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DE102008010486A1 - Luftreifen - Google Patents

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DE102008010486A1
DE102008010486A1 DE102008010486A DE102008010486A DE102008010486A1 DE 102008010486 A1 DE102008010486 A1 DE 102008010486A1 DE 102008010486 A DE102008010486 A DE 102008010486A DE 102008010486 A DE102008010486 A DE 102008010486A DE 102008010486 A1 DE102008010486 A1 DE 102008010486A1
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DE
Germany
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section
tire
pneumatic tire
area
recessed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008010486A
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English (en)
Inventor
Yoshiki Sato
Takashi Nakatsuru
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyo Tire Corp
Original Assignee
Toyo Tire and Rubber Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2007042830A external-priority patent/JP2008201384A/ja
Priority claimed from JP2007097105A external-priority patent/JP5026840B2/ja
Application filed by Toyo Tire and Rubber Co Ltd filed Critical Toyo Tire and Rubber Co Ltd
Publication of DE102008010486A1 publication Critical patent/DE102008010486A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Es ist ein Luftreifen geschaffen, bei dem Markierungen an Flächen seiner Seitenwände auch bei Langzeitgebrauch hervorragend erkennbar sind. Dabei ist ein Markierungsgebiet mit der Markierung und einem zugehörigen Hintergrundabschnitt in einer vertieften Ebene ausgebildet, die in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche der Seitenwand. Die Markierung ist im Markierungsgebiet in Form einer vorstehenden Ebene ausgebildet, die relativ zur vertieften Ebene erhöht ist. Die Oberfläche der Markierung besteht aus einem Abschnitt mit glänzender Oberfläche mit einer Mittellinien-gemittelten Oberflächenrauigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 µm, und der Hintergrundabschnitt ist ein Abschnitt mit rauer Oberfläche mit einer Oberflächenrauigkeit Ra über 1,5 µm.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Luftreifen, und spezieller betrifft sie einen Luftreifen, der an seinen Seitenwänden über Markierungen wie Buchstaben, Zahlen, Symbole oder Bilder verfügt, die hervorragend erkennbar sind.
  • Herkömmlicherweise werden an den Flächen der Seitenwände eines Reifens Markierungen dargestellt, die aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen, die einen Hersteller, einen Warennamen, die Reifengröße und dergleichen kennzeichnen, sowie aus Bildern, wie Designmuster, die die Drehrichtung des Reifens anzeigen und dafür sorgen, dass die Seiten des Reifens attraktiver aussehen, bestehen.
  • Normalerweise ist dafür gesorgt, dass derartige Markierungen für gute Erkennbarkeit von den Oberflächen der Seitenwände vorstehen. Außerdem wird an den Oberflächen der Seitenwände eine große Anzahl als Rillen bezeichnete feine Gräben auf solche Weise ausgebildet, dass Verzierungselemente gebildet sind, wobei Markierungen, wie Buchstaben, durch derartige Verzierungselemente dargestellt werden. Beispielsweise werden gemäß JP-A-11-20416 Erhöhungen nur für Markierungen in Form von Buchstaben erzeugt, wobei die Markierungen dadurch auffällig gemacht sind, dass verschiedene Reflexionsvermögen für Licht zwischen den Markierungen in Form von Rillen und dem Hintergrund, ohne Rille, genutzt wurden. Auch wurden für Markierungen und den sie umgebenden Hintergrund verschiedene Rillen ausgebildet, um die Erkennbarkeit der Markierungen zu erhöhen.
  • Wenn die Markierungen mit den genannten Rillen aufgebaut sind, setzen sich jedoch an den Böden der Rillen Staubteilchen und Öl ab, wenn der Reifen für lange Zeit verwendet wird, wodurch das optische Aussehen des Reifens beeinträchtigt wird und die Erkennbarkeit der Markierungen verringert wird. Ferner war es nicht einfach, die genannten Verschmutzungen aus den Rillen auszuwaschen, was auch für andere Beläge galt, wie beispielsweise das Trennmittel, das sich allgemein beim Herstellen eines Reifens in einem Formwerkzeug in den Rillen absetzt.
  • Außerdem wurden als Techniken zum Verbessern des optischen Aussehens eines Reifens beispielsweise die Folgenden verwendet. Gemäß JP-A-2000-142026 wird der Glanz der Oberflächen eines Reifens dadurch erhöht, dass die Oberflächenrauhigkeit zu 1,5 bis 20 μm spezifiziert wird. Gemäß JP-A-2003-252012 wird die Oberflächenrauhigkeit in einem relativ großen Bereich von 5 bis 500 μm spezifiziert, damit Licht an den Abschnitten des Reifens mit rauher Oberfläche gestreut wird, so dass diese Flächen eher schwarz aussehen. Gemäß JP-A-2004-17964 wird die Oberflächenrauhigkeit eines Reifens sehr klein gemacht, um den Glanz der Flächen stark zu erhöhen, wodurch sich Beläge nur langsam auf diesen Oberflächen absetzen, wodurch das optische Aussehen des Reifens verbessert wird.
  • Jedoch wird bei denjenigen Techniken, bei denen die Oberflächenrauhigkeit eines Reifens spezifiziert wird, eine Formungsfläche eines Formwerkzeugs zur Reifenherstellung durch Sandstrahlen von Schleifkörnern aus Metall- oder Glaskügelchen gegen die Formoberfläche eingestellt, wobei diese Techniken zwar zum Einstellen der Oberflächenrauhigkeit über ein relativ großes Gebiet an den Seiten eines Reifens geeignet sind, jedoch Schwierigkeiten dabei entstehen, die Oberflächenrauhigkeit in speziellen Abschnitten an den Seitenwänden eines Reifens, wo Markierungen vorhanden sind, einzustellen, insbesondere in solchen Abschnitten, in denen feine Buchstaben und/oder Bildzeichen vorhanden sind. Dabei ist es unabhängig davon, was für Schleifkörner und was für Sandstrahlbedingungen verwendet werden, die Oberflächen rauhigkeit auf einen speziellen Wert einzustellen. Außerdem trat, wenn die Oberflächenrauhigkeit sehr klein gemacht wurde, um den Glanz zu erhöhen, manchmal der Fall auf, dass an der Seite des Reifens ein sehr auffälliger Abrieb entstand, wenn der Reifen beispielsweise an einem Bordstein rieb, wodurch das optische Aussehen stark beeinträchtigt wurde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Luftreifen mit hervorragend erkennbaren Markierungen an seinen Seitenwänden zu schaffen, wobei an diesen Seitenwänden Staub nur schwer anhaften kann und Beschädigungen nur schwer erkennbar sind, um auch bei Langzeitgebrauch des Luftreifens für ein gutes optisches Aussehen zu sorgen, wodurch auch die Markierungen lange gut erkennbar bleiben.
  • Diese Aufgabe ist durch den Luftreifen gemäß dem beigefügten Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand abhängiger Ansprüche. Der erfindungsgemäße Luftreifen ist so ausgebildet, dass verschiedene Abschnitte seiner Seitenwände mit verschiedenen Reflexionsvermögen versehen sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert.
  • 1 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Luftreifens gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in der 1;
  • 3 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Luftreifens gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
  • 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y-Y in der 1;
  • 5 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Luftreifens gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X in der 5;
  • 7 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie X-X in der 5, die als Beispiel 1 ein anderes Beispiel eines Querschnitts zeigt;
  • 8 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie X-X in der 5, die als Beispiel 2 ein anderes Beispiel eines Querschnitts zeigt;
  • 9 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie X-X in der 5, die als Beispiel 3 ein anderes Beispiel eines Querschnitts zeigt;
  • 10 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie Y-Y in der 5;
  • 11 ist eine geschnittene Teilansicht einer Seitenwand eines Reifens gemäß einem Vergleichsbeispiel 5;
  • 12 ist eine geschnittene Teilansicht einer Seitenwand eines Reifens gemäß einem Vergleichsbeispiels 10;
  • 13 ist eine Seitenansicht eines Luftreifens gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 14 ist eine erläuternde Ansicht zum Veranschaulichen eines unregelmäßigen Zustands eines Abschnitts, in dem Vertiefungen und Vorsprünge vorhanden sind;
  • 15 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie X-X in der 14;
  • 16 ist eine erläuternde Ansicht zum Veranschaulichen eines unregelmäßigen Zustands eines Abschnitts, in dem Vertiefungen und Vorsprünge gemäß einem modifizierten Beispiel 1 vorhanden sind;
  • 17 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie Y-Y in der 16;
  • 18 ist eine erläuternde Ansicht zum Veranschaulichen eines modifizierten Beispiels 2, bei dem die Spitze einer Viereckpyramide exzentrisch platziert ist;
  • 19 ist eine erläuternde Ansicht zum Veranschaulichen eines unregelmäßigen Zustands eines Abschnitts, in dem Vertiefungen und Vorsprünge gemäß einem modifizierten Beispiel 3 vorhanden sind; und
  • 20 ist eine erläuternde Ansicht zum Veranschaulichen eines unregelmäßigen Zustands eines Abschnitts, in dem Vertiefungen und Vorsprünge gemäß einem modifizierten Beispiel 4 vorhanden sind.
  • Erste Ausführungsform
  • Die 1 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Luftreifens T1, wobei ein Abschnitt einer Seitenwand erkennbar ist, der eine Markierung trägt. Nachfolgend wird statt von einem Luftreifen der Einfachheit halber von einem Reifen gesprochen. Der in der 1 dargestellte Reifen entspricht einer ersten Ausführungsform der Erfindung, zu dem die 2A bis 2E Schnittansichten entlang der Linie X-X in der 1 zeigen. In diesen 2A bis 2E ist die gekrümmte Seitenwandfläche in eine Ebene abgewickelt.
  • Als Reifen T1 ist ein PKW-Radialreifen dargestellt. Dieser besteht aus einem Laufflächenabschnitt 2, Seitenwänden 3, die sich radial nach innen ausgehend von den beiden Rändern des Laufflächenabschnitts 2 erstrecken, und Wulstabschnitten 4, die an Innenränder der Seitenwände 3 ansetzen und von Felgenflanken festgehalten werden. Außerdem verfügt der Reifen T1 bei dieser Ausführungsform über eine Karkasse 6 mit radialem Aufbau, wobei Ränder von Karkassenlagen an Wulstkernen 5 wenden, eine Gürtelschicht 7, die am Außenumfang der Karkasse 6 in einem Abschnitt vorhanden ist, der dem Laufflächenabschnitt 2 entspricht, und eine Gürtelverstärkungsschicht 8, die um den Außenumfang der Gürtelschicht 7 gelegt ist.
  • An den Seitenwänden 3 sind Markierungen 12 aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen dargestellt, die den Hersteller, den Handelsnamen, Reifengröße und dergleichen angeben, sowie Bildsymbole, bei denen es sich um Designmuster handelt, die die Drehrichtung des Reifens anzeigen und die Seiten desselben verzieren. In der 1 ist als Markierung 12 eine Reihe von Buchstaben, nämlich "TOYO" dargestellt, wobei die Buchstaben eingestochen sind.
  • Ein Hintergrundabschnitt 11 aus einer ebenen Fläche ist so vorhanden, dass er den Umfang der Markierung 12 umgibt, wodurch die Erkennbarkeit derselben verbessert ist. Die Markierung 12 und der Hintergrundabschnitt 11 bilden ein Markierungsgebiet 10.
