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Die
Erfindung betrifft einen Verschluss für ein Repetiergewehr
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem
einen Systemkasten für einen derartigen Verschluss.
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Aus
der
DE 43 05 700 C1 ist
ein gattungsgemäßer Verschluss eines Repetiergewehrs
bekannt. Dort sind eine Verriegelungskammer und eine um diese konzentrisch
angeordnete Verriegelungshülse innerhalb einer auf einem
Systemkasten verschiebbar angeordneten Verschlussführung
angeordnet. Die als Spreizhülse ausgeführte Verriegelungshülse ist
an ihrem vorderen Ende durch Längschlitze in mehrere biegsame
Federzungen unterteilt. Die Federzungen weisen an ihren vorderen
Enden Verriegelungselemente zum Eingriff in eine Ringnut an der Innenseite
des Laufes auf. Durch einen an der Verriegelungskammer vorgesehenen
Spreizkonus sind die einteilig mit den Federzungen der Verriegelungshülse
ausgeführten Verriegelungselemente zwischen einer radial
inneren Lösestellung und einer radial äußeren
Verriegelungsstellung bewegbar. Bei diesem bekannten Verschluss
wird der Vortrieb der auf einem Systemkasten verschiebbar angeordneten
Verschlussführung durch ein in der Verschlussführung drehbar
angeordnetes einzelnes Kurvenelement gesteuert.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, einen Verschluss für ein Repetiergewehr
und einen dazugehörigen Systemkasten zu schaffen, die einen
besonders leichtgängigen und zuverlässigen Schlossgang ermöglichen.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Verschluss mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch einen dazugehörigen Systemkasten mit den Merkmalen des
Anspruchs 8 gelöst.
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Zweckmäßige
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausführungsformen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verschluss wird die zur
Betätigung des Verschlusses erforderliche Verschiebung
der Verschlussführung gegenüber dem Systemkasten
durch zwei wechselseitig in Eingriff mit einem festen Steuerelement
gelangende Kurvenelemente erreicht. Über das erste Kurvenelement
kann eine sichere Verriegelung des Verschlusses mit hoher Kraftübersetzung
gewährleistet werden, während über das
zweite Kurvenelement durch den dort vorgesehenen zusätzlichen
Steuernocken die für das Einschieben der Verriegelungskammer
in den Lauf benötigte Axialverschiebung auch mit einer geringen
Verschwenkbewegung des Verschlusshebels erreicht wird. Das erste
Kurvenelement ist derart ausgestaltet, dass es über entsprechende
Hebelverhältnisse für eine gute Kraftübersetzung
beim Aufspreizen der Verriegelungshülse zur Bewegung der Verriegelungselemente
in die Verriegelungsstellung sorgt. Die Form des zweiten Kurvenelements
mit dem zusätzlichen Steuernocken ist dagegen so gewählt,
dass bereits durch eine geringe Drehung des Verschlusshebels eine
vergleichsweise große Axialverschiebung der Verschlussführung
gegenüber dem Systemkasten bewirkt werden kann. Durch die
Aufteilung des Vorschubs auf zwei separate Kurvenelemente wird eine
gleichmäßige Vorschubbewegung mit geringem Kraftaufwand
ermöglicht.
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In
einer konstruktiv und fertigungstechnisch vorteilhaften Ausführung
sind die beiden Kurvenelemente auf einer in der Verschlussführung
angeordneten gemeinsamen Querachse frei drehbar gelagert.
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Die
beiden Kurvenelemente weisen zweckmäßigerweise
jeweils einen hinteren Steueransatz zum Eingriff mit Steuerflächen
am festen Steuerelement und jeweils eine vordere Rastnase zum Eingriff mit
dem Verschlusshebel auf.
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Die
Spreizeinrichtung zur Bewegung der Verriegelungselemente zwischen
der inneren Lösestellung und der äußeren
Verriegelungsstellung besteht in einer zweckmäßigen
Ausführung aus einer über einen Ansatz mit dem
Verschlusshebel verbundenen Stützhülse, die mit
einem vorderen Ende in Kontakt mit Auflaufschrägen an Federzungen
der als Spreizhülse ausgebildeten Verriegelungshülse
gelangt und in der Verriegelungsstellung die Verriegelungselemente
großflächig unterstützt. Dadurch wird eine
besonders stabile und sichere Verriegelung erreicht.
