DE102008029395A1 - Treibkäfiggeschoss - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Treibkäfiggeschoss (1; 1') mit einem unterkalibrigen Geschosskörper (2; 2'; 2") und einem Treibkäfig (4; 4'), der ein heckseitig auf den Geschosskörper (2; 2'; 2") wirkendes Treibelement (5) sowie einen sich vorderseitig an das Treibelement (5) anschließenden, segmentierten und im Wesentlichen zylinderförmigen Führungskäfig (7; 7'; 7") aus Metall umfasst, wobei der Führungskäfig (7; 7'; 7") eine sich in axialer Richtung erstreckende zentrale Ausnehmung (17; 17') aufweist, durch welche der Geschosskörper (2; 2'; 2") hindurchgeführt ist. Um zu erreichen, dass das Treibkäfiggeschoss (1; 1') relativ kostengünstig herstellbar ist, ein geringes Gewicht aufweist und bei dem nach Schussabgabe ein gutes Ablösen des Treibkäfigs (4; 4') von dem Geschosskörper (2; 2'; 2") sichergestellt ist, schlägt die Erfindung vor, als Führungskäfig (7; 7'; 7") einen Hohlzylinder zu verwenden, an dessen Innenwand (103) sich bevorzugt mehrere voneinander beabstandete, sich sowohl in Richtung der Längsachse (100) des Treibkäfigs (4; 4') als auch in Richtung des Geschosskörpers (2; 2'; 2") erstreckende radiale Querrippen (104) angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Treibkäfiggeschoss mit einem unterkalibrigen Geschosskörper und einem Treibkäfig, der ein heckseitig auf den Geschosskörper wirkendes Treibelement sowie einen sich vorderseitig an das Treibelement anschließenden, segmentierten und im wesentlichen zylinderförmigen Führungskäfig aus Metall umfasst, wobei der Führungskäfig eine sich in axialer Richtung erstreckende zentrale Ausnehmung aufweist, durch welche der Geschosskörper hindurchgeführt ist.
- Ein derartiges Treibkäfiggeschoss ist beispielsweise aus der
DE 43 30 417 C2 bekannt. Es umfasst einen aus zwei Segmenten bestehenden, im Wesentlichen hohlzylindrischen Führungskäfig aus Aluminium, der einstückig mit einer vorderen Stützwand verbunden ist. - Nachteilig bei diesem bekannten Treibkäfig ist unter anderem, dass die Herstellung des Führungskäfigs relativ kostenaufwendig ist.
- Insbesondere faserverstärkte Kunststoffe bilden eine unbekannte Größe hinsichtlich seiner Materialeigenschaften im Temperaturbereich von –46°C bis ±71°C und hinsichtlich der enormen Belastungsgeschwindigkeiten, die beim Beschuss auf die Kunststoffe einwirken.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Treibkäfiggeschoss der eingangs erwähnten Art anzugeben, welches relativ kostengünstig herstellbar ist, ein geringes Gewicht aufweist und ein gutes Ablösen des Treibkäfigs sicherstellt, sobald das Treibkäfiggeschoss nach Schussabgabe ein entsprechendes Waffenrohr verlassen hat.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
- Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, dass der Führungskäfig aus einem Hohlzylinder besteht, an dessen Innenwand bevorzugt mehrere voneinander beabstandete, sich sowohl in Richtung der Längsachse des Treibkäfigs als auch in Richtung des Geschosskörpers erstreckende radiale Querrippen angeordnet sein können. Alternativ kann der Hohlzylinder ein aufgeschnittenes Rohr (oder 2 Halbrohre) sein, durch welche die Funktion des Führungskäfigs übernommen werden kann.
