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DE102008028087B3 - Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau - Google Patents

Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau Download PDF

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DE102008028087B3 DE200810028087 DE102008028087A DE102008028087B3 DE 102008028087 B3 DE102008028087 B3 DE 102008028087B3 DE 200810028087 DE200810028087 DE 200810028087 DE 102008028087 A DE102008028087 A DE 102008028087A DE 102008028087 B3 DE102008028087 B3 DE 102008028087B3
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Graben- oder Kanalverbau zum Einsatz in Gräben oder Kanälen mit Seitenwänden, wobei als Vorrichtung ein Eckelement (3) mit daran angeordneten Seitenwänden (4) zum Einsatz in einen Eckbereich des Grabens oder Kanals vorgesehen ist, wobei die Seitenwände (4) mit jeweils daran angrenzenden Verbauplatten (1) verbindbar sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau zum Einsatz in Gräben oder Kanälen mit Seitenwänden.
  • Gräben für Versorgungsleitungen, wie z. B. Wasser-, Gas-, Kanal- oder Kabelleitungen, werden bei genügend zur Verfügung stehendem Bauraum mit ausreichender Böschung (d. h. geneigten, seitlichen Wänden) ausgehoben. Bei Platzmangel (z. B. im Stadtbereich) besteht dagegen die Notwendigkeit, die Gräben mit im Wesentlichen senkrechten Grabenwänden auszuheben. Um hier ein Einfallen der Grabenwände zu vermeiden, sind Verbaumethoden zur Stabilisierung der Grabenwände bekannt. Dazu werden Stabilisierungsplatten bzw. Verbauplatten an die Grabenwände positioniert, wobei sie mit dazwischen angeordneten Querstreben in ihrer Lage stabilisiert sind. Die Stabilisierungsplatten werden stets paarweise mit den bereits eingesetzten Querstreben als Verbaueinheit in einen Graben eingesetzt. Durch Verstellen der Querstreben werden die Stabilisierungsplatten sodann an die Grabenwände gepresst. Weist der Kanal einen Eckbereich oder z. B. einen Z-förmigen Verlauf auf, dann reichen die Verbauplatten nicht bis zur außen liegenden Ecke. In diesen Eckbereichen wird daher lediglich mit Hilfsmaßnahmen eine Stabilisierung der Grabenwand erreicht. Dazu werden z. B. Kanthölzer, Holzdielen oder andere Hilfsplatten eingesetzt, mit welchen auch der Eckbereich vollflächig ausgekleidet und stabilisiert wird. Derartige Hilfsmaßnahmen bieten jedoch keine hohe Sicherheit gegen ein Einbrechen aufgrund des Drucks von außen und deren Montage ist mit einem erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden.
  • Aus DE 102 39 365 A1 sind Verbauelemente zum Verbau von Rohr- und Kabelgräben im Erdreich bekannt, die das Erdreich in Querrichtungen der Gräben abstützen. Sie bestehen jeweils aus einem Seitenkräfte aufnehmenden mit Sicken versehenen Blech, an dessen einer senkrecht zu den Sicken verlaufenden Seitenkante ein Rohr angeordnet ist und an dessen gegenüberliegender Seite ein Schlitzrohr vorgesehen ist, das einen in seiner Längsrichtung über seine gesamte Länge verlaufenden Schlitz aufweist. Die entsprechenden Verbauelemente werden in der Weise miteinander verbunden, dass das Schlitzrohr über das Rohr übergeschoben wird, bis die beiden einander benachbarten Verbauelemente sich in gleicher Höhe befinden. Die Verbauelemente sind dabei schwenkbar miteinander verbunden. Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass die Rohrverbindung zum einen nicht sehr stabil und zum anderen schmutzempfindlich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die jeweiligen Seitenwände eine fest vorgegebene Länge haben und dadurch nur in entsprechende Eckbereiche mit einer bestimmten Breite der Gräben einsetzbar sind.