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Der
zu dem Verschluss gehörende Systemkasten enthält
seitliche Führungsnuten zur verschiebbaren Führung
einer Verschlussführung des Verschlusses, wobei an dem
Systemkasten zwei Steuerflächen zum Eingriff mit den beiden
in der Verschlussführung nebeneinander angeordneten Kurvenelementen
für die Betätigung des Verschlusses vorgesehen
sind.
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Weitere
Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. Es zeigen:
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1:
den hinteren Teil eines Laufs und einen verriegelten Verschluss
eines Repetiergewehrs in einem Längsschnitt;
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2:
einen Teil eines Systemkastens eines Repetiergewehrs in einer Perspektive
von hinten;
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3:
einen Teil des Systemkastens von 2 in einer
Perspektive von vorne;
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4:
den vorderen Bereich einer Verriegelungskammer des in 1 gezeigten
Verschlusses in einer vergrößerten Teilansicht;
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5:
einen Verschlusshebel mit Kurvenelementen des in 1 gezeigten
Verschlusses in einer Perspektive;
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6a, 6b:
den Verschluss von 1 kurz vor der Ausrastung der
Kurvenelemente am Verschlusshebel;
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7a, 7b:
den Verschluss von 1 beim Vortrieb durch die Kurvenelemente;
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8a, 8b:
den Verschluss von 1 kurz vor dem Aufspreizen der
Verriegelungshülse durch die Stützhülse;
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9a, 9b:
den Verschluss von 1 beim Beginn der Aufspreizung
der Verriegelungshülse durch die Stützhülse;
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10a, 10b:
den Verschluss von 1 in der Verriegelungsstellung;
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11a, 11b:
den Verschluss von 1 am Beginn der Öffnungsvorgangs
und
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12a, 12b:
den Verschluss während des Öffnungsvorgangs mit
noch verriegelter Verriegelungshülse.
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In 1 sind
der hintere Teil eines Laufs 1 und ein Verschluss 2 eines
Repetiergewehrs in einer verriegelten Stellung gezeigt. Der Lauf 1 weist
an seinem hinteren Ende ein Patronenlager 3 und einen Verriegelungskopf 4 mit
einer Verriegelungsnut 5 an der Innenwand einer Aufnahmebohrung 6 auf.
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Der
Verschluss 2 enthält eine als Schieber ausgeführte
Verschlussführung 7, die auf einem in den 2 und 3 zum
Teil dargestellten Systemkasten 8 über seitliche
Längsführungen 9 verschiebbar geführt
ist. Der Verschluss 2 enthält ferner eine hier
als Spreizhülse ausgeführte Verriegelungshülse 10,
die in einer nach vorne stufenförmig erweiterten Bohrung 11 der
Verschlussführung 7 angeordnet ist und an ihrem
vorderen Teil mehrere durch Längsschlitze unterteilte Federzungen 12 enthält.
Die Federzungen 12 weisen an ihrem vorderen Ende Verriegelungselemente 13 in
Form von Verdickungen zum Eingriff in die Verriegelungsnut 5 des
Laufs 1 auf.
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Die
Verriegelungshülse 10 ist in der Axialrichtung
durch ein als Kammerhalter 14 ausgebildetes Sicherungsstück
innerhalb der Verschlussführung 7 fixiert. Innerhalb
der Verriegelungshülse 10 ist eine zu dieser koaxiale
Stützhülse 15 in Axialrichtung um einen
vorbestimmten Betrag verschiebbar geführt. Die Stützhülse 15 weist
hierzu im Bereich des Kammerhalters 14 eine Aussparung 16 auf.
Durch die Abmessung der Aussparung 16 wird die Verschiebung
der Verriegelungshülse 10 begrenzt. Innerhalb
der Stützhülse 15 ist der hintere schlankere Teil 17 einer
im Wesentlichen zylindrischen Verriegelungskammer 18 koaxial
zur Stützhülse 15 angeordnet. Der hintere
Teil 17 der Verriegelungskammer 18 wird somit
koaxial von der Verriegelungshülse 10 umgeben,
wobei zwischen dem hinteren Teil 17 der Verriegelungskammer 18 und
der Verriegelungshülse 10 die axial verschiebbare
Stützhülse 15 angeordnet ist.
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Die
Verriegelungskammer 18 weist neben dem schlankeren hinteren
Teil 17 ferner einen gegenüber der Verriegelungshülse 10 und
der Verschlussführung 7 nach vorne vorstehenden
vergrößerten Verschlusskopf 19 zum Eingriff
in die Aufnahmebohrung 6 des Verriegelungskopfs 4 am
Ende des Laufs 1 auf. In dem schlankeren hinteren Teil 17 der
Verriegelungskammer 18 ist eine seitliche Öffnung 20 zum Eingriff
des Kammerhalters 14 vorgesehen. Die seitliche Öffnung 20 in
der Verriegelungskammer 18 ist etwas größer
als das Sicherungsstück 14, so dass die Verriegelungskammer 18 um
einen kleinen Betrag gegenüber der Verschlussführung 7 axial
bewegbar ist. In an sich bekannter Weise sind in der Verriegelungskammer 18 der
Schlagbolzen und eine zugehörige Schlagbolzenfeder untergebracht.
Der Schlagbolzen und die Schlagbolzenfeder sind nicht dargestellt,
da deren Anordnung innerhalb der Verriegelungskammer 18 an
sich bekannt ist.
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Aus
der vergrößerten Teilansicht des vorderen Bereichs
der Verriegelungskammer 18 gemäß 4 geht
hervor, dass die Verriegelungskammer 18 an der Rückseite
des im Durchmesser vergrößerten Verschlusskopfs 19 im Übergangsbereich
zum schlankeren hinteren Teil 17 eine konische hintere Widerlagerfläche 21 für
vordere konussegmentförmige Anlageflächen 22 an
den Verriegelungselementen 13 am Ende der Federzungen 12 der
Verriegelungshülse 10 aufweist. Die Federzungen 12 enthalten
an der Innenseite im Bereich des Übergangs zur den Verriegelungselementen 13 eine
innere Auflaufschräge 23 zum Auseinanderspreizen
der Federzungen 12 durch die Stützhülse 15.
Durch eine Vorwärtsbewegung der Stützhülse 15 können
die Federzungen 12 somit auseinandergespreizt und die Verriegelungselemente
aus einer in 6 gezeigten Lösestellung
in eine in 1 dargestellte Verriegelungsstellung
bewegt werden. Die Verriegelungselemente 13 enthalten nach
rückwärts gerichtete, hintere konussegmentförmige
Anlageflächen 24, die in der in 4 gezeigten
Verriegelungsstellung mit einer hinteren Verriegelungsfläche 25 an
der Rückseite der Verriegelungsnut 5 im Verriegelungskopf 4 des
Laufs 1 zusammenwirken. Die hintere Verriegelungsfläche 25 des
Laufs 1 weist gegenüber der Mittelachse 26 des
Laufs 1 und der Verriegelungskammer 18 einen vergleichsweise
steilen Winkel α von 70° bis 80°, vorzugsweise
75°, auf. Die hinteren Anlageflächen 24 sind
derart ausgestaltet, dass diese in der Verriegelungsstellung ebenfalls
den Winkel α einnehmen und damit flächig an der
Verriegelungsfläche 25 des Laufs 1 anliegen.
Die konische Widerlagerfläche 21 der Verriegelungskammer 18 ist
gegenüber der Mittelachse 26 des Laufs 1 und
der Verriegelungskammer 18 um einen Winkel β zwischen 80° und
85°, vorzugsweise 83°, geneigt. Auch die konussegmentförmigen
vorderen Anlageflächen der Verriegelungselemente 13 an
der Stirnseite der Federzungen 12 sind unter dem Winkel β zur
Mittelachse 26 geneigt. Durch die steile Ausführung
der Verriegelungsfläche 25 in der Verriegelungsnut 5 des
Laufs 1 weisen die bei der Abgabe eines Schusses von den
Verriegelungselementen 13 auf den Lauf 1 wirkenden
Druckkräfte F eine relativ große Komponente Fx in der Axialrichtung und nur eine vergleichsweise
kleine Komponente Fy in der Radialrichtung
auf, wie dies durch die Pfeile in 4 dargestellt
ist. Dadurch kann eine belastungsbedingte Aufweitung des Laufendes
verhindert und damit die Stabilität der Verriegelung verbessert
werden In der Verschlussführung 7 ist ein in 5 perspektivisch
dargestellter Verschlusshebel 27 um eine quer zur Verschlussführung 6 verlaufende
Achse 28 drehbar montiert. Der Verschlusshebel 27 ist
durch einen Kammerstengel 29 betätigbar und enthält
an der Unterseite zwei parallele Schenkel 30a und 30b, die
jeweils einen nach hinten vorstehenden Verriegelungsansatz 31a bzw. 31b mit
einer Vertiefung 32a bzw. 32b an der Unterseite
aufweisen. An der Innenseite des rechten Schenkels 30b befindet
ist ein nach innen vorstehender Ansatz 33 zum formschlüssigen Eingriff
in eine in 1 erkennbare Ausnehmung 34 an
einem hinteren Fortsatz 35 der Stützhülse 15.
An der Oberseite enthält der Verschlusshebel 27 eine Nase 36 mit
einer Vertiefung 37, in die ein in 1 dargestellter
Kopf 38 eines in einer Längsbohrung 39 der
Verschlussführung 7 in deren Längsrichtung
verschiebbar geführten Lösestifts 40 eingreift. Über
die hinteren Verriegelungsansätze 31a und 31b steht
der Verschlusshebel 27 in Eingriff mit zwei nebeneinander
angeordneten Kurvenelementen 41a bzw. 41b, die
auf einer gemeinsamen Querachse 42 drehbar in der Verschlussführung 7 angeordnet
und durch nicht dargestellte Federn im Uhrzeigersinn beaufschlagt sind.
Die als Kurvenscheiben ausgebildeten Kurvenelemente 41a und 41b enthalten
jeweils eine vorderen Rastnase 43a und 43b zum
Eingriff in die Vertiefung 32a bzw. 32b des Verschlusshebels 27 und
einen hinteren Steueransatz 44a bzw. 44b zum Eingriff mit
Steuerflächen 45a und 45b am Systemkasten 8. Beim
gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Steuerflächen 45a und 45b an
Erhebungen 46a und 46b eines am Systemkasten befestigten
Steuerelements 47 angeformt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist
das Steuerelement 47 als Steuerplatte ausgeführt, die
auf dem Systemkasten festgeschraubt ist. An dem in 5 rechten
Kurvenelement 41b ist an der Rückseite ein zusätzlicher
Steuernocken 48 vorgesehen.
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Im
Folgenden wird die Funktionsweise des Verschlusses anhand der 6 bis 12 erläutert,
wobei in den 6a bis 12a jeweils
das linke Kurvenelement 41a und in den 6b bis 12b jeweils das rechte Kurvenelement 41b gezeigt
ist.
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Bei
der in den 6a und 6b gezeigten geöffneten
Stellung des Verschlusses 2 ist der Kammerstengel 29 nach
hinten verschwenkt, wodurch die hinteren Verriegelungsansätze 31a und 31b des
Verschlusshebels 27 nach oben gedreht sind und die vorderen
Rastnasen 43a und 43b der durch Federn in Uhrzeigerrichtung
vorgespannten Kurvenelemente 41a bzw. 41b in die
Vertiefungen 32a bzw. 32b an den Verriegelungsansätzen 31a und 31b des
Verschlusshebels 27 eingreifen. Es kann aber auch nur an
einem der Verriegelungsansätze 31a oder 31b eine
Vertiefung 32a oder 32b vorgesehen sein, in die eine
zugehörige Rastnase 43a oder 43b der
Kurvenelemente 41a oder 41b verrastend eingreifen
kann. Durch diese Verrastung ist der Kammerstengel 29 gegen
Drehung blockiert und die Verschlussführung 7 kann
innerhalb der in 2 gezeigten Führung 9 des
Systemkastens 8 mit Hilfe des Kammerstengels 29 nach
hinten und nach vorne geschoben werden. In der geöffneten
Stellung des Verschlusses 2 befindet sich die Stützhülse 15 in
einer zurückgezogenen Position, in der ein vorderes Ende 52 der
Stützhülse 15 von den inneren Auflaufschrägen 23 an
den Federzungen 12 der Verriegelungshülse 10 beabstandet
ist. Dadurch befinden sind die Federzungen 12 der Verriegelungshülse 10 in
einer der nach innen verschwenkten Lösestellung.
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Wenn
die Verschlussführung 7 gegenüber der
am Systemkasten 8 fest angeordneten Steuerplatte 47 über
die in den 6a und 6b dargestellte
Stellung hinaus weiter nach vorne geschoben wird, werden die beiden
hinteren Steueransätze 44a und 44b der
Kurvenelemente 41a und 41b gemäß der 7a und 7b durch
die schrägen Steuerflächen 45a und 45b angehoben,
wodurch die vorderen Rastnasen 43a und 43b aus
den Vertiefungen 32a bzw. 32b gelangen und die
Verrastung zwischen den Kurvenelementen 41a und 41b und
dem Verschlusshebel 27 aufgehoben wird. Damit kann der
Kammerstengel 29 nach vorne geschwenkt werden.
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Beim
Vorwärtsschwenken des Kammerstengels 29 und der
dadurch bedingten Drehung des Verschlusshebels 27 drücken
die Verriegelungsansätze 31a und 31b auf
eine vordere schräge Fläche 49a bzw. 49b der
Kurvenelemente 41a und 41b, wodurch die vorderen
Rastnasen 43a und 43b gemäß der 8a und 8b nach
unten gedrückt werden, bis der Steuernocken 48 an
dem rechtem Kurvenelement 41b gemäß 8b zur
Anlage an einer vorderen Kante 50b der Erhebung 46b gelangt.
In dieser Stellung liegt dagegen das linke Kurvenelement 41a noch
nicht an der vorderen Kante 50a der Erhebung 46a an,
wie dies aus 8a erkennbar ist.
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Durch
die weitere Drehung des Verschlusshebels 27 gemäß der 9a und 9b werden
die beiden Kurvenelemente 41a und 41b über
die Anlage der Verriegelungsansätze 31a und 31b auf
den vorderen Flächen 49a bzw. 49b der
Kurvenelemente 41a und 41b weiter gedreht, bis
auch das linke Kurvenelement 41a gemäß 9a mit
einer hinteren Fläche 51a zur Anlage an der vorderen
Kante 50a der Erhebung 46a gelangt. Gleichzeitig
gelangt das rechte Kurvenelement 41b außer Eingriff
mit der Steuerplatte 47, so dass der weitere Vortrieb der
Verschlussführung 7 durch das linke Kurvenelement 41a übernommen
wird. In dieser Phase wird auch die Stützhülse 15 über
den Verschlusshebel 27 nach vorne geschoben, bis ihr vorderes
Ende 52 in Kontakt mit den Auflaufschrägen 23 an
den Federzungen 12 der als Spreizhülse ausgeführten
Verriegelungshülse 10 gelangt.
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Wird
der Verschlusshebel 27 durch Vorwärtsschwenken
des Kammerstengels 29 weiter in die in den 10a und 10b dargestellte
Verriegelungsstellung gedreht, werden die vorderen Rastnasen 43a und 43b der
Kurvenelemente 41a und 41b durch die Anlage der
Verriegelungsansätze 31a und 31b des
Verschlusshebels 27 an den schrägen vorderen Flächen 49a bzw. 49b der
Kurvenelemente 41a und 41b weiter abgesenkt, wobei
die Verschlussführung 7 durch das linke Kurvenelement 41a noch etwas
nach vorne verschoben wird. Gleichzeitig wird die Stützhülse 15 über
den in 5 erkennbaren Ansatz 33 weiter nach vorne
unter die Verdickungen 13 geschoben, so dass die Federzungen 12 der
Verriegelungshülse 10 nach außen aufgespreizt
werden und die Verdickungen 13 in die Ringnut 5 des
Laufs 1 gelangen, wies dies in den 1 und 4 gezeigt ist.
Dadurch wird eine sichere Verriegelung erreicht.
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Zum Öffnen
des Verschlusses 2 wird der Kammerstengel 29 zurückgezogen
und damit der Verschlusshebel 27 zum Anheben der hinteren
Verriegelungsansätze 31a und 31b gedreht.
Wie aus den 11a und 11b hervorgeht,
wird dabei zunächst das rechte Kurvenelement 41b zum
Absenken des Steueransatzes 44b gedreht, während
das linke Kurvenelement 41a in der Verriegelungsstellung
verbleibt und die Verschlussführung 7 in der vorderen
Stellung hält.
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Durch
die Drehung des Verschlusshebels 27 wird auch die Stützhülse 15 zurückgezogen,
so dass sich die Federzungen 12 aufgrund ihrer Elastizität wieder
nach innen bewegen können.
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Beim
weiteren Zurückziehen des Kammerstengels 29 werden
hinteren Verriegelungsansätze 31a und 31b des
Verschlusshebels 27 gemäß der 12a uns 12b weiter
angehoben, so dass auch das linke Kurvenelement 41a gedreht
wird. Erst wenn sich die Federzungen 12 der Verriegelungshülse 10 in
der radial inneren Lösestellung befinden, wird die Verschlussführung 7 zur
Verschiebung nach hinten freigegeben.
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Beim
Zurückziehen des Kammerstengels 29 wird auch die
nach oben vorstehende Nase 36 des Verschlusshebels nach
vorne gedreht und drückt auf den Kopf 38 des in 1 dargestellten
Lösestifts 40, der dadurch nach vorne gegen den
Lauf 1 geschoben wird und die Öffnung des Verschlusses 2 beim
Verklemmen einer Patrone unterstützt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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