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DE102008013276A1 - Schließzylinder - Google Patents

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DE102008013276A1
DE102008013276A1 DE102008013276A DE102008013276A DE102008013276A1 DE 102008013276 A1 DE102008013276 A1 DE 102008013276A1 DE 102008013276 A DE102008013276 A DE 102008013276A DE 102008013276 A DE102008013276 A DE 102008013276A DE 102008013276 A1 DE102008013276 A1 DE 102008013276A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
lock cylinder
cylinder according
lock
plate
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102008013276A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Borgmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huf Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
Original Assignee
Huf Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huf Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG filed Critical Huf Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
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Publication of DE102008013276A1 publication Critical patent/DE102008013276A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, insbesondere für Schlösser an Fahrzeugen mit einem drehbaren Zylinderkern. Dieser ist in einem Zylindergehäuse gehaltert und weist Kammern für plattenförmige Zuhaltungen auf. In jede Kammer sind zwei federbelastete Zuhaltungen aufnehmbar, die jeweils ein Zuhaltungspaar bilden und Steuerkanten aufweisen. Die Zuhaltungen besitzen einen ersten Zustand, in welchem sie durch die Federbelastung aus dem Umfangsbereich des Zylinderkerns herausragen, so dass eine Drehung des Zylinderkerns im Zylindergehäuse gesperrt wird. Des Weiteren besitzen die Zuhaltungen einen zweiten Zustand, in welchem die Steuerkurve eines Schlüssels die Zuhaltungen über ihre Steuerkanten entgegen der Federbelastung bewegt und somit in das Innere des Zylinderkerns so hereindrückt, dass bei Verwendung des richtigen Schlüssels eine Drehung des Zylinderkerns im Zylindergehäuse ermöglicht wird. Im ersten Zustand tritt jede der Zuhaltungen eines Zuhaltungspaares aus dem Zylinderkern aus, wobei die beiden Austrittsrichtungen der Zuhaltungen sich diametral gegenüberliegen. Die Zuhaltungen sind derart federbelastet, dass auf sie aufgrund dieser Federbelastung kein Drehmoment wirkt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder der im Oberbegriff des Anspruchs 1 erwähnten Art. Solcherlei Schließzylinder werden üblicherweise für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge verwendet, um unbefugten Zutritt und Verwendung des Kraftfahrzeuges zu verhindern.
  • Übliche Schließzylinder weisen daher mehrere Zuhaltungen auf, die in Kammern im Zylinderkern angeordnet sind. Diese Zuhaltungen sind üblicherweise federbelastet, so dass sie im normalen Zustand eine Drehbewegung des Zylinderkerns und damit ein Betätigen des Schließmechanismus sperren. Wird der richtige Schlüssel in den Zylinderkern eingeführt, so wird über das Zusammenwirken der Steuerkante der Zuhaltung mit der Steuerkurve des Schlüssels die Zuhaltung in ihre Eingriffslage überführt, durch welche eine Drehung des Zylinderkerns und damit ein Betätigen des Schließmechanismus ermöglicht wird. Die Zuhaltungen sind zumeist plattenförmig und weisen an ihrer einen Seite eine Ansatzstelle für das Federelement auf. Dieser Aufbau hat den Nachteil, dass bei einem unbefugten Öffnen, dem sogenannten Picking nach der Hobb'schen Methode, das durch die Feder auf die Ansatzstelle der Zuhaltung wirkende Drehmoment unter Einbeziehung der Toleranzen des Zylinders und der Zuhaltung ausgenutzt werden kann, um die richtige Position der Zuhaltung, die für ein Drehen des Schließzylinders erforderlich ist, zu ermitteln und somit ein unberechtigtes Betätigen herbeizuführen.
  • Um dies zu erschweren, schlägt die DE 100 05 136 vor, wenigstens eine bzw. ungefähr die Hälfte der Zuhaltungen so zu gestalten, dass die Drehmomente, die durch die Federkraft auf die Zuhaltung ausgeübt werden, den Drehmomenten der Federkräfte an den anderen Zuhaltungen entgegengesetzt sind. Dies erhöht jedoch die Schwierigkeit des Picking nur ein wenig. Außerdem sind dann sämtliche Arten von Zuhaltungen in zwei verschiedenen Ausführungsformen notwendig, was wiederum die Herstellungs- und Lagerkosten erhöht.
