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DE102008021255A1 - Schmierstoffspeicherbehälter sowie Schmiertoffkreislauf - Google Patents

Schmierstoffspeicherbehälter sowie Schmiertoffkreislauf Download PDF

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DE102008021255A1
DE102008021255A1 DE200810021255 DE102008021255A DE102008021255A1 DE 102008021255 A1 DE102008021255 A1 DE 102008021255A1 DE 200810021255 DE200810021255 DE 200810021255 DE 102008021255 A DE102008021255 A DE 102008021255A DE 102008021255 A1 DE102008021255 A1 DE 102008021255A1
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DE
Germany
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lubricant
oil
valve
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internal combustion
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DE200810021255
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Inventor
Sven Skorupa
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
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    • F01M2013/026Crankcase ventilating or breathing by means of additional source of positive or negative pressure of negative pressure with pumps sucking air or blow-by gases from the crankcase
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    • F01M13/00Crankcase ventilating or breathing
    • F01M13/04Crankcase ventilating or breathing having means for purifying air before leaving crankcase, e.g. removing oil
    • F01M2013/0422Separating oil and gas with a centrifuge device
    • F01M2013/0427Separating oil and gas with a centrifuge device the centrifuge device having no rotating part, e.g. cyclone

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schmierstoffspeicherbehälter (112) sowie einen Schmierstoffkreislauf (100). Um nicht nur während des Motorwarmlaufs sondern auch im betriebswarmen Zustand eine Reduzierung der Reibleistung und damit eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs einer Brennkraftmaschine (102) zu erreichen, ist gemäß der Erfindung ein zweites Speichervolumen (144) vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schmierstoffspeicherbehälter sowie einen Schmierstoffkreislauf.
  • Aus der DE 42 02 572 C2 ist ein Schmierstoffkreislauf für eine Brennkraftmaschine bekannt, welche einen Schmierstoffspeicherbehälter aufweist. Dieser Schmierstoffspeicherbehälter weist ein erstes Speichervolumen auf, welches über einen ersten Eingang mit einer Schmierstoffrückführleitung und über einen Ausgang mit einer Ölwanne der Brennkraftmaschinen verbunden ist. Mit diesem Schmierstoffkreislauf soll die Ölmenge, die unmittelbar nach dem Start und während des Warmlaufs durch die Brennkraftmaschine zirkuliert, klein gehalten werden, um möglichst schnell eine günstige Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine zu erreichen.
  • Ein weiterer Schmierstoffkreislauf mit einem Schmierstoffspeicherbehälter ist aus der EP 1 598 532 B1 bekannt.
  • Mit den bekannten Schmierstoffkreisläufen lässt sich eine Verbesserung des Betriebsverhaltens unmittelbar nach dem Start und während des Warmlaufs einer Brennkraftmaschine erreichen.
  • Die Erfindung liegt jedoch die Aufgabe zugrunde, nicht nur während des Motorwarmlaufs sondern auch im betriebswarmen Zustand eine Reduzierung der Reibleistung und damit eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs einer Brennkraftmaschine zu erreichen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüchen 1, 5 bzw. 7.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist bei einem Schmierstoffspeicherbehälter mit einem ersten Speichervolumen, mindestens einem ersten Eingang sowie einem Ausgang ein zweites Speichervolumen vorgesehen. Mit einem zweiten Speichervolumen wird die Möglichkeit geschaffen, auf die Menge des in einem Schmierstoffkreislauf zirkulierenden Schmierstoffes, insbesondere auf ein durch eine Brennkraftmaschine zirkulierenden Ölvolumen sehr gezielt Einfluss zu nehmen, wodurch sich die Schmierstofftemperatur, insbesondere eine Öltemperatur in sehr engen Grenzen halten lässt, wodurch sich die Reibleistung und damit der Kraftstoffverbrauch nicht nur während der Motorwarmlaufphase sondern auch in betriebswarmen Zustand verringern lässt.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Speichervolumen einen ventilgesteuerten Zulauf und einen ventilgesteuerten Ablauf auf, wobei ein dazu vorgesehenes Zulaufventil und ein dazu vorgesehenes Ablaufventil miteinander gekoppelt sind.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Zentrifuge vorgesehen. Mit einer solchen Zentrifuge kann eine Ölverschäumung reduziert werden, wodurch die Effizienz eines Ölkreislaufes gesteigert werden kann.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Schmierstoffspeicherbehälter ein zweiter Eingang zum Anschluss eines Blow-By-Systems vorgesehen. Dies erlaubt es, Öl aus einem Blow-By-System über die Zentrifuge in den Ölkreislauf zurückzuführen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, für den auch selbstständig Schutz beansprucht wird, ist vorgesehen, dass das erste Speichervolumen eine thermisch isolierende Behälterwandung aufweist. Durch ein thermisch isoliertes Speichervolumen können die Temperaturschwankungen in einem Schmierstoffkreislauf reduziert werden, was insbesondere bei einem Betrieb eines Kraftfahrzeuges, welches wiederholt still gesetzt wird, vorteilhaft ist. Ein wiederholtes Stillsetzen eines Kraftfahrzeuges erfolgt insbesondere im Startverkehr bei gewerblichen Personentransporten (Taxiunternehmen) und bei Zustelldiensten.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die thermisch isolierende Behälterwandung nach Art einer Thermoskanne und insbesondere doppelwandig ausgeführt ist. Auf diese Weise lassen sich eine besonders effektive Wärmespeicherung und damit sehr kurze Wiederaufwärmphasen einer Brennkraftmaschine erreichen.
  • Die Vorteile der Erfindung zeigen sich insbesondere an Schmierstoffkreisläufen einer Brennkraftmaschine. Daher wird auch für einen Schmierstoffkreislauf einer Brennkraftmaschine, der dadurch gekennzeichnet ist, dass an ein Leitungssystem des Schmierstoffkreislaufs ein Schmierstoffbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6 angeschlossen ist, selbstständig Schutz beansprucht. Hinsichtlich der Wirkungsweise und Vorteile wird auf die entsprechende Beschreibung im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Schmierstoffspeicherbehälter ausdrücklich Bezug genommen und verwiesen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist bei einem Schmierstoffkreislauf zur Kühlung des Schmierstoffes an das Leitungssystem ein Wärmetauscher angeschlossen. Dadurch lässt sich eine Überhitzung des Schmierstoffs wirksam verhindern.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an das Leitungssystem ein Öldruckschwankungskompensator angeschlossen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Schmierstoffpumpe als druck- und volumenstromgeregelte Ölpumpe ausgebildet.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
  • Dabei zeigt:
  • 1 Einen Schmierstoffkreislauf gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit einem Schmierstoffspeicherbehälter gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Der in 1 gezeigte Schmierstoffkreislauf 100 ist an einer Brennkraftmaschine 102 ausgebildet. Diese Brennkraftmaschine 102 weist eine Ölwanne (nicht gezeigt) auf, die als Trockensumpf-Ölwanne ausgebildet ist. Daher kann die Verbrennungskraftmaschine 102 auch als „Motor mit Trockensumpf-Ölwanne" bezeichnet werden. Der erfindungsgemäße Schmierstoffkreislauf 100 sollte vorzugsweise an einer Verbrennungskraftmaschine 102 ausgebildet werden, denn an einer solchen Brennkraftmaschine 102 mit isolierter Ölwanne (mit Nasssumpf und integrierten, variablen Ölkammern) erfordert die Erfindung einen höheren Aufwand und damit auch höhere Kosten.
  • Der Schmierstoffkreislauf 100 weist eine Schmierstoffpumpe 104 auf, die als druck- und volumenstromgeregelte Öldruckpumpe mit Ansaugpumpe ausgebildet ist. Mit dieser Schmierstoffpumpe 104 wird über ein Ölsieb 106 Schmierstoff, insbesondere Motoröl über eine erste Leitung 108 aus der Trockensumpf-Ölwanne der Brennkraftmaschine 102 angesaugt.
  • Die Schmierstoffpumpe 104 fördert den Schmierstoff über eine zweite Leitung 110 zu einem Schmierstoffspeicherbehälter 112, an welchem die zweite Leitung 110 an einem ersten Eingang 114 endet. Von einem an dem Schmierstoffspeicherbehälter 112 ausgebildeten Ausgang 116 führt eine dritte Leitung 118 zurück zu der Schmierstoffpumpe 104. Eine vierte Leitung 120 führt von der Druckseite der Schmierstoffpumpe 104 zu einer Regelventileinheit 122, die über eine fünfte Leitung 124 und einen Ölfilter 126 einerseits mit einem Hauptölkanal 128 der Brennkraftmaschine 102 und über eine sechste Leitung 130 andererseits mit einem Wärmetauscher 132 verbunden ist. Von dem Wärmetauscher 132 führt eine siebte Leitung 134 zu dem Ölfilter 126, sodass je nach Betriebsstellung der Regelventileinheit 122 Schmierstoff direkt oder alternativ über den Wärmetauscher 132 dem Hauptölkanal 128 zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Regelventileinheit ist derart ausgebildet, dass bei einer Öltemperatur kleiner gleich 75°C und bei einer Öltemperatur größer 120°C eine Ventileinheit V1 der Regelventileinheit 122 geschlossen ist, während gleichzeitig eine Ventileinheit V2 offen ist, während in dem dazwischen liegenden Bereich (größer 75°C bis kleiner gleich 115°C) die Ventileinheit V1 offen und die Ventileinheit V2 geschlossen ist.
  • Die erste bis siebte Leitung 108, 110, 118, 120, 124, 130, 134 bilden zusammen ein Leitungssystem, über welches die Schmierstoffpumpe 104 mit den Schmierstellen der Brennkraftmaschine 102 verbunden ist, wobei diese Schmierstellen Schmierstoffverbraucher im Sinne der Erfindung sind.
  • An das Leitungssystem ist über den Hauptölkanal 128 und eine achte Leitung 136 ein Öldruckschwankungskompensator 138 angeschlossen. Diese Öldruckschwankungskompensator 138 soll kurzzeitige Druckabfälle und Druckspitzen im Hauptölkanal 128 kompensieren und somit den Motor schützen. Da die Schmierstoffpumpe 104 als eine variable Ölpumpe zur Reibleistungsreduzierung definiert ist, ist in der vorliegenden besonders bevorzugten Ausführungsform der Volumenstrom der Ölkreislaufes auf das erforderliche Minimum ausgelegt. Der Öldruckschwankungskompensator 138 ist also als Sicherheitseinrichtung anzusehen, die unter Inkaufnahme eines vertretbaren Risikos auch entfallen kann. Die Funktionsweise des Öldruckschwankungskompensators 138 ist wie folgt:
    Im Ruhezustand vor dem Motorstart beträgt POEL2 ca. 0,5 bar (POELHK = 0 bar)
  • Wenn der Motor gestartet wird, öffnet eine Ventileinheit V4, sobald die Druckdifferenz POELHK (Öldruck im Hauptölkanal 128) und POEL2 (Öldruck in der Ausgleichskammer des Öldruckschwankungskompensator 138) größer 2,0 bar beträgt. V3 bleibt geschlossen.
  • Sobald der Motor läuft besteht zwischen POELHK und POEL2 keine Druckdifferenz mehr. V3 und V4 sind somit beide geschlossen.
  • Eine mit Stickstoff gefüllte Kammer ist bei POEL2 = 4,5 bar bis auf ein minimales Volumen komprimiert.
  • Fällt der Druck POELHK ab, öffnet V3 ab einer Druckdifferenz von 0,5 bar. Somit kann kurzzeitig Öl aus dem Druckspeicher in den Hauptölkanal 128 fließen.
  • Sobald der Druck POELHK wieder ansteigt, wiederholt sich der Vorgang 2.
  • Umgekehrt können durch das Ölvolumen im Druckspeicher auch kurzzeitige Druckspitzen der Pumpe abgefangen werden.
  • V3 öffnet bei einem Druckdelta von 0,5 bar. Somit wird ein minimales Restölvolumen im Druckspeicher, sowie eine gewisse Trägheit gegenüber Druckpulsation gewährleistet. Zudem dient das Ventil als Rückschlagventil.
  • V4 öffnet bei einem Druckdelta von 2,0 bar. Somit ist ein schneller Öldruckaufbau bei Motorstart gegeben.
  • Der Schmierstoffspeicherbehälter 112, der auch als Öltank mit variablen Volumen bezeichnet werden könnte, weist in einem Gehäuse 140 ein erstes Speichervolumen 142 sowie ein zweites Speichervolumen 144 auf. Ferner ist in dem Schmierstoffspeicherbehälter 112 eine Zentrifugenkammer 146 ausgebildet, in der sich eine Zentrifuge 148 befindet. Die Zentrifugenkammer 146 befindet sich oberhalb der Speichervolumina 142, 144, sodass durch die Zentrifuge 148 beruhigter Schmierstoff, insbesondere beruhigtes Motorenöl über eine Trichterwand 150 und einen Zufuhrstutzen 152 in das erste bzw. zweite Speichervolumen 142, 144 unter Schwerkraftwirkung strömen kann.
  • Während das erste Speichervolumen 142 zu dem Zufuhrstutzen 152 offen ist, erfolgt ein Zufluss zu dem zweiten Speichervolumen 144, dass gegenüber dem ersten Speichervolumen 142 durch eine Trennwand 154 getrennt ist, nur dann, wenn ein Zulauf 156, an dem sich ein Zulaufventil V5 befindet, geöffnet ist. Das genannte Ventil V5 ist allerdings mit einem Ablaufventil V6 gekoppelt, welches an einem Ablauf 158 des zweiten Speichervolumens 144 angeordnet ist. Der Ablauf 158 des zweiten Speichervolumens mündet in das erste Speichervolumen 142.
  • Neben dem bereits zuvor genannten ersten Eingang 114 weist der Schmierstoffspeicherbehälter 112 oberhalb der Zentrifugenkammer 146 noch einen zweiten Eingang 160 auf, an welchem ein Blow-By-System 162 der Brennkraftmaschine 102 anschließbar ist.
  • Das Gehäuse 140 ist so ausgebildet, dass dessen Behälterwandung 164, die gleichzeitig die Behälterwandung des Schmierstoffspeicherbehälters 112 ist, zumindest im Bereich des ersten und zweiten Speichervolumens 142, 144 thermisch isoliert ausgebildet ist. Für das zweite Speichervolumen 144 kann darüber hinaus noch eine Zusatzisolierung vorgesehen sein. Die Funktionsweise des Schmierstoffspeicherbehälters 112 ist wie folgt:
    In der Motorwarmlaufphase wird das Öl (teilweise Ölnebel) von der Schmierstoffpumpe 104 (Ölsaugpumpe) aus der Ölwanne in den oberen Bereich des Schmierstoffspeicherbehälters 112 (Öltanks) gepumpt. Dort wird das Öl über die Zentrifuge 148 beruhigt, um die Ölverschäumung möglichst gering zu halten. Da in diesem Betriebszustand die Ventile V5 und V6 geschlossen sind, fließt das Öl nur über das erste Speichervolumen 142 (Ölkammer 1) wieder zur Druckpumpe. Sobald TOIL größer 105°C wird, werden die Ventile V5 und V6 gleichzeitig geöffnet. Das Öl durchströmt jetzt beide Kammern, womit das Ölvolumen aus beiden Kammern zur Motorschmierung/Motorkühlung zur Verfügung steht. Sinkt die Öltemperatur wieder (z. B. unter 100°C), schließen die beiden Ventile und es arbeitet wieder nur der Ölkreislauf über Kammer 1.
  • Die Entlüftungssteigleitungen 166 im Öltank dienen ausschließlich der Entlüftung der einzelnen Ölkammern. Sie sollten im Tank integriert sein.
  • Zu der besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist noch folgendes anzumerken:
    Durch die variable Ölpumpe kann in jedem Motorbetriebspunkt der minimal erforderliche Volumenstrom und Druck eingestellt werden. Somit verringert sich die benötigte Antriebsleistung der Ölpumpe und zugleich die Panschverluste im KGH, was eine zusätzliche Reibleistungsminderung zur Folge hat. Die Einsparung der Ölpumpenantriebsleistung durch Volumenstromreglung macht sich eher im Kundenverbrauch als im NEFZ bemerkbar. Jedoch macht sich die Zusatzeinsparung durch Druckabsenkung auch im NEFZ bemerkbar.
  • Die Ölabsaugpumpe benötigt zwar einen Zusatz an Antriebsleistung, welcher sich aber durch den Reibleistungsvorteil durch vermiedene Panschverluste wieder kompensiert. Als Erfahrungswerte sollte die Saugpumpe im Verhältnis zur Druckpumpe ca. 2:1 bis 2,5:1 betragen. Somit wird ein möglicher Ölstau im KGH verhindert und es herrscht stets ein Unterdruck im KGH, was eine Ursache für die oben genannte Minderung der Reibleistung ist.
  • Die Regelventileinheit steuert den Ölvolumenstrom über den Wärmetauscher. Bei kaltem Motor fließt der Ölvolumenstrom über den Wärmetauscher, um Wärmeenergie dem schneller aufheizendem Wasser zu entziehen. Ab ca. 75°C wird das Ventil zum Wärmetauscher geschlossen und das Bypass-Ventil geöffnet, da ab dieser Temperatur der Wärmetauscher die Erwärmung des Öls eher hemmt. Erst wenn das Öl Temperaturen über 115°C erreicht, öffnet sich das Ventil zum Wärmetauscher und der Bypass wird verschlossen. Jetzt kann das Öl über den Wärmetauscher gekühlt werden, bis es wieder eine Temperatur von ca. 110°C erreicht hat. Dann öffnet wieder der Bypass und das Ventil zum Wärmetauscher wird geschlossen. Es ist unbedingt sicherzustellen, dass niemals der Zustand eintreffen kann, dass beide Ventile geschlossen sind (z. B. über Stufenschaltung).
  • Das System ist gut mit weiteren Wärmemanagementsystemen wie Wasserkreislauf oder Abgaswärmenutzung kombinierbar da es einerseits unabhängig, aber auch integrierbar zu betreiben ist.
  • Das System ist auch mit einem Latentwärmespeicher kombinierbar.
  • Insbesondere mit der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
    • – Schnellere Aufwärmung des Öls durch die im Warmlauf verringerte Ölmenge und den isolierten Öltank;
    • – Reduzierung der Reibleistung durch schnellere Aufwärmehase des Öls;
    • – Reduzierung der Antriebsleistung der Öldruckpumpe durch Regelung von Druck und Volumenstrom auf das erforderliche Minimum;
    • – Reduzierung der Reibleistung durch Reduktion der Panschverluste im KGH;
    • – Durch die Reduzierung der Reibleistung folglich Kraftstoffverbrauchseinsparungen im NEFZ und Kundenverbrauch (weniger CO2 Ausstoß);
    • – Isolierter Öltank speichert Wärmeenergie des Öls länger als Nasssumpf-Ölwannen (Start nach kurzen Pausen);
    • – Durch die Steuerung der Ventile im Öltank und der Regelventileinheit sind konstante Öltemperaturen über verschiedene Lastkollektive gut regelbar;
    • – Durch den Trockensumpf ist die Konstruktion eine KGH mit Bedplate und integrierter Ölwanne realisierbar (Leichtbau), dadurch Gewichtseinsparung und Absenkung des Motorschwerpunktes im Fahrzeug (Fahrdynamik);
    • – Das System ist auch bei Extrembedingungen wie hohen Neigungswinkel (Geländewagen) oder hohen Querbeschleunigung (Sportwagen) stabil; und
    • – Mit vertretbaren Aufwand realisierbar, da keine komplizierten Technologien oder exotische Materialien eingesetzt werden.
  • 100
    Schmierstoffkreislauf
    102
    Brennkraftmaschine
    104
    Schmierstoffpumpe
    106
    Ölsieb
    108
    erste Leitung
    110
    zweite Leitung
    112
    Schmierstoffspeicherbehälter
    114
    erster Eingang
    116
    Ausgang
    118
    dritte Leitung
    120
    vierte Leitung
    122
    Regelventileinheit
    124
    fünfte Leitung
    126
    Ölfilter
    128
    Hauptölkanal
    130
    sechste Leitung
    132
    Wärmetauscher
    134
    siebte Leitung
    136
    achte Leitung
    138
    Öldruckschwankungskompensator
    140
    Gehäuse
    142
    erstes Speichervolumen
    144
    zweites Speichervolumen
    146
    Zentrifugenkammer
    148
    Zentrifuge
    150
    Trichterwand
    152
    Zufuhrstutzen
    154
    Trennwand
    156
    Zulauf
    158
    Ablauf
    160
    zweiter Eingang
    162
    Blow-By-System
    164
    Behälterwandung
    166
    Entlüftungssteigleitung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4202572 C2 [0002]
    • - EP 1598532 B1 [0003]

Claims (10)

  1. Schmierstoffspeicherbehälter, mit einem ersten Speichervolumen (142), mindestens einem ersten Eingang (114) und einem Ausgang, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Speichervolumen (144) vorgesehen ist.
  2. Schmierstoffspeicherbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Speichervolumen (144) einen ventilgesteuerten Zulauf (156) und einen ventilgesteuerten Ablauf (158) aufweist, wobei ein dazu vorgesehenes Zulaufventil (V5) und ein dazu vorgesehenes Ablaufventil (V6) miteinander gekoppelt sind.
  3. Schmierstoffspeicherbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zentrifuge (148) vorgesehen ist.
  4. Schmierstoffspeicherbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Eingang (160) zum Anschluss eine Blow-By-Systems vorgesehen ist.
  5. Schmierstoffspeicherbehälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Speichervolumen (142), vorzugsweise das erste und das zweite Speichervolumen (144), thermisch isolierende Behälterwandungen (164) aufweist.
  6. Schmierstoffspeicherbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die thermisch isolierende Behälterwandung (164) nach Art einer Thermoskanne und insbesondere doppelwandig ausgeführt ist.
  7. Schmierstoffkreislauf einer Brennkraftmaschine mit einer Schmierstoffpumpe (104) und einem Leitungssystem, über welches die Schmierstoffpumpe (104) mit mindestens einem Schmierstoffverbraucher verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an das Leitungssystem ein Schmierstoffspeicherbehälter (112) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 angeschlossen ist.
  8. Schmierstoffkreislauf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an das Leitungssystem zur Kühlung des Schmierstoffes ein Wärmetauscher (132) angeschlossen ist.
  9. Schmierstoffkreislauf nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an das Leitungssystem ein Öldruckschwankungskompensator (138) angeschlossen ist.
  10. Schmierstoffkreislauf nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierstoffpumpe (104) als druck- und volumenstromgeregelte Ölpumpe ausgebildet ist.
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