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DE102008021140B3 - Objektiv mit einer Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe in den Strahlengang des Objektivs - Google Patents

Objektiv mit einer Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe in den Strahlengang des Objektivs Download PDF

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DE102008021140B3
DE102008021140B3 DE200810021140 DE102008021140A DE102008021140B3 DE 102008021140 B3 DE102008021140 B3 DE 102008021140B3 DE 200810021140 DE200810021140 DE 200810021140 DE 102008021140 A DE102008021140 A DE 102008021140A DE 102008021140 B3 DE102008021140 B3 DE 102008021140B3
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DE
Germany
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lens
gear
extender
optical assembly
beam path
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE200810021140
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English (en)
Inventor
Norbert Brinker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Original Assignee
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Jos Schneider Optische Werke GmbH filed Critical Jos Schneider Optische Werke GmbH
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Priority to PCT/EP2009/003069 priority patent/WO2009132817A1/de
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/02Optical objectives with means for varying the magnification by changing, adding, or subtracting a part of the objective, e.g. convertible objective
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/14Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses adapted to interchange lenses

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Abstract

Die Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe, insbesondere eines Extenders (202), basiert auf einem Antrieb und der Wechselwirkung eines Zahnrads (212), eines Zahnradsegments (220) und einer Federvorspannung (116). Der Antrieb der Vorrichtung besteht aus einem außen am Objektivgehäuse angebrachten Drehring mit Zähnen. Dieser kann leicht in üblicher Weise durch einen Motor angetrieben werden. Daher ist die Vorrichtung bestens zur Automatisierung bzw. motorischen Steuerung geeignet. Das Zahnradsegment (220) koppelt bei Antrieb des Drehrings und Übertragung dieser Bewegung durch ein Getriebe (120, 118, 204, 206, 208, 210) teils in das Zahnrad (212) ein, teils entkoppelt es. Im entkoppelten Zustand zieht eine Feder (116) das Zahnrad (212) je nach Stellung in eine von zwei stabilen Stellungen. In einer der Stellungen ist die optische Baugruppe (202) eingeschwenkt, in der anderen ausgeschwenkt. Somit stellt die Vorrichtung ein bistabiles System zum Ein- und Ausschwenken der optischen Baugruppe (202) zur Verfügung, das sich besonders für einen motorischen Antrieb eignet.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe in den Strahlengang eines Objektivs.
  • Typischerweise handelt es sich bei der optischen Baugruppe um einen Brennweitenverlängerer. Brennweitenverlängerer werden auch als Extender oder Range-Extender bezeichnet. Ein Anwendungsgebiet der Erfindung sind Objektive, die einen Brennweitenverlängerer beinhalten. Es kann sich dabei sowohl um Aufnahmeobjektive als auch um Projektionsobjektive handeln. Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind derzeit Projektionsobjektiv für die Kinoprojektion, insbesondere die digitale Kinoprojektion.
  • Bei der Kinoprojektion werden üblicherweise zwei Formate projiziert: Zum einen das digitale Breitwandformat, welches ein Verhältnis Bildbreite (B) zu Bildhöhe (H) von B:H = 1,896:1 hat. Das digitale Breitwandformat wird häufig auch als 1,9:1-Format bezeichnet. Zum anderen wird das digitale Cinemascope-Format projiziert, welches das Format 2,37:1 hat. Dabei ist das Seitenverhältnis in der Breite um den in der digitalen Projektion geforderten (anamorphotischen) Faktor 1,25 vergrößert, d. h. 1,896·1,25 = 2,37.
  • Weitere Ausführungen zu den unterschiedlichen Bildformaten sowie deren Umsetzung in Kinosälen finden sich in der WO 2007/093378 A2 , deren diesbezüglicher Inhalt durch Verweis in diese Beschreibung mit aufgenommen sei. In der WO 2007/093378 A2 wird auch geschildert, dass es für die Umschaltung zwischen verschiedenen Bildformaten hilfreich bzw. ausreichend ist, einen Brennweitenverlängerer in ein Projektionsobjektiv mit fester Brennweite ein- bzw. auszuschwenken. Ein dazu geeignetes Projektionsobjektiv sowie ein dazu geeigneter Brennweitenverlängerer, der die Brennweite um den geforderten Faktor 1,25 verlängern kann, ist in der genannten WO 2007/093378 A2 detailliert beschrieben. Der diesbezügliche Inhalt der WO 2007/093378 A2 wird durch Verweis in diese Beschreibung einbezogen.
  • Stand der Technik
  • In der Video- und Filmaufnahme-Technik werden ebenfalls Extenderkonstruktionen in Aufnahme-Objektiven verwendet. Diese ermöglichen beispielsweise eine Verdopplung der Brennweite. Die Umschaltung (das Ein- bzw. Ausschwenken des Extenders) zwischen den Brennweiten erfolgt bei den bekannten dazu eingesetzten Extenderkonstruktionen mit Hilfe einer Hebelkonstruktion. Die bekannten Hebelkonstruktion eigenen sich allerdings kaum zu einer maschinellen oder motorischen Betätigung.
  • Ein Objektiv, welches einen in den Strahlengang des Objektivs motorisch ein- und ausschwenkbaren Extender aufweist, ist in der Druckschrift ( JP6201979 A ) offenbart. Die Motordrehung wird über ein Getriebe auf den Extender übertragen.
