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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Blendenanordnung für
Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine
Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen
von Bedienelementen aufweisen. Ferner betrifft die Erfindung ein
Bediensystem für einen Fahrzeugsitz mit solchen Bedienanordnungen
und einer solchen Blendenanordnung. Schließlich betrifft die
Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Blendenanordnung
für solche Bedienanordnungen eines Fahrzeugs.
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Ein
modernes Fahrzeug besteht aus einer sehr großen Anzahl
von Einzelteilen, die hergestellt, zu komplexen Zusammenbauten zusammengefügt und
schließlich zu dem Fahrzeug montiert werden. Um die Kosten
für die Herstellung des Fahrzeugs zu senken, ist man bestrebt,
Einzelteile des Fahrzeugs in möglichst großen
Stückzahlen herzustellen. Andererseits soll jedes Fahrzeug,
auch wenn es zur selben Modellreihe gehört, an die spezifischen
Wünsche des Kunden anpassbar sein. Dies hat zur Folge, dass
für die einzelnen Ausstattungsvarianten des Fahrzeugs verschiedene
Einzelteile benötigt werden. Aus Kostengründen
ist es jedoch vorteilhaft, in einem Fahrzeug möglichst
viele Gleichteile für verschiedene Ausstattungsvarianten
eines Fahrzeugs einer Modellreihe und sogar für verschiedene
Modelle zu verwenden, ohne dass die Möglichkeit, dem Kunden
individuelle Ausstattungsvarianten anzubieten, eingeschränkt
wird.
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Die
verschiedenen Ausstattungsvarianten des Fahrzeugs finden insbesondere
in der Anzahl und Anordnung der Bedienelemente für die
Einrichtungen des Fahrzeugs ihren Niederschlag. Beispielsweise gibt
es für einen Fahrzeugsitz verschiedene Bedienanordnungsvarianten
für die Bedienelemente zum Einstellen des Fahrzeugsitzes. Üblicherweise
ist für jede Bedienanordnungsvariante eine separate Blende
vorgesehen, die in entsprechend kleineren Stückzahlen hergestellt
wird. Dies führt zu einer Kostensteigerung bei der Herstellung
der Blenden.
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In
der
DE 42 22 017 C2 ist
eine Bedieneinrichtung beschrieben, die für die Fahrer-
und Beifahrerseite sowie für den Fahrzeugfond nach dem Gleichteilprinzip
baugleich ausgeführt werden kann. Bei dieser Bedieneinrichtung
werden jedoch nichtausführbare Funktionen durch fest stehende
Bedienelemente ausgeschlossen.
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Aus
der
DE 199 33 653
A1 ist eine für ein Kraftfahrzeug bestimmte Bedieneinrichtung
bekannt, die eine Aufnahme zur wahlweisen Anordnung von einem oder
mehreren Schaltelementen aufweist. Beispielsweise können
in einer immer gleich ausgebildeten Aufnahme der Bedieneinrichtung
zueinander parallel angeordnete Bedienelemente oder eine einzelne
Bedieneinrichtung aufgenommen werden.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blendenanordnung
der eingangs genannten Art und ein Bediensystem für einen
Fahrzeugsitz mit einer solchen Blendenanordnung bereitzustellen, die
für eine Vielzahl von Bedienanordnungsvarianten mit jeweils
verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen geeignet sind, und
die kostengünstig herstellbar sind. Ferner ist es die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen einer solchen
Blendenanordnung anzugeben.
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Erfindungsgemäß wird
diese Aufgabe durch eine Blendenanordnung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1, ein Bediensystem mit den Merkmalen des Anspruchs 7
und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
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Die
erfindungsgemäße Blendenanordnung ist gekennzeichnet
durch eine Grundblende, die eine Vielzahl von Ausschnitten zum Durchtritt
von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, und eine Aufsatzblende,
die mit der Grundblende verbunden ist und die Ausschnitte zum Durchtritt
von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, wobei der von
den Ausschnitten der Aufsatzblende gebildete Bereich geometrisch
von den Ausschnitten der Grundblende umfasst ist, der von den Ausschnitten der
Grundblende gebildete Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist,
bei dem bei der Aufsatzblende kein Ausschnitt gebildet ist.
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Insbesondere
ist in Richtung des Durchtritts durch die Ausschnitte der Grundblende
und der Aufsatzblende bei allen Ausschnittbereichen der Aufsatzblende
auch ein Ausschnittbereich der Grundblende gebildet, jedoch nicht
bei jedem Ausschnittbereich der Grundblende auch ein Ausschnittbereich der
Aufsatzblende gebildet. Dabei sind die Ausschnitte der Grundblende
bevorzugt so ausgebildet, dass sie für die verschiedenen
Anordnungen von Bedienelementen der verschiedenen Varianten der
Bedienanordnungen geeignet sind, und die Ausschnitte der Aufsatzblende
sind so ausgebildet, dass die Bedien elemente einer bestimmten Anordnung
von Bedienelementen einer bestimmten Variante der Bedienanordnungen
durch die Ausschnitte der Aufsatzblende durchtreten können.
