DE102008029503B4 - Gurtaufroller mit Strafferantrieb - Google Patents
Gurtaufroller mit Strafferantrieb Download PDFInfo
- Publication number
- DE102008029503B4 DE102008029503B4 DE200810029503 DE102008029503A DE102008029503B4 DE 102008029503 B4 DE102008029503 B4 DE 102008029503B4 DE 200810029503 DE200810029503 DE 200810029503 DE 102008029503 A DE102008029503 A DE 102008029503A DE 102008029503 B4 DE102008029503 B4 DE 102008029503B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- group
- guide tube
- thrust
- bodies
- groups
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims abstract description 7
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 3
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 230000003139 buffering effect Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000010025 steaming Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/34—Belt retractors, e.g. reels
- B60R22/46—Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up
- B60R22/4628—Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up characterised by fluid actuators, e.g. pyrotechnic gas generators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/34—Belt retractors, e.g. reels
- B60R22/46—Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up
- B60R22/4628—Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up characterised by fluid actuators, e.g. pyrotechnic gas generators
- B60R2022/4642—Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up characterised by fluid actuators, e.g. pyrotechnic gas generators the gas directly propelling a flexible driving means, e.g. a plurality of successive masses, in a tubular chamber
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurtaufroller für einen Sicherheitsgurt mit einer Gurtspule zum Auf- und Abwickeln des Sicherheitsgurts und mit einem Strafferantrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein derartiger Gurtaufroller mit Strafferantrieb ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 100 08 824 A1 bekannt. Der Strafferantrieb umfasst einen Gasgenerator, eine mit der Gurtspule des Gurtaufrollers in Verbindung stehende Antriebsvorrichtung und eine Verbindungseinrichtung, die den Gasgenerator und die Antriebsvorrichtung verbindet. Die Verbindungseinrichtung weist ein Führungsrohr und eine Vielzahl an in dem Führungsrohr befindlichen Schubgliedern auf, die nach einem Auslösen des Gasgenerators beschleunigt werden und die Antriebsvorrichtung zum Aufwickeln des Sicherheitsgurtes antreiben. Die Schubglieder bestehen aus Eisen und Aluminium. - Ein anderer Gurtaufroller mit Strafferantrieb ist aus der europäischen Patentanmeldung
EP 1 283 137 A2 bekannt. Die Schubglieder dieses Gurtaufrollers setzen sich aus einem Antriebskolben sowie nachgeordneten Antriebskugeln zusammen. Der Antriebskolben besteht aus Kunststoff und die Antriebskugeln aus einem Metall. - Darüber hinaus ist aus der Druckschrift
US 6,532,739 B2 ein Gurtaufroller mit einem Strafferantrieb bekannt, der mit einer Gasablassöffnung ausgestattet ist. - Ausgehend von dem beschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Gurtaufroller zu schaffen, der möglichst schnell strafft.
- Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gurtaufroller der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gurtaufrollers sind in Unteransprüchen angegeben.
- Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Gurtaufrollers ist darin zu sehen, dass durch die Verwendung unterschiedlich schwerer Schubkörper, die in der beschriebenen Reihenfolge innerhalb des Führungsrohrs angeordnet werden, ein schneller Beginn des Straffvorgangs erreicht wird. Für einen schnellen Beginn des Straffvorgangs sorgen die leichten Schubkörper, die aufgrund ihrer kleinen Masse die Trägheit der Schubkörpergesamtheit bzw. die Trägheitssumme nur wenig erhöhen – im Vergleich zu demgegenüber schweren Massekörpern – und demgemäß ein schnelles Ansprechen des Strafferantriebs ermöglichen. Darüber hinaus reduzieren die leichten Schubkörper auch die Gesamtmasse des Gurtaufrollers im Vergleich zu anderen Gurtaufrollern, bei denen ausschließlich schwere Schubkörper verwendet werden.
- Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Gurtaufrollers ist darin zu sehen, dass auch im Falle eines etwaigen zeitlichen Abfallens des Gasdrucks innerhalb des Führungsrohres den Schubkörpern, die sich noch in dem Führungsrohr befinden und zum weiteren Antrieb der Antriebsvorrichtung benötigt werden, noch ausreichend Antriebsenergie zur Verfügung steht. Dies gewährleisten nämlich die schweren Schubkörper, die in der Anfangsphase nach einem Auslösen des Gasgenerators die in das Führungsrohr eingespeiste Energie aufgrund ihrer größeren Masse ”zwischenspeichern” können, so dass diese Energie zum Antreiben der Antriebsvorrichtung auch dann noch zur Verfügung steht, wenn der Gasgenerator im weiteren zeitlichen Verlauf selbst keine oder nur noch geringe Antriebsenergie zur Verfügung stellen kann, sei es, weil er aufgebraucht ist oder weil eine Ablassöffnung im Führungsrohr zu einem Druckverlust führt und Antriebsgas ungenutzt abgeführt wird.
