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DE102008027270A1 - Vorrichtung zum Behandeln der Innenwandung von Behältern - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln der Innenwandung von Behältern Download PDF

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DE102008027270A1
DE102008027270A1 DE102008027270A DE102008027270A DE102008027270A1 DE 102008027270 A1 DE102008027270 A1 DE 102008027270A1 DE 102008027270 A DE102008027270 A DE 102008027270A DE 102008027270 A DE102008027270 A DE 102008027270A DE 102008027270 A1 DE102008027270 A1 DE 102008027270A1
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DE102008027270A
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Inventor
Egon Schneider
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KS CONTROL KOMMUNIKATIONS- und STEUERUNGSTECHNIK KS-SCHNEIDER/RUHLAND GmbH
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KS CONTROL KOMMUNIKATIONS und
KS CONTROL KOMMUNIKATIONS- und STEUERUNGSTECHNIK KS-SCHNEIDER/RUHLAND GmbH
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/087Cleaning containers, e.g. tanks by methods involving the use of tools, e.g. brushes, scrapers
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    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Abstract

Eine Vorrichtung (1) zum Behandeln der Innenwandung (10a) von Behältern (10) mit einer Behandlungseinheit (2), welche an die Innenwandung (10a) des Behälters (10) andrückbar und gegenüber dieser Innenwandung (10a) des Behälters (10) bewegbar ist, um die Innenwandung (10a) zu behandeln, wobei die Behandlungseinheit (2) ein erstes magnetisches oder magnetisierbares Element (14) aufweist, mit einer außerhalb des Behälters (10) und gegenüber einer Außenwandung (10b) des Behälters (10) bewegbaren Bewegungseinrichtung (4) zum Bewegen der Behandlungseinheit (2), wobei die Bewegungseinrichtung (4) ein zweites magnetisches oder magnetisierbares Element (12) aufweist, welches im Betrieb mit dem ersten magnetischen oder magnetisierbaren Element (14) zusammenwirkt, um die Behandlungseinrichtung (2) an der Innenwandung (10a) des Behälters (10) zu halten. Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung (1) eine Führungseinrichtung (20) auf, welche die Bewegungseinrichtung (4) entlang eines vorgegebenen Pfades (P) gegenüber dem Behälter (10) bewegt.

Description

  • Di vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Behandeln der Wandung von Behältern. Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf Aquarien beschrieben, deren Innenwandungen gereinigt werden. Es wäre jedoch auch denkbar, die erfindungsgemäße Vorrichtung bei anderen Behältern wie beispielsweise Tanks, Getränkebehältnissen und dergleichen einzusetzen. Daneben wären auch andere Arten der Behandlung von Behältern denkbar, wie beispielsweise eine Desinfektion der Innenwände, ein Anstreichen der Innenwände oder dergleichen.
  • Aus dem Stand der Technik sind in unterschiedlichen technischen Bereichen große Behälter bekannt, beispielsweise große Aquarien, welche als Gestaltungsmittel für Räume oder etwa für Museen oder Vergnügungsparks dienen. Im Laufe der Zeit setzen sich an den Innenwandungen dieser Aquarien Schmutzreste oder Algen und dergleichen ab. Diese müssen mit zum Teil aufwändigen Verfahren gereinigt werden. So ist es bekannt, dass Taucher im Inneren des Aquariums dessen Innenwandung reinigen. Auch sind für kleinere Aquarien Reinigungsvorrichtungen bekannt, bei denen ein Reinigungskörper an der Innenwandung geführt wird und von außen über einen Magneten gehalten wird. Damit kann von außen eine Reinigung der Innenwandung des Behälters durchgeführt werden. Diese Vorrichtungen erfordern jedoch Aufwand seitens des Bedienungspersonals und sind insbesondere bei großen Behältern relativ umständlich. Auch sind, insbesondere bei großen Aquarien bzw. Behältern, nicht alle Bereiche desselben zugänglich, etwa weil sie zu hoch liegen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Behandeln von Innenwandungen von Behältnissen zur Verfügung zu stellen, welche auch automatisiert einsetzbar ist und welche auch bei großen Behältnissen Anwendung finden kann. Dies wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 11 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Behandeln der Innenwandung von Behältern weist eine Behandlungseinheit auf, welche an die Innenwandung des Behälters andrückbar und gegenüber dieser Innenwandung des Behälters bewegbar ist um die Innenwandung zu behandeln. Dabei weist die Behandlungseinheit ein erstes magnetisches oder magnetisierbares Element auf. Weiterhin ist eine außerhalb des Behältnisses und gegenüber einer Außenwandung des Behältnisses bewegbare Bewegungseinrichtung zum Bewegen der Behandlungseinheit vorgesehen, wobei die Bewegungseinrichtung ein zweites magnetisches oder magnetisierbares Element aufweist, welches im Betrieb mit dem ersten magnetisch oder magnetisierbaren Element zusammenwirkt um die Behandlungseinheit an der Innenwandung des Behälters zu halten.. Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung eine Führungseinrichtung auf, welche die Bewegungsrichtung entlang eines vorgegebenen Pfads gegenüber dem Behälter bewegt.
  • Durch diese Bewegung der Bewegungseinrichtung gegenüber dem Behälter wird auch die Behandlungseinheit gegenüber der Innenwandung des Behälters entlang des vorgegebenen Pfades bewegt. Auf diese Weise ist es möglich, eine automatisierte Reinigung der Innenwandung des Behälters durchzuführen.
  • Bevorzugt weist die Behandlungseinheit eine Partikelentfernungseinrichtung auf, welche durch eine Relativbewegung der Behandlungseinheit bezüglich der Innenwandung des Behältnisses Partikel von dieser Innenwandung entfernt. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich bei der Vorrichtung um eine Vorrichtung zum Reinigen der Innenwandung der Behälter. Vorzugsweise weist diese Behandlungseinheit eine erste und eine zweite Reinigungskante auf, welche entlang der Innenwandung geführt werden um Verschmutzungen von dieser Innenwandung abzukratzen. Vorzugsweise ist das magnetische oder magnetisierbare Element zwischen diesen beiden Kanten angeordnet Die beiden Kanten erstrecken sich dabei bevorzugt im Wesentlichen senkrecht zu dem Pfad, entlang dessen die Bewegungsein richtung bewegt wird. Bevorzugt weisen die beiden Kanten unterschiedliche Längen auf. Sie Kanten können jedoch auch gleich lang sein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei dem magnetischen oder magnetisierbaren Element um einen Dauermagneten. Es wären jedoch auch andere Partikelentfernungseinrichtungen wie beispielsweise Schwämme und dergleichen denkbar.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Führungseinrichtung eine Führungsschiene auf, entlang derer die Bewegungseinrichtung bewegbar ist. Diese Führungsschiene legt damit auch den vorgegebenen Pfad fest, auf dem die Bewegungseinrichtung geführt wird.
  • Vorzugsweise verläuft diese Führungsschiene in einer horizontalen Richtung des Behälters. Diese Ausführungsform ist insbesondere für gekrümmte Behälter, wie beispielsweise zylinderförmige Aquarien und dergleichen, vorteilhaft. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Behandlungseinheit ebenfalls horizontal geführt wird und auf diese Weise können Kratzspuren an der Innenwandung des Behältnisses verhindert werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Führungsschiene gegenüber dem Behältnis bewegbar. Vorzugsweise ist dabei die Führungsschiene in einer Richtung bewegbar, die im Wesentlichen senkrecht zu dem vorgegebenen Pfad steht. Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte Innenwandung bzw. einen vorgegebenen Bereich dieser Innenwandung vollständig zu reinigen. Vorzugsweise erstreckt sich der Pfad in einer ersten Richtung und die Führungseinrichtung bzw. Führungsschiene ist in einer hierzu senkrechten Richtung bewegbar.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Steuerungseinrichtung auf, welche bewirkt, dass die Bewegungseinrichtung zwischen zwei Endpositionen der Führungseinrichtung bzw. Führungsschiene bewegt wird. Genauergesagt wird die Bewegungseinrichtung zwischen diesen beiden Endpositionen der Führungseinrichtung bzw. Führungsschiene bewegt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform bewirkt die Steuerungseinrichtung, dass eine Bewegung der Führungsschiene gegenüber dem Behälter nur erfolgt, wenn sich die Bewegungseinrichtung gegenüber der Führungsschiene bewegt. Auf diese Weise kann ebenfalls das Bestehen von Kratzspuren auf der Innenwand des Behälters verhindert werden. Mit anderen Worten wird auf diese Weise die Bewegungseinrichtung nie ausschließlich senkrecht zu dem Bewegungspfad bewegt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung wenigstens eine drehbare Spindel auf, welche die Bewegung der Führungsschiene gegenüber dem Behälter bewirkt. Vorteilhaft sind zwei oder mehrere Spindeln vorgesehen, welche die Führungsschiene an mehren Punkten, beispielsweise an Endbereichen der Führungsschiene, tragen. Dabei sind die Bewegungen der Spindeln aufeinander synchronisiert, etwa, indem eine gemeinsame Antriebseinrichtung vorgesehen ist, welche beide Spindeln synchron zueinander antreibt.
  • Vorzugsweise ist eine Bewegungseinrichtung an eine Antriebseinrichtung angeordnet, um die Bewegungseinrichtung gegenüber der Führungsschiene zu bewegen. So ist es beispielsweise möglich, dass ein Zahnradantrieb vorgesehen ist, und an der Führungsschiene ein Zahnriemen vorgesehen ist, in welchem das Zahnrad eingreift, um die Bewegung der Bewegungseinrichtung zu erreichen. Es wären jedoch auch andere Arten der Bewegung denkbar. So könnte beispielsweise in der Führungsschiene ein umlaufendes Band angeordnet sein, an dem die Bewegungseinrichtung angeordnet ist, wobei die Bewegungseinrichtung mit Hilfe dieses Bandes gegenüber der Führungsschiene bewegt wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Bewegungseinrichtung Mittel zum Behandeln und insbesondere zum Reinigen der Aussenwandung des Behälters auf. So wäre es möglich, dass durch die Bewegung der Bewegungseinrichtung gleichzeitig sowohl die Aussenwandung als auch die Innenwandung des Behälters gereinigt wird. Derartige Mittel zum Behandeln bzw. Reinigen der Aussenwandung könnten weiterhin auch separat an der Führungseinrichtung oder weiteren Führungseinrichtungen geführt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Behandeln der Innenwandung von Behältern gerichtet, wobei eine erste Behandlungseinheit entlang einer Innenwandung des Behälters bewegt wird, um diese Innenwandung zu reinigen und wobei die Behandlungseinheit mittels einer Bewegungseinrichtung bewegt wird, wobei die Bewegungseinrichtung außerhalb des Behälters angeordnet ist und gegenüber einer Außenwandung des Be hälters bewegt wird und wobei erste magnetische oder magnetisierbare Elemente der Behandlungseinheit mit zweiten magnetisierbaren Elementen der Bewegungseinheit zusammenwirken um die Behandlungseinheit an der Innenwandung des Behälters zu halten. Erfindungsgemäß wird die Bewegungseinrichtung mittels einer Führungseinrichtung entlang eines vorgegebenen Pfads geführt. Auch durch dieses Verfahren ist eine vollständige Reinigung der Behältnisswand möglich.
  • Vorteilhaft wird die Bewegungseinrichtung an einer Führungsschiene der Führungseinrichtung bewegt und die Führungsschiene wird vorzugsweise gegenüber dem Behälter bewegt.
  • Bei einem weiteren vorteilhaften Verfahren wird die Führungsschiene nur gegenüber dem Behälter bewegt, wenn die Bewegungseinrichtung an der Führungsschiene bewegt wird. Auf diese Weise kann beispielsweise verhindert werden, dass die Behandlungseinheit in einer senkrecht zu dem Transportpfad stehenden Richtung bewegt wird, ohne dass gleichzeitig auch eine Bewegung entlang des Transportpfads auftritt.
  • Vorzugsweise ist die Führungsschiene nur gegenüber dem Behälter bewegt, wenn sich die Bewegungseinrichtung im Bereich einer der Endpositionen der Bewegungseinrichtung gegenüber der Führungsschiene befindet.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
  • Darin zeigen:
  • 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anordnung;
  • 2 eine erste schematische Darstellung einer Bewegungseinrichtung;
  • 3 eine weitere schematische Ansicht der Bewegungseinrichtung;
  • 4 eine erste Darstellung zur Veranschaulichung einer Spindelführung für eine Führungsschiene;
  • 5 eine weitere schematische Darstellung der Spindelführung; und
  • 6 eine Darstellung des Bewegungspfads der Bewegungseinrichtung.
  • 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung. Dabei bezieht sich das Bezugszeichen 10 auf einen Behälter, wie hier ein Aquarium. Dieser Behälter 10 ist dabei vorzugsweise während des Betriebs der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser, gefüllt. Das Aquarium weist hier einen kreis- bzw. zylinderförmigen Querschnitt auf, es wäre jedoch auch denkbar, dass andere Behältnisse mit hiervon abweichenden Querschnitten, wie beispielsweise elliptischen Querschnitten, behandelt werden. Auch könnte es sich bei dem Behälter um einen quaderförmigen Behälter handeln, dessen gerade verlaufende Seitenwand behandelt bzw. gereinigt wird. Das Bezugszeichen 10a bezieht sich auf eine Innenwand des Behälters 10 und das Bezugszeichen 2 auf eine Behandlungseinheit, welche diese Innenwand 10a durch eine Bewegung gegenüber der Innenwand 10a behandelt und hier insbesondere reinigt. Zu diesem Zweck weist die Behandlungseinrichtung 2 zwei Partikelentfernungseinrichtungen 16 auf, welche hier als Kanten ausgeführt sind, welche Schmutzpartikel von der Innenwandung 10a entfernen und sich hier in einer Längsrichtung des Behälters 10 bzw. senkrecht zu dem Pfad P erstrecken. Das Bezugszeichen 14 bezieht sich auf einen Permanentmagneten, der zum Halt der Behandlungseinrichtung 2 an der Innenwandung 10a dient.
  • Das Bezugszeichen 10b bezeichnet eine Außenwand eines Behälters 10, entlang derer eine Bewegungseinrichtung 4 entlang eines Pfads P geführt wird. Dieser Pfad verläuft dabei zwischen der Außenwandung 10b und einer Führungsschiene 22 zum Führen der Bewegungseinrichtung 4. Diese Führungsschiene weist hier ebenfalls ein kreissegmentförmiges Profil auf. Die Bezugszeichen 44 beziehen sich auf Räder, mittels denen die Bewegungseinrichtung 4 gegenüber der Außenwandung 10b bewegt werden kann. Die Bewegungseinrichtung 4 weist einen Magneten 12 auf, der mit dem Magneten 14 zusammenwirkt, um die Behandlungseinrichtung 2 an der Innenwandung 10a zu halten bzw. zu Reinigungszwecken an diese anzudrücken. Die Bezugszeichen 42 beziehen sich auf Stromzuführungseinrichtungen, welche einen an der Bewegungseinrichtung 4 vorgesehenen Antrieb mit Strom versorgen.
  • Die Schiene 22 ist in ihrer Gesamtheit beweglich in einer senkrecht zur Figurenebene stehenden Richtung angeordnet. Zu diesem Zweck sind an den Enden der Schiene 22 zwei Spindeln 32 angeordnet, die von einem gemeinsamen Antrieb 34 über Gelenke 36 und Wellen 31 gedreht werden, um eine Verschiebung der Schiene 22 zu erreichen.
  • Das Bezugszeichen 20 bezieht sich auf die Führungseinrichtung in ihrer Gesamtheit, welche sich u. a. auch aus der Schiene 22, den Spindeln 32 und dem Antrieb 34 zusammensetzt.
  • Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform wird damit die Schiene 22 nur an zwei Punkten gehalten. Es wäre jedoch möglich, die Schiene an mehreren Punkten zu stützen, beispielsweise zusätzlich noch an einem dritten Punkt, der auf der mit L bezeichneten Linie liegt. Die Bewegungseinrichtung 4 und damit auch die Behandlungseinheit 2 bewegen sich zwischen den beiden Punkten A und B hin und her. Es wäre jedoch auch möglich, dass sich in einer anderen Ausgestaltung die Bewegungseinrichtung 4 vollumfänglich um die Aussenwandung 10a des Behälters 10 bewegt. Auch wäre es möglich, dass sich die Bewegungseinrichtung entlang eines geradlinig verlaufenden Pfades, etwa im Falle eines Quaderförmigen Behälters bewegt. Auch könnten mehrere Bewegungseinrichtungen 4 und diesen zugeordnete Behandlungseinheiten 2 vorgesehen sein, welche beispielsweise simultan mehrere Wände eines quaderförmigen Behälters reinigen.
  • 2 zeigt eine erste schematische Darstellung einer Bewegungseinrichtung 4. Dabei bezieht sich das Bezugszeichen 44 wiederum auf die Räder, mit denen die Bewegungseinrichtung 4 gegenüber der Außenwand 10b des Behälters abrollen kann. Das Bezugszeichen 12 zeigt wiederum den Magneten zum Halten der Behandlungseinrichtung 2. Mittels eines Antriebs 45 wird ein Zahnrad bzw. eine Zahnriemenscheibe 48 angetrieben, welche in einen Zahnriemen 24 eingreift, der fest an der Führungsschiene 22 angeordnet ist. Über zwei Stromabnehmer 42 wird die Antriebseinrichtung 45, hier als Gleichstrommotor ausgebildet, mit Strom versorgt. Das Bezugszeichen 47 bezieht sich auf eine Gehäuseabdeckung, welche die Führungsschiene und auch die Bewegungseinrichtung abdeckt. Gleichzeitig kann über diese Abdeckung 47 Strom abgenommen werden. Das Bezugszeichen 46 bezieht sich auf eine Feder zum Vorspannen des Zahnrads bzw. der Zahnriemenscheibe gegenüber dem Zahnriemen. Die Stromzufuhr kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen. Weiterhin könnge auch die Bewegungseinrichtung 4 selbst antriebslos ausgestaltet werden.
  • 3 zeigt eine Seitendarstellung der in 2 gezeigten Bewegungseinrichtung. Man erkennt, dass die Bewegungseinrichtung 4 in ihrer Gesamtheit horizontal bewegt wird. Die Federungseinrichtung 46 wirkt dabei auf einen Hebel 49, der um eine Schwenkachse S schwenkbar angeordnet ist und auf diese Weise spannt die Federungseinrichtung 46 das Zahnrad 48 gegenüber dem Zahnriemen 24 vor.
  • 4 veranschaulicht die Anordnung zum Bewegen der Führungsschiene 22. Diese Anordnung weist eine drehbare Spindel 32 auf, in die eine Eingriffseinrichtung 33 eingreift. Durch eine Drehung der Spindel 32 wird damit eine Verschiebung der Eingriffseinrichtung 33 senkrecht zur Figurenebene erreicht. Es wäre jedoch auch möglich, die Spindel stationär anzuordnen und die Eingriffseinrichtung 33 ihr gegenüber zu drehen. An der Eingriffseinrichtung 33 ist die Führungsschiene 22 mittels zweier Befestigungseinrichtungen 35 starr verbunden. Das Bezugszeichen 24 bezieht sich auch hier wieder auf den Zahnriemen, der in dem Bereich, an dem die Eingriffseinrichtung 33 an der Schiene 22 angeordnet ist, nach unten versetzt ist und an einer unteren Wand der Schiene 22 fest angeordnet ist. Über eine weitere Schraubverbindung 37 ist der Zahnriemen 24 dabei fest an der unteren Wand 22a der Schiene 22 angeordnet.
  • 5 zeigt eine weitere Darstellung der Anordnung zum Verschieben der Führungsschiene 22. Man erkennt hier wiederum die Eingriffseinrichtung 33, die bevorzugt über ein Innengewinde in die Spindel 32 eingreift. Weiterhin ist auch erkennbar, dass die Schiene 22 fest mit dieser Führungseinrichtung 33 verbunden ist. Das Bezugszeichen 39 bezieht sich auf ein Getriebe bzw. eine Umlenkung, mit der die Drehbewegung einer Welle 31 in eine Drehbewegung der Spindel 32 umgesetzt wird.
  • 6 zeigt eine Veranschaulichung des Pfades P, entlang dessen die Bewegungseinrichtung 4 und damit auch die Behandlungeinheit 2 geführt werden. Dabei wird die Bewegungseinheit zwischen den Punkten bzw. Bereichen A, B über das Teilstück 1 hinweg im wesentlichen in horizontaler Richtung bewegt. Im Verlauf eines Teilstücks II wird die Bewegungseinrichtung nicht nur in horizontaler Richtung bewegt, sondern auch in vertikaler Richtung, sodass sich hierdurch der dargestellte schräge Verlauf ergibt. Anschließend bewegt sich die Bewegungseinrichtung 4 (und damit auch die Behandlungseinheit 2) wieder horizontal entlang des Teilstücks III zu dem Punkt A hin. Dort bewegt sich die Bewegungseinrichtung 4 zunächst wieder schräg nach unten (Teilstück IV) und anschließend wieder horizontal.
  • Damit wird die Bewegungseinrichtung in den jeweiligen Bereichen A und B jeweils auch um einen bestimmten Abschnitt dH nach unten verschoben. Dieser Abschnitt dH ist geringer als die Breite Br der Behandlungseinheit 2 und bevorzugt geringer als die Halbe Breite Br, so dass bevorzugt alle Bereiche der Innenwandung 10a mehrmals und zwar je einmal in beiden Richtungen gereinigt werden. Es wäre jedoch auch möglich, die Verschiebung um den Abschnitt DH nicht wie in 6 gezeigt, an den Anfang der horizontalen Bewegung zu stellen sondern an deren Ende.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • 2
    Behandlungseinrichtung
    4
    Bewegungseinrichtung
    10
    Behältnis
    10a
    Innenwand
    10b
    Außenwand
    12
    Magnet
    14
    Permanentmagnet
    16
    Partikelentfernungseinheit
    20
    Führungseinrichtung
    22
    Führungsschiene
    22a
    untere Wand der Führungsschiene
    24
    Zahnriemen
    31
    Wellen
    32
    Spindeln
    33
    Eingriffseinrichtung
    34
    Antrieb
    35
    Befestigungseinrichtung
    36
    Gelenke
    37
    Schraubverbindung
    39
    Getriebe
    42
    Stromzuführungseinrichtungen
    44
    Räder
    45
    Antrieb
    46
    Feder
    47
    Gehäuseabdeckung
    48
    Zahnrad bzw. Zahnriemenscheibe
    49
    Hebel
    L
    Linie
    P
    Pfad
    S
    Schwenkachse
    A B
    Endpunkte des Pfades P
    I, II, III, IV
    Teilstücke des Pfades P
    Br
    Breite der Behandlungseinheit
    DH
    Verschiebeweg senkrecht zum Pfad P

Claims (14)

  1. Vorrichtung (1) zum Behandeln der Innenwandung (10a) von Behältern (10) mit einer Behandlungseinheit (2), welche an die Innenwandung (10a) des Behälters (10) andrückbar und gegenüber dieser Innenwandung (10a) des Behälters (10) bewegbar ist, um die Innenwandung (10a) zu behandeln, wobei die Behandlungseinheit (2) ein erstes magnetisches oder magnetisierbares Element (14) aufweist, mit einer außerhalb des Behälters (10) und gegenüber einer Außenwandung (10b) des Behälters (10) bewegbaren Bewegungseinrichtung (4) zum Bewegen der Behandlungseinheit (2), wobei die Bewegungseinrichtung (4) ein zweites magnetisches oder magnetisierbares Element (12) aufweist, welches im Betrieb mit dem ersten magnetischen oder magnetisierbaren Element (14) zusammenwirkt, um die Behandlungseinrichtung (2) an der Innenwandung (10a) des Behälters (10) zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Führungseinrichtung (20) aufweist, welche die Bewegungseinrichtung (4) entlang eines vorgegebenen Pfades (P) gegenüber dem Behälter (10) bewegt.
  2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungseinheit (2) eine Partikelentfernungseinrichtung (16) aufweist, welche bei einer Relativbewegung der Partikelentfernungseinrichtung (16) bezüglich der Innenwandung (10a) des Behältnisses (10) Partikel von dieser Innenwandung entfernt.
  3. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (20) eine Führungsschiene (22) aufweist, entlang derer die Bewegungseinrichtung (4) bewegbar ist.
  4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) in einer horizontalen Richtung des Behälters (10) verläuft.
  5. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 3–4 dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) gegenüber dem Behälter (10) bewegbar ist.
  6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) in einer Richtung bewegbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zu dem vorgegebenen Pfad (P) steht.
  7. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Steuerungseinrichtung aufweist, welche bewirkt, dass die die Bewegungseinrichtung (4) zwischen zwei Endpositionen (A, B) der Führungseinrichtung (20) bewegt wird.
  8. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung bewirkt, dass eine Bewegung der Führungsschiene (22) gegenüber dem Behälter nur erfolgt, wenn sich die Bewegungseinrichtung (4) gegenüber der Führungsschiene (22) bewegt.
  9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 4–8 dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens eine drehbare Spindel (32) aufweist, welche die Bewegung der Führungsschiene (22) gegenüber dem Behälter bewirkt.
  10. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bewegungseinrichtung (4) eine Antriebseinrichtung (42) angeordnet ist, um die Bewegungseinrichtung gegenüber der Führungsschiene zu bewegen.
  11. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung (4) Mittel zum Behandeln der Aussenwandung (10b) des Behälters (10) aufweist.
  12. Verfahren zum Behandeln der Innenwandung (10a) von Behältern (10), wobei eine erste Behandlungseinheit (2) entlang der Innenwandung (10a) des Behälters (10) bewegt wird, um diese Innenwandung (10a) zu behandeln, und wobei die Behandlungseinheit (4) mittels einer Bewegungseinrichtung (4) bewegt wird, wobei die Bewegungseinrichtung (4) außerhalb des Behälters angeordnet ist und gegenüber einer Außenwandung (10b) des Behälters (10) bewegt wird und wobei erste magnetische oder magnetisierbare Elemente (14) der Behandlungseinheit mit zweiten magnetisierbaren, Elementen (12) der Bewegungseinrichtung (4) zusammenwirken, um die die Behandlungseinheit (2) an der Innenwandung (10a) des Behälters zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung (4) mittels einer Führungseinrichtung (20) entlang eines vorgegebenen Pfades (P) geführt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung (4) an einer Führungsschiene (22) der Führungseinrichtung (20) bewegt wird und die Führungsschiene (22) gegenüber dem Behälter (10) bewegt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) nur gegenüber dem Behälter (10) bewegt wird, wenn die Bewegungseinrichtung (4) an der Führungsschiene (22) bewegt wird.
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