  • Die GB 1 407 799 A offenbart eine Grabenverschalung mit einer Mehrzahl sich senkrecht erstreckenden Stützelementen, die in bestimmten Abständen entlang von Seitenwänden in den Boden eingesetzt werden. Dabei sind auch speziell geformte Stützelemente vorgesehen, bei welchen es sich um starre, rechtwinklige Eckwinkel, die über Klemmbügel mit den Verbauplatten verbindbar sind, handelt. Diese Verschraubung bzw. Verklemmung ist aufwendig in der Montage.
  • Bei der aus DE 198 11 535 A1 bekannten Verbauvorrichtung sind Verbauelemente über ein Gelenk bzw. Scharnier schwenkbar miteinander verbunden. Dazu sind ein Anpassungsteil und ein System-Winkelausrichtungsteil vorgesehen, die als gelenkartige Verbindung ineinander greifen. Das Anpassungsteil sowie das System-Winkelausrichtungsteil stellen dabei eine Aufnahme für die daran angrenzenden Verbauelemente dar. Auch diese gelenkartige Verbindung ist konstruktiv sehr aufwendig und außerdem sehr schmutzempfindlich. Zudem sind nur speziell ausgestaltete Verbundplatten für den Verbau geeignet.
  • Die DE 10 2005 019 034 A1 sowie die EP 1 445 384 A1 betreffen Verbauvorrichtungen, bei welchen Eckstützen vorgesehen sind, die jeweils aus einem Vierkantrohr und zwei daran angeschweißten C-Profilen bestehen. In den jeweiligen Hohlraum eines C-Profils ist die angrenzende Verbauplatte randseitig eingeführt. Die gesamte Verbindung ist demnach starr im 90°-Winkel und nicht schwenkbar ausgeführt. Außerdem ist keine Anpassung an die Grabenbreite möglich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung für den Grabenverbau zum Einsatz in einen Eckbereich des Grabens zur Verfügung zu stellen, mit welcher die Sicherheit erhöht und gleichzeitig die Montage erleichtert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die gesamt Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2–15.
  • Erfindungsgemäß ist als Vorrichtung ein Eckelement zum Einsatz in einem äußeren Eckbereich eines Grabens oder Kanals mit zueinander schwenkbar angeordneten Seitenwänden vorgesehen, wobei die Seitenwände mit jeweils daran angrenzenden Bauplatten verbindbar sind, mindestens eine Seitenwand an ihrem nach außen weisenden Kantenbereich ein Überlappungselement zur zumindest teilweisen Überlappung mit der daran angrenzenden Bauplatte aufweist und das Überlappungselement an der Außenseite der angrenzenden Verbauplatte positioniert ist, wobei die Länge von Seitenwand und Überlappungselement der Breite des gegenüberliegenden Grabens oder Gabenbereichs angepasst ist. Mit dem Eckelement wird ein stabiles Bauelement für den Eckbereich zur Verfügung gestellt, so dass auch in diesem Bereich eine zuverlässige Sicherung der Grabenwände gewährleistet wird. Die Arbeitssicherheit wird damit wesentlich erhöht. Für den Eckbereich ist damit nur noch ein Bauelement notwendig, welches z. B. mittels eines Krans in kurzer Zeit in den Eckbereich einsetzbar ist. Unsichere Hilfsmaßnahmen sind nicht mehr notwendig. Zweckmäßigerweise kann die Höhe des Eckelements an die Höhe der sich daran angrenzenden Verbauplatten angepasst sein, so dass sich ein einheitlicher Verlauf des Grabenverbaus einstellen lässt. Das Eckelement kann insbesondere für den äußeren bzw. nach außen weisenden Eckbereich eines Grabens vorgesehen sein.