Die Aufsatzblende weist insbesondere keine Ausschnittbereiche auf,
die ungenutzt sind, d. h. durch die keine Bedienelemente der Variante
der Bedienanordnungen durchtreten, für welche die Aufsatzblende
ausgebildet ist.
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Die
erfindungsgemäße Blendenanordnung hat den Vorteil,
dass die Grundblende als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten
verwendet werden kann und nur die Aufsatzblende an eine bestimmte
Bedienanordnungsvariante angepasst werden muss. Hierdurch können
die Kosten für die Herstellung der Blendenanordnung gesenkt
werden. Außerdem kann eine sehr große Anzahl von
Bedienanordnungsvarianten angeboten werden, ohne die Kosten wesentlich
zu steigern, da für die einzelnen Varianten nur die Aufsatzblende
und nicht die Grundblende angepasst werden muss.
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Falls
sich die erforderlichen Ausschnitte für verschiedene Varianten
von Bedienanordnungen überlagern, ist bevorzugt bei der
Grundblende ein Ausschnitt für die Überlagerung
der Bedienelemente der verschiedenen Varianten gebildet. Die Form
dieses Ausschnitts für die Überlagerung ist dabei
so gewählt, dass jedes Bedienelement, für welches
der Ausschnitt gebildet ist, durch den Ausschnitt durchtreten kann.
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Die
Grundblende ist bevorzugt aus einem Polyolefin, insbesondere aus
Polypropylen, gefertigt, die Aufsatzblende aus einem schlagzähmodifizierten Acrylnitril/Styrol-Copolymer,
insbesondere einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS).
Die Aufsatzblende kann insbesondere mit einem Metall oder einem
Polymer beschichtet sein. Sie kann bevorzugt verchromt sein. Durch
die Wahl der Materialien für die Grundblende und die Aufsatzblende
können die Herstellungskosten für die Blendenanordnung
weiter gesenkt werden, ohne das äußere Erscheinungsbild
der Blendenanordnung zu beeinträchtigen.
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Das
erfindungsgemäße Bediensystem für einen
Fahrzeugsitz umfasst Bedienanordnungen, die eine Vielzahl von Varianten
umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen.
Erfindungsgemäß weist das Bediensystem eine Blendenanordnung
der vorstehend genannten Art auf. Dabei können in die Ausschnitte
der Grundblende Bedienelemente, insbesondere von vorn eingeschraubt
sein. Diese Verbindung der Bedienelemente in den Ausschnitten der
Grundblende vereinfacht die Montage des Bediensystems. Das äußere
Erscheinungsbild des Bediensystems wird durch diese Verbindungsart
nicht beeinträchtigt, da die Schraubverbindungen durch
die Aufsatzblende verdeckt werden.
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Des
Weiteren können in die Ausschnitte der Aufsatzblende Bedienelemente
eingeclipst sein. Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
die Grundblende aus Polypropylen gefertigt ist und die Aufsatzblende
aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, da es in diesem Fall
nicht möglich ist, Bedienelemente in die Grundblende einzuclipsen. Die
Bedienelemente umfassen insbesondere Sitzverstellschalter.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer
Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs,
wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen,
die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen,
umfasst die folgenden Schritte: Es wird eine Grundblende hergestellt,
die eine Vielzahl von Ausschnitten zum Durchtritt von Bedienelementen der
Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte der Grundblende
so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen
von Bedienelementen der verschiedenen Varianten der Bedienanordnungen
geeignet sind. Wird nun für ein Fahrzeug eine Bedienanordnung
mit einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen aus der Vielzahl
von Bedienanordnungsvarianten ausgewählt, wird eine Aufsatzblende
hergestellt, die Ausschnitte zum Durchtritt von Bedienelementen
der Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte der Aufsatzblende
so ausgebildet sind, dass die Bedienelemente der ausgewählten
Anordnungen von Bedienelementen durch die Ausschnitte der Aufsatzblende
durchtreten können. Die Aufsatzblende wird schließlich
mit der Grundblende verbunden.
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Auch
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorteilhaft,
dass die Grundblende als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten
hergestellt werden kann und nur die Aufsatzblende in Abhängigkeit
von der Auswahl der Bedienanordnungsvariante hergestellt wird. Hierdurch
können die Herstellungskosten gesenkt werden.
