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DE102008011124A1 - Spannvorrichtung für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Spannvorrichtung für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen Download PDF

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DE102008011124A1
DE102008011124A1 DE200810011124 DE102008011124A DE102008011124A1 DE 102008011124 A1 DE102008011124 A1 DE 102008011124A1 DE 200810011124 DE200810011124 DE 200810011124 DE 102008011124 A DE102008011124 A DE 102008011124A DE 102008011124 A1 DE102008011124 A1 DE 102008011124A1
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DE
Germany
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cylinder
clamping device
tensioning
chamber
circumference wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200810011124
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Block
Roman Kern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
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Publication date
Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
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Publication of DE102008011124A1 publication Critical patent/DE102008011124A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/0829Means for varying tension of belts, ropes or chains  with vibration damping means
    • F16H7/0836Means for varying tension of belts, ropes or chains  with vibration damping means of the fluid and restriction type, e.g. dashpot
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H2007/0802Actuators for final output members
    • F16H2007/0806Compression coil springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung (1) für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen, mit einem einen Boden (5) und ein Austrittsende (7) aufweisenden Zylinder (3), in dessen Innerem (11) ein hydrauliches Arbeitsmittel (21) befindlich und ein entlang einer Erstreckungsachse (15) des Zylinders (3) verschiebbarer, am Austrittsende (7) des Zylinders (3) aus diesem austretender und von einer Spannfeder (17) vorgespannter Spannkolben (13) angeordnet ist, an dessen Außenumfangswand (27) wenigstens ein umlaufender Wulst (29) ausgebildet ist, der das Innere (11) des Zylinders (3) in eine bodenseitige Kammer (33) und eine austrittsendseitige Kammer (35) unterteilt. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in der austrittsendseitigen Kammer (35) eine Verengung (41) zwischen der Außenumfangswand (27) des Spannkolbens (13) und einer Innenumfangswand (10) des Zylinders (3) ausgebildet ist. Durch Variation der Größen der bodenseitigen Kammer (33) und der Zwischenkammer (43) wie auch eines von dem Wulst (29) des Spannkolbens (13) und der Innenumfangswand (10) des Zylinders (3) gebildeten Übergangsraumes (37) und der Verengung (41) kann das Dämpfungsverhalten der Spannvorrichtung (1) optimal auf das zu erwartende Betriebsverhalten des Umschlingungstriebes abgestimmt werden, ohne dass hierfür ein gesondertes Regelelement erforderlich wäre.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen, mit einem einen Boden und ein Austrittsende aufweisenden Zylinder, in dessen Innerem ein hydraulisches Arbeitsmittel befindlich und ein entlang einer Erstreckungsachse des Zylinders verschiebbarer, am Austrittsende des Zylinders aus diesem austretender und von einer Spannfeder vorgespannter Spannkolben angeordnet ist, an dessen Außenumfangswand wenigstens ein umlaufender Wulst ausgebildet ist, der das Innere des Zylinders in eine bodenseitige Kammer und eine austrittsendseitige Kammer unterteilt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Spannvorrichtungen der hier in Rede stehenden Art sind bekannt und finden auf vielen technischen Gebieten Anwendung. Eines dieser Gebiete ist die Kraftfahrzeugtechnik, wo die Spannvorrichtungen der Lockerung eines üblicherweise als Kette oder Riemen ausgebildeten Umschlingungstriebes wie auch Schwin gungen desselben dadurch entgegenwirken, dass ein Spannkolben einen Druck auf das Umschlingungsmittel ausübt und diesen hierdurch unter Spannung hält.
  • Der von dem Spannkolben bereitgestellte Druck kann auf verschiedene Arten erzeugt werden. Eine häufig genutzte Art bedient sich mechanischer Mittel, von denen das wichtigste Spannfedern sind, die den Spannkolben axial mit einer Kraft belasten, damit dieser einen Druck auf das Umschlingungsmittel ausüben kann und diesen dadurch spannt. Lockert sich das Umschlingungsmittel, so bewirkt eine Spannfeder ein axiales Ausfahren des Spannkolbens aus dem Zylinder, so dass der Spannkolben die Lockerung des Umschlingungsmittels beseitigt. Übt der Umschlingungstrieb Stöße auf die Spannvorrichtung aus, was beispielsweise bei einem Flattern oder Schwingen des Umschlingungsmittels der Fall ist, so bewirken die Stöße ein Ein- und Ausfahren des Spannkolbens in den Zylinder. Die Energie der Stöße wird hierbei von der Spannfeder und einer Dämpfungsvorrichtung aufgenommen.
