DE102008011860B4 - Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung - Google Patents
Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung Download PDFInfo
- Publication number
- DE102008011860B4 DE102008011860B4 DE200810011860 DE102008011860A DE102008011860B4 DE 102008011860 B4 DE102008011860 B4 DE 102008011860B4 DE 200810011860 DE200810011860 DE 200810011860 DE 102008011860 A DE102008011860 A DE 102008011860A DE 102008011860 B4 DE102008011860 B4 DE 102008011860B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cover plate
- piezo
- strip
- elements
- adhesion layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000001514 detection method Methods 0.000 title claims abstract description 7
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 16
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 9
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 61
- 239000010408 film Substances 0.000 description 27
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 7
- 239000002313 adhesive film Substances 0.000 description 6
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 description 2
- 239000013039 cover film Substances 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 2
- KTXUOWUHFLBZPW-UHFFFAOYSA-N 1-chloro-3-(3-chlorophenyl)benzene Chemical compound ClC1=CC=CC(C=2C=C(Cl)C=CC=2)=C1 KTXUOWUHFLBZPW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 1
- 239000002241 glass-ceramic Substances 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/94—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
- H03K17/96—Touch switches
- H03K17/964—Piezoelectric touch switches
- H03K17/9643—Piezoelectric touch switches using a plurality of detectors, e.g. keyboard
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H2201/00—Contacts
- H01H2201/02—Piezo element
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K2217/00—Indexing scheme related to electronic switching or gating, i.e. not by contact-making or -breaking covered by H03K17/00
- H03K2217/94—Indexing scheme related to electronic switching or gating, i.e. not by contact-making or -breaking covered by H03K17/00 characterised by the way in which the control signal is generated
- H03K2217/96—Touch switches
- H03K2217/96015—Constructional details for touch switches
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung, und insbesondere eine Flachtastatur für ein Tastenfeld mit Piezoelementen zur Erfassung einer Tastenbetätigung.
- Eine derartige Tastatur in Form einer Flachtastatur (Folientastatur) ist aus der Druckschrift
EP 0 472 888 A1 bekannt. Auf einer Grundfolie ist eine Deckfolie derart angeordnet, dass an vorbestimmten Stellen auf der durch die Folien gebildeten Fläche zwischen den Folien blasenartige Kammern ausgebildet sind. Diese Kammern sind jeweils mit einer vorbestimmten Größe und in einer entsprechenden Anzahl ausgebildet. Jede Kammer bildet eine Erhöhung auf der durch die Folien gebildeten Fläche und stellt jeweils eine einzelne Taste der Vielzahl der Tasten der Flachtastatur dar. In den blasenartigen Kammern sind jeweils piezoelektrische Elemente angeordnet, die bei einer mechanischen Belastung, beispielsweise bei dem Drücken einer Taste eine elektrische Spannung abgeben. Mittels entsprechender Zuleitungen können die Spannungen jeder der Tasten abgegriffen und zur weiteren Auswertung einer elektronischen Steuereinrichtung zugeführt werden. Die unter den Tasten angeordneten piezoelektrischen Elemente weisen kleinere Abmessungen als die Taste auf und sind mit besonderen Trägern auf der Grundfolie aufgebracht und werden durch die Deckfolie abgedeckt und geschützt. Mit Ausnahme der blasenförmigen Kammern der einzelnen Tasten, die Auswölbungen in den beiden Folien bilden, sind die Grundfolie und die Deckfolie im übrigen Bereich der Fläche kraftschlüssig miteinander verbunden. - Des Weiteren offenbart die Druckschrift
US 4 857 887 A eine Flachtastatur, bei der zwischen zwei Folien piezoelektrische Elemente angeordnet sind. Die beim Berühren und Drücken der Tastatur und insbesondere der piezoelektrischen Elemente auftretenden Spannungen werden mittels elektrischer Zuleitungen abgegriffen und zur weiteren Auswertung entsprechenden Einrichtungen zugeführt. Die Oberfläche zumindest der oberen Folie zum Einschließen der piezoelektrischen Elemente weist keine Erhöhungen auf, so dass der Benutzer nur durch entsprechende Aufdrucke die genaue Lage und die Funktion der Tastatur erfassen kann. Eine Betätigung der Flachtastatur erfolgt durch Berühren der entsprechend markierten Stellen der obersten Folie über den jeweiligen piezoelektrischen Elementen. Die piezoelektrischen Elemente auf der Basis einer Piezokeramik können bei Betätigung auch verformt werden. - Die Druckschrift
DE 24 44 220 C3 offenbart eine mehrschichtige Anordnung von Piezoelementen in Form einer Folie, beispielsweise mit einer oberen und einer unteren Deckschicht und verschiedenen Klebeschichten. Es können hierbei die Piezoelemente als einzelne spezielle Flächen dieser Folie gebildet sein, oder es kann die gesamte Folie auf einer vorbestimmten Länge und Breite eine piezoelektrisch empfindliche Fläche aufweisen. Zur Betätigung der einzelnen Piezoelemente sind einzelne diskrete Tasten vorgesehen, die über den jeweiligen Piezoelementen angeordnet sind und vom Benutzer gerückt werden können. Die diskreten Tasten bewegen sich dabei in Verbindung mit vorbestimmten Hohlräumen in den Trägerschichten der Piezofolie oberhalb oder unterhalb der jeweiligen Piezoelemente. - Die Druckschrift
DE 39 27 306 A1 offenbart eine piezoelektrische Wandleranordnung mit einer Mehrzahl von piezoelektrischen Wandlern, die in Form einer mehrschichtigen Piezofolie ausgebildet sind. Hierbei können auch zwei Wandlerelemente (Piezoelemente) übereinander angeordnet werden, die bei Betätigung gemeinsam mit einer Kraft beaufschlagt werden. Die Piezofolie kann verformt werden, und es können auch diskrete Tasten mit einem vorbestimmten aufwändigen Mechanismus zur Betätigung durch den Benutzer vorgesehen sein. - In den Fällen der vorstehend beschriebenen Flachtastaturen gemäß dem Stand der Technik sind im Vergleich zu der Größe der Taste oder der Tastenfläche in den Abmessungen kleinere piezoelektrische Elemente eingesetzt, wobei in diesen Fällen keine optimale Ausgangsspannung erzielt werden kann. Teilweise sind auch Tasten mit aufwändigen Mechanismen vorgesehen.
- Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Flachtastatur der eingangs genannten Art derart auszugestalten, dass auf einfacher Weise eine verbesserte Ausgangsspannung der verwendeten piezoelektrischen Elemente und gleichzeitig eine kompakte Ausführung der Flachtastatur gewährleistet ist.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst.
- Die Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung umfasst eine Grundplatte, auf der mittels zumindest einer Adhäsionsschicht eine Vielzahl von Piezoelementen befestigt ist. Ferner ist eine Abdeckplatte vorgesehen, die in Form eines Streifens ausgebildet ist und in ihrer Längsausdehnung über den Piezoelementen angeordnet ist. Zur Berührung durch einen Benutzer ist über jedem Piezoelement auf der Abdeckplatte eine Tastenfläche mit einer vorbestimmten Breite gebildet. Insbesondere ist die Längenausdehnung jedes Piezoelements quer zu der streifenförmigen Abdeckplatte größer als die vorbestimmte Breite der Abdeckplatte. Die Vielzahl der Piezoelemente ist in Form einer Piezofolie ausgebildet, bei der innerhalb der Piezofolie die einzelnen Piezoelemente angeordnet sind.
- Die Vielzahl von Piezoelementen der Flachtastatur ist in einer Reihe entlang des Verlaufs der Abdeckplatte angeordnet. Die im Wesentlichen in gerader Reihe angeordneten Piezoelemente können somit durch die streifenförmige Abdeckplatte abgedeckt werden. Die Abdeckplatte und die Anordnung der Piezoelemente kann somit auf einfache Weise und kostengünstig hergestellt werden.
- Die streifenförmige Abdeckplatte deckt somit sämtliche auf der Grundplatte mittels der zumindest einen Adhäsionsschicht befestigten Vielzahl von Piezoelementen ab, und es ist eine für den Benutzer erkennbare Tastenfläche auf der streifenförmigen Abdeckplatte gebildet. Diese für den Benutzer zur Berührung vorgesehene Tastenfläche auf der streifenförmigen Abdeckplatte (Bedientaste) ist kleiner als die Fläche des darunter liegenden Piezoelements (in der Draufsicht), und insbesondere ist die Längenausdehnung des Piezoelements in Querrichtung zu der streifenförmigen Abdeckplatte größer als die Breite der streifenförmigen Abdeckplatte an dieser Stelle über dem jeweiligen piezoelektrischen Element.
- Auf diese Weise ist es möglich, durch die größeren Abmessungen des piezoelektrischen Elements in der Querrichtung im Vergleich zu der Breite der streifenförmigen Abdeckplatte eine höhere Ausgangsspannung bei dem Berühren des Piezoelements zu erhalten, so dass eine verbesserte Auswertung und eine größere Verlässlichkeit der Erzeugung der Ausgangsspannung und ihrer Auswertung gewährleistet ist. Auch kann die Flachtastatur sehr kompakt ausgeführt und es können damit enger beieinander liegende Bedientasten mit hoher Empfindlichkeit verwirklicht werden.
- Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung ist es ebenfalls möglich, die Vielzahl der Piezoelemente als eine Vielzahl von einzelnen Piezoelementen vorzusehen, die entlang der Längsausdehnung der streifenförmigen Abdeckplatte angeordnet sind und die in der zumindest einen Adhäsionsschicht eingebettet und durch diese festgehalten sind.
- Ist die Vielzahl der Piezoelemente vorzugsweise in Form einer Piezofolie ausgebildet, dann kann die Piezofolie zwischen einer ersten Adhäsionsschicht und einer zweiten Adhäsionsschicht angeordnet bzw. befestigt werden. Hierbei kann die Piezofolie mittels der ersten Adhäsionsschicht auf der Grundplatte befestigt werden, und es kann des Weiteren die streifenförmige Abdeckplatte mittels der zweiten Adhäsionsschicht auf der Piezofolie befestigt werden.
- Ferner kann die zumindest eine Adhäsionsschicht mit der Vielzahl der einzelnen Piezoelemente auf der Grundplatte angeordnet werden, und es kann die Abdeckplatte auf der zumindest einen Adhäsionsschicht befestigt werden.
- Auf der einen (oberen) Seite der Grundplatte kann die Vielzahl der einzelnen Piezoelemente mit der zumindest einen Adhäsionsschicht oder die erste Adhäsionsschicht angeordnet sein, während auf der anderen (unteren) Seite der Grundplatte eine Leiterplatte mit einer Auswerteeinrichtung angeordnet sein kann. Die Piezoelemente können elektrische Anschlussleitungen aufweisen, die mit der Leiterplatte verbunden sind.
- Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren näher beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, -
2 eine Draufsicht auf die Anordnung der Vielzahl der Piezoelemente gemäß1 , -
3 eine Schnittansicht der Flachtastatur gemäß1 entsprechend einer Schnittlinie A-A, -
4 eine Draufsicht auf ein Piezomodul der Flachtastatur gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, -
5 eine Schnittansicht des Piezomoduls gemäß4 entsprechend einer Schnittlinie B-B, -
6 eine Draufsicht auf eine Flachtastatur der vorliegenden Erfindung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, und -
7 eine Schnittansicht der Flachtastatur gemäß6 entlang einer Schnittlinie C-C. - Erstes Ausführungsbeispiel
- Die erfindungsgemäße Flachtastatur (Folientastatur) gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachstehend im Einzelnen unter Bezugnahme auf die
1 bis3 beschrieben. -
1 zeigt eine Draufsicht auf die Flachtastatur, und3 zeigt eine Schnittdarstellung derselben entlang der in1 eingezeichneten Schnittlinie A-A. - Gemäß der Darstellung in den
1 und3 ist auf einer Grundplatte1 , die auch ein inneres Gehäuseteil darstellen kann, eine erste Adhäsionsschicht2 , beispielsweise in Form einer Klebefolie oder eines Klebers ausgebildet. Auf dieser ersten Adhäsionsschicht2 in Form beispielsweise der Klebefolie ist eine weitere Schicht3 angeordnet, die eine Vielzahl von zueinander beabstandeten und in Reihe zueinander angeordneten Piezoelemente4 enthält. Diese die Vielzahl der Piezoelemente4 enthaltende Schicht3 ist vorzugsweise in Form einer Piezofolie ausgebildet, bei der innerhalb der Piezofolie die einzelnen Piezoelemente angeordnet bzw. ausgebildet sind. - Gemäß der Darstellung in den
1 bis3 sind die Piezoelemente mit vorbestimmten Abmessungen vorzugsweise im Wesentlichen entlang einer Geraden in Reihe zueinander und mit einem entsprechenden Abstand angeordnet. Die Anordnung der einzelnen Piezoelemente4 innerhalb der Schicht3 , die aus der Piezofolie bestehen kann, ist in2 gezeigt. Jedes der Piezoelemente4 innerhalb der Schicht3 bzw. der Piezofolie umfasst elektrische Anschlussleitungen5 , mit denen die bei Druck auf die jeweiligen Piezoelemente4 entstehende Spannung abgeführt werden kann. Die in den jeweiligen Piezoelementen4 entstehende Spannung wird in einer nachstehend noch beschriebene Weise einer Auswertungseinrichtung zur weiteren Auswertung und zur Auslösung eines Schaltvorgangs entsprechend den Wünschen (der Betätigung der Flachtastatur) eines Benutzers zugeführt. - In
2 sind die zu den Piezoelementen4 gehörenden Anschlussleitungen5 nur für ein Piezoelement zur Vereinfachung der Darstellung gezeigt, wobei derartige Leitungen bei jedem Piezoelement4 vorgesehen sind. Die Anschlussleitungen der jeweiligen Piezoelemente4 können als drahtförmige Leitungen oder mittels Leitlack ausgebildet und entlang der reihenförmigen Anordnung der Vielzahl der Piezoelemente4 geführt werden. - Gemäß
3 ist auf der Schicht3 einschließlich der Piezoelemente4 eine weitere Adhäsionsschicht, die zweite Adhäsionsschicht6 , vorgesehen, die in Form einer Kleberfolie oder eines Klebers ausgebildet sein kann. Die zweite Adhäsionsschicht6 deckt im Wesentlichen die gesamte Anordnung der Vielzahl der Piezoelemente4 ab und nimmt etwa die Fläche der ersten Adhäsionsschicht2 ein oder ist geringfügig kleiner als diese. Auf der zweiten Adhäsionsschicht6 ist eine Abdeckplatte7 angeordnet, die in Form eines Streifens ausgebildet ist. Dieser Streifen kann aus Metall oder Kunststoff bestehen, und die streifenförmige Abdeckplatte7 weist eine derartige Längenausdehnung auf, die entlang der in1 angegebenen Schnittlinie A-A verläuft und die sämtliche in der Schicht3 angeordnete Piezoelemente4 teilweise überdeckt und um einen vorbestimmten Betrag an beiden Enden der vorzugsweise in einer Reihe angeordneten Piezoelemente4 hinausragt. Im Vergleich zu1 sind in2 die zweite Adhäsionsschicht6 und die streifenförmige Abdeckplatte7 zur besseren Darstellung der Piezoelemente4 und der Schicht3 weggelassen. - Die streifenförmige Abdeckplatte
7 ist somit in Verbindung mit der zweiten Adhäsionsschicht6 als Zwischenschicht auf sämtlichen der Piezoelemente4 angeordnet, so dass durch die streifenförmige Abdeckplatte7 ein Tastaturfeld gebildet wird, das von einem Benutzer berührt und damit betätigt werden kann. Die Abdeckplatte7 dient hierbei auch als eine Frontplatte der Flachtastatur. - Auf der Abdeckplatte
7 können entsprechende Symbole oder Beschriftungen zur Bezeichnung einer Tastenfläche (Bedientaste) der Abdeckplatte7 angebracht sein, um dem Benutzer einen Hinweis über die Anordnung (Position) der entsprechenden Tastenfläche8 zu geben. Eine derartige Tastenfläche8 ist auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 über jedem Piezoelement4 zur Darstellung der Bedientaste für den Benutzer ausgebildet. Die streifenförmige Abdeckplatte7 kann aus Metall, Glas, Keramik oder einem festen Kunststoff bestehen. - Alternativ kann jede der möglichen Tastenflächen
8 in Abhängigkeit von der Anzahl der vorgesehenen Piezoelemente4 als Fläche für den Benutzer angedeutet sein, wobei entsprechende Hinweise (Beschriftung, Symbole) auch auf einem äußeren Gehäuse9 aufgebracht sein kann, in das die Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann. - In