  • Bei diesem Reifen T1 ist das Markierungsgebiet 10 durch eine vertiefte Ebene gebildet, die in der axialen Richtung des Rei fens weiter als die Oberfläche 3a der Seitenwand 3 eingezogen ist.
  • Die Tiefe L des Markierungsgebiets 10 in Bezug auf die Seitenwandfläche 3a in der axialen Richtung des Reifens sowie die Breite W desselben in der radialen Richtung des Reifens sind nicht auf eine spezielle Tiefe bzw. Breite eingeschränkt, jedoch bilden eine Tiefe in der Größenordnung von 0,5 bis 3,0 mm und eine Breite in der Größenordnung von 4 bis 40 mm bevorzugte Bereiche (siehe die 2A).
  • Wenn die Tiefe L kleiner als 0,5 mm ist, entstehen an den Markierungen 12 leicht Abriebstellen, wenn der Reifen T1 mit einem Bordstein in Kontakt gerät, wohingegen dann, wenn die Tiefe L 3,0 mm überschreitet, Spannungskonzentrationen an den vertieften Randabschnitten der vertieften Ebene entstehen, während das Fahrzeug fährt, wodurch in diesen Abschnitten leicht Risse erzeugt werden. Außerdem wird, wenn die Breite W kleiner als 4 mm ist, die Breite des Markierungsgebiets 10 zu schmal, wodurch die Erkennbarkeit schlecht wird, wohingegen dann, wenn die Breite W 40 mm überschreitet, der Markierungsabschnitt leicht äußeren Beschädigungen durch einen Bordstein oder dergleichen unterliegt, was das optische Aussehen des Reifens beeinträchtigt.
  • Bei diesem Reifen T1 bestehen Oberflächenabschnitte 12a der Markierungen 12 aus einer spiegelnden Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit mit einer Mittellinien-gemittelten Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm. Der Hintergrundabschnitt ist ein solcher mit rauher Oberfläche, dessen Oberflächenrauhigkeit Ra den Wert 1,5 μm überschreitet.
  • Durch diese Konfiguration ist dafür gesorgt, dass das Reflexionsvermögen für licht im Markierungsgebiet 10 zwischen den Oberflächenabschnitten 12a der Markierungen 12 mit glänzender Oberfläche und der Oberfläche 11a des Hintergrundabschnitts 11 mit rauher Oberfläche auf Grund des verschiedenen Glanzes differiert, wodurch dafür gesorgt ist, dass die Markierungen 12 auffällig sind, so dass ihre Erkennbarkeit verbessert ist.
  • Obwohl die Oberflächenrauhigkeit Ra im Abschnitt mit glänzender Oberfläche auf den Bereich von 0,4 bis 1,5 μm eingestellt ist, wird dann, wenn Ra kleiner als 0,4 μm ist, das Reflexionsvermögen für Licht an den Markierungsflächen 12a groß, und es besteht demgemäß die Tendenz eines Glitzerns, wodurch die Markierungen 12 etwas weiß aussehen, was ihre Erkennbarkeit unbeabsichtigt verringert. Außerdem können zwar Schmutz, Öl oder dergleichen leicht ausgewaschen werden, wenn sie an derartigen Markierungsflächen anhaften, jedoch werden kleine äußere Schäden, wie Kratzer, die beispielsweise durch einen Bordstein verursacht werden, auffällig. Ferner ist eine spezielle Oberflächenbehandlung (beispielsweise eine solche durch Plattieren mit Chrom oder dergleichen) an einem Reifenherstell-Formwerkzeug vorzunehmen, was nicht bevorzugt ist, da dadurch die Reifenherstellkosten erhöht werden. Demgegenüber treten, wenn die Oberflächenrauhigkeit Ra den Wert 1,5 μm überschreitet, kleine Fremdstoffteilchen, wie Staub oder Öltröpfchen in feine Unregelmäßigkeiten an der Markierungsfläche ein, und wenn dies einmal der Fall ist, sind sie schwierig auszuwaschen, so dass sie dauerhaft an den Markierungsflächen verbleiben, wodurch das optische Aussehen des Abschnitts mit glänzender Oberfläche beeinträchtigt ist.
  • Außerdem beträgt die Differenz der Oberflächenrauhigkeiten zwischen der Markierungsfläche 12a mit glänzender Oberfläche und der Fläche 11a des Hintergrundabschnittes mit rauher Oberfläche vorzugsweise 1 μm oder mehr. Wenn die Differenz 1 μm oder mehr beträgt, kann zwischen den beiden Flächen ein deutlicher Glanzunterschied erzielt werden, was es ermöglicht, die Erkennbarkeit der Markierung 12 deutlich zu verbessern.
  • Obwohl der Oberflächenrauhigkeit Ra im Abschnitt mit rauher Oberfläche keine spezielle Beschränkung auferliegt, ist der Wert vorzugsweise kleiner als 2 μm. Wenn Ra 2 μm oder mehr wird, erscheint die Oberfläche satiniert, und Unregelmäßigkeit an der Kautschukoberfläche sind vergrößert, was das Anhaften von Staub oder dergleichen an ihr erleichtert, und die Oberfläche wird auch in Bezug auf den Widerstand gegen Ozon nachteilig, wodurch bei Langzeitbetrieb durch Ozon verursachte Risse entstehen können.
  • Die Oberflächenrauhigkeit Ra ist die Mittellinien-gemittelte Rauhigkeit als Maß der Oberflächenunregelmäßigkeiten in einem Gebiet pro Einheitslänge, wie unter Verwendung eines Kontaktprofilmessgeräts gemäß den Regelungen von JIS B0601 gemessen.
  • Die genannten Werte der Oberflächenrauhigkeit im Markierungsgebiet 10 können durch ein Reifenvulkanisier-Formwerkzeug mit einer Formungsoberfläche erzeugt werden, die mit einer Oberflächenrauhigkeit versehen ist, die im Wesentlichen derjenigen des Reifens entspricht. Das heißt, dass die Oberflächenrauhigkeit des Formwerkzeugs durch Vulkanisierformen im Wesentlichen unverändert auf die Außenfläche eines Reifens übertragen wird.
  • Die Oberflächenrauhigkeit der Formungsfläche des Formwerkzeugs kann unter Verwendung eines bekannten Verfahrens eingestellt werden, wie des Kugelstrahlverfahrens, des Polierverfahrens für glänzende Oberflächen oder einer Kombination hiervon.
  • Der Reifen T1 gemäß der Ausführungsform der Erfindung kann dergestalt sein, dass die Abschnitte der Markierungen 12 durch vorstehende Ebenen gebildet sind, die so vorliegen, dass sie gegenüber der Oberfläche des Markierungsgebiets 10 überstehen, das auf solche Weise vorhanden ist, dass es gegenüber der Fläche der Seitenwand vertieft ist. Außerdem kann der Reifen T1 der Ausführungsform der Erfindung dergestalt sein, dass die Markierungen 12 und der Hintergrundabschnitt 11 im Markierungsgebiet 10 in derselben Ebene ausgebildet sind, während sie in Abschnitte mit glänzender Oberfläche und einen Abschnitt mit rauher Oberfläche unterteilt sind.
  • Das in der 2A dargestellte Beispiel ist dergestalt, dass ein Markierungsgebiet 10 durch eine vertiefte Ebene, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche einer Seitenwand 3, und eine Markierung 12 (Vertikalschnittabschnitt des Buchstabens O) gebildet ist, die aus einer erhöhten Ebene besteht, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie relativ zu einem Hintergrundabschnitt 11 erhöht ist. Die Markierungsfläche 12a der Markierung 12 besteht aus einem Abschnitt mit glänzender Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm, während der Hintergrundabschnitt 11 aus einem Abschnitt mit rauher Oberfläche besteht, in dem die Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet.
  • Die Höhe der erhöhten Markierung 12 ist vorzugsweise so eingestellt, dass sie in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen als die Seitenwandfläche 3a liegt, wodurch es schwierig ist, dass die Markierungsfläche 12a durch äußere Schäden beeinträchtigt wird. Wenn dies der Fall ist, liegt die Erhöhungshöhe vorzugsweise im Bereich von 20 bis 80% der Tiefe L der vertieften Ebene.
  • Durch die oben beschriebene Konfiguration kann durch Ausbilden der Markierung 12 als Buchstabe mit hohem Relief der Glanz der Markierungsfläche 12a mit glänzender Oberfläche so beschaffen werden, dass dieser Abschnitt innerhalb des Markierungsgebiets 10 mit rauher Oberfläche hervorsticht, wodurch die Markierung 12 auffällig ausgebildet werden kann, so dass ihre Erkennbarkeit verbessert ist.
  • Außerdem ist das in der 2B dargestellte Beispiel dergestalt ausgebildet, dass eine Markierung 12 und ein Hintergrundabschnitt 11 innerhalb eines Markierungsgebiets 10 in derselben Ebene ausgebildet sind, wobei die Markierung 12 als Markierungsfläche 12a mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 11 mit rauher Oberfläche ausgebildet ist, so dass die Markierung 12 und der Hintergrundabschnitt 11 voneinander unterscheidbar sind. Bei dieser Konfiguration werden keine Risse erzeugt, wie dies ansonsten der Fall ist, wenn Markierungen auf solche Weise vorhanden sind, dass sie gegenüber dem Markierungsgebiet erhöht sind, wodurch sich Spannungen in einem Randabschnitt konzentrieren, in dem die Erhöhung vorliegt.
  • Außerdem ist das in der 2C dargestellte Beispiel dergestalt, dass eine Markierung 12 und ein Hintergrundabschnitt 11 innerhalb eines Markierungsgebiets 10 in derselben Ebene ausgebildet sind, wobei die Markierung 12 mit glänzender Oberfläche 12a ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 11 mit rauher Oberfläche ausgebildet ist und am Rand der Markierung 12 (Buchstabe) dünne Rillen 13 vorhanden sind, damit sich die Markierung 12 vom Hintergrundabschnitt 11 abhebt, wodurch dafür gesorgt werden kann, dass der Glanz der Markierungsfläche 12a mit glänzender Oberfläche dadurch weiter gegenüber dem Hintergrundabschnitt 11 mit rauher Oberfläche hervorsticht, dass er von diesem auf Grund des abgeschatteten Abschnitts aus den feinen Rillen 13 getrennt ist.
  • Außerdem ist das in der 2D dargestellte Beispiel dergestalt, dass wiederum ein Markierung 12 und ein Hintergrundabschnitt 11 innerhalb eines Markierungsgebiets 10 in derselben Ebene ausgebildet sind, wobei auch hier die Markierung 12 mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 11 mit rauher Oberfläche ausgebildet ist, und wobei am Rand der Markierung 12 (Buchstabe) längliche Vorsprünge 14 vorhanden sind, um die Markierung 12 gegenüber dem Hintergrundab schnitt 11 abzuheben, wodurch derselbe Vorteil wie beim vorstehend beschriebenen, in der 2C dargestellten Beispiel erzielbar sind, und wobei die länglichen Abschnitte 14 ferner dazu dienen, das Markierungsgebiet 10 zu schützen, wodurch dessen Widerstandsfähigkeit gegen äußere Schäden verbessert werden kann.
  • Weiterhin ist das in der 2E dargestellte Beispiel dergestalt, dass das Markierungsgebiet 10 aus einer vertieften Ebene besteht, die auf solche Weise ausgebildet ist, dass sie in der axialen Richtung eines Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche einer Seitenwand 3, und wobei eine Markierung 12 durch eine vertiefte Ebene gebildet ist, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie noch weiter nach innen vertieft ist als ein Hintergrundabschnitt 11. Ein Oberflächenabschnitt 12a der Markierung 12 ist mit glänzender Oberfläche ausgebildet, während der Hintergrundabschnitt 11 mit rauher Oberfläche ausgebildet ist.
