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DE102008034407A1 - Befeuchtermodul für ein Brennstoffzellensystem - Google Patents

Befeuchtermodul für ein Brennstoffzellensystem Download PDF

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DE102008034407A1
DE102008034407A1 DE102008034407A DE102008034407A DE102008034407A1 DE 102008034407 A1 DE102008034407 A1 DE 102008034407A1 DE 102008034407 A DE102008034407 A DE 102008034407A DE 102008034407 A DE102008034407 A DE 102008034407A DE 102008034407 A1 DE102008034407 A1 DE 102008034407A1
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Udo Eping
Simon Dipl.-Ing. Hollnaicher (FH)
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Mercedes Benz Group AG
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Carl Freudenberg KG
Daimler AG
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befeuchtermodul (1) zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem eines Kraftwagens, mit einem Gehäuse (2), welches zwei Gehäuseteile (2a, 2b) aufweist, wobei zwischen den Gehäuseteilen (2a, 2b) eine Befeuchtungseinheit (3) mit wenigstens einer Membran angeordnet ist, wobei die Befeuchtungseinheit (3) in Form einer einzigen Kartusche ausgebildet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befeuchtermodul zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem eines Kraftwagens, mit einem Gehäuse, welches zwei Gehäuseteile aufweist, wobei zwischen den Gehäuseteilen eine Befeuchtungseinheit mit wenigstens einer Membran angeordnet ist.
  • Derartige Befeuchtermodule sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt. Das Kernstück eines derartigen Befeuchtermoduls ist eine Befeuchtungseinheit, in welcher wenigstens eine, und in der Regel eine Mehrzahl von Membranen, angeordnet ist. Die Befeuchtungseinheit ist dabei üblicherweise zwischen zwei Gehäuseteilen angeordnet. Vorliegend richtet sich das Interesse auf die Bauweise beziehungsweise Ausgestaltung des Befeuchtermoduls, insbesondere des aus zwei Gehäuseteilen und der dazwischen angeordneten Befeuchtungseinheit ausgebildeten Gehäuses, im Hinblick auf ein Anordnen des Befeuchtermoduls in einem im Kraftwagen zur Verfügung stehenden Bauraum sowie hinsichtlich der Erfüllung der Systemanforderungen.
  • Die Druckschrift DE 102 32 757 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Befeuchtung eines zu einem Brennstoffzellensystem strömenden Gasstroms, wobei dieser Gasstrom durch eine Befeuchtereinrichtung strömt, durch welche außerdem ein feuchter Abgasstrom aus dem Brennstoffzellensystem strömt. Diese bekannte Vorrichtung sieht ferner einen Umgehungskanal (Bypassleitung) vor, durch welchen zumindest einer der Gasströme teilweise um eine Membran geführt werden kann.
  • Die Druckschrift DE 102 45 202 A1 offenbart einen Brennstoffzellenstapel mit einem Befeuchtermodul zum Befeuchten eines zu dem Brennstoffzellenstapel strömenden Fluids. Um einen kompakten Aufbau zu erzielen, ist das Befeuchtermodul in eine Endplatte des Brennstoffzellenstapels integriert.
  • Ein aus dem Stand der Technik bekanntes Befeuchtermodul ist in 1 dargestellt. Das bekannte Befeuchtermodul 1 umfasst ein Gehäuse 2, welches aus zwei Gehäuseteilen 2a, 2b besteht. Zwischen den Gehäuseteilen 2a, 2b ist eine Befeuchtungseinheit 3 angeordnet, welche wenigstens eine Membran aufweist, die bekanntlich lediglich für Wasserdampf durchlässig ist. Bei dem bekannten Befeuchtermodul 1 ist die Befeuchtungseinheit 3 durch zwei nebeneinander angeordnete Kartuschen 3a, 3b gebildet, welche jeweils wenigstens eine Membran aufweisen.
  • In 1 ist darüber hinaus ein für das Befeuchtermodul 1 in dem Kraftwagen zur Verfügung stehender Bauraum 4 dargestellt. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Volumen der beiden Kartuschen 3a, 3b ein Maß für einen Befeuchtungsgrad des Fluids darstellt und nachfolgend als effektives Kartuschenvolumen bezeichnet wird. Wie in 1 gezeigt ist, entstehen durch den Einsatz von einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Kartuschen 3a, 3b Zwischenräume in dem zur Verfügung stehenden Bauraum 4. Aufgrund der durch die Ausgestaltung der Befeuchtungseinheit 3 entstehenden Zwischenräume wird der zur Verfügung stehende Bauraum 4 nicht in optimaler Weise für die eigentliche Funktion des Befeuchtermoduls 1, also für die Befeuchtung des Fluids, ausgenutzt, so dass sich ein geringes effektives Kartuschenvolumen ergibt. Bei dem in 1 dargestellten Befeuchtermodul 1 beträgt das effektive Kartuschenvolumen 4,5 l.
