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DE102008024718B4 - Verdeck für ein Cabrioletfahrzeug - Google Patents

Verdeck für ein Cabrioletfahrzeug Download PDF

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DE102008024718B4 DE102008024718A DE102008024718A DE102008024718B4 DE 102008024718 B4 DE102008024718 B4 DE 102008024718B4 DE 102008024718 A DE102008024718 A DE 102008024718A DE 102008024718 A DE102008024718 A DE 102008024718A DE 102008024718 B4 DE102008024718 B4 DE 102008024718B4
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Abstract

Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug, umfassend
einen eine Aussparung aufweisenden Verdeckstoff (402),
ein in einem Bereich der Aussparung an dem Verdeckstoff (402) festlegbares Profilteil (405), und
ein mit dem Profilteil (405) verbindbares Fensterelement (401),
wobei das Profilteil (405) einen dem Fensterelement (401) zugeordneten ersten Verbindungsbereich (415) und einen dem Verdeckstoff (402) zugeordneten zweiten Verbindungsbereich (416) aufweist,
wobei eine erste Klebstoffschicht (411) von dem ersten Verbindungsbereich (415) und dem Fensterelement (401) wenigstens überwiegend eingeschlossen ist und eine erste Klebeverbindung zwischen dem Fensterelement (401) und dem Profilteil (405) ausbildet,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profilteil (405) in dem zweiten Verbindungsbereich (416) mittels einer Nähverbindung (422, 423) mit dem Verdeckstoff (402) verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Cabrioletfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • DE 100 07 575 A1 beschreibt ein Verdeck für ein Cabrioletfahrzeug, umfassend einen Verdeckstoff und ein in einer Aussparung des Verdeckstoffs angeordnetes Fensterelement, das eine Heckscheibe des Cabrioletfahrzeugs bildet. Eine Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff erfolgt durch ein den Randbereich des Fensterelements umlaufendes Gießharzelement. In einem ersten Ausführungsbeispiel überdeckt das Gießharzelement einen dem Innenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Rand der Aussparung des Verdeckstoffs, wodurch dieser stabilisiert wird. Das Fensterelement ist mittels eines Klebstoffs auf einer dem Außenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Seite des Verdeckstoffs mit dem Rand des Verdeckstoffs verklebt. In einem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Verdeckstoff in einem Randbereich der Aussparung sowohl auf der dem Innenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Seite als auch auf der dem Außenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Seite von dem Gießharzelement umgeben. Das Fensterelement ist mittels eines Klebstoffs mit der zum Außenbereich des Cabrioletfahrzeugs weisenden Seite des Verdeckstoffs verklebt, so dass der auf der Außenseite des Verdeckstoffs angeordnete Teil des Gießharzelements von dem Rand des Fensterelements überdeckt wird. Diese Anbindung wird dadurch hergestellt, das zunächst der Randbereich des Verdeckstoffs nahe der Aussparung mit dem Rand des Fensterelements verklebt wird und anschließend der Verdeckstoff und das Fensterelement gemeinsam mit dem Gießharz umgossen werden. In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Fensterelement mit einer mit Löchern versehenen Metallleiste verklebt. Eine Anbindung des Verdeckstoffs an die Metallleiste erfolgt durch Umgießen des Verdeckstoffs und der Metalleiste mit Gießharz, wobei insbesondere durch die in der Metallleiste vorgesehenen Löcher eine Anbindung des Verdeckstoffs erfolgt. Nachteilig an der beschriebenen Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff ist, dass das Fensterelement bei direkter Verklebung mit dem Verdeckstoff von diesem nicht mehr gelöst werden kann, ohne dass der Verdeckstoff beschädigt wird. Ein Austausch des Fensterelements zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise zu Reparaturzwecken, ist daher nicht möglich, ohne den Verdeckstoff insgesamt zu erneuern. Ein einfaches Austauschen des Fensterelements in einer KFZ-Werkstatt ist somit ausgeschlossen. Weiterhin ist nachteilig, dass die Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff mittells des Gießharzelements nur sehr aufwendig hergestellt werden kann. Hierzu müssen der Verdeckstoff und das Fensterelement gemeinsam in eine Gießform eingesetzt werden, wobei insbesondere die korrekte Positionierung des Verdeckstoffs relativ zu den Randbereichen des Fensterelements nur schwer gesteuert werden kann. Hohe Anforderungen an die korrekte Positionierung des Fensterelements relativ zu dem umgebenden Verdeckstoff sind so nur schwer zu erfüllen.