  • Bei dieser Konfiguration ist durch Ausbilden der Markierung 12 als nach innen vertiefter Buchstabe dafür gesorgt, dass der Glanz der Markierungsfläche 12a mit glänzender Oberfläche unter dem des Markierungsgebiets 10 mit rauher Oberfläche liegt, um den Eindruck zu verleihen, dass die Markierung 12 am Boden des Markierungsgebiets 10 glitzert, wodurch nicht nur die Erkennbarkeit der Markierung 12 verbessert ist, sondern sie auch nur schwer durch Einwirkung von außen beschädigt werden kann. Ferner sind Polierarbeiten für eine glänzende Fläche der erhöhten Ebene erreicht, da die Formungsfläche eines Formungswerkzeugs zum Formen der Markierungsfläche 12a aus der genannten erhöhten Ebene besteht.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass zwar bei dieser Ausführungsform die Linie der Buchstaben "TOYO" in Form massiver Buchstaben ohne Ränder entlang ihren Umfängen dargestellt ist, dass jedoch die Buchstaben auch mit Rändern versehen sein können.
  • Zweite Ausführungsform
  • Die 3 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Reifens, wobei die Oberfläche einer Seitenwand eines Reifens T2 dargestellt ist, der eine zweite Ausführungsform der Erfindung bildet, und die 4A bis 4E zeigen Schnittansichten entlang der Linie X-X in der 3. In den 4A bis 4E ist die gekrümmte Ebene der Oberfläche der Seitenwand der Deutlichkeit halber als in eine Ebene abgewickelt dargestellt.
  • Als Reifen T2 mit demselben Innenaufbau wie dem des Reifens T1 ist wiederum ein PKW-Radialreifen dargestellt. Gleiche Abschnitte und Elemente sind mit denselben Bezugszahlen wie beim Reifen T1 gekennzeichnet. An Oberflächen der Seitenwände 3 sind Markierungen 22 dargestellt, die aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen, die einen Hersteller, einen Handelsnamen, die Reifengröße und dergleichen angeben, oder die aus Bildsymbolen bestehen, bei denen es sich um Designmuster handelt, die beispielsweise die Rotationsrichtung des Reifens anzeigen und die Seiten desselben verzieren. In der 3 sind als Markierungen 22 wiederum die Buchstaben "TOYO" in Form vertiefter Buchstaben dargestellt.
  • Ein Hintergrundabschnitt 21 ist so vorhanden, dass er den Umfang der Markierungen 22 umgibt, um einen die Erkennbarkeit derselben erhöhenden Hintergrund zu bilden, und die Markierungen 22 und der Hintergrundabschnitt 21 bilden ein Markierungsgebiet 20.
  • Bei diesem Reifen T2 besteht das Markierungsgebiet 20 aus einer vertieften Ebene, die in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche 3a der Seitenwand 3.
  • Die Tiefe L des Markierungsgebiets 20 in Bezug auf die Seitenwandfläche 3a in der axialen Richtung des Reifens sowie die Breite W desselben in der radialen Richtung des Reifens sind auf keine spezielle Tiefe und Breite eingeschränkt, und wie bei der ersten Ausführungsform gelten als bevorzugte Bereiche (siehe die 4A) eine Tiefe in der Größenordnung von 0,5 bis 3,0 mm und eine Breite in der Größenordnung von 4 bis 40 mm, wobei die Gründe zur Verwendung dieser Tiefen- und Breitenbereiche dieselben wie bei der ersten Ausführungsform sind.
  • Bei diesem Reifen T2 sind Oberflächenabschnitte 22a der Markierungen 22 mit rauher Oberfläche ausgebildet, wobei die Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet, und der Hintergrundabschnitt 21 der Markierungen 22 ist mit glänzender Oberfläche ausgebildet, wobei die Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm liegt.
  • Bei dieser Konfiguration ist dafür gesorgt, dass sich das Reflexionsvermögen für Licht im mit glänzender Oberfläche 20 zwischen einer Fläche 21a des Hintergrundabschnitts 21 mit glänzender Oberfläche und den Oberflächenabschnitten 22a der Markierungen 22 mit rauher Oberfläche durch den verschiedenen Glanz dieser Abschnitt unterscheidet, und dadurch, dass der Hintergrundabschnitt 21 mit Glanz versehen ist, ist dafür gesorgt, dass die Markierungen 22 so aussehen, als würden sie innerhalb des Markierungsgebiets 20 herausstehen, was es ermöglicht, ihre Erkennbarkeit zu verbessern.
  • Die Oberflächenrauhigkeit Ra des Abschnitts mit glänzender Oberfläche ist auf den Bereich von 0,4 bis 1,5 μm eingestellt. Wenn die Oberflächenrauhigkeit kleiner als 0,4 μm ist, können zwar Schmutz, Öl und dergleichen leicht ausgewaschen werden, wenn sie an der Oberfläche 21a des Hintergrundabschnitts 21 anhaften, jedoch kann diese Oberfläche leicht äußere Schäden, wie Kratzer erleiden, wenn der Reifen beispielsweise an einem Bordstein reibt, und wenn eine derartige Abriebstelle erzeugt ist, ist sie leicht auffällig. Ferner muss an einem Reifenherstell-Formwerkzeug eine spezielle Oberflächenbehandlung (beispielsweise eine solche durch Plattieren mit Chrom oder dergleichen) ausgeführt werden, was nicht bevorzugt ist, da dann die Reifenherstellkosten erhöht sind. Wenn dagegen die Oberflächenrauhigkeit 1,5 μm überschreitet, gelangen feine Fremdstoffteilchen wie Staub oder Öltröpfchen in feine Unregelmäßigkeiten der Markierungsflächen, und wenn dies der Fall ist, können der Staub und anderer Schmutz schlechte ausgewaschen werden, so dass sie an den Markierungsflächen verbleiben, wodurch das optische Aussehen des Abschnitts mit glänzender Oberfläche beeinträchtigt ist.
  • Außerdem beträgt die Differenz der Oberflächenrauhigkeiten zwischen der Fläche 22a der Markierung 22 mit rauher Oberfläche und der Fläche 21a des Hintergrundabschnitts 21 mit glänzender Oberfläche vorzugsweise 1 μm oder mehr. Wenn die Differenz 1 μm oder mehr beträgt, kann ein deutlicher Glanzunterschied zwischen den Abschnitten erzielt werden, was es ermöglicht, die Erkennbarkeit der Markierung 22 zu verbessern.
  • Die Oberfläche des Markierungsgebiets 20 kann durch ein Reifenvulkanisier-Formwerkzeug mit einer Formungsfläche eingestellt werden, die über eine Oberflächenrauhigkeit verfügt, die im Wesentlichen derjenigen des Reifens entspricht. Das heißt, dass die Oberflächenrauhigkeit des Formwerkzeugs beim Vulkanisierformen im Wesentlichen unverändert auf die Außenfläche eines Reifens übertragen wird.
  • Die Oberflächenrauhigkeit der Formungsfläche des Formwerkzeugs kann durch jedes bekannte Verfahren eingestellt werden, wie ein Kugelstrahlverfahren, ein Polierverfahren für glänzende Oberflächen oder eine Kombination hiervon.
  • Außerdem können, da ein Teil eines Reifenformwerkzeugs, der dem Hintergrundabschnitt 21 entspricht, als erhöhte Ebene ausgebildet ist, Polierarbeiten an den betreffenden Oberflächenabschnitten des Formwerkzeugs leicht ausgeführt werden, und ferner sind Wartungsarbeiten erleichtert, zu denen ein Neupolieren gehört, um einen Belag eines Trennmittels zu entfernen, das sich durch das Vulkanisierformens eines Reifens an der Oberfläche des Formwerkzeugs abscheidet. So kann eine Verbesserung der Reifenproduktivität und der Wartungseffizienz realisiert werden.
  • Der Reifen T2 dieser Ausführungsform der Erfindung kann dergestalt sein, dass die Abschnitte der Markierungen 22 durch erhöhte Ebenen gebildet sind, die so vorhanden sind, dass sie gegenüber der Oberfläche des Markierungsgebiets 20 erhöht sind, die auf solche Weise vorliegt, dass sie gegenüber der Oberfläche der Seitenwand vertieft ist. Außerdem kann der Reifen T2 der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung dergestalt sein, dass die Markierungen 22 und der Hintergrundabschnitt 21 in derselben Ebene des Markierungsgebiets 20 ausgebildet sind, während sie in Abschnitte mit rauher Oberfläche und einen Abschnitt mit glänzender Oberfläche unterteilt sind.
  • Das in der 4A dargestellte Beispiel ist dergestalt, dass ein Markierungsgebiet 20 durch eine vertiefte Ebene gebildet ist, die auf solche Weise vorliegt, dass sie in der axialen Richtung eines Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche 3A einer Seitenwand 3, wobei eine Markierung 22 (ein Vertikalabschnitt des Buchstabens "O") durch eine erhöhte Ebene gebildet ist, die auf solche Weise vorliegt, dass sie in Bezug auf einen Hintergrundabschnitt 21 erhöht ist. Eine Oberfläche 22a der Markierung 22 besteht aus einem Abschnitt mit rauher Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra über 1,5 μm, während der Hintergrundabschnitt 21 aus einem Abschnitt mit glänzender Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm besteht.
  • Jedoch ist die Erhöhungshöhe der Markierung 22 vorzugsweise so eingestellt, dass diese Markierung 22 in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen als die Seitenwandfläche 3a liegt, wodurch es erschwert ist, dass die Markierungsfläche 22a von außen beschädigt wird. Wenn dieser Fall vorliegt, beträgt die Erhöhungshöhe vorzugsweise 20 bis 80% der Tiefe L der vertieften Ebene.
  • Bei der oben beschriebenen Konfiguration kann durch Ausbilden der Markierung 22 als Buchstabe mit hohem Relief die Markierungsfläche 22a mit rauher Oberfläche so ausgebildet werden, dass sie auffällig, auf hervorgehobene Weise innerhalb des Markierungsgebiets 20 mit glänzender Oberfläche hervorgehoben ist. Außerdem ist ein Effekt dahingehend zu erwarten, dass die Szenerie um den Reifen am Hintergrundabschnitt 21 gespiegelt wird, was das optische Aussehen des Reifens weiter verbessert.
  • Das in der 4B dargestellte Beispiel ist dergestalt, dass eine Markierung 22 und ein Hintergrundabschnitt 21 in derselben Ebene innerhalb eines Markierungsgebiets 20 ausgebildet sind, wobei die Markierung 22 mit rauher Oberfläche 22a ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 21 mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist, so dass die Markierung 22 und der Hintergrundabschnitt 21 voneinander unterscheidbar sind, wobei bei dieser Konfiguration keine Risse entstehen, wie sie ansonsten entstehen, wenn eine Markierung auf solche Weise vorhanden ist, dass sie gegenüber einem Markierungsgebiet erhöht ist, wodurch sich im Randabschnitt des erhöhten Abschnitts Spannungen konzentrieren.
