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DE102008034156A1 - Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs und Verfahren zur Herstellung einer solchen Blendenanordnung - Google Patents

Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs und Verfahren zur Herstellung einer solchen Blendenanordnung Download PDF

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DE102008034156A1
DE102008034156A1 DE102008034156A DE102008034156A DE102008034156A1 DE 102008034156 A1 DE102008034156 A1 DE 102008034156A1 DE 102008034156 A DE102008034156 A DE 102008034156A DE 102008034156 A DE102008034156 A DE 102008034156A DE 102008034156 A1 DE102008034156 A1 DE 102008034156A1
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DE
Germany
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arrangement
panel
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DE102008034156A
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English (en)
Inventor
Helge Beschorner
Stephan Giessmann
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/58Seat coverings
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60N2/0228Hand-activated mechanical switches

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen (11-15) aufweisen. Die erfindungsgemäße Blendenanordnung ist gekennzeichnet durch eine Grundblende (6), die eine Vielzahl von Ausschnitten (81-85) zum Durchtritt von Bedienelementen (11-15) der Bedienanordnung aufweist, und eine Aufsatzblende (31-33), die mit der Grundblende (6) verbunden ist und die Ausschnitte (41-52) zum Druchtritt von Bedienelementen (11-15) der Bedienanordnung aufweist, wobei der von den Ausschnitten (41-52) der Aufsatzblende (31-33) gebildete Bereich geometrisch von den Ausschnitten (81-85) der Grundblende (6) umfasst ist, der von den Ausschnitten (81-85) der Grundblende (6) gebildete Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist, bei dem bei der Aufsatzblende (31-33) kein Ausschnitt gebildet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Bediensystem für einen Fahrzeugsitz mit einer solchen Bedienanordnung und einer solchen Blendenanordnung. Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Blendenanordnung für die Bedienanordnungen eines Fahrzeugs.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen. Ferner betrifft die Erfindung ein Bediensystem für einen Fahrzeugsitz mit solchen Bedienanordnungen und einer solchen Blendenanordnung. Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Blendenanordnung für solche Bedienanordnungen eines Fahrzeugs.
  • Ein modernes Fahrzeug besteht aus einer sehr großen Anzahl von Einzelteilen, die hergestellt, zu komplexen Zusammenbauten zusammengefügt und schließlich zu dem Fahrzeug montiert werden. Um die Kosten für die Herstellung des Fahrzeugs zu senken, ist man bestrebt, Einzelteile des Fahrzeugs in möglichst großen Stückzahlen herzustellen. Andererseits soll jedes Fahrzeug, auch wenn es zur selben Modellreihe gehört, an die spezifischen Wünsche des Kunden anpassbar sein. Dies hat zur Folge, dass für die einzelnen Ausstattungsvarianten des Fahrzeugs verschiedene Einzelteile benötigt werden. Aus Kostengründen ist es jedoch vorteilhaft, in einem Fahrzeug möglichst viele Gleichteile für verschiedene Ausstattungsvarianten eines Fahrzeugs einer Modellreihe und sogar für verschiedene Modelle zu verwenden, ohne dass die Möglichkeit, dem Kunden individuelle Ausstattungsvarianten anzubieten, eingeschränkt wird.
  • Die verschiedenen Ausstattungsvarianten des Fahrzeugs finden insbesondere in der Anzahl und Anordnung der Bedienelemente für die Einrichtungen des Fahrzeugs ihren Niederschlag. Beispielsweise gibt es für einen Fahrzeugsitz verschiedene Bedienanordnungsvarianten für die Bedienelemente zum Einstellen des Fahrzeugsitzes. Üblicherweise ist für jede Bedienanordnungsvariante eine separate Blende vorgesehen, die in entsprechend kleineren Stückzahlen hergestellt wird. Dies führt zu einer Kostensteigerung bei der Herstellung der Blenden.
