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DE102008022873A1 - Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie Download PDF

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DE102008022873A1
DE102008022873A1 DE102008022873A DE102008022873A DE102008022873A1 DE 102008022873 A1 DE102008022873 A1 DE 102008022873A1 DE 102008022873 A DE102008022873 A DE 102008022873A DE 102008022873 A DE102008022873 A DE 102008022873A DE 102008022873 A1 DE102008022873 A1 DE 102008022873A1
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Abstract

Eine Vorrichtung (1) zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie (2) zur Bereitstellung einer Spannung für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs weist mindestens einen Belastungswiderstand (3) auf, der zum Erzeugen eines Belastungsstroms über ein steuerbares erstes Schaltelement (4) parallel zu der Batterie (2) schaltbar ist. Eine Messeinrichtung ist zur Bestimmung der bei unbestromtem Belastungswiderstand (3) an der Batterie (2) anliegenden Spannung und zur Bestimmung der bei bestromtem Belastungswiderstand (3) an diesem anliegenden Spannungen ausgebildet. Ein erster Anschluss (5) des Belastungswiderstands (3) ist mit einem ersten Spannungsmesseingang (14) der Messeinrichtung und ein zweiter Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) über ein steuerbares zweites Schaltelement (25) mit einem zweiten Spannungsmesseingang (26) der Messeinrichtung verbunden. Ein erster Steuereingang (8) des ersten Schaltelements (4) und ein zweiter Steuereingang (30) des zweiten Schaltelements (25) stehen jeweils derart einer Ansteuereinrichtung in Steuerverbindung, dass der zweite Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) nur dann mit dem zweiten Spannungsmesseingang (26) verbunden ist, wenn der Belastungswiderstand (3) parallel zu der Batterie (2) geschaltet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie zur Bereitstellung einer Spannung für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einem Belastungswiderstand, der zum Erzeugen eines Belastungsstroms über ein steuerbares erstes Schaltelement parallel zu der Batterie schaltbar ist, und mit einer Messeinrichtung, die zur Bestimmung der bei unbestromtem Belastungswiderstand an der Batterie anliegenden Spannung ausgebildet ist.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus DE 102 08 020 A1 bekannt. Zur Kompensation von Instabilitäten im Bordnetz des Fahrzeugs kann der Bordbatterie eine Stützbatterie parallel geschaltet werden. Als Belastungswiderstand für die Batterie dient eine Heckscheibenheizung, mittels der die Batterie mit einem Strom belastet wird, um am Innenwiderstand der Batterie einen Spannungsabfall zu bewirken. Nach dem Einschalten des Belastungswiderstands werden der Spannungseinbruch mit Hilfe eines Spannungsmessers und der Strom mittels eines Stromsensors gemessen. Der Verlauf des Spannungseinbruchs und des Stroms wird in einer Überwachungseinheit bewertet, um auf die Pufferwirkung zu ermitteln. Dabei wird der dynamische Innenwiderstand der Batterie durch Bildung des Quotients aus der Änderung der Spannung und dem durch den Belastungswiderstand fließenden Strom ermittelt. Bricht die Spannung unter einen vorgegebenen Grenzwert ein, wird hieraus geschlossen, dass die Pufferwirkung der Batterie nicht mehr ausreichend ist. Die Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass sie für die Messung des Spannungseinbruchs und des Stroms separate Messeinrichtungen aufweist. Ungünstig ist außerdem, dass aufgrund von Messungenauigkeiten, die Pufferwirkung nur relativ ungenau ermittelt wird.
  • Dies ist insbesondere bei Fahrzeugen ungünstig, die mit einer so genannten Start-Stopp-Automatik für eine Hubkolben-Verbrennungsmaschine ausgestaltet sind. Dabei wird die Verbrennungsmaschine bei stehendem Fahrzeug, beispielsweise an einer Ampel automatisch abgeschaltet, um Kraftstoff einzusparen. Sobald die Fahrt fortgesetzt wird, wird die Verbrennungsmaschine automatisch mit einem elektrischen Anlasser gestartet, wobei Verbraucher, die für Spannungsschwankungen empfindlich sind, wie z. B. sicherheitsrelevante Komponenten und/oder mit einem Mikrocomputer ausgestaltete elektronische Einrichtungen, während des Startvorgangs von der Bordbatterie abgekoppelt und über die Stützbatterie mit Strom versorgt werden. Die automatische Abschaltung der Verbrennungsmaschine darf nur dann erfolgen, wenn zuvor festgestellt wurde, dass die Stützbatterie ausreichend geladen ist, um die Stromversorgung der genannten Komponenten zu gewährleisten.
  • Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem kostengünstigen Aufbau eine genaue Bestimmung der Pufferwirkung der Batterie ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie zur Bereitstellung einer Spannung für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einem Belastungswiderstand, der zum Erzeugen eines Belastungsstroms über ein steuerbares erstes Schaltelement parallel zu der Batterie schaltbar ist, mit einer Messeinrichtung, die zur Bestimmung der bei unbestromtem Belastungswiderstand an der Batterie anliegenden Spannung und zur Bestimmung der bei bestromtem Belastungswiderstand an diesem anliegenden Spannung ausgebildet ist, wobei ein erster Anschluss des Belastungswiderstands mit einem ersten Spannungsmesseingang der Messeinrichtung und ein zweiter Anschluss des Belastungswiderstands über ein steuerbares zweites Schaltelement mit einem zweiten Spannungsmesseingang der Messeinrichtung verbunden sind, und wobei ein erster Steuereingang des ersten Schaltelements und ein zweiter Steuereingang des zweiten Schaltelements jeweils derart einer Ansteuereinrichtung in Steuerverbindung stehen, dass der zweite Anschluss des Belastungswiderstands nur dann mit dem zweiten Spannungsmesseingang verbunden ist, wenn der Belastungswiderstand parallel zu der Batterie geschaltet ist.
  • In vorteilhafter Weise kann dabei der Messbereich des zweiten Spannungsmesseingangs auf die relativ geringen, bei eingeschaltetem Belastungswiderstand an dem zweiten Spannungsmesseingang auftretenden Spannungsschwankungen angepasst sein, so dass diese mit großer Präzision erfasst werden können. Beim Abschalteten des Belastungswiderstands ist der zweite Spannungsmesseingang durch das zweite Schaltelement von dem zweiten Anschluss des Belastungswiderstands getrennt, so dass der dann an dem zweiten Anschluss auftretende, in etwa der Batteriespannung entsprechende, relativ große Spannungshub die an dem zweiten Spannungsmesseingang angeschlossenen Komponenten der Messeinrichtung nicht beschädigen kann. Dadurch ist es insbesondere möglich, die Messeinrichtung mit einer geringeren Betriebsspannung zu betreiben als die Batteriespannung. So kann beispielsweise die Betriebsspannung der Messeinrichtung 5 V und die Batteriespannung etwa 12 V betragen. Die Messeinrichtung kann dann in einen kostengünstigen Standard-Mikrocomputer integriert sein.
  • Mit Hilfe der Messeinrichtung kann bei abgeschaltetem Belastungswiderstand ein erster Spannungsmesswert U1u für eine am ersten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende erste Spannung und bei eingeschaltetem Belastungswiderstand ein zweiter Spannungsmesswert U1b für die erste Spannung sowie ein dritter Spannungsmesswert U2b für eine am zweiten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende zweite Spannung erfasst werden. Mit Hilfe des bekannten Widerstandswerts RB des Belastungswiderstands kann dann der dynamische Innenwiderstand Ri der Batterie wie folgt bestimmt werden:
    Figure 00030001
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der erste Anschluss des Belastungswiderstands über einen Spannungsteiler mit dem ersten Spannungsmesseingang der Messeinrichtung verbunden. Dadurch kann der an dem ersten Anschluss des Belastungswiderstands auftretende Spannungshub derart an den Messbereich des ersten Spannungsmesseingangs angepasst werden, dass die am ersten Anschluss anliegende Spannung in dem für die Bestimmung der Pufferwirkung relevanten Bereich mit großer Präzision gemessen werden kann und in einem Spannungsbereich liegt, in dem die am zweiten Spannungsmesseingang angeschlossenen Komponenten der Messeinrichtung durch die Spannung nicht geschädigt werden. Bei einer Batterie mit einer Leerlaufspannung von etwa 12 V ist der Spannungsteiler bevorzugt so dimensioniert, dass die am ersten Spannungsmesseingang anliegende Spannung zwischen 30% und 40% und insbesondere etwa 1/3 der Spannung am ersten Anschluss des Belastungswiderstands beträgt.