  • DE 295 08 427 U1 beschreibt eine Anbindung eines Fensterelements an den Verdeckstoff eines Cabrioletverdecks in einer Aussparung des Verdeckstoffs. Ein Randbereich des Fensterelements ist dazu mit einem eine Hinterschneidung aufweisenden Gießharzelement umspritzt. Ein Randbereich der Aussparung des Verdeckstoffs ist mit einem Profilteil verbunden, das ebenfalls eine Hinterschneidung aufweist. Durch formschlüssige Verbindung des Gießharzelements mit dem Profilteil ist das Fensterelement mit dem Verdeckstoff verbindbar. Zur Sicherung der formschlüssigen Verbindung zwischen Gießharzelement und Profilteil werden auf der dem Innenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Seite das Gießharzelement und das Profilteil umgreifende Klammern aufgesetzt. Durch Lösen der Klammern und Aufheben der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Gießharzelement und dem Profilteil kann das Fensterelement zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Verdeckstoff gelöst werden. Nachteilig an der beschriebenen Anordnung ist, dass die Verbindung zwischen Fensterelement und Verdeckstoff nur sehr aufwendig herzustellen ist. Insbesondere müssen das Fensterelement einerseits und der Verdeckstoff andererseits zunächst getrennt voneinander mit dem Gießharzelement bzw. dem Profilteil verbunden werden, wodurch die Positionierung des Fensterelements relativ zu dem Verdeckstoff beim Einsetzen des Fensterelements in die Aussparung nicht mehr geändert werden kann. Zudem ist die Sicherung der Anbindung zwischen Fensterelement und Verdeckstoff mittels Klammern nur aufwendig herstellbar und platzraubend.
  • DE 100 56 894 A1 beschreibt eine Verdeckanordnung für ein Cabriolet-Fahzeug mit einem lösbar an einer Heckscheibe festlegbaren Innenhimmel. Der Innenhimmel weist im Bereich der Heckscheibe eine von einem Randbereich des Innenhimmels umschlossene Ausnehmung auf. Zur Versteifung des Randbereichs ist ein Profilteil aus einem Kunststoff von dem Randbereich umschlungen und mit diesem vernäht. An einem umlaufenden Rand der Heckschreibe sind im Querschnitt U-förmige Aufnahmeschienen befestigt, in welchen der versteifte Randbereich des Innenhimmels klemmend aufnehmbar ist.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug anzugeben, das eine verbesserte Anbindung an ein Fensterelement aufweist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verdeck mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Durch das Vorsehen eines Profilteils mit einem ersten Verbindungsbereich und einem zweiten Verbindungsbereich, wobei eine erste Klebstoffschicht von dem ersten Verbindungsbereich und dem Fensterelement wenigstens überwiegend eingeschlossen ist und eine erste Klebverbindung zwischen dem Fensterelement und dem Profilteil ausbildet, und wobei das Profilteil in dem zweiten Verbindungsbereich mittels einer Nähverbindung mit dem Verdeckstoff verbunden ist, wird eine überraschend einfache und sichere Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff erreicht, wobei vorteilhaft zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Lösen der ersten Klebverbindung zwischen dem Fensterelement und dem Profilteil das Fensterelement auf einfache Weise von dem Verdeck gelöst werden kann, ohne dass es zu einer Beschädigung des Verdeckstoffs kommt. Weiter kann nach einem Entfernen der ersten Klebstoffschicht von dem Profilteil und dem Fensterelement das Fensterelement problemlos wieder mit dem Verdeck verbunden werden, indem eine neue erste Klebstoffschicht auf den ersten Verbindungsbereich des Profilteils aufgetragen und das Fensterelement erneut mit dem ersten Verbindungsbereich des Profilteils verbunden wird. Insbesonders wird es somit vorteilhaft ermöglicht, bei einem Cabrioletfahrzeug mit einer mit dem Verdeckstoff fest verbundenen Heckscheibe ähnlich wie bei herkömmlichen Fahrzeugen mit festem Dach eine auf einfache Weise und ohne teure Spezialwerkzeuge austauschbare Heckscheibe anzugeben. Dadurch, dass der zweite Verbindungsbereich des Profilteils und der Verdeckstoff mittels einer Nähverbindung miteinander verbunden sind, wird zudem eine einerseits besonders sichere und andererseits besonders saubere und ästhetisch ansprechende Verbindung zwischen dem Verdeckstoff und dem Profilteil erreicht. Besonders vorteilhaft ist, dass die Verbindung des Verdeckstoffs mit dem Fensterelement besonders einfach ein exaktes Positionieren sowohl des Verdeckstoffs einerseits als auch des Fensterelements andererseits relativ zu dem Profilteil erlaubt, da während eines Aushärtevorgangs der ersten Klebverbindungen noch Korrekturen vorgenommen werden können und die Nähverbindung problemlos präzise gefertigt werden kann. Die Herstellung des Verdecks erfolgt so insgesamt ohne ein Einbringen des Fensterelements oder des Verdeckstoffes in eine Gießform.
  • Vorzugsweise sind der erste Vebindungsbereich und der zweite Verbindungsbereich durch einen zwischenliegenden Fugenbereich zueinder beabstandet. Dies ermöglicht einerseits eine ästhetisch besonders ansprechende Ausgestaltung der Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff. Andererseits ist der Fugenbereich zweckmäßig für die Aufnahme eines Dichtungsmittels ausgebildet. Vorzugsweise weist das Profilteil hierzu eine Vertiefung oder Hinterschneidung auf, in welcher ein Dichtungsmittel, beispielsweise ein Dichtungsband, klemmend festgelegt werden kann. Dies führt auf einfache Weise zu einer sicheren und optisch ansprechenden Abdichtung des Anbindungsbereichs gegen ein Eindringen von Schmutz oder Regenwasser.
  • Vorzugsweise sind Verbindungsmittel zur Anbindung eines Innenhimmels vorgesehen. Zweckmäßig sind dabei die Verbindungsmittel auf einer einem Innenbereich des Fahrzeugs zugewandten Seite des Profilteils angeordnet. Hierdurch ist es auf besonders einfache Weise möglich, einen dem Innenbereich eines Cabrioletfahrzeugs zugewandten Flächenabschnitt des Verdeckstoffs mit einem geräuschdämmenden und wärmeisolierenden Innenhimmels zu verkleiden. Insbesonders können die Verbindungsmittel dabei als Vertiefungen des Profilteils ausgebildet sein, in welche ein Kederelement des Innenhimmels klemmend festgelegt werden kann.
  • Vorzugsweise umfasst die Nähverbindung ein Aufnahmeelement. Durch das Vorsehen eines Aufnahmeelements, das vorzugsweise formsteif ausgebildet ist, wird vorteilhaft eine weitere Versteifung und Stabilisierung des Verdecks nahe des Fensterelements erreicht. Vorzugsweise ist dabei das Aufnahmeelement auf einer dem Profilteil abgewandten Seite des Verdeckstoffs angeordnet. In dieser Ausgestaltung, in der der Verdeckstoff zwischen dem Profilteil und dem Aufnahmeelement aufgenommen ist und in der vorzugsweise das Profilteil, der Verdeckstoff und das Aufnahmeelement insgesamt miteinander vernäht sind, kann das Profilteil vorteilhaft relativ schmal und dünn ausgebildet sein, wobei durch durch das Zusammenwirken des Profilteils mit dem Aufnahmelement trotzdem eine ausreichende Aussteifung des Verdecks nahe des Fensterelements erreicht wird. Eine ausreichende Formstabilität des Verdecks ist somit selbst dann gewährleistet, wenn die Klebverbindung zwischen Profilteil und Fensterelement gelöst und das Fensterelement entfernt ist.
  • Vorzugsweise ist in jeder Ausgestaltung der erste Verbindungsbereich des Profilteils auf einer dem Außenbereich des Cabrioletfahrzeugs zugewandten Seite des Profilteils angeordnet. Somit überdeckt in einer Außenansicht des Fahrzeugs das Fensterelement den ersten Verbindungsbereich des Profilteils, was eine optisch Gestaltung des Anbindungsbereichs weiter verbessert.
  • Vorzugsweise ist auch der zweite Verbindungsbereich des Profilteils auf einer einem Außenbereich des Fahrzeugs zugewandten Seite des Profilteils angeordnet. Insbesondere wenn auch der erste Verbindungsbereich auf einer dem Außenbereich des Fahrzeugs zugewandten Seite angeordnet ist, kann hierdurch vorteilhaft eine Anbindung des Verdeckstoffs an das Fensterelement erreicht werden, bei der Außenflächen des Verdeckstoffs und des Fensterelements nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
  • In einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Ausgestaltung ist der zweite Verbindungsbereich auf einer dem ersten Verbindungsbereich abgewandten Seite des Profilteils angeordnet. Dies ermöglicht vorteilhaft, das Profilteil bei unverändert guter Anbindung des Verdeckstoffs und des Fensterelements besonders schmal auszubilden.
  • Vorzugsweise ist das Profilteil aus einem Metall, insbesondere aus Aluminium, ausgebildet. Hierdurch wird eine hervorragende Aussteifung des Verdecks im Bereich des Fensterelements erreicht. Es versteht sich, dass das Profilteil jedoch auch aus jedem anderen, den spezifischen Anforderungen genügenden Material ausgebildet sein kann, insbesondere aus einem Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Polyamid.
  • Vorzugsweise ist das Fensterelement aus einem Glasmaterial ausgebildet. Es versteht sich jedoch, dass das Fensterelement auch aus einem anderen Material, beispielsweise einem Kunststoff, ausgebildet sein kann. Insbesondere kann das Fensterelement auch aus einem nicht durchsichtigen Material ausgebildet sein.
  • Vorzugsweise umgibt das Profilteil einen äußeren Rand des Fensterelements vollständig. Alternativ hierzu kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Profilteil mehrteilig ausgebildet ist und jeweils äußere Abschnitte eines Fensterelements umgibt. In beiden Ausgestaltungen wird eine sichere Anbindung des Fensterelements an den Verdeckstoff erreicht, wobei auch jeweils eine ausreichende Aussteifung des Verdecks im Bereich des Fensterelements erzielt wird.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • 1 zeigt den Verbindungsbereich eines Fensterelements mit einem Verdeckstoff gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels in Querschnittsansicht.
  • 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Verdecks 400 in Querschnittsansicht, wobei ein Anbindungsbereich eines Fensterelements 401 an einen Verdeckstoff 402 dargestellt ist. Ein Profilteil 405 bildet dabei ein Verbindungsglied zwischen dem Fensterelement 401 und dem Verdeckstoff 402 aus. Die Schnittebene der dargestellten Querschnittsansicht erstreckt sich normal zu der Erstreckungsebene des Verdeckstoffs 402 und des Fensterelements 401 sowie normal zu der Längserstreckung des Profilteils 405.
  • Das Fensterelement 401, das vorliegend eine Heckscheibe des Cabrioletfahrzeugs bildet, weist eine dem Innenbereich 431 des Cabrioletfahrzeugs zugewandte Innenfläche und eine dem Außenbereich 430 des Cabrioletfahrzeugs zugewandte Außenfläche auf. Auf der Innenfläche des Fensterelements 401 ist nahe des Randes des Fensterelements 401 eine Klebstoffschicht 411 eines ersten Klebstoffs aufgetragen. Die erste Klebstoffschicht 411 bildet eine erste Klebverbindung zwischen dem Fensterelement 401 und dem Profilteil 405 aus. Beiderseits des Randbereichs des Verdeckstoffs sind Dichtbänder 414 vorgesehen, die einer Abdichtung des Innenbereichs 431 gegenüber dem Außenbereich 430 dienen. Insbesondere soll ein Eindringen von Feuchtigkeit im Bereich der nachstehend beschriebenen Nähverbindungen 422, 423 vermieden werden. Die Dichtbänder sind dazu aus einem selbstdichtenden Material, beispielsweise einem sehr feinporigen Polyurethan-Schaum, ausgebildet.
  • Das Profilteil 405 weist im Querschnitt eine in etwa rechteckige Form auf, wobei sich das Profilteil 405 in der Darstellung gemäß 1 in einer Richtung senkrecht zu der Papierebene langgezogen erstreckt. Das Profilteil 405 umgibt insgesamt einen Randbereich der Innenfläche des Fensterelements 401 vollständig und bildet somit einen Fensterrahmen des Fensterelements 401 aus. Der rechteckige Querschnitt des Profilteils 405 weist eine zum Außenbereich 430 des Cabrioletfahrzeugs weisende lange Außenseitenfläche und einen zu dem Innenbereich 431 des Cabrioletfahrzeugs gerichteten lange Innenseitenfläche auf, die über eine jeweils kurze erste Randfläche und zweite Randfläche miteinander verbunden sind. Die dem Innenbereich 431 des Cabrioletfahrzeugs zugewandte Innenseitenfläche des Profilteil 405 ist als zweite Verbindungsfläche 416 ausgebildet. Ein Randbereich des Verdeckstoffs 402 ist mittels zweier Nähverbindungen 422, 423 mit dem Profilteil 405 fest verbunden. Beide Nähverbindungen 422, 423 sind als parallel zueinander verlaufende Nähte ausgebildet, die beabstandet zueinander und zu dem Rand des Fensterelements 401 verlaufen. Die Nähverbindungen 422, 423 durchsetzen (zumindest teilweise) das Profilteil 405, den Randbereich des Verdeckstoffs 402 und die Dichtungsbänder 414. Weiter ist ein Aufnahmeelement 420 über die Nähverbindung 422, 423 mit dem Verdeckstoff 402 und dem Profilteil 405 fest verbunden und wird durch die Nähverbindungen 422, 423 zumindest teilweise durchsetzt. Das Aufnahmeelement 420 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu dem Profilteil 405 und weist einen ersten, dem Profilteil 405 zugewandten ersten Schenkel 424, einen zweiten, in einem stumpfen Winkel zu dem ersten Schenkel 424 angeordneten zweiten Schenkel 425 und einen dritten, in Richtung des Innenbereichs 431 des Cabrioletfahrzeugs gerichteten dritten Schenkel 426 auf. Durch das Aufnahmeelement 420 wird vorteilhaft eine Versteifung des Verdecks 400 im Bereich des Fensterelements 401 erreicht, wobei gleichzeitig ein insgesamt schmaler und platzsparender Aufbau des Verbindungsbereichs erhalten bleibt. Der dritte Schenkel 426 dient dabei zur Aufnahme eines Befestigungselements 421 eines Innenhimmels (nicht dargestellt).
  • Eine Besonderheit des beschriebenen Verdecks ist, dass die erste Klebstoffschicht 411 die Nähverbindungen 422, 423 überdeckt, so dass das Fensterelement 401 auch auf die Nähverbindungen 422, 423 aufgeklebt ist. Dies führt vorteilhaft zu einer weiteren Abdichtung des Innenbereichs 431 gegenüber des Außenbereichs 430, insbesondere gegen eindringende Feuchtigkeit.
  • Ein besonderer Vorteil der vorstehend beschriebenen Anordnung ist, dass die Verbindung zwischen dem Fensterelement 401 und dem Verdeckstoff 402 jederzeit mit einfachen Mitteln und ohne die Gefahr einer Beschädigung des Verdeckstoffs 402 gelöst werden kann, beispielsweise um das Fensterelement 401 zu Reparaturzwecken auszutauschen. Dazu ist es lediglich notwendig, die erste Klebeverbindung zwischen dem Fensterelement 401 und dem ersten Verbindungsbereich 415 des Profilteils 405 mit einem geeigneten Werkzeug zu durchtrennen. Dies kann bei geschlossenem Verdeck des Cabrioletfahrzeugs erfolgen, da der Verdeckstoff 402 auch bei entnommenem Fensterelement von dem Profilteil 405 stabilisiert wird. Nach einem Entfernen von Klebstoffresten von dem ersten Verbindungsbereich 415 des Profilteils 405 und von dem Randbereich des Fensterelements 401 kann dieses erneut mit dem Profilteil 405 verbunden werden, wozu eine neue erste Klebstoffschicht 411 auf den ersten Verbindungsbereich 415 bzw. auf den Randbereich des Fensterelements 401 aufgetragen wird. Es versteht sich, dass es sich bei dem aufgetragenen Klebstoff sowohl um ein verstreichbares Material als auch um ein festes Material, beispielsweise einen Klebestreifen oder ein Schweißband, handeln kann.

Claims (12)

  1. Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug, umfassend einen eine Aussparung aufweisenden Verdeckstoff (402), ein in einem Bereich der Aussparung an dem Verdeckstoff (402) festlegbares Profilteil (405), und ein mit dem Profilteil (405) verbindbares Fensterelement (401), wobei das Profilteil (405) einen dem Fensterelement (401) zugeordneten ersten Verbindungsbereich (415) und einen dem Verdeckstoff (402) zugeordneten zweiten Verbindungsbereich (416) aufweist, wobei eine erste Klebstoffschicht (411) von dem ersten Verbindungsbereich (415) und dem Fensterelement (401) wenigstens überwiegend eingeschlossen ist und eine erste Klebeverbindung zwischen dem Fensterelement (401) und dem Profilteil (405) ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (405) in dem zweiten Verbindungsbereich (416) mittels einer Nähverbindung (422, 423) mit dem Verdeckstoff (402) verbunden ist.
  2. Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsmittel (421) zur Anbindung eines Innenhimmels vorgesehen sind.
  3. Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (421) auf einer einem Innenbereich des Fahrzeugs zugewandten Seite des Profilteils (405) angeordnet sind.
  4. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähverbindung (422, 423) ein Aufnahmeelement (420) umfasst.
  5. Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (420) auf einer dem Profilteil (405) abgewandten Seite des Verdeckstoffs (402) angeordnet ist.
  6. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verbindungsbereich (415) des Profilteils (405) auf einer einem Außenbereich (430) des Fahrzeugs zugewandten Seite des Profilteils (405) angeordnet ist.
  7. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Verbindungsbereich (416) auf einer dem ersten Verbindungsbereich (415) abgewandten Seite des Profilteils (405) angeordnet ist.
  8. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (405) aus einem Metall, insbesondere aus Aluminium, ausgebildet ist.
  9. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fensterelement (401) aus einem Glasmaterial ausgebildet ist.
  10. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fensterelement (401) eine Heckscheibe des Cabriolet-Fahrzeugs bildet.
  11. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (405) einen äußeren Rand des Fensterelements (401) vollständig umgibt.
  12. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (405) mehrteilig ausgebildet ist und jeweils Abschnitte eines äußeren Rands des Fensterelements (401) umgibt.
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