  • Eine weitere Druckschrift ( JP102572 A ) beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum Ein- und Ausschwenken des Extenders eines Objektivs. Bei dieser Vorrichtung wird die Drehung des Motors über ein Getriebe auf den Extender übertragen. Eine Feder drückt beim Schwenkvorgang den Extender in einen der beiden gewünschten Zustände (Extender ein- bzw. ausgeschwenkt).
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, die das maschinelle oder motorisch betätigte Einschwenken einer optischen Baugruppe in den Strahlengang eines Objektivs erleichtert.
  • Lösung
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Das Objektiv hat eine Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe in den Strahlengang des Objektivs. Diese optische Baugruppe ist insbesondere eine Extender.
  • Dazu weist das Objektiv einen Antriebs-Drehring auf, der an der Außenseite des Objektivgehäuses angeordnet ist und derart ausgebildet, dass er motorisch antreibbar ist. Dafür hat der Antriebs-Drehring z. B. Rillen oder Zähne an seiner Außenseite, ist also ein Zahnrad bzw. ein zylinderförmiger Zahnring.
  • Entscheidend für das Ein- bzw. Ausschwenken der optischen Baugruppe sind ein Zahnrad und ein Zahnradsegment bzw. deren Wechselwirkung.
  • Ein Antrieb bzw. eine Drehung, die auf den Antriebs-Drehring wirkt, wird über ein Getriebe auf das Zahnradsegment übertragen. Dieses wechselwirkt mit dem Zahnrad – siehe unten. Das Zahnrad, wiederum, treibt über ein Getriebe die optische Baugruppe, wodurch diese ein- bzw. ausgeschwenkt wird. Die verwendeten Getriebe haben eine geeignete Übersetzung. Geeignet ist die Übersetzung der Getriebe z. B. dann, wenn durch etwa einer Viertel-Umdrehung des Antriebs-Drehrings die optische Baugruppe von der einen bistabilen Lage in die andere bewegt wird.
  • Das Zahnrad und das Zahnradsegment sowie die Getriebe sind derart ausgebildet, dass bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings das Zahnradsegment in das Zahnrad eingreift und dieses dreht, bis das Zahnradsegment nach einer Teilumdrehung aus dem Zahnrad entkoppelt.
  • Das Zahnrad wird dann, wenn es vom Zahnradsegment entkoppelt ist, durch ein elastisches Element in eine stabile Lage gezogen. Das elastische Element ist z. B. eine Spiralfeder.
  • Dadurch wird die optische Baugruppe in den Strahlengang des Objektivs geschwenkt.
  • Zur Erzielung einer stabilen Lage für die optische Baugruppe wird also das Getriebe kurz vor Anschlag mittels Zahnradsegment entkoppelt. Bei Drehrichtungsänderung koppelt das Getriebe wieder und stellt die optische Baugruppe in die andere stabile Lage. Auch hierbei wird das Getriebe kurz vor Anschlag entkoppelt.
  • Die optische Baugruppe kann durch die vorgeschlagene Mechanik zwischen zwei stabilen Zuständen ein- bzw. ausgeschwenkt werden. Durch den kombinierten Einsatz von Zahnradsegment und elastischem Element kann der Antriebs-Drehring somit ein bistabiles System antreiben, das eine bistabile Lage für die optische Baugruppe gewährleistet.
  • Dadurch, dass ein Antriebs-Drehring mit ggf. Zähnen an seiner Außenseite zum Einschwenken der optischen Baugruppe vorgesehen ist, ist die Vorrichtung bestens für eine maschinelle oder motorische Betätigung ausgelegt. Drehringe lassen sich gut motorisch betätigen und sind im Bereich der motorischen Betätigung weit verbreitet.
  • Die optische Baugruppe bzw. das Objektiv weist ferner eine Blende auf, die mit der optischen Baugruppe derart gekoppelt ist, dass sie in den Strahlengang des Objektivs geschwenkt wird, wenn die optische Baugruppe bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings aus dem Strahlengang des Objektivs heraus geschwenkt wird. Die Blende wird aus dem Strahlengang des Objektivs heraus geschwenkt, wenn die optische Baugruppe bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings in den Strahlengang des Objektivs hinein geschwenkt wird. Die Blende ist zweistückig ausgebildet, mit einem fest mit der optische Baugruppe verbundenen Abschnitt und mit einem beweglichen Abschnitt. Letzterer ist derart ausgebildet ist, dass die Blende beim Ausschwenken aus dem Strahlengang des Objektivs durch Anschlag des beweglichen Abschnitts am Objektivgehäuse zusammengefaltet wird.
  • Beim Ausschwenken der optischen Baugruppe und Einschwenken der Blende in den Strahlengang des Objektivs wird der bewegliche Abschnitt der Blende mit Hilfe einer Schenkelfeder ausgeklappt. Beim Einschwenken des Extenders und Ausschwenken der blende wird die Blende über den Gehäuseanschlag wieder eingeklappt. Dieses ist aufgrund des beengten Einbauraums innerhalb des Objektivs notwendig.
  • Die exakte Position der optischen Baugruppe im eingeschwenkten Zustand in Bezug auf die optische Achse des Objektivs wird mit Hilfe eines einstellbaren Anschlags eingestellt.
  • Die optische Baugruppe muss ggf. noch durch Verschieben einer internen Linsengruppe auf die jeweilige Projektionsentfernung im jeweiligen Kinosaal eingestellt werden. Dazu weist das Objektiv geeignete Mittel auf. Diese Mittel sind am montierten Objektiv von außen zugänglich. Die Feineinstellung auf die Projektionsentfernung kann daher kundenseitig erfolgen. Sie wird einmalig pro Kinosaal benötigt.
  • Die Verschiebung der Linsengruppe erfolgt vorzugsweise mit einer Exzenterkonstruktion. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Mitnehmerhülse mit stirnseitiger Nut formschlüssig in einer Exzenterhülse sowie die Exzenterhülse kraft- und formschlüssig im Gehäuse drehbar gelagert sind. Die Nut der Mitnehmerhülse greift formschlüssig in einen Zapfen der Fassung der Linsengruppe. Beim Drehen der Exzenterhülse verstellt sich die Mitnehmerhülse lateral, wodurch die Fassung der Linsengruppe im Objektiv entlang der optischen Achse verschoben wird.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Unteransprüchen.
  • Das Ausführungsbeispiel ist in den Figuren schematisch dargestellt. Gleiche Bezugsziffern in den einzelnen Figuren bezeichnen dabei gleiche oder funktionsgleiche bzw. hinsichtlich ihrer Funktionen einander entsprechende Elemente. Im Einzelnen zeigt:
  • 1A eine perspektivische Ansicht eines Objektivs mit Range Extender;
  • 1B eine Seitenansicht eines Objektivs mit Range Extender;
  • 1C eine perspektivische Außenansicht des Gehäuseabschnitts für den Extender (Teilansicht des Objektivs);
  • 2A eine erste perspektivische Ansicht des Extenders in aktivem Zustand (Blende inaktiv) mit Getriebekette;
  • 2B eine zweite perspektivische Ansicht des Extenders in aktivem Zustand (Blende inaktiv) mit Getriebekette;
  • 3 eine Detailansicht (schematisch) der Getriebekette des Extenders;
  • 4A eine Frontalansicht Ansicht des Extenders mit entfalteter Blende (Range Extender inaktiv);
  • 4B eine perspektivische Ansicht des Extenders mit entfalteter Blende (Range Extender inaktiv);
  • 4C eine perspektivische Ansicht des Extenders mit aktiver Blende (Extender inaktiv);
  • 5 eine Detailansicht (Schnittansicht) der Justiervorrichtung für die Zentrierung des eingeschenkten Extenders;
  • 6A eine Detailansicht (Schnittansicht) der Gehäuseaußenwand mit der Feinabstimmung des Extenders zur Schnittweitendeckungseinstellung;
  • 6B eine Detailansicht (Schnittansicht) des Extenders mit der Exzentervorrichtung zur Schnittweitendeckungseinstellung;
  • 7 eine Detailansicht (senkrechte Schnittansicht) des Gehäuseabschnittes mit dem Extender und der Mechanik.
  • Die technischen Daten für die Kennzahlen des Getriebes der Extendermechanik sind in den Tabellen 1 und 2 aufgelistet. Im Einzelnen zeigt:
    • Tab. 1 die Kennzahlen der Zahnräder des Getriebes;
    • Tab. 2 die Kennzahlen der Übersetzungsverhältnisse und Antriebswinkel des Getriebes.
  • 1A und 1B zeigen eine perspektivische bzw. eine Seitenansicht einer vorteilhaften Ausführung eines Projektionsobjektivs 100 mit einem einschwenkbaren Extender 202 (siehe 2A). Das Objektiv 100 verfügt neben den üblichen, im Gehäuse angeordneten optischen Baugruppen über einen Antriebs-Drehring 102, der mit einer Zahnung versehen ist (264 Zähne), sowie über einen Gehäuseabschnitt 104, in dessen beengten Einbauraum der Extender (auf 1A und 1B nicht dargestellt) angeordnet ist.
  • In der Gehäuseaußenwand 105 des Gehäuseabschnittes 104 sind einige Justage-Elemente 106 des Extenders angeordnet. Dazu gehören ein Klemmblech 108 und eine Ringscheibe 110, die zur Abstimmung auf die Projektionsentfernung erforderlich sind. Diese werden gehalten von Schrauben 608 und umgeben eine Abdeckschraube 606 (für Details siehe 6A). Als Hilfe für die Abstimmung auf die Projektionsentfernung ist auf der Gehäuseaußenwand 105 im Bereich der Bedienungselemente 106 ferner eine Tabelle 112 aufgetragen, die eine Umrechnung zwischen Metern und Fuß erlaubt. Zur Feinabstimmung des Projektionsobjektivs auf die im jeweiligen Kinosaal angetroffene Projektionsentfernung ermöglichen die Bedienungselemente 106 das Verschieben einer Linsengruppe 612 innerhalb des Extenders. Eine genauere Erklärung erfolgt im Zusammenhang mit 6B.
  • Das Element 107 fungiert als Anschlag, wenn der Extender ausgeschwenkt, d. h. nicht aktiv ist.
  • Als Antrieb für den Vorgang des Ein- bzw. Ausschwenkens des Extenders 202 dient der Antriebs-Drehring 102, welcher außen am Objektiv 100 motorisch oder manuell zu bedienen ist. Dabei wird im Objektiv 100 der Extender 202 zwischen zwei stabilen Zuständen ein- bzw. ausgeschwenkt. Die Anbringung einer Zahnung am Antriebs-Drehring 102 erleichtert eine motorische Betätigung der Extender-Einschwenkung.
  • 1C zeigt eine perspektivische Teilansicht des Objektivs 100, nämlich den Gehäuseabschnitt 104, in dem der Extender 202 angeordnet ist. Neben den aus 1A und 1B bekannten Elementen 106 und 112 sind hier weitere Elemente des Gehäuseabschnitts 104 sichtbar. In der Gehäuseaußenwand 105 befindet sich eine Justiervorrichtung 114 für die Zentrierung des eingeschwenkten Extenders, deren Funktion weiter unten im Zusammenhang mit 5 näher erläutert wird.
  • An der in 10 sichtbaren, dem vorderen Teil des Objektivs, zugewandten Frontseite 115 des Gehäuseabschnitts 104 ist eine Zugfeder in Form einer Spiralfeder 116 angebracht. Des Weiteren ragt aus dieser Frontseite 115 des Gehäuseabschnitts 104 eine Antriebswelle 118 mit einem darauf montierten Zahnrad 120 sowie die Schwenkachse 121 des Extenders hervor.
  • Für die Kopplung des Gehäuseabschnitts 104 mit weiteren in Richtung einer Projektionswand angeordneten Gehäuseelementen des Objektivs 100 ist ein Kopplungselement 122 mit einem Gewinde 124 vorhanden.
  • Die Zugfeder 116 ist mit dem einen Ende 126 mit der Frontseite 115 des Gehäuseabschnitts 104 fest verbunden. Das andere Ende 128 der Zugfeder 116 ist mit einem Stift 130 verbunden (siehe auch 2B).
  • Der Stift 130 kann sich innerhalb einer an der Peripherie der Frontseite 115 des Gehäuseabschnitts 104 befindlichen gekrümmten Nut (Ausfräsung) 132 bewegen. Durch die Kraft der Zugfeder 116 wird der Extender jeweils an einem der beiden Anschläge 107, 114 fixiert. Die Wechselwirkung zwischen den Anschlägen 107, 114, dem Stift 130 und der Zugfeder 116 führt zu einem bistabilen System hinsichtlich der möglichen Positionen des Stiftes 130, wobei die Nut 132 dabei lediglich als Stützlager dient. Dieser Vorgang wird in den folgenden 2A und 2B beschrieben.
  • Jeweils eine perspektivische Ansicht der Baugruppe 200 des Extenders mit seiner Mechanik zeigen 2A und 2B. Die gesamte Baugruppe besteht aus dem eigentlichen Extender 202, der die optischen Elemente für die Umschaltung der Brennweite des Projektionsobjektivs 100 aufweist. Ferner die für das Ein- bzw. Ausschwenken des Extenders 202 erforderliche Getriebekette mit den Zahnrädern 204, 206, 207, 208, 210, 212, 214 und 216, sowie die zusammenklappbare Blende 218. Die Schwenkbewegung des Extenders erfolgt um die Schwenkachse 121.
  • Diese Komponenten müssen alle in den vorgegebenen beengten Einbauraum des Objektivs passen.
  • Das Antreiben der Getriebekette des Extenders seitens des Antriebs-Drehrings 102 erfolgt derart, dass der Antriebs-Drehring 102 über ein mit ihm gekoppeltes Antriebszahnrad 304 (siehe 3) in das Zahnrad 120 greift, wodurch die Kraftübertragung, ausgehend vom Antriebs-Drehring 102, auf die Getriebekette des Extenders realisiert wird.
  • Die Kraftaufnahme vom Antriebs-Drehring 102 erfolgt über das Zahnrad 120. Über die Antriebswelle 118 erfolgt die Kraftübertragung auf die weiteren Zahnräder 204, 206, 207, 208, 210, 212, 214 und zum Schluss auf das Extender-Zahnrad 216, welches kraftschlüssig am Extender 202 befestigt ist und über welches die Kraft zum Umschalten (Ein- bzw. Ausschwenken) unmittelbar auf den Extender 202 übertragen wird.
  • Insbesondere das Zahnrad 208 und das Zahnrad 210 realisieren im Zusammenwirken mit dem Zahnrad 212, dem Stift 130 und der Zugfeder 116 den Mechanismus des Umschaltens des Extenders in den einen oder anderen der zwei stabilen Zustände, wobei der Stift 130 dezentral, senkrecht zur Dreh-Ebene des Zahnrades 212 kraftschlüssig auf dem Zahnrad 212 angebracht ist. Dies soll im Folgenden genauer erklärt werden.
  • Beim Drehen des Antriebs-Drehringes 102 wird die Getriebekette des Extenders 202 mittels der Zahnräder 120, 204, 206, 207, 208, 210, 212, 214 und 216 in Bewegung gesetzt.
  • Das Zahnrad 210 ist kraftschlüssig mit dem Zahnrad 208 verbunden. Als Besonderheit weist das Zahnrad 210 einen gezahnten Bereich (Zahnradsegment) 220 und einen glatten, ungezahnten Bereich 222 auf. Der gezahnt Bereich hat 7 Zähne. Das volle Zahn rad hätte 22 Zähne (siehe Tab. 1). Insofern überstreicht der gezahnte Bereich einen Winkel von ca. 115°.
  • Zu dem Zeitpunkt, an dem das Zahnrad 212 auf den ungezahnten Bereich 222 des Zahnrads 210 trifft, hat der mit der Zugfeder 116 gekoppelte Stift 130 bei seiner Kreisbewegung auf dem Zahnrad 212 den höchsten Punkt der Kreisbahn erreicht (bzw. bei der Seitwärtsbewegung innerhalb der Nut 112 das Maximum 132 der Nut 132 erreicht) und die Zugfeder 116 ist gespannt.