  • Das in der 4C dargestellte Beispiel ist dergestalt, dass eine Markierung 22 und ein Hintergrundabschnitt 21 innerhalb eines Markierungsgebiets 20 in derselben Ebene ausgebildet sind, wobei die Markierung 22 mit rauher Oberfläche 22a ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 21 mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist und wobei am Rand der Markierung 22 (ein Buchstabe) dünne Rillen 23 vorhanden sind, um die Markierung 22 gegenüber dem Hintergrundabschnitt 21 deutlicher erkennbar zu machen. Dabei ist dafür gesorgt, dass die Markierungsfläche 22a mit rauher Oberfläche so erscheint, als würde sie gegenüber dem mit glänzender Oberfläche ausgebildeten Hintergrundabschnitt 21 herausstehen, da sie gegenüber diesem durch den abschattierten Abschnitt der feinen Rillen 23 abgesetzt ist.
  • Beim in der 4D dargestellten Beispiel sind eine Markierung 22 und ein Hintergrundabschnitt 21 innerhalb eines Markierungsgebiets 20 in derselben Ebene ausgebildet, wobei die Markierung 22 mit rauher Oberfläche 22a ausgebildet ist, während der Hintergrundabschnitt 21 mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist, und wobei am Rand der Markierung 22 (ein Buchstabe) längliche Vorsprünge 24 vorhanden sind, um die Markierung 22 gegenüber dem Hintergrundabschnitt 21 abzuheben, wodurch derselbe Vorteil wie beim in der 4C dargestellten Beispiel erzielbar ist. Ferner fungieren die länglichen Abschnitte 24 als Schutz für das Markierungsgebiet 20, wodurch die Widerstandsfähigkeit desselben gegenüber Schäden von außen verbessert werden kann.
  • Beim in der 4E dargestellten Beispiel besteht ein Markierungsgebiet 20 aus einer vertieften Ebene, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie in der axialen Richtung des Reifens noch weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche einer Seitenwand 3. Eine Markierung 22 ist durch eine vertiefte Ebene gebildet, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie weiter nach innen vertieft ist als ein Hintergrundabschnitt 21. Eine Markierungsfläche 22a der Markierung 22 ist mit rauher Oberfläche ausgebildet, während der Hintergrundabschnitt 21 mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist.
  • Bei dieser Konfiguration ist durch Ausbilden der Markierung 22 als nach innen vertiefter Buchstabe dafür gesorgt, dass die mit rauher Oberfläche ausgebildete Markierungsfläche 22a unter das Markierungsgebiet 20 mit glänzender Oberfläche abgesenkt ist, um den Eindruck zu verleihen, dass eine bestimmte Tiefe vorliegt, was den Glanz des Hintergrundabschnitts 21 hervorhebt, wodurch nicht nur die Erkennbarkeit der Markierung 22 verbessert wird sondern es auch erschwert ist, dass der Oberflächenabschnitt 22a der Markierung 22 von außen beschädigt wird.
  • Dritte Ausführungsform
  • Die 5 ist eine perspektivische Teilansicht eines halbierten Reifens, wobei eine Fläche einer Seitenwand eines Luftreifens T3 dargestellt ist, der eine dritte Ausführungsform der Erfindung bildet. Die 6 bis 9 zeigen Schnittansichten entlang der Linie X-X in der 5, und die 10 ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y-Y in der 5. In den 6 bis 10 ist eine gekrümmte Ebene der Oberfläche der Seitenwand der Deutlichkeit halber als in eine Ebene abgewickelt, dargestellt.
  • Es ist ein PKW-Radialreifen als Reifen T3 dargestellt, der aus einem Laufflächenabschnitt 2, Seitenwänden 3, die sich radial nach innen ausgehend von den beiden Rändern des Laufflächenabschnitts 2 erstrecken, und Wulstabschnitten 4 besteht, die an die Innenränder der Seitenwände 3 anschließen und an Felgenflanken befestigt werden, wobei bei dieser Ausführungsform der Reifen T3 eine Karkasse 6 mit radialem Aufbau aufweist, wobei Ränder von Karkassenlagen um Wulstkerne 5 gelegt sind. Am Außenumfang der Karkasse 6 ist in einem dem Laufflächenabschnitt 2 entsprechenden Abschnitt eine Gürtelschicht 7 vorhanden, um deren Außenumfang eine Gürtelverstärkungsschicht 8 gewickelt ist.
  • Mehrere längliche Vertiefungen 111 sind so ausgebildet, dass sie an Außenflächen von Seitenwandabschnitten 3 des Reifens T3 auf solche Weise parallel verlaufen, dass sie sich in der Umfangsrichtung dieser Seitenwandabschnitte 3 kontinuierlich erstrecken. Gemäß der 5 sind Markierungen 110 in Form einer Reihe von Buchstaben (TOYO) in der Näher des Bereichs des Reifens mit maximaler Breite vertieft ausgebildet, und es sind acht längliche Vertiefungen 111 parallel zur Reihe der Buchstaben vorhanden, die sich im Zentrum dieser Vertiefungen befinden.
  • Wie es aus der 6 erkennbar ist, ist an der Innenseite der länglichen Vertiefung 111 ein gekrümmter Abschnitt 112 ausgebildet, dessen Bodenflächenabschnitt mit glänzender Oberfläche ausgebildet ist, deren Mittellinien-gemittelte Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm liegt, während die Außenfläche eines Gebiets 103b der länglichen Vertiefungen, ohne die Abschnitte mit glänzender Oberfläche sowie Seitenwandabschnitte 103a, die das Markierungsgebiet 110 und das genannte Gebiet 103b dazwischen enthalten, mit rauher Oberfläche ausgebildet ist, deren Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet.
  • Hierbei bestehen für die Oberflächeneigenschaften der Seitenwandabschnitte 103a, die nicht dem Gebiet 103b mit ausgebildeten länglichen Vertiefungen entsprechen, keine speziellen Einschränkungen, und demgemäß können diese Seitenwandabschnitte 103a mit rauher Oberfläche oder mit glänzender Oberfläche ausgebildet sein. Um jedoch die glänzenden Oberflächen der gekrümmten Abschnitte 112 auffällig zu machen, sind die Seitenwandabschnitte 103a vorzugsweise mit rauher Oberfläche ausgebildet, um einen Kontrast zur glänzenden Oberfläche zu bilden.
  • Durch diese Konfiguration ist dafür gesorgt, dass das Reflexionsvermögen für Licht in den Seitenwandabschnitten 103a zwischen den gekrümmten Abschnitten 112 der länglichen Vertiefungen 111 mit glänzender Oberfläche und dem restlichen Abschnitt des Ge biets 103b mit ausgebildeten länglichen Vertiefungen, ohne die Abschnitte mit glänzender Oberfläche, mit rauher Oberfläche, auf Grund der verschiedenen Glanzeigenschaften differieren, wodurch das optische Aussehen des Seitenwandabschnitts 3 verbessert werden kann. Ferner kann dieser Effekt dadurch erhöht werden, dass die Seitenwandabschnitte 103a mit rauher Oberfläche ausgebildet werden.
  • Zwar die Oberflächenrauhigkeit Ra des Abschnitts mit glänzender Oberfläche im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm eingestellt, jedoch wird dann, wenn dieser Wert kleiner als 0,4 μm ist, das Oberflächenrauhigkeit für Licht in den gekrümmten Abschnitten 112 groß, und demgemäß besteht die Tendenz, dass sie glitzern und dadurch weiß aussehen, was das optische Aussehen des Seitenwandabschnitts 3 unbeabsichtigt verringert. Außerdem können zwar Schmutz, Öl und dergleichen leicht abgewaschen werden, wenn sie an den gekrümmten Abschnitten 112 anhaften, jedoch werden kleinere äußere Schäden, wie Kratzer durch das Auftreffen auf einen Bordstein, leicht auffällig. Ferner muss an einem Reifenherstell-Formwerkzeug eine spezielle Oberflächenbehandlung (beispielsweise durch Plattieren mit Chrom oder dergleichen) ausgeführt werden, was nicht bevorzugt ist, da dadurch die Reifenherstellkosten erhöht werden. Wenn dagegen die Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet, gelangen feine Fremdstoffteilchen wie Staub oder Öltröpfchen in feine Unregelmäßigkeiten an den Markierungsflächen, woraufhin sie schlecht abgewaschen werden können, so dass sie dauerhaft an diesen Markierungsflächen verbleiben, was das optische Aussehen des Abschnitts mit glänzender Oberfläche beeinträchtigt.
  • Außerdem beträgt die Differenz der Oberflächenrauhigkeiten zwischen den gekrümmten Abschnitten 112 mit glänzender Oberfläche und dem anderen Abschnitt mit rauher Oberfläche vorzugsweise 1 μm oder mehr. Wenn die Differenz 1 μm oder mehr beträgt, kann zwischen den Abschnitten ein deutlicher Glanzunterschied erzielt werden, wodurch das optische Aussehen des Gebiets 103b mit ausgebildeten länglichen Vertiefungen effektiv erhöht ist, was es ermöglicht, das optische Aussehen des gesamten Reifens zu verbessern.
  • Obwohl für die Oberflächenrauhigkeit Ra im Abschnitt mit rauher Oberfläche keine spezielle Obergrenze existiert, beträgt dieser Wert vorzugsweise weniger als 2 μm. Wenn die Oberflächenrauhigkeit 2 μm oder mehr wird, erscheint die Oberfläche satiniert, und Unregelmäßigkeiten in der Kautschukoberfläche sind erhöht, was das Anhaften von Staub oder dergleichen an ihr erhöht, und die Oberfläche wird auch in Bezug auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Ozon nachteilig, was die Erzeugung von durch Ozon verursachten Rissen bei Langzeitgebrauch erleichtert.
  • In der länglichen Vertiefung 111 kann sich ein Bereich, in dem die glänzende Oberfläche so ausgebildet ist, dass die Oberflächenrauhigkeit im Bereich 0,4 bis 1,5 μm liegt, über den gesamten gekrümmten Abschnitt 112 erstrecken, oder die glänzende Oberfläche kann über eine vorbestimmte Breite ausgebildet werden, die in Bezug auf die Bodenfläche des gekrümmten Abschnitts 112 definiert ist, beispielsweise eine Breite, die 40 bis 90% des gekrümmten Abschnitts 112 entspricht. Jedoch wird der Abschnitt mit glänzender Oberfläche vorzugsweise so breit wie möglich ausgebildet, um sicher für den Glanz zu sorgen.
  • Die Oberflächenrauhigkeit Ra der länglichen Vertiefungen 111 kann durch ein Reifenvulkanisier-Formwerkzeug mit einer Formungsfläche hergestellt werden, die mit einer Oberflächenrauhigkeit versehen ist, die im Wesentlichen derjenigen des Reifens entspricht. Das heißt, dass die Oberflächenrauhigkeit Ra des Formwerkzeugs beim Vulkanisierformen im Wesentlichen unverändert auf die Außenfläche eines Reifens übertragen wird.
  • Die Oberflächenrauhigkeit Ra der Formungsfläche des Formwerkzeugs kann unter Verwendung eines bekannten Verfahrens eingestellt werden, wie ein Sandstrahlverfahren, ein Polierverfahren für glänzende Oberflächen oder eine Kombination hiervon.
  • Außerdem können, da den länglichen Vertiefungen 111 entsprechende Teile des Reifenformwerkzeugs als längliche Vorsprünge ausgebildet sind, Polierarbeiten an der Oberfläche dieser Teile leicht ausgeführt werden, und ferner sind Wartungsarbeiten vereinfacht, zu denen ein Neupolieren zum Entfernen eines Trennmittelbelags gehört, der sich beim Vulkanisierformen eines Reifens an der Oberfläche des Formwerkzeugs abscheidet. So kann eine Zunahme der Reifenproduktivität und der Wartungseffizienz realisiert werden.
  • Obwohl für die Tiefe L der länglichen Vertiefung 111 in der axialen Richtung des Reifens von der Seitenwändefläche 3a bis zu ihrem gekrümmten Bodenabschnitt sowie die zugehörige Breite W in der radialen Richtung des Reifens keine Einschränkung auf irgendeine spezielle Tiefe bzw. Breite besteht, werden eine Tiefe in der Größenordnung von 0,5 bis 2,0 mm und eine Breite in der Größenordnung von 4 bis 30 mm als bevorzugte Bereiche veranschaulichend angegeben.
  • Wenn die Tiefe L kleiner als 0,5 mm ist, entstehen im Bodenabschnitt der länglichen Vertiefung 111 leicht Abriebstellen, wenn der Reifen T3 mit einem Bordstein in Kontakt gelangt, wohingegen dann, wenn die Tiefe L 2,0 mm überschreitet, sich Spannungen, die wiederholt auf die Seitenwandabschnitte 3 wirken, während das Fahrzeug fährt, an den Bodenabschnitten der länglichen Vertiefungen 111 konzentrieren, wodurch in den betroffenen Abschnitten leicht Risse entstehen. Außerdem wird, wenn die Breite W kleiner als 4 mm ist, die Breite des gekrümmten, glänzenden Gebiets klein, was in unvermeidlicher Weise die Fläche eines Markierungsabschnitts verkleinert, wodurch es schwierig ist, den Effekt verbesserter Erkennbarkeit zu erzielen, wohingegen dann, wenn die Breite W 30 mm überschreitet, das glänzende Gebiet leicht Beschädigungen von außen durch einen Bordstein oder dergleichen unterliegt, wodurch das optische Aussehen des Reifens beeinträchtigt wird.
  • Die mehreren länglichen Vertiefungen 111 können dergestalt sein, dass sie mit derselben Querschnittskonfiguration auf die oben beschriebene Weise ausgerichtet sind. Alternativ können die länglichen Vertiefungen 111 dergestalt sein, dass Vertiefungen mit verschiedenen Schnittkonfigurationen zufällig ausgerichtet sind. Außerdem können die länglichen Vertiefungen 111 dergestalt sein, dass ihre Tiefe L und ihre Breite W in der radialen Richtung des Reifens fortlaufend zunehmen oder abnehmen.
  • Außerdem können zwischen den länglichen Vertiefungen 111 vorstehende Grenzabschnitte 113 mit spitzwinkliger Form so ausgebildet sein, dass die länglichen Vertiefungen 111 kontinuierlich vorliegen, wie es in der 6 dargestellt ist, oder zwischen parallel ausgerichteten länglichen Vertiefungen 111 können vorstehende Abschnitte 113a mit ebener Oberfläche vorhanden sein, wie es in der 7 dargestellt ist. Alternativ können, wie bei den in der 8 dargestellten vorstehenden Abschnitten 113b, längliche Vertiefungen 113 verwendet werden, bei denen die Vorstehhöhe der vorstehenden Abschnitte so eingestellt ist, dass die vorstehenden Abschnitte in der axialen Richtung des Reifens weiter einwärts als eine Seitenwandfläche liegen.
  • Wenn die länglichen Vertiefungen 111 die genannten vorstehenden Abschnitte 113a, 113b mit abgeflachter Oberseite aufweisen, beträgt das Verhältnis H/W der Breite W einer länglichen Vertiefung 111 zur Breite h der vorstehenden Abschnitte 113a, 113b vorzugsweise weniger als 0,5. Wenn H/W den Wert 0,5 oder mehr einnimmt, ist die glänzende Fläche der länglichen Vertiefung 111 verkleinert, und es ist der durch die Erfindung erzielbare Vorteil verlorengegangen.
  • Ferner können, wie bei den in der 9 dargestellten vorstehenden Abschnitten 113c, längliche Vertiefungen 113 in solcher Weise vorliegen, dass die vorstehenden Abschnitte durch gekrümmte Flächen gebildet sind, so dass die Außenseiten der Seitenwandabschnitte 3 mit unregelmäßiger Form, wie ein Wellblech, ausgebildet sind.
  • In jedem Fall bestehen die Bodenflächenabschnitte der gekrümmten Abschnitte 112 aus der glänzenden Oberfläche, deren Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm liegt, und den Randabschnitten der gekrümmten Abschnitte, die nicht den Abschnitten mit glänzender Oberfläche entsprechen, und die oben genannten vorstehenden Abschnitte 113a, 113b, 113c bestehen aus der rauhen Oberfläche, deren Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet.
  • Außerdem können, während die länglichen Vertiefungen 111 in der Figur mit paralleler und konzentrischer Ausrichtung in der Umfangsrichtung des Seitenwandabschnitts 3 dargestellt sind, dieselben in der radialen Richtung des Reifens angeordnet sein (in einer Richtung rechtwinklig zur in der 5 dargestellten Richtung), oder sie können schräg in Bezug auf die radiale Richtung angeordnet sein. Jedoch sind die länglichen Vertiefungen 111 vorzugsweise konzentrisch entlang der Umfangsrichtung angeordnet, um Wartungsarbeiten wie ein Neupolieren zum Entfernen von am Formwerkzeug abgeschiedenem Belag zu vereinfachen.
  • Für das Gebiet, in dem die länglichen Vertiefungen 111 ausgebildet werden, besteht keine spezielle Einschränkung, und demgemäß können sie kontinuierlich oder diskontinuierlich entlang dem vollen Umfang des Seitenwandabschnitt 3 hergestellt werden. Alternativ können sie vollständig oder teilweise am Seitenwandabschnitt 3 in der radialen Richtung des Reifens vorhanden sein, wobei dann, wenn sie teilweise vorhanden sind, beispielsweise nur in solchen Abschnitten vorhanden sind, in denen Markierungen 110 dargestellt werden.
  • Außerdem sind am Reifen T3 Markierungen 110 dargestellt, die aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen, die einen Hersteller, einen Handelsnamen, die Reifengröße und dergleichen angeben, wobei sie auch als Grafiken ausgebildet sein können, bei denen es sich um Designmuster handelt, die die Rotationsrichtung des Reifens anzeigen und die Seiten desselben verzieren. In der 5 ist als Markierung 110 eine Reihe von Buchstaben (TOYO) in Form vertiefter Buchstaben dargestellt.
  • Die Markierungen 110 bestehen, wie es in der 10 dargestellt ist (bei der es sich um einen Vertikalschnittteil des Buchstabens O handelt) aus erhöhten Ebenen, die so vorhanden sind, dass sie axial ausgehend vom Gebiet 103b mit ausgebildeten länglichen Vertiefungen 111 erhöht sind, wobei dieses Gebiet als Hintergrundabschnitt fungiert, das die Erkennbarkeit der Markierung 110 erhöht.
  • Die Oberflächen der erhöhten Ebenen der Markierungen 110 sind mit rauher Oberfläche ausgebildet, deren Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet. Bei dieser Konfiguration ist dafür gesorgt, dass die Flächen der Markierungen 110 aus der rauhen Oberfläche mit einem anderen Glanz als dem der glänzenden Oberflächen der gekrümmten Abschnitte 112 der länglichen Vertiefungen 113 so aussehen, als würden sie relativ zu den glänzenden Oberflächen hervorstehen, um es zu ermöglichen, ihre Erkennbarkeit zu erhöhen.
  • Die Überstehhöhe der Markierungen 110 kann der Höhe der Seitenwandfläche 103a entsprechen, oder es kann dafür gesorgt sein, dass sie in der Größenordnung von 0,5 bis 3,0 mm weiter als die Seitenwandfläche 103a vorsteht, was von der Reifengröße und den Markierungstypen (Buchstaben, Designs und dergleichen) abhängt. Wenn jedoch die Überstehhöhe 3,0 mm überschreitet, unterliegen die Oberflächen der Markierungen leicht Schäden von außen, und in den Randabschnitten der Abschnitte, wo die Markierungen 110 in erhöhter Weise vorhanden sind, werden wegen der dort vorhandenen Spannungskonzentration leicht Risse erzeugt, weswegen eine Überstehhöhe über 3,0 mm nicht bevorzugt ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass bei dieser Ausführungsform die Reihe der Buchstaben TOYO mit massiven Buchstaben ohne Rand am Umfang dargestellt ist, jedoch können die Buchstaben auch mit Rändern versehen sein.
  • Vierte Ausführungsform
  • Die 13 ist eine Seitenansicht eines Reifens, um eine Seitenwandfläche eines Luftreifens T4 zu veranschaulichen, der eine vierte Ausführungsform der Erfindung bildet, die 15 ist eine vergrößerte Teilansicht zur 13, und die 15 ist eine geschnittene Teilansicht entlang der Linie X-X in der 14. In den 14, 15 ist eine gekrümmte Ebene der Seitenwandfläche der Anschaulichkeit halber in eine Ebene abgewickelt dargestellt.
  • Der Reifen T4 besteht aus einem Laufflächenabschnitt 2, Seitenwänden 3, die sich von den beiden Rändern des Laufflächenabschnitts 2 radial nach innen erstrecken, und Wulstabschnitten 4, die Innenränder der Seitenwände 3 bilden und an Felgenflanken befestigt werden.
  • An Außenflächen der Seitenwandabschnitte 3 des Reifens T4 ist ein unregelmäßiger Abschnitt 205 ausgebildet, in dem vertiefte Abschnitt 210 und vorstehende Abschnitte 220 abwechselnd und wiederholt auf solche Weise vorhanden sind, dass sie benachbart zueinander liegen.
  • Bei diesem Reifen T4 besteht der unregelmäßige Abschnitt 205 aus Reihen vertiefter Abschnitte 210 und vorstehende Abschnitte 220 oder Tälern und Bergen derselben Konfiguration und derselben Abmessungen, die in der Umfangsrichtung abwechselnd ausgerichtet sind, wobei die Linien der vertieften Abschnitte und der vorstehenden Abschnitte 220 konzentrisch entlang der Umfangsrichtung des Reifens ausgerichtet sind, während sie ein Schachbrettmuster bilden, bei dem die vorstehenden Abschnitte 220 die vertieften Abschnitte 210 umgeben.
  • Bei diesem Reifen T4 ist ein vertiefter Abschnitt 210 in Form eines Tals in Form einer Rechteckpyramide ausgebildet, die in Bezug auf eine Referenzebene 203a des Seitenwandabschnitts 3 vertieft vorliegt.
  • Außerdem besteht der vorstehende Abschnitt 220 aus der Referenzebene 203a, die die Außenfläche des Seitenwandabschnitts 3 bildet, so dass er aus einer flachen Ebene besteht und als quadratische, ebene Fläche in Bezug auf den vertieften Abschnitt 210 ausgebildet ist.
  • Für die Abmessungen des vertieften Abschnitts 210 und des vorstehenden Abschnitts 220 besteht keine spezielle Einschränkung. Jedoch sind die folgenden Abmessungen aus den Gesichtspunkten von Reifeneigenschaften und der Aufrechterhaltung der Sicherheit bevorzugt. Bevorzugt liegt nämlich die zugehörige Umfangsbreite W im Bereich von 0,5 bis 20 mm, vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 15 mm, und die zugehörige radiale Höhe H liegt im Bereich von 0,3 bis 15 mm, vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 12 mm. Außerdem liegt die zugehörige Tiefe (oder Höhe) F im Bereich von 0,2 bis 5 mm, vorzugsweise im Bereich von 0,3 bis 3 mm.
  • Außerdem ist ein Gebiet, in dem die vertieften Abschnitte 210 ausgebildet sind, vorzugsweise so beschaffen, dass es 20 bis 80% eines Gebiets ausmacht, in dem der unregelmäßige Abschnitt 205 ausgebildet ist, und die 14 zeigt einen Fall, bei dem das Gebiet mit ausgebildetem vertieftem Abschnitt 50% des Gebiets mit ausgebildetem unregelmäßigem Abschnitt ausmacht. Wenn das Verhältnis des Gebiets mit ausgebildetem vertieftem Abschnitt 210 zum Gebiet mit ausgebildetem unregelmäßigem Abschnitt außerhalb des Bereichs von 20 bis 80% liegt, werden glänzende Oberflächen (glänzende Abschnitte) oder rauhe Oberflächen (nicht glänzende Abschnitte) des unregelmäßigen Abschnitts 205 ungleichmäßig, wodurch der Effekt einer verbesserten Erkennbarkeit verlorengeht.
  • Die Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts 210 ist mit glänzender Oberfläche ausgebildet, wobei die Mittelliniengemittelte Oberflächenrauhigkeit Ra 0,4 bis 1,5 μm beträgt. Dieses Gebiet mit ausgebildeter glänzender Oberfläche kann sich über die gesamte Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts 210 erstrecken, oder sie kann auf denjenigen Teil desselben eingeschränkt sein, der zentrisch an der Spitze 211 des vertieften Abschnitts 210 liegt. Wenn die glänzende Oberfläche teilweise ausgebildet ist, sollte sie, um den Glanz des vertieften Abschnitts 210 zu gewährleisten, als 50% oder mehr der Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts, wo die Spitze 211 vorhanden ist, ausgebildet sein, vorzugsweise entsprechend 60% oder mehr, und noch bevorzugter entsprechend 70% oder mehr.
  • Wie angegeben, ist die Oberflächenrauhigkeit Ra des Abschnitts mit glänzender Oberfläche im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm eingestellt, und wenn der Wert kleiner als 0,4 μm wird, wird das Reflexionsvermögen für Licht in den vertieften Abschnitten 210 zu groß, wobei die Tendenz eines Glitzerns besteht, wodurch dieser Abschnitt weiß erscheint, was die Erkennbarkeit des Seitenwandabschnitts 3 unbeabsichtigt verringert. Außerdem kann zwar Schmutz, Öl oder dergleichen leicht abgewaschen werden, wenn derartige Substanzen an den Oberflächen der vertieften Abschnitte 210 anhaften, jedoch werden kleine äußere Beschädigungen wie Kratzer, zu denen es beim Schaben an einem Bordstein kommen kann, auffällig. Ferner muss an einem Reifenformungs-Formwerkzeug keine spezielle Oberflächenbehandlung ausgeführt werden (beispielsweise durch Plattieren mit Chrom oder dergleichen), was nicht bevorzugt ist, da dann die Reifenherstellkosten erhöht sind. Wenn dagegen die Oberflächenrauhigkeit Ra 1,5 μm überschreitet, gelangen feine Fremdstoffteilchen wie Staub oder Öltröpfchen in feine Unregelmäßigkeiten an den Oberflächen, und wenn dies der Fall ist, können sie nur schwer ausgewaschen werden, so dass sie auf den Oberflächen verbleiben, was das optische aussehen beeinträchtigt.
  • Außerdem besteht das Umfangsgebiet mit den vorstehenden Abschnitten 220, die den vertieften Abschnitt 210 mit glänzender Oberfläche umgeben, aus einer rauhen Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra über 1,5 μm. Die Differenz der Oberflächenrauhigkeiten zwischen der glänzenden Oberfläche und der rauhen Oberfläche beträgt vorzugsweise 1 μm oder mehr, so dass sich dazwischen ein Glanzunterschied zeigt, was die Erkennbarkeit des Seitenwandabschnitts 3 verbessert, was es ermöglicht, das optische Aussehen des Reifens effizient zu erhöhen.
  • Wenn die Oberflächenrauhigkeit Ra der rauhen Oberfläche 5 μm überschreitet, erscheint die Oberfläche deutlich satiniert, und es sind Unregelmäßigkeiten an der Kautschukoberfläche erhöht, was das Eindringen von viel Staub in sie erleichtert. Außerdem wird es, wenn einmal Staub und Öl daran anhaften, schwierig, dies auszuwaschen, und der verbliebene Schmutz bildet einen Grund für eine Beeinträchtigung des optischen Aussehens. Ferner ist die filzige Oberfläche auch nachteilig in Bezug auf die Widerstandsfähigkeit gegen Ozon, was die Entstehung von durch Ozon verursachten Rissen beim Langzeitgebrauch erleichtert.
  • Für das Gebiet, in dem der unregelmäßige Abschnitt 205 ausgebildet wird, besteht keine spezielle Einschränkung, so dass er entlang dem vollen Umfang des Seitenwandabschnitt 3 kontinuierlich oder diskontinuierlich ausgebildet werden kann. Alternativ kann der unregelmäßige Abschnitt 205 in der radialen Richtung des Reifens vollständig oder teilweise am Seitenwandabschnitt 3 vorhanden sein.
  • Außerdem können die vertieften Abschnitte 210 und die vorstehenden Abschnitte 220 dergestalt sein, dass vertiefte Abschnitte und vorstehende Abschnitte derselben Konfiguration auf die oben beschriebene Weise angeordnet sind, oder dass derartige Abschnitte mit verschiedenen Konfigurationen kombiniert sind, wobei sie ferner zufällig angeordnet werden können. Alternativ können die vertieften Abschnitte 210 und die vorstehenden Abschnitte 220 dergestalt sein, dass ihre Abmessungen in der radialen Richtung des Reifens zunehmend größer oder kleiner werden. Außerdem kann zwar der unregelmäßige Abschnitt dergestalt sein, dass längliche Vertiefungen und längliche Vorsprünge aus geraden oder gekrümmten Linien abwechselnd angeordnet sind, jedoch ist die in den Figuren dargestellte Konfiguration bevorzugt, bei der die Täler und Berge abwechselnd und wiederholt angeordnet sind, da der Effekt des Änderns des Reflexionsvermögens für Licht erhöht ist.
  • Beim Reifen T4 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, der auf die vorstehend beschriebene Weise konfiguriert ist, ist dafür gesorgt, dass glänzende Oberflächen und rauhe Oberflächen abwechselnd und wiederholt auf solche Weise auftreten, dass sie benachbart zueinander liegen, wodurch sich das Reflexionsvermögen für Licht auf Grund des zwischen ihnen existierenden Glanzunterschieds ändert, was das Aussehen des Reifens verbessert.
  • Ferner können im unregelmäßigen Abschnitt 205 auch Markierungen angezeigt werden, die aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen, die einen Hersteller, eine Handelsbezeichnung, die Reifengröße und dergleichen angeben, sowie Bildsymbolen, wie Designmustern, die die Rotationsrichtung des Reifens anzeigen und die Seiten desselben verzieren.
  • Der Glanz der vertieften Abschnitte 210 und der rauhen Oberflächen, die die vorstehenden Abschnitte 220 bilden, kann durch ein Reifenvulkanisier-Formwerkzeug erzeugt werden, das mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra versehen ist, die im Wesentlichen der gewünschten Oberflächenrauhigkeit der Oberflächen des Reifens entspricht, wobei der Wert unter Verwendung eines bekannten Verfahrens eingestellt werden kann, wie ein Sandstrahlverfahren, ein Polierverfahren für glänzende Oberflächen oder eine Kombination hiervon.
  • Außerdem können, da Teile des Reifenformwerkzeugs, die den vertieften Abschnitten 210 entsprechen, mit vorstehender Form ausgebildet werden, Polierarbeiten an den Oberflächen in den entsprechenden Abschnitten des Formwerkzeugs leicht ausgeführt werden, und ferner sind Wartungsarbeiten erleichtert, zu denen ein Neupolieren zum Entfernen eines Trennmittelbelags gehört, der sich an der Oberfläche des Formwerkzeugs beim Vulkanisierformen eines Reifens bildet. So kann eine Erhöhung der Reifenproduktivität und der Wartungseffizienz realisiert werden.
  • Nachfolgend werden modifizierte Beispiele 1 bis 4 betreffend Konfigurationen des vertieften Abschnitts und des vorstehenden Abschnitts im unregelmäßigen Abschnitt beschrieben.
  • Modifiziertes Beispiel 1
  • In einem in der 16 dargestellten unregelmäßigen Abschnitt 206 ist, wie beim unregelmäßigen Abschnitt 205, ein vertiefter Abschnitt 212 auf solche Weise vorhanden, dass er gegenüber einer Seitenwandfläche 203a in Form einer Rechteckpyramide vertieft ausgebildet ist. (Kanten 212a, 212b, 212c, 212d der Rechteckpyramide sind durch durchgezogene Linien gekennzeichnet.) Außerdem ist ein vorstehender Abschnitt 221 in solcher Weise vorhanden, dass er in Form einer Rechteckpyramide von der Seitenwandfläche 203a hochsteht. (Kanten 221a, 221b, 221b, 221d der Rechteckpyramide sind durch durchgezogene Linien gekennzeichnet.) In der 17 ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y-Y in der 16 dargestellt. Die Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts 212 ist mit glänzender Oberfläche ausgebildet, deren Oberflächenrauhigkeit Ra 0,4 bis 1,5 μm beträgt, und ein Umfangsgebiet mit den vorstehenden Abschnitten 22, das die glänzende Oberfläche des vertieften Abschnitts 212 umgibt, ist mit rauher Oberfläche ausgebildet, deren Oberflächenrauhigkeit Ra mehr als 1,5 μm beträgt.
  • Modifiziertes Beispiel 2
  • Wie es in der 18 (vergrößerte Ansicht eines einzelnen vertieften Abschnitts) dargestellt ist, ist, wie beim unregelmäßigen Abschnitt 205, ein vertiefter Abschnitt 213 auf solche Weise vorhanden, dass er gegenüber einer Seitenwandfläche 203a in Form einer Rechteckpyramide vertieft vorliegt, und durch die Seitenwandfläche 203a ist ein vorstehender Abschnitt gebildet. Wie es in der Figur dargestellt ist, befindet sich die Spitze 214 der Rechteckpyramide an einer exzentrischen Position, die vom Zentrum 213a des vertieften Abschnitts 213 abweicht. Durch diese Konfiguration verfügen Kanten 214a, 214b, 214c, 214d der Rechteckpyramide über verschiedene Längen, und Innenumfangsebenen 215a, 215b, 215c, 215d, die durch die vier Seiten und die Kanten 214a, 214b, 214c, 214d des vertieften Abschnitts 213 gebildet sind, verfügen über verschiedene Neigungen.
  • Die Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts 213 ist mit glänzender Oberfläche ausgebildet, deren Oberflächenrauhigkeit Ra 0,4 bis 1,5 μm beträgt, und die Erkennbarkeit ist durch diffuse Lichtreflexion daran erhöht, wodurch das optische Aussehen des Reifens verbessert ist.
  • Die Spitze des vertieften Abschnitts 213 kann über mehrere vertiefte Abschnitte 213 an derselben Position liegen oder für einzelne vertiefte Abschnitte 213 können verschiedene Positionen der Spitze eingestellt sein.
  • Modifiziertes Beispiel 3
  • In einem in der 19 dargestellten unregelmäßigen Abschnitt 207 ist, wie beim unregelmäßigen Abschnitt 205, ein vertiefter Abschnitt 216 auf solche Weise vorhanden, dass er gegenüber einer Seitenwandfläche 203a in Form einer Rechteckpyramide vertieft vorliegt, und durch die Seitenwandfläche 203a ist ein vorstehender Abschnitt 222 gebildet. Wie es in der Figur dargestellt ist, belegt das Gebiet der vertieften Abschnitte 216 25% des unregelmäßigen Abschnitts 207. Wenn das durch die vertieften Abschnitte 206 eingenommene Gebiet weniger als 20% des unregelmäßigen Abschnitts 207 ausmacht, ist die Fläche der glänzenden Oberflächen verringert und die Lichtreflexion wird unzureichend, wodurch keine ausreichende Verbesserung des optischen Aussehens des Reifens erzielbar ist. Wenn dagegen das Gebiet der vertieften Abschnitte 206 80% überschreitet, entsteht mehr Reflexionslicht als erforderlich, und es besteht die Tendenz, dass die Seitenwandflächen übermäßig glitzern, was manchmal das optische Aussehen eines Reifens beeinträchtigt.
  • Modifiziertes Beispiel 4
  • Während für die Ausführungsformen beschrieben ist, dass die unregelmäßigen Abschnitte aus Rechteckpyramiden bestehen, verfügt der in der 20 dargestellte unregelmäßige Abschnitt 208 über eine Kombination von vertieften Abschnitten 217 aus Dreieckspyramiden mit jeweils drei schrägen Ebenen 217a, 217b, 217c, jeweils mit glänzender Oberfläche, und den vorstehenden Abschnitten 223, jeweils mit rauher Oberfläche, im dreieckigen, ebenen Abschnitt, wodurch sich ein sogenanntes Schuppenmuster zeigt.
  • Für die Konfigurationen der vertieften Abschnitte und der vorstehenden Abschnitte, die den unregelmäßigen Abschnitt aufbauen, besteht keine Einschränkung auf Vierecke oder Dreiecke, wie sie bei den Ausführungsformen verwendet sind, und demgemäß können regelmäßige Vielecke verwendet werden, wie Fünfecke und Sechsecke sowie deren schiefwinklige Formen, Romben, Kreise, Ellipsen und dergleichen. Darüber hinaus können mehrere derartige Formen kombiniert werden.
  • Beispiele
  • Nachfolgend wird die Erfindung auf Grundlage von Beispielen speziell beschrieben, auf die sie jedoch nicht eingeschränkt ist.
  • Erstes Beispiel
  • Nachfolgens wird eine Kautschukzusammensetzung für die Seitenwand beschrieben, die auf herkömmliche Weise unter Verwendung eines Banbury-Mischers mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern zubereitet und geknetet wurde.
  • Kautschukzusammensetzung für die Seitenwand
    • • Naturkautschuk (50 Gewichtsteile: RSS#3, hergestellt in Thailand);
    • • Butadienkautschuk (50 Gewichtsteile: BR150B von UBE KOSAN Inc.);
    • • Ruß FEE (60 Gewichtsteile: SEAST SO von Tokai Carbon Inc.);
    • • aromatisches Öl (10 Gewichtsteile: X-140 von Japan Energy Inc.);
    • • Parafinwachs (2 Gewichtsteile: OZOACE-0355 von NIHON SEIRO Inc.);
    • • Alterungsverhinderungsmittel 6C (2 Gewichtsteile: NOCRAC 6C OUCHI SHINKO CHEMICAL INDUSTRY Inc.);
    • • Stearinsäure (2 Gewichtsteile: LUNAC S-20 von KAO Inc.);
    • • Zinkoxid (3 Gewichtsteile: AENKA 1 von MITSUI KINZOKU KOGYO Inc.);
    • • Schwefel (2 Gewichtsteile: mit 5% Öl behandelter pulverförmiger Schwefel von HOSOI CHEMICAL INDUSTRY Inc.);
    • • Vulkanisationsförderer (1,5 Gewichtsteile: NOCCELER NS-P von OUCHI SHINKO CHEMICAL INDUSTRY Inc.).
  • Es wurden Radialreifen vom Typ 225/45R 17 hergestellt, bei denen die so erhaltene Kautschukzusammensetzung auf Seitenwandabschnitte aufgebracht wurde. Probereifen wurden durch Vulkanisieren unter denselben Vulkanisierbedingungen mit einem Seitenwand-Formwerkzeug aus Stahl geformt, wobei die Oberflächenrauhigkeit einer Formungsfläche zum Formen von Markierungsgebieten an Seitenwänden durch ein bekanntes Sandstrahlverfahren und ein bekanntes Polierverfahren für glänzende Oberflächen so eingestellt wurde, dass sie in den angegebenen Bereich fiel. Das Markierungsgebiet bestand aus Markierungsbuchstaben und einem Hintergrundabschnitt, der eben war oder mit Rillen versehen war, wie es in der 1 dargestellt ist.
  • Das Beispiel 1 und Vergleichsbeispiele 1, 2, 4 verfügten über einen Querschnitt des Markierungsgebiet, wie er in der 2A dargestellt ist, und das Beispiel 2 verfügte über den Schnitt gemäß der 4A. Beim Reifen des Vergleichsbeispiels 2 waren die Markierungsbuchstaben satiniert, und Rillen mit dreieckigem Querschnitt waren im Hintergrundabschnitt auf solche Weise vorhanden, dass sie sich mit Spitze-Spitze-Intervallen von 2,5 mm geradlinig parallel zueinander erstreckten, wobei sie unter 20° in Bezug auf die radiale Richtung des Reifens geneigt waren. Die Markierungsbuchstaben und der Hintergrundabschnitt waren im Markierungsgebiet vorhanden. Außerdem war beim Reifen des Vergleichsbeispiels 3 das Markierungsgebiet in der Ebene der Seitenwandfläche vorhanden, und die Markierungsbuchstaben waren auf solche Weise vorhanden, dass sie gegenüber dieser Seitenwandfläche vorstanden.
  • Es wurden die Oberflächenrauhigkeiten Ra der Probereifen gemessen, und darauffolgend wurden sie in Bezug auf die Erkennbarkeit der Markierung, das optische Aussehen des Reifens vor dem Gebrauch, das optische Aussehen des Reifens nach dem Gebrauch an einem gefahrenen Fahrzeug, das optische Aussehen nach Kontakt mit einem Bordstein sowie das optische Aussehen nach Gebrauch in einer gedrehten, beleuchteten und Ozon ausgesetzten Trommel bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben.
  • Oberflächenrauhigkeit Ra
  • Die Mittellinien-gemittelte Oberflächenrauhigkeiten Ra der Markierungsabschnitte und der Hintergrundabschnitte der Probereifen wurden gemäß dem Verfahren JIS B0601 unter Verwendung eines Kontaktprofilmessgeräts E-35A von TOKYO SEIMITSU Inc. gemessen.
  • Erkennbarkeit von Markierungen
  • Die Seitenwände der Reifen wurden durch 10 Personen visuell beurteilt. Die Erkennbarkeit der Markierungen wurde unter Verwendung eines 5-Punkte-Bewertungsverfahrens sinnesphysiologischen Bewertungen unterzogen, und diese Bewertungen wurden auf die nächste ganze Zahl gerundet, wobei die zugehörigen Ergebnisse in der Tabelle 1 angegeben sind. Eine größere Zahl kennzeichnet eine bessere Qualität.
  • Optisches Aussehen vor dem Gebrauch
  • Die Probereifen wurden auf Felgen gemäß JIS-Spezifikation gezogen (Innendruck von 220 kPa). Es wurde das optische Aussehen der Seitenwandabschnitte auf sinnesphysiologische Weise wiederum unter Verwendung eines 5-Punkte-Bewertungsverfahrens bewertet. Eine größere Zahl kennzeichnet eine bessere Qualität.
  • Optisches Aussehen nach dem Gebrauch an einem gefahrenen Fahrzeug
  • Die Probereifen wurden auf Felgen gemäß JIS-Spezifikation aufgezogen (Innendruck von 220 kPa), und dann wurden sie an einem PKW mit einem Motor von 2500 ccm über 3000 km auf einer üblichen Trockenasphaltstraße betrieben. Die Markierungsgebiete wurden nach diesem Gebrauch am Fahrzeug visuell durch das bereits genannte Bewertungsverfahren bewertet. Eine größere Zahl kennzeichnet wiederum eine bessere Qualität.
  • Optisches Aussehen nach dem Kontakt mit einem Bordstein
  • Die Probereifen wurden auf Felgen gemäß JIS-Spezifikation gezogen (Innendruck von 220 kPa) und dann wieder am genannten PKW betrieben, wobei ein Vorderreifen desselben bei einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h unter einem Kontaktwinkel von 5° mit einem Betonbordstein in Kontakt gebracht wurde, woraufhin das Fahrzeug über 50 cm bewegt wurde. Dann wurde das optische Aussehen der Markierungsgebiete gemäß dem genannten Bewertungsverfahren bewertet. Eine größere Zahl kennzeichnet wiederum eine bessere Qualität.
  • Optisches Aussehen nach dem Gebrauch in einer beleuchteten Ozontrommel
  • Die Probereifen wurden auf Felgen gemäß JIS-Spezifikation aufgezogen (Innendruck von 200 kPa), und es wurde eine Maximallast gemäß JIS auf sie ausgeübt. Die Reifen wurden in einer Trommeltestmaschine bei 30 km/h für drei Wochen in einer Atmosphäre gedreht, in der die Ozonkonzentration 80 pphm betrug und die Temperatur 38°C betrug. Danach wurden die Reifen in Bezug auf die Entstehung von durch Ozon verursachte Risse in den Markierungsgebieten hin betrachtet, und es erfolgte wiederum eine Bewertung entsprechend dem genannten Verfahren. Eine größere Zahl kennzeichnet wiederum eine bessere Qualität. Tabelle 1
    Vergleichsbeispiel 1 Vergleichsbeispiel 2 Vergleichsbeispiel 3 Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 4
    Markierungsgebiet
    Markierungen (Buchstaben) satiniert satiniert glänzende Oberfläche glänzende Oberfläche rauhe Oberfläche glänzende Oberflä che
    dito Ra (μm) 2.0 2.0 0.5 0.5 1.7 0.6
    Hintergrundabschnitt (Ebene) satiniert Rillen rauhe Oberfläche glänzende Oberfläche rauhe Oberfläche
    dito Ra (μm) 2.0 2.0 1.7 1.7 0.5 2.0
    Markierungsgebiet-Tiefe (mm) 1.0 1.0 0 1.0 1.0 1.0
    Markierungsgebiet-Breite (mm) 50 30 30 30 30 30
    Bezugsfigur Fig. 2a Fig. 2a - Fig. 2a Fig. 4a Fig. 2a
    Erkennbarkeit der Markierung 2 4 3 5 5 5
    Aussehen nach Fahrtest 2 1 4 4 4 4
    Aussehen nach Bordsteinkontakt 2 4 1 5 5 5
    Aussehen nach Ozon & Beleuchtung 2 4 4 4 4 2
  • Aus den in der Tabelle 1 angegebenen Ergebnissen ist es erkennbar, dass die Reifen gemäß den Beispielen 1 und 2, die der Erfindung entsprechen, hervorragend erkennbare Markierungen aufweisen. Auch haftete beim tatsächlichen Fahren kaum Schmutz in den Markierungsgebieten an, und äußere Schäden durch Abrieb an einem Bordstein waren sehr klein. Ferner war die Beständigkeit gegen durch Ozon verursachte Risse besser als bei den herkömmlichen satinierten Gebieten (Vergleichsbeispiel 1), da die Oberflächenrauhigkeit verkleinert wurde. So ist es erkennbar, dass die Erkennbarkeit der Markierungen über ein lange Zeitperiode erhalten bleiben kann, was auch für das optische Aussehen eines Reifens gemäß der Erfindung gilt.