1 ist die Tastenfläche8 auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 als Beispiel über einem der Piezoelemente4 angegeben, wobei eine derartige Tastenfläche8 als markierter Abschnitt auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 über jedem der Vielzahl der Piezoelemente4 angeordnet ist. Die Tastenfläche8 , die in1 gezeigt ist, stellt für den Benutzer die Taste als die zu berührende Fläche dar, die er entsprechend seinen Wünschen bedienen (betätigen) kann. - Die Schicht
3 gemäß den1 und3 , die die Vielzahl der Piezoelemente4 enthält, ist zur Vereinfachung in einer Ausführung als Piezofolie in2 gezeigt. - Die Schicht
3 mit der Vielzahl der Piezoelemente4 ist derart ausgebildet, dass sie an einem Ende der in Reihe angeordneten Piezoelemente4 auf der rechten Seite in den1 und3 abgebogen ist und durch eine Öffnung10 in der Grundplatte1 geführt wird. - Die Vielzahl der Piezoelemente
4 weist gemäß den1 und2 gleichförmige Abstände zueinander auf, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Piezoelementen4 in Abhängigkeit von den zu steuernden Funktionen und von einer in Gruppen angeordneten Anzahl von Tasten auch unterschiedlich sein kann. - Während auf der einen Seite der Grundplatte
1 gemäß der Darstellung in3 (obere Seite) die Adhäsionsschichten2 und6 , die Schicht3 mit den Piezoelementen4 und die streifenförmige Abdeckplatte7 angeordnet sind, kann auf der anderen Seite der Grundplatte1 (untere Seite) eine Leiterplatte11 (Platine) ausgebildet sein, auf der eine Vielzahl von elektrischen und elektronischen Bauelementen12 , wie es beispielhaft in3 gezeigt ist, angeordnet ist. Die Vielzahl der Bauelemente kann eine Auswerteeinrichtung und/oder eine Steuerungseinrichtung bilden, die vorgesehen ist zum Auswerten der an den einzelnen Piezoelementen4 erzeugten Spannungen, wenn die jeweilige zu einem bestimmten Piezoelement4 gehörende Tastenfläche8 der streifenförmigen Abdeckplatte7 vom Benutzer betätigt bzw. gedrückt wird. Zur Auswertung dieser Spannungen, die Schaltsignale darstellen, ist die Schicht3 und sind insbesondere die in dieser Schicht3 geführten Anschlussleitungen5 der einzelnen Piezoelemente4 mit der Leiterplatte11 elektrisch verbunden, so dass die auf der Leiterplatte11 angeordneten Bauelemente und insbesondere die vorstehend angegebene Auswerteeinrichtung eine entsprechende Verarbeitung und Auswertung der Spannungssignale der Piezoelemente4 durchführen kann. - Die Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung und der vorstehenden Beschreibung kann in das äußere Gehäuse
9 eingesetzt werden, wobei dieses äußere Gehäuse9 beispielsweise das Gehäuse eines zu steuernden Geräts sein kann und einen entsprechenden länglichen Schlitz aufweist, der geringfügig größer ist als die Länge und Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 , so dass diese mit einem vorbestimmten geringen Abstand zu dem äußeren Gehäuse9 in das äußere Gehäuse9 und den darin ausgebildeten Schlitz eingesetzt werden kann. In diesem eingesetzten Zustand ist die auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 ausgebildete Tastenfläche8 mit jedem der Piezoelemente4 für den Benutzer zugänglich und kann von diesem berührt und damit aktiviert oder geschaltet werden. - In
1 ist das äußere Gehäuse9 in einem teilweise weggeschnittenen Zustand gezeigt, sodass in1 sowohl ein durch das äußere Gehäuse9 abgedeckter Zustand (linke Seite in1 ) als auch eine Draufsicht auf die nicht abgedeckte Anordnung der Flachtastatur (rechte Seite in1 ) veranschaulicht ist. Das äußere Gehäuse9 ist im Allgemeinen durchgehend ausgeführt und deckt in Normalfall mit der Ausnahme des darin ausgebildeten Schlitzes (mittels dessen die streifenförmige Abdeckplatte7 mit den Tastenflächen8 zugänglich ist) die Flachtastatur völlig ab. In einer Ausgestaltung kann das äußere Gehäuse9 ein Gehäuse oder eine äußere Abdeckplatte eines in einer Küche zu verwendenden Geräts, beispielsweise einer Dunstabzugshaube und dergleichen für eine Kochstelle sein. Die Flachtastatur kann zur Montage vorzugsweise von der hinteren Oberfläche des äußeren Gehäuses9 eingesetzt werden. - In
1 ist insbesondere die Tastenfläche8 der streifenförmigen Abdeckplatte7 auf dieser Abdeckplatte7 angeordnet und nimmt in Längsrichtung der Abdeckplatte7 etwa die Größe der Abmessungen in dieser Richtung des Piezoelements4 an. In Querrichtung hierzu, d. h. in der Querrichtung zur Schnittlinie A-A gemäß1 weist die Tastenfläche8 im Wesentlichen die Abmessung entsprechend einer vorbestimmten Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 auf. - Die vorbestimmte Breite der Abdeckplatte
7 in der Richtung senkrecht zur Schnittlinie A-A gemäß1 ist kleiner als die Abmessungen des jeweiligen Piezoelements4 ebenfalls in Richtung senkrecht zur Schnittlinie A-A (Längsrichtung des Piezoelements). In der Draufsicht gemäß1 ist das Piezoelement4 unterhalb der Tastenfläche8 der streifenförmigen Abdeckplatte7 gezeichnet, wobei angenommen wird, dass die unter der Abdeckplatte7 angeordnete zweite Adhäsionsschicht6 entweder transparent ausgebildet ist oder in der Darstellung in1 zur Veranschaulichung der Anordnung der einzelnen Piezoelemente4 weggelassen ist. - Die vorbestimmte Breite der streifenförmigen Abdeckplatte