  • Die DE 32 23 351 zeigt ebenfalls einen Schließzylinder mit Zuhaltungen. Das Dokument schlägt auch vor, zwei Zuhaltungen in einem Zuhaltungsschacht anzuordnen, wobei jede Zuhaltung als jeweils ein Stiftpaar, welches über ein Steg miteinander verbunden ist, ausgeführt ist. In jeweils einem der Stifte ist dann eine Ausnehmung für die Feder vorgesehen. Darüber hinaus weist die Zuhaltung im Stegbereich jeweils einen Vorsprung auf, über den die Abtastung des Schlüssels realisiert wird. Durch die Federbelastung wirkt jedoch auch hier wiederum ein Drehmoment auf die Zuhaltungen. Durch die für die Feder erforderliche Ausnehmung und dem damit verbundenen Vorsprung ist die Herstellung der Zuhaltungen vergleichsweise teuer. Bei der vorgeschlagenen Geometrie der Zuhaltungen würde ein Schließzylinder, in welchem beispielsweise acht Zuhaltungspaare eingebaut werden, deutlich länger ausfallen, was bei der insbesondere in Fahrzeugbau geforderten Kompaktheit der Bauteile nicht möglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schließzylinder mit plattenförmigen Zuhaltungen zu schaffen, bei welchem die Möglichkeit des Picking nach dem Hobb'schen Verfahren deutlich erschwert wird und der trotzdem einfach und kostengünstig in der Herstellung ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst, welchem folgende besondere Bedeutung zukommt.
  • Die Zuhaltungen sind jeweils paarweise in einem Schacht des Zylinderkerns angeordnet und zwar derart, dass im ersten Zustand beide Zuhaltungen in jeweils unterschiedliche Richtungen sich diametral gegenüberliegen und aus dem Zylinderkern austreten. Des Weiteren ist die Federbelastung der Zuhaltungen so vorgesehen, dass auf sie kein Drehmoment wirkt, so dass das Picking nach dem Hobb'schen Verfahren nicht möglich ist. Darüber hinaus sind bei gleicher Baugröße zwei Zuhaltungen je Kammer möglich, so dass eine Person, die das Schloss unberechtigt öffnen will, doppelt so viele Zuhaltungen hat, welche sie in die richtige Position setzen und dort halten muss. Hinzukommt noch, dass der Platz für das Positionieren und Halten der Zuhaltungen deutlich verringert wird, da pro Kammer nunmehr zwei Zuhaltungen vorgesehen sind, der Platz jedoch genauso beschaffen ist, wie bei üblichen Zuhaltungen, bei welcher sich eine in jedem Kammer befindet.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind beide Zuhaltungen eines Zuhaltungspaares identisch zueinander. Dies reduziert die Kosten für die Herstellung und Lagerhaltung der Zuhaltungen.
  • Weiterhin bevorzugt stützen sich die Federn an den Stirnbereichen der Zuhaltungen ab. Hierdurch wird die ansonsten erforderliche Federbohrung im Zylinderkern überflüssig, was wiederum die Herstellungskosten für den Zylinderkern senkt. Vielmehr wird zuerst die erste Zuhaltung mit Federn bestückt, dann die zweite Zuhaltung hinzugefügt und die so gestaltete Baugruppe in eine Kammer des Zylinderkerns eingebracht. Hierdurch vereinfacht sich auch die Montage, was wiederum die Produktionskosten senkt.
  • Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den Unteransprüchen sowie den Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1: eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Zuhaltungen in perspektivischer Ansicht von seitlich oben,
  • 2: die Zuhaltungen aus 1 in perspektivischer Ansicht von seitlich unten,
  • 3: die Zuhaltungen aus den 1 und 2 in Seitenansicht,
  • 4: die Zuhaltungen aus 1 bis 3 in Draufsicht,
  • 5: ein erfindungsgemäßer Schließzylinder im ersten Zustand im Schnitt,
  • 6: ein erfindungsgemäßer Schließzylinder im ersten Zustand in perspektivischer Darstellung,
  • 7: der Schließzylinder aus 6 im zweiten Zustand,
  • 8: der Schließzylinder aus 5 im zweiten Zustand,
  • 9: ein Schlüsselschaft mit Steuerkurve und einer Zuhaltung in perspektivischer Darstellung.
  • In den 1 bis 4 sind acht Zuhaltungen 30, 30' gezeigt, welche vier Zuhaltungspaare 31 bilden. Die Zuhaltungen 30, 30' sind federbelastet 21, wobei jedes Zuhaltungspaar 31 über zwei Federn 21 verfügt. Hierdurch ist es besonders einfach, die Zuhaltungen 30, 30' so anzuordnen, dass durch die Federbelastung 21 kein Drehmoment auf sie wirkt, so dass das Picking erschwert wird. Die beiden Federn 21 stützen sich ausschließlich an den Zuhaltungen 30, 30' ab und zwar im Stirnbereich 34. In diesem Stirnbereich 34 sind Aufnahmen 22 für die Federn 21 vorgesehen, wobei jede Zuhaltung 30, 30' über zwei Aufnahmen 22 für die Federn 21 verfügt. Die Federn 21 werden jeweils mit ihrem Ende in die Aufnahmen 22 eingebracht.