  • In der DE 42 22 017 C2 ist eine Bedieneinrichtung beschrieben, die für die Fahrer- und Beifahrerseite sowie für den Fahrzeugfond nach dem Gleichteilprinzip baugleich ausgeführt werden kann. Bei dieser Bedieneinrichtung werden jedoch nichtausführbare Funktionen durch fest stehende Bedienelemente ausgeschlossen.
  • Aus der DE 199 33 653 A1 ist eine für ein Kraftfahrzeug bestimmte Bedieneinrichtung bekannt, die eine Aufnahme zur wahlweisen Anordnung von einem oder mehreren Schaltelementen aufweist. Beispielsweise können in einer immer gleich ausgebildeten Aufnahme der Bedieneinrichtung zueinander parallel angeordnete Bedienelemente oder eine einzelne Bedieneinrichtung aufgenommen werden.
  • Weitere Bedienanordnungen für ein Fahrzeug sind beispielsweise aus der DE 102 38 656 A1 und der DE 39 04 771 C1 bekannt.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blendenanordnung der eingangs genannten Art und ein Bediensystem für einen Fahrzeugsitz mit einer solchen Blendenanordnung bereitzustellen, die für eine Vielzahl von Bedienanordnungsvarianten mit jeweils verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen geeignet sind, und die kostengünstig herstellbar sind. Ferner ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Blendenanordnung anzugeben.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Blendenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, ein Bediensystem mit den Merkmalen des Anspruchs 7 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Blendenanordnung ist gekennzeichnet durch eine Grundblende, die eine Vielzahl von Ausschnitten zum Durchtritt von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, und eine Aufsatzblende, die mit der Grundblende verbunden ist und die Ausschnitte zum Durchtritt von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, wobei der von den Ausschnitten der Aufsatzblende gebildete Bereich geometrisch von den Ausschnitten der Grundblende umfasst ist, der von den Ausschnitten der Grundblende gebildete Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist, bei dem bei der Aufsatzblende kein Ausschnitt gebildet ist.
  • Insbesondere ist in Richtung des Durchtritts durch die Ausschnitte der Grundblende und der Aufsatzblende bei allen Ausschnittbereichen der Aufsatzblende auch ein Ausschnittbereich der Grundblende gebildet, jedoch nicht bei jedem Ausschnittbereich der Grundblende auch ein Ausschnittbereich der Aufsatzblende gebildet. Dabei sind die Ausschnitte der Grundblende bevorzugt so ausgebildet, dass sie für die verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen der verschiedenen Varianten der Bedienanordnungen geeignet sind, und die Ausschnitte der Aufsatzblende sind so ausgebildet, dass die Bedien elemente einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen einer bestimmten Variante der Bedienanordnungen durch die Ausschnitte der Aufsatzblende durchtreten können. Die Aufsatzblende weist insbesondere keine Ausschnittbereiche auf, die ungenutzt sind, d. h. durch die keine Bedienelemente der Variante der Bedienanordnungen durchtreten, für welche die Aufsatzblende ausgebildet ist.
  • Die erfindungsgemäße Blendenanordnung hat den Vorteil, dass die Grundblende als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten verwendet werden kann und nur die Aufsatzblende an eine bestimmte Bedienanordnungsvariante angepasst werden muss. Hierdurch können die Kosten für die Herstellung der Blendenanordnung gesenkt werden. Außerdem kann eine sehr große Anzahl von Bedienanordnungsvarianten angeboten werden, ohne die Kosten wesentlich zu steigern, da für die einzelnen Varianten nur die Aufsatzblende und nicht die Grundblende angepasst werden muss.
  • Falls sich die erforderlichen Ausschnitte für verschiedene Varianten von Bedienanordnungen überlagern, ist bevorzugt bei der Grundblende ein Ausschnitt für die Überlagerung der Bedienelemente der verschiedenen Varianten gebildet. Die Form dieses Ausschnitts für die Überlagerung ist dabei so gewählt, dass jedes Bedienelement, für welches der Ausschnitt gebildet ist, durch den Ausschnitt durchtreten kann.
