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DE102008029343A1 - Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes - Google Patents

Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes Download PDF

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DE102008029343A1
DE102008029343A1 DE102008029343A DE102008029343A DE102008029343A1 DE 102008029343 A1 DE102008029343 A1 DE 102008029343A1 DE 102008029343 A DE102008029343 A DE 102008029343A DE 102008029343 A DE102008029343 A DE 102008029343A DE 102008029343 A1 DE102008029343 A1 DE 102008029343A1
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Withdrawn
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DE102008029343A
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English (en)
Inventor
Donald E. Mapleton Keith
David S. East Peoria Suckow
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Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Inc
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/04Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by dip members, e.g. dip-sticks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
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Abstract

Ein Strömungsmittelstandmessfühler zur genauen Messung und Ablesung eines Strömungsmittelstandes in einer Strömungsmittelstandzugangskammer, die eine oder mehrere Biegungen und innere, abgeschrägte Absatzbereiche aufweist, wobei der Strömungsmittelstandmessfühler eine längliche Klinge aufweist, welche einen oberen und einen unteren Bereich aufweist, wobei der obere und der untere Bereich des Strömungsmittelstandmessfühlers sich in einer konstant gewundenen Anordnung befinden, um während des Einführens des Strömungsmittelstandmessfühlers hinein in und heraus aus einer Strömungsmittelmessfühlerzugangskammer eine nicht abstreifende Bewegung zu erzeugen, einen flachen Messbereich einschließlich einem oberen Durchlass und einem unteren Durchlass, die in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung auf dem genannten Messbereich angeordnet sind, einen Handgriff, der zum kontrollierten Einführen und Entfernen des genannten Strömungsmittelstandmessfühlers an der Klinge befestigt ist, und eine kugelförmige Leitstruktur zur Überwindung von Schrägen, die am führenden Ende der genannten länglichen Klinge gegenüber dem Handgriff angebracht ist.

Description

  • Technischer Bereich
  • Die Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf einen Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes, und genauer auf einen Messfühler für das genaue Messen und Ablesen eines Strömungsmittelstandes in einer Zugriff auf den Strömungsmittelstand bietenden Kammer bzw. Zugangskammer, die eine oder mehrere Biegungen oder innen angeschrägte bzw. verjüngte Absatzbereiche aufweist.
  • Stand der Technik
  • Wie allgemein bekannt, benötigen Fahrzeuge und Maschinen Mittel zum Messen der Menge an Strömungsmittel in den Tanks ihres Systems. In so gut wie allen Geländemaschinen- und Geländefahrzeuganwendungen ist das einfachste und wahrscheinlich auch das bekannteste Messmittel der gewöhnliche Peilstab oder Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes. Im Allgemeinen ist eine längliche, Zugriff auf den Strömungsmittelstand bietende mit dem Inneren des Strömungsmittelvorratsbehälters in Verbindung stehende Kammer oder Rohr vorgesehen. Die Zugriff bietende Kammer bzw. Zugangskammer ist natürlich darauf eingerichtet, den Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes aufzunehmen und aufzubewahren, bis er zu Messzwecken entnommen wird.
  • Der typische Messfühler umfasst ein längliches, üblicherweise flaches, flexibles Bauteil, das sich durch die Kammer hindurch und in den Vorratsbehälter erstreckt. Das Ende des Messfühlers ist mit geeigneten Markierungen zur Messung des Strömungsmittelstandes versehen, sodass wenn der Messfühler aus der Zugriff bietenden Kammer entnommen wird, diejenige Menge ermittelt werden kann, um die das Strömungsmittel vom vollständig gefüllten Zustand abweicht.
  • In der Vergangenheit war die Zugriff bietende Kammer gerade oder wies höchstens eine vergleichsweise geringe, einfache Biegung auf. Gegenwärtige Entwürfe der letzten Jahre, insbesondere in Geländemaschinen, wurden aufgrund des begrenzten Bauraumes unter der Motorhaube oder innerhalb des Gehäusebereiches in steigendem Maße gekrümmter und gewundener. Aufgrund der Größe des Getriebe- oder des Motorraumes, der Größe des Getriebes oder des Motors selbst, und der großen Anzahl von Zubehörteilen, die diesen Baugruppen hinzugefügt wurden, stellte es sich für Ingenieure als immer schwieriger heraus, die Zugriff bietende Kammer unterzubringen. Als Ergebnis weisen die Kammern gegenwärtiger Geländemaschinen, „petroleum transmissions", und Fahrzeugen oft eine Anzahl von Biegungen auf, von denen eine oder mehrere kombinierte Biegungen sein können. So wie hierin Bezug darauf genommen wird, ist eine kombinierte Biegung eine solche, in der eine Winkeländerung in mehr als einer Ebene auftritt. Zusätzlich können solche Zugangskammern eine oder mehrere aufeinander folgende Biegungen aufweisen, die in unterschiedlichen Ebenen liegen. Solche irregulär geformten Zugangskammern machen es außerordentlich schwierig, einen flachen, geraden Messfühler einzuführen, zu entnehmen, und genau abzulesen. Dennoch kann die Zugangskammer zusätzlich einen sich ändernden Innendurchmesser (ID) oder eine oder mehrere angeschrägte Absatzbereiche aufweisen, die die Schwierigkeit des Einführens und des genauen Verwendens des Strömungsmittelstandmessfühlers weiter erhöhen.
  • Bezüglich Strömungsmittelstandmessfühlern mit einer flachen Klinge tritt das Problem als Ergebnis des Widerstandes des Messfühlers gegenüber einer Biegebewegung in der zu seiner flachen Oberfläche parallelen Ebene auf. Wenn eine Biegung in der Kammer es notwendig macht, dass der Messfühler sich in dieser Ebene biegt, dann neigt das Führungsende des Messfühlers dazu, mit der Wand der Zugangskammer in Kontakt zu treten und daran entlang zu reiben und somit das Hindurchtreten des Messfühlers durch die Kammer zu behindern und eine genaue Ablesung zu verhindern. Mit anderen Worten verkantet das Ende des Messfühlers an den Seiten der Kammer in der Nähe der Biegungen, und unterbindet oder verhindert so die freie Bewegung des Messfühlers durch die Kammer. Dieses Problem tritt auch bei Messfühlern auf, die runde Querschnitte aufweisen, da der Messfühler der Biegung in anderen Ebenen widersteht, wenn er einmal in einer Ebene gebogen ist.
  • Es ist angedacht worden, einen Messfühler mit einer gebogenen oder gewundenen Klinge zu versehen, wie in dem U.S. Patent 7,191,542 an Oyama et al. zu sehen ist. Während der Messfühler eine gewundene Form aufweist, die vorsätzlich bis zu einer vorderen Kante des Messbereichs reicht, und bei der der gewundene Bereich fortlaufend von einer Spitze des Messfühlers bis zu einem gewundenen Abschnitt läuft, weist er keinen fortlaufend gewundenen Klingenabschnitt oberhalb und unterhalb eines im Wesentlichen flachen Messbereichs dazwischen auf. Das Oyama-Patent schlägt weder vor, noch lehrt oder offenbart es die mehrfach gewundenen Abschnitte, jedes um ungefähr 180 Winkelgrade, welche eine Flexibilität für einen verbesserten Durchgang des Messfühlers durch die gewundenen Zugangskammern, insbesondere am Ende, wo sich hauptsächlich der Messbereich im Blickpunkt befindet, bereitstellt.
  • Weiterhin versucht das an Haines erteilte U.S. Patent 4,021,924 ein weiteres, oben beschriebenes Problem zu überwinden, indem ein die Reibung verringerndes Mittel vorgesehen wird, das ein Lagerbauteil umfasst, das derart angebracht ist, dass es in einer Ebene rotiert, die im wesentlichen parallel zu der Ebene des Messbauteils ist. Das Haines-Patent weist zumindest einen Nachteil dahingehend auf, dass das die Reibung verringernde Bauteil aus einer Vielzahl einzelner, zusammen genieteter Teile besteht, was zu erhöhter Montagedauer und Herstellungskosten führt. Zudem lehrt das Haines-Patent die Verwendung einzelner Teile, die leicht verschleißen können (Wälzlager, Nieten, etc.), was die Versagenswahrscheinlichkeit nach Reibkontakten während des Einbringens und Entfernens des Messfühlers erhöht. Und zudem lehrt Haines weder, noch schlägt er vor oder überlegt das Vorhandensein eines gewundenen Bereiches, mit mindestens einer Drehung um 360°, der sich unmittelbar an eine kugelförmige Leitstruktur zur Überwindung von Schrägen anschließt.
  • Weder betrachtet weiterhin der Stand der Technik die Probleme, noch geht er sie an, die mit einer einfachen, genauen und kostengünstigen Ablesung des Strömungsmittelstandes verbunden sind, wenn das Strömungsmittel reiner ist und daher eine klarere und transparentere Farbe aufweist.
  • Bis jetzt wurden nur wenige oder keine Entwicklungen beansprucht, um die oben beschriebene Kombination von Problemen abzuschwächen, die mit Strömungsmittelmessvorrichtungen in Bezug stehen, insbesondere in der Hinsicht auf die sehr stark motorisierten landwirtschaftliche Geländemaschinen oder -motoren. Dementsprechend stellt die vorliegende Offenbarung eine neuartige Kombination eines günstigeren, hoch effektiven Strömungsmittelstandmessfühlers zur genauen Messung von Strömungsmittelständen in einer Strömungsmittelstandskammer, die eine oder mehrere Biegungen und innenliegende, angeschrägte Absatzbereiche aufweist.
  • Zusammenfassung
  • Die vorliegende Offenbarung stellt in einer Form einen Strömungsmittelstandmessfühler zur genauen Messung und Ablesung eines Strömungsmittelstands in einer Strömungsmittelstandszugangskammer, die eine oder mehrere Biegungen und innenliegende, angeschrägte Absatzbereiche aufweist, bereit. Der Strömungsmittelstandmessfühler weist eine längliche Klinge auf, die einen oberen Bereich und einen unteren Bereich aufweist, wobei der obere und der untere Bereich konstant schraubenförmig ausgebildet sind, um während des Einführens und Entfernens des Messfühlers in die und aus der Zugangskammer für den Strömungsmittelmessfühler eine nicht abstreifende Bewegung zu erzeugen. Er weist auch einen Messbereich mit flacher Form auf, der eine Mehrzahl von Sichtfenstern aufweist, die in einer auf- und abwärtigen Richtung des Messbereichs ausgerichtet sind, einen Handgriff, der zur kontrollierten Einführung und Entnahme des Strömungsmittelstandmessfühler an der Klinge angebracht ist, und eine am führenden Ende der länglichen Klinge, gegenüber dem Handgriff, befestigte kugelförmige mit Schrägen in Eingriff tretende Führungsstruktur.
  • Andere Vorteile und neuartige Eigenschaften der vorliegenden Offenbarung wird aus der folgenden genauen Beschreibung der Offenbarung augenscheinlich, wenn sie in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Draufsicht eines beispielhaften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Offenbarung.
  • 2 ist eine seitliche Ansicht eines beispielhaften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung.
  • 3A ist eine seitliche Ansicht einer Strömungsmittelstandzugangskammer der vorliegenden Offenbarung.
  • 3B ist eine Explosionszeichnung eines mit einem abgeschrägten Absatz versehenen Bereichs einer Strömungsmittelstandzugangskammer der vorliegenden Offenbarung.
  • Genaue Beschreibung
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen, in denen die Darstellungen nur zum Zwecke der Verdeutlichung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Offenbarung dienen, und nicht zum Zweck, diese einzuschränken, stellt die 1 einen Strömungsmittelstandmessfühler 10 dar, welcher eine Mehrzahl von fortlaufend gewundenen Klingenbereichen bzw. -zonen sowie einen flachen Messbereich 17 zwischen den gewundenen Bereichen aufweist. In einem Ausführungsbeispiel gibt es zwei fortlaufend gewundene Bereiche: einen oberen Bereich 16 und einen unteren Bereich 18. Die fortlaufend gewundenen Bereiche 16, 18 sind in einer Spiralform in Längsrichtung geformt, wobei jede Windung eine fortlaufende 180°-Drehung zur nächsten darstellt. Die gewundenen Bereiche 16, 18 ermöglichen dem Messfühler 10 eine Bewegungsfreiheit in vielen Richtungen. Die gewundenen Bereiche können wahlweise auch unterschiedliche Längen aufweisen, wobei der untere Bereich eine derartige Größe aufweist, dass sie optimalerweise eine 360°-Drehung umfasst.
  • Die gesamte Länge des Strömungsmittelmessfühlers 10 weist eine für die jeweilige Anwendung und die Länge der Zugangskammer angemessene Größe auf; und der obere Bereich 16 kann in seiner Länge in Längsrichtung deutlicher länger sein als der untere Bereich 18, wie durch die Gesamtlänge und Anzahl der Biegungen der Zugangskammer vorgeschrieben. Es sind diese Biegungen und andere, mit fortschrittlicher Technologie zusammenhängende, Verbesserungen der herkömmlichen geraden Zugangsrohre oder – kammern der Vergangenheit, die dazu führen, dass Messfühler Mittel für das flexible Einführen umfassen müssen. Die vorliegende Offenbarung geht diese Probleme weiter an, mit einer kugelförmigen Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen, welche am Ende des Strömungsmittelmessfühlers 10 gegenüber dem Handgriff 12 angebracht ist. Die kugelförmige Leitstruktur 24 zur ÜberWindung von Schrägen ist an dem entfernten Ende des unteren Bereichs des Strömungsmittelmessfühlers 10 befestigt. Die Leitstruktur 24 kann die Form eines Balls haben (oder jede andere, einfach aber effektiv hergestellte Form, um eine Schräge unabhängig vom Einführwinkel besser zu überwinden). Die kugelförmige Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen weist eine Breite auf, die größer ist als die Breite des Messfühlers 10, und in angemessenem Maß kleiner als die kleinste Breite der Zugangskammer 30, um für eine verringerte Reibung durch die eine oder die mehreren Biegungen zu sorgen, und um die abgeschrägten Bereiche des Innendurchmessers zu überwinden. Nur um ein Beispiel zu nennen, kann der flache Messbereich 17 eine gesamte Breite von 5 mm bis 10 mm aufweisen, oder für eine bestimmte Anwendung größer oder kleiner sein.
  • Die kugelförmige Verjüngungsvorschubführung bzw. Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen kann, anders als bekannte mit gebogenen oder gewundenen Enden versehene Messfühler, oder im Wesentlichen flache, die Reibung mittels Kugellagern verringernde Leitstrukturen, den freien Durchtritt des Strömungsmittelstandmessfühlers 10 ermöglichen, unabhängig davon, wie der Messfühler 10 gedreht wird, oder in welchem Winkel er auf eine Biegung oder den Bereich eines abgeschrägten Absatzes trifft. Damit der Messfühler mit dem gebogenen Ende funktioniert, muss der radial gebogene Be reich die Biegung oder die Schräge parallel zu dem Absatz treffen. Die kugelförmige Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen wird jedoch funktionieren, unabhängig davon, in welchem Winkel sich der Messfühler 10 befindet, wenn er in Kontakt tritt, wie von Fachleuten leicht zu verstehen ist.
  • Die 1 und 2 zeigen weiterhin die kugelförmige Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen, die an einem Ende des Messfühlers 10 starr mittels eines Wärmeschweißverfahrens befestigt ist. Wie zu verstehen ist, kann dieses Schweißverfahren Reibschweißen umfassen, wobei die kugelförmige Leitstruktur 24 derart bewegt wird, dass sie an einem sich in Längsrichtung befindenden Ende des Stabes anliegt, und eine äußere Kraft zwischen der Leitstruktur 24 und dem Klingenende aufgebracht wird, sodass durch Reibung Wärme an der Grenzfläche erzeugt wird, oder durch jedes andere angemessene Schweißverfahren. Die Reibungswärme schweißt die kugelförmige Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen an die Klinge, und üblicherweise formen sich Wülste (nicht gezeigt), an denen die kugelförmige Leitstruktur 24 fest mit dem Ende der Klinge verbunden ist. Mittel zur Befestigung der Leitstruktur 24 an der Klinge sind nicht auf Reibschweißen beschränkt, und andere, gleichwertige Techniken wie Lichtbogen- oder Schmelzschweißen können eingesetzt werden. Zusätzlich kann sich der untere gewundene Bereich in einem Abschnitt befinden und in diesem beinhaltet sein, der sich unmittelbar an die kugelförmige Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen anschließt, um in idealer Weise synergetische Effekte zu ermöglichen, um die Leitstruktur aufgrund der gesteigerten Flexibilität am voraus eilenden Ende noch effektiver zu machen, insbesondere während des Einführens.
  • Nun wieder mit Bezug auf die 1 und 2 ist eine Vielzahl von eingebrachten Durchlässen zur Betrachtung des Strömungsmittelstandes oder des Strömungsmittelzustands gezeigt. Es ist wichtig, in der Lage zu sein, den Stand des Strömungsmittels in dem betreffenden Vorratsbehälter genau ablesen zu können. Die eingebrachten Durchlässe 22 ermöglichen es dem Strömungsmittel, einen zusammenhängenden Film über die Öffnungen der Durchlässe zu bilden, und dem überschüssigen Material, in den Vorratsbehälter (nicht ge zeigt) zurück zu tropfen. Der zusammenhängende und anhaftende Film wird sich über den Durchlässen bilden, solange der Strömungsmittelstand den korrekten Betriebsstand aufweist, und wird dies nicht mehr tun, wenn es notwendig ist, das Strömungsmittel aufzufüllen. Weiterhin ermöglichen die Durchlässe 22 das Beobachten, selbst wenn die Färbung des Strömungsmittels klar und durchsichtig ist, wie es bei Hochleistungsölen oder anderen Strömungsmitteln der Fall sein kann. Zusätzlich kann der beim Messen über den Durchlässen 22 gebildete Film andere Hinweise über die Qualität des Strömungsmittels geben, da die Durchlässe 22 gewissermaßen ein Fenster in den Vorratsbehälter des Getriebes oder anderer Maschinen- oder Fahrzeugkomponenten bilden.
  • Die Durchlässe 22 sind innerhalb des Vorratsbehälters auf einer derartigen Höhe angebracht und ausgerichtet, dass sie den Zustand des Strömungsmittelstandes mitteilen. Weiterhin können Strömungsmittelstandsanzeigen oder – markierungen für „vollen" oder „niedrigen" Zustand des Strömungsmittelstands graphisch auf dem Messbereich des Messfühlers 10 angezeigt sein, wobei „niedrig" anzeigt, dass der Strömungsmittelstand unter einen vorbestimmten gewünschten Stand gefallen ist. Es existieren Markierungen am Ende des Messstabs, die den minimalen und maximalen Strömungsmittelstand im Strömungsmittelvorratsbehälter anzeigen sollen.
  • Die Durchlässe 22 können in dem Strömungsmittelstandsmessfühler 10 mittels Stanzens während der ursprünglichen Herstellung des Klingenabschnitts hergestellt werden. Die Durchlässe 22 können optional auch mittels Sandstrahlen, Bohren oder durch jedes andere geeignete Mittel hergestellt werden.
  • Eine beispielhafte Zugangskammer 30 für einen Strömungsmittelmessfühler 10 ist in 3 dargestellt. Die Zugangskammer 30 ist eingerichtet, um einen Strömungsmittelstandsmessfühler 10 aufzunehmen, der sich durch die Kammer und in den Getriebevorratsbehälter erstreckt. Die Zugangskammer 30 weist eine oder mehrere Biegungen 32 auf, und kann auch abgeschrägte Absatzbereiche 34 aufweisen. Eine Explosionsansicht eines beispielhaften ab geschrägten Absatzbereichs 34, wie in 4 veranschaulicht, kann aufgrund von Bindungen oder Beschränkungen durch die Biegungen 32 auftreten. Oder dieser Bereich kann durch eine notwendige Verringerung des Durchmessers der Zugangskammer 30 verursacht werden, wenn die Kammer 30 das Getriebe oder den Motor aus Gründen der Zugänglichkeit umrundet, oder aufgrund des benötigten Verfahrens (d. h. Verschrauben, Klammern etc.) zur Positionierung und Ausrichtung der Kammer 30.
  • Der Messfühler 10 kann aus flachem Federlehrenstahl gefertigt sein, er könnte aber auch aus Kunststoff oder Nylon gefertigt sein, oder aus jedem anderen Material, das weniger zu Hitzeschäden und Abnutzung neigt, den benötigten Temperaturgrenzen widersteht und mit den Strömungsmitteln, mit denen es verwendet werden soll, verträglich ist. Wie hierin verwendet, bedeutet flach ein Bauteil, das eine geringe Tiefe oder Dicke aufweist, das heisst ein Bauteil, das vergleichsweise breit und dünn in seinen quer liegenden Dimensionen ist. Der Messfühler 10 kann beispielsweise eine Dicke von unter 1,0 mm oder jede andere Dicke aufweisen, um sich entlang des Wegs der Strömungsmittelstandszugangskammer 30 angemessen Biegen und Beugen zu können, und den ihm von dem Maschinengetriebe oder -motor auferlegten Bedingungen widerstehen zu können.
  • Zusätzlich zu der oben beschriebenen Anordnung kann ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel zusätzlich die folgenden Eigenschaften wie in 1 und 2 gezeigt aufweisen. Ein T-förmiger Handgriff oder Haltestange 12 kann einteilig am oberen Ende des Messfühlers 12, der kugelförmigen Leitstruktur 24 zur Überwindung von Schrägen gegenüber liegend vorgesehen sein.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die industrielle Anwendbarkeit des hierin beschriebenen Strömungsmittelstandsmessfühlers wird bereits durch die vorangehende Beschreibung zu erkennen sein. Es wird hierin ein Messfühler 10 beschrieben, wobei eine ge naue Messung der Strömungsmittels in einem ölhydraulischen Getriebe oder anderen Fahrzeug- oder Maschinenkomponenten beschrieben wird.
  • In dem Strömungsmittelstandsmessfühler gemäß den Ausführungsbeispielen der Offenbarung ist der größte Teil der Länge in Längsrichtung gewunden. Daher kann eine genaue Messung selbst dann erreicht werden, wenn der Strömungsmittelstandsmessfühler 10 aus einer Zugangskammer 30 mit gewundenen Abschnitten und innen angeschrägten Absatzbereichen gezogen wird.
  • Beispiele der vorliegenden Offenbarung sind auf jeden Strömungsmittelmessfühler zur Verwendung in einer komplexen Strömungsmittelstandzugangskammer anwendbar, die zumindest eine Biegung oder einen Knick und möglicherweise einen Abschnitt mit innen abgeschrägten Absatzbereichen in der inneren Kammer aufweist. Bei solchen Messfühlern kann die Verwendung des vorangehenden Strömungsmittelmessfühlers bessere Messergebnisse und eine leichtere Zugänglichkeit bereitstellen.
  • Es ist zu erkennen, dass die vorangehende Beschreibung Beispiele des offenbarten Messfühlers bereitstellt. Es ist jedoch angedacht, dass andere Umsetzungen der Offenbarung in Einzelheiten von den vorhergehenden Beispielen abweichen können, wie dem Fachmann ersichtlich sein wird. Alle Bezugnahmen auf die Offenbarung oder Beispiele davon sind nur als Bezug auf das einzelne Beispiel gedacht, das an diesem Punkt besprochen wird, und sollen dem Umfang der Offenbarung im Allgemeinen keinerlei Einschränkung auferlegen. Alles, was bezüglich der Unterscheidung und der Einschränkung in Bezug auf bestimmte Eigenschaften gesagt wird, soll lediglich darlegen, dass diese Eigenschaften nicht bevorzugt werden, aber nicht, dass diese vom Umfang der Erfindung vollkommen ausgeschlossen werden, falls dies nicht anders angezeigt wird.
  • Die Nennung von Wertebereichen oder Abmessungen hierin sollen lediglich als ein verkürztes Verfahren dienen, um sich individuell auf jeden innerhalb des Bereich liegenden Wert zu beziehen, falls hierin mich anders angezeigt, und jeder einzelne Wert ist in der Beschreibung enthalten, als wäre er einzeln hierin aufgezählt. Alle hierin beschriebenen Verfahren können in jeder geeigneten Reihenfolge ausgeführt werden, falls hierin nicht anders angezeigt, oder auf andere Art und Weise klar durch den Zusammenhang widerlegt.
  • Dementsprechend enthält diese Offenbarung alle Modifikationen und Entsprechungen des in den hieran anhängenden Patentansprüchen bezeichneten Gegenstandes, wie durch das anzuwendende Gesetze zugelassen. Zudem ist jede Kombination der oben beschriebenen Elemente in allen Variationen davon von der Offenbarung eingeschlossen, falls hierin nicht anders angezeigt, oder auf andere Art und Weise klar durch den Zusammenhang widerlegt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 7191542 [0006]
    • - US 4021924 [0007]

Claims (7)

  1. Ein Strömungsmittelstandmessfühler zur genauen Messung und Ablesung eines Strömungsmittelstands in einer Strömungsmittelmessfühlerzugangskammer, welche eine oder mehrere Biegungen oder innenliegende, abgeschrägte Absatzbereiche aufweist, wobei der genannte Strömungsmittelstandmessfühler aufweist: eine längliche Klinge, welche einen oberen und einen unteren Bereich aufweist, wobei die genannten oberen und unteren Bereiche des genannten Messfühlers konstant schraubenlinienförmig ausgebildet sind, um während des Einführens des Strömungsmittelstandmessfühlers in die oder aus der Strömungsmittelmessfühlerzugangskammer eine nicht abstreifende Bewegung zu erzeugen; einen flachen Messbereich, einschließlich einer Vielzahl von Durchlässen, die in einer Aufwärts-Abwärts-Richtung auf dem genannten Messbereich angeordnet sind, einen Handgriff, der zum kontrollierten Einführen und Entfernen des genannten Strömungsmittelstandmessfühlers an der Klinge befestigt ist; und eine kugelförmige Leitstruktur zur Überwindung von Schrägen, die am führenden Ende der genannten länglichen Klinge gegenüber dem Handgriff angebracht ist.
  2. Der Messfühler nach Anspruch 1, wobei sich der genannte Messbereich zwischen den genannten oberen und unteren Bereichen befindet.
  3. Der Messfühler nach Anspruch 1, wobei der genannte untere Bereich zumindest eine vollständige 360°-Drehung aufweist.
  4. Der Messfühler nach Anspruch 3, wobei sich der genannte untere Bereich unmittelbar anschließend an die genannte kugelförmige Leitstruktur zur Überwindung von Schrägen befindet.
  5. Der Messfühler nach Anspruch 1, wobei die konstanten Spiralen bzw. schraubenförmigen Windungen um ungefähr 180° zueinander versetzt sind.
  6. Der Messfühler nach Anspruch 1, wobei die kugelförmige Leitstruktur zur Überwindung von Schrägen an ein Ende des genannten Messfühlers geschweißt ist.
  7. Der Messfühler nach Anspruch 1, wobei zwei Durchlässe neben den Strömungsmittelstandmessanzeigen angeordnet sind.
DE102008029343A 2007-06-22 2008-06-20 Messfühler für das Messen eines Strömungsmittelstandes Withdrawn DE102008029343A1 (de)

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