  • In der Praxis zumeist nicht erwünscht ist ein zu schnell erfolgendes Ausfahren des Spannkolbens aus dem Zylinder oder Einfahren des Spannkolbens in den Zylinder. Um dem entgegenzuwirken, werden Maßnahmen ergriffen, um die Bewegung des Spannkolbens in dem Zylinder zu dämpfen. Weit verbreitet ist zu diesem Zweck der Einsatz hydraulischer Mittel. Hierbei ist das Innere des Zylinders mit einem hydraulischen Arbeitsmittel zumeist in Form eines viskosen Motoröls gefüllt, das der Bewegung des Spannkolbens in dem Zylinder entgegenwirkt und diese dadurch dämpft. Die Dämpfung wirkt hierbei sowohl der Ausfahrbewegung des Spannkolbens aus dem Zylinder wie auch der Einfahrbewegung des Spannkolbens in den Zylinder entgegen. Sie wirkt mithin in beiden Bewegungsrichtungen des Spannkolbens, ist also bidirektional.
  • Um die Wirkung der Spannvorrichtung auf das zu erwartende Verhalten des Umschlingungstriebes optimal abzustimmen, ist man in der Praxis oftmals bestrebt, das Dämpfungsverhalten der Spannvorrichtung einzustellen.
  • Eine Möglichkeit zur Einstellung des Dämpfungsverhaltens ist in der deutschen Veröffentlichung DE 32 39 705 T1 dargestellt. Das Innere des Zylinders ist bei einem dort offenbarten Ausführungsbeispiel durch einen an der Außenumfangswand des Spannkolbens ausgebildeten umlaufenden Wulst in zwei Kammern unterteilt. Beide Kammern sind mit einem hydraulischen Arbeitsmittel gefüllt und weisen jeweils eine aus dem Zylinder herausführende Öffnung auf. Die Öffnungen wiederum stehen über einen Verbindungskanal miteinander in Verbindung. Beim Aus- und Einfahren des Spannkolbens fließt das hydraulische Arbeitsmittel über den Verbindungskanal zwischen den beiden Kammern hin und her, wodurch eine Dämpfung der Bewegung des Spannkolbens in dem Zylinder erreicht wird. Zur Einstellung dieser Dämpfung ist in dem Verbindungskanal ein Regelventil vorgesehen. Der Umstand, dass das Regelventil außerhalb des Zylinders angeordnet ist, bedingt, dass die Spannvorrichtung mehr Raum in Anspruch nimmt, was bei bestimmten räumlichen Gegebenheiten von Nachteil ist. Zudem ist zur Einstellung des Dämpfungsverhaltens mit dem Regelventil ein gesondertes Regelelement vorgesehen, das die Herstellungskosten wie auch den Wartungsbedarf der bekannten Spannvorrichtung nachteilig erhöht.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung der hier in Rede stehenden Art bereitzustellen, deren Dämpfungsverhalten auf das zu erwartende Verhalten des Umschlingungstriebes optimal abgestimmt werden kann und die sich für diese Abstimmung keines gesonderten, außerhalb des Zylinders angeordneten Regelelementes bedient.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ausgangspunkt der Erfindung ist eine Spannvorrichtung für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen, mit einem einen Boden und ein Austrittsende aufweisenden Zylinder, in dessen Innerem ein hydraulisches Arbeitsmittel befindlich und ein entlang einer Erstreckungsachse des Zylinders verschiebbarer, am Austritt sende des Zylinders aus diesem austretender und von einer Spannfeder vorgespannter Spannkolben angeordnet ist, an dessen Außenumfangswand wenigstens ein umlaufender Wulst ausgebildet ist, der das Innere des Zylinders in eine bodenseitige Kammer und eine austrittsendseitige Kammer unterteilt. Die Spannvorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass in der austrittsendseitigen Kammer eine Verengung zwischen der Außenumfangswand des Spannkolbens und einer Innenumfangswand des Zylinders ausgebildet ist.
  • Die in der austrittsendseitigen Kammer vorhandene Verengung bewirkt eine Unterteilung dieser Kammer in eine zwischen dem Wulst des Spannkolbens und der Verengung befindliche Zwischenkammer sowie eine zwischen der Verengung und dem Austrittsende des Zylinders befindliche Austrittskammer. Das in dem Zylinder befindliche hydraulische Arbeitsmittel kann von der bodenseitigen Kammer über den von dem Wulst des Spannkolbens und der Innenumfangswand des Zylinders gebildeten Übergangsraum in die Zwischenkammer und aus der Zwischenkammer über die Verengung zwischen der Außenumfangswand des Spannkolbens in die Austrittskammer gelangen; es ist also in allen drei genannten Kammern vorhanden.
  • Eine Bewegung des Spannkolbens im Inneren des Zylinders geht mit einer Verbringung des hydraulischen Arbeitsmittels zwischen den drei Kammern einher. Hierbei bewirkt ein Einfahren des Spannkolbens in den Zylinder ein Herauspressen des hydraulischen Arbeitsmittels aus der bodenseitigen Kammer in die Zwischenkammer und von dort in die Austrittskammer. Ist der in der Austrittskammer herrschende Druck zu hoch, so kann das hydraulische Arbeitsmittel über das Austrittsende des Zylinders aus diesem austreten. Bei einem Ausfahren des Zylinders wird hingegen das in der Zwischenkammer befindliche hydraulische Arbeitsmittel über den von dem Wulst des Spannkolbens und der Innenumfangswand des Zylinders gebildeten Übergangsraum zurück in die bodenseitige Kammer verbracht.
  • Das in dem Zylinder befindliche hydraulische Arbeitsmittel, das der Ein- und Ausfahrbewegung des Spannkolbens entgegenwirkt, dämpft die Bewegung des Spannkolbens. Die Stärke der Dämpfung hängt vom Verhältnis der Größen der bodenseitigen Kammer und Zwischenkammer wie auch von den – im Querschnitt betrachtet – radialen und axialen Größen des Übergangsraumes und der Verengung ab. Es ergibt sich somit eine Mehrzahl von Parametern, durch deren Wahl das Dämpfungsverhalten der Spannvorrichtung beeinflusst und auf das zu erwartende Verhalten des Umschlingungstriebes abgestimmt werden kann. Da diese Parameter alle innerhalb des Zylinders befindliche Elemente betreffen, ist zur Einstellung des Dämpfungsverhaltens kein außerhalb des Zylinders befindliches gesondertes Regelelement vorzusehen, was die Herstellungskosten wie auch den Wartungsbedarf der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung senkt.
  • Die Verengung zwischen der Zwischenkammer und der Austrittskammer kann auf verschiedene Arten verwirklicht werden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung entsteht die Verengung durch wenigstens einen den Spannkolben umgebenden Ring, der am Austrittsende des Zylinders in das Innere des Zylinders eingelegt ist. Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung entsteht die Verengung durch wenigstens einen an der Innenumfangswand des Zylinders umlaufenden radialen Vorsprung. Beide Ausführungen der Verengung bewirken, dass der Bereich zwischen der Zwischenkammer und der Austrittskammer in – im Querschnitt betrachtet – radialer Richtung verengt wird, wodurch der Fließquerschnitt des hydraulischen Arbeitsmittels verkleinert und die Dämpfung der Bewegung des Spannkolbens vergrößert wird. Beide Ausführungen der Verengung können jeweils für sich oder in Kombination verwirklicht sein. Des Weiteren können auch eine Mehrzahl von Ringen und/oder eine Mehrzahl von Vorsprüngen zur Bildung der Verengung vorhanden sein.
  • Der Wulst kann in Abhängigkeit davon, welche Größe die Zwischenkammer aufweisen soll, an einer bestimmten Stelle der Außenumfangswand des Spannkolbens angeordnet werden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Wulst an dem dem Boden des Zylinders zugewandten Ende des Spannkolbens angeordnet. Damit kann die Zwischenkammer möglichst groß ausgestaltet werden.
  • Für die Anordnung der Spannfeder gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Spannfeder im Inneren des Zylinders angeordnet und stützt sich am Boden des Zylinders sowie an einer Stirnseite des Spannkolbens ab. Die Unterbringung der Spannfeder im Inneren des Zylinders ist besonders Bauraum sparend.
  • Wie bereits erwähnt, kann für den Fall, dass ein zu großer Druck in der Austrittskammer vorhanden ist, das hydraulische Arbeitsmittel über das Austrittsende des Zylinders aus diesem austreten. Um die Menge des hydraulischen Arbeitsmittels in dem Zylinder annähernd konstant zu halten, ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass das Innere des Zylinders mit einem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels des Kraftfahrzeuges in Wegverbindung steht. Durch diese Ausführungsform ist ein Nachbefüllen des Zylinders mit dem hydraulischen Arbeitsmittel, wann immer es notwendig ist, möglich. Bei einer Weiterentwicklung dieses Ausführungsbeispieles ist in der Wegverbindung zwischen dem Inneren des Zylinders und dem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels ein Rückschlagventil vorgesehen. Das Rückschlagventil lässt einen Fluss aus dem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels in die bodenseitige Kammer des Zylinders zu, unterbindet jedoch den Fluss des Arbeitsmittels in der Gegenrichtung. Diese Ausführungsform verhindert, dass das Arbeitsmittel aus der bodenseitigen Kammer zurück in den Kreislauf fließt, wenn der Druck in diesem Kreislauf unter denjenigen in der bodenseitigen Kammer fällt.
  • Bisweilen tritt der Fall auf, dass das hydraulische Arbeitsmittel in dem Kreislauf Gasblasen mit sich führt, die in den Zylinder eindringen. Da Gas aufgrund seiner im Vergleich zu dem hydraulischen Arbeitsmittel sehr viel größeren Komprimierbarkeit das Dämpfungsverhalten der Spannvorrichtung sehr ungünstig beeinflussen kann, ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Spannvorrichtung vorgesehen, dass das Innere des Zylinders mit der Umgebung über ein Entlüftungsventil in Verbindung steht. Die Gasblasen können über das Ent lüftungsventil aus dem Inneren des Zylinders in die Umgebung abgegeben werden.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Verweis auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt
  • 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Spannvorrichtung in einer Längsschnittsansicht.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
  • 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung 1, die zum Spannen eines Umschlingungsmittels eines Umschlingungstriebes in einem Kraftfahrzeug zum Einsatz kommt. Die Spannvorrichtung 1 umfasst einen Zylinder 3, der an seinem einen – in der Figur unteren – Ende von einem Boden 5, an seinem anderen – in der Figur oberen – Ende von einem Austrittsende 7 sowie zwischen dem Boden 5 und dem Austrittsende 7 von einem Mantel 9 gebildet wird. Der Mantel 9 weist eine Innenumfangswand 10 auf, die das Innere 11 des Zylinders 3 umgibt.
  • Im Inneren 11 des Zylinders 3 befindet sich ein Spannkolben 13, der entlang einer Erstreckungsachse 15 des Zylinders 3 axial verschiebbar ist und am Austrittsende 7 des Zylinders 3 aus diesem austritt. An einem außerhalb des Zylinders 3 befindlichen oberen Ende 19 des Spannkolbens 13 befindet sich ein (in der Figur nicht dargestellter) Schuh oder eine Rolle, welche gegen ein ebenfalls nicht dargestelltes Umschlingungsmittel drückt und dieses dadurch spannt. Zur Vorspannung des Spannkolbens 13 befindet sich im Inneren 11 des Zylinders 3 eine Spannfeder 17, die sich am Boden 5 des Zylinders 3 sowie am unteren Ende 31 des Spannkolbens 13 abstützt.
  • Das Innere 11 des Zylinders 3 ist vollständig mit einem hydraulischen Arbeitsmittel 21 gefüllt, das in Form eines viskosen Motoröls vorliegt. Das hydraulische Arbeitsmittel 21 kann über eine zwischen dem Inneren 11 des Zylinders 3 ausgebildete Wegverbindung 23 aus einem nicht dargestellten Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels 21 zugeführt werden. Um den Fluss des hydraulischen Arbeitsmittels 21 aus dem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels 21 in das Innere 11 des Zylinders 3 zuzulassen, den in die entgegengesetzte Richtung erfolgenden Fluss zurück in den Kreislauf jedoch zu verhindern, ist in der Wegverbindung 23 ein Rückschlagventil 25 angeordnet.
  • Der Spannkolben 13 weist eine Außenumfangswand 27 auf, an der ein umlaufender Wulst 29 ausgebildet ist. Der umlaufende Wulst 29 ist näher an dem unteren, dem Boden 5 des Zylinders 3 zugewandten Ende 31 des Spannkolbens 13 als an dessen oberem Ende 19 angeordnet. Der umlaufende Wulst 29 unterteilt das Innere 11 des Zylinders 3 in eine bodenseitige Kammer 33 und eine austrittsendseitige Kammer 35. Zwischen dem Wulst 29 des Spannkolbens 13 und der Innenumfangswand 10 des Zylinders 3 ist ein Übergangsraum 37 ausgebildet. Über den Übergangsraum 37 kann das hydraulische Arbeitsmittel 21 zwischen dem Wulst 29 und der Innenumfangswand 10 des Zylinders 3 hindurch von der bodenseitigen Kammer 33 in die austrittsendseitige Kammer 35 und von der austrittsendseitigen Kammer 35 in die bodenseitige Kammer 33 gelangen.
  • In der Nähe des Austrittsendes 7 des Zylinders 3 ist ein Ring 39 angeordnet, der den Spannkolben 13 umgibt. Der Ring 39 bildet zusammen mit der Innenumfangswand 10 im Inneren 11 des Zylinders 3 eine Verengung 41. Die Verengung 41 unterteilt die austrittsendseitige Kammer 35 in eine Zwischenkammer 43 und eine Austrittskammer 45. Über die Verengung 41 zwischen dem Ring 39 und der Innenumfangswand 10 des Zylinders 3 kann das hydraulische Arbeitsmittel von der Zwischenkammer 43 in die Austrittskammer 45 und von der Austrittskammer 45 in die Zwischenkammer 43 gelangen. Das Innere 11 des Zylinders 3 ist mithin in drei Kammern 33, 43 und 45 unterteilt, zwischen denen das hydraulische Arbeitsmittel 21 hin und her fließen kann.
  • Das Innere 11 des Zylinders 3 ist mit der Umgebung (Atmosphäre) über ein in der Figur nicht dargestelltes Entlüftungsventil verbunden, durch das in dem hydraulischen Arbeitsmittel 21 befindliches Gas aus dem Inneren 11 des Zylinders 3 hinausbefördert werden kann.
  • Die Spannvorrichtung 1 der 1 arbeitet wie folgt:
    Der Spannkolben 13 kann aus dem Zylinder 3 ausfahren, mithin eine Bewegung in Richtung eines Pfeils 47 (in der Figur nach oben) ausführen. Durch diese Ausfahrbewegung wird auf das nicht dargestellte Umschlingungsmittel ein Druck ausgeübt, der dieses spannt und einer Lockerung desselben entgegenwirkt. Der Spannkolben 13 kann zudem in den Zylinder 3 einfahren, mithin eine Bewegung in Richtung eines Pfeils 49 (in der Figur nach unten) ausführen. Diese Bewegung führt der Spannkolben 13 dann aus, wenn das Umschlingungsmittel auf den Spannkolben 13 einen Stoß ausübt, der durch ein Flattern oder Schwingen des Umschlingungsmittels durch eine Lockerung desselben entsteht. Infolge des im Inneren 11 des Zylinders 3 befindlichen hydraulischen Arbeitsmittels 21 wird die Ausfahr- oder Einfahrbewegung des Spannkolbens gedämpft, da das hydraulische Arbeitsmittel 21 der Bewegung des Spannkolbens im Inneren 11 des Zylinders 3 entgegenwirkt.
  • Führt der Spannkolben 13 eine Ausfahr- oder Einfahrbewegung aus, so geht diese Bewegung mit einer Verbringung des hydraulischen Arbeitsmittels 21 zwischen den Kammern 33, 43 und 45 einher. Fährt der Spannkolben 13 in den Zylinder 3 ein (Bewegung in Richtung des Pfeils 49), so wird das in der bodenseitigen Kammer 33 befindliche hydraulische Arbeitsmittel 21 aus der bodenseitigen Kammer 3 herausgepresst und gelangt von dort über den Übergangsraum 37 zwischen dem umlaufenden Wulst 29 und der Innenumfangswand 10 des Zylinders 3 in die Zwischenkammer 43 und aus der Zwischenkammer 43 über die Verengung 41 in die Austrittskammer 45. Übersteigt der Druck in der Austrittskammer 45 einen bestimmten Wert, so kann das hydraulische Arbeitsmittel 21 am Austrittsende 7 des Zylinders 3 aus diesem austreten. Fährt der Spann kolben 13 hingegen aus dem Zylinder 3 aus, so gelangt das Arbeitsmittel von der Austrittskammer 45 in die Zwischenkammer 43 und von der Zwischenkammer 43 in die bodenseitige Kammer 33. Das Rückschlagventil 25 verhindert, dass das hydraulische Arbeitsmittel 21 zurück in den Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels 21 gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Spannvorrichtung 1 bietet eine Mehrzahl von Möglichkeiten, das Dämpfungsverhalten der Spannvorrichtung 1 einzustellen. So hängt die Stärke der Dämpfung unter anderem vom Verhältnis der Größen der bodenseitigen Kammer 33 und der Zwischenkammer 43 wie auch von den radialen und axialen Größen des Übergangsraumes 37 und der Verengung 41 ab. Durch Variation dieser Parameter kann eine optimale Abstimmung des Dämpfungsverhaltens der Spannvorrichtung 1 auf das zu erwartende Verhalten des Umschlingungstriebes vorgenommen werden. Zur Einstellung der Dämpfung ist zudem kein außerhalb des Zylinders befindliches gesondertes Regelelement notwendig, welches die Herstellungskosten wie auch den Wartungsbedarf der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung 1 senkt.
  • 1
    Spannvorrichtung
    3
    Zylinder
    5
    Boden
    7
    Austrittsende
    9
    Mantel
    10
    Innenumfangswand des Zylinders
    11
    Inneres des Zylinders
    13
    Spannkolben
    15
    Erstreckungsachse
    17
    Spannfeder
    19
    Oberes Ende des Spannkolbens
    21
    Hydraulisches Arbeitsmittel
    23
    Wegverbindung
    25
    Rückschlagventil
    27
    Außenumfangswand des Spannkolbens
    29
    Wulst
    31
    Unteres Ende des Spannkolbens
    33
    Bodenseitige Kammer
    35
    Austrittsendseitige Kammer
    37
    Übergangsraum
    39
    Ring
    41
    Verengung
    43
    Zwischenkammer
    45
    Austrittskammer
    47
    Pfeil
    49
    Pfeil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3239705 T1 [0006]

Claims (9)

  1. Spannvorrichtung für Umschlingungstriebe in Kraftfahrzeugen, mit einem einen Boden (5) und ein Austrittsende (7) aufweisenden Zylinder (3), in dessen Innerem (11) ein hydraulisches Arbeitsmittel (21) befindlich und ein entlang einer Erstreckungsachse (15) des Zylinders (3) verschiebbarer, am Austrittsende (7) des Zylinders (3) aus diesem austretender und von einer Spannfeder (17) vorgespannter Spannkolben (13) angeordnet ist, an dessen Außenumfangswand (27) wenigstens ein umlaufender Wulst (29) ausgebildet ist, der das Innere (11) des Zylinders (3) in eine bodenseitige Kammer (33) und eine austrittsendseitige Kammer (35) unterteilt, dadurch gekennzeichnet, dass in der austrittsendseitigen Kammer (35) eine Verengung (41) zwischen der Außenumfangswand (27) des Spannkolbens (13) und einer Innenumfangswand (10) des Zylinders (3) ausgebildet ist.
  2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung (41) durch wenigstens einen den Spannkolben (13) umgebenden Ring (39) entsteht.
  3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung (41) durch wenigstens einen an der Innenumfangswand (10) des Zylinders (3) umlaufenden Vorsprung ausgebildet ist.
  4. Spannvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (29) an dem dem Boden (5) des Zylinders (3) zugewandten Ende (31) des Spannkolbens (13) angeordnet ist.
  5. Spannvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannfeder (17) im Inneren des Zylinders (3) angeordnet ist.
  6. Spannvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Spannfeder (17) am Boden (5) des Zylinders (3) abstützt.
  7. Spannvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere (11) des Zylinders (3) mit einem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels (21) des Kraftfahrzeuges in Wegverbindung (23) steht.
  8. Spannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wegverbindung (23) zwischen dem Inneren (11) des Zylinders (3) und dem Kreislauf des hydraulischen Arbeitsmittels (21) ein Rückschlagventil (25) angeordnet ist.
  9. Spannvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere (11) des Zylinders (3) mit der Umgebung über ein Entlüftungsventil in Verbindung steht.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239705T1 (de) 1981-08-27 1983-12-15 Dayco Corp. (n.d.Ges.d. Staates Delaware), 45402 Dayton, Ohio Spannvorrichtung fuer treibriemen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239705T1 (de) 1981-08-27 1983-12-15 Dayco Corp. (n.d.Ges.d. Staates Delaware), 45402 Dayton, Ohio Spannvorrichtung fuer treibriemen

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