  • Zweckmäßigerweise ist der erste Anschluss des Belastungswiderstands mit einem ersten Pol der Batterie und der zweite Anschluss des Belastungswiderstands über das erste Schaltelement mit einem zweiten Pol der Batterie verbunden, wobei in dem Strompfad zwischen dem zweiten Anschluss des Belastungswiderstands und dem zweiten Pol der Batterie eine Diode angeordnet ist, die bei geschlossenem ersten Schaltelement in Durchlassrichtung gepolt ist. Die am zweiten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende Spannung wird dann durch die an der Diode abfallende Spannung in einen Bereich verschoben, der weniger verrauscht ist.
  • Vorteilhaft ist, wenn die Ansteuereinrichtung Mittel zum Anlegen einer eine Anzahl von Pulsphasen und Pulspausen aufweisenden Pulsfolge an die Steuereingänge der Schaltelemente umfasst, und wenn die Dauer der Pulsphasen vorzugsweise zwischen 1,8 ms und 3 ms, insbesondere zwischen 2,1 und 2,7 ms und bevorzugt 2,4 ms und die Dauer der Pulspausen vorzugsweise zwischen 0,6 ms und 1,4 s, insbesondere zwischen 0,8 und 1,2 s und bevorzugt 1 s beträgt. Zur Bestimmung der Pufferwirkung der Batterie können dann mehrere Messwerte erfasst und gemittelt werden. Dadurch können Messungenauigkeiten, die auftreten können, wenn während der Messung externere Verbraucher an der Batterie angeschlossen oder von dieser getrennt werden, weitgehend vermieden werden. Durch die Pulspausen wird außerdem die durch den Stromfluss verursachte Erwärmung des Belastungswiderstands gering gehalten.
  • Die Anzahl der für die Bestimmung der Pufferwirkung herangezogenen Pulsphasen kann zwischen 4 und 12, insbesondere zwischen 6 und 10 und bevorzugt 8 betragen. Dadurch können Streuungen in den Messwerten noch besser ausgeglichen werden und die Messdauer und die Erwärmung des Belastungswiderstands können gering gehalten werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der erste Spannungsmesseingang mit einem ersten Eingang eines Multiplexers und der zweite Spannungsmesseingang mit einem zweiten Eingang des Multiplexers verbunden, und ein Ausgang des Multiplexers ist über einen Analog-Digitalkonverter mit einer Auswerteeinrichtung verbunden. Die an den Spannungsmesseingängen anliegenden Messsignale können dann mit nur einem Analog-Digitalkonverter wahl- oder wechselweise abgetastet werden. Dadurch werden bei der anschließenden Differenzbildung der Messwerte Konvertierungsfehler, die durch Bauteilstreuungen verursacht sind, weitestgehend kompensiert.
  • Vorteilhaft ist, wenn der Multiplexer mehr als zwei Eingänge aufweist, die mit Hilfe einer Schalteinrichtung in einer vorbestimmten Reihenfolge nacheinander zyklisch mit dem Analog-Digitalkonverter verbindbar sind, und wenn die Reihenfolge derart gewählt ist, dass der Zyklus, bei dem der erste Spannungsmesseingang mit dem Analog-Digitalkonverter und der Zyklus, bei dem der zweite Spannungsmesseingang mit dem Analog-Digitalkonverter verbunden sind, direkt aufeinander folgen. Dadurch ist es möglich, die an dem ersten und zweiten Spannungsmesseingang anliegenden analogen Spannungen direkt nacheinander und somit zeitnah zueinander in entsprechende Digitalsignale zu konvertieren. Bei Bedarf können zusätzlich noch weitere analoge Messsignale mit dem Analog-Digitalkonverter digitalisiert werden, so dass dieser besser genutzt werden kann.