  • Das bekannte Befeuchtermodul 1 umfasst ferner einen Umgehungskanal 5 zum Umgehen der in der Befeuchtungseinheit 3 angeordneten Membran. Durch den Umgehungskanal 5 wird erreicht, dass der Feuchtigkeitsgrad des zu befeuchtenden Fluids sowie der Taupunkt desselben beliebig eingestellt werden können. Wie in 1 dargestellt ist, ist der einen kreisförmigen Querschnitt aufweisende Umgehungskanal 5 um das Gehäuse 2 des Befeuchtermoduls 1 geführt. Auch hier besteht ein Nachteil in einer suboptimalen Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Bauraums 4, so dass kein großes effektives Kartuschenvolumen erzielt werden kann.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Befeuchtermodul zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem bereitzustellen, bei welchem ein möglichst großes Volumen eines zur Verfügung stehenden Bauraums für die Funktion der Befeuchtung des Fluids genutzt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Befeuchtermodul mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Ein erfindungsgemäßes Befeuchtermodul ist zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem eines Kraftwagens ausgebildet. Das Befeuchtermodul umfasst ein Gehäuse, welches zwei Gehäuseteile aufweist, wobei zwischen den Gehäuseteilen eine Befeuchtungseinheit mit wenigstens einer Membran angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist die Befeuchtungseinheit durch eine einzige Kartusche gebildet.
  • Mit anderen Worten besteht ein Grundgedanke der vorliegenden Erfindung darin, das Befeuchtermodul, und insbesondere die zwischen den Gehäuseteilen angeordnete Befeuchtungseinheit, im Hinblick auf das Erzielen eines maximalen für die Befeuchtung des Fluids genutzten Volumens derart auszugestalten, dass nur eine einzige Kartusche mit wenigstens einer darin angeordneten Membran zwischen den Gehäuseteilen vorgesehen ist. In vorteilhafter Weise wird hierdurch ein in dem Kraftwagen zur Verfügung stehender Bauraum für die eigentliche Funktion des Befeuchtermoduls, also für die Befeuchtung des Fluids, besser ausgenutzt als beispielsweise beim Einsatz von zwei oder mehreren Kartuschen.
  • Vorzugsweise weist die einzige Kartusche einen von einem Kreis abweichenden, bevorzugt einen eckigen, noch bevorzugter einen rechteckigen Querschnitt auf. Ferner kann vorgesehen sein, dass die einzige Kartusche einen an einen Querschnitt der zwei Gehäuseteile angepassten Querschnitt aufweist. Hierdurch kann der im Kraftwagen zur Verfügung stehende Bauraum besser ausgenutzt werden. Insbesondere durch Verwendung eines an die Querschnitte der zwei Gehäuseteile angepassten Querschnitts der einzigen Kartusche wird erreicht, dass keine Zwischenräume beziehungsweise keine unausgenutzten Räume entstehen. Unter dem Begriff ”Querschnitt” wird hier insbesondere ein äußerer Querschnitt beziehungsweise eine Außenkontur eines Querschnittsprofils verstanden.
  • In einer Ausführungsform ist ein Umgehungskanal zum Umgehen der wenigstens einen Membran in das Befeuchtermodul integriert. Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn der Umgehungskanal einen von einem Kreis abweichenden, bevorzugt einen eckigen, noch bevorzugter einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Durch die Integration des Umgehungskanals in das Befeuchtermodul kann das effektive Kartuschenvolumen weiter vergrößert werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Umgehungskanal in Form eines flachen und angrenzend zu einer Innenwand des Gehäuses des Befeuchtermoduls angeordneten Kanals ausgebildet ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass der als flacher Kanal ausgebildete Umgehungskanal um das Gehäuse des Befeuchtermoduls und angrenzend dazu geführt ist.