  • Wenn der Stift 130 mittels des Zahnradsegments 220 und des Zahnrads 212 leicht jenseits des Maximums gedreht wurde, entkoppeln das Zahnradsegment 220 und das Zahnrad 212.
  • Durch die Kraft der Feder 116 werden die Zahnräder 212, 214 und 216 weiter bewegt. Der Stift 130 bewegt sich dabei innerhalb der gewölbten Nut (Ausfräsung) 132 seitwärts vom Minimum ”A” 134 über das Maximum 136 zum Minimum ”B” 138 (s. auch 1C). Während der Bewegung des Stiftes 130 innerhalb der Nut 132 zum Maximum 136 der Nut 132 wird die Zugfeder 116 gespannt. Nach dem Überwinden des Maximums 136 bewegt sich der Stift 130 zum Minimum ”B” 138, wo der Extender 202 an den Anschlag 107 anschlägt. Die Zugfeder 116 nimmt im Minimum ”B” 138 wieder ihren Ruhezustand ein.
  • Entsprechendes gilt für die umgekehrte Bewegungsrichtung.
  • So erreicht der Extender 202 einen der zwei stabilen Zustände (bzw. der Stift 130 erreicht das Minimum ”B” 138 oder das Minimum ”A” 134 (s. a. Beschreibung der 1C) und wird durch die Kraft der Feder 116 in dieser Position gehalten.
  • Bei Drehrichtungsänderung koppelt das Zahnradsegment 220 wieder in das Zahnrad 212 ein und bringt den Extender 202 in die andere stabile Lage. Auch hierbei werden das Zahnradsegment 220 und das Zahnrad 212 wiederum kurz vor Anschlag entkoppelt.
  • Durch dieses Zusammenwirken zwischen der Getriebekette des Extenders und der Zugfeder 116 wird während dieses Vorgangs das Umschalten des Extenders 202 von einem stabilen Zustand in den zweiten stabilen Zustand bewirkt, d. h. der Extender 202 wird eingeschwenkt bzw. ausgeschwenkt.
  • Die Darstellungen in den 2A und 2B zeigen den Extender 202 in eingeschwenktem (aktivem) Zustand.
  • 3 zeigt die Anordnung aller Zahnräder der Extender-Mechanik in einer Schnittansicht schematisch dargestellt. Bei der Realisierung des Extender-Antriebs durch einen Motor wird die Motorkraft vom Motorzahnrad 302 auf den Antriebs-Drehring 102 übertragen. Dieser ist kraftschlüssig mit dem Antriebszahnrad 304 verbunden. Das Antriebszahnrad 304 überträgt die Antriebskraft auf das Zahnrad 120. Das Zahnrad 120 ist über die Achse 118 kraftschlüssig mit dem Zahnrad 204 verbunden. Somit wird vom Zahnrad 120 über das Zahnrad 204 die Antriebskraft auf die Getriebekette der Extendermechanik übertragen. Über die Zahnräder 206, 207, 208, 210, 212 und 214 der Getriebekette erfolgt die Kraftübertragung bis zum Extenderzahnrad 216, wodurch das oben beschriebene Ein- bzw. Ausschwenken des Extenders bewirkt wird.
  • Die Untersetzungs- bzw. Übersetzungsverhältnisse der zusammenwirkenden Zahnräder des Antriebs, des Abtriebs und der Getriebekette sind in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt.
  • In der Tab. 1 sind die Kennzahlen der Zahnräder des Getriebes dargestellt. Das sind insbesondere jeweils der Durchmesser bzw. die Anzahl der Zähne.
  • Tab. 2 zeigt die Werte der Übersetzungsverhältnisse und Antriebswinkel des Getriebes. Für die Berechnung gelten folgende Formeln:
    Getriebeübersetzung (gesamt): iges = w1/wn bzw. iges = i1·i2·...·in.
  • Dabei bezeichnen:
  • i1, i2, ..., in
    das Verhältnis der Durchmesser (d) zweier benachbarter, ineinander greifender Zahnräder; und
    w1, w2, ...
    Antriebswinkel und
    wn
    den Abtriebswinkel.
  • Antriebswinkel und Abtriebswinkel wurden auf der Basis der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Größe des Einbauraumes, Minimierung der Anzahl der Zahnräder und ergonomischem Antriebswinkel, bei manueller Drehung des Antriebs-Drehringes 102, gewählt.
  • Die 4A bis 4C zeigen den Extender 202 in verschiedenen Ansichten (Frontal- und perspektivische Ansichten). In den eigentlichen Extender 202 ist eine feste Blende (nicht gezeigt) integriert. Beim Ausschwenken des Extenders 202 muss daher eine andere Blende 218 eingeschwenkt werden. Da für die gesamte Konstruktion innerhalb des Gehäuses 104 nur eingeschränkter Raum zur Verfügung steht, ist die Blende 218 zweigeteilt. Eine Hälfte 402 ist kraftschlüssig an der Extenderkonstruktion 202 befestigt, während die andere Hälfte 404 schwenkbar um eine Schwenkachse (Schraube) 406 gelagert ist. Die bewegliche schwenkbare Hälfte 404 der Blende 218 wird beim Ausschwenken des Extenders 202 mit Hilfe einer Schenkelfeder 407 ausgeklappt, so dass die Blende 218 ihre volle Größe entfaltet, wenn sie statt des Extenders 202 in den Strahlengang des Projektionsobjektivs 100 geschwenkt ist.
  • Der Arm 408 dient mit seiner Endplatte 508 als Abstützung bzw. Anschlag für den Extender 202 im eingeschwenkten Zustand. Im eingeschwenkten Zustand liegt die Endplatte 508 am Anschlag 114 an. Detailliertere Erläuterungen erfolgen im Zusammenhang mit 5.
  • Beim Einschwenken des Extenders 202 hingegen wird die Blende 218 über einen Gehäuseanschlag eingeklappt. Umgekehrt klappt die Blende 218 beim Ausschwenken des Extenders 202 wieder aus.
  • Auf den 4A bis 4C befindet sich der Extender 202 jeweils in ausgeschwenktem (inaktivem) Zustand, während die Blende 218 eingeschwenkt (aktiv) ist. D. h. die Blende ist auf ihre volle Größe ausgeklappt. In 2A ist sie eingeklappt.
  • In 4C sind auch deutlich die Anordnung der Blattfeder 226 mit der Exzenterhülse 224 für die Einstellung des Exzenters zur Feinabstimmung der Schnittweitendeckung, sowie die Spannschrauben 228 der Blattfeder sichtbar, deren Wirkungsweisen in 6B beschrieben werden.
  • Wir kommen nun zu 5. Der Extender 202 muss in eingeschwenktem Zustand exakt zentriert sein, damit die Lage der optischen Achse des Extenders 202 genau mit der optischen Achse des Projektionsobjektivs 100 übereinstimmt, wie bereits erwähnt. Die exakte Position (Zentrierung) des Extenders 202 im eingeschwenkten Zustand wird mit der Justiervorrichtung 114 gewährleistet.
  • Eine Detailansicht (Schnittansicht) der Justiervorrichtung 114 für die Zentrierung des eingeschenkten Extenders 202 ist in 5 gezeigt. In der Gehäuseaußenwand 105 ist die Justiervorrichtung 114 angeordnet, die als Anschlag für den eingeschwenkten Extender dient. Nach dem Entfernen der Abdeckschraube 502 und dem Lösen der innenliegenden Kegelschraube 504 wird mit der nun von außen zugänglichen geschlitzten Justierschraube 506 die exakte Lage des Anschlags 507 für den Extender im eingeschwenkten Zustand eingestellt. Dazu ist die geschlitzte Justierschraube (Klemmschraube) 506 so angeordnet, dass sie von außerhalb des Gehäuses durch Drehen mit einem Spezialwerkzeug verstellbar ist. Dabei wird beim Justiervorgang der Extender durch die geschlitzte Justierschraube 506 in die gewünschte zentrierte Lage gebracht. Der Kontakt der Justierschraube 506 mit dem Extender 202 wird dabei über eine verschleißfeste Stahlplatte 508 realisiert.
  • Die Fixierung der Extender-Justierung bzw. der geschlitzten Justierschraube 506 erfolgt durch Konterung der Justierschraube 506 mit der innenliegenden Kegelschraube 504, wobei die Kegelschraube 504 die geschlitzte Justierschraube 506 spreizt und dadurch gegen die Gewindeflanken der Hülse 510 presst. Durch diese Arte der Fixierung der geschlitzten Justierschraube 506 ist eine ungewollte Veränderung der Einstellung ausgeschlossen. Die beschriebene Einstellung erfolgt werkseitig.
  • 6A und 6B zeigen Detailansichten (Schnittansichten) der Elemente der Feinabstimmung auf die Projektionsentfernung bzw. der Schnittweitendeckungseinstellung. Dabei zeigt 6A diejenigen Elemente, die auf der Gehäuseaußenwand 105 angeordnet sind, während 6B die innen liegenden Elemente zeigt.
  • Die Schnittweitendeckungseinstellung wird mit einem Exzenter (siehe 6B) eingestellt, wobei die Voreinstellung beim Hersteller erfolgt.
  • Zur Voreinstellung werden die Ringscheibe 110 und die Abdeckschraube 606 entfernt, wodurch die – bei ausgeschwenktem Extender – darunter liegende Exzenterhülse 224 zugänglich wird. Dazu wird zunächst die Abdeckschraube 606 entfernt. Anschließend wird ein Werkzeug mit Marke in den Schlitz der Exzenterhülse 224 gesetzt. Die Exzenterhülse 224 wird entsprechend gedreht, bis die Schnittweitendeckung erreicht ist, d. h bis das projizierte Bild ausreichend scharf ist, mit und ohne eingeschwenkten Extender.
  • Die Feinabstimmung auf die Projektionsentfernung wird durch Verschiebung einer Linsengruppe 612 innerhalb des Extenders 202 mit Hilfe der Exzenterhülse 224 bewirkt (siehe 6B). Dazu ist eine Mitnehmerhülse 614 mit einer stirnseitigen Nut in der Exzenterhülse 224 drehbar gelagert. Die Exzenterhülse 224, ihrerseits, ist im Gehäuse des Extenders 202 drehbar gelagert.
  • Die Lagefixierung der Exzenterhülse 224 wird durch eine Blattfeder 226 bewirkt, die mit Hilfe von 4 Spannschrauben 228 am Extendergehäuse befestigt ist und eine fixierende Kraft auf die Exzenterhülse 224 ausübt, so dass eine unbeabsichtigte Verstellung der Exzenterhülse 224 verhindert wird.
