DE102008024163B4 - Verbundkolben für ein Kraftfahrzeuggetriebe - Google Patents
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Abstract
Verbundkolben (10) für ein Kraftfahrzeuggetriebe, umfassend einen Stützkörper (14) und mindestens eine Ringdichtung mit einer elastomeren Dichtlippe (16, 17), die mit einem eine zylindrische Lauffläche (21, 23) ausbildenden Bauteil (11, 12) dichtend zusammenwirkt, wobei der Verbundkolben (10) relativ zu dem die zylindrische Lauffläche ausbildenden Bauteil (11, 12) translatorisch verschiebbar ist, wobei die Ringdichtung einen zu der Dichtlippe (16, 17) axial versetzten, auf der Niederdruckseite (19) der Dichtlippe (16, 17) angeordneten elastomeren Ringwulst (20, 22) aufweist, dessen Abstand d1, d2 von der Lauffläche (21, 23) im unbelasteten Zustand größer oder gleich Null beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ringwulst (20, 22) mindestens eine axiale Unterbrechung (24, 25) vorgesehen ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Verbundkolben für ein Kraftfahrzeuggetriebe mit einem Stützkörper und mindestens einer damit verbundenen Ringdichtung mit einer elastomeren Dichtlippe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Derartige pneumatische oder hydraulisch betätigte Verbundkolben werden beispielsweise in automatisierten Fahrzeuggetrieben, insbesondere zum Schalten Lamellenkupplungen oder Bremsbändern, sowie in hydraulisch oder pneumatisch betätigten Servoeinrichtungen von Kraftfahrzeugen eingesetzt.
- Verbundkolben gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sind aus
DE 199 15 022 B4 undDE 202 09 125 U1 bekannt. Der am Ringspalt auftretende Druckanteil wird dabei über die Ringdichtungen als Axialkraft auf den Kolben übertragen. Diese Axialkraft muss auf geeignete Weise am Kolben abgestützt werden, wobei bei üblichen Drücken die mechanische Belastbarkeit einer elastomeren Dichtung überschritten werden kann, wenn nicht konstruktiv sehr sorgfältig ausgelegt wird. Bereits bei der Montage eines solchen Kolbens kann es zu einer exzentrischen Verlagerung kommen, da die Rückstellkraft der Dichtlippen nicht immer zu einer vollständigen Zentrierung des Kolbens insbesondere im vorgespannten Zustand ausreicht. - Bei rotierenden Anwendungen reicht die Rückstellkraft der Dichtlippen nicht aus, um die auftretenden Fliehkräfte zu kompensieren, so dass der Kolben an die Lauffläche anliegt. Die daraus resultierende Exzentrizität bewirkt, dass der Dichtspalt auf einer Seite den doppelten Wert annehmen kann, was die mechanische Belastbarkeit der Dichtlippe stark reduziert. Bei Überlastung kann die Dichtlippe unter Umständen abreißen, so dass die Kolbenfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Eine einwandfreie Zentrierung des Kolbens ist daher auch bei hohen Umdrehungszahlen, wie sie beispielsweise in Getrieben häufig auftreten, Voraussetzung für seine Funktion.
- Aber auch bei nicht rotierenden Anwendungen ist es unter Umständen nicht zulässig, dass das Eigengewicht des Kolbens über die Dichtlippen übertragen wird, z.B. wenn sich durch hohes Eigengewicht des Kolbens ein unzulässiger Mittenversatz einstellen würde.