7 , wie sie in1 dargestellt ist, ist somit kleiner als die Dimension in der entsprechenden Richtung des darunter liegenden jeweiligen Piezoelements4 , so dass für den Benutzer nicht erkennbar die Tastenfläche8 auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 kleiner ist als das zugehörige Piezoelement4 . - Durch die größere Dimension des Piezoelements
4 unter der jeweiligen Tastenfläche8 im Vergleich zu der Breite der Tastenfläche8 , die im Wesentlichen der vorbestimmten Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 in der Richtung senkrecht zur Schnittlinie A-A entspricht, kann eine höhere Ausgangsspannung der piezoelektrischen Elemente4 und damit eine höhere Empfindlichkeit der Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht werden. Durch diese Anordnung ist somit bei einer gesteigerten Empfindlichkeit der erfindungsgemäßen Flachtastatur eine verbesserte Auswertung der über die Anschlussleitungen5 der Piezoelemente4 der Auswerteeinrichtung zugeführten Spannungssignale möglich. Des Weiteren können die für jedes Piezoelement4 erforderlichen Anschlussleitungen5 auf einfache Weise um die einzelnen Piezoelemente4 geführt und mit der Leiterplatte11 und damit der Auswerteeinrichtung verbunden werden. - Ferner kann die unter der Grundplatte
1 angeordnete Leiterplatte11 dazu verwendet werden, die verschiedenen elektrischen oder elektronischen Bauelemente12 und eine entsprechende Verdrahtung aufzunehmen, beispielsweise auch integrierte Schaltkreise IC zur Signalverarbeitung oder zur Datenverarbeitung. - Die Anordnung der Piezoelemente
4 in einer größeren Abmessung als die Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 und damit der Tastenfläche8 ermöglicht eine schmale Tastenanordnung, so dass in dem äußeren Gehäuse lediglich eine schlitzförmige Öffnung angebracht werden muss, die im Wesentlichen an die Abmessungen der streifenförmigen Abdeckplatte7 angepasst und geringfügig größer ist als diese. - Die in der Schnittdarstellung gemäß
3 gezeigte und vorstehend beschriebene Anordnung der Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung und dem ersten Ausführungsbeispiel wird zum Einen durch die beiden Adhäsionsschichten2 und6 zusammengehalten. - Zum Anderen wird die Leiterplatte
11 mit den elektrischen und elektronischen Bauelementen12 auf der anderen Seite der Grundplatte1 befestigt, wobei zusätzlich mit der Leiterplatte11 über die Öffnung10 in der Grundplatte1 die Anschlussleitungen5 der einzelnen Piezoelemente4 verbunden sind. Ein zusätzlicher Raum für die elektrischen oder elektronischen Bauelemente12 wird nicht benötigt, da die Fläche auf der in3 gezeigten unteren Seite der Leiterplatte11 genutzt werden kann. - Zweites Ausführungsbeispiel
- Nachstehend wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die
4 und5 beschrieben. Einzelteile und Bauelemente der4 und5 , die gleichartig sind zu den in den1 bis3 gezeigten Bauelementen werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. - In
5 ist in gleicher Weise wie in den1 und3 eine Grundplatte1 vorgesehen, auf der eine erste Adhäsionsschicht2 ausgebildet ist. In der Schnittdarstellung der5 , die ein Schnittbild der Anordnung von4 entsprechend der Schnittlinie B-B zeigt, ist des Weiteren ein Piezoelement4 angeordnet, das in einer Schicht (Zwischenschicht)3 ausgebildet ist. In gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist eine Vielzahl von Piezoelementen4 in einer Reihe in Längsrichtung gemäß der Darstellung in4 angeordnet, wobei im Gegensatz zur Anordnung der jeweiligen Piezoelemente4 gemäß den1 und2 mit im Wesentlichen kreisförmigen Piezoelementen4 die Piezoelemente4 der Anordnung gemäß4 eine ovale Form aufweisen. - Die Anordnung der Vielzahl der Piezoelemente
4 in der Schicht3 kann in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel gebildet werden durch Einbetten der verschiedenen Piezoelemente4 in die Schicht3 mittels einer Kleberfolie oder eines Klebers, oder es können die Piezoelemente4 durch eine Piezofolie gebildet werden. In diesem Fall wird die Piezofolie mit den Piezoelementen4 auf der ersten Adhäsionsschicht2 aufgebracht bzw. dort befestigt. - Auf der Schicht
3 und den Piezoelementen4 oder der Piezofolie ist eine weitere Adhäsionsschicht, die zweite Adhäsionsschicht6 , ausgebildet, die des Weiteren die Piezofolie oder die einzelnen Piezoelemente der Schicht3 sichert und festhält. Auf der zweiten Adhäsionsschicht6 , die ebenfalls in Form einer Kleberfolie oder eines Klebers ausgebildet sein kann, ist in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel eine streifenförmige Abdeckplatte7 angeordnet und durch die Adhäsionswirkung (Klebewirkung) der zweiten Adhäsionsschicht6 befestigt. - Auf der streifenförmigen Abdeckplatte
7 , die in ihrer Längsausdehnung entlang der Reihe der Vielzahl der Piezoelemente4 (die vorzugsweise entlang einer Geraden mit vorbestimmten Abständen zueinander ausgebildet sind) angeordnet ist, ist eine Tastenfläche8 ausgebildet (siehe4 ), wobei zur Vereinfachung der Darstellung lediglich über einem der Piezoelemente4 der Anordnung gemäß4 eine Tastenfläche8 eingezeichnet ist, eine derartige Tastenfläche8 jedoch bei sämtlichen Piezoelementen4 auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 ausgebildet ist. - Die im Wesentlichen in ovaler oder elliptischer Form ausgebildeten Piezoelemente