  • Bevorzugt ist ein Kontrollelement zum Verändern eines durchströmbaren Querschnitts des Umgehungskanals in dem Umgehungskanal angeordnet. Dabei ist das Kontrollelement vorzugsweise in Form einer Drosselklappe ausgebildet. Durch Einsatz des Kontrollelements wird eine Einstellbarkeit des durch den Umgehungskanal strömenden Fluids erzielt, so dass der Feuchtigkeitsgrad des zu befeuchtenden Fluids beliebig variiert werden kann. Durch Einsatz einer Drosselklappe, deren Geometrie insbesondere an eine Innengeometrie beziehungsweise eine Innenkontur beziehungsweise einen inneren Querschnitt des Umgehungskanals angepasst ist, wird ferner die Einstellbarkeit auf technisch einfache Weise ermöglicht. Ferner kann dabei vorgesehen sein, dass das Kontrollelement mittels eines Stellglieds antreibbar ist, welches an und/oder in dem Befeuchtermodul angeordnet ist. Das Stellglied kann ein elektrisches, ein pneumatisches oder ein hydraulisches Stellglied sein.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der beigefügten Figuren.
  • Dabei zeigen:
  • 1 in perspektivischer Darstellung ein Befeuchtermodul gemäß dem Stand der Technik; und
  • 2 in perspektivischer Darstellung ein Befeuchtermodul nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Das nachstehend näher geschilderte Ausführungsbeispiel stellt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Ein in 2 dargestelltes Befeuchtermodul 1 ist zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem eines Kraftwagens ausgebildet. Das Befeuchtermodul 1 umfasst ein Gehäuse 2, welches zumindest zwei Gehäuseteile 2a, 2b aufweist. Das Befeuchtermodul 1 umfasst ferner eine zwischen den Gehäuseteilen 2a, 2b angeordnete Befeuchtungseinheit 3, in welcher eine Mehrzahl von Membranen angeordnet ist. Vorliegend ist die Befeuchtungseinheit 3 durch eine einzige Kartusche gebildet.
  • Das Befeuchtermodul 1 dient vorliegend zum Befeuchten von Luft, welche beispielsweise von einem Gebläse für das Brennstoffzellensystem bereitgestellt wird. Hierzu umfasst das Befeuchtermodul 1 einen Luftanschluss 6, über welchen die frische Luft von dem Gebläse dem Befeuchtermodul 1 zugeführt wird. Ferner umfasst das Befeuchtermodul 1 einen Abgasanschluss 7, über welchen dem Befeuchtermodul 1 ein Produktwasser aufweisendes Abgas von dem Brennstoffzellensystem geliefert wird. Somit wird das in dem Abgas befindliche Produktwasser, speziell Wasserdampf, zur Befeuchtung der für die elektrochemische Reaktion notwendigen Luft genutzt. Nun strömt das über den Abgasanschluss 7 zugeführte Abgas über das Befeuchtermodul 1 und gibt seine Feuchte über die Membranen an die über den Luftanschluss 6 zugeführte trockene Luft ab. Die so befeuchtete Luft kann nun dem Brennstoffzellensystem als Oxidationsmittel über einen Brennstoffzellenanschluss 8 des Befeuchtermoduls 1 geliefert werden. Das in das Befeuchtermodul 1 über den Abgasanschluss 7 eingespeiste Abgas wird schließlich über einen Auslassanschluss 9 aus dem Befeuchtermodul 1 entfernt.
  • Das Befeuchtermodul 1 weist ferner einen Umgehungskanal (nicht dargestellt) auf, mittels welchem die in der Befeuchtungseinheit 3 angeordneten Membranen umgehbar sind. Hierdurch wird die Möglichkeit bereitgestellt, die von dem Gebläse stammende Luft hin zu dem Brennstoffzellenanschluss 8 zu leiten, ohne dass diese befeuchtet wird. Um einen Feuchtigkeitsgrad der für das Brennstoffzellensystem bereitgestellten Luft sowie einen Taupunkt derselben einzustellen, umfasst das Befeuchtermodul 1 ferner ein Kontrollelement zum Verändern eines durchströmbaren Querschnitts des Umgehungskanals. Das Kontrollelement ist als Drosselklappe ausgebildet und in den Umgehungskanal integriert. Die Drosselklappe kann mittels eines an dem Gehäuse 2 des Befeuchtermoduls 1 angeordneten Stellglieds 10 angetrieben werden. Dabei treibt das Stellglied 10 die Drosselklappe über ein Antriebselement 11 an, welches mit einem stiftartigen Teil 12 der Drosselklappe verbunden ist.
  • Wie in 2 dargestellt ist, weist die einzige Kartusche 3 einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, welcher an Querschnitte der beiden Gehäuseteile 2a, 2b angepasst ist. Hierdurch ergibt sich eine optimale Ausnutzung eines in dem Kraftwagen für das Befeuchtermodul 1 zur Verfügung stehenden Bauraums 4. Lediglich durch Einsatz einer einzigen Kartusche 3 kann nämlich das effektive Kartuschenvolumen, also ein Volumen, welches für die eigentliche Funktion des Befeuchtermoduls 1, also für die Befeuchtung der Luft, genutzt wird, maximiert werden.
  • Ferner weist der Umgehungskanal im vorliegenden Beispiel einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf und ist in dem Befeuchtermodul 1 angrenzend zu einer Innenwand des Gehäuses 2 angeordnet. Durch das Anordnen des Umgehungskanals innerhalb des Gehäuses 2 kann das effektive Kartuschenvolumen weiter erhöht werden.
  • An dieser Stelle sei erwähnt, dass im Rahmen des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Luftanschluss 6, der Brennstoffzellenanschluss 8, der Abgasanschluss 7 sowie der Auslassanschluss 9 jeweils ein kreisförmiges Querschnittsprofil aufweisen. Dabei betragen die Durchmesser des Luftanschlusses 6 sowie des Brennstoffzellenanschlusses 8 jeweils 40 mm und die Durchmesser des Abgasanschlusses 7 sowie des Auslassanschlusses 9 jeweils 50 mm. Wird eine Länge der einzigen Kartusche 3 von 300 mm, eine Breite von 260 mm und eine Höhe von 115 mm angenommen, so ergibt sich ein effektives Volumen der einzigen Kartusche von 9 l. Wird alternativ eine Länge von 300 mm, eine Breite von 250 mm und eine Höhe von 115 mm angenommen, so ergibt sich ein effektives Volumen der einzigen Kartusche 3 von 8,6 l. Neben der verbesserten Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Bauraums 4 ergibt sich durch den Einsatz einer einzigen Kartusche 3 ein verbesserter Taupunkt der zu befeuchtenden Luft. Im vorliegend Ausführungsbeispiel wird ein Taupunkt ca. 75°C angestrebt. Durch die Integration des Umgehungskanals in das Gehäuse 2 können weitere Vorteile erreicht werden. So kann beispielsweise die Festigkeit des Gehäuses 2 durch die wegen der Integration bedingten Sandwichstruktur verbessert werden.
  • 1
    Befeuchtermodul
    2
    Gehäuse
    2a, 2b
    Gehäuseteile
    3
    Befeuchtungseinheit/Kartusche
    4
    Bauraum
    5
    Umgehungskanal
    6
    Luftanschluss
    7
    Abgasanschluss
    8
    Brennstoffzellenanschluss
    9
    Auslassanschluss
    10
    Stellglied
    11
    Antriebselement
    12
    stiftartiger Teil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10232757 A1 [0003]
    • - DE 10245202 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Befeuchtermodul (1) zum Befeuchten eines Fluids in einem Brennstoffzellensystem eines Kraftwagens, mit einem Gehäuse (2), welches zwei Gehäuseteile (2a, 2b) aufweist, wobei zwischen den Gehäuseteilen (2a, 2b) eine Befeuchtungseinheit (3) mit wenigstens einer Membran angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungseinheit (3) durch eine einzige Kartusche ausgebildet ist.
  2. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzige Kartusche (3) einen von einem Kreis abweichenden Querschnitt, insbesondere Außenquerschnitt, aufweist.
  3. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzige Kartusche (3) einen eckigen, insbesondere rechteckigen Querschnitt aufweist.
  4. Befeuchtermodul (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzige Kartusche (3) einen an einen Querschnitt der zwei Gehäuseteile (2a, 2b) angepassten Querschnitt aufweist.
  5. Befeuchtermodul (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umgehungskanal zum Umgehen der wenigstens einen Membran in das Befeuchtermodul (1) integriert ist.
  6. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umgehungskanal einen von einem Kreis abweichenden, insbesondere rechteckigen, Querschnitt aufweist.
  7. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontrollelement zum Verändern eines durchströmbaren Querschnitts des Umgehungskanals in dem Umgehungskanal angeordnet ist.
  8. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontrollelement als Drosselklappe ausgebildet ist.
  9. Befeuchtermodul (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontrollelement mittels eines Stellgliedes (10) antreibbar ist, welches an und/oder in dem Befeuchtermodul (1) angeordnet ist.
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