  • Die Linsengruppe 612 ist in einer Fassung 618 gefasst. Die Fassung 618 sitzt im Gehäuse des Extenders 202 und ist in diesem axial verschiebbar. Die Fassung 618 hat einen Zapfen 616. Der Zapfen 616 greift in die Nut der Mitnehmerhülse 614 ein. Beim Drehen der Exzenterhülse 224 verschiebt sich die Mitnehmerhülse 616 lateral und verursacht durch Mitnehmen des Zapfens 616 eine axiale Verschiebung der Fassung 618 entlang der optischen Achse. Diese bewirkt die gewünschte Schnittweitendeckungseinstellung.
  • Ist die Schnittweitendeckung erreicht werden die Schrauben 608 und damit das Klemmblech 108 leicht gelöst, so dass die Ringscheibe 110 gedreht werden kann. Der Wert der Projektionsentfernung, bei der die Schnittweitendeckung eingestellt wurde, wird nun auf die Marke am Werkzeug gedreht. Danach wird die Ringscheibe 110 durch das Klemmblech 108 mittels der Schrauben 608 wieder fixiert. Nach vollendeter Schnittweitendeckungseinstellung wird die Exzenterhülse 224 wieder durch die Abdeckschraube 606 verschlossen.
  • Damit ist die werkseitige Voreinstellung beendet und die Ringscheibe 110 richtig orientiert.
  • Da die Abdeckschraube 606 entfernt werden kann, ist es möglich, die Verschiebung der Linsengruppe 612 am montierten Objektiv 100 von außen vorzunehmen. Daher kann die Endeinstellung beim Anwender (Kunden) durchgeführt werden, abgestimmt auf die jeweilige konkrete Entfernung zwischen seinem Projektionsobjektiv und der Projektionswand. Dies ist für jeden Kinosaal lediglich einmal durchzuführen. Bei der Endeinstellung beim Kunden wird wieder die Abdeckschraube 606 entfernt und mit dem erwähn ten Werkzeug mit Marke die Exzenterhülse 224 gedreht. Dabei wird die Marke auf die Projektionsentfernung im jeweiligen Kinosaal des Kunden gedreht, die auf der Ringscheibe 110 angegeben ist.
  • Die grundsätzliche Fokussierung des Projektionsobjektivs auf die im jeweiligen Kinosaal angetroffene Projektionsentfernung erfolgt durch eine Verschiebung des gesamten Projektionsobjektivs innerhalb des Kinoprojektors.
  • 7 zeigt als Detailansicht eine senkrechte Schnittansicht des Gehäuseabschnitts 104 mit dem Extender 202 und der dazugehörigen Mechanik. Die Kraft wird vom Antriebs-Drehring 102 auf das Zahnrad 120 und weiter über die Antriebswelle 118 auf die Getriebekette 702 übertragen. Das Ein- bzw. Ausschwenken des Extenders 202 bzw. der Blende 218 erfolgt im Zusammenwirken zwischen der Kraft der Zugfeder 116 und der Kraftübertragung über die Getriebekette 702. Die Schwenkbewegung des Extenders 202 erfolgt um die Achse 121. Im Extendergehäuse 202 sind fünf Linsen 704, 706, 707, 707a und 708 angeordnet, und zwar in der angegebenen Reihenfolge:
    • – eine bikonkave Linse 704,
    • – eine bikonvexe Linse 706,
    • – eine positive Meniskuslinse 707,
    • – eine negative Meniskuslinse 707a und
    • – eine bikonkave Linse 708.
  • Die Linsen 707 und 707a sind in der Fassung 618 angeordnet, die bei der Feinabstimmung der Schnittweitenabdeckung mit Hilfe der Exzenterhülse 224 lateral verschoben wird.
  • 100
    Objektiv
    102
    Antriebs-Drehring (Zahnrad außen)
    104
    Gehäuseabschnitt des Objektivs mit der Extenderkonstruktion
    105
    Gehäuseaußenwand
    106
    Bedienungs-Elemente zur Feinabstimmung auf die Projektionsentfernung
    107
    Anschlag für den ausgeschwenkten Extender
    108
    Klemmblech zur Fixierung der Ringscheibe 110
    110
    Ringscheibe
    112
    Tabelle zum Einstellen der Projektionsentfernung
    114
    Anschlag und Justiervorrichtung zur Zentrierungseinstellung
    115
    Frontseite 115 des Gehäuseabschnitts 104
    116
    Zugfeder (Spiralfeder)
    118
    Antriebswelle
    120
    Zahnrad
    121
    Schwenkachse des Extenders
    122
    Kopplungselement
    124
    Gewinde
    126
    Befestigungsende der Zugfeder mit der Frontseite des Gehäuseabschnitts
    128
    Befestigungsende der Zugfeder mit dem konzentrisch auf dem Zahnrad 212 angeordneten Stift
    130
    asymmetrisch auf dem Zahnrad angeordneter Stift für Zugfeder 116
    132
    Nut (Ausfräsung)
    134
    Minimum ”A” der Nut
    136
    Maximum der Nut
    138
    Minimum ”B” der Nut
    200
    Baugruppe des Extenders
    202
    Extender
    204
    Zahnrad der Getriebekette
    206
    Zahnrad der Getriebekette
    207
    Zahnrad der Getriebekette
    208
    Zahnrad der Getriebekette
    210
    Zahnrad der Getriebekette (Entkupplungszahnrad)
    212
    Zahnrad der Getriebekette
    213
    Stützlager
    214
    Zahnrad der Getriebekette
    216
    Zahnrad der Getriebekette (Extenderzahnrad)
    218