- Zusammengefasst sorgt bei dem erfindungsgemäßen Gurtaufroller der mindestens eine der Antriebsvorrichtung nahe und leichte Schubkörper aufgrund seiner geringen Massenträgheit für einen schnellen Straffbeginn und der mindestens eine dem Gasgenerator nahe und schwere Schubkörper aufgrund seiner großen Massenträgheit für eine Energiespeicherung.
- Erfindungsgemäß sind die Schubkörper in Gruppen und die Gruppen untereinander nach Gewicht ihrer Schubkörper angeordnet, wobei Gruppen mit schwereren Schubkörpern jeweils vor Gruppen mit demgegenüber leichteren Schubkörpern angeordnet werden. Durch die beschriebene Reihenfolge der Schubkörper und die sich daraus ergebende Gewichtsverteilung wird die Energiezwischenspeicherung besonders effizient, wobei aber gleichzeitig dennoch ein sehr schnelles Straffen gewährleistet bleibt.
- Außerdem ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine Gasaustrittseinrichtung derart in dem Führungsrohr angeordnet ist, dass – vor dem Zünden des Gasgenerators – zumindest ein Gruppenabschnitt der Gruppe mit den schwersten Schubkörpern – entlang der Führungsrohrlängsrichtung und in Richtung Antriebsvorrichtung gesehen – vor der Gasaustrittseinrichtung befindlich ist. Mit anderen Worten unterteilt also die Gasaustrittseinrichtung das Führungsrohr in einen – entlang der Führungsrohrlängsrichtung und in Richtung Antriebsvorrichtung gesehen – vorderen Abschnitt und einen hinteren Abschnitt, wobei zumindest ein Gruppenabschnitt der Gruppe mit den schwersten Schubkörpern in dem vorderen Abschnitt angeordnet ist.
- Beispielsweise umfasst die Gasaustrittseinrichtung eine Gasablassöffnung oder ein Gasventil, durch die bzw. durch das Gas des Gasgenerators austreten kann, nachdem der letzte Schubkörper diese passiert hat. Um den in diesem Falle auftretenden Energieverlust zu minimieren, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die in der Anfangsphase nach dem Zünden des Gasgenerators bereitgestellte Energie zwischengespeichert wird, indem der mindestens eine schwere Schubkörper – vor dem Zünden des Gasgenerators – vor der Gasablassöffnung oder dem Gasventil und der mindestens eine demgegenüber leichte Schubkörper hinter der Gasablassöffnung oder dem Gasventil angeordnet wird.
- Im Hinblick auf ein besonders hohes Maß an Energiezwischenspeicherung wird es als vorteilhaft angesehen, wenn sich zumindest die Hälfte der Gruppe mit den schwersten Schubkörpern vor der Gasaustrittseinrichtung befindet. Besonders bevorzugt befindet sich die Gruppe mit den schwersten Schubkörpern komplett vor der Gasaustrittseinrichtung.
- Eine geringe Anzahl an unterschiedlichen Einzelteilen lässt sich erreichen, wenn in dem Führungsrohr lediglich zwei Gruppen mit Schubkörpern angeordnet sind, nämlich eine Gruppe mit schweren Schubkörpern und eine Gruppe mit demgegenüber leichten Schubkörpern, wobei die Gruppe mit den schweren Schubkörpern vor der Gruppe mit den leichten Schubkörpern angeordnet wird. In einem solchen Falle wird es außerdem als vorteilhaft angesehen, wenn – sofern vorhanden – die Gasaustrittseinrichtung die beiden Gruppen trennt oder wenn sich zumindest die Hälfte der schweren Schubkörper vor der Gasaustrittseinrichtung befindet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert; dabei zeigen beispielhaft
-
1 ein Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller, bei dem drei Kugelgruppen, die sich von der Kugelmasse ihrer einzelnen Kugeln her unterscheiden, in einem Führungsrohr des Gurtaufrollers ohne Gasaustrittseinrichtung angeordnet sind, -
2 ein Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller, bei dem zwei Kugelgruppen mit unterschiedlichen Kugeln in einem Führungsrohr des Gurtaufrollers ohne Gasaustrittseinrichtung angeordnet sind, -
3 ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Gurtaufroller mit drei Kugelgruppen sowie einer Gasaustrittseinrichtung, -
4 ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Gurtaufroller mit zwei Kugelgruppen sowie einer Gasaustrittseinrichtung, -
5 ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Gurtaufroller mit zwei Kugelgruppen sowie einer Gasaustrittseinrichtung. - In den Figuren werden der Übersicht halber für identische oder vergleichbare Komponenten stets dieselben Bezugszeichen verwendet.