- Die Querrippen versteifen das Gebilde im Öffnungsfall und stützen die Führungsscheibe im Beschleunigungsfall auf kleinerem Durchmesser. Sie können in mindestens einem vorgegebenen Abstand von der Innenwand des Hohlzylinders durch Zwischenwände geschlossen sein, so dass sich mehrere, die zentrale Ausnehmung umschließende und sich in Richtung der Längsachse des Treibkäfigs erstreckende Hohlräume ergeben. Vorzugsweise können die dem Geschosskörper benachbarten Zwischenwände die geschosskörperseitigen Enden der Querrippen miteinander verbinden.
- Insbesondere bei Verwendung von Leichtmetall (beispielsweise einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung) ist ein derartiger Führungskäfig besonders kostengünstig herstellbar, wenn es sich um ein durch Strangpressen erzeugtes Profilteil handelt, welches anschließend nachbearbeitet (das Profil wird beispielsweise ausgedreht) und in axialer Richtung segmentiert oder auch geteilt wird. Außerdem weist der Führungskäfig trotz seines geringen Gewichtes aufgrund der Hohlräume eine für den Abschuss des entsprechenden Treibkäfiggeschosses ausreichende Stabilität und Steifigkeit auf.
- Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Führungskäfig vier, vorzugsweise acht, gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnete, kammerförmige Hohlräume enthält, wobei die Funktion des Führungskäfigs auch bei einem (zwei) halbrunden Hohlraum (Hohlräumen), auch ohne Querrippen, gewährleistet ist.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt die zentrale Ausnehmung entlang der Längsachse des Treibkäfigs einen im Wesentlichen konstanten Innendurchmesser, der dem maximalen Außendurchmesser des Geschosskörpers, d. h. des Leitwerkes bei einem leitwerkstabilisierten Geschoss, entspricht. Dabei erfolgt die vordere Abstützung des Treibkäfigs an dem Geschosskörper mittels einer an dem Führungskäfig vorderseitig verbundenen, sich radial einwärts erstreckenden segmentierten Stützwand aus Metall, vorzugsweise ebenfalls einer Leichtmetall-Legierung.
- Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die zentrale Aus nehmung entlang der Längsachse des Treibkäfigs einen zur Vorderseite des Führungskäfigs verjüngenden Verlauf besitzt, derart, dass der Innendurchmesser der zentralen Ausnehmung im heckseitigen Bereich des Führungskäfigs dem maximalen Außendurchmesser des Geschosskörpers entspricht und dass der Führungskäfig den Geschosskörper vorderseitig formschlüssig umschließt.
- Bei einer derartigen Ausführungsform kann eine separate Stützwand entfallen. Vielmehr kann die Stirnfläche des Führungskäfigs selbst die Funktion der Stützwand übernehmen.
- Zur vorderseitigen Abstützung des Treibkäfigs in einem Waffenrohr kann im vorderen Bereich des Führungskäfigs ein umlaufender, radial nach außen gerichteter Führungsvorsprung vorgesehen werden.
- Um die Segmente des Führungskäfigs vorderseitig zusammenzuhalten, kann zusätzlich zur Verwendung eines umfangseitig um die Segmente gelegten Haltebandes der Führungskäfig vorderseitig einen axialen Vorsprung aufweisen, der von einem ringförmigen Gummikörper umschlossen wird, welcher in eine Nut des axialen Vorsprunges und in eine Nut des Geschosskörpers eingreift.
- Der Grundgedanke hierbei ist also, die Funktionszerlegung des bisherigen Führungskäfigs in mehrere Teile,
- – die vordere Führung des Flugkörpers,
- – die axiale Positionierung dieser Führung,
- – die nach dem Abschuss wieder lösbare Anbindung an die Pusherplatte und axiale Klemmung des Flugkörpers und
- – eine störungsfreie Ablösung für den Flugkörper
- Realisiert werden kann dies in einer ersten Variante mittels zweier Scheiben (vorzugsweise Aluminium) als vordere Führung, zweier Halbprofile (vorzugsweise Aluminium) zur axialen Positionierung und der zwei DB-Halbschalen für die lösbare Anbindung an die Pusherplatte. Diese drei Halbbauteile werden beispielsweise mittels einem 2-Komponentenkleber verklebt. Über die untere Kante der DB-Halbschalen und mit Hilfe der Klemmelemente wird der Flugkörper dann axial auf der Pusherplatte verklemmt. Die zwei Halbschalen-Baugruppen werden ihrerseits vorne mittels des Kunststoff- Haltebandes und hinten über das Dichtungsband zusammengehalten.
- Eine andere Möglichkeit bietet sich durch das Strangpressprofil an. Die dabei hergestellten Halbschalen werden ihrerseits beispielsweise angeschweißt oder alternativ verklebt etc., wodurch die DB-Halbschalen entfallen können. Die Schweißungen etc. werden spätestens beim verlassen des Rohres gebrochen.
- Um die Klemmung des Flugkörpers zu unterstützen, kann vorne über die beiden Halteschalen ein Gummikörper eingebunden werden, der beispielsweise in eine Nut der Profile und eine Nut des Flugkörpers eingreift. Der Gummikörper kann aber alternativ auch anstelle des Haltebandes der anderen Variante in die Führungshalbschalen eingearbeitet werden.
- Ein mit dieser Lösung einhergehender Vorteil ist, dass der Führungskäfig kostengünstig wird. Des Weiteren liefert er eine sehr gute Funktion bei geringen Mengen an Kunststoffen nach dem Beschuss beispielsweise im Gelände. Der Führungskäfig ist Temperatur- und Belastungsstabil und weist ein geringes Gewicht auf.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
-
1 die perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Treibkäfiggeschosses; -
2 einen Längsschnitt durch das in1 dargestellte Treibkäfiggeschoss entlang der dort mit II-II bezeichneten Schnittlinie; -
3 und4 zwei Querschnitte durch das Treibkäfiggeschoss entlang der in2 mit III-III und IV-IV bezeichneten Schnittlinien; -
5 die perspektivische Ansicht eines zur Herstellung eines Führungskäfigs verwendeten Strangpreßprofiles vor dem Segmentieren; -
6 die perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Treibkäfiggeschosses; -
7 einen Längsschnitt durch das in6 dargestellte Treibkäfiggeschoss entlang der dort mit VII-VII bezeichneten Schnittlinie; -
8 –10 drei Querschnitte durch das Treibkäfiggeschoss entlang der in7 mit VIII-VIII, IX-IX und X-X bezeichneten Schnittlinien; -
11 eine vergrößerte Ansicht des in7 mit XI bezeichneten Bereiches; -
12 die perspektivische Ansicht eines zur Herstellung eines Führungskäfigs für das zweite Ausführungsbeispiel verwendeten Strangpreßprofiles; -
13 und14 sowohl ein Längs- als auch ein Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Treibkäfiggeschosses. - In den
1 und2 ist mit1 ein Treibkäfiggeschoss bezeichnet, das einen unterkalibrigen Geschosskörper2 mit Kegelleitwerk3 und einen Treibkäfig4 umfasst. - Der Treibkäfig
4 besteht im wesentlichen aus einem heckseitig auf den Geschosskörper2 wirkenden mehrteiligen Treibelement5 (2 ), mit dem der Geschosskörper2 heckseitig über eine Klemmverbindung6 verbunden ist, einem sich vorderseitig an das Treibelement5 anschließenden zylinderförmigen Führungskäfig7 und einer im vorderen Bereich des Führungskäfigs7 angeordneten, sich radial einwärts erstreckenden und den Geschosskörper2 haltenden Stützwand8 mit Luftdurchtrittsöffnungen102 . - Der Führungskäfig
7 setzt sich aus zwei, jeweils aus einer Aluminiumlegierung bestehenden, halbschalenförmigen Segmenten9 ,10 zusammen. Hingegen besteht die Stützwand8 aus zwei Halbscheiben11 ,12 , die ebenfalls aus einer Aluminiumlegierung bestehen können. Die Befestigung dieser Halbscheiben11 ,12 an den Segmenten9 ,10 des Führungskäfigs7 erfolgt beispielsweise mittels einer Klebeverbindung. Gleiches gilt auch für die heckseitige Befestigung zweier sich an die Segmente9 ,10 des Führungskäfigs7 anschließenden Segmente13 ,14 (4 ) des mehrteiligen Treibelementes5 . - Die aus den Segmenten
9 ,11 und13 bzw.10 ,12 und14 bestehenden 2 Baugruppen des Treibkäfigs4 werden vorderseitig mittels eines Kunststoff-Haltebandes15 und heckseitig über ein Dichtungsband16 zusammengehalten. - Bei dem Führungskäfig
7 handelt es sich um ein durch Strangpressen hergestelltes Hohlprofil (5 ), welches eine sich in axialer Richtung erstreckende zentrale Ausnehmung17 , durch welche der Geschosskörper2 hindurchführbar ist, sowie acht die zentrale Ausnehmung umfangseitig umschließende und sich in Richtung der Längsachse100 des Treibkäfigs4 erstreckende kammerförmige Hohlräume18 enthält. Die kammerförmigen Hohlräume18 sind vorderseitig offen und durch die Elemente13 und14 heckseitig geschlossen und werden jeweils durch die Innenwand103 des Führungskäfigs7 , zwei benachbarte, sich sowohl in Richtung der Längsachse100 des Treibkäfigs4 als auch in Richtung des Geschosskörpers2 erstreckenden Querrippen104 sowie durch Zwischenwände105 begrenzt, welche die geschosskörperseitigen Enden der Querrippen104 miteinander verbinden. - Die zentrale Ausnehmung
17 besitzt entlang der Längsachse100 des Treibkäfigs4 einen im Wesentlichen konstanten Innendurchmesser, der dem maximalen Außendurchmesser des Kegelleitwerkes3 des Geschosskörpers entspricht, so dass der Geschosskörper2 vorderseitig nicht durch den Führungskäfig7 , sondern lediglich durch die Stützwand8 gehalten wird. - Zur Herstellung des Führungskäfigs
7 wird vorzugsweise zunächst ein zylinderförmiges Rohrprofilteil mit der zentralen Ausnehmung17 und den kammerförmigen Hohlräumen18 durch Strangpressen hergestellt. Dieses Rohrprofilteil (5 ) wird dann nachbearbeitet und in zwei sich in Richtung der Längsachse100 erstreckende Segmente9 ,10 geteilt (segmentiert), wobei die Lage der Trennlinie in5 durch das Bezugszeichen101 angedeutet ist. Sofern erforderlich, können anschließend auch die beiden Segmente9 ,10 noch einmal nachbearbeitet werden. - Selbstverständlich kann der Führungskäfig
7 beispielsweise auch durch Drehen und Drahterodieren hergestellt werden, was in der Regel aber zu einer kostenaufwendigeren Herstellung führt als die Verwendung von Strangpreßprofilen. - Die
6 –12 geben ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Treibkäfiggeschosses1' wieder. Dabei weist die zentrale Ausnehmung17' entlang der Längsachse100 des Treibkäfigs4' zur Hindurchführung des Geschosskörpers2' einen sich zur Vorderseite des Führungskäfigs7' verjüngenden Verlauf auf (7 ), derart, dass der Innendurchmesser der zentralen Ausnehmung17' im heckseitigen Bereich des Führungskäfigs7' dem maximalen Außendurchmesser des Geschosskörpers2' (und damit des Kegelleitwerkes) entspricht und dass der Führungskäfig7' den Geschosskörper2' vorderseitig formschlüssig umschließt, so dass eine separate Stützwand in diesem Fall entfällt. - Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird zur Herstellung des Führungskäfigs
7' vorzugsweise ein als Hohlprofil ausgebildetes Strangpreßprofil (12 ) verwendet. Dieses kann anschließend entsprechend dem vorgegebenen Verlauf der zentralen Ausnehmung17' ausgedreht und dann in axialer Richtung segmentiert werden. - Zur vorderseitigen Abstützung des Treibkäfigs
4' an der Innenwand eines entsprechenden Waffenrohres besitzt der Führungskäfig7' an seinem vorderen Endbereich einen umlaufenden, radial nach außen gerichteten Führungsvorsprung20 . Außerdem umfasst der Führungskäfig7' vorderseitig einen axialen Vorsprung21 (11 ), der von einem ringförmigen Körper aus einem elastischen Material (vorzugsweise aus Gummi)22 umschlossen ist, welcher in eine Nut23 des axialen Vorsprunges21 und in eine Nut24 des Geschosskörpers2' eingreift und somit die Segmente9' ,10' des Führungskäfigs7' vorderseitig zusammenhält. - Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise im Falle des ersten Ausführungsbeispieles auch die Stützwand vorderseitig einen axialen Vorsprung aufweisen, der von einem ringförmigen Gummikörper umschlossen wird, welcher in eine Nut des axialen Vorsprunges und in eine Nut des Geschosskörpers eingreift.
- Außerdem müssen die benachbarten Segmente der Funktionsteile des Treibkäfigs (Treibelement, Führungskäfig, Stützwand) nicht zwingend mittels Klebeverbindungen miteinander verbunden sein, sondern es können auch andere Fügeverfahren (beispielsweise zur Herstellung von Löt- oder Schweißverbindungen) eingesetzt werden, sofern sichergestellt ist, dass diese Verbindungen beim Abschuss des jeweiligen Treibkäfiggeschosses durch die auf die Funktionsteile wirkenden Kräfte gelöst werden.
- Ferner können auch die Zwischenwände
105 , welche bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen die Querrippen104 miteinander verbinden, entfallen. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in den13 und14 dargestellt. - Dabei sind der Geschosskörper mit dem Bezugszeichen
2'' , der Führungskäfig mit dem Bezugszeichen7'' und die Stützwand mit dem Bezugszeichen8 versehen. Wie insbesondere14 zu entnehmen ist, sind die Querrippen104 wiederum mit der Innenwand103 des Führungskäfigs7'' einstückig verbunden und führen zu seiner Versteifung. -
- 1; 1'
- Treibkäfiggeschosse
- 2; 2'; 2''
- Geschosskörper
- 3
- Kegelleitwerk
- 4; 4'
- Treibkäfige
- 5
- Treibelement
- 6
- Klemmverbindung
- 7; 7'; 7''
- Führungskäfige
- 8
- Stützwand
- 9, 10; 9', 10'
- Segmente (Führungskäfig)
- 11, 12
- Segmente (Stützwand), Halbscheiben
- 13, 14
- Segmente (Treibelement)
- 15
- Kunststoff-Halteband
- 16
- Dichtungsband
- 17; 17'
- zentrale Ausnehmungen
- 18; 18'
- Hohlräume
- 20
- Führungsvorsprung
- 21
- axialer Vorsprung
- 22
- Gummikörper, Körper
- 23, 24
- Nuten
- 100
- Längsachse
- 101
- Trennlinie
- 102
- Luftdurchtrittsöffnung
- 103
- Innenwand
- 104
- Querrippe
- 105
- Zwischenwand
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 4330417 C2 [0002]
Claims (15)
- Treibkäfiggeschoss mit einem unterkalibrigen Geschosskörper (
2 ;2' ;2'' ) und einem Treibkäfig (4 ;4' ), der ein heckseitig auf den Geschosskörper (2 ;2' ;2'' ) wirkendes Treibelement (5 ) sowie einen sich vorderseitig an das Treibelement (5 ) anschließenden, segmentierten und im wesentlichen zylinderförmigen Führungskäfig (7 ;7' ;7'' ) aus Metall umfasst, wobei der Führungskäfig (7 ;7' ;7'' ) eine sich in axialer Richtung erstreckende zentrale Ausnehmung (17 ;17' ) aufweist, durch welche der Geschosskörper (2 ;2' ;2'' ) hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Führungskäfig (7 ;7' ;7'' ) um einen Hohlzylinder handelt. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenwand (
103 ) des Führungskäfig (7 ,7' ,7'' ) bevorzugt mehrere voneinander beabstandete, sich sowohl in Richtung der Längsachse (100 ) des Treibkäfigs (4 ;4' ) als auch in Richtung des Geschosskörpers (2 ;2' ;2'' ) erstreckende radiale Querrippen (104 ) angeordnet sind. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querrippen (
104 ) in mindestens einem vorgegebenen Abstand von der Innenwand (103 ) des Führungskäfigs (7 ;7' ) durch Zwischenwände (105 ) geschlossen sind, so dass sich mehrere, die zentrale Ausnehmung (17 ;17' ) umschließende und sich in Richtung der Längsachse (100 ) des Treibkäfigs (4 ;4' ) erstreckende kammerförmige Hohlräume (18 ;18' ) ergeben. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Geschosskörper (
2 ;2' ) benachbarten Zwischenwände (105 ) die geschosskörperseitigen Enden der Querrippen (104 ) miteinander verbinden. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7 ;7' ) gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnete, kammerförmige Hohlräume (18 ) aufweist. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7 ;7' ) acht gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnete Hohlräume (18 ) aufweist. - Treibkäfiggeschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Ausnehmung (
17 ) entlang der Längsachse (100 ) des Treibkäfigs (4 ) einen im wesentlichen konstanten Innendurchmesser besitzt, der dem maximalen Außendurchmesser des Geschosskörpers (2 ) entspricht, und dass vorderseitig an dem Führungskäfig (7 ) eine sich radial einwärts erstreckende und den Geschosskörper (2 ) haltende und mit Luftdurchtrittsöffnungen versehene Stützwand (8 ) aus Metall lösbar angeordnet ist. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützwand (
8 ) vorderseitig einen axialen Vorsprung (21 ) aufweist, der von einem ringförmigen elastischen Körper (22 ) umschlossen wird, welcher in eine Nut (23 ) des axialen Vorsprunges (21 ) und in eine Nut (24 ) des Geschosskörpers (2 ) eingreift. - Treibkäfiggeschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Ausnehmung (
17' ) entlang der Längsachse (100 ) des Treibkäfigs (4' ) einen zur Vorderseite des Führungskäfigs (7' ) verjüngenden Verlauf aufweist, derart, dass der Innendurchmesser der zentralen Ausnehmung (17' ) im heckseitigen Bereich des Führungskäfigs (7' ) dem maximalen Außendurchmesser des Geschosskörpers (2' ) entspricht und dass der Führungskäfig (7' ) den Geschosskörper (2' ) vorderseitig formschlüssig umschließt. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7' ) zur vorderseitigen Abstützung in einem Waffenrohr im vorderen Bereich einen umlaufenden, radial nach außen gerichteten Führungsvorsprung (20 ) aufweist. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7' ) vorderseitig einen axialen Vorsprung (21 ) aufweist, der von einem ringförmigen Gummikörper (22 ) umschlossen wird, welcher in eine Nut (23 ) des axialen Vorsprunges (21 ) und in eine Nut (24 ) des Geschosskörpers (2' ) eingreift. - Treibkäfiggeschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7 ;7' ;7'' ) aus einer Aluminium- oder einer Magnesiumlegierung besteht. - Treibkäfiggeschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskäfig (
7 ;7' ;7'' ) aus zwei halbschalenförmig ausgebildeten Segmenten (9 ,10 ;9' ,10' ) besteht. - Treibkäfiggeschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Führungskäfig (
7 ;7' ;7'' ) um ein segmentiertes Strangpreßprofil handelt. - Treibkäfiggeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder durch ein aufgeschnittenes Rohr oder zwei Halbrohre ohne oder mit Querrippen gebildet wird.
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: RHEINMETALL WAFFE MUNITION GMBH, 29345 UNTERLU, DE |
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