  • Indem die Seitenwände des Eckelements schwenkbar angeordnet sind, können sie an unterschiedliche Winkel von Grabeneckbereichen in optimaler Weise angepasst werden. Zwischen den an der jeweiligen Grabenseite sich gegenüberliegenden Seitenwänden sind Querstreben angeordnet, mit welchen die Seitenwände, auch die des Eckelements an die Grabenwand angepresst werden. Durch die schwenkbare Eigenschaft der Seitenwände können diese auch in idealer Weise an die gekrümmte bzw. eckförmige Grabenwandung gepresst werden.
  • Das Überlappungselement kann vorteilhafterweise an der Seitenwand bzw. dem nach außen weisenden Kantenbereich angeschweißt sein. Mittels des Überlappungselementes wird eine Überlappung mit der daran angrenzenden Verbauplatte bzw. Stabilisierungsplatte bewirkt, so dass auch im Verbindungsbereich eine hohe Stabilität der gesamten Anordnung gewährleistet wird. Besonders aufgrund des Drucks der Grabenwand ist die Stabilität und Festigkeit auch im Verbindungsbereich von großer Bedeutung.
  • Indem das Überlappungselement an der Außenseite der angrenzenden Grabenwand positioniert ist, kann es auch an der Außenseite der Seitenwand des Eckelements bzw. an dessen Kantenbereich befestigt, insbesondere angeschweißt sein. Auf diese Weise wird eine Stufe bzw. ein Versatz geschaffen, in welchen die angrenzende Verbauplatte randseitig einsetzbar ist. Auch aufgrund des Drucks der Grabenwände ist die außenseitige Anordnung des Überlappungselementes von Vorteil.
  • Die Seitenwände des Eckelements können über mindestens ein Scharnier verbunden sein. Zweckmäßigerweise können mehrere Scharniere vorgesehen sein, um die Stabilität der Schwenkverbindung zu erhöhen. Die Scharniere stellen für diesen Bereich stabile Verbindungselemente dar, die einerseits eine Schwenkbewegung erlauben und andererseits auch dem hohen Druck der Grabenwandung sowie den einwirkenden Kräften bei der Montage standhalten.
  • Vorteilhafterweise kann ein Abstandshalter zur Festlegung eines bestimmten Winkels zwischen den Seitenwänden vorgesehen sein. Der Abstandshalter verhindert ein unerwünschtes Auseinander- oder Zusammenschwenken der Seitenwände bei der Montage, z. B. wenn das Eckelement mittels eines Krans gehoben und in den Graben eingesetzt wird.
  • Dazu kann zumindest an einer Seitenwand eine Leiste mit verschiedenen Befestigungspositionen zur Anordnung des Abstandshalters vorgesehen sein. Die verschiedenen Befestigungspositionen erlauben es, dass die Seitenwände mittels des Abstandshalters auch in unterschiedlichen Winkelpositionen in ihrer Lage bzw. ihrem Winkel zueinander fixiert werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Leiste eine Reihe von Bohrungen aufweist, in die der Abstandshalter einhängbar ist. Der Abstandshalter (z. B. in Form einer Stange oder eines Bügels) kann z. B. an einer Seitenwand an einer Öse beweglich befestigt sein und mit seinem hakenartigen Ende in eine Bohrung der Leiste, welche an der anderen Seitenwand angeordnet ist, einfach eingehängt werden. Dadurch ist weder ein unerwünschtes Auseinander- noch Zusammenschwenken der Seitenwände möglich.
  • Vorteilhafterweise kann ein Adapterelement zur Verbindung einer Seitenwand des Eckelements mit einer Verbauplatte in einem weiteren Eckbereich vorgesehen sein. Ein weiterer Eckbereich ergibt sich z. B. bei einem Z-förmigen oder Zick-Zack-förmigen Grabenverlauf. Das Adapterelement kann dabei an einem Eckbereich angeordnet sein, der zur Grubeninnenseite orientiert ist. Der weitere Eckbereich entsteht am äußeren Kantenbereich der Seitenwand des Eckelements, an welchem die normale Verbauplatte angrenzt. Das Adapterelement überlappt den Grenzbereich zwischen Seitenwand und Verbauplatte und bewirkt auch in diesem weiteren Eckbereich eine entsprechende Stabilisierung und Festigkeit.