4 mit einer entsprechenden größeren und kleineren Länge sind derart ausgerichtet, dass die kleinere Länge entlang der Richtung der Anordnung der Piezoelemente4 und somit in Längsrichtung zur streifenförmigen Abdeckplatte7 im Wesentlichen entsprechend einer Geraden verläuft, während die größere der Länge der Piezoelemente4 quer zu dieser Richtung und in gleicher Richtung wie die Schnittlinie B-B und damit im Wesentlichen rechtwinklig zur Anordnung der streifenförmigen Abdeckplatte7 verläuft. Die Piezoelemente4 können mit gleichen Abständen zueinander oder in Abhängigkeit von der darzustellenden Information auch mit jeweils unterschiedlichen Abständen zueinander angeordnet sein. - Die streifenförmige Abdeckplatte
7 weist eine Breite (Abmessung in Richtung der Schnittlinie B-B gemäß4 ) auf, die kleiner ist als die größere Länge (Abmessung) der jeweiligen darunter in der Schicht3 oder der Piezofolie angeordneten Piezoelemente4 . Im Vergleich zu dem ersten Ausführungsbeispiel besteht somit eine noch größere Differenz zwischen der vorbestimmten Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 und damit der auf dieser streifenförmigen Abdeckplatte7 ausgebildeten Tastenfläche8 und der größeren Länge der Piezoelemente4 , so dass die Wirkung eines größeren Piezoelements4 im Vergleich zu der vorbestimmten Breite der Tastenfläche8 (und der Abdeckplatte7 ) weiter gesteigert wird. Auch kann die Flachtastatur durch die im Wesentlichen in ovaler oder elliptischer Form ausgebildeten Piezoelemente4 mit einer entsprechenden größeren und kleineren Länge in Längsrichtung der Abdeckplatte7 sehr kompakt ausgeführt werden. Es können damit enger beieinander liegende Bedientasten mit hoher Empfindlichkeit ohne Einschränkung des Bedienungskomforts für den Benutzer verwirklicht werden Obwohl dies in den4 und5 nicht gezeigt ist, weisen die verschiedenen Piezoelemente4 ebenfalls in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Anschlussleitungen auf, die mit einer Auswerteeinrichtung verbunden werden. Die Anschlussleitungen können als drahtförmige Leitungen oder mittels Leitlack ausgebildet werden. - Die Auswerteeinrichtung, beispielsweise in Form eines elektronischen Schaltkreises, kann unter der Grundplatte
1 in ähnlicher Form wie beim ersten Ausführungsbeispiel angeordnet sein. Dies ist zur Vereinfachung der Darstellung in5 nicht gezeigt. Es wird hierbei ebenfalls angenommen, dass die zweite Adhäsionsschicht6 zur Darstellung in4 transparent ist oder zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen ist.4 zeigt somit direkt die spezifische Anordnung der Piezoelemente4 . - Die Abdeckplatte
7 , die streifenförmig über sämtlichen Piezoelementen4 der Schicht3 angeordnet und mittels der zweiten Adhäsionsschicht6 befestigt ist, kann vorzugsweise aus Metall oder auch aus nicht leitenden Materialien wie Kunststoff oder Glas bestehen. Die Dicke der streifenförmigen Abdeckplatte7 ist derart ausgeführt, dass bei einer Berührung der entsprechenden Tastenfläche8 durch einen Benutzer eine Betätigung der darunter angeordneten Piezoelemente4 gewährleistet ist, d. h. dass bei einer Betätigung und somit einem Drücken auf die Tastenfläche8 das darunter liegende Piezoelement4 eine zur Verarbeitung ausreichende Spannung abgeben kann. - Die Vorteile des in den
4 und5 gezeigten Aufbaus der Flachtastatur sind die gleichen wie diejenigen der Flachtastatur des ersten Ausführungsbeispiels der1 bis3 , wobei durch die vorstehend angegebene Differenz der vorbestimmten Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 zu der größeren Länge der Piezoelemente4 der vorteilhafte Effekt noch verstärkt wird. - Drittes Ausführungsbeispiel
- Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die
6 und7 ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Flachtastatur beschrieben. - In gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel zeigt
6 die Draufsicht auf die Flachtastatur gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, und zeigt7 eine Schnittansicht entsprechend der in6 angegebenen Schnittlinie C-C. - Die Anordnung der Flachtastatur gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ist ähnlich derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels (siehe
1 und3 , wobei jedoch im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel bei dem dritten Ausführungsbeispiel die erste und zweite Adhäsionsschicht2 und6 ersetzt ist durch eine Adhäsionsschicht in Form der Schicht3 , in der die Vielzahl der einzelnen Piezoelemente4 angeordnet ist. Somit sind die Piezoelemente4 in die Schicht3 eingebettet, wobei die Schicht3 durch eine Klebefolie oder einen Kleber gebildet werden kann. Neben dem Befestigen und Einbetten der Piezoelemente4 bewirkt die Schicht3 eine Befestigung der streifenförmigen Abdeckplatte7 auf der Schicht3 , sowie eine Befestigung der Schicht3 auf einer darunter liegenden Leiterplatte11 , die an die Stelle der ursprünglich in1 gezeigten Grundplatte getreten ist. Die Leiterplatte11 übernimmt neben dem Tragen der elektrischen und elektronischen Bauelemente zur Weiterverarbeitung der Ausgangssignale der Vielzahl der Piezoelemente4 auch die Funktion der Grundplatte, wie es im Fall des ersten Ausführungsbeispiels war. Somit stellt die Schicht3 mit den Piezoelementen4 und der der Schicht3 zugeordneten Adhäsionsfunktion eine Verbindung zwischen der Leiterplatte11 mit der Grundplattenfunktion und der streifenförmigen Abdeckplatte7 her. - Die mechanische Anordnung der streifenförmigen Abdeckplatte