- In der
1 erkennt man – in einer vereinfachten schematischen Darstellung – Bestandteile eines mit einem Strafferantrieb ausgestatteten Gurtaufrollers10 , der eine Gurtspule20 zum Auf- und Abwickeln eines Sicherheitsgurtes30 umfasst. Außerdem weist der Gurtaufroller10 eine Antriebsvorrichtung40 auf, die beispielsweise durch ein Antriebsrad gebildet sein kann. Die Antriebsvorrichtung40 ist mit der Gurtspule20 sowie über eine Verbindungseinrichtung50 mit einem Gasgenerator60 verbunden. - In der
1 lässt sich darüber hinaus erkennen, dass die Verbindungseinrichtung50 ein Führungsrohr70 mit Schubgliedern in Form von Kugeln aufweist. Die Kugeln dienen dazu, nach einem Auslösen des Gasgenerators60 – angetrieben vom Gas des Gasgenerators – die Antriebsvorrichtung40 in eine Drehung zu versetzen und dadurch den Sicherheitsgurt30 zu straffen; sobald nämlich der Gasgenerator60 ausgelöst wird, werden die Kugeln durch den Gasdruck des Gasgenerators60 durch das Führungsrohr70 in Richtung Antriebsvorrichtung40 gedrückt, wodurch diese nachfolgend angetrieben wird. - Die vom Gasgenerator
60 aus gesehen ersten drei Kugeln sind in der1 mit den Bezugszeichen80a ,80b und80c gekennzeichnet. Die vom Gasgenerator60 aus gesehen letzten zwei Kugeln, die damit der Antriebsvorrichtung40 am nächsten liegen, sind mit den Bezugszeichen82a und82b bezeichnet. Die dazwischen liegenden beiden mittleren Kugeln tragen die Bezugszeichen81a und81b . - Die ersten drei Kugeln
80a –80c weisen dieselbe Masse auf und bilden eine erste Kugelgruppe K1. In entsprechender Weise bilden die beiden mittleren Kugeln81a und81b eine Kugelgruppe K2, nachfolgend zweite Kugelgruppe genannt, weil die beiden Kugeln81a und81b ebenfalls untereinander gleich schwer sind bzw. dieselbe Masse aufweisen. Eine dritte Kugelgruppe K3 wird durch die beiden Kugeln82a und82b gebildet, die ebenfalls untereinander gleich schwer sind. - Die Anordnung der drei Kugelgruppen K1, K2 und K3 ist vorzugsweise derart gewählt, dass die erste Kugelgruppe, die dem Gasgenerator
60 am nächsten ist, die schwersten Kugeln aufweist; die dritte Kugelgruppe, die der Antriebsvorrichtung40 am nächsten liegt, enthält vorzugsweise die leichtesten Kugeln. Bezüglich der Kugelmassen m gilt in diesem Falle also: wobei m(m(80a) = m(80b) = m(80c) > m(81a) = m(81b) > m(82a) = m(82b) 80a ) die Masse der Kugel80a , m(80b ) die Masse der Kugel80b , m(80c ) die Masse der Kugel80c , usw. bezeichnet. - Die ersten drei Kugeln
80a bis80c bestehen beispielsweise aus Stahl, die beiden mittleren Kugeln81a und81b aus Aluminium und die beiden letzten Kugeln82a und82b (vom Gasgenerator aus gesehen) aus Kunststoff. - Bei dem Gurtaufroller gemäß der
1 befinden sich also sieben Kugeln in dem Führungsrohr70 , jedoch ist dies nur beispielhaft zu verstehen: Es können sich in dem Führungsrohr auch mehr oder weniger Kugeln befinden, beispielsweise zehn bis zwanzig Kugeln. - Zwischen dem Gasgenerator
60 und der ersten Kugel80a kann sich ein Antriebskolben90 befinden, jedoch ist dies nicht zwingend; denn das Gas des Gasgenerators könnte auch unmittelbar auf die erste Kugel80a einwirken. - Zur Abdichtung des Führungsrohrs
70 können darüber hinaus Dichtringe, beispielsweise in Form von O-Ringen, vorgesehen werden. In der1 sind beispielhaft drei O-Ringe100a ,100b und100c gezeigt. Die Dichtringe dienen zum Abdichten des Führungsrohres70 und verhindern, dass das Gas des Gasgenerators zwischen der Rohrwand des Führungsrohres und der Außenwand der Kugeln vorbeiströmen kann. Dichtringe wie gezeigt können zwar aus dem genannten Grund vorteilhaft sein, jedoch sind diese für die Funktion der Anordnung gemäß1 nicht zwingend erforderlich. - In der
