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DE102008021903A1 - Festkörperaktorantriebs-Schaltung und Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren - Google Patents

Festkörperaktorantriebs-Schaltung und Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren Download PDF

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DE102008021903A1
DE102008021903A1 DE102008021903A DE102008021903A DE102008021903A1 DE 102008021903 A1 DE102008021903 A1 DE 102008021903A1 DE 102008021903 A DE102008021903 A DE 102008021903A DE 102008021903 A DE102008021903 A DE 102008021903A DE 102008021903 A1 DE102008021903 A1 DE 102008021903A1
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DE
Germany
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actuator
comparison
branch
drive
signal
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Withdrawn
Application number
DE102008021903A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dr. Gottlieb
Andreas Dr. Kappel
Carsten Wallenhauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Noliac AS
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE102008021903A priority Critical patent/DE102008021903A1/de
Priority to PCT/EP2009/055015 priority patent/WO2009133043A1/de
Publication of DE102008021903A1 publication Critical patent/DE102008021903A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N2/00Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction
    • H02N2/10Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing rotary motion, e.g. rotary motors
    • H02N2/14Drive circuits; Control arrangements or methods
    • H02N2/142Small signal circuits; Means for controlling position or derived quantities, e.g. speed, torque, starting, stopping, reversing
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N2/00Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction
    • H02N2/10Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing rotary motion, e.g. rotary motors
    • H02N2/105Cycloid or wobble motors; Harmonic traction motors

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Festkörperaktorantriebs-Schaltung mit zumindest einem ersten und einem zweiten als Festkörperaktoren ausgebildeten Aktor (CA, CA*), welche an einem Antriebskörper (20) angeordnet sind, mittels dem Antriebskörper eine Welle (21) über eine Verzahnung (23) zu einer Drehbewegung anzutreiben, mit einer Signalquelle (1), die zum Anlegen eines Ansteuersignals an zumindest den ersten der Aktoren (CA) geschaltet ist zum Versetzen des Antriebskörpers (20) in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu der Welle zum Antreiben der Welle, und mit Schaltungskomponenten (4-6) zum Detektieren eines Zahnübersprungs. Vorteilhaft wird die Schaltung dadurch, dass zwischen die Schaltungskomponenten (4-6) zum Detektie1) parallel zueinander ein Aktorzweig (2) und ein Vergleichszweig (3) geschaltet sind, wobei der Aktorzweig (2) den ersten Aktor (CA) aufweist und der Vergleichszweig (3) eine zu dem Aktor (CA) vergleichbare Vergleichskomponente (CR) aufweist. Eigenständig vorteilhaft ist ein Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren zum Betreiben einer solchen Schaltung.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Festkörperaktorantriebschaltung mit den oberbegrifflichen Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 bzw. auf ein Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren mit den oberbegrifflichen Merkmalen gemäß Patentanspruch 10.
  • DE 199 52 946 A1 beschreibt einen elektromechanischen Festkörperaktorantrieb, bei welchem eine anzutreibende Welle durch einen ringförmigen Antriebskörper geführt ist. Der Antriebskörper ist über zwei piezoelektrische Aktoren, welche unter einem Winkel von 90° zueinander angeordnet am Antriebskörper befestigt sind, gegenüber einem Gehäuse antreibbar. Durch die Festkörperaktoren wird der Antriebskörper in eine translatorisch-kreisförmige Bewegung versetzt, so dass die in seinem Innenumfang ablaufende Welle in Rotation versetzbar ist.
  • DE 10 2006 044 000 A1 beschreibt einen piezoelektrischen Mikroschrittantrieb, bei welchem piezoelektrische Biegeaktoren zum Antrieben des Antriebskörpers eingesetzt sind. Die Biegeaktoren liegen mit ihrer Längserstreckung in der selben Ebene wie der Antriebskörper und greifen mit ihren außenseitigen und relativ zu einem Gehäuse biegbaren Ende seitlich am Antriebskörper an. Der Antriebskörper weist auf seiner innenseitigen und der Welle zugewandten Oberfläche eine Zahnung auf. Auch die Welle weist auf ihrem Außenumfang eine dementsprechende Zahnung auf, so dass ein Mikro-Schrittmotor ausgebildet wird. Die besonderen Vorteile dieses Antriebs bestehen in einer einfachen Herstellung mit wenigen Prozessschritten, einer geringen Teilezahl, eine inhärent hohe Auflösung, eine Möglichkeit der Selbstblockierung und vorteilhafte Sensoreigenschaften der Aktoren. All diese Eigenschaften lassen die sen Antrieb besonders geeignet für den Einsatz als preisgünstigen, hochgenauen Zeigerantrieb erscheinen.