    zusammenklappbare Blende
    220
    gezahnter Bereich (Zahnradsegment) des Zahnrades 310
    222
    ungezahnter Bereich des Zahnrades 310
    224
    Exzenterhülse zur Feinabstimmung auf die Projektionsentfernung
    226
    Blattfeder
    228
    Spannschrauben der Blattfeder
    302
    Motorzahnrad
    304
    Antriebszahnrad
    402
    Teil der einschwenkbaren Blende (an der Extenderkonstruktion kraftschlüssig befestigte Hälfte der Blende)
    404
    Teil der einschwenkbaren Blende (schwenkbar um die Schwenkachse 406 an der Extenderkonstruktion gelagerte Hälfte der Blende)
    406
    Schwenkachse (Schraube)
    407
    Schenkelfeder
    408
    Arm
    502
    Abdeckschraube
    504
    Kegelschraube
    506
    geschlitzte Justierschraube (Klemmschraube)
    507
    Anschlag
    508
    verschleißfeste Stahlplatte
    510
    Hülse
    604
    Ringscheibe
    606
    Abdeckschraube
    608
    Schrauben (3 Stück) zur Befestigung von Klemmblech 108
    612
    Linsengruppe
    614
    Mitnehmerhülse
    616
    Zapfen
    618
    Fassung, in der die Optikbaugruppe angeordnet ist
    707
    Linse
    707a
    Linse
    702
    Getriebekette des Extenders
    704
    Linse
    706
    Linse
    708
    Linse
  • Bezugszeichen Symbol Durchmesser [mm] Zähnezahl
    302 dm 23,00 46
    102 d0 132,00 264
    304 d1 81,00 162
    120 d2 9,00 18
    204 d3 8,00 16
    206 d4 20,00 40
    207 d5 11,00 22
    208 d6 23,00 46
    210 d7 11,00 22
    212 d8 23,00 46
    214 d9 11,00 22
    216 d10 18,00 36
    Tab. 1
    Berechnung Werte
    Übersetzung (gesamt) iges: iges = w1/wn = i1·i2·...·in 1,99
    i1 = d2/d1 0,11
    i2 = d4/d3 2,50
    i3 = d6/d5 2,09
    i4 = d8/d7 2,09
    i5 = d10/d9 1,64
    w1 = wn·iges. 91,41
    w2 = w1/i1 822,71
    w3 = w2/i2 329,08
    w4 = w3/i3 157,39
    w5 = w4/i4 75,27
    wn = w5/i5 46,00
    Tab. 2

Claims (4)

  1. Objektiv mit einer Vorrichtung zum Einschwenken einer optischen Baugruppe (202) in den Strahlengang des Objektivs (100): a) mit einem Objektivgehäuse; b) mit einem Antriebs-Drehring (102), der an der Außenseite des Objektivgehäuses angeordnet ist und derart ausgebildet, dass er motorisch antreibbar ist; c) mit einem Zahnrad (212) und einem Zahnradsegment (220); d) mit ersten Mitteln (118, 120, 204, 206, 207, 208) zur Antriebsübertragung vom Antriebs-Drehring (102) auf das Zahnradsegment (220); e) mit zweiten Mitteln (214, 216) zur Antriebsübertragung vom Zahnrad (212) auf die optische Baugruppe (202); f) wobei das Zahnrad (212), das Zahnradsegment (220) und die ersten Mittel zur Antriebsübertragung derart ausgebildet sind, dass bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings (102) das Zahnradsegment (220) in das Zahnrad (212) eingreift und dieses dreht, bis das Zahnradsegment (220) aus dem Zahnrad (212) entkoppelt; g) wobei das Zahnrad (212) dann, wenn es vom Zahnradsegment (220) entkoppelt ist, durch ein elastisches Element (116) in eine stabile Lage gezogen wird; h) wodurch die optische Baugruppe (202) durch die zweiten Mittel (214, 216) zur Antriebsübertragung in den Strahlengang des Objektivs (100) geschwenkt wird.
  2. Objektiv nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Blende (218) mit der optischen Baugruppe (202) derart gekoppelt ist, dass sie in den Strahlengang des Objektivs (100) geschwenkt wird, wenn die optische Baugruppe (202) bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings (102) aus dem Strahlengang des Objektivs (100) heraus geschwenkt wird; und dass die Blende (218) aus dem Strahlengang des Objektivs (100) heraus geschwenkt wird, wenn die optische Baugruppe (202) bei einer Drehung des Antriebs-Drehrings (102) in den Strahlengang des Objektivs (100) hinein geschwenkt wird; wobei die Blende (218) zweistückig ausgebildet ist und einen fest mit der optische Baugruppe (202) verbundenen Abschnitt und einen beweglichen Abschnitt (404) aufweist, der derart ausgebildet ist, dass die Blende beim Ausschwenken aus dem Strahlengang des Objektivs (100) durch Anschlag des beweglichen Abschnitts (404) am Objektivgehäuse zusammengefaltet wird.
  3. Objektiv nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv einen einstellbaren Anschlag (507) zur genauen Definition der Lag der optischen Baugruppe (202) in Bezug auf die optische Achse des Objektivs (100) im eingeschwenkten Zustand aufweist.
  4. Objektiv nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv (100) Mittel (616, 614, 224, 606) zum Verschieben einer Linsengruppe (612) innerhalb der optischen Baugruppe (202) aufweist.
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