DE102008028410A1 - Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden - Google Patents
Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden Download PDFInfo
- Publication number
- DE102008028410A1 DE102008028410A1 DE102008028410A DE102008028410A DE102008028410A1 DE 102008028410 A1 DE102008028410 A1 DE 102008028410A1 DE 102008028410 A DE102008028410 A DE 102008028410A DE 102008028410 A DE102008028410 A DE 102008028410A DE 102008028410 A1 DE102008028410 A1 DE 102008028410A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- parylene
- insulating
- porous
- coating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/02—Details
- A61N1/04—Electrodes
- A61N1/05—Electrodes for implantation or insertion into the body, e.g. heart electrode
- A61N1/056—Transvascular endocardial electrode systems
- A61N1/0565—Electrode heads
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/02—Details
- A61N1/04—Electrodes
- A61N1/05—Electrodes for implantation or insertion into the body, e.g. heart electrode
- A61N1/056—Transvascular endocardial electrode systems
- A61N1/057—Anchoring means; Means for fixing the head inside the heart
- A61N1/0573—Anchoring means; Means for fixing the head inside the heart chacterised by means penetrating the heart tissue, e.g. helix needle or hook
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D1/00—Processes for applying liquids or other fluent materials
- B05D1/60—Deposition of organic layers from vapour phase
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D3/00—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
- B05D3/14—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by electrical means
- B05D3/141—Plasma treatment
- B05D3/145—After-treatment
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Cardiology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Radiology & Medical Imaging (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Materials For Medical Uses (AREA)
- Electrotherapy Devices (AREA)
Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Stimulationselektroden, deren poröse Beschichtung teilweise mit einer isolierenden Schicht beschichtet ist.
- Gemäß
US 6,501,994 ist Parylene (Polyparaxylylen) ein bevorzugtes Beschichtungsmaterial. Zur Erstellung einer teilweisen Beschichtung lehrt dieUS 6,501,994 die Anwendung von Maskierung und deren späterer Entfernung. Problematisch beim Entfernen des Resists ist dabei, dass die Parylene-Schicht beim Entfernen der Maske stets ausfranst und deshalb nicht zu reproduzierbaren Teilbeschichtungen führt, oder die poröse Schicht durch die Maske oder deren Entfernung beschädigt wird. Einer umgekehrten Vorgehensweise, nämlich einem vollflächigen Beschichten mit Parylene und darauf folgendem teilweisen Entfernen, steht entgegen, dass beim Entfernen der Parylene-Schicht die darunter befindliche poröse Schicht im allgemeinen beschädigt wird und die mittels der porösen Schicht aufwendig erzielte hohe Kapazität wieder zunichte gemacht würde. - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die poröse Beschichtung in reproduzierbarer Weise teilweise mit Parylene zu beschichten, ohne die Kapazität einzubüßen. Es ist insbesondere erwünscht, die Beschichtung aus Parylene genau zu definieren und ein Ausfransen der Beschichtung zu vermeiden.
- Zur Lösung der Aufgabe wird Parylene vollflächig auf die poröse Schicht aufgetragen und sowohl in definierter Fläche und definierter Schichtdicke entfernt, so dass die darunterliegende poröse Schicht nicht maßgeblich beschädigt wird. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Beschichtung eignet sich eine Gasphasen-Polymerisation von Parylene. Eine auf diese Weise einheitlich hergestellte Parylene-Beschichtung kann wiederum mit einem Plasmaverfahren, dessen Parameter sich an der Schichtdicke orientieren, entfernt werden, ohne die darunterliegende poröse Schicht maßgeblich zu beeinträchtigen. Bei der Plasmabehandlung fransen die Ränder der Fenster in der Parylene-Schicht nicht aus. Deshalb wird erfindungsgemäß eine Stimulationselektrode bereitgestellt, auf deren poröser Beschichtung eine isolierende Parylene-Schicht teilweise aufgetragen ist, deren Übergang zur porösen Schicht mit kontinuierlich abnehmender Schichtdicke der Parylene-Schicht ausgezeichnet ist. Dies ermöglicht genau definierte Fenster in der Parylene-Schicht und eine hohe Reproduzierbarkeit in der Fertigung dieser Stimulationselektroden. Insbesondere wird erfindungsgemäß ermöglicht, dass
- • die Schichtdicke der Parylene-Schicht kontinuierlich abnimmt;
- • die Elektrode an der nicht isolierenden Parylene-Schicht beschichteten Fläche eine Kapazität von mehr als 15 μF/cm2 in physiologischer NaCl-Lösung bei einer Frequenz von 0,1 Hz aufweist;
- • die isolierende Schicht eine dielektrische Durchbruchspannung von > 100 V besitzt;
- • die poröse Schicht aus einem biokompatiblen Werkstoff wie beispielsweise Ir, TiN oder Pt besteht.
- Das Verfahren zur Beschichtung von helixförmigen Substraten mit Polymeren der Parylenefamilie (insbesondere Parylene N, C, D, F) bietet im Gegensatz zu Verfahren, bei denen viskose Ausgangsstoffe aufgetragen werden, diverse Vorteile. Hierzu zählt insbesondere die Möglichkeit der porenfreien und homogenen Beschichtung von stark strukturierten Substratoberflächen. Elektrische Komponenten können auch bei geringen Parylene-Schichtdicken von 5 μm–10 μm ausreichend isoliert werden.
- Die zusätzliche Eigenschaft der Biokompatibilität von Parylene N, C, D und F qualifiziert dieses Polymer für eine Verwendung als isolierende Beschichtung von helixförmigen Herzschrittmacherelektroden.
- Geeignete Beschichtungsapparaturen bestehen im Wesentlichen aus einer Beschichtungskammer, einer Verdampfereinheit zur Verdampfung des Ausgangsstoffes und einer geheizten Pyrolysestrecke. Das gesamte System ist an eine Vakuumpumpe angeschlossen, um einen Prozessdruck von 5 bis 10 Pa aufrecht zu erhalten.
- Beim Beschichtungsverfahren wird insbesondere der als Dimer vorliegende Ausgangsstoff bei einer Temperatur von 150°C bis 160°C verdampft und bei 700°C in seine zugehörigen Monomerkomponenten pyrolysiert. In der Beschichtungskammer scheiden sich die entstandenen Monomerkomponenten auf den Substratkörpern ab und verbinden sich zu einer durchgängig vernetzten Polymerschicht. Durch in der Beschichtungskammer vorherrschende Temperaturen von < 40°C kann die Abscheidung begünstigt werden.
- Zur Verwirklichung einer partiellen Parylene-Beschichtung auf helixförmigen Herzschrittmacherelektroden wird die bereits aufgetragene Beschichtung selektiv mittels eines Plasmaätzverfahrens entfernt. Erfindungsgemäß wird mittels Plasmaverfahren auf sehr feinen Strukturen Parylene selektiv geätzt und rückstandsfrei entfernt, wodurch wiederum Biokompatibilität sichergestellt wird. Geeignete Plasmaanlagen bestehen im Wesentlichen aus einer geschlossenen Reaktionskammer mit Verbindung zu einer Vakuumpumpe und einer Gasversorgung zur Einleitung von Prozessgasen. Erfindungsgemäß erfolgt die Plasmaanregung über einen Mikrowellengenerator. Bei einem Prozessdruck von 40 Pa wird in einem Sauerstoffplasma die Parylene-Schicht selektiv entfernt. Die Verwendung von aggressiven Tetrafluormethan/Sauerstoff-Plasmen wird ausgeschlossen, da diese eine auf den Elektroden befindliche Titan-Nitrit-Beschichtung nachgewiesen zerstört.
- Die Kapazität von Titan-Nitrit-Beschichtungen wird bei prozessbedingtem Überätzen der Parylene-Beschichtung die Verwendung von Sauerstoffplasmen in geringerem Ausmaß beeinträchtigt, so dass eine geringe Überätzung vertretbar ist.
- Poröse Schichten werden allgemein in der Medizintechnik verwendet, insbesondere an Stimulationselektroden, um deren Impedanz zu erniedrigen und hierzu die Kapazität zu erhöhen. Derartige Schichten weisen eine Schichtdicke von 1 bis 15 μm, insbesondere 2 bis 10 μm, auf. Charakteristisch für poröse Schichten aus Titannitrid oder Platin ist eine Struktur aus miteinander verknüpften Tetraedern, wobei sich die Größe der Tetraeder und der Schichtdicke gegenseitig beim Aufwachsen beeinflussen. Bei einer Schichtdicke von 2,5 μm erreichen manche Tetraeder durchaus eine Ausdehnung von 0,5 μm, wogegen andere Tetraeder nur ca. 0,05 bis 0,1 μm erreichen. Hierin liegt die Porösität der Schicht begründet. Speziell bei Platin wachsen nur einige Tetraeder bevorzugt und wieder andere nicht.
- Iridiumschichten wachsen in Säulen, so dass das Schichtwachstum stängelig ist. Während einige Stängel bei wenigen Zehnteln μm Länge verharren, reichen andere Stängel bis an die Oberfläche hin. Es sind Stängel mit ziemlich gleicher Breite erzielbar, aber auch solche, die zur Oberfläche hin sich stark verbreitern. Bei einer Schichtdicke von 3 μm kann die Stängelbreite an der Schichtoberfläche bis zu einem μm betragen. Die unterschiedlichen Stängel ergeben ein kompaktes, poröses Schichtsystem.
- Auf diese Schichten wird das Parylene in einer Schichtdicke von 5 bis 10 μm aufgetragen. Parylene lässt sich auf der gesamten Oberfläche besonders gleichmäßig beschichten und bildet deshalb schon bei sehr dünnen Schichten eine lückenlose Abbildung des porösen Untergrundes. Die auf diese Weise dichte Abbildung des Untergrundes ist für die elektrischen Eigenschaften maßgeblich. Diese Dichtigkeit wird mit Parylene aufgrund der gleichmäßigen Beschichtung bereits mit sehr dünnen Schichten erreicht. Die vollflächige Parylene-Beschichtung wird zwischen zwei Halbschalen teilweise abgedeckt und der nicht abgedeckte Teil in einem selektiven Plasmaprozess entfernt. Hierzu wird der Plasmaprozess auf die genaue Schichtstärke der Parylene-Schicht eingestellt, um die poröse Schicht, insbesondere das TiN, zu schonen.
- Eine partielle Entschichtung der Helixoberflächen wird dadurch erreicht, dass auf der Parylene-Schicht eine Maskierung verwendet wird. Diese kann aus mechanischen Komponenten oder viskosen Abdeckungen bestehen, wobei nur Bereiche der Helix Kontakt mit dem Plasma haben, auf welchen die Parylene-Beschichtung entfernt wird.
- Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von Beispielen mit Bezug auf die Zeichnung verdeutlicht.
-
1 zeigt eine Stimulationselektrode in Form einer Helix in Gesamtansicht mit beschichteten und nichtbeschichteten Bereichen; -
2 zeigt den Übergang von der isolierten zur freigeätzten Beschichtung; -
3 zeigt im Balkendiagramm die Selektivität beim Ätzen mit O2; -
4 zeigt die Kapazität der nach dem Beispiel hergestellten Stimulationselektrode. - Zur Herstellung einer Stimulationselektrode
1 gemäß1 wird auf einem elektrisch leitfähigen Grundkörper2 , insbesondere einer Helix aus Pt oder Pd, eine poröse Beschichtung3 aus einem biokompatiblen Material entsprechendUS 6,501,994 aufgetragen. Hierauf wird die poröse Schicht3 vollständig und gleichmäßig mit einer Parylene-Schicht4 überzogen. Hierzu wird ein Insitu-Verfahren angewendet, bei dem das Parylene infolge einer Insitu-Polymerisation sehr gleichmäßig auf der porösen Schicht3 aufgetragen wird. - Die poröse Schicht
3 hat eine Schichtdicke von 1–15 μm, insbesondere 2–10 μm, und Poren von insbesondere 3–8 μm, auf der das Parylene in einer Schichtdicke von 5–10 μm aufgetra gen wird. Die vollflächige Parylene-Beschichtung4 wird zwischen zwei Halbschalen abgedeckt und in einem selektiven Plasmaprozess dort entfernt, wo sie nicht abgedeckt ist. Hierzu wird der Plasmaprozess auf die genaue Schichtstärke der Parylene-Schicht eingestellt, um die poröse Schicht, insbesondere aus TiN, zu schonen. - Die auf diese Weise hergestellte Stimulationselektrode wird abschließend auf ihre Leistungsfähigkeit getestet.
- Das für die Beschichtung zur Verfügung stehende Parylene-Dimer wird im Vakuumsystem der Beschichtungsanlage („Labcoater” der Firma PPCS) bei einer Temperatur von 150°C bis 180°C und einem Druck von 5 Pa verdampft. Bei einer stufenweisen Erhöhung der Temperatur auf 180°C verdampft der gesamte Ausgangsstoff nicht augenblicklich. Ungewollte Zwischenreaktionen, die zu einer Verschlechterung der Isolationseigenschaften von Parylene C führen, werden bei langsamer Temperatursteigerung vermieden. Nach der Verdampfungsphase wird das gasförmige Dimer anschließend bei 700°C in die zugehörigen Monomerkomponenten pyrolysiert und als verkettetes Polymer in der Abscheidekammer abgeschieden. Eine Schichtdicke von 5–10 μm ist für die Anwendung als Isolator auf Herschrittmacherelektroden ausreichend. Eine partielle Beschichtung auf diesen Elektroden ist mit diesem Verfahren nicht möglich, da eine eventuelle Maskierung leicht unterschichtet wird und bei Entfernung nach dem Beschichtungsprozess zu einer starken Gratbildung führt.
- Erreichung einer partiellen Beschichtung
- Zur Verwirklichung einer teilweisen Beschichtung
4 von Parylene C auf helixförmigen Herzschrittmacherelektroden1 werden diese mechanisch zwischen zwei speziell herausgearbeiteten Halbschalen maskiert und einem Sauerstoffplasma exponiert. Die Maskierung bedeckt die weiterhin isoliert verbleibenden Bereiche der Helix1 komplett und gibt nur die frei zu ätzenden Bereiche dem Plasma frei. Die Substrate werden inklusive der Maskierung bei einem Druck von 40 Pa dem Sauerstoffplasma ausgesetzt. Die Plasmaanregung erfolgt anhand eines Mikrowellengenerators mit einer Leistung von 500 W. Die Prozessgaszuführung erfolgt mit einem Fluss von 80 ml/min. - Da aufgebrachte Parylene-Beschichtungen
4 aufgrund von unvermeidbaren Schwankungen innerhalb des Beschichtungsprozesses geringe Abweichungen in ihren Schichtdicken aufweisen, kann die Fortführung des Prozesses der selektiven Entschichtung diese Toleranzen ausgleichen. Das heißt, bei einer selektiven Parylene-Entfernung ist es durch dieses Verfahren möglich, bereits geätzte Teile geringfügig überzuätzen, ohne dass eine auf den Substraten befindliche empfindliche TiN-Beschichtung3 unbrauchbar beschädigt wird. - Bei einer durchschnittlichen Ätzzeit von 1000 sec wird ein zusätzliches Überätzen von 300 s bis 600 s ermöglicht. Hierbei erfolgt eine Entfernung von Parylene C selbst innerhalb der Strukturen des Titannitrits
3 . - Analog ist ebenfalls Parylene N, D und F anwendbar. Bei der anschließenden Plasmabehandlung können zusätzlich zur Maskierung mittels zweier „Halbschalen” auch andere Maskierungen/Flüssigkeiten etc. eingesetzt werden.
-
4 zeigt die spezifische Kapazität [mF/cm2] einer erfindungsgemäßen Stimulationselektrode in Abhängigkeit von der Frequenz. Bei 0,1 Hz wird erfindungsgemäß über 15 mF/cm2, insbesondere über 20 mF/cm2 erzielt. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - US 6501994 [0002, 0002, 0020]
Claims (7)
- Verfahren zur Herstellung einer Stimulationselektrode, die eine poröse Beschichtung aufweist und teilweise mit einer isolierenden Parylene-(Polyparaxylylen)-Schicht beschichtet ist und deren isolierende Schicht eine dielektrische Durchbruchsspannung von größer als 100 V besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass Parylene vollflächig auf eine poröse Schicht aufgetragen wird und danach mittels Plasma wieder teilweise entfernt wird und diese poröse Schicht nach dem teilweisen Entfernen des Parylenes noch eine Kapazität von mehr als 15/mF/cm2 in physiologischer NaCl-Lösung bei einer Frequenz von 0,1 Hz aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vollflächige Auftrag durch Abscheidung aus der Gasphase erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise Entfernung von Parylenen mittels Plasmaätzen erfolgt.
- Stimulationselektrode, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang von isolierender zu poröser Schicht so ausgeprägt ist, dass die Schichtdicke der Parylene-Schicht kontinuierlich abnimmt.
- Stimulationselektrode insbesondere nach Anspruch 4, die eine poröse Beschichtung aufweist und teilweise mit einer isolierenden Parylene-Schicht beschichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode an der nicht isolierenden Parylene-Schicht beschichteten Fläche eine Kapazität von mehr als 15/mF/cm2 in physiologischer NaCl-Lösung bei einer Frequenz von 0,1 Hz aufweist.
- Stimulationselektrode insbesondere nach Anspruch 4 oder 5, die eine poröse Beschichtung aufweist und teilweise mit einer isolierenden Parylene-Schicht beschichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Schicht eine dielektrische Durchbruchsspannung von größer als 100 V besitzt.
- Stimulationselektrode nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Schicht aus Ir oder TiN oder Pt besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102008028410A DE102008028410B4 (de) | 2008-06-17 | 2008-06-17 | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden |
| US12/486,006 US8355802B2 (en) | 2008-06-17 | 2009-06-17 | Selective parylene coating for cardiac pacemaker electrodes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102008028410A DE102008028410B4 (de) | 2008-06-17 | 2008-06-17 | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008028410A1 true DE102008028410A1 (de) | 2009-12-31 |
| DE102008028410B4 DE102008028410B4 (de) | 2011-04-07 |
Family
ID=41360402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102008028410A Active DE102008028410B4 (de) | 2008-06-17 | 2008-06-17 | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US8355802B2 (de) |
| DE (1) | DE102008028410B4 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008028410B4 (de) | 2008-06-17 | 2011-04-07 | W.C. Heraeus Gmbh | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden |
| US20110245856A1 (en) * | 2010-03-30 | 2011-10-06 | Taiwan Shan Yin International Co., Ltd. | Porous acupuncture needle |
| CN103083808B (zh) * | 2011-10-28 | 2016-04-27 | 清华大学 | 起搏器电极线及起搏器 |
| EP2931946A2 (de) * | 2012-07-10 | 2015-10-21 | PCT Protective Coating Technologies Ltd. | Verfahren zur porenabdichtung einer oxidationsschicht |
| US9924883B2 (en) | 2013-06-28 | 2018-03-27 | University of Pittsburgh—of the Commonwealth System of Higher Education | Biomimetic coating for neural implants |
| EP3365349B1 (de) | 2015-08-18 | 2022-06-15 | University of Pittsburgh- Of the Commonwealth System of Higher Education | Viologen-funktionalisierte porphyrine zur verringerung von bewuchs auf flächen |
| EP4655052A1 (de) * | 2023-01-26 | 2025-12-03 | Medtronic, Inc. | Elektrode für medizinische vorrichtung, beschichtungen und verfahren |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6501994B1 (en) | 1997-12-24 | 2002-12-31 | Cardiac Pacemakers, Inc. | High impedance electrode tip |
| US6526321B1 (en) * | 1998-06-05 | 2003-02-25 | Intermedics, Inc. | Method for making cardiac leads with zone insulated electrodes |
| US20080071338A1 (en) * | 2006-09-20 | 2008-03-20 | Cardiac Pacemakers, Inc. | Conductive polymer patterned electrode for pacing |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4291245A (en) * | 1979-09-04 | 1981-09-22 | Union Carbide Corporation | Electrets |
| US8142431B2 (en) * | 2007-06-28 | 2012-03-27 | Cook Medical Technologies Llc | Sphincterotome cutting wire improvement |
| DE102008028410B4 (de) | 2008-06-17 | 2011-04-07 | W.C. Heraeus Gmbh | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden |
-
2008
- 2008-06-17 DE DE102008028410A patent/DE102008028410B4/de active Active
-
2009
- 2009-06-17 US US12/486,006 patent/US8355802B2/en active Active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6501994B1 (en) | 1997-12-24 | 2002-12-31 | Cardiac Pacemakers, Inc. | High impedance electrode tip |
| US6526321B1 (en) * | 1998-06-05 | 2003-02-25 | Intermedics, Inc. | Method for making cardiac leads with zone insulated electrodes |
| US20080071338A1 (en) * | 2006-09-20 | 2008-03-20 | Cardiac Pacemakers, Inc. | Conductive polymer patterned electrode for pacing |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US8355802B2 (en) | 2013-01-15 |
| US20090312825A1 (en) | 2009-12-17 |
| DE102008028410B4 (de) | 2011-04-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102008028410B4 (de) | Selektive Parylene-Beschichtung für Herzschrittmacherelektroden | |
| EP0810889B1 (de) | Implantat | |
| EP0115778B1 (de) | Elektrode für medizinische Anwendungen | |
| DE69738218T2 (de) | Cvd-aufbringung von fruorcarbonpolymer-dünnschichten | |
| DE102010060336B4 (de) | Elektrodeneinrichtung eines elektrochirurgischen Instruments | |
| DE2215151A1 (de) | Verfahren zum herstellen von duennen schichten aus tantal | |
| EP1912747A1 (de) | Verfahren zur herstellung von funktionalen fluor-kohlenstoff-polymerschichten mittels plasmapolymerisation von perfluorocycloalkanen | |