  • Die Grundblende ist bevorzugt aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polypropylen, gefertigt, die Aufsatzblende aus einem schlagzähmodifizierten Acrylnitril/Styrol-Copolymer, insbesondere einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS). Die Aufsatzblende kann insbesondere mit einem Metall oder einem Polymer beschichtet sein. Sie kann bevorzugt verchromt sein. Durch die Wahl der Materialien für die Grundblende und die Aufsatzblende können die Herstellungskosten für die Blendenanordnung weiter gesenkt werden, ohne das äußere Erscheinungsbild der Blendenanordnung zu beeinträchtigen.
  • Das erfindungsgemäße Bediensystem für einen Fahrzeugsitz umfasst Bedienanordnungen, die eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen. Erfindungsgemäß weist das Bediensystem eine Blendenanordnung der vorstehend genannten Art auf. Dabei können in die Ausschnitte der Grundblende Bedienelemente, insbesondere von vorn eingeschraubt sein. Diese Verbindung der Bedienelemente in den Ausschnitten der Grundblende vereinfacht die Montage des Bediensystems. Das äußere Erscheinungsbild des Bediensystems wird durch diese Verbindungsart nicht beeinträchtigt, da die Schraubverbindungen durch die Aufsatzblende verdeckt werden.
  • Des Weiteren können in die Ausschnitte der Aufsatzblende Bedienelemente eingeclipst sein. Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Grundblende aus Polypropylen gefertigt ist und die Aufsatzblende aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, da es in diesem Fall nicht möglich ist, Bedienelemente in die Grundblende einzuclipsen. Die Bedienelemente umfassen insbesondere Sitzverstellschalter.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen, umfasst die folgenden Schritte: Es wird eine Grundblende hergestellt, die eine Vielzahl von Ausschnitten zum Durchtritt von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte der Grundblende so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen der verschiedenen Varianten der Bedienanordnungen geeignet sind. Wird nun für ein Fahrzeug eine Bedienanordnung mit einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen aus der Vielzahl von Bedienanordnungsvarianten ausgewählt, wird eine Aufsatzblende hergestellt, die Ausschnitte zum Durchtritt von Bedienelementen der Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte der Aufsatzblende so ausgebildet sind, dass die Bedienelemente der ausgewählten Anordnungen von Bedienelementen durch die Ausschnitte der Aufsatzblende durchtreten können. Die Aufsatzblende wird schließlich mit der Grundblende verbunden.
  • Auch bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorteilhaft, dass die Grundblende als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten hergestellt werden kann und nur die Aufsatzblende in Abhängigkeit von der Auswahl der Bedienanordnungsvariante hergestellt wird. Hierdurch können die Herstellungskosten gesenkt werden.
  • Die Grundblende ist bevorzugt aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polypropylen, hergestellt, die Aufsatzblende insbesondere aus einem schlagzähmodifizierten Acrylnitril/Styrol-Copolymer, bevorzugt aus einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug zu den Zeichnungen erläutert.
  • 1 zeigt schematisch einen Fahrzeugsitz mit einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Blendenanordnung,
  • 2 zeigt die Sitzverkleidung des in 1 gezeigten Fahrzeugsitzes,
  • 3 zeigt die Grundblende des Ausführungsbeispiels der Blendenanordnung und
  • die 4A bis 4C zeigen Aufsatzblenden für verschiedene Bedienanordnungsvarianten.
  • Das im Folgenden beschriebene Ausführungsbeispiel betrifft eine Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugsitzes bzw. ein Bediensystem für einen Fahrzeugsitz. Auf entsprechende Weise kann die vorliegende Erfindung jedoch auch bei anderen Blendenanordnungen oder Bediensystemen verwendet werden.
  • 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau des Fahrzeugsitzes 1 mit der Blendenanordnung. Der Fahrzeugsitz 1 umfasst an der Seite eine Sitzverkleidung 2, in die eine Bedienanordnung zum elektrischen Verstellen des Fahrzeugsitzes 1 integriert ist. Von außen erkennt man im Wesentlichen nur die Aufsatzblende 31, welche Ausschnitte aufweist, durch die die Bedienelemente 1115 der speziellen Bedienanordnung dieses Fahrzeugsitzes 1 durchtreten.