  • Das Adapterelement kann sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des nach außen weisenden Kantenbereichs der Seitenwand erstrecken. Daraus resultiert eine hohe Stabilität über die gesamte Länge der Seitenwand.
  • Zweckmäßigerweise kann das Adapterelement an der zum Grabeninnenbereich weisenden Seite der Seitenwand angeordnet sein. Dadurch können an dem Adapterelement Befestigungsvorrichtungen zur Anordnung von Querstreben vorgesehen sein. Das Adapterelement dient somit gleichzeitig der Stabilisierung in dem weiteren Eckbereich als auch der Anordnung von Querstreben.
  • Das Adapterelement kann mit der Seitenwand des Eckelements und/oder mit der angrenzenden Verbauplatte lösbar verbunden, insbesondere an diese(n) angeschraubt sein. Auf diese Weise ist es möglich, das Adapterelement nur dann anzuordnen, wenn auch ein entsprechender Eckbereich vorgesehen ist, für den ein Adapterelement von Vorteil ist. Sollte dagegen die Seitenwand des Eckelements geradlinig mit einer Verbauplatte verbunden werden, ist ein Adapterelement nicht unbedingt notwendig.
  • Die Adapterelemente können außerdem individuell ausgestaltet sein, so dass sie mit entsprechend unterschiedlichen Verbauplatten verbindbar sind.
  • Vorteilhafterweise kann mindestens eine Seitenwand verlängerbar sein und dadurch bei Bedarf bis zur benachbarten Verbauplatte ausgezogen und mit dieser verbunden werden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann an mindestens einer Seitenwand mindestens eine teleskopartig verlängerbare Zusatz-Seitenwand vorgesehen sein. Die Zusatz-Seitenwand lässt sich bei Bedarf ausziehen oder wieder in die Seitenwand einschieben oder an der Seitenwand entlang schieben.
  • Zweckmäßigerweise kann eine Mehrzahl von Eckelementen mit unterschiedlich langen Seitenwänden vorgesehen sein. Unterschiedlich lange Seitenwände werden insbesondere in Anpassung an unterschiedliche Breiten eines Grabens benötigt, wenn der Graben einen Z- oder Zick-Zack-förmigen Verlauf aufweist. Je breiter der Graben, desto längere Seitenwände werden benötigt.
  • Das Eckelement kann im Wesentlichen aus Stahl bestehen und bietet damit die notwendige Festigkeit, welche für den Grabenverbau erforderlich ist.
  • Die Erfindung ist anhand von vorteilhaften Ausführungsbeispielen in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen:
  • 1: eine perspektivische Darstellung eines um eine Ecke laufenden Grabenverbaus mit einem Eckelement;
  • 2: perspektivische Darstellung eines Eckelements, das in den Grabenverbau gemäß 1 eingesetzt ist;
  • 3: Draufsicht auf das Eckelement gemäß 2;
  • 4: perspektivische Darstellung eines Z-förmigen Grabenverbaus mit Eckelement;
  • 5: perspektivische Darstellung eines Adapterelementes;
  • 6, 8 und 10: perspektivische Darstellungen eines jeweils um eine Ecke laufenden Grabenverbaus mit jeweils einem Eckelement;
  • 7: perspektivische Darstellung eines Eckelements, das in den Grabenverbau gemäß 6 eingesetzt ist;
  • 9: perspektivische Darstellung eines Eckelements mit längeren Seitenwänden als bei dem Eckelement gemäß 7, welches in den Grabenverbau gemäß 8 eingesetzt ist sowie
  • 11: perspektivische Darstellung eines Eckelements mit längeren Seitenwänden als das Eckelement gemäß 9, wobei das Eckelement in den Grabenverbau gemäß 10 eingesetzt ist.
  • Bezugsziffer 3 bezeichnet die erfindungsgemäße Vorrichtung, nämlich ein Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau, in seiner Gesamtheit. Vorrichtungen für den Graben- oder Kanalverbau sind zum Einsatz in Gräben oder Kanälen vorgesehen und weisen Seitenwände auf. Die Seitenwände im geraden Bereich des jeweiligen Grabens werden als Verbauplatten 1 bezeichnet. Zwischen den Verbauplatten sind Querstreben 2 angeordnet, welche die Verbauplatten 1 an die gegenüberliegenden Grabenwände (nicht dargestellt) anpressen und dadurch ein Einfallen der Grabenwände verhindern. Da die Verbauplatten 1 zusammen mit den jeweiligen Querstreben 2 eine Einheit bilden, bleibt der äußere Eckbereich noch frei. Als erfindungsgemäße Vorrichtung ist ein Eckelement 3 mit daran angeordneten Seitenwänden 4 vorgesehen, um dieses in den Eckbereich des Grabens oder Kanals einzusetzen, wobei die Seitenwände 4 mit jeweils daran angrenzenden Verbauplatten 1 verbindbar sind. Das Eckelement 3 kommt z. B. in einem rechtwinkligen Verlauf des Grabenverbaus (siehe 1, 6, 8 und 10) oder in einem Z-förmigen Verlauf des Grabenverbaus (siehe 4) zum Einsatz. Das Eckelement 3 ist dort jeweils am außen liegenden Eckbereich angeordnet. Das Eckelement 3 stellt eine besonders vorteilhafte Stabilisierung des Eckbereichs bei gleichzeitig schneller und einfacher Montage dar.
  • Die Seitenwände 4 des Eckelements 3 sind schwenkbar angeordnet, so dass eine beliebige Winkelstellung der Seitenwände 4 zueinander in optimaler Anpassung an den jeweiligen Grabenverlauf einstellbar ist. Für die Lagerung können die Seitenwände 4 einfach zusammengeklappt werden, so dass nur ein geringer Stauraum erforderlich ist.
  • Die Seitenwände 4 des Eckelements 3 sind über Scharniere 5 verbunden, welche die Schwenkbarkeit der Seitenwände 4 zueinander erlauben.
  • Wie insbesondere aus 3 hervorgeht, ist außerdem ein Abstandshalter 6 in Form einer Stange oder eines Bügels zur Festlegung eines bestimmten Winkels zwischen den Seitenwänden 4 vorgesehen. Mittels des Abstandshalters 6 kann der benötigte Winkel zwischen den Seitenwänden 4 vorher eingestellt werden und die Seitenwände 4 sind an einem unerwünschten Zusammenklappen z. B. während des Einsetzens des Eckelements 3 in einen Graben, was üblicherweise mittels eines Krans erfolgt, gehindert. Sollte sich nach dem Einsetzen herausstellen, dass ein anderer Winkel zwischen den Seitenwänden 4 ideal wäre, dann kann der Abstandshalter 6 zumindest auf einer Seite gelöst werden und der gewünschte Winkel eingestellt werden. Anschließend kann wiederum der neu eingestellte Winkel zwischen den Seitenwänden 4 mittels des Abstandshalters 6 fixiert werden.
  • Zur Fixierung des Abstandshalters 6 ist an einer Seitenwand 4 eine Leiste 7 mit verschiedenen Befestigungspositionen vorgesehen. Dazu weist die Leiste 7 eine Reihe von Bohrungen 8 auf, in die der Abstandshalter 6 mittels eines Hakens einhängbar ist. Diese Vorrichtung ermöglicht es, die gewünschte Winkeleinstellung zwischen den Seitenwänden 4 schnell durchzuführen, wobei gleichzeitig eine stabile Fixierung des eingestellten Winkels realisiert wird.
  • Die in den 13 und 611 dargestellten Eckelemente 3 weisen an dem jeweils nach außen weisenden Kantenbereich 12 der jeweiligen Seitenwand 4 ein Überlappungselement 9 auf, welches mit der daran angrenzenden Verbauplatte 1 überlappt. Durch die Überlappung wird der Verbindungsbereich zwischen Eckelement 3 und angrenzender Verbauplatte 1 verstärkt und dem Druck von außen besser standgehalten. Im Überlappungsbereich sind außerdem die Querstreben 2 angeordnet, welche ggf. durch das Überlappungselement 9 eine zusätzliche Unterstützung erhalten.
  • Das Überlappungselement 9 ist an der Außenseite 10 der angrenzenden Verbauplatte 1 positioniert. Dies ist vorteilhaft für eine Stabilisierung gegen den Druck von außen und außerdem ist keine Veränderung der Befestigung der Querstreben 2 an den Verbauplatten 1 erforderlich.
  • Zusätzlich ist ein Adapterelement 11 zur Verbindung einer Seitenwand 4 des Eckelements 3 mit einer Verbauplatte 1 in einem weiteren Eckbereich vorgesehen. Das Adapterelement 11 ist in 5 dargestellt. Die Anordnung des Adapterelementes 11 geht aus 4 hervor. Das Adapterelement 11 ist dabei in einem Eckbereich angeordnet, der zur Grabeninnenseite orientiert ist. Das Adapterelement 11 überlappt den endseitigen Bereich der Seitenwand 4 sowie die Stirnseite der angrenzenden Verbauplatte 1 und sorgt auch in diesem Bereich für eine optimale Verbindung der beiden Platten und Verstärkung dieses Eckbereichs. Die Seitenwand 4 des Eckelements 3 weist dort, wo das Adapterelement 11 angeordnet wird, kein Überlappungselement 9 auf.
  • Das Adapterelement 11 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des nach außen weisenden Kantenbereichs 12 der Seitenwand 4 und sorgt dadurch für eine besonders feste und stabile Verbindung. Das Adapterelement 11 kann universell ausgestaltet sein und mit unterschiedlichen Verbauplatten 1 verbindbar sein.
  • Das Adapterelement 11 ist an der zum Grabeninnenbereich weisenden Seite der Seitenwand 4 angeordnet. An dem Adapterelement 11 sind Befestigungsvorrichtungen 13 zur Anordnung von Querstreben 2 vorgesehen (siehe 4 und 5). Bei den Befestigungsvorrichtungen 13 handelt es sich im Wesentlichen um U-Profile mit seitlichen Bohrungen, um die daran angesetzten Querstreben 2 mittels Schrauben oder Bolzen zu fixieren.
  • Das Adapterelement 11 ist mit der Seitenwand 4 des Eckelements 3 sowie mit der angrenzenden Verbauplatte 1 lösbar verbunden, wobei es an diese angeschraubt ist. Das Adapterelement 11 kann somit je nach Bedarf montiert und wieder entfernt werden.
  • In einer vorteilhaften, in den Zeichnungsfiguren allerdings nicht dargestellten Ausführungsvariante kann es vorgesehen sein, dass mindestens eine Seitenwand 4 verlängerbar ist. Dazu kann an mindestens einer Seitenwand mindestens eine teleskopartig verlängerbare Zusatzseitenwand vorgesehen sein.
  • Darüber hinaus ist eine Mehrzahl von Eckelementen 3 vorgesehen, die unterschiedlich lange Seitenwände 4 aufweisen, was in den 6/7, 8/9 und 10/11 veranschaulicht ist. Die Länge der Seitenwände 4 der Eckelemente 3 nimmt von der 7 zur 9 bis zur 11 zu. Wie aus den dazugehörigen 6, 8 und 10 hervorgeht, sind die unterschiedlichen Eckelemente 3 für die Eckbereiche von unterschiedlich großen Grabenbreiten vorgesehen. So kann mittels des Eckelementes 3 aus 7 der Eckbereich eines relativ schmalen Grabens (6) ausgekleidet werden. Das Eckelement 3 gemäß 11 mit seinen sehr langen Seitenwänden 4 dient dagegen für die Stabilisierung eines entsprechend großen Eckbereichs eines entsprechend breiten Grabens (10). Die Überlappungselemente 9 weisen dabei im Wesentlichen dieselbe Länge auf.
  • Je nach Bedarf können auch unterschiedliche Eckelemente 3 vorgesehen sein, die sich in ihrer Höhe unterscheiden, um diese z. B. an die entsprechende Höhe der Verbauplatten 1 anzupassen.
  • Das Eckelement 3 besteht im Wesentlichen aus Stahl, weist somit die erforderliche Festigkeit auf und wird den einwirkenden Kräften im Grabenverbau gerecht.
  • 1
    Verbauplatte
    2
    Querstrebe
    3
    Eckelement
    4
    Seitenwand
    5
    Scharnier
    6
    Abstandshalter
    7
    Leiste
    8
    Bohrung
    9
    Überlappungselement
    10
    Außenseite
    11
    Adapterelement
    12
    Kantenbereich
    13
    Befestigungsvorrichtung

Claims (15)

  1. Eckelement für den Graben- oder Kanalverbau zum Einsatz in einen äußeren Eckbereich eines Grabens oder Kanals mit zueinander schwenkbar angeordneten Seitenwänden (4), wobei die Seitenwände (4) mit jeweils daran angrenzenden Verbauplatten (1) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seitenwand (4) an ihrem nach außen weisenden Kantenbereich (12) ein Überlappungselement (9) zur zumindest teilweisen Überlappung mit der daran angrenzenden Bauplatte (1) aufweist und das Überlappungselement (9) an der Außenseite (10) der angrenzenden Verbauplatte (1) positioniert ist, wobei die Länge von Seitenwand (4) und Überlappungselement (9) der Breite des gegenüberliegenden Grabens oder Grabenbereichs angepasst ist.
  2. Eckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (4) des Eckelements (3) über mindestens ein Scharnier (5) verbunden sind.
  3. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandshalter (6) zur Festlegung eines bestimmten Winkels zwischen den Seitenwänden (4) vorgesehen ist.
  4. Eckelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer Seitenwand (4) eine Leiste (7) mit verschiedenen Befestigungspositionen zur Fixierung des Abstandshalters (6) vorgesehen ist.
  5. Eckelement nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (7) eine Reihe von Bohrungen (8) aufweist, in die der Abstandshalter (6) einhängbar ist.
  6. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Adapterelement (11) zur Verbindung einer Seitenwand (4) des Eckelements (3) mit einer Verbauplatte (11) in einem weiteren Eckbereich vorgesehen ist.
  7. Eckelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (11) in einem Eckbereich angeordnet ist, der zur Grabeninnenseite orientiert ist.
  8. Eckelement nach einem der Ansprüche 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass sich das Adapterelement (11) im Wesentlichen über die gesamte Länge des nach außen weisenden Kantenbereichs (12) der Seitenwand (4) erstreckt.
  9. Eckelement nach einem der Ansprüche 6–8, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (11) an der zum Grabeninnenbereich weisenden Seite der Seitenwand (4) angeordnet ist.
  10. Eckelement nach einem der Ansprüche 6–9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Adapterelement (11) Befestigungsvorrichtungen (13) zur Anordnung von Querstreben (2) vorgesehen sind.
  11. Eckelement nach einem der Ansprüche 6–10, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (11) mit der Seitenwand (11) des Eckelements (3) und/oder mit der angrenzenden Verbauplatte (1) lösbar verbunden, insbesondere an diese(n) angeschraubt ist.
  12. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seitenwand (4) verlängerbar ist.
  13. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Seitenwand (4) mindestens eine teleskopartig verlängerbare Zusatz-Seitenwand vorgesehen ist.
  14. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Eckelementen (3) mit unterschiedlich langen Seitenwänden (4) vorgesehen ist.
  15. Eckelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckelement (3) im Wesentlichen aus Stahl besteht.
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