2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller10 gezeigt. Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel gibt es jedoch nicht drei Gruppen von jeweils gleich schweren Kugeln, sondern nur zwei Gruppen K1 und K2. Zu der ersten Gruppe K1 mit gleich schweren Kugeln gehören die Kugeln80a ,80b und80c . Zu der zweiten Gruppe K2 gehören die demgegenüber leichteren Kugeln81a ,81b ,81c und81d . - Bezüglich der Kugelmassen m gilt also:
wobei m(m(80a) = m(80b) = m(80c) > m(81a) = m(81b) = m(81c) = m(81d) 80a ) die Masse der Kugel80a , m(80b ) die Masse der Kugel80b , m(80c ) die Masse der Kugel80c , usw. bezeichnet. - Die Anordnung der zwei Kugelgruppen K1 und K2 ist vorzugsweise derart gewählt, dass die erste Kugelgruppe K1 dem Gasgenerator am nächsten ist; die Gruppe K2 mit den leichteren Kugeln liegt näher an der Antriebsvorrichtung
40 . - Die ersten drei Kugeln
80a bis80c bestehen beispielsweise aus Stahl, die übrigen vier Kugeln81a bis81d beispielsweise aus Aluminium. - Bei dem Gurtaufroller gemäß der
2 befinden sich also sieben Kugeln in dem Führungsrohr70 , jedoch ist dies nur beispielhaft zu verstehen: Es können sich in dem Führungsrohr auch mehr oder weniger Kugeln befinden, beispielsweise zehn bis zwanzig Kugeln. Bevorzugt sind beispielsweise 16 bis 18 Kugeln vorhanden, und zwar vorzugsweise 8 schwere und 8 leichte oder 9 schwere und 7 leichte bzw. 9 schwere und 9 leichte. - In der
3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller10 gezeigt. Dieses dritte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß1 . Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist in dem Führungsrohr70 zusätzlich eine Gasaustrittseinrichtung150 vorgesehen. Die Gasaustrittseinrichtung150 kann beispielsweise durch eine Druckablassöffnung oder eine Druckablassbohrung gebildet sein. - In der
3 lässt sich erkennen, dass die Anordnung der Kugeln relativ zu der Lage der Gasaustrittseinrichtung150 nicht zufällig ist, sondern gezielt darauf abgestimmt ist. So sieht man, dass die erste Kugelgruppe K1 mit den schweren Kugeln80a ,80b und80c in Gasströmungsrichtung vom Gasgenerator60 aus gesehen vor der Gasaustrittseinrichtung150 liegt und alle übrigen Kugelgruppen K2 und K3 mit leichteren Kugeln dahinter. - Bezüglich der Kugelmassen m gilt wieder:
m(80a) = m(80b) = m(80c) > m(81a) = m(81b) > m(82a) = m(82b) - Bei dem Gurtaufroller gemäß der
3 befinden sich also sieben Kugeln in dem Führungsrohr70 , jedoch ist dies nur beispielhaft zu verstehen: Es können sich in dem Führungsrohr auch mehr oder weniger Kugeln befinden, beispielsweise zehn bis zwanzig Kugeln. Bevorzugt befinden sich vor der Gasaustrittseinrichtung150 zumindest 8 Kugeln, vorzugsweise zumindest 8 schwere Kugeln. - In der
4 ist ein viertes Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller10 gezeigt. Dieses vierte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß1 . Im Unterschied zu dem zweiten Ausführungsbeispiel ist in dem Führungsrohr70 zusätzlich eine Gasaustrittseinrichtung150 vorgesehen, wie sie bereits im Zusammenhang mit der3 erläutert worden ist. Die Gasaustrittseinrichtung150 kann beispielsweise durch eine Druckablassöffnung oder eine Druckablassbohrung gebildet sein. - In der
4 lässt sich erkennen, dass die erste Kugelgruppe K1 mit den schweren Kugeln80a ,80b und80c in Gasströmungsrichtung – vom Gasgenerator60 aus gesehen – vor der Gasaustrittseinrichtung150 liegt und alle übrigen leichteren Kugeln81a bis81d der Kugelgruppe K2 dahinter. - Bezüglich der Kugelmassen m gilt wieder:
m(80a) = m(80b) = m(80c) > m(81a) = m(81b) = m(81c) = m(81d) - Bei dem Gurtaufroller gemäß der
4 befinden sich also sieben Kugeln in dem Führungsrohr70 , jedoch ist dies nur beispielhaft zu verstehen: Es können sich in dem Führungsrohr auch mehr oder weniger Kugeln befinden, beispielsweise zehn bis zwanzig Kugeln. Bevorzugt sind beispielsweise 16 bis 18 Kugeln vorhanden, und zwar vorzugsweise 8 schwere und 8 leichte oder 9 schwere und 7 leichte bzw. 9 schwere und 9 leichte. Besonders bevorzugt befinden sich vor der Gasaustrittseinrichtung150 zumindest 8 Kugeln, vorzugsweise zumindest 8 schwere Kugeln. - In der
5 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel für einen Gurtaufroller10 gezeigt. Dieses fünfte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem vierten Ausführungsbeispiel gemäß4 . Im Unterschied zu dem vierten Ausführungsbeispiel ist die Masseverteilung der Kugeln in dem Führungsrohr70 anders gewählt. So lässt sich in der5 erkennen, dass die erste Kugelgruppe K1 mit den vier schweren Kugeln80a ,80b ,80c und80d in Gasströmungsrichtung – vom Gasgenerator60 aus gesehen – nur abschnittsweise, jedoch überwiegend – vor der Gasaustrittseinrichtung150 liegt und alle drei übrigen leichteren Kugeln81a bis81c der Kugelgruppe K2 dahinter. - Bezüglich der Kugelmassen m gilt:
m(80a) = m(80b) = m(80c) = m(80d) > m(81a) = m(81b) = m(81c) - Bei dem Gurtaufroller gemäß der
5 befinden sich also sieben Kugeln in dem Führungsrohr70 , jedoch ist dies nur beispielhaft zu verstehen: Es können sich in dem Führungsrohr auch mehr oder weniger Kugeln befinden, beispielsweise zehn bis zwanzig Kugeln. Bevorzugt sind beispielsweise 16 bis 18 Kugeln vorhanden, und zwar vorzugsweise 8 schwere und 8 leichte oder 9 schwere und 7 leichte bzw. 9 schwere und 9 leichte. Besonders bevorzugt befinden sich vor der Gasaustrittseinrichtung150 zumindest 8 Kugeln, vorzugsweise zumindest 8 schwere Kugeln. - Bezugszeichenliste
-
- 10
- Gurtaufroller
- 20
- Gurtspule
- 30
- Sicherheitsgurt
- 40
- Antriebsvorrichtung
- 50
- Verbindungseinrichtung
- 60
- Gasgenerator
- 70
- Führungsrohr
- 80, 81, 82
- Kugeln
- 90
- Antriebskolben
- 100
- O-Ring
- 150
- Gasaustrittseinrichtung
- m
- Kugelmasse
Claims (7)
- Gurtaufroller (
10 ) für einen Sicherheitsgurt (30 ) mit einer Gurtspule (20 ) zum Auf- und Abwickeln des Sicherheitsgurts (30 ) und einem Strafferantrieb, der umfasst: – einen Gasgenerator (60 ), – eine mit der Gurtspule (20 ) in Verbindung stehende Antriebsvorrichtung (40 ) und – eine Verbindungseinrichtung (50 ), die den Gasgenerator (60 ) und die Antriebsvorrichtung (40 ) verbindet, – wobei die Verbindungseinrichtung (50 ) ein Führungsrohr (70 ) und mehrere in dem Führungsrohr befindliche Schubkörper (80a ,80b ,80c ,81a ,81b ,81c ,81d ,82a ,82b ) aufweist, die nach einem Auslösen des Gasgenerators (60 ) beschleunigt werden und die Antriebsvorrichtung (40 ) zum Aufwickeln des Sicherheitsgurtes (30 ) mittelbar oder unmittelbar antreiben, und – wobei sich mindestens ein schwerer Schubkörper – entlang der Führungsrohrlängsrichtung und in Richtung Antriebsvorrichtung (40 ) gesehen – vor mindestens einen demgegenüber leichten Schubkörper befindet, dadurch gekennzeichnet, dass – die Schubkörper in Gruppen (K1, K2, K3) mit gleich schweren Schubkörpern, wobei jede Gruppe (K1, K2, K3) mindestens zwei Schubkörper umfasst, und die Gruppen (K1, K2, K3) untereinander nach Gewicht ihrer Schubkörper angeordnet sind, – wobei Gruppen mit schwereren Schubkörpern jeweils vor Gruppen mit demgegenüber leichteren Schubkörpern angeordnet sind und – wobei eine Gasaustrittseinrichtung (150 ) derart in dem Führungsrohr (70 ) angeordnet ist, dass – vor dem Zünden des Gasgenerators (60 ) – zumindest ein Gruppenabschnitt der Gruppe (K1) mit den schwersten Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) – entlang der Führungsrohrlängsrichtung und in Richtung Antriebsvorrichtung (40 ) gesehen – vor der Gasaustrittseinrichtung (150 ) befindlich ist. - Gurtaufroller (
10 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass – die Gasaustrittseinrichtung (150 ) eine Gasablassöffnung oder ein Gasventil umfasst, durch die bzw. durch das Gas des Gasgenerators (60 ) austreten kann, nachdem der letzte Schubkörper diese passiert hat. - Gurtaufroller (
10 ) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – die Gasaustrittseinrichtung (150 ) das Führungsrohr (70 ) in einen – entlang der Führungsrohrlängsrichtung und in Richtung Antriebsvorrichtung (40 ) gesehen – vorderen Abschnitt und einen hinteren Abschnitt unterteilt und – zumindest ein Gruppenabschnitt der Gruppe (K1) mit den schwersten Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) in dem vorderen Abschnitt angeordnet ist. - Gurtaufroller (
10 ) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest die Hälfte der Gruppe (K1) mit den schwersten Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) vor der Gasaustrittseinrichtung (150 ) befindet. - Gurtaufroller (
10 ) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gruppe (K1) mit den schwersten Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) komplett vor der Gasaustrittseinrichtung (150 ) befindet. - Gurtaufroller (
10 ) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – in dem Führungsrohr (70 ) zwei Gruppen (K1, K2) mit Schubkörpern (80a ,80b ,80c ;81a ,81b ,81c ,81d ) angeordnet sind, nämlich eine Gruppe (K1) mit schweren Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) und eine Gruppe (K2) mit demgegenüber leichten Schubkörpern (81a ,81b ,81c ,81d ), – wobei die Gruppe (K1) mit den schweren Schubkörpern (80a ,80b ,80c ) vor der Gruppe (K2) mit den leichten Schubkörpern (81a ,81b ,81c ,81d ) angeordnet ist. - Gurtaufroller (
10 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaustrittseinrichtung (150 ) die beiden Gruppen (K1, K2) trennt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810029503 DE102008029503B4 (de) | 2008-06-19 | 2008-06-19 | Gurtaufroller mit Strafferantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810029503 DE102008029503B4 (de) | 2008-06-19 | 2008-06-19 | Gurtaufroller mit Strafferantrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008029503A1 DE102008029503A1 (de) | 2010-04-29 |
| DE102008029503B4 true DE102008029503B4 (de) | 2015-05-13 |
Family
ID=42054793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200810029503 Expired - Fee Related DE102008029503B4 (de) | 2008-06-19 | 2008-06-19 | Gurtaufroller mit Strafferantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008029503B4 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP6301883B2 (ja) * | 2015-08-24 | 2018-03-28 | オートリブ ディベロップメント エービー | シートベルトリトラクタ |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19909938C1 (de) * | 1999-03-06 | 2000-08-10 | Autoliv Dev | Rotationsstraffer mit Massekörperantrieb |
| DE10008824A1 (de) * | 1999-02-26 | 2000-09-14 | Takata Corp | Straffer |
| US6532739B2 (en) * | 1999-08-25 | 2003-03-18 | Takata Corporation | Pretensioner |
| DE102004057095B3 (de) * | 2004-11-26 | 2006-01-19 | Autoliv Development Ab | Gurtstraffer |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP4666445B2 (ja) | 2001-08-09 | 2011-04-06 | タカタ株式会社 | プリテンショナおよびこれを備えるシートベルトリトラクタ |
-
2008
- 2008-06-19 DE DE200810029503 patent/DE102008029503B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10008824A1 (de) * | 1999-02-26 | 2000-09-14 | Takata Corp | Straffer |
| DE19909938C1 (de) * | 1999-03-06 | 2000-08-10 | Autoliv Dev | Rotationsstraffer mit Massekörperantrieb |
| US6532739B2 (en) * | 1999-08-25 | 2003-03-18 | Takata Corporation | Pretensioner |
| DE102004057095B3 (de) * | 2004-11-26 | 2006-01-19 | Autoliv Development Ab | Gurtstraffer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102008029503A1 (de) | 2010-04-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112011103791B4 (de) | Gurtstraffer für Gurtaufroller mit Kraftbegrenzungsvorrichtung und Verfahren zum Straffen eines Sicherheitsgurts und anschließender Kraftbegrenzung | |
| EP2222518B1 (de) | Gurtaufroller mit strafferantrieb | |
| DE19938937A1 (de) | Karosserieaufbau eines Kraftfahrzeugs mit kontrollierter Reaktionslast | |
| DE102005049553B4 (de) | Gassackmodul und Verfahren zum Rückhalten eines Fahrzeuginsassen mit einem solchen Gassackmodul | |
| EP1072485A2 (de) | Sicherheitsgurtsystem | |
| EP0148747B1 (de) | Sicherheitsgurtsystem | |
| DE10119199B4 (de) | Gurtstraffer | |
| DE102008029503B4 (de) | Gurtaufroller mit Strafferantrieb | |
| DE102008004969B4 (de) | Gurtaufroller mit Strafferantrieb | |
| DE2946717A1 (de) | Vorrichtung zum spannen eines gurts | |
| DE2409943A1 (de) | Sitz fuer ein kraftfahrzeug | |
| DE102012214936B4 (de) | Pyrotechnische Straffvorrichtung für einen Sicherheitsgurt einer Sicherheitsgurteinrichtung mit einer Kraftbegrenzungseinrichtung | |
| DE102011100362A1 (de) | Gurtstraffer | |
| DE10239437B4 (de) | Sicherheitsgurtsystem | |
| DE602004008238T2 (de) | Sicherheitsvorrichtung | |
| DE102022201664B4 (de) | Kraftbegrenzer für einen Sicherheitsgurt | |
| DE102019203110A1 (de) | Endbeschlagstraffer für eine Sicherheitsgurtanordnung eines Fahrzeugs | |
| DE102004045864A1 (de) | Gurtstraffer für ein Fahrzeug-Sicherheitsgurt-System | |
| DE1921845U (de) | Flugzeugschleudersitz. | |
| DE20105264U1 (de) | Pyrotechnischer Gurtstraffer-Antrieb | |
| DE102004002427A1 (de) | Gurtstraffer für einen Sicherheitsgurtaufroller | |
| DE102007043863A1 (de) | Gurtaufroller | |
| DE102007051572A1 (de) | Sicherheitsgurtsystem | |
| DE19544783A1 (de) | Sicherheitsgurtaufroller | |
| DE102010026113B4 (de) | Pyrotechnischer Gurtstraffer für ein Sicherheitsgurtsystem mit einer Kraftbegrenzungseinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: UWE FISCHER, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: TAKATA AKTIENGESELLSCHAFT, DE Free format text: FORMER OWNER: TAKATA-PETRI AG, 63743 ASCHAFFENBURG, DE Effective date: 20120904 Owner name: JOYSON SAFETY SYSTEMS GERMANY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: TAKATA-PETRI AG, 63743 ASCHAFFENBURG, DE Effective date: 20120904 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: FISCHER, UWE, DIPL.-ING. DR.-ING., DE Effective date: 20120904 Representative=s name: UWE FISCHER, DE Effective date: 20120904 |
|
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: JOYSON SAFETY SYSTEMS GERMANY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: TAKATA AKTIENGESELLSCHAFT, 63743 ASCHAFFENBURG, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: FISCHER, UWE, DIPL.-ING. DR.-ING., DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |