine Glühbirne,
eine Leuchtstoffröhre
oder auch ein LED-Element. Ebenso mag das Illuminationselement auf
einem phosphoreszierenden bzw. fluoreszierenden Effekt beruhen.
Das Illuminationselement mag auch einem diskreten und/oder logischen
Bedienelement bzw. bistabilen Anzeigeelement zugeordnet sein bzw.
mit diesem verbunden, integriert sein.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag das Anzeige- und Bedienelementfeld
weiterhin aufweisen zumindest ein Element aus der Gruppe bestehend
aus Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement, Bedienelement-Steuerelement
und Schnittstellenelement.
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Die
einzelnen Elemente mögen
hierbei diskret realisiert sein oder aber, zumindest einige, integriert
ausgebildet sein. Ein entsprechendes Element mag jeweils zumindest
einige der Komponenten Speicher, programmierbarer Speicher, RAM,
ROM, programmierbares Element und Mikroprozessor aufweisen.
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Die
jeweilige Funktionalität
mag durch Hardware realisiert werden oder aber auch eine software-basierte
Realisierung, beispielsweise durch Programmierung eines Mikroprozessors
mag denkbar sein.
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Das
Bilderzeugungselement mag hierbei die darzustellende Information
selbst bereitstellen, beispielsweise berechnen oder ermitteln und
diese dann weiter an das Anzeigeelement-Steuerelement leiten, durch
welches die Information letztendlich auf dem bistabilen Anzeigeelement
gesteuert bzw. wiedergegeben wird. Bevorzugt mögen das Anzeigeelement-Steuerelement
sowie das Bilderzeugungs-Steuerelement in einer Einheit bilden.
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Das
Bedienelement-Steuerelement mag den Betrieb eines Bedienelementes
sicherstellen. Das Bedienelement-Steuerelement mag eine Auswertung eines
Bedienens eines Bedienelementes bereitstellen, beispielsweise welches
Bedienelement zu welcher Zeit tätig
wurde und welche logische Funktion diesem Bedienelement zur gegebenen
Zeit zugeordnet war.
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Ebenso
mag es Art, Position sowie Bedienstärke einer Betätigung eines
Bedienelementes zu einer gegebenen Zeit ermitteln, verarbeiten und/oder weiterleiten.
Die Steuerung von Kabinenfunktionen mag direkt durch das Bedienelement-Steuerelement erfolgen.
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Ebenso
mag es denkbar sein, dass zumindest eines der Elemente Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement
sowie Bedienelement-Steuerelement mit einem Schnittstellenelement verbunden
ist. Das Schnittstellenelement mag die Interaktion bzw. Kommunikation
des Anzeige- und Bedienelementfeldes mit weiteren Flugzeugsystemen bereitstellen.
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Ein
entsprechendes Schnittstellenelement mag auf eine bekannte Schnittstellendefinition
zurückgreifen
wie beispielsweise RS 232 oder CAN-BUS oder mag auch ein proprietäres Format verwenden.
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Im
Weiteren werden Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Flugzeuges
aufweisend ein Anzeige- und Bedienelementfeld zur Steuerung von
Kabinenfunktionen beschrieben. Diese Ausgestaltungen greifen jedoch
ebenso für
das Anzeige- und Bedienelementfeld sowie für die Verwendung eines Anzeige-
und Bedienelementfeldes zur Steuerung von Kabinenfunktionen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden mag ein Flugzeug weiterhin
ein Element aus der Gruppe bestehend aus Anzeigeelement-Steuerelement,
Bilder zeugungselement und Energieversorgungselement, zugeordnet
zu dem Anzeige- und Bedienelementfeld aufweisen, wobei das Anzeige-
und Bedienelementfeld und das zumindest eine Element entkoppelbar
sind.
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Entkoppelbar
mag hierbei verstanden werden als ein logisches, mechanisches und/oder
elektrisches Trennen des zumindest einen Elementes vom Anzeige-
und Bedienelementfeld.
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Hierbei
mag das Trennen mit Verbleib der einzelnen Elemente in ihrer Position
verstanden sein, andererseits mag es ebenso denkbar sein, zumindest
eines der entkoppelten Elemente zu entfernen, insbesondere aus dem
Flugzeug zu entfernen.
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Somit
mag das Anzeige- und Bedienelementfeld auch im Betriebszustand im
Flugzeug ohne Anzeigeelement-Steuerelement, Bilderzeugungselement
und/oder Energieversorgungselement betreibbar sein.
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Insbesondere
mag es denkbar sein, dass einige oder alle der Elemente von Anzeigeelement-Steuerelement,
Bilderzeugungselement und Energieversorgungselement separat angeordnet sind
und beispielsweise nur für
eine Programmierung des bistabilen Anzeigeelementes mit dem Anzeige- und
Bedienelementfeld gekoppelt werden und nach einer entsprechenden
Programmierung des Anzeigeelementes bzw. der wiederzugebenden Information wieder
entfernt/entkoppelt werden.
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Somit
mag es denkbar sein, mit einem Gerät eine Mehrzahl von Anzeige-
und Bedienelementfeldern in einem Flugzeug sukzessive zu programmieren.
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Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung in den Figuren dargestellt und im Weiteren näher erläutert.
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Gleiche
oder ähnliche
Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern
versehen.
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Die
Darstellung in den Figuren ist schematisch und nicht maßstäblich, mag
jedoch qualitative Größenverhältnisse
wiedergeben.
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Es
zeigen:
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1a,
b Anordnungsmöglichkeiten
exemplarischer Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung,
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2a bis
c weitere exemplarische Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der
vorliegenden Erfindung,
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3 eine
exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung mit diskreten Bedienelementen,
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4 eine
exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung mit sowohl diskreten Bedienelementen
als auch einem drucksensitiven Bereich,
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5 eine
exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung mit Illuminationselement,
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6a,
b eine exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung mit einem weiteren Anzeigeelement,
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7 eine
exemplarische Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung mit einer LED-Elementanordnung.
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Im
Weiteren wird Bezug nehmend auf 1a und
b Anordnungsmöglichkeiten
von exemplarischen Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1a stellt
ein bistabiles Anzeigeelement 1 dar, welches hinter einer
Bedienelementanordnung 2 angeordnet ist. Die Bedienelementanordnung 2 weist mehrere
Bedienelemente 3, im vorliegenden Fall exemplarisch 15,
auf. Die Bedienelemente 3 in 1a sind
exemplarisch als diskrete Bedienelemente 3 skizziert. Die
Bedienelementanordnung 2 ist gekoppelt mit dem Bedienelement-Steuerelement 7 des Elektronikelements 4.
Die Kopplung wird hierbei nur schematisch durch einen Pfeil dargestellt.
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Das
bistabile Anzeigeelement 1 ist, ebenso nur schematisch
dargestellt, mit einem kombinierten Anzeigeelement-Steuerelement 6 und
Bilderzeugungselement 8 des Elektronikelements 4 gekoppelt. Das
Elektronikelement 4 weist im Falle der 1a die
Ansammlung der Elemente 6, 7 und 8 auf.
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Ebenso
vorstellbar mag jedoch sein, diese Elemente diskret bereitzustellen,
oder aber deren Funktionalität
in einem beispielsweise mikroprozessorgesteuerten System zusammenzufassen.
Weitere Elemente mögen
ebenso Bestandteil des Elektronikelements 4 sein wie beispielsweise
Stromversorgungselement (nicht dargestellt) oder Schnittstellenelement 5.
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Die
Kopplungen zwischen Elektronikelement 4 und bistabilem
Anzeigeelement 1 sowie Bedienelementanordnung 2 sind
in 1a getrennt dargestellt. Ebenso mag jedoch eine
kombinierte Verbindung denkbar sein. Diese mag diskret, also einzeln
verdrahtet sein oder aber auch über
eine Busverbindung erfolgen.
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Eine
Auswerteeinheit für
Bedienelementfunktionen mag ebenso in der Bedienelementanordnung 2 beinhaltet
sein, vorliegend jedoch nicht in 1a dargestellt.
Elektronikelement 4 mit den Elemente 6 bis 8 mag
in räumlicher
Nähe zu
zumindest einem der Elemente bistabiles Anzeigeelement 1 und Bedienelementanordnung 2 mit
Bedienelementen 3 angeordnet sein.
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Ebenso
ist es denkbar, Elektronikelement 4 zentral in einem Flugzeug
anzuordnen oder beispielsweise, aufgrund der besonderen Funktionalität des erfindungsgemäßen Anzeige-
und Bedienelementfeldes 20 vollständig auf Elektronikelement 4 zu verzichten.
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Ebenso
mag eine direkte Schnittstellenankopplung mit Schnittstellenelement 5 an
bistabilem Anzeigeelement 1 sowie Bedienelementanordnung 2 mit
Bedienelementen 3 denkbar sein.
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In 1a ist
das bistabile Anzeigeelement 1 hinter der Bedienelementanordnung 2 angeordnet. Die
Bedienelementanordnung 2 sowie die einzelnen Bedienelemente 3 sind
hierbei im Wesentlichen transparent, somit optisch durchlässig ausgebildet. Das
bistabile Anzeigeelement 1 mag somit durch die Bedienelementanordnung 2 geschützt sein
vor beispielsweise thermischen, mechanischen und/oder elektrischen
Einwirkungen. Die Bedienung der einzelnen Bedienelemente 3 mag
unmittelbar durch direkte Betätigung
der Bedienelemente 3 erfolgen.
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In 1b dargestellt
ist das erfindungsgemäße Anzeige-
und Bedienelementfeld 20, wobei hier das bistabile Anzeigeelement 1 vor
der Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3 angeordnet
ist. Die Verschaltung bzw. Ansteuerung erfolgt sonst identisch zu 1a.
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Durch
eine Anordnung des bistabilen Anzeigeelementes 1 vor der
Bedienelementanordnung 2 ist ein direkter optischer Zugriff
auf die Information des bistabilen Anzeigeelements 1 möglich. Weiter mag
keine Notwendigkeit bestehen, die Bedienelementanordnung 2 und/oder
die Bedienelemente 3 im Wesentlichen transparent auszubilden.
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Das
bistabile Anzeigeelement 1 mag durch die Bedienelementanordnung 2 eine
mechanische Unterstützung
erhalten. Gleichzeitig mag die einwirkende Kraft auf die Bedienelemente 3 bei
Betätigung der
Bedienelemente 3 gleichmäßiger verteilt werden. Punktuelle Überbeanspruchungen
der Bedienelemente 3 mögen
somit vermieden werden.
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Weiter
Bezug nehmend auf 2a bis c, werden weitere exemplarische
Ausgestaltungen eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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In
den nachfolgenden Figuren wird ausschließlich auf exemplarische Ausgestaltungen
des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 eingegangen. Die
weitere mechanische bzw. elektrische Kopplung mag als analog zu
wie zu 1a beschrieben verstanden werden.
Explizite Ausgestaltungen der Kopplung bzw. Verschaltung sind dem
einschlägigen Fachmann
bekannt und werden nicht dargestellt, es sei denn explizit angezeigt.
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In 2a sind
exemplarisch neun diskrete Bedienelemente 3 mit jeweils
zugeordnetem bistabilem Anzeigeelement 1 dargestellt. Eine
beliebig anders geartete Anordnung, beispielsweise drei mal fünf oder
fünf mal
acht ist denkbar.
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Die
in 2a dargestellte Einheit aus bistabilem Anzeigeelement 1 und
Bedienelement 3 mag ein diskretes Bauteil sein, beispielsweise
ein Schalter oder Taster mit integriertem Anzeigeelement. Die Anzeigeelemente 1 können hierbei
eine im Wesentlichen transparente Abdeckung aufweisen und so vor mechanischen,
elektrischen und/oder thermischen Einwirkungen geschützt sein.
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Die
Bedienelemente 3 mögen
ebenso berührungssensitive
Bedienelemente, beispielsweise Touchpads mit integriertem Anzeigeelement 1 sein.
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In 2b dargestellt
ist eine Anordnung mit hier exemplarisch neun dargestellten Bedienelementen 3 sowie
einem bistabilen Anzeigeelement 1, das im Wesentlichen
die Gesamtheit der Bedienelemente 3 überdeckt.
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Das
bistabile Anzeigeelement mag hierbei wiederum vor oder hinter den
Bedienelementen angeordnet sein.
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In
der in 2 dargestellten Anordnung mag es
beispielsweise möglich
sein, eine großflächige Information
auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 wiederzugeben und gleichzeitig
zumindest abschnittsweise diskrete oder aber auch kontinuierliche
Informationen bezüglich
der Bedienung der Bedienelemente 3 zu erhalten. Die einzelnen
Bedienelemente 3 mögen
als binäre
Bedienelemente 3 ausgebildet sein, vergleichsweise von
Schaltern bzw. Tastern oder aber mögen auch Informationen bezüglich Art, Umfang,
Ort, Stärke
der Bedienung erfassen, verarbeiten und/oder weiterleiten.
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In 2c dargestellt
ist ein bistabiles Anzeigeelement 1 sowie ein Bedienelement 3.
Das bistabile Anzeigeelement 1 mag hierbei wiederum vor
oder auch hinter dem Bedienelement 3 angeordnet sein.
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Das
Bedienelement 3 mag in der in 2c dargestellten
Anordnung insbesondere ein drucksensitiver Bereich, beispielsweise
ein Touchpad, sein.
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Hierdurch
mag es möglich
sein, eine qualitative sowie quantitative Rückmeldung zu Art, Umfang, Ort
und Kraft bzw. Intensität
der Berührung
zu erhalten.
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Ebenso
ist eine Bedienung des Bedienelementes 3 denkbar, bei dem
eine im Wesentlichen auf der Oberfläche gleitende bzw. fließende Bewegung eines
Fingers einen Bedienvorgang darstellt. Auf diese Weise ließe sich
beispielsweise die Lautstärkeregelung
des PA-Systems in einem Flugzeug komfortabel regeln bzw. einstellen,
oder aber auch das Dimmen, also das Heller- bzw. Dunklerstellen
beispielsweise der Kabineninnenbeleuchtung mag hiermit auf kontinuierliche
Weise einfach möglich
sein.
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Ein
Anzeige- und Bedienelementfeld 20, wie in 2c dargestellt,
mag insgesamt drei verschiedene Parameter in einem Bedienvorgang
einstellen. Beispielsweise lassen sich unterschiedliche Parameter
in x- und y-Richtung einstellen, gleichzeitig ergänzt durch
die Intensität,
den Druck der Betätigung. Dies
mag in einer quasi „dreidimensionalen” Bedienung
resultieren. Die Bedienung in x- bzw. y-Koordinaten mag eine Position
auf der Oberfläche
darstellen, die in 3c angedeutete
z-Richtung mag die Intensität
der Bedienung darstellen.
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Weiter
Bezug nehmend auf 3 wird eine exemplarische Ausgestaltung
eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung
mit diskreten Bedienelementen beschrieben.
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3 stellt
im Wesentlichen ein zu 2a vergleichbares Anzeige- und
Bedienelementfeld 20 dar. Die Bedienelemente 3 mögen diskret
als Schalter oder Taster, diskrete Bedienelemente 3 eingerichtet
sein, insbesondere mögen
ebenso wie in 2a einzelne drucksensitive Bedienelemente 3,
drucksensitive Bereiche 3 verwendet werden.
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Die
einzelnen Bedienelemente 3 der 3 sind jedoch
einzeln und diskret verdrahtet bzw. verbunden, angedeutet durch
die neun Datenleitungen 1 bis 9 der 3.
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Somit
mag eine Funktion bzw. ein Einsatz des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 nach 3 auch
in einem Zustand eines Stromausfalls bzw. generell ohne eigene oder
angeschaltete Energieversorgung möglich sein.
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Sicherheitsrelevante
Funktionen, die jederzeit, auch im Falle eines Ausfalls der Energieversorgung,
zur Verfügung
stehen müssen,
mögen auf
diese Weise realisiert bzw. geschalten werden.
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Die
Bedienelemente 3 der 3 weisen
weiterhin ein bistabiles Anzeigeelement 1 auf, welches ebenfalls
Informationen ohne externe Energiezufuhr darzustellen vermag.
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Weiter
Bezug nehmend auf 4 wird eine exemplarische Ausgestaltung
eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung
mit sowohl diskreten Bedienelementen als auch einem drucksensitiven
Bereich beschrieben.
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Im
Wesentlichen ließe
sich die Anordnung nach 4 als eine Kombination von 2c sowie 3 auffassen.
Die drei exemplarisch dargestellten diskreten Bedienelemente 3 der 4 sind
ebenfalls diskret über
einzelne Datenleitungen 1 bis 3 verschalten. Der drucksensitive
Bereich des Anzeige- und Bedienelementes 20 ist, wie zuvor
in der 1a dargestellt, beispielsweise
mit einem Elektronikelement 4 verbunden. Die diskreten
Datenleitungen mögen
gleichfalls zum Elektronikelement 4 geführt und dort weiter verarbeitet
werden.
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Eine
Anordnung wie in 4 dargestellt, mag im drucksensitiven
Bereich dynamisch wechselnd situationsangepasste Informationen anzeigen und
Funktionen bereitstellen, während
gleichzeitig über
die diskreten Bedienelemente 3 besondere Funktionen, beispielsweise
sicherheitsrelevante oder Notfallfunktionen, auslösbar sind.
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Weiterhin
wird Bezug nehmend auf 5 eine exemplarische Ausgestaltung
eines Anzeige- und Bedienelementes der vorliegenden Erfindung mit Illuminationselement
beschrieben.
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Das
in 5 dargestellte Anzeige- und Bedienelementfeld 20 entspricht
hierbei exemplarisch im Wesentlichen dem der 2c. Seitlich
bzw. oben/unten angesetzt findet sich jeweils ein Illuminationselement 10.
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In 5 dargestellt
ist das Illuminationselement 10 als im Wesentlichen längliches
Element entlang einer Seite des Anzeige- und Bedienelementfeldes 20.
Somit ist eine großflächige Ausleuchtung
des Anzeige- und Bedienelementes 20 möglich. Zur besseren Ausleuchtung
ist die Verwendung von mehreren, wie beispielsweise in 5 dargestellt,
zwei Illuminationselementen möglich.
Eine punktförmige oder
zumindest abschnittsweise punktförmige
oder abschnittsweise längliche
Ausgestaltung der Illuminationselemente 10 ist ebenfalls
denkbar.
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Das
Illuminationselement 10 mag das Anzeige- und Bedienelementfeld 20 direkt
(von oben bzw. unten) beleuchten, mag dieses indirekt über den
Hintergrund oder von vorne kommend beleuchten.
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Weiterhin
ist denkbar, beispielsweise ein zusätzliches Element auf, an oder
zwischen bistabilem Anzeigeelement 1 und Bedienelementanordnung 2 einzubringen,
welches unter Verwendung eines Illuminationselementes 10 das
Anzeige- und Bedienelementfeld 20 großflächig beleuchtet. Das eingebrachte
Element selbst mag ebenso das Illuminationselement 10 darstellen.
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Das
Illuminationselement 10 selbst mag beispielsweise ausgebildet
sein als eine Glühlampe, eine
Leuchtstoffröhre
oder aber eine Anordnung aus einer oder auch mehreren LED-Elementen.
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Weiter
Bezug nehmend auf die 6a und b wird eine exemplarische
Ausgestaltung eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden
Erfindung mit einem weiteren Anzeigeelement beschrieben.
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Das
in 6a grundlegend dargestellte Anzeige- und Bedienelementfeld 20 entspricht
exemplarisch im Wesentlichen dem in 2a dargestellten Feld.
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Zusätzlich weist
jedes der kombinierten bistabilen Anzeigeelemente 1 und
Bedienelemente 3 ein weiteres Anzeigenelement 11 auf.
Das weitere Anzeigeelement 11 ist hierbei exemplarisch
als LED-Element dargestellt.
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Durch
das weitere Anzeigeelemente 11 mögen erweiterte Informationen
bzw. Statusinformationen zum jeweiligen Bedienelement 3 angezeigt
werden. Beispielsweise mag eine besondere Farbgebung des weiteren
Anzeigeelementes 11 auf ein Bedienelement 3 hinweisen,
welches beispielsweise im Falle von Grün derzeit aktivierbar, im Falle
von Rot derzeit nicht aktivierbar bzw. gesperrt oder verboten ist.
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Durch
eine blinkende Anzeige mag das weitere Anzeigeelement 11 die
Aufmerksamkeit beispielsweise eines Besatzungsmitglieds eines Flugzeuges
auf sich und somit auf die Information auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 lenken.
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Andere
Farben für
andere Indikationen sind denkbar. Auch muss nicht jedes Bedienelement 3 mit bistabilem
Anzeigeelement 1 ein weiteres Anzeigeelement 11 aufweisen.
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Dies
mag beispielsweise nur bei besonders sicherheitsrelevanten Bedienelementen 3 bzw.
auf dem bistabilen Anzeigeelement 1 dargestellten Informationen
nötig sein.
Diskrete Bedienelemente 3, welche separat verbunden bzw.
verschalten sind, wie beispielsweise in 3 bzw. 4 dargestellt,
mögen ebenfalls
mit einem weiteren Anzeigeelement 11 versehen sein, wie
beispielsweise die Bedienelemente der 2a bis 2c.
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Je
nach Ausgestaltung des weiteren Anzeigeelementes 11 ist
es ebenso denkbar, das zweite Anzeigeelement 11 ebenso
als Illuminationselement 10 zu verwenden. Hierbei kann
ein kleiner Bereich des erfindungsgemäßen Anzeige- und Bedienelementfeldes 20 beleuchtet
werden oder aber auch das gesamte Feld 20.
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Ein
kombinierter Betrieb von Illuminationselement 10 und weiterem
Anzeigeelement 11 in einem Element ist denkbar. Somit mag
das weitere Anzeigeelement 11 zumindest lokal als Illuminationselement 10 arbeiten.
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Weiter
Bezug nehmend wird in 7 eine exemplarische Ausgestaltung
eines Anzeige- und Bedienelementfeldes der vorliegenden Erfindung
mit einer LED-Elementanordnung
beschrieben.
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In 7 dargestellt
sind die bekannten Elemente bistabiles Anzeigeelement 1 sowie
Bedienelementanordnung 2 mit Bedienelementen 3.
Das bistabile Anzeigeelement 1 ist hinter der bevorzugt
transparenten Bedienelementanordnung 2 angeordnet. Die
Bedienelemente 3 mögen
als diskrete Bedienelemente 3 eingerichtet sein, aber auch
flächige
drucksensitive Bereiche bzw. Touchpads sind denkbar.
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Das
bistabile Anzeigeelement 1 ist mit Öffnungen 13 versehen,
die wiederum mit den weiteren Anzeigeelementen 11 der LED-Elementanordnung 12 korrespondieren.
Die weiteren Anzeigeelemente 11 sind hier bevorzugt als
LED-Elemente ausgebildet.
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Die Öffnungen 13 mögen insoweit
mit den einzelnen LED-Elementen 11 korrespondieren, als dass
entweder diese in der Öffnung
Platz finden, die LED-Elemente 11 somit zumindest teilweise
durchragen oder aber nur im Wesentlichen dahinter angeordnet sind,
um durch die Öffnung
visuell aktiv zu sein.
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Ebenso
ist jedoch denkbar, keine Öffnungen 13 im
bistabilen Anzeigeelement 1 vorzusehen, dieses jedoch trotzdem
zumindest lokal durch die einzelnen weiteren Anzeigeelemente 11 zu
hinterleuchten bzw. zu durchleuchten. Bei im Wesentlichen transparenter
Ausgestaltung von Bedienelementanordnung 2 und bistabilem
Anzeigeelement 1 mag auch hierbei das Anzeigeelement 11 seine
Funktion wahrnehmen.
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Weiterhin
können Öffnungen 13 auch
ebenso in der Bedienelementanordnung 2 bzw. den jeweiligen
Bedienelementen 3 vorgesehen sein, so dass beispielsweise
die weiteren Anzeigeelemente 11 sowohl das bistabile Anzeigeelement 1 als
auch die Bedienelementanordnung 2 durchragen.
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Die
weiteren Anzeigeelemente 11 mögen auf der LED-Elementanordnung 12 angebracht
sein und hierbei bzw. durch diese elektrisch und/oder mechanisch
verbunden sein. Ein nicht näher
dargestelltes Steuerelement mag die weiteren Anzeigeelemente 11 individuell
oder in Gruppen ansteuern.
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- 1
- bistabiles
Visualisierungselement
- 2
- Bedienelementanordnung,
Bedienelementfeld
- 3
- Bedienelement
- 4
- Elektronikelement
- 5
- Schnittstellenelement/Schnittstelle
- 6
- Anzeigeelement-Steuerelement
- 7
- Bedienelement-Steuerelement
- 8
- Bilderzeugungselement
- 10
- Illuminationselement
- 11
- Anzeigeelement
- 12
- LED-Elementanordnung
- 13
- Öffnung
- 20
- Passagierkabinenbedieneinheit