7 ist die gleiche wie diejenige des ersten Ausführungsbeispiels gemäß1 und des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß4 . Die streifenförmige Abdeckplatte7 befindet sich somit über der Anordnung der Piezoelemente4 , die entsprechend einer Reihe mit einem vorbestimmten (gleichförmigen oder unterschiedlichen) Abstand zueinander angeordnet sind. Über jedem Piezoelement4 dieser reihenförmigen Anordnung ist auf der darüber liegenden streifenförmigen Abdeckplatte7 wie bei den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen eine Tastenfläche8 ausgebildet, so dass dem Benutzer ein Hinweis zum Berühren der entsprechenden Taste auf der Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung gegeben wird. - Gemäß der Darstellung in
6 sind die verschiedenen Piezoelemente4 in gleicher Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiel (siehe4 ) mit einer im Wesentlichen ovalen oder elliptischen Form ausgebildet, so dass die vorbestimmte Breite der streifenförmigen Abdeckplatte7 größer ist als die größere Längenausdehnung der Piezoelemente4 . Die kleinere Längenausdehnung der Piezoelemente4 verläuft entlang der Längsrichtung der streifenförmigen Abdeckplatte7 und somit entlang der Schnittlinie C-C gemäß6 . - Die erfindungsgemäße Flachtastatur gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel weist somit entsprechend der Darstellung in
7 einen vereinfachten Aufbau auf, wobei jedoch grundsätzlich die gleichen Vorteile erreicht werden, wie sie mit der Ausführung der Flachtastatur gemäß dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel erreicht werden. - Auch bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist die Dimension der Tastenfläche
8 auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 in ihrer Längenausdehnung längs der Schnittlinie C-C im Wesentlichen gleich der kleineren Länge der Piezoelemente4 , während die Abmessung der Tastenfläche8 auf der streifenförmigen Abdeckplatte7 (in Querrichtung zur Schnittlinie C-C) kleiner ist als die größere Längsausdehnung der Piezoelemente4 . - Mittels der im Wesentlichen ovalen Form in ähnlicher Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiel wird auch hier der Effekt verstärkt, dass die Tastenfläche
8 in ihren Abmessungen kleiner ist als die Abmessungen der Piezoelemente4 , so dass der Effekt der Verbesserung der Ausgangssignale der Piezoelemente4 ebenfalls unterstützt wird. - Die Piezoelemente
4 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel weisen ebenfalls die erforderlichen Anschlussleitungen wie im Fall des ersten Ausführungsbeispiels (siehe2 ) auf, wobei diese jedoch in den6 und7 nicht gezeigt sind. Vielmehr können die Anschlussleitungen der einzelnen Piezoelemente4 direkt zur Leiterplatte11 geführt werden, da die Piezoelemente4 in der Schicht3 direkt auf der Leiterplatte11 angeordnet sind. Die Anschlussleitungen können bei dem vorliegenden dritten Ausführungsbeispiel als drahtförmige Leitungen oder mittels Leitlack ausgebildet werden. - Die Leiterplatte selbst kann gemäß der Darstellung in
7 auf ein inneres Gehäuse13 aufgesetzt werden, so dass die Flachtastatur in der vorliegenden Form als ein Modul zu handhaben ist und die auf der Leiterplatte in ihrer unteren Oberfläche angeordneten elektrischen und elektronischen Bauelemente geschützt sind. - Die Piezoelemente
4 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel sind als einzelne Piezoelemente4 vorgesehen, die in einer Schicht3 eingebettet sind und mittels dieser Schicht3 befestigt und mit den darüber und darunter liegenden Elementen (7 und11 ) verbunden sind. Es ist auch möglich, anstelle der einzelnen Piezoelemente4 eine entsprechend ausgestaltete Piezofolie vorzusehen, sofern diese Piezofolie als die Adhäsionsschicht3 mit einer entsprechenden Befestigungswirkung (Klebewirkung) ausgebildet ist. - Es wird angenommen, dass die Beschreibung der vorliegenden Erfindung anhand der vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele lediglich beispielhaft ist, und dass für den Fachmann weitere Änderungen und Abwandlungen denkbar sind, die innerhalb des Bereichs der zugehörigen Patentansprüche liegen und zur Erfindung zu rechnen sind. Ferner sind die verwendeten Bezugszeichen zur Bezeichnung der einzelnen Komponenten der Flachtastatur nicht einschränkend auszulegen.
- Des Weiteren sind die verwendeten Piezoelemente
4 auf die in den Figuren dargestellten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Formen nicht beschränkt, sondern es ist dem Fachmann möglich, ohne Abweichung von den Grundprinzipien der vorliegenden Erfindung auch andere Ausgestaltungen der Piezoelemente4 zu verwenden, beispielsweise eine rechteckige Form, wobei die gleichen Vorteile und Wirkungen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen erreicht werden, sofern die Abmessungen der Tastenfläche über einem betreffenden Piezoelement kleiner ist als die Dimension der größeren Länge dieses Piezoelements. Die Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch als ein Modul aufgebaut sein, das in ein zu bedienendes Gerät eingesetzt werden kann. - Die Flachtastatur gemäß der vorliegenden Erfindung kann bei Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen, Kochgeräten (Glaskeramik-Kochfeld) und Dunstabzugshauben von Kochstellen, sowie bei Bedieneinrichtungen von industriellen Geräten verwendet werden.