  • Da die mechanische Kopplung zwischen Aktoren und Antriebswelle verhältnismäßig weich ist, lassen sich bisher die sensorischen Eigenschaften der piezoelektrischen Aktoren bei diesem Antrieb nur schwer nutzbar machen. Die weiche Kopplung dämpft das Sensorsignal, wodurch die Trennung von Ansteuerungs- und Sensorsignal erschwert wird.
  • DE 10 2006 029 925 A1 beschreibt ein einfaches Verfahren bzw. eine Schaltung zur Überlastdetektion unter Ausnutzung der Erfassung eines Schlupfes oder eines Zahnübersprungs bei einem derartigen Antrieb. Unter einem Schlupf wird dabei insbesondere ein kontinuierliches Rutschen verstanden, bei welchem die neue Winkelposition der Welle relativ zum Antriebskörper unbekannt ist. Die Schaltung besteht im Wesentlichen aus einer in Reihe geschalteten Anzahl von Komponenten in Form einer Treiberstufe, die mit dem Aktor verbunden ist, um diesen anzusteuern, sowie dem Aktor nachgeschalteten Komponenten. Die dem Aktor in Reihe nachgeschalteten Komponenten sind insbesondere ein Hochpassfilter, ein erster Komparator, dann ein Tiefpassfilter und anschließend ein zweiter Komparator. Für den Mikroschrittantrieb nach DE 10 2006 044 000 A1 ist dieses Konzept jedoch nicht geeignet, da ein Drehmoment an der Welle nur ein sehr kleines Signal an den Aktoren verursacht.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein einfaches und sicheres Verfahren zur Überlastdetektion bzw. zur Detektion eines Zahnübersprungs am piezoelektrischen Schrittantrieb vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Festkörperaktorantriebs-Schaltung mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 bzw. durch ein Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 10. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.
  • Bevorzugt wird demgemäß ausgegangen von einer Festkörperaktorantriebs-Schaltung mit zumindest einem ersten und einem zweiten als Festkörperaktoren ausgebildeten Aktor, welche an einem Antriebskörper angeordnet sind, mittels dem Antriebskörper eine Welle zu einer Drehbewegung anzutreiben, wobei einander gegenüberliegende Oberflächen des Antriebskörpers und der Welle eine Verzahnung aufweisen, mit einer Signalquelle, die zum Anlegen eines Ansteuersignals an zumindest den ersten der Aktoren geschaltet ist zum Versetzen des Antriebskörpers in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu der Welle zum Antreiben der Welle, und mit Schaltungskomponenten zum Detektieren eines Zahnübersprungs der Verzahnung beim Antreiben der Welle. Vorteilhaft wird diese Schaltung dadurch, dass zwischen die Schaltungskomponenten zum Detektieren einerseits und andererseits die Signalquelle parallel zueinander ein Aktorzweig und ein Vergleichszweig geschaltet sind, wobei der Aktorzweig den ersten Aktor aufweist und der Vergleichszweig eine zu dem Aktor vergleichbare Vergleichskomponente aufweist.
  • Die Vergleichskomponente weist dabei zu dem Aktor vergleichbare physikalische Eigenschaften auf und insbesondere in zumindest einem Betriebszustand der Schaltung zu dem Aktor gleiche physikalische Eigenschaften auf. Insbesondere in einem lastfreien Zustand wird der Aktor so in dem Vergleichszweig durch eine physikalisch gleich wirkende Vergleichskomponente nachgebildet. Bei der Vergleichskomponente handelt es sich je nach Aktortyp insbesondere einen Kondensator, aber auch ein weiterer und nicht an den Antriebskörper angelegter Aktor gleichen Typs kann als Vergleichskomponente eingesetzt werden.
  • In dem Aktorzweig ist bevorzugt eine Messimpedanz zwischen einen von der Signalquelle abgewandten Anschluss des Aktors und eine Bezugsspannung geschaltet und in dem Vergleichszweig ist entsprechend eine Vergleichsimpedanz zwischen einen von der Signalquelle abgewandten Anschluss der Vergleichskomponente und die Bezugsspannung geschaltet, wobei die Ver gleichsimpedanz vergleichbare, insbesondere gleiche physikalische Eigenschaften hat wie die Messimpedanz. Dieser Aufbau führt zu einer starken Dämpfung des Ansteuersignals, aber noch nicht zu dessen Auslöschung.