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Die
Grundblende ist bevorzugt aus einem Polyolefin, insbesondere aus
Polypropylen, hergestellt, die Aufsatzblende insbesondere aus einem schlagzähmodifizierten
Acrylnitril/Styrol-Copolymer, bevorzugt aus einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat.
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Die
Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit
Bezug zu den Zeichnungen erläutert.
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1 zeigt
schematisch einen Fahrzeugsitz mit einem Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Blendenanordnung,
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2 zeigt
die Sitzverkleidung des in 1 gezeigten
Fahrzeugsitzes,
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3 zeigt
die Grundblende des Ausführungsbeispiels der Blendenanordnung
und
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die 4A bis 4C zeigen
Aufsatzblenden für verschiedene Bedienanordnungsvarianten.
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Das
im Folgenden beschriebene Ausführungsbeispiel betrifft
eine Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugsitzes
bzw. ein Bediensystem für einen Fahrzeugsitz. Auf entsprechende
Weise kann die vorliegende Erfindung jedoch auch bei anderen Blendenanordnungen
oder Bediensystemen verwendet werden.
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1 zeigt
den grundsätzlichen Aufbau des Fahrzeugsitzes 1 mit
der Blendenanordnung. Der Fahrzeugsitz 1 umfasst an der
Seite eine Sitzverkleidung 2, in die eine Bedienanordnung
zum elektrischen Verstellen des Fahrzeugsitzes 1 integriert
ist. Von außen erkennt man im Wesentlichen nur die Aufsatzblende 31,
welche Ausschnitte aufweist, durch die die Bedienelemente 11–15 der
speziellen Bedienanordnung dieses Fahrzeugsitzes 1 durchtreten.
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In 2 ist
die Sitzverkleidung 2 vergrößert angezeigt,
wobei die Bedienanordnung mit der Blendenanordnung weggelassen wurde
und nur die Aufnahme 9 für diese Einheiten gezeigt
ist.
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In 3 ist
die Grundblende 6 der Blendenanordnung gezeigt. Die Grundblende 6 ist
als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten ausgeführt. Die
verschiedenen Bedienanordnungsvarianten zeichnen sich dadurch aus,
dass sie jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen. Die
Grundblende 6 weist die Ausschnitte 81–85 auf, die
so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen
von Bedienelementen 11–15 der verschiedenen
Varianten der Bedienanordnung geeignet sind. Für alle Bedienanordnungsvarianten können
die jeweiligen Bedienelemente in ihrer jeweiligen Anordnung durch
die Ausschnitte 81–85 der Grundblende 6 hindurch
treten.
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Für
die Verbindung der Aufsatzblende 3 mit der Grundblende 6 kann
die Grundblende 6 gegebenenfalls einen Aufnahmerand 7 aufweisen.
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Die 4A bis 4C zeigen
drei Beispiele einer Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33,
die für verschiedene Bedienanordnungsvarianten gebildet
sind. Auch die Aufsatzblenden 31 bis 33 weisen
Ausschnitte 41 bis 52 auf. Die Ausschnitte 41 bis 45 bzw. 41, 46, 47, 48, 49 bzw. 42, 43, 50, 51, 52 der
Aufsatzblende 31 bzw. 32 bzw. 33 sind
so ausgebildet, dass die Bedienelemente einer bestimmten Anordnung
von Bedienelementen einer bestimmten Variante der Bedienanordnungen
durch die jeweiligen Ausschnitte der Aufsatzblende 31 bzw. 32 bzw. 33 durchtreten können.
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Die
Aufsatzblende 31, die in 4A gezeigt ist,
weist beispielsweise Ausschnitte 41–45 für
die in der 1 gezeigte Bedienanordnung mit
den Bedienelementen 11–15 auf. Die Ausschnitte 41–45 der Aufsatzblende 31 zeichnen
sich dabei insbesondere dadurch aus, dass nach der Montage der Bedienelemente 11–15,
für welche die Aufsatzblende 31 hergestellt wurde,
keine Bereiche der Ausschnitte 41–45 mehr
frei bleiben, d. h. die Ausschnitte 41–45 werden vollständig
von den Bedienelementen 11–15 ausgefüllt.
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Die
Ausschnitte 41, 46, 47, 48 und 49 der
in 4B gezeigten Aufsatzblende 32 sind für
eine entsprechend andere Bedienanordnungsvariante mit entsprechend
angeordneten Bedienelementen ausgebildet. Gleichermaßen
sind auch die Ausschnitte 50, 51, 42, 43, 52 der
in 4C gezeigten Aufsatzblende 33 für
eine noch andere Bedienanordnungsvariante mit entsprechend angeordneten
Bedienelementen ausgestattet.
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Da
die Ausschnitte 81–85 der Grundblende 6 für
alle Bedienanordnungsvarianten vorgesehen ist, für die
auch die Aufsatzblenden 31 bis 33 vorgesehen sind,
ergibt sich, dass der von den Ausschnitten einer Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33 gebildete
Bereich geometrisch von den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 umfasst
ist, der von den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 gebildete
Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist, bei dem bei der Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33 kein
Ausschnitt gebildet ist. Wie aus den 3 und 4A ersichtlich
ist, umfasst der Ausschnitt 81 der Grundblende 6 nicht
nur den Bereich des Ausschnitts 41 der Aufsatzblende 31,
sondern einen größeren Bereich, durch den auch Bedienelemente
durchtreten können, für die die Ausschnitte 50 und 51 der
Aufsatzblende 33 vorgesehen sind. Ferner findet der Ausschnitt 82 geometrisch
keine Entsprechung in den Ausschnitten 41 bis 45 der Aufsatzblende 31.
Andererseits ist für jeden der Ausschnitte 41 bis 52 der
Aufsatzblenden 31 bis 33 ein entsprechender Ausschnittsbereich
in den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 vorgese hen. Bei
dem Zusammenbau einer bestimmten Bedienanordnung mit der Blendenanordnung
führt dies dazu, dass die Grundblende 6 Ausschnittsbereiche
aufweist, die nicht von einem Bedienelement 11 bis 15 der
Bedienanordnung ausgefüllt sind.
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Wie
ferner aus den 4A bis 4C ersichtlich,
können sich die erforderlichen Ausschnitte für
verschiedene Varianten von Bedienanordnungen überlagern.
Beispielsweise sind die Bedienelemente, für die bei den
Aufsatzblenden 32 und 33 die Ausschnitte 41, 50 und 51 vorgesehen
sind, überlagert. Das heißt, die von diesen Ausschnitten 41, 50, 51 gebildeten
Bereiche überschneiden sich. Auf Seiten der Grundblende 6 ist
für solche Bedienelemente ein entsprechender Ausschnitt 81 gebildet.
Die Form dieses Ausschnitts 81 entspricht der Projektion
aller Aufsatzblenden 31 bis 33 für alle
Bedienanordnungsvarianten.
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Bei
dem Ausführungsbeispiel ist die Grundblende 6 aus
Polypropylen gefertigt. Die Aufsatzblenden 31 bis 33 sind
aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat gefertigt, welches
mit einem Metall, z. B. mit Chrom beschichtet ist. Die Bedienelemente 11 bis 15 einer
Bedienanordnung können z. B. von vorn und/oder hinten in
die Ausschnitte 81 bis 85 der Grundblende 6 eingeschraubt
sein. Ferner kann ein Teil der Bedienelemente 11 bis 15 in
die Ausschnitte 41 bis 45 der Aufsatzblende 31 eingeclipst
sein.
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Bei
dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird für alle Bedienanordnungsvarianten als
Gleichteil eine Grundblende hergestellt, in welcher, wie vorstehend
beschrieben, die Ausschnitte 81 bis 85 gebildet
sind. Bei der Herstellung der Blendenanordnung für eine
bestimmte Ausstattungsvariante eines Fahrzeugs wird die erforderliche
Bedienanordnung ausgewählt, die eine bestimmte Anordnung
von Bedienelementen 11 bis 15 aus der Vielzahl
von möglichen Bedienanordnungsvarianten besitzt. Für
die ausgewählte Bedienanordnung wird die entsprechende
Aufsatzblende 31 hergestellt, welche, wie vorstehend beschrieben,
die Ausschnitte 41 bis 45 aufweist. Die Aufsatzblende wird
schließlich in geeigneter Weise mit der Grundblende verbunden.
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Bei
der Montage des Sitzes können gegebenenfalls bestimmte
Bedienelemente zunächst in Ausschnitten 81 bis 85 der
Grundblende 6 wie vorstehend beschrieben verankert, danach
gegebenenfalls einige Bedienelemente in den Ausschnitten 41 bis 45 der
Aufsatzblende 31 verankert, und erst danach die Aufsatzblende 31 mit
der Grundblende 6 verbunden werden.
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- 1
- Fahrzeugsitz
- 11–15
- Bedienelemente
- 2
- Sitzverkleidung
- 31–33
- Aufsatzblenden
- 41–52
- Ausschnitte
der Aufsatzblend(n)
- 6
- Grundblende
- 7
- Rand
der Grundblende
- 81–85
- Ausschnitte
der Grundblende
- 9
- Aufnahme
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 4222017
C2 [0004]
- - DE 19933653 A1 [0005]
- - DE 10238656 A1 [0006]
- - DE 3904771 C1 [0006]