| DE1515310A1 (de) | Verfahren zum Herstellen gleichfoermiger duenner Schichten hoher Guete aus leitenden oder halbleitenden Materialien und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| EP0974989B1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Elektrode sowie Verwendung dieses Verfahrens zur Herstellung einer Elektrode in einem Elektrolytkondensator oder einer Batterie | |
| DE1957500C3 (de) | Halbleiterbauelement mit Schottky-Sperrschicht | |
| DE102007021896A1 (de) | Flexibles Leiterplattenmaterial und Verfahren zum Herstellen desselben | |
| DE1590786B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Mikro-Miniatur-Schaltungen bzw.Schaltungsbauelementen | |
| DE212008000076U1 (de) | Mehrschichtanode | |
| EP2842598B1 (de) | Elektrodenleitung oder Elektrodenabschnitt einer Elektrodenleitung | |
| WO2018233767A1 (de) | Beschichtung oder mit einer beschichtung versehener körper sowie verfahren zu deren herstellung | |
| DE4306971A1 (de) | Verfahren zur Vorbehandlung der Oberflächen von Kunststoffteilen sowie ein nach diesem Verfahren vorbehandeltes metallisiertes und/oder lackiertes Kunststoffteil | |
| DE2036101B2 (de) | Verfahren zum herstellen eines trockenelektrolytkondensators mit einer halbleitenden bleidioxidschicht | |
| DE1141720B (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren mit dielektrischer Oxydschicht | |
| WO2022207789A1 (de) | Elektrisch leitend beschichteter poröser sinterkörper mit homogener schichtdicke | |
| DE1590786C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mikro Miniatur Schaltungen bzw Schaltungsbauele menten | |
| DE10216559B4 (de) | Akustisches Oberflächenwellenbauelement und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| EP0839552A2 (de) | Elektrode für die Implantation in Körpergewebe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung (II) | |
| DE746056C (de) | Verfahren zur Herstellung einer aufgerauhten Oberflaeche von isolierenden Traegerunterlagen | |
| EP1205005A1 (de) | Streifenleitung für mikrowellenanwendungen | |
| DE1147696B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkondensators |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110823 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: HANS-CHRISTIAN KUEHN, 63450 HANAU, DE Representative=s name: HANS-CHRISTIAN KUEHN, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: HERAEUS DEUTSCHLAND GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: HERAEUS MATERIALS TECHNOLOGY GMBH & CO. KG, 63450 HANAU, DE Effective date: 20120109 Owner name: HERAEUS DEUTSCHLAND GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: W.C. HERAEUS GMBH, 63450 HANAU, DE Effective date: 20111219 Owner name: HERAEUS PRECIOUS METALS GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: W.C. HERAEUS GMBH, 63450 HANAU, DE Effective date: 20111219 Owner name: HERAEUS PRECIOUS METALS GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: HERAEUS MATERIALS TECHNOLOGY GMBH & CO. KG, 63450 HANAU, DE Effective date: 20120109 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: HANS-CHRISTIAN KUEHN, 63450 HANAU, DE Representative=s name: HANS-CHRISTIAN KUEHN, DE Effective date: 20120109 Representative=s name: HANS-CHRISTIAN KUEHN, DE Effective date: 20111219 Representative=s name: KUEHN, HANS-CHRISTIAN, DE Effective date: 20111219 Representative=s name: KUEHN, HANS-CHRISTIAN, DE Effective date: 20120109 Representative=s name: EULER, MATTHIAS, DR., DE Effective date: 20111219 Representative=s name: EULER, MATTHIAS, DR., DE Effective date: 20120109 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: HERAEUS DEUTSCHLAND GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: HERAEUS PRECIOUS METALS GMBH & CO. KG, 63450 HANAU, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: KUEHN, HANS-CHRISTIAN, DE Representative=s name: EULER, MATTHIAS, DR., DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BRAND, NORMEN, DR. RER. NAT., DE Representative=s name: BRAND, NORMEN, DIPL.-CHEM. UNIV. DR. RER. NAT., DE Representative=s name: EULER, MATTHIAS, DR., DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BRAND, NORMEN, DR. RER. NAT., DE Representative=s name: BRAND, NORMEN, DIPL.-CHEM. UNIV. DR. RER. NAT., DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: HERAEUS MEDEVIO GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: HERAEUS DEUTSCHLAND GMBH & CO. KG, 63450 HANAU, DE |