- Die
DE 37 10 403 A1 offenbart einen Komplettkolben insbesondere zur doppelseitigen Druckbeaufschlagung durch pneumatische Medien mit einem an eine Kolbenstange anmontierten Einspannflansch und einem am Einspannflansch befestigten Abdichtteil, der mit wenigstens einer Dichtlippe an der Innenwand eines den Kolben verschieblich aufnehmenden Zylinders abdichtend anliegt. - Die
US 2 386 668 A offenbart einen Kolben mit einer Metallscheibe, an die im Umfangsbereich ein Ringelement aus einem Gummimaterial angebunden ist. - Die
DE 10 2007 024 522 A1 offenbart eine Verbundkolbeneinheit für ein automatisiertes Fahrzeuggetriebe. - Die
US 2 994 571 A offenbart eine Dichtungsanordnung mit einem an einen metallischen Stützkörper anvulkanisiertes Dichtelement zur Abdichtung eines Kolbens gegen eine zylindrische Gehäusewand. - Die
DE 103 08 216 A1 offenbart einen Verbundkolben für ein automatisiertes Schaltgetriebe, wobei in einer an der Druckseite des Verbundkolbens angeordneten Dichtwulst ein Leckagekanal vorgesehen ist. - Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen funktionssicheren Verbundkolben bereitzustellen, bei dem eine übermäßige Belastung der Dichtlippe aufgrund eines zu großen Mittenversatzes des Kolbens vermieden wird.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Mitteln von Anspruch 1. Unter radialer Belastung kommt der Ringwulst in Kontakt mit der Lauffläche und die Dichtlippe wird infolge des Einleitens von Kräften über den Ringwulst in die Lauffläche mechanisch entlastet. Die Erfindung nimmt eine Funktionstrennung durch vollständige Entkopplung des Dichtelements von dem Führungselement vor: Der Ringwulst dient zum Aufnehmen der vom Kolben hervorgerufenen radialen Kräfte und zum Einleiten derselben in die Lauffläche, so dass die Flexibilität der Dichtlippe nicht beeinträchtigt wird und daher die Dichtfunktion optimal gewährleistet ist. Bereits in der Montage wird daher durch den erfindungsgemäßen Ringwulst eine optimale Zentrierung des Kolbens erreicht.
- Bei in rotierenden Bauteilen eingesetzten Kolben hilft der Ringwulst, einen aufgrund der Unwucht des Kolbens erzeugten Mittenversatz zu reduzieren.
- Vorzugsweise ist der Ringwulst über seine gesamte axiale Länge an dem Stützkörper radial abgestützt, damit der Ringwulst von dem Kolben ausgeübten radialen Kräfte im Wesentlich vollständig aufnehmen und ableiten kann. Hierdurch unterscheidet sich der Ringwulst von einer zusätzlichen Dicht- oder Schutzlippe.
- Erfindungsgemäß ist in dem auf der Niederdruckseite der Dichtlippe angeordneten Ringwulst mindestens eine axiale Unterbrechung, vorzugsweise eine Mehrzahl von insbesondere gleichmäßig über den Umfang verteilten axialen Unterbrechungen vorgesehen. Diese lassen Öl auch von der Niederdruckseite an die Dichtung gelangen, um eine Behinderung der Schmierung der Dichtlippe durch den Wulst zu vermeiden. Durch die Unterbrechung wird zudem die Gefahr eines Kolbenklemmens reduziert, weil zusätzliches Volumen geschaffen wird, in welches das Elastomer bei Bedarf, beispielsweise bei übermäßiger Quellung, ausweichen kann.
- Vorzugsweise ist der Ringwulst so ausgeführt, dass es unter Druckbelastung zu einer radialen Verformung kommt. Dadurch gelangt der Ringwulst eher in Kontakt mit der Lauffläche und der mögliche Mittenversatz des Kolbens wird weiter reduziert.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand vorteilhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Dabei zeigt:
-
1 : einen Teillängsschnitt durch einen Verbundkolben; -
2 : eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Verbundkolben aus einer Richtung senkrecht zur Mittelachse; -
3 : eine Querschnittsansicht aus einer Richtung parallel zur Mittelachse auf einen erfindungsgemäßen Verbundkolben; und -
4 : eine Querschnittsansicht aus einer Richtung parallel zur Mittelachse auf einen erfindungsgemäßen Verbundkolben in einer anderen Ausführungsform. - Der in
1 gezeigte Verbundkolben10 ist zwischen einem Zylinder11 und einem Schaft12 translatorisch entlang der Mittelachse13 verschiebbar. Der Verbundkolben ist ringförmig um die Mittelachse13 von Zylinder11 und Schaft12 ausgebildet. Der Verbundkolben10 umfasst einen ringförmigen Stützkörper14 beispielsweise mit U-Profil, wie aus1 ersichtlich ist. Der Stützkörper14 kann metallisch, insbesondere aus Stahlblech, oder aus einem Kunststoff gefertigt sein. Der Verbundkolben10 besteht vorteilhafterweise aus lediglich zwei Komponenten, nämlich dem einheitlichen bzw. einstückigen Stützkörper14 und der einheitlichen bzw. einstückigen, an den Stützkörper14 anvulkanisierten Elastomerschicht15 . Die Dicke der Gummischicht15 liegt im Bereich einiger 1/10 mm. - An der Außenseite des U-Profils ist die einheitliche Elastomerschicht