  • Einige der Zuhaltungen 30, 30' verfügen in ihrem Kopfbereich 35 über eine Nut 39. Durch das Vorsehen bzw. Weglassen der Nut 39 ist es möglich, den Schließzylinder 10 noch sicherer zu machen, da hierdurch im ersten Zustand gleich hohe Steuerkanten 40 nicht unbedingt im zweiten Zustand die gleiche Höhe haben müssen. Es ist auch möglich, verschiedene Nuten 39 vorzusehen, welche unterschiedlich tief ausgebildet sind. Die Zuhaltungen 30, 30' sind in etwa U-förmig ausgestaltet, wobei die U-Öffnungen 36 zueinander liegend angeordnet sind. Somit ist es möglich, einen Schlüssel 50 durch die U-Öffnungen 36 zu führen, um den Schließzylinder 10 betätigen zu können. Im vorliegenden Beispiel sind die beiden U-Schenkel 37, 38 einer Zuhaltung 30, 30' unterschiedlich lang ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, Zuhaltungen 30, 30' vorzusehen, bei denen die beiden U-Schenkel 37, 38 gleich lang ausgebildet sind. Der längere U-Schenkel 38 ist bei den hier dargestellten Zuhaltungspaaren 31, jeweils unterschiedlich lang ausgebildet, was damit zusammenhängt, dass die Steuerkante 40 der Zuhaltungen 30, 30' sich an dem U-Schenkel 38 innerhalb der U-Öffnung 36 befindet. Somit kann die Position der Steuerkante 40 einfach durch Änderung der Länge des U-Schenkels 38 gesteuert werden.
  • In 5 ist nun der Schließzylinder 10 in seinem ersten Zustand gezeigt. Die Zuhaltungen 30, 30' werden durch die Federbelastung 21 aus dem Zylinderkern 11 nach außen gedrückt und zwar in zwei sich diametral gegenüberliegende Richtungen 32, 33. In dieser Position sperren die Zuhaltungen 30, 30' gegen das um den Zylinderkern 11 befindliche Zylindergehäuse 14. Eine Drehung des Zylinderkerns 11 ist so nicht möglich.
  • Einen Zylinderkern 11 mit einigen Zuhaltungspaaren 31 im ersten Zustand zeigt 6. Man erkennt, dass die Zuhaltungen 30 in einer ersten Richtung 32 aus dem Umfangsbereich 12 des Zylinderkerns 11 herausgetreten sind, während die Zuhaltungen 30' in einer zweiten Richtung 33 aus dem Umfangsbereich 12 des Zylinderkerns 11 heraustreten sind. Der dargestellte Zylinderkern 11 verfügt über sieben Kammern 20 für Zuhaltungspaare 31. Vorliegend sind nur vier dieser Kammern 20 mit Zuhaltungspaaren 31 bestückt. Normalerweise werden bei der Verwendung derartiger Schließzylinder 10 jedoch alle Kammern 20 mit Zuhaltungspaaren 31 bestückt. Besonders bewährt hat sich hierbei die Anwendung von acht Kammern 20 für Zuhaltungspaare 31.
  • Eine ähnliche Darstellung jedoch im zweiten Zustand mit einem eingestecktem Schlüssel 50 zeigt 7. Man erkennt, dass die Zuhaltungspaare 31 in den Umfangsbereich 12 des Zylinderkerns 11 eingetreten sind und zwar, weil die Steuerkurve 51 des Schlüssels 50 mit den Steuerkanten 40 der Zuhaltungen 30, 30' zusammenwirkt, da es sich hierbei um den richtigen Schlüssel 50 handelt. Näher ist dies jedoch aus 8 ersichtlich.
  • In 8 erkennt man, dass der Schlüssel 50 in das Innere 13 des Zylinderkerns 11 eingedrungen ist. Die Steuerkurve 51 wirkt mit den Steuerkanten 40 der Zuhaltungen 30, 30' zusammen und drückt diese entgegen der Federkraft 21 in den Umfangsbereich 12 des Zylinderkerns 11. Jetzt lässt sich der Zylinderkern 11 drehen und der Betätigungsvorgang des Schließzylinders 10 kann stattfinden.
  • Das Zusammenwirken der Steuerkurve 51 eines Schlüssels 50 mit einer Steuerkante 40 der Zuhaltungen 30, 30' wird in 9 nochmals dargestellt. Hier erkennt man auch, dass die Steuerkurve 51 des Schlüssels 50 verschiedene Höhenlagen aufweist, so dass bei einem korrekten Schlüssel alle Zuhaltungspaare 31 richtig in den Umfangsbereich 12 des Zylinderkerns 11 entgegen ihrer Federbelastung 21 gedrückt werden, um eine Betätigung des Schließzylinders 10 zu ermöglichen.
  • Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung sind. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch weitere Abänderungen und Abwandlungen möglich.
  • 10
    Schließzylinder
    11
    Zylinderkern
    12
    Umfangsbereich von 11
    13
    Inneres von 11
    14
    Zylindergehäuse
    20
    Kammer
    21
    Feder
    22
    Aufnahme für 21
    30
    Zuhaltung
    30'
    Zuhaltung
    31
    Zuhaltungspaar
    32
    Erste Austrittsrichtung (30)
    33
    Zweite Austrittsrichtung (30')
    34
    Stirnbereich von 30, 30'
    35
    Kopfbereich von 30, 30'
    36
    U-Öffnung
    37
    Erster U-Schenkel
    38
    Zweiter U-Schenkel
    39
    Nut
    40
    Steuerkante
    50
    Schlüssel
    51
    Steuerkurve an 50
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10005136 [0003]
    • - DE 3223351 [0004]

Claims (14)

  1. Schließzylinder (10), insbesondere für Schlösser an Fahrzeugen, mit einem drehbaren Zylinderkern (11), welcher Kammern (20) für plattenförmige Zuhaltungen (30, 30') aufweist und welcher in einem Zylindergehäuse (14) gehaltert ist, wobei in jede Kammer (20) zwei federbelastete (21) Zuhaltungen (30, 30') aufnehmbar sind, die jeweils ein Zuhaltungspaar (31) bilden und Steuerkanten (40) aufweisen, und wobei die Zuhaltungen (30, 30') einen ersten Zustand besitzen, in welchem sie durch die Federbelastung (21) aus dem Umfangsbereich (12) des Zylinderkerns (11) herausragen, so dass eine Drehung des Zylinderkerns (11) im Zylindergehäuse (14) gesperrt wird, und einen zweiten Zustand besitzen, in welchem die Steuerkurve (51) eines Schlüssels (50) die Zuhaltungen (30, 30') über ihre Steuerkanten (40) entgegen der Federbelastung (21) bewegt und somit in das Innere (13) des Zylinderkerns (14) so herein drückt, dass bei Verwendung des richtigen Schlüssels (50) eine Drehung des Zylinderkerns (11) im Zylindergehäuse (14) ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Zuhaltungen (30, 30') eines Zuhaltungspaares (31) im ersten Zustand in einer anderen Richtung (32, 33) aus dem Zylinderkern (11) austritt, wobei die beiden Austrittsrichtungen (32, 33) der Zuhaltungen (30, 30') eines Zuhaltungspaares (31) sich diametral gegenüberliegen und dass die Zuhaltungen (30, 30') derart federbelastet (21) sind, dass auf sie aufgrund dieser Federbelastung (21) kein Drehmoment wirkt.
  2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils beide Zuhaltungen (30, 30') eines Zuhaltungspaares (31) identisch zueinander sind.
  3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zuhaltungspaar (31) über zwei Federn (21) verfügt.
  4. Schließzylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Federn (21) sich ausschließlich an beiden Zuhaltungen (30, 30') abstützen.
  5. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungen (30, 30') zumindest teilweise über Aufnahmen (22) für die Federn (21) verfügen.
  6. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (22) bzw. die Abstützpunkte für die Federn (21) sich im Stirnbereich (34) der Zuhaltungen (30, 30') befinden.
  7. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungen (30, 30') in etwa u-förmig ausgestaltet sind.
  8. Schließzylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungen (30, 30') mit ihren U-Öffnungen (36) zueinander zeigend angeordnet sind.
  9. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Steuerkanten (40) der Zuhaltungen (30, 30') innerhalb der U-Öffnung (36) befinden.
  10. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden U-Schenkel (37, 38) gleich lang sind.
  11. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden U-Schenkel (37, 38) unterschiedlich lang sind.
  12. Schließzylinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkante (40) an dem längeren (38) der beiden U-Schenkel (37, 38) befindlich ist.
  13. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Zuhaltungen (30, 30') in ihrem Kopfbereich (35) über eine Nut (39) verfügen.
  14. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließzylinder (10) mit acht Zuhaltungspaaren (31) bestückt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN102031897B (zh) * 2009-09-30 2012-10-17 温州市通用锁具有限公司 叶片锁头

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