  • Zumindest die Messimpedanz, zweckmäßig aber auch die Vergleichsimpedanz, ist vorzugsweise derart dimensioniert, dass ein Spannungsabfall über dem Aktor durch das Hinzufügen von der Messimpedanz um nicht mehr als 80% verringert wird. Die Messimpedanz und die Vergleichsimpedanz sind bevorzugt jeweils gleichwirkend durch einen ohmschen Widerstand, eine Kapazität, eine induktive Komponente oder einen sonstigen komplexen Widerstand ausgebildet. Die Messimpedanz ist bevorzugt in einer Betriebsart zum Antreiben der Welle vollständig überbrückbar oder über einen Widerstand reduziert überbrückbar schaltbar. Dies ermöglicht, die gesamte Antriebsleistung der Signalquelle für die Antriebsleistung des Aktors zur Verfügung zu stellen.
  • Der Aktorzweig und der Vergleichszweig sind bevorzugt an deren von der Signalquelle abgewandten Enden an einen Subtrahierer oder Komparator geschaltet sind zum Bilden eines Differenzwertes zwischen einem Messsignal am Ausgang des Aktors und einem Vergleichssignal am Ausgang der Vergleichskomponente.
  • Dem Subtrahierer oder Komparator sind bevorzugt ein Hochpassfilter und ein Komparator und/oder Verstärker nachgeschaltet zum Ausgeben eines Ausgangssignals am Ausgang des Komparators und/oder Verstärkers. Infolge dessen ist die Abtrennung des Messsignals Vb1 durch Hochpassfilterung mittels des Hochpassfilters 5 möglich. Durch den Komparator 6 wird das isolierte Messsignal dann in einen definierten Impuls umgesetzt und ausgegeben.
  • Bevorzugt wird entsprechend auch ein Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren, bei dem eine derartige Festkörperaktorantriebs-Schaltung mittels einer Signalquelle zum Anlegen eines Ansteuersignals an zumindest den ersten der Aktoren zum Versetzen des Antriebskörpers in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu der Welle zum Antreiben der Welle angetrieben wird und bei dem ein Zahnübersprung einer Verzahnung beim Antreiben der Welle detektiert wird. Vorteilhaft ist dabei, wenn zwischen die Schaltungskomponenten zum Detektieren einerseits und andererseits die Signalquelle parallel zueinander ein Aktorzweig und ein Vergleichszweig geschaltet wird, wobei der Aktorzweig den ersten Aktor aufweist und der Vergleichszweig eine Vergleichskomponente mit zu dem Aktor vergleichbare physikalische Eigenschaften aufweist, und wobei ein Differenzwert von Ausgangssignalen des Aktorzweigs und des Vergleichszweigs gebildet wird.
  • Bevorzugt wird insbesondere, wenn zumindest in dem Aktorzweig eine Messimpedanz zwischen einen von der Signalquelle abgewandten Anschluss des Aktors und eine Bezugsspannung geschaltet ist und die Messimpedanz in einer Betriebsart zum Antreiben der Welle vollständig überbrückbar oder über einen Widerstand reduziert überbrückbar geschaltet wird.
  • Der z. B. in DE 10 2006 044 000 A1 beschriebene Antrieb ist quasistatisch. Das heißt, die Betriebsfrequenz ist wesentlich niedriger als die Resonanzfrequenz. Zur Überlastdetektion machen sich die Schaltung bzw. das entsprechende Verfahren dieses Merkmal auf einfache Weise zu Nutze. Das Überspringen eines Zahnes entspricht der Anregung des mechanischen Aufbaus einer mechanischen Oszillation bei der Resonanzfrequenz des mechanischen Aufbaus. Diese Oszillation hat damit eine weit höhere Frequenz als die Ansteuerfunktion der Aktoren des Antriebes. Diese Oszillation wird durch die Sensorfunktion der Festkörperaktoren in ein äquivalentes elektrisches Signal gewandelt. Vorliegend wird das in der Signalstärke sehr viel schwächer enthaltene Sensorsignal von dem Ansteuersignal durch Frequenzfilterung getrennt.
  • Ausgenutzt werden somit vorzugsweise verschiedene spezielle Eigenschaften der Antriebskinematik mit einer Mikroverzah nung, insbesondere dass diese selbstblockierend ist, dass ein steifer Kraftübertragungspfad vom Aktor zur Antriebswelle und somit eine hohe mechanische Resonanzfrequenz gegeben ist, so dass die Antriebskomponenten bei Überlast überspringen und einen hochfrequenten Messimpuls erzeugen. Der Überlastfall, das Überspringen eines Zahnes, entspricht somit einer mechanischen Impulsanregung. Da die Festkörperaktoren sensorische Eigenschaften haben, kann die elektrische Rückwirkung der Impulsanregung während des Aktorbetriebes erfasst und vom überlagerten Ansteuersignal abgetrennt werden, wozu insbesondere eine Hochpassfilterung einsetzbar ist.
  • Beim einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das hochfrequente Überlastsignal in einem zweistufigen Verfahren vom Ansteuersignal abgetrennt. Ein hervorzuhebender Aspekt ist insbesondere eine zwischen einerseits einer Aktorschicht bei einem kapazitiven Aktor oder einer Aktorwicklung bei einem induktiven Aktor und andererseits dem Bezugpotential geschaltete Messimpedanz. Geschaltet ist ein zum Aktorzweig, bestehend aus Aktor und Messimpedanz, parallelgeschalteter Vergleichszweig, dessen Bauteile so ausgelegt sind, dass die Spannungsabfälle insbesondere bezüglich Zeitverhalten und Amplitude über die Kapazität und die Impedanz des Aktorzweiges zu den Spannungsabfällen des Vergleichszweiges eine Abweichung, d. h. einen relativen Fehler von weniger 50% aufweisen. Nachgeschaltet werden dieser Anordnung aus den beiden Zweigen vorzugsweise ein Subtrahierer, ein Hochpassfilter und ein Verstärker mit Komparatorfunktion.
  • Somit kann das Überspringen eines Zahnes der Mikroverzahnung der Kinematik eines piezoelektrischen Mikroschrittantriebes durch Pulsstrommessung während des Betriebes detektiert werden. Dazu wird durch eine geeignete, einfache elektrische Schaltung der durch das Überspringen eines Zahnes im piezoelektrischen Aktor generierte Strompuls gefiltert, verstärkt und gemessen. Der Messstromimpuls wird dabei vom überlagerten und um Größenordnungen größeren Betriebsstromsignal abgetrennt.
  • Die Schaltung und das Verfahren ermöglichen somit eine einfache, preiswerte Abtrennung des Sensorsignals und eine sichere Überlasterkennung. Die Überlastdetektion lässt sich insbesondere zur Anschlagserkennung oder Nullpunktsdetektion nutzen.
  • Einsatzfelder befinden sich insbesondere im Bereich der Medizintechnik, aber auch in anderen technischen Gebieten.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schematisch Komponenten einer Festkörperaktorantriebs-Schaltung zur Veranschaulichung eines besonders bevorzugten Aufbaus,
  • 2 eine erste beispielhafte Schaltungsanordnung zur Umsetzung des Prinzips gemäß 1,
  • 3 zwei Diagramme zur Veranschaulichung eines Messsignals am Ausgang eines Festkörperaktors bzw. eines Ausgangssignals am Ausgang der Schaltung nach einer Signalverarbeitung zum Feststellen eines Zahnübersprungs,
  • 4 eine modifizierte Schaltungsanordnung,
  • 5 eine noch weiter modifizierte Schaltungsanordnung mit zwei an der Schaltungsanordnung angeschlossenen Aktoren und
  • 6 eine gegenüber 5 modifizierte Schaltungsanordnung.
  • 1 zeigt eine Signalquelle 1, welche ein Ansteuersignal für einen Aktor CA bereitstellt. Die Signalquelle 1 ist zwischen eine Bezugsspannung 0, beispielsweise einen Masseanschluss, und einen ersten Anschluss des Aktors CA geschaltet.
  • Bei dem Aktor CA handelt es sich um einen Festkörperaktor, insbesondere um einen piezoelektrischen Festkörperaktor. Der Aktor CA befindet sich in einem Aktorzweig 2, welcher von der Signalquelle 1 zu einem ersten Eingang eines Subtrahierers 4 führt. Zwischen einen zweiten Anschluss des Aktors CA und die Bezugsspannung 0 ist eine Impedanz ZA geschaltet. Unter Impedanz ZA wird eine Komponente mit einer Impedanzwirkung verstanden. Der zweite Aktorzweig 2 weist somit einen Knoten auf, welcher zwischen den Aktor CA, die Impedanz ZA und den Subtrahierer 4 geschaltet ist, um diese miteinander zu verbinden. An dem Knoten bzw. am Ausgang des Aktorzweiges 2 ist ein Messsignal Vb1 abgreifbar.