15 an den Stützkörper14 anvulkanisiert. Die Elastomerschicht15 bildet eine äußere ringförmige Dichtlippe16 zur Abdichtung des Ringspalts zwischen dem Zylinder11 und dem Außendurchmesser des Verbundkolbens10 und eine innere ringförmige Dichtlippe17 zur Abdichtung des Ringspalts zwischen dem Schaft12 und dem Innendurchmesser des Verbundkolbens10 aus. Beaufschlagung des Verbundkolbens10 mit einem hydraulischen oder pneumatischen Druck auf der Druckseite18 verursacht aufgrund dieser Abdichtung eine translatorische Verschiebung des Verbundkolbens10 zur Niederdruckseite19 hin. - Auf der Niederdruckseite der Dichtlippe
16 in einem Abstand11 bildet die Elastomerschicht14 einen Ringwulst20 aus. Der Ringwulst20 weist eine zylindrische Kontaktfläche26 zum Zusammenwirken mit der Lauffläche21 auf, die einen geringen Abstandd1 von der zylindrischen Innenfläche21 des Bauteils11 aufweist. Wie aus1 ersichtlich ist, ist der Ringwulst20 über seine volle axiale LängeL1 ohne freien Zwischenraum von dem Stützkörper14 radial abgestützt. Beim Auftreten eines Mittenversatzes des Verbundkolbens10 relativ zu dem Zylinderbauteil11 stößt der Ringwulst20 an der Lauffläche21 an und leitet mit die den Mittenversatz erzeugenden radialen Kräfte in das Bauteil11 ein, wodurch der Mittenversatz etwa auf den Abstandd1 begrenzt ist. Dies bedeutet eine erheblich Verbesserung im Vergleich zum Stand der Technik ohne den Ringwulst20 , wo Mittenversatz des Stellkolbens10 etwa bis zu der WeiteD1 bzw.D2 des Ringspalts zwischen der Elastomerschicht14 und der Lauffläche21 des Zylinderbauteils11 möglich ist, wodurch die Dichtlippe16 erheblichen Belastungen ausgesetzt ist und die Dichtfunktion beeinträchtigt sein kann. - Der Abstand
11 liegt vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 10 mm, weiter vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 4 mm und beträgt beispielsweise 2.5 mm. Der Abstandd1 beträgt vorzugsweise weniger als 0.4 mm, weiter vorzugsweise weniger als 0.3 mm, beispielsweise etwa 0.2 mm. Die axiale LängeL1 des Ringwulstes20 liegt vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 10 mm, weiter vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 3 mm. Die radiale Höheh1 des Ringwulstes20 über der Elastomerschicht liegt vorzugsweise im Bereich von 0.1 mm bis 1 mm, weiter vorzugsweise im Bereich von 0.1 mm bis 0.4 mm und beträgt beispielsweise etwa 0.2 mm. Die Tiefet1 der zwischen der Dichtlippe16 und dem Ringwulst20 gebildeten Vertiefung21 beträgt vorzugsweise mindestens 0.1 mm. - Auf der Niederdruckseite der Dichtlippe
17 in einem Abstand12 bildet die Elastomerschicht einen gleichartigen Ringwulst22 aus, der einen geringen Abstandd2 von der zylindrischen Außenfläche bzw. Lauffläche23 des Bauteils11 aufweist. Das bezüglich des äußeren Ringwulstes20 , insbesondere zu den Abmessungend1 ,D1 ,11 ,L1 ,h1 undt1 , Gesagte gilt gleichermaßen für den inneren Ringwulst22 und die entsprechenden Abmessungend2 ,D2 ,I2 ,L2 ,h2 undt2 . - In den Ringwulsten
20 ,22 sind axiale Unterbrechungen24 bzw.25 vorgesehen, die vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang des Verbundkolbens10 verteilt sind, wie aus2 und3 ersichtlich ist. Die Unterbrechungen24 ,25 lassen Öl von der der Niederdruckseite19 des Verbundkolbens10 an die Dichtlippen16 ,17 gelangen, um eine Behinderung der Schmierung durch die Ringwulste20 ,22 zu vermeiden. Das Verhältnis der Breite s1 der Unterbrechung24 zu der Breite w1 des Ringwulstes liegt vorzugsweise im Bereich von 1:1 bis 1:20, weiter vorzugsweise im Bereich von 1:5 bis 1:10. Gleiches gilt für das entsprechende Verhältnis vons2 zuw2 der Unterbrechungen25 in dem inneren Ringwulst22 . - Die Einheit aus Verbundkolben
10 und zylindrischem Gehäuse11 bzw. Schaft12 kann insgesamt rotierend ausgebildet sein. In einer derartigen Anwendung helfen die Ringwulste20 ,22 , einen aufgrund der Unwucht des Kolbens10 erzeugten Mittenversatz zu reduzieren. Die Einheit aus Verbundkolben10 und zylindrischem Gehäuse11 bzw. Schaft12 kann in einer anderen Anwendung nicht-rotierend ausgebildet sein. - Bei der in
4 gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind die Ringwülste20 ,22 entlang des Kolbenumfangs sinusförmig ausgebildet. Hierbei ergeben sich folgende Vorteile. Das Werkzeug kann bei einer sinusförmigen Kontur des Ringwulstes20 ,22 ohne Umspannen in einer einzigen Einspannung verwendet werden. Zudem verläuft die Weg-Rückstellkraft-Kennlinie progressiv. Schließlich kann sich bei einer möglichen Relativbewegung des Kolbens in Umfangsrichtung gegenüber dem Schaft12 bzw. dem Zylinder11 ein elasto-hydrodynamischer Ölschmierfilm ausbilden.
Claims (15)
- Verbundkolben (10) für ein Kraftfahrzeuggetriebe, umfassend einen Stützkörper (14) und mindestens eine Ringdichtung mit einer elastomeren Dichtlippe (16, 17), die mit einem eine zylindrische Lauffläche (21, 23) ausbildenden Bauteil (11, 12) dichtend zusammenwirkt, wobei der Verbundkolben (10) relativ zu dem die zylindrische Lauffläche ausbildenden Bauteil (11, 12) translatorisch verschiebbar ist, wobei die Ringdichtung einen zu der Dichtlippe (16, 17) axial versetzten, auf der Niederdruckseite (19) der Dichtlippe (16, 17) angeordneten elastomeren Ringwulst (20, 22) aufweist, dessen Abstand d1, d2 von der Lauffläche (21, 23) im unbelasteten Zustand größer oder gleich Null beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ringwulst (20, 22) mindestens eine axiale Unterbrechung (24, 25) vorgesehen ist.
- Verbundkolben nach
Anspruch 1 , wobei der Ringwulst (20, 22) an dem Stützkörper (14, 15) radial abgestützt ist. - Verbundkolben nach
Anspruch 1 oder2 , wobei der Abstand d1, d2 zwischen Ringwulst (20, 22) und Lauffläche (21, 23) kleiner als 0.4 mm, vorzugsweise kleiner als 0.3 mm ist. - Verbundkolben nach
Anspruch 1 , wobei in dem Ringwulst (20, 22) eine Mehrzahl von über den Umfang verteilten axialen Unterbrechungen (24, 25) vorgesehen ist. - Verbundkolben nach
Anspruch 1 oder4 , wobei die Umfangslänge s1, s2 der Unterbrechung (24, 25) im Verhältnis zur Umfangslänge w1, w2 des Ringwulstes (20, 22) im Bereich von 1:1 bis 1:20, vorzugsweise im Bereich von 1:5 bis 1:10 liegt. - Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die axiale Erstreckung L1, L2 des Ringwulstes (20, 22) größer oder gleich 1 mm ist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die axiale Erstreckung L1, L2 des Ringwulstes (20, 22) kleiner oder gleich 10 mm ist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Ringwulst (20, 22) eine zylindrische Kontaktfläche (26, 27) zum Zusammenwirken mit der Lauffläche (21, 23) aufweist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Abstand 11, 12 zwischen Dichtlippe (16, 17) und Ringwulst (20, 22) höchstens 10 mm, vorzugsweise höchstens 4 mm beträgt.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Ringwulst (20, 22) entlang des Kolbenumfangs sinusförmig ausgebildet ist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die elastomere Ringdichtung an den Stützkörper (14) anvulkanisiert ist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sämtliche Ringdichtungen von einer einheitlichen Elastomerschicht (15) gebildet sind.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (14) metallisch ist.
- Verbundkolben nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einheit aus Verbundkolben (10) und Lauffläche ausbildendem Bauteil (11; 12) rotierend ist.
- Verbundkolben nach einem der
Ansprüche 1 bis13 , wobei die Einheit aus Verbundkolben (10) und Lauffläche ausbildendem Bauteil (11; 12) nicht-rotierend ist.
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