  • In 2 ist die Sitzverkleidung 2 vergrößert angezeigt, wobei die Bedienanordnung mit der Blendenanordnung weggelassen wurde und nur die Aufnahme 9 für diese Einheiten gezeigt ist.
  • In 3 ist die Grundblende 6 der Blendenanordnung gezeigt. Die Grundblende 6 ist als Gleichteil für alle Bedienanordnungsvarianten ausgeführt. Die verschiedenen Bedienanordnungsvarianten zeichnen sich dadurch aus, dass sie jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen aufweisen. Die Grundblende 6 weist die Ausschnitte 8185 auf, die so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen 1115 der verschiedenen Varianten der Bedienanordnung geeignet sind. Für alle Bedienanordnungsvarianten können die jeweiligen Bedienelemente in ihrer jeweiligen Anordnung durch die Ausschnitte 8185 der Grundblende 6 hindurch treten.
  • Für die Verbindung der Aufsatzblende 3 mit der Grundblende 6 kann die Grundblende 6 gegebenenfalls einen Aufnahmerand 7 aufweisen.
  • Die 4A bis 4C zeigen drei Beispiele einer Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33, die für verschiedene Bedienanordnungsvarianten gebildet sind. Auch die Aufsatzblenden 31 bis 33 weisen Ausschnitte 41 bis 52 auf. Die Ausschnitte 41 bis 45 bzw. 41, 46, 47, 48, 49 bzw. 42, 43, 50, 51, 52 der Aufsatzblende 31 bzw. 32 bzw. 33 sind so ausgebildet, dass die Bedienelemente einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen einer bestimmten Variante der Bedienanordnungen durch die jeweiligen Ausschnitte der Aufsatzblende 31 bzw. 32 bzw. 33 durchtreten können.
  • Die Aufsatzblende 31, die in 4A gezeigt ist, weist beispielsweise Ausschnitte 4145 für die in der 1 gezeigte Bedienanordnung mit den Bedienelementen 1115 auf. Die Ausschnitte 4145 der Aufsatzblende 31 zeichnen sich dabei insbesondere dadurch aus, dass nach der Montage der Bedienelemente 1115, für welche die Aufsatzblende 31 hergestellt wurde, keine Bereiche der Ausschnitte 4145 mehr frei bleiben, d. h. die Ausschnitte 4145 werden vollständig von den Bedienelementen 1115 ausgefüllt.
  • Die Ausschnitte 41, 46, 47, 48 und 49 der in 4B gezeigten Aufsatzblende 32 sind für eine entsprechend andere Bedienanordnungsvariante mit entsprechend angeordneten Bedienelementen ausgebildet. Gleichermaßen sind auch die Ausschnitte 50, 51, 42, 43, 52 der in 4C gezeigten Aufsatzblende 33 für eine noch andere Bedienanordnungsvariante mit entsprechend angeordneten Bedienelementen ausgestattet.
  • Da die Ausschnitte 8185 der Grundblende 6 für alle Bedienanordnungsvarianten vorgesehen ist, für die auch die Aufsatzblenden 31 bis 33 vorgesehen sind, ergibt sich, dass der von den Ausschnitten einer Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33 gebildete Bereich geometrisch von den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 umfasst ist, der von den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 gebildete Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist, bei dem bei der Aufsatzblende 31, 32 bzw. 33 kein Ausschnitt gebildet ist. Wie aus den 3 und 4A ersichtlich ist, umfasst der Ausschnitt 81 der Grundblende 6 nicht nur den Bereich des Ausschnitts 41 der Aufsatzblende 31, sondern einen größeren Bereich, durch den auch Bedienelemente durchtreten können, für die die Ausschnitte 50 und 51 der Aufsatzblende 33 vorgesehen sind. Ferner findet der Ausschnitt 82 geometrisch keine Entsprechung in den Ausschnitten 41 bis 45 der Aufsatzblende 31. Andererseits ist für jeden der Ausschnitte 41 bis 52 der Aufsatzblenden 31 bis 33 ein entsprechender Ausschnittsbereich in den Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 vorgese hen. Bei dem Zusammenbau einer bestimmten Bedienanordnung mit der Blendenanordnung führt dies dazu, dass die Grundblende 6 Ausschnittsbereiche aufweist, die nicht von einem Bedienelement 11 bis 15 der Bedienanordnung ausgefüllt sind.
  • Wie ferner aus den 4A bis 4C ersichtlich, können sich die erforderlichen Ausschnitte für verschiedene Varianten von Bedienanordnungen überlagern. Beispielsweise sind die Bedienelemente, für die bei den Aufsatzblenden 32 und 33 die Ausschnitte 41, 50 und 51 vorgesehen sind, überlagert. Das heißt, die von diesen Ausschnitten 41, 50, 51 gebildeten Bereiche überschneiden sich. Auf Seiten der Grundblende 6 ist für solche Bedienelemente ein entsprechender Ausschnitt 81 gebildet. Die Form dieses Ausschnitts 81 entspricht der Projektion aller Aufsatzblenden 31 bis 33 für alle Bedienanordnungsvarianten.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Grundblende 6 aus Polypropylen gefertigt. Die Aufsatzblenden 31 bis 33 sind aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat gefertigt, welches mit einem Metall, z. B. mit Chrom beschichtet ist. Die Bedienelemente 11 bis 15 einer Bedienanordnung können z. B. von vorn und/oder hinten in die Ausschnitte 81 bis 85 der Grundblende 6 eingeschraubt sein. Ferner kann ein Teil der Bedienelemente 11 bis 15 in die Ausschnitte 41 bis 45 der Aufsatzblende 31 eingeclipst sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird für alle Bedienanordnungsvarianten als Gleichteil eine Grundblende hergestellt, in welcher, wie vorstehend beschrieben, die Ausschnitte 81 bis 85 gebildet sind. Bei der Herstellung der Blendenanordnung für eine bestimmte Ausstattungsvariante eines Fahrzeugs wird die erforderliche Bedienanordnung ausgewählt, die eine bestimmte Anordnung von Bedienelementen 11 bis 15 aus der Vielzahl von möglichen Bedienanordnungsvarianten besitzt. Für die ausgewählte Bedienanordnung wird die entsprechende Aufsatzblende 31 hergestellt, welche, wie vorstehend beschrieben, die Ausschnitte 41 bis 45 aufweist. Die Aufsatzblende wird schließlich in geeigneter Weise mit der Grundblende verbunden.
  • Bei der Montage des Sitzes können gegebenenfalls bestimmte Bedienelemente zunächst in Ausschnitten 81 bis 85 der Grundblende 6 wie vorstehend beschrieben verankert, danach gegebenenfalls einige Bedienelemente in den Ausschnitten 41 bis 45 der Aufsatzblende 31 verankert, und erst danach die Aufsatzblende 31 mit der Grundblende 6 verbunden werden.
  • 1
    Fahrzeugsitz
    11–15
    Bedienelemente
    2
    Sitzverkleidung
    31–33
    Aufsatzblenden
    41–52
    Ausschnitte der Aufsatzblend(n)
    6
    Grundblende
    7
    Rand der Grundblende
    81–85
    Ausschnitte der Grundblende
    9
    Aufnahme
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4222017 C2 [0004]
    • - DE 19933653 A1 [0005]
    • - DE 10238656 A1 [0006]
    • - DE 3904771 C1 [0006]

Claims (13)

  1. Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen (1115) aufweisen, gekennzeichnet durch, – eine Grundblende (6), die eine Vielzahl von Ausschnitten (8185) zum Durchtritt von Bedienelementen (1115) der Bedienanordnung aufweist, und – eine Aufsatzblende (3133), die mit der Grundblende (6) verbunden ist und die Ausschnitte (4152) zum Durchtritt von Bedienelementen (1115) der Bedienanordnung aufweist, – wobei der von den Ausschnitten (4152) der Aufsatzblende (3133) gebildete Bereich geometrisch von den Ausschnitten (8185) der Grundblende (6) umfasst ist, der von den Ausschnitten (8185) der Grundblende (6) gebildete Bereich jedoch einen Teilbereich aufweist, bei dem bei der Aufsatzblende (3133) kein Ausschnitt gebildet ist.
  2. Blendenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung des Durchtritts durch die Ausschnitte (4152, 8185) der Grundblende (6) und der Aufsatzblende (3133) bei allen Ausschnittsbereichen (4152) der Aufsatzblende (3133) auch ein Ausschnittsbereich der Grundblende (6) gebildet ist, jedoch nicht bei jedem Ausschnittsbereich (8185) der Grundblende (6) auch ein Ausschnittsbereich der Aufsatzblende (3133) gebildet ist.
  3. Blendenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass, – die Ausschnitte (8185) der Grundblende (6) so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen (1115) der verschiedenen Varianten der Bedienanordnungen geeignet sind, und – die Ausschnitte der Aufsatzblende (31) so ausgebildet sind, dass die Bedienelemente (1115) einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen einer bestimmten Variante der Bedienanordnungen durch die Ausschnitte (4145) der Aufsatzblende (31) durchtreten können.
  4. Blendenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, falls sich die erforderlichen Ausschnitte (4152) der Aufsatzblenden für verschiedene Varianten von Bedienanordnungen überlagern, bei der Grundblende (6) ein Ausschnitt (81, 85) für die Überlagerung der Bedienelemente der verschiedenen Varianten gebildet ist.
  5. Blendenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundblende (6) aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polypropylen, gefertigt ist.
  6. Blendenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzblende (3133) aus einem schlagzähmodifizierten Acrylnitril/Styrol-Copolymer, insbesondere aus einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, gefertigt ist.
  7. Bediensystem für einen Fahrzeugsitz (1) mit Bedienanordnungen, die eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen (1115) aufweisen, und mit einer Blendenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  8. Bediensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Ausschnitte (8185) der Grundblende (6) Bedienelemente von vorn eingeschraubt sind.
  9. Bediensystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Ausschnitte (4152) der Aufsatzblende (3133) Bedienelemente (1115) eingeclipst sind.
  10. Bediensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienelemente (1115) Sitzverstellschalter umfassen.
  11. Verfahren zum Herstellen einer Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs, wobei die Bedienanordnungen eine Vielzahl von Varianten umfassen, die jeweils verschiedene Anordnungen von Bedienelementen (1115) aufweisen, umfassend die folgenden Schritte: – Herstellen einer Grundblende (6), die eine Vielzahl von Ausschnitten (8185) zum Durchtritt von Bedienelementen (1115) der Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte (8185) der Grundblende (6) so ausgebildet sind, dass sie für die verschiedenen Anordnungen von Bedienelementen (1115) der verschiedenen Varianten der Bedienanordnungen geeignet sind, – Auswählen einer Bedienanordnung mit einer bestimmten Anordnung von Bedienelementen (1115) aus der Vielzahl von Bedienanordnungsvarianten, – Herstellen einer Aufsatzblende (31), die Ausschnitte zum Durchtritt von Bedienelementen (1115) der Bedienanordnung aufweist, wobei die Ausschnitte (4145) der Aufsatzblende (31) so ausgebildet sind, dass die Bedienelemente (1115) der ausgewählten Anordnungen von Bedienelementen (1115) durch die Ausschnitte (4145) der Aufsatzblende (31) durchtreten können, und – Verbinden der Aufsatzblende (31) mit der Grundblende (6).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundblende (6) aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polypropylen, hergestellt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzblende (3133) aus einem schlagzähmodifizierten Acrylnitril/Styrol-Copolymer, insbesondere aus einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, hergestellt wird.
DE102008034156A 2008-07-22 2008-07-22 Blendenanordnung für Bedienanordnungen eines Fahrzeugs und Verfahren zur Herstellung einer solchen Blendenanordnung Withdrawn DE102008034156A1 (de)

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