  • Außerdem führt ein Vergleichszweig 3 als wesentliche weitere Komponente von der Signalquelle 1 bzw. dem Eingang des Aktors CA zu einem zweiten Eingang des Subtrahierers 4. Einer der beiden Eingänge des Subtrahierers 4, insbesondere der Eingang mit dem zweiten Vergleichszweig 3, ist als subtrahierender Eingang ausgestaltet. Der Vergleichszweig 3 weist eine Vergleichskomponente CR anstelle des Aktors CA auf, wobei die Vergleichskomponente CR den Aktor CA für einen vorgegebenen Betriebszustand möglichst ideal nachbildet. Entsprechend ist zwischen die Signalquelle 1 und den zweiten Eingang des Subtrahierers 4 die Vergleichskomponente CR geschaltet. Von einem Knoten zwischen der Vergleichskomponente CR und dem zweiten Eingang des Subtrahierers 4 ist außerdem eine Vergleichsimpedanz ZR auf Bezugsspannung 0 geschaltet. Die Vergleichsimpedanz ZR ist vorzugsweise hinsichtlich der Kennzahlen gleich der Messimpedanz ZA.
  • Ein Subtraktionsergebnis des Subtrahierers 4 wird von dessen Ausgang an einen Hochpassfilter 5 angelegt. Ein Ausgangssignal des Hochpassfilters 5 wird an einen Komparator und Verstärker 6 angelegt, dessen Ausgang ein Ausgangssignal Vo, insbesondere eine Ausgangsspannung gegenüber der Bezugsspannung 0 bereitstellt.
  • In für sich bekannter Art und Weise ist der Aktor CA an einem Antriebskörper 20 angeordnet, um den Antriebskörper 20 als einer von mehreren, zumindest zwei Festkörperaktoren CA, CA* in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu einer Welle 21 zu versetzen. Die einander gegenüberliegenden Oberflächen des Antriebskörpers 20 und der Welle 21 weisen bevorzugt eine Mikro-Verzahnung 23 auf, so dass die Welle 21 durch die Bewegung des Antriebskörpers 20 in eine Rotation versetzbar ist. Durch die Verzahnung 24 wird ein Mikro-Schrittantrieb ausgebildet. Die Aktoren CA, 23 sind vorzugsweise als Biegeaktoren ausgebildet.
  • Bei dieser Ausgestaltung wird in dem Aktorzweig 2 mindestens ein Festkörperaktor oder eine Festkörperaktorschicht bzw. -Wicklung als der Aktor CA neben der Signalquelle 1, welche ein Ansteuersignal liefert, über die Messimpedanz ZA, insbesondere einen ohmschen Widerstand, eine Kapazität, Induktivität oder einen sonstigen komplexen Widerstand, gegen die gewünschte Bezugsspannung 0, insbesondere Masse, geschaltet. Demnach fällt über dieser Messimpedanz ZA ein Messsignal Vb1, z. B. eine Messspannung ab.
  • In dem Vergleichszweig 3 wird der Festkörperaktor durch die Vergleichskomponente CR aus der „idealen” kapazitiven Komponente, wenn der Aktor CA ein kapazitives Element ist, und/oder durch die induktive Komponente, wenn der Aktor CA ein induktives Element ist, nachgebildet. Diese Ersatzlast wird neben der Signalquelle 1 mit der Messimpedanz ZR auch gegen die gewünschte Bezugsspannung 0 geschaltet.
  • Beide Zweige, der Aktorzweig 2 und der Vergleichszweig 3, weisen bei einem solchen Aufbau bei fehlendem Lastdrehmoment am Antrieb bzw. an dessen Welle 21 bezüglich der in den Knoten der Schaltung auftretenden Signale im Rahmen einer Toleranz bzw. Ungenauigkeit „gleiche” Eigenschaften auf und führen zu einem nahezu „identischen” Signal über den Messimpedanzen. Die Toleranz entspricht dabei einer maximal zulässi gen relativen Abweichung der Signale des Aktorzweiges 2 zu den Signalen des Vergleichszweiges 3.
  • Vom Messsignal Vb1 des Aktorzweiges 2 wird mittels des Subtrahierers 4 das Messsignal des Vergleichszweiges 3 subtrahiert. Dieser Aufbau führt zu einer starken Dämpfung des Ansteuersignals, aber noch nicht zu dessen Auslöschung. Dazu können weitere Malnahmen zur Abtrennung des Sensorsignals ergriffen werden, welche die besonderen Eigenschaften der Kinematik des Mikroschrittantriebes nutzen, bei welchem der Antriebskörper 20 und die Welle 21 in der kreisförmig translatorischen Bewegung aneinander abrollen. Zum einen ist die Kinematik des Antriebes selbstblockierend mit einem im Vergleich zum Betriebsmoment höheren Haltemoment und zum anderen ist der Kraftübertragungspfad vom Aktor CA zur Antriebswelle 21 steifer als bei elektromagnetischen Antrieben der gleichen Leistungsklasse. Das Überspringen eines Zahnes der Mikroverzahnung 24 der Antriebs-Kinematik stellt daher ein massives Ereignis dar, bei dem aufgrund der Steifheit des Kraftübertragungspfades und der kleinen angekoppelten Massen ein hochfrequenter Messsignalimpuls erzeugt wird. Der Frequenzbereich in dem der Messpuls zu erwarten ist, liegt insbesondere im Kilohertzbereich und ist wesentlich höher als die Ansteuerfrequenz des Aktors CA. Infolge dessen ist die Abtrennung des Messsignals Vb1 durch Hochpassfilterung mittels des Hochpassfilters 5 möglich. Durch den Komparator 6 wird das isolierte Messsignal dann in einen definierten Impuls Umgesetzt und ausgegeben.
  • Ein vorteilhafter Aspekt ist dabei eine Messimpedanz ZA des Aktors, die so ausgelegt ist, dass der Spannungsabfall über dem Aktor durch das Hinzufügen von der Messimpedanz ZA mit ZA ≠ 0 um nicht mehr als 80% verringert wird. Die Messimpedanz ZA kann in der Schaltung optional durch einen nicht dargestellten Schalter kurzgeschlossen werden, was ZA = 0 entspricht, so dass im Wechsel zu einem Messmodus für einen Betriebsmodus die volle Leistung auf den Aktor CA gelegt werden kann.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform stellt die Schaltung nach 2 für einen piezoelektrischen Aktor als dem Aktor CA dar. Wie nach dem im 1 dargestellten schematischen Aufbau gibt es auch hier den Aktorzweig 2 bestehend aus der Aktorkapazität CA und der Messimpedanz ZA und den Vergleichszweig 3 bestehend aus einem „idealen” Kondensator als der Vergleichskomponente CR und der Messimpedanz ZR.
  • Eine besonders einfache und aufgrund ihrer geringen Bauteilzahl preiswerte Schaltung besteht aus einem Transistor Q1, insbesondere Bipolartransistor oder FET, einem Kondensator C1 und den Widerständen R1, R2.
  • Hinsichtlich der Bezeichnung der Komponenten werden wieder die entsprechenden Bezugszeichen gemäß der Ausgestaltung in 1 verwendet. Dargestellt sind wieder der Aktorzweig 2 und der dazu parallel geschaltete Vergleichszweig 3, welche mit ihren Eingängen an die Signalquelle 1 geschaltet sind. Die Signalquelle legt eine Spannung V2 gegenüber der Bezugsspannung 0 an. Der Aktorzweig 2 besteht wiederum aus dem Aktor CA und der Messimpedanz ZA, welche in Reihe zwischen die Signalquelle 1 und die Bezugsspannung 0 geschaltet sind. Entsprechend sind in dem Vergleichszweig 3 als Vergleichskomponente CR ein Kondensator und die Vergleichsimpedanz ZR zwischen die Signalquelle 1 und die Bezugsspannung 0 geschaltet.
  • Zwischen den Knoten zwischen der Vergleichskomponente CR und der Vergleichsimpedanz ZR einerseits und andererseits einem Basisanschluss eines Transistors Q1 ist ein erster Kondensator C1 geschaltet. Zwischen den ersten Kondensator C1 und die Basis des Transistors Q1 einerseits und eine weitere Spannungsquelle, welche eine Spannung V1 gegenüber Bezugsspannung 0 bereitstellt, sind in Reihe zwei Widerstände R2, R1 geschaltet. Eine Transistor-Emitter-Strecke des Transistors Q1 ist zwischen einen Ausgangsanschluss zum Bereitstellen des Ausgangssignals Vo und den Knoten geschaltet, welcher zwischen den Aktor CA und die Messimpedanz ZA geschaltet ist.
  • Außerdem ist der Ausgangsanschluss mit einem Knoten zwischen dem ersten und dem zweiten Widerstand R1, R2 verbunden.
  • In diesen wenigen Bauteilen werden die Funktionalitäten des Subtrahierers, des Komparators und Verstärkers dargestellt. Die Komparator-, Subtrahier- und Verstärkungsfunktion ist durch den Transistor Q1 realisiert, während über den ersten Kondensator C1, den zweiten Widerstand R2 sowie die Eingangsimpedanz des Transistors Q1 der Hochpassfilter dargestellt wird. Über den ersten Widerstand R1 und durch die Stromquelle V1 wird der Transistor Q1 mit einem Arbeitsstrom versorgt.
  • Diese sehr einfache und damit auch preisgünstige Ausführungsform zur Umsetzung des bevorzugten Verfahrens ermöglicht die Detektion des Überlastfalls eines derartigen Antriebes auch während des normalen Betriebes unter Nutzung der sensorischen Eigenschaften der Festkörperaktoren.
  • 3 zeigt ein Simulationsergebnis einer Simulationsschaltung zur Veranschaulichung der Messspannung als dem Messsignal Vb1 in dem oberen Diagramm gegenüber der Ausgangsspannung als dem Ausgangssignal Vo im unteren Diagramm. Der Aktor CA ist bei der Simulation ersetzt durch eine Kapazität und eine Impulsstromquelle zur Nachbildung eines Überlastfalls. Der Überlastfall wird durch einen Stromimpuls mit einer Impulsdauer von 1 ms nachgebildet. Die Messimpedanzen sind durch reine ohmsche Widerstände ausgeführt und realisieren damit eine Strommessung.
  • Im nicht signalverarbeiteten Messsignal Vb1 als dem über der Zeit aufgetragenen Spannungssignal ist der durch die Überlast verursachte Stromimpuls durch das überlagerte Ansteuersignal nahezu unsichtbar. In der Zeitfunktion des Ausgangssignals Vo ist hingegen deutlich die durch die Schaltung erreichte sehr gute Trennung der Sensorsignals vom Aktor- bzw. Messsignal Vb1 des Festkörperaktors sichtbar.
  • 4 zeigt eine modifizierte Schaltungsanordnung, welche nahezu identisch zu der Schaltungsanordnung gemäß 2 ist. Beschrieben werden daher nachfolgend lediglich Unterschiede unter Verweis auf 2 bezüglich der übrigen Komponenten und deren Funktionalität. Bei der Ausgestaltung gemäß 4 sind als Impedanzen, das heißt als Vergleichsimpedanz ZR° und als Messimpedanz ZA° kapazitive Komponenten in Form von Kondensatoren eingesetzt. Diese kapazitiven Impedanzen ermöglichen eine Ladungsmessung anstelle der gemäß 2 mit rein ohmschen Mess- und Vergleichsimpedanzen ZA, ZR zur Messung des Aktorstromes umgesetzten Strommessung.
  • 5 zeigt eine noch weiter modifizierte Ausgestaltung, wobei wiederum lediglich Unterschiede gegenüber der Ausgestaltung gemäß 4 beschrieben werden. Bei dieser Schaltungsanordnung ist zusätzlich zu dem Aktor CA ein weiterer Aktor CA* in Form eines weiteren Festkörperaktors an den Antriebskörper geschaltet. Dieser weitere Aktor CA* ist dabei zwischen den Ausgang der Signalquelle 1 und eine noch weitere Spannungsquelle V2* geschaltet.
  • 6 zeigt eine gegenüber 5 modifizierte Schaltungsanordnung mit ebenfalls einem weiteren Aktor CA*. Unterschiedlich gegenüber 5 ist die Ausgestaltung der Vergleichsimpedanz ZR und der Messimpedanz ZA, welche wieder gemäß der Ausführung in 2 ausgestaltet sind, um eine Strommessung zu ermöglichen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19952946 A1 [0002]
    • - DE 102006044000 A1 [0003, 0005, 0016]
    • - DE 102006029925 A1 [0005]

Claims (11)

  1. Festkörperaktorantriebs-Schaltung mit – zumindest einem ersten und einem zweiten als Festkörperaktoren ausgebildeten Aktor (CA, CA*), welche an einem Antriebskörper (20) angeordnet sind, mittels dem Antriebskörper (20) eine Welle (21) zu einer Drehbewegung anzutreiben, wobei einander gegenüberliegende Oberflächen des Antriebskörpers (20) und der Welle (21) eine Verzahnung (23) aufweisen, – einer Signalquelle (1), die zum Anlegen eines Ansteuersignals an zumindest den ersten der Aktoren (CA) geschaltet ist zum Versetzen des Antriebskörpers (20) in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu der Welle (21) zum Antreiben der Welle (21), und – Schaltungskomponenten (46) zum Detektieren eines Zahnübersprungs der Verzahnung (23) beim Antreiben der Welle (21), dadurch gekennzeichnet, dass – zwischen die Schaltungskomponenten (46) zum Detektieren einerseits und andererseits die Signalquelle (1) parallel zueinander ein Aktorzweig (2) und ein Vergleichszweig (3) geschaltet sind, wobei der Aktorzweig (2) den ersten Aktor (CA) aufweist und der Vergleichszweig (3) eine zu dem Aktor (CA) vergleichbare Vergleichskomponente (CR) aufweist.
  2. Schaltung nach Anspruch 1, bei der die Vergleichskomponente (CR) zu dem Aktor (CA) vergleichbare physikalische Eigenschaften aufweist.
  3. Schaltung nach Anspruch 1, bei der die Vergleichskomponente (CR) in zumindest einem Betriebszustand der Schaltung zu dem Aktor (CA) gleiche physikalische Eigenschaften aufweist.
  4. Schaltung nach einem vorstehenden Anspruch, – bei der in dem Aktorzweig (2) eine Messimpedanz (ZA; ZA°) zwischen einen von der Signalquelle (1) abgewandten Anschluss des Aktors (CA) und eine Bezugsspannung (0) geschaltet ist und – bei der in dem Vergleichszweig (3) eine Vergleichsimpedanz (ZR; ZR°) zwischen einen von der Signalquelle (1) abgewandten Anschluss der Vergleichskomponente (CR) und die Bezugsspannung (0) geschaltet ist, wobei die Vergleichsimpedanz (ZR; ZR°) vergleichbare, insbesondere gleiche physikalische Eigenschaften hat wie die Messimpedanz (ZA; ZA°).
  5. Schaltung nach Anspruch 4, bei welcher zumindest die Messimpedanz (ZA; ZA°) derart dimensioniert ist, dass ein Spannungsabfall über dem Aktor (CA) durch das Hinzufügen von der Messimpedanz (ZA) um nicht mehr als 80% verringert wird.
  6. Schaltung nach Anspruch 4 oder 5, bei welcher die Messimpedanz (ZA; ZA°) und die Vergleichsimpedanz (ZR; ZR°) jeweils gleichwirkend durch einen ohmschen Widerstand, eine Kapazität, eine induktive Komponente oder einen sonstigen komplexen Widerstand ausgebildet sind.
  7. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der die Messimpedanz (ZA; ZA°) in einer Betriebsart zum Antreiben der Welle (21) vollständig überbrückbar oder über einen Widerstand reduziert überbrückbar schaltbar ist.
  8. Schaltung nach einem vorstehenden Anspruch, bei welcher der Aktorzweig (2) und der Vergleichszweig (3) an deren von der Signalquelle (1) abgewandten Enden an einen Subtrahierer (4) oder Komparator geschaltet sind zum Bilden eines Differenzwertes zwischen einem Messsignal (Vb1) am Ausgang des Aktors (CA) und einem Vergleichssignal am Ausgang der Vergleichskomponente (CR).
  9. Schaltung nach Anspruch 8, bei welcher dem Subtrahierer (4) oder Komparator ein Hochpassfilter (5) und ein Komparator und/oder Verstärker (6) nachgeschaltet sind zum Ausgeben eines Ausgangssignals (Vo) am Ausgang des Komparators und/oder Verstärkers (6).
  10. Festkörperaktorantriebs-Auswerteverfahren, bei dem – eine Festkörperaktorantriebs-Schaltung nach einem vorstehenden Anspruch mittels einer Signalquelle (1) zum Anlegen eines Ansteuersignals an zumindest den ersten der Aktoren (CA) zum Versetzen des Antriebskörpers (20) in eine translatorisch kreisförmige Bewegung relativ zu der Welle (21) zum Antreiben der Welle (21) angetrieben wird und – ein Zahnübersprung einer Verzahnung (23) beim Antreiben der Welle (21) detektiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass – zwischen die Schaltungskomponenten (46) zum Detektieren einerseits und andererseits die Signalquelle (1) parallel zueinander ein Aktorzweig (2) und ein Vergleichszweig (3) geschaltet wird, wobei der Aktorzweig (2) den ersten Aktor (CA) aufweist und der Vergleichszweig (3) eine Vergleichskomponente (CR) mit zu dem Aktor (CA) vergleichbare physikalische Eigenschaften aufweist, und – ein Differenzwert von Ausgangssignalen des Aktorzweigs (2) und des Vergleichszweigs (3) gebildet wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem – zumindest in dem Aktorzweig (2) eine Messimpedanz (ZA; ZA°) zwischen einen von der Signalquelle (1) abgewandten Anschluss des Aktors (CA) und eine Bezugsspannung (0) geschaltet ist und – die Messimpedanz (ZA; ZA°) in einer Betriebsart zum Antreiben der Welle (21) vollständig überbrückbar oder über einen Widerstand reduziert überbrückbar geschaltet wird.
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