Claims (6)
- Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung, mit: – einer Grundplatte (
1 ), auf der mittels zumindest einer Adhäsionsschicht (2 ,3 ,6 ) eine Vielzahl von Piezoelementen (4 ) befestigt ist, und – einer Abdeckplatte (7 ), die in Form eines Streifens ausgebildet und in ihrer Längsausdehnung über den Piezoelementen (4 ) angeordnet ist und zur Berührung durch einen Benutzer über jedem Piezoelement (4 ) eine Tastenfläche (8 ) mit einer vorbestimmten Breite bildet, wobei – die Längenausdehnung jedes Piezoelements (4 ) quer zu der Abdeckplatte (7 ) größer ist als die vorbestimmte Breite der Abdeckplatte (7 ), – die Vielzahl der Piezoelemente (4 ) in einer Reihe entlang des Verlaufs der Abdeckplatte (7 ) angeordnet ist, und – die Vielzahl der Piezoelemente (4 ) in Form einer Piezofolie ausgebildet ist. - Flachtastatur nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl der Piezoelemente (
4 ) als eine Vielzahl von einzelnen Piezoelementen vorgesehen ist, die entlang der Längenausdehnung der streifenförmigen Abdeckplatte (7 ) in der zumindest einen Adhäsionsschicht (3 ) angeordnet sind. - Flachtastatur nach Anspruch 1, wobei die Piezofolie zwischen einer ersten Adhäsionsschicht (
2 ) und einer zweiten Adhäsionsschicht (6 ) angeordnet ist. - Flachtastatur nach Anspruch 3, wobei die Piezofolie mittels der ersten Adhäsionsschicht (
2 ) auf der Grundplatte (1 ) befestigt ist, und die Abdeckplatte (7 ) mittels der zweiten Adhäsionsschicht (6 ) auf der Piezofolie befestigt ist. - Flachtastatur nach Anspruch 2, wobei die zumindest eine Adhäsionsschicht (
3 ) mit der Vielzahl der einzelnen Piezoelemente (4 ) auf der Grundplatte (1 ) angeordnet ist, und die Abdeckplatte (7 ) auf der zumindest einen Adhäsionsschicht (3 ) befestigt ist. - Flachtastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei auf der anderen Seite der Grundplatte (
1 ) eine Leiterplatte (11 ) mit einer Auswerteeinrichtung angeordnet ist, und wobei die Vielzahl der Piezoelemente (4 ) Anschlussleitungen (5 ) aufweist, die mit der Leiterplatte (11 ) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810011860 DE102008011860B4 (de) | 2008-02-29 | 2008-02-29 | Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810011860 DE102008011860B4 (de) | 2008-02-29 | 2008-02-29 | Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008011860A1 DE102008011860A1 (de) | 2009-09-10 |
| DE102008011860B4 true DE102008011860B4 (de) | 2013-01-10 |
Family
ID=40936094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200810011860 Expired - Fee Related DE102008011860B4 (de) | 2008-02-29 | 2008-02-29 | Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008011860B4 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2444220C3 (de) * | 1973-09-17 | 1978-11-30 | Kureha Kagaku Kogyo K.K., Tokio | Tastaturschalter mit einer piezoelektrischen Polymerisatfolie |
| US4857887A (en) * | 1985-07-23 | 1989-08-15 | Schenk & Co. | Laminated piezoelectric keyboard |
| WO2007120042A1 (en) * | 2006-04-19 | 2007-10-25 | D-Switch B.V. | Piezoelectric module for a switch, integrated in a housing |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH680890A5 (de) | 1990-08-29 | 1992-11-30 | Dynalab Ag |
-
2008
- 2008-02-29 DE DE200810011860 patent/DE102008011860B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2444220C3 (de) * | 1973-09-17 | 1978-11-30 | Kureha Kagaku Kogyo K.K., Tokio | Tastaturschalter mit einer piezoelektrischen Polymerisatfolie |
| US4857887A (en) * | 1985-07-23 | 1989-08-15 | Schenk & Co. | Laminated piezoelectric keyboard |
| WO2007120042A1 (en) * | 2006-04-19 | 2007-10-25 | D-Switch B.V. | Piezoelectric module for a switch, integrated in a housing |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102008011860A1 (de) | 2009-09-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010006777B4 (de) | Kapazitiver Berührungs- und/oder Annäherungsschalter | |
| EP2144372B1 (de) | Bedieneinrichtung für ein Elektrogerät und Auswerteverfahren für diese Bedieneinrichtung | |
| EP1629330B1 (de) | Kapazitiver berührungsschalter | |
| EP1736354B1 (de) | Bedienelement mit Näherungssensor | |
| WO2012175336A2 (de) | Kapazitive bedien- und anzeigeeinrichtung für ein haushaltsgerät und haushaltsgerät mit einer solchen bedien- und anzeigeeinrichtung | |
| DE102005025021A1 (de) | Schalterelement | |
| EP1711745A1 (de) | Bedieneinrichtung für ein elektrogerät mit einem bedien -feld und einem sensorelement darunter sowie verfahren zum betrieb der bedieneinrichtung | |
| DE102009005008A1 (de) | Berührungsempfindlicher Tastschalter | |
| DE102016123118B4 (de) | Eingabegerät mit einem Array von Kraftsensoren im Folienschichtaufbau mit verbesserter Hinterleuchtung | |
| EP1760886A2 (de) | Sensorvorrichtung | |
| DE102016212995A1 (de) | Bedienmodul für ein Haushaltsgerät | |
| EP3179633A1 (de) | Berührungs- und/oder annäherungsempfindlicher tastschalter | |
| DE102010048237A1 (de) | Bedienvorrichtung für ein elektrisches Haushaltsgerät | |
| DE102013003659B4 (de) | Beleuchteter kapazitiver Taster | |
| DE102017003246A1 (de) | Bedienvorrichtung mit druckempfindlichem Tastschalter | |
| DE102013215719B3 (de) | Tastermodul | |
| EP2339750A1 (de) | Kapazitiver Berührungsschalter | |
| DE102019006628A1 (de) | Bedienvorrichtung | |
| DE102008011860B4 (de) | Flachtastatur mit piezoelektrischer Erfassung | |
| WO2012175393A1 (de) | Kapazitive bedieneinrichtung für ein haushaltsgerät und haushaltsgerät | |
| EP3369179A1 (de) | Kapazitiver berührungsschalter | |
| DE102008014463B4 (de) | Bedieneinheit für eine Fahrzeugkomponente, insbesondere für eine Belüftungs- und/oder Klimaanlage eines Fahrzeuges | |
| EP2348638A2 (de) | Kapazitiver Berührungs- und/oder Annäherungsschalter | |
| DE102010026181A1 (de) | Bedieneinheit für ein Fahrzeug | |
| DE102020131445B4 (de) | Bedienvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SEUFFER GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: ROBERT SEUFFER GMBH & CO. KG, 75365 CALW, DE Effective date: 20111117 Owner name: SEUFFER GMBH & CO.KG, DE Free format text: FORMER OWNER: ROBERT SEUFFER GMBH & CO. KG, 75365 CALW, DE Effective date: 20111117 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: WINTER, BRANDL, FUERNISS, HUEBNER, ROESS, KAIS, DE Effective date: 20111117 Representative=s name: EISENFUEHR, SPEISER & PARTNER, DE Effective date: 20111117 |
|
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20130411 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: WINTER, BRANDL, FUERNISS, HUEBNER, ROESS, KAIS, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |