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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau
zum Einsatz in Gräben
oder Kanälen
mit Seitenwänden.
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Gräben für Versorgungsleitungen,
wie z. B. Wasser-, Gas-, Kanal- oder Kabelleitungen, werden bei
genügend
zur Verfügung
stehendem Bauraum mit ausreichender Böschung (d. h. geneigten, seitlichen
Wänden)
ausgehoben. Bei Platzmangel (z. B. im Stadtbereich) besteht dagegen
die Notwendigkeit, die Gräben
mit im Wesentlichen senkrechten Grabenwänden auszuheben. Um hier ein
Einfallen der Grabenwände
zu vermeiden, sind Verbaumethoden zur Stabilisierung der Grabenwände bekannt.
Dazu werden Stabilisierungsplatten bzw. Verbauplatten an die Grabenwände positioniert,
wobei sie mit dazwischen angeordneten Querstreben in ihrer Lage
stabilisiert sind. Die Stabilisierungsplatten werden stets paarweise
mit den bereits eingesetzten Querstreben als Verbaueinheit in einen
Graben eingesetzt. Durch Verstellen der Querstreben werden die Stabilisierungsplatten
sodann an die Grabenwände
gepresst. Weist der Kanal einen Eckbereich oder z. B. einen Z-förmigen Verlauf
auf, dann reichen die Verbauplatten nicht bis zur außen liegenden
Ecke. In diesen Eckbereichen wird daher lediglich mit Hilfsmaßnahmen
eine Stabilisierung der Grabenwand erreicht. Dazu werden z. B. Kanthölzer, Holzdielen
oder andere Hilfsplatten eingesetzt, mit welchen auch der Eckbereich
vollflächig
ausgekleidet und stabilisiert wird. Derartige Hilfsmaßnahmen
bieten jedoch keine hohe Sicherheit gegen ein Einbrechen aufgrund
des Drucks von außen
und deren Montage ist mit einem erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand
verbunden.
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Aus
DE 102 39 365 A1 sind
Verbauelemente zum Verbau von Rohr- und Kabelgräben im Erdreich bekannt, die
das Erdreich in Querrichtungen der Gräben abstützen. Sie bestehen jeweils
aus einem Seitenkräfte
aufnehmenden mit Sicken versehenen Blech, an dessen einer senkrecht
zu den Sicken verlaufenden Seitenkante ein Rohr angeordnet ist und an
dessen gegenüberliegender
Seite ein Schlitzrohr vorgesehen ist, das einen in seiner Längsrichtung über seine
gesamte Länge
verlaufenden Schlitz aufweist. Die entsprechenden Verbauelemente
werden in der Weise miteinander verbunden, dass das Schlitzrohr über das
Rohr übergeschoben
wird, bis die beiden einander benachbarten Verbauelemente sich in
gleicher Höhe
befinden. Die Verbauelemente sind dabei schwenkbar miteinander verbunden.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass die Rohrverbindung zum
einen nicht sehr stabil und zum anderen schmutzempfindlich ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die jeweiligen Seitenwände eine
fest vorgegebene Länge
haben und dadurch nur in entsprechende Eckbereiche mit einer bestimmten
Breite der Gräben
einsetzbar sind.
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Die
GB 1 407 799 A offenbart
eine Grabenverschalung mit einer Mehrzahl sich senkrecht erstreckenden
Stützelementen,
die in bestimmten Abständen
entlang von Seitenwänden
in den Boden eingesetzt werden. Dabei sind auch speziell geformte Stützelemente
vorgesehen, bei welchen es sich um starre, rechtwinklige Eckwinkel,
die über
Klemmbügel
mit den Verbauplatten verbindbar sind, handelt. Diese Verschraubung
bzw. Verklemmung ist aufwendig in der Montage.
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Bei
der aus
DE 198 11
535 A1 bekannten Verbauvorrichtung sind Verbauelemente über ein Gelenk
bzw. Scharnier schwenkbar miteinander verbunden. Dazu sind ein Anpassungsteil
und ein System-Winkelausrichtungsteil vorgesehen, die als gelenkartige
Verbindung ineinander greifen. Das Anpassungsteil sowie das System-Winkelausrichtungsteil
stellen dabei eine Aufnahme für
die daran angrenzenden Verbauelemente dar. Auch diese gelenkartige
Verbindung ist konstruktiv sehr aufwendig und außerdem sehr schmutzempfindlich.
Zudem sind nur speziell ausgestaltete Verbundplatten für den Verbau geeignet.
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Die
DE 10 2005 019 034
A1 sowie die
EP
1 445 384 A1 betreffen Verbauvorrichtungen, bei welchen
Eckstützen
vorgesehen sind, die jeweils aus einem Vierkantrohr und zwei daran
angeschweißten C-Profilen
bestehen. In den jeweiligen Hohlraum eines C-Profils ist die angrenzende
Verbauplatte randseitig eingeführt.
Die gesamte Verbindung ist demnach starr im 90°-Winkel und nicht schwenkbar
ausgeführt.
Außerdem
ist keine Anpassung an die Grabenbreite möglich.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
für den
Grabenverbau zum Einsatz in einen Eckbereich des Grabens zur Verfügung zu
stellen, mit welcher die Sicherheit erhöht und gleichzeitig die Montage
erleichtert werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch die gesamt Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2–15.
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Erfindungsgemäß ist als
Vorrichtung ein Eckelement zum Einsatz in einem äußeren Eckbereich eines Grabens
oder Kanals mit zueinander schwenkbar angeordneten Seitenwänden vorgesehen,
wobei die Seitenwände
mit jeweils daran angrenzenden Bauplatten verbindbar sind, mindestens
eine Seitenwand an ihrem nach außen weisenden Kantenbereich
ein Überlappungselement
zur zumindest teilweisen Überlappung
mit der daran angrenzenden Bauplatte aufweist und das Überlappungselement
an der Außenseite
der angrenzenden Verbauplatte positioniert ist, wobei die Länge von
Seitenwand und Überlappungselement
der Breite des gegenüberliegenden
Grabens oder Gabenbereichs angepasst ist. Mit dem Eckelement wird
ein stabiles Bauelement für den
Eckbereich zur Verfügung
gestellt, so dass auch in diesem Bereich eine zuverlässige Sicherung
der Grabenwände
gewährleistet
wird. Die Arbeitssicherheit wird damit wesentlich erhöht. Für den Eckbereich ist
damit nur noch ein Bauelement notwendig, welches z. B. mittels eines
Krans in kurzer Zeit in den Eckbereich einsetzbar ist. Unsichere
Hilfsmaßnahmen
sind nicht mehr notwendig. Zweckmäßigerweise kann die Höhe des Eckelements
an die Höhe
der sich daran angrenzenden Verbauplatten angepasst sein, so dass
sich ein einheitlicher Verlauf des Grabenverbaus einstellen lässt. Das
Eckelement kann insbesondere für
den äußeren bzw.
nach außen
weisenden Eckbereich eines Grabens vorgesehen sein.
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Indem
die Seitenwände
des Eckelements schwenkbar angeordnet sind, können sie an unterschiedliche
Winkel von Grabeneckbereichen in optimaler Weise angepasst werden.
Zwischen den an der jeweiligen Grabenseite sich gegenüberliegenden Seitenwänden sind
Querstreben angeordnet, mit welchen die Seitenwände, auch die des Eckelements an
die Grabenwand angepresst werden. Durch die schwenkbare Eigenschaft
der Seitenwände
können diese
auch in idealer Weise an die gekrümmte bzw. eckförmige Grabenwandung
gepresst werden.
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Das Überlappungselement
kann vorteilhafterweise an der Seitenwand bzw. dem nach außen weisenden
Kantenbereich angeschweißt
sein. Mittels des Überlappungselementes
wird eine Überlappung mit
der daran angrenzenden Verbauplatte bzw. Stabilisierungsplatte bewirkt,
so dass auch im Verbindungsbereich eine hohe Stabilität der gesamten
Anordnung gewährleistet
wird. Besonders aufgrund des Drucks der Grabenwand ist die Stabilität und Festigkeit
auch im Verbindungsbereich von großer Bedeutung.
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Indem
das Überlappungselement
an der Außenseite
der angrenzenden Grabenwand positioniert ist, kann es auch an der
Außenseite
der Seitenwand des Eckelements bzw. an dessen Kantenbereich befestigt,
insbesondere angeschweißt
sein. Auf diese Weise wird eine Stufe bzw. ein Versatz geschaffen,
in welchen die angrenzende Verbauplatte randseitig einsetzbar ist.
Auch aufgrund des Drucks der Grabenwände ist die außenseitige
Anordnung des Überlappungselementes
von Vorteil.
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Die
Seitenwände
des Eckelements können über mindestens
ein Scharnier verbunden sein. Zweckmäßigerweise können mehrere
Scharniere vorgesehen sein, um die Stabilität der Schwenkverbindung zu
erhöhen.
Die Scharniere stellen für
diesen Bereich stabile Verbindungselemente dar, die einerseits eine
Schwenkbewegung erlauben und andererseits auch dem hohen Druck der
Grabenwandung sowie den einwirkenden Kräften bei der Montage standhalten.
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Vorteilhafterweise
kann ein Abstandshalter zur Festlegung eines bestimmten Winkels
zwischen den Seitenwänden
vorgesehen sein. Der Abstandshalter verhindert ein unerwünschtes
Auseinander- oder Zusammenschwenken der Seitenwände bei der Montage, z. B.
wenn das Eckelement mittels eines Krans gehoben und in den Graben
eingesetzt wird.
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Dazu
kann zumindest an einer Seitenwand eine Leiste mit verschiedenen
Befestigungspositionen zur Anordnung des Abstandshalters vorgesehen sein.
Die verschiedenen Befestigungspositionen erlauben es, dass die Seitenwände mittels
des Abstandshalters auch in unterschiedlichen Winkelpositionen in
ihrer Lage bzw. ihrem Winkel zueinander fixiert werden.
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Es
kann vorgesehen sein, dass die Leiste eine Reihe von Bohrungen aufweist,
in die der Abstandshalter einhängbar
ist. Der Abstandshalter (z. B. in Form einer Stange oder eines Bügels) kann
z. B. an einer Seitenwand an einer Öse beweglich befestigt sein
und mit seinem hakenartigen Ende in eine Bohrung der Leiste, welche
an der anderen Seitenwand angeordnet ist, einfach eingehängt werden. Dadurch
ist weder ein unerwünschtes
Auseinander- noch Zusammenschwenken der Seitenwände möglich.
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Vorteilhafterweise
kann ein Adapterelement zur Verbindung einer Seitenwand des Eckelements mit
einer Verbauplatte in einem weiteren Eckbereich vorgesehen sein.
Ein weiterer Eckbereich ergibt sich z. B. bei einem Z-förmigen oder
Zick-Zack-förmigen Grabenverlauf.
Das Adapterelement kann dabei an einem Eckbereich angeordnet sein,
der zur Grubeninnenseite orientiert ist. Der weitere Eckbereich
entsteht am äußeren Kantenbereich
der Seitenwand des Eckelements, an welchem die normale Verbauplatte
angrenzt. Das Adapterelement überlappt den Grenzbereich
zwischen Seitenwand und Verbauplatte und bewirkt auch in diesem
weiteren Eckbereich eine entsprechende Stabilisierung und Festigkeit.
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Das
Adapterelement kann sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des
nach außen
weisenden Kantenbereichs der Seitenwand erstrecken. Daraus resultiert
eine hohe Stabilität über die
gesamte Länge
der Seitenwand.
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Zweckmäßigerweise
kann das Adapterelement an der zum Grabeninnenbereich weisenden Seite
der Seitenwand angeordnet sein. Dadurch können an dem Adapterelement
Befestigungsvorrichtungen zur Anordnung von Querstreben vorgesehen sein.
Das Adapterelement dient somit gleichzeitig der Stabilisierung in
dem weiteren Eckbereich als auch der Anordnung von Querstreben.
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Das
Adapterelement kann mit der Seitenwand des Eckelements und/oder
mit der angrenzenden Verbauplatte lösbar verbunden, insbesondere
an diese(n) angeschraubt sein. Auf diese Weise ist es möglich, das
Adapterelement nur dann anzuordnen, wenn auch ein entsprechender
Eckbereich vorgesehen ist, für
den ein Adapterelement von Vorteil ist. Sollte dagegen die Seitenwand
des Eckelements geradlinig mit einer Verbauplatte verbunden werden,
ist ein Adapterelement nicht unbedingt notwendig.
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Die
Adapterelemente können
außerdem
individuell ausgestaltet sein, so dass sie mit entsprechend unterschiedlichen
Verbauplatten verbindbar sind.
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Vorteilhafterweise
kann mindestens eine Seitenwand verlängerbar sein und dadurch bei
Bedarf bis zur benachbarten Verbauplatte ausgezogen und mit dieser
verbunden werden.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann
an mindestens einer Seitenwand mindestens eine teleskopartig verlängerbare
Zusatz-Seitenwand vorgesehen sein. Die Zusatz-Seitenwand lässt sich bei
Bedarf ausziehen oder wieder in die Seitenwand einschieben oder
an der Seitenwand entlang schieben.
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Zweckmäßigerweise
kann eine Mehrzahl von Eckelementen mit unterschiedlich langen Seitenwänden vorgesehen
sein. Unterschiedlich lange Seitenwände werden insbesondere in
Anpassung an unterschiedliche Breiten eines Grabens benötigt, wenn der
Graben einen Z- oder Zick-Zack-förmigen
Verlauf aufweist. Je breiter der Graben, desto längere Seitenwände werden
benötigt.
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Das
Eckelement kann im Wesentlichen aus Stahl bestehen und bietet damit
die notwendige Festigkeit, welche für den Grabenverbau erforderlich
ist.
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Die
Erfindung ist anhand von vorteilhaften Ausführungsbeispielen in den Zeichnungsfiguren
näher erläutert. Diese
zeigen:
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1:
eine perspektivische Darstellung eines um eine Ecke laufenden Grabenverbaus
mit einem Eckelement;
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2:
perspektivische Darstellung eines Eckelements, das in den Grabenverbau
gemäß 1 eingesetzt
ist;
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3:
Draufsicht auf das Eckelement gemäß 2;
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4:
perspektivische Darstellung eines Z-förmigen Grabenverbaus mit Eckelement;
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5:
perspektivische Darstellung eines Adapterelementes;
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6, 8 und 10:
perspektivische Darstellungen eines jeweils um eine Ecke laufenden Grabenverbaus
mit jeweils einem Eckelement;
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7:
perspektivische Darstellung eines Eckelements, das in den Grabenverbau
gemäß 6 eingesetzt
ist;
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9:
perspektivische Darstellung eines Eckelements mit längeren Seitenwänden als
bei dem Eckelement gemäß 7,
welches in den Grabenverbau gemäß 8 eingesetzt
ist sowie
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11:
perspektivische Darstellung eines Eckelements mit längeren Seitenwänden als
das Eckelement gemäß 9,
wobei das Eckelement in den Grabenverbau gemäß 10 eingesetzt
ist.
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Bezugsziffer 3 bezeichnet
die erfindungsgemäße Vorrichtung,
nämlich
ein Eckelement für
den Graben- oder Kanalverbau, in seiner Gesamtheit. Vorrichtungen
für den
Graben- oder Kanalverbau sind zum Einsatz in Gräben oder Kanälen vorgesehen
und weisen Seitenwände
auf. Die Seitenwände im
geraden Bereich des jeweiligen Grabens werden als Verbauplatten 1 bezeichnet.
Zwischen den Verbauplatten sind Querstreben 2 angeordnet,
welche die Verbauplatten 1 an die gegenüberliegenden Grabenwände (nicht
dargestellt) anpressen und dadurch ein Einfallen der Grabenwände verhindern.
Da die Verbauplatten 1 zusammen mit den jeweiligen Querstreben 2 eine
Einheit bilden, bleibt der äußere Eckbereich
noch frei. Als erfindungsgemäße Vorrichtung ist
ein Eckelement 3 mit daran angeordneten Seitenwänden 4 vorgesehen,
um dieses in den Eckbereich des Grabens oder Kanals einzusetzen,
wobei die Seitenwände 4 mit
jeweils daran angrenzenden Verbauplatten 1 verbindbar sind.
Das Eckelement 3 kommt z. B. in einem rechtwinkligen Verlauf
des Grabenverbaus (siehe 1, 6, 8 und 10) oder
in einem Z-förmigen
Verlauf des Grabenverbaus (siehe 4) zum Einsatz.
Das Eckelement 3 ist dort jeweils am außen liegenden Eckbereich angeordnet. Das
Eckelement 3 stellt eine besonders vorteilhafte Stabilisierung
des Eckbereichs bei gleichzeitig schneller und einfacher Montage
dar.
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Die
Seitenwände 4 des
Eckelements 3 sind schwenkbar angeordnet, so dass eine
beliebige Winkelstellung der Seitenwände 4 zueinander in
optimaler Anpassung an den jeweiligen Grabenverlauf einstellbar
ist. Für
die Lagerung können
die Seitenwände 4 einfach
zusammengeklappt werden, so dass nur ein geringer Stauraum erforderlich
ist.
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Die
Seitenwände 4 des
Eckelements 3 sind über
Scharniere 5 verbunden, welche die Schwenkbarkeit der Seitenwände 4 zueinander
erlauben.
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Wie
insbesondere aus 3 hervorgeht, ist außerdem ein
Abstandshalter 6 in Form einer Stange oder eines Bügels zur
Festlegung eines bestimmten Winkels zwischen den Seitenwänden 4 vorgesehen. Mittels
des Abstandshalters 6 kann der benötigte Winkel zwischen den Seitenwänden 4 vorher
eingestellt werden und die Seitenwände 4 sind an einem unerwünschten
Zusammenklappen z. B. während des
Einsetzens des Eckelements 3 in einen Graben, was üblicherweise
mittels eines Krans erfolgt, gehindert. Sollte sich nach dem Einsetzen
herausstellen, dass ein anderer Winkel zwischen den Seitenwänden 4 ideal
wäre, dann
kann der Abstandshalter 6 zumindest auf einer Seite gelöst werden
und der gewünschte
Winkel eingestellt werden. Anschließend kann wiederum der neu
eingestellte Winkel zwischen den Seitenwänden 4 mittels des
Abstandshalters 6 fixiert werden.
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Zur
Fixierung des Abstandshalters 6 ist an einer Seitenwand 4 eine
Leiste 7 mit verschiedenen Befestigungspositionen vorgesehen.
Dazu weist die Leiste 7 eine Reihe von Bohrungen 8 auf,
in die der Abstandshalter 6 mittels eines Hakens einhängbar ist.
Diese Vorrichtung ermöglicht
es, die gewünschte Winkeleinstellung
zwischen den Seitenwänden 4 schnell
durchzuführen,
wobei gleichzeitig eine stabile Fixierung des eingestellten Winkels
realisiert wird.
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Die
in den 1–3 und 6–11 dargestellten
Eckelemente 3 weisen an dem jeweils nach außen weisenden
Kantenbereich 12 der jeweiligen Seitenwand 4 ein Überlappungselement 9 auf, welches
mit der daran angrenzenden Verbauplatte 1 überlappt.
Durch die Überlappung
wird der Verbindungsbereich zwischen Eckelement 3 und angrenzender
Verbauplatte 1 verstärkt
und dem Druck von außen
besser standgehalten. Im Überlappungsbereich
sind außerdem
die Querstreben 2 angeordnet, welche ggf. durch das Überlappungselement 9 eine zusätzliche
Unterstützung
erhalten.
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Das Überlappungselement 9 ist
an der Außenseite 10 der
angrenzenden Verbauplatte 1 positioniert. Dies ist vorteilhaft
für eine
Stabilisierung gegen den Druck von außen und außerdem ist keine Veränderung
der Befestigung der Querstreben 2 an den Verbauplatten 1 erforderlich.
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Zusätzlich ist
ein Adapterelement 11 zur Verbindung einer Seitenwand 4 des
Eckelements 3 mit einer Verbauplatte 1 in einem
weiteren Eckbereich vorgesehen. Das Adapterelement 11 ist
in 5 dargestellt. Die Anordnung des Adapterelementes 11 geht
aus 4 hervor. Das Adapterelement 11 ist dabei
in einem Eckbereich angeordnet, der zur Grabeninnenseite orientiert
ist. Das Adapterelement 11 überlappt den endseitigen Bereich
der Seitenwand 4 sowie die Stirnseite der angrenzenden
Verbauplatte 1 und sorgt auch in diesem Bereich für eine optimale Verbindung
der beiden Platten und Verstärkung
dieses Eckbereichs. Die Seitenwand 4 des Eckelements 3 weist
dort, wo das Adapterelement 11 angeordnet wird, kein Überlappungselement 9 auf.
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Das
Adapterelement 11 erstreckt sich im Wesentlichen über die
gesamte Länge
des nach außen weisenden
Kantenbereichs 12 der Seitenwand 4 und sorgt dadurch
für eine
besonders feste und stabile Verbindung. Das Adapterelement 11 kann
universell ausgestaltet sein und mit unterschiedlichen Verbauplatten 1 verbindbar
sein.
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Das
Adapterelement 11 ist an der zum Grabeninnenbereich weisenden
Seite der Seitenwand 4 angeordnet. An dem Adapterelement 11 sind
Befestigungsvorrichtungen 13 zur Anordnung von Querstreben 2 vorgesehen
(siehe 4 und 5). Bei den Befestigungsvorrichtungen 13 handelt
es sich im Wesentlichen um U-Profile mit seitlichen Bohrungen, um
die daran angesetzten Querstreben 2 mittels Schrauben oder
Bolzen zu fixieren.
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Das
Adapterelement 11 ist mit der Seitenwand 4 des
Eckelements 3 sowie mit der angrenzenden Verbauplatte 1 lösbar verbunden,
wobei es an diese angeschraubt ist. Das Adapterelement 11 kann somit
je nach Bedarf montiert und wieder entfernt werden.
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In
einer vorteilhaften, in den Zeichnungsfiguren allerdings nicht dargestellten
Ausführungsvariante
kann es vorgesehen sein, dass mindestens eine Seitenwand 4 verlängerbar
ist. Dazu kann an mindestens einer Seitenwand mindestens eine teleskopartig
verlängerbare
Zusatzseitenwand vorgesehen sein.
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Darüber hinaus
ist eine Mehrzahl von Eckelementen 3 vorgesehen, die unterschiedlich
lange Seitenwände 4 aufweisen,
was in den 6/7, 8/9 und 10/11 veranschaulicht
ist. Die Länge
der Seitenwände 4 der
Eckelemente 3 nimmt von der 7 zur 9 bis
zur 11 zu. Wie aus den dazugehörigen 6, 8 und 10 hervorgeht,
sind die unterschiedlichen Eckelemente 3 für die Eckbereiche von
unterschiedlich großen
Grabenbreiten vorgesehen. So kann mittels des Eckelementes 3 aus 7 der
Eckbereich eines relativ schmalen Grabens (6) ausgekleidet
werden. Das Eckelement 3 gemäß 11 mit
seinen sehr langen Seitenwänden 4 dient
dagegen für
die Stabilisierung eines entsprechend großen Eckbereichs eines entsprechend
breiten Grabens (10). Die Überlappungselemente 9 weisen
dabei im Wesentlichen dieselbe Länge
auf.
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Je
nach Bedarf können
auch unterschiedliche Eckelemente 3 vorgesehen sein, die
sich in ihrer Höhe
unterscheiden, um diese z. B. an die entsprechende Höhe der Verbauplatten 1 anzupassen.
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Das
Eckelement 3 besteht im Wesentlichen aus Stahl, weist somit
die erforderliche Festigkeit auf und wird den einwirkenden Kräften im
Grabenverbau gerecht.
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- 1
- Verbauplatte
- 2
- Querstrebe
- 3
- Eckelement
- 4
- Seitenwand
- 5
- Scharnier
- 6
- Abstandshalter
- 7
- Leiste
- 8
- Bohrung
- 9
- Überlappungselement
- 10
- Außenseite
- 11
- Adapterelement
- 12
- Kantenbereich
- 13
- Befestigungsvorrichtung