  • Bevorzugt steht die Ansteuereinrichtung derart mit der Messeinrichtung in Steuerverbindung, dass bei offenem ersten Schaltelement mit Hilfe der Messeinrichtung ein erster Spannungsmesswert für die an dem ersten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende Spannung erfasst wird, und dass das erste Schaltelement danach zum Erfassen eines zweiten Spannungsmesswerts für eine an dem ersten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende zweite Spannung und eines dritten Spannungsmesswerts für eine an dem zweiten Anschluss des Belastungswiderstands anliegende dritte Spannung geschlossen wird, wobei die Zeitdauer zwischen dem Erfassen des ersten Messwerts und dem Erfassen des zweiten und/oder dritten Messwerts insbesondere kleiner als 20 ms, ggf. kleiner als 10 ms und bevorzugt kleiner als 5 ms ist. Die Messwerte werden also zeitnah zueinander erfasst. Eventuelle Messfehler durch Temperatur- und Spannungsunterschiede werden so weitestgehend vermieden.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulspause und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulspause zugeordnete erste Spannungsmesswert erfasst wird, bei allen Pulspausen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß und/oder der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulsphase und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulsphase zugeordnete zweite Spannungsmesswert erfasst wird, ist bei allen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß und/oder der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulsphase und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulsphase zugeordnete dritte Spannungsmesswert erfasst wird, ist bei allen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß. Ein Jittern der Messzeitpunkte wird dadurch vermieden.
  • Vorteilhaft ist, wenn die Messeinrichtung ein Rechenwerk aufweist und derart ausgestaltet ist, dass die ersten Spannungsmesswerte der einzelnen Pulspausen der Pulsfolge, die zweiten der einzelnen Pulsphasen der Pulsfolge und die dritten Spannungsmesswerte der einzelnen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils aufaddiert werden und dass aus den so erhaltenen Summenwerten ein Messwert für die Pufferwirkung der Batterie errechnet wird. Somit tritt nur ein einmaliger Rundungsfehler auf. Die Spannungsmesswerte werden bevorzugt als 16 Bit Werte aufsummiert und gemittelt.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn der Belastungswiderstand derart gewählt wird, dass der durch den Belastungswiderstand fließende Belastungsstrom mindestens 5 A und bevorzugt mindestens 6 A beträgt. Dabei ist der Belastungswiderstand vorzugsweise ein etwa rechteckiger Dickschichtwiderstand, der hohe Pulsbelastungen ermöglicht. Dabei ist es sogar möglich, dass der Belastungswiderstand für eine Nennleistung von nur einem Viertel Watt dimensioniert ist und bei einer Bestromungsphase von 3 ms eine Leistung von etwa 55 W trägt
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein Schaltbild einer Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Stütz-Batterie eines Kraftfahrzeugs.
  • Eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Stütz-Batterie 2 zur Bereitstellung einer Spannung für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs hat einen Belastungswiderstand 3, der zum Erzeugen eines Belastungsstroms über ein als Feldeffekttransistor ausgestaltetes, steuerbares erstes Schaltelement 4 parallel zu der Batterie 2 schaltbar ist.
  • In 1 ist erkennbar, dass der Belastungswiderstand 3 drei parallel zueinander geschaltete, pulsfeste Teilwiderstände 3a, 3b, 3c aufweist, die mit einem ein ersten Anschluss 5 mit dem Pluspol der Batterie 2 verbunden sind. Ein zweiter Anschluss 6 des Belastungswiderstand 3 ist mit der Anode einer Diode 7 verbunden. Die Kathode der Diode 7 ist mit einem Drain-Anschluss des Schaltelements 4 verbunden. Ein Source-Anschluss des Schaltelements 4 ist über eine Masseverbindung am Minuspol der Batterie 2 angeschlossen.
  • Ein erster Steuereingang 8 (Gate) des ersten Schaltelements 4 ist über einen ersten Spannungsteiler mit einem ersten Ausgangsport 9 eines in 1 nur schematisch dargestellten Mikrocomputers 10 verbunden, der als Ansteuereinrichtung dient. Der erste Spannungsteiler hat einen ersten Widerstand 11, der den ersten Steuereingang 8 mit Masse verbindet. Ein zweiter Widerstand 12 des ersten Spannungsteilers und ein erster Eingangswiderstand 13 sind in Reihe geschaltet und verbinden den ersten Steuereingang 8 mit dem ersten Ausgangsport 9.
  • Der erste Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 ist über einen zweiten Spannungsteiler mit einem ersten Spannungsmesseingang 14 einer Messeinrichtung verbunden, die einen Analog-Digitalkonverter 15 mit einer Auflösung von 10 Bit und einen Multiplexer 16 zum Verbinden des ersten Spannungsmesseingangs 14 mit einem Analogspannungseingang 17 des Analog-Digitalkonverters 15 aufweist. Der zweite Spannungsteiler hat einen dritten Widerstand 18 und einen damit in Reihe geschalteten vierten Widerstand 19. Ein Anschluss des dritten Widerstands 18 ist über einen ersten elektronischen Schalter 20 mit dem ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 verbunden. Ein zweiter Anschluss des dritten Widerstands 18 ist über einen ersten Verbindungsknoten mit einem ersten Anschluss des vierten Widerstands 19 verbunden. Ein zweiter Anschluss des vierten Widerstands 19 liegt auf Massepotential. Der Widerstandswert des vierten Widerstands 19 beträgt etwa ein Drittel der Summe der Summe der Widerstandswerte des dritten Widerstands 18 und des vierten Widerstands 19.
  • Der erste Verbindungsknoten ist über einen ersten Vorwiderstand 21 am ersten Spannungsmesseingang 14 angeschlossen und über einen ersten Kondensator 22 mit Masse verbunden. Ein Steuereingang des ersten elektronischen Schalters 20 ist zum Verbinden des zweiten Spannungsteilers mit dem ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 bzw. zum Trennen des zweiten Spannungsteilers vom ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 über einen zweiten elektronischen Schalter 23 mit einem zweiten Ausgangsport 24 des Mikrocomputers 10 verbunden.
  • Der zweite Anschluss 6 des Belastungswiderstands 3 ist über einen steuerbares zweites Schaltelement 25 mit einem zweiten Spannungsmesseingang 26 der Messeinrichtung verbunden. Das zweite Schaltelement 25 ist mit seinem Drain-Anschluss mit dem zweiten Anschluss 6 des Belastungswiderstands 3 verbunden. Ein Source-Anschluss des zweiten Schaltelements 25 ist über einen Tiefpass, der einen an dem Source-Anschluss angeschlossenen fünften Widerstand 27 und einen damit in Reihe geschalteten, zu einem Masseanschluss führenden zweiten Kondensator 28 aufweist, mit dem zweiten Spannungsmesseingang 26 der Messeinrichtung verbunden. Zwischen einem den fünften Widerstand 27 mit dem zweiten Kondensator 28 verbindenden zweiten Verbindungsknoten und dem zweiten Spannungsmesseingang 26 ist ein zweiter Vorwiderstand 29 angeordnet.
  • Die Ansteuerung des zweiten Schaltelements 25 erfolgt über den ersten Ausgangsport 9. Ein zweiter Steuereingang 30 des zweiten Schaltelements 25 ist dazu über einen dritten Spannungsteiler mit dem ersten Steuereingang 8 des ersten Schaltelements 4 verbunden. Der dritte Spannungsteiler hat einen den zweiten Steuereingang 30 mit Masse verbindenden sechsten Widerstand 31 und einen siebten Widerstand 32, der den zweiten Steuereingang 30 mit dem ersten Steuereingang 8 verbindet. Erwähnt werden soll noch, dass zur Begrenzung von Spannungsspitzen eine Schutzschaltung 33 vorgesehen ist, über welche der erste Steuereingang 8 mit Masse verbunden ist. Parallel zum zweiten Widerstand 12 ist ein RC-Glied geschaltet.
  • Zum Bestimmen der Pufferwirkung der Batterie 2 wird zunächst das erste Schaltelement 4 geöffnet, um den Belastungswiderstand 3 stromlos zu machen. Außerdem wird der dritte Widerstand 18 über den ersten Schalter 20 mit dem ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 verbunden. Dann wird über den ersten Spannungsmesseingang 14 ein erster Spannungsmesswert für eine am ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 anliegende erste Spannung erfasst.
  • Nun wird das erste Schaltelement 4 für die Dauer einer ersten Pulsphase geschlossen. Nachdem ein vorbestimmte Zeitdauer von etwa 2,4 ms abgewartet wurde, wird über den ersten Spannungsmesseingang 14 ein zweiter Spannungsmesswert für eine am ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 anliegende Spannung gemessen. Danach wird der dritte Widerstand 18 über den ersten Schalter 20 vom ersten Anschluss 5 des Belastungswiderstands 3 getrennt.
  • Bei weiterhin geschlossenem erstem Schaltelement 4 wird über den zweiten Spannungsmesseingang 26 ein dritter Spannungsmesswert für eine am zweiten Anschluss 6 des Belastungswiderstands 3 anliegende Spannung gemessen. Danach wird das erste Schaltelement 4 für die Dauer einer ersten Pulspause geöffnet, damit sich der Belastungswiderstand 3 abkühlen kann.
  • Nun wird eine Anzahl weiterer Pulsphasen bzw. Pulspausen generiert, um in entsprechender Weise weitere erste, zweite und dritte Spannungsmesswerte in Form von Digitalwerten zu erfassen. Nachdem auf diese Weise 8 Messungen, bei denen jeweils ein erster, zweiter und dritter Spannungsmesswert erfasst wurde, durchgeführt wurden, wird das erste Schaltelement 4 geöffnet und es werden die digitalen ersten Spannungsmesswerte mit Hilfe des Mikrocomputers 10 zu einem ersten Summenwert, die digitalen zweiten Spannungsmesswerte zu einem zweiten Summenwert und die digitalen dritten Spannungsmesswerte zu einem dritten Summenwert aufaddiert. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Addition bereits während der Messung durchzuführen, indem der jeweils gerade erfasste Messwert zur Summe der entsprechenden, zuvor erfassten Messwerte addiert wird. Der durch den Belastungswiderstand 3 fließende Strom wird wie folgt berechnet:
    Figure 00090001
  • Dabei bedeuten U2 die Summe der zweiten Spannungswerte, U3 die Summe der dritten Spannungswerte, RB der Belastungswiderstand und k1 einen konstanten ersten Faktor.
  • Der dynamische Innenwiderstand der Batterie 2 wird wie folgt ermittelt:
    Figure 00090002
  • Dabei bedeuten U1 die Summe der ersten Spannungswerte und k2 einen konstanten zweiten Faktor.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10208020 A1 [0002]

Claims (11)

  1. Vorrichtung (1) zur Bestimmung der Pufferwirkung einer Batterie (2) zur Bereitstellung einer Spannung für ein Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einem Belastungswiderstand (3), der zum Erzeugen eines Belastungsstroms über ein steuerbares erstes Schaltelement (4) parallel zu der Batterie (2) schaltbar ist, mit einer Messeinrichtung, die zur Bestimmung der bei unbestromtem Belastungswiderstand (3) an der Batterie (2) anliegenden Spannung und zur Bestimmung der bei bestromtem Belastungswiderstand (3) an diesem anliegenden Spannung ausgebildet ist, wobei ein erster Anschluss (5) des Belastungswiderstands (3) mit einern ersten Spannungsmesseingang (14) der Messeinrichtung und ein zweiter Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) über ein steuerbares zweites Schaltelement (25) mit einem zweiten Spannungsmesseingang (26) der Messeinrichtung verbunden sind, und wobei ein erster Steuereingang (8) des ersten Schaltelements (4) und ein zweiter Steuereingang (30) des zweiten Schaltelements (25) jeweils derart einer Ansteuereinrichtung in Steuerverbindung stehen, dass der zweite Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) nur dann mit dem zweiten Spannungsmesseingang (26) verbunden ist, wenn der Belastungswiderstand (3) parallel zu der Batterie (2) geschaltet ist.
  2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss (5) des Belastungswiderstands (3) über einen Spannungsteiler mit dem ersten Spannungsmesseingang (14) der Messeinrichtung verbunden ist.
  3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss (5) des Belastungswiderstands (3) mit einem ersten Pol der Batterie (2) und der zweite Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) über das erste Schaltelement (4) mit einem zweiten Pol der Batterie (2) verbunden ist, und dass in dem Strompfad zwischen dem zweiten Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) und dem zweiten Pol der Batterie eine Diode (7) angeordnet ist, die bei geschlossenem ersten Schaltelement (4) in Durchlassrichtung gepolt ist.
  4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinrichtung Mittel zum Anlegen einer eine Anzahl von Pulsphasen und Pulspausen aufweisenden Pulsfolge an die Steuereingänge (8, 30) der Schaltele mente (4, 25) umfasst, und dass die Dauer der Pulsphasen vorzugsweise zwischen 1,8 ms und 3 ms, insbesondere zwischen 2,1 und 2,7 ms und bevorzugt 2,4 ms und die Dauer der Pulspausen vorzugsweise zwischen 0,6 ms und 1,4 s, insbesondere zwischen 0,8 und 1,2 s und bevorzugt 1 s beträgt.
  5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der für die Bestimmung der Pufferwirkung herangezogenen Pulsphasen zwischen 4 und 12, insbesondere zwischen 6 und 10 liegt und bevorzugt 8 beträgt.
  6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Spannungsmesseingang (14) mit einem ersten Eingang eines Multiplexers (16) und der zweite Spannungsmesseingang (26) mit einem zweiten Eingang des Multiplexers verbunden sind, und dass ein Ausgang des Multiplexers über einen Analog-Digitalkonverter (15) mit einer Auswerteeinrichtung verbunden ist.
  7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Multiplexer (16) mehr als zwei Eingänge aufweist, die mit Hilfe einer Schalteinrichtung in einer vorbestimmten Reihenfolge nacheinander zyklisch mit dem Analog-Digitalkonverter verbindbar sind, und dass die Reihenfolge derart gewählt ist, dass der Zyklus, bei dem der erste Spannungsmesseingang mit dem Analog-Digitalkonverter (15) und der Zyklus, bei dem der zweite Spannungsmesseingang mit dem Analog-Digitalkonverter (15) verbunden sind, direkt aufeinander folgen.
  8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuereinrichtung derart mit der Messeinrichtung in Steuerverbindung steht, dass bei offenem ersten Schaltelement mit Hilfe der Messeinrichtung ein erster Spannungsmesswert für die an dem ersten Anschluss (5) des Belastungswiderstands anliegende Spannung erfasst wird, und dass das erste Schaltelement danach zum Erfassen eines zweiten Spannungsmesswerts für eine an dem ersten Anschluss (5) des Belastungswiderstands anliegende zweite Spannung und eines dritten Spannungsmesswerts für eine an dem zweiten Anschluss (6) des Belastungswiderstands (3) anliegende dritte Spannung geschlossen wird, wobei die Zeitdauer zwischen dem Erfassen des ersten Messwerts und dem Erfassen des zweiten und/oder dritten Messwerts insbesondere kleiner als 20 ms, ggf. kleiner als 10 ms und bevorzugt kleiner als 5 ms ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulspause und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulspause zugeordnete erste Spannungsmesswert erfasst wird, bei allen Pulspausen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß ist und/oder dass der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulsphase und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulsphase zugeordnete zweite Spannungsmesswert erfasst wird, bei allen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß ist und/oder dass der Zeitabstand zwischen dem Beginn einer Pulsphase und dem Zeitpunkt, an dem der der Pulsphase zugeordnete dritte Spannungsmesswert erfasst wird, bei allen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils etwa gleich groß ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung eine Rechenwerk aufweist und derart ausgestaltet ist, dass die ersten Spannungsmesswerte der einzelnen Pulspausen der Pulsfolge, die zweiten der einzelnen Pulsphasen der Pulsfolge und die dritten Spannungsmesswerte der einzelnen Pulsphasen der Pulsfolge jeweils aufaddiert werden und dass aus den so erhaltenen Summenwerten ein Messwert für die Pufferwirkung der Batterie errechnet wird.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungswiderstand derart gewählt wird, dass der durch den Belastungswiderstand fließende Belastungsstrom mindestens 5 A und bevorzugt mindestens 6 A beträgt.
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