  • Zweites Beispiel
  • Es wurden Radialreifen des Typs 225/45R17 gemäß den in der Tabelle 2 dargestellten Spezifikationen als Probereifen hergestellt. Diese trugen auf den Seitenwandabschnitten die oben genannte Kautschukzusammensetzung. Acht längliche Vertiefungen mit den in den 6 und 7 dargestellten Querschnitten wurden auf solche Weise hergestellt, dass sie sich in der Umfangsrichtung auf dem in der 5 dargestellten Seitenwandabschnitt erstreckten, und im Gebiet mit diesen länglichen Vertiefungen wurden Markierungsbuchstaben (TOYO) angebracht. Die Probereifen wurden unter denselben Bedingungen unter Verwendung eines Seitenwand-Formwerkzeugs aus Stahl so vulkanisiert, dass sich spiegelnde und satinierte (rauhe) Oberflächen bildeten, wobei die Oberflächenrauhigkeit der jeweiligen Formungsfläche durch das bekannte Kugelstrahlverfahren und das Polierverfahren für glänzende Oberflächen so eingestellt wurde, dass innerhalb der gekrümmten Abschnitte (Gebiete entsprechend 90% der zugehörigen Breite) der länglichen Vertiefungen ein Wert im oben genannten Bereich erzielt wurde, und wobei auch die Oberflächenrauhigkeit der anderen Seitenwandflächen als derjenigen in den gekrümmten Abschnitten einen Wert im oben genannten Bereich aufwies. Außerdem wurden bei einem Vergleichsbeispiel 5 die in der 11 dargestellten herkömmlichen Rillen 14 mit Spitze-Spitze-Intervallen von 2,0 mm hergestellt, und die Oberfläche wurde satiniert, und bei einem Vergleichsbeispiel 6 wurden auch die äußeren Seitenwandflächen satiniert, und Markierungsbuchstaben wurden auf solche Weise angebracht, dass sie mit einer Höhe von 1 mm über die Seitenfläche überstanden. Bei einem Vergleichsbeispiel 10 wurden die in der 12 dargestellten länglichen Vertiefungen in einem unregelmäßigen Abschnitt aus vertieften Profilen 115 und vorstehenden Profilen 116 hergestellt, und die Bodenflächen der länglichen Vertiefungen wurden als glänzende Oberflächen ausgebildet.
  • Die Oberflächenrauhigkeiten Ra des Abschnitts mit glänzender Oberfläche sowie des Abschnitts mit rauher Oberfläche (mit den Markierungen) an der äußeren Seitenwandfläche wurden unter Verwendung des oben genannten Verfahrens gemessen, und daraufhin wurden die Probereifen durch die oben genannten Verfahren hinsichtlich der Erkennbarkeit der Markierungen, des optischen Aussehens des Reifens nach dem Gebrauch an einem gefahrenen Fahrzeug, des optischen Aussehens nach Kontakt mit einem Bordstein und dem optischen Aussehen nach dem Gebrauch in einer beleuchteten Ozontrommel bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben. Tabelle 2
    Vergl.-Bsp. 5 Vergl.-Bsp. 6 Vergl.-Bsp. 7 Vergl.-Bsp. 8 Vergl.-Bsp. 9 Vergl.-Bsp. 10 Bsp. 3 Bsp. 4
    längliche Vertiefungen
    Konf. der längl. Vertiefung Rillen keine gebogen gebogen gebogen wert. Profil gebogen gebogen
    Oberflächeneigenschaften satiniert satiniert glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. satiniert glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. glänz. Oberfl.
    dito Ra (μm) 2.0 2.0 0.5 0.5 2.0 0.5 0.5 0.5
    dito Tiefe (mm) 1.0 - 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
    dito Breite (mm) 2 - 5 40 5 5 5 5
    Breite (mm) des vorst. Abschnitts 0 - 0 0 0 2 0 2
    anderer Seitenabschnitt als längliche Vertiefung (Markierung)
    Oberflächeneigenschaften satiniert satiniert glänz. Oberfl. satiniert glänz. Oberfl. satiniert satiniert satiniert
    dito Ra (μm) 2.0 2.0 0.5 2.0 0.5 2.0 2.0 2.0
    Bezugsfigur Fig. 11 - Fig. 6 Fig. 6 Fig. 6 Fig. 12 Fig. 6 Fig. 7
    Erkennbarkeit der Markierung 4 2 2 5 4 4 5 5
    Aussehen nach Fahrtest 1 2 4 4 4 3 4 4
    Aussehen nach Bordsteinkontakt 4 2 2 2 2 5 5 5
    Aussehen nach Ozon & Beleuchtung 3 3 4 4 4 3 4 4
  • Wie aus den in der Tabelle 2 angegebenen Ergebnissen erkennbar, verfügten die Reifen der Beispiele 3 und 4 gemäß der Erfindung über hervorragende Erkennbarkeit der Markierungen, und nach dem Fahrtest haftete auch wenig Schmutz an den Markierungsgebieten an, und es zeigten sich wenig Schäden durch Bordsteinberührung, wie Abriebstellen. Ferner ist erkennbar, dass die Beständigkeit gegen durch Ozon verursachte Risse verbessert werden konnten, da die Oberflächenrauhigkeit kleiner als bei der herkömmlichen satinierten Fläche war. Beim Vergleichsbeispiel 10 verfügten die länglichen Vertiefungen über vertiefte, zugespitzte Profile, wohingegen sie beim Beispiel über gekrümmte Form verfügten, und es zeigte sich, dass dadurch die Erkennbarkeit der Markierungen und das optische Aussehen nach dem Fahrtest und bei Betrieb in Ozon verbessert werden konnten.
  • Drittes Beispiel
  • Radialreifen vom Typ 225/45R17 wurden gemäß den in der Tabelle 3 angegebenen Spezifikationen als Probereifen hergestellt. Diese verfügten in den Seitenwandabschnitten über die oben genannten Kautschukzusammensetzung. Ein unregelmäßiger Abschnitt mit Schachbrettmuster wurde auf solche Weise angebracht, dass er sich am in der 13 dargestellten Seitenwandabschnitt in der Umfangsrichtung erstreckte. Die Probereifen wurden wieder im genannten Formwerkzeug, dessen Oberflächenrauhigkeit auf die genannte Weise eingestellt worden war, hergestellt. Dabei wurde die gesamte Innenumfangsfläche des vertieften Abschnitts mit glänzender Oberfläche ausgebildet. Beim Vergleichsbeispiel 11 handelt es sich um einen herkömmlichen Reifen, bei dem Seitenwandabschnitte aus satinierten Ebenen bestanden, an denen kein unregelmäßiger Abschnitt ausgebildet war. Die Probereifen wurden mit den oben genannten Verfahren gemessen und bewertet, wobei auch das optische Aussehen vor dem Gebrauch bewertet wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 angegeben. Tabelle 3
    Vergl.-Bsp. 11 Bsp. 5 Bsp. 6 Bsp. 7 Bsp. 8 Bsp. 9 Vergl.-Bsp. 12 Vergl.-Bsp. 13 Vergl.-Bsp. 14
    vertiefte Abschnitte Keine
    Konfiguration des vertieften Abschnitts Ebene Rechteckpyramide Rechteckpyramide Rechteckpyramide Rechteckpyramide Dreieckpyramide Rechteckpyramide Rechteckpyramide Rechteckpyramide
    Oberflächeneigenschaften satiniert glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. glänz. Oberfl. satiniert satiniert glänz. Oberfl.
    dito Ra (μm) 2.0 0.5 0.5 0.5 0.5 0.5 2.0 2.0 0.5
    dito Tiefe (mm) - 0.5 0.5 0.5 0.5 0.5 0.5 0.5 0.5
    dito Breite (mm) - 10 10 10 10 10 10 10 10
    dito Höhe (mm) - 10 10 10 10 5 10 10 10
    Position der Spitze - Zentrum Zentrum verschoben Zentrum Zentrum Zentrum Zentrum Zentrum
    Eingenommene Fläche (%) - 50 50 50 75 50 50 50 15
    vorstehender Abschnitt keiner
    Konfiguration des vorst. Abschnitts Ebene Ebene Rechteckpyramide Ebene Ebene Ebene Ebene Ebene Ebene
    Oberflächeneigenschaften satiniert satiniert satiniert satiniert satiniert satiniert satiniert glänzende Oberfläche satiniert
    dito Ra (μm) 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 2.0 0.5 2.0
    dito Höhe der Spitze (mm) - - 0.5 - - - - - -
    dito Breite (mm) - - 10 - - - - - -
    dito Höhe (mm) - - 10 - - - - - -
    Bezugsfigur - Fig. 14 Fig. 16 Fig. 18 Fig. 19 Fig. 20 Fig. 14 Fig. 14 Fig. 19
    Aussehen vor dem Gebrauch 2 4 5 5 5 4 3 4 3
    Aussehen nach Fahrtest 2 4 4 4 4 4 3 3 3
    Aussehen nach Bordsteinkontakt 4 4 4 4 4 4 4 2 4
    Aussehen nach Ozon & Beleuchtung 3 4 4 4 4 4 3 3 4
  • Wie es aus der Tabelle 3 erkennbar ist, ergeben sich bei den Reifen der Beispiele 5 bis 9 gemäß der Erfindung dieselben Vorteile wie bei Reifen der Beispiele 1 bis 4.
  • Wie erläutert, verfügt ein Luftreifen gemäß der Erfindung über auffällige Markierungen mit hervorragender Erkennbarkeit, da zwischen den Markierungen an den Seitenwänden und den zugehörigen Hintergrundabschnitten ein Glanzunterschied besteht. Außerdem ist das Anhaften von Staub und Schmutz an den Markierungen verhindert, und sie sind nur schwer von außen beschädigbar. Ferner ist die Widerstandsfähigkeit gegen Ozon verbessert, so dass das optische Aussehen der Reifen über lange Zeit erhalten bleibt, wodurch auch die Erkennbarkeit der Markierungen über lange Zeit erhalten bleibt. Weiterhin sind Wartungsarbeiten wie Polierarbeiten an der Markierungsformungsfläche eines Formwerkzeugs erleichtert, wodurch die Reifenproduktivität und die Wartungseffizienz erhöht werden können.
  • Außerdem erscheinen glänzende Abschnitte und nicht glänzende Abschnitte abwechselnd an den Außenflächen der Seitenabschnitte, wodurch die Erkennbarkeit derselben verbessert ist, da die Bodenabschnitte der mehreren länglichen Vertiefungen, die mit gekrümmter Form ausgebildet sind und parallel zu den Seitenabschnitten angeordnet sind, als glänzende Oberflächen ausgebildet sind, während die restliche, längliche Erhöhung mit rauher Oberfläche ausgebildet ist. Außerdem ist das Anhaften von Staub und Schmutz an den glänzenden Oberflächen verhindert, und diese werden nur schwer von außen beschädigt. Außerdem ist wiederum die Beständigkeit gegen Ozon verbessert, so dass für lange Zeit ein gutes optisches Aussehen des Streifens erhalten bleibt. Dadurch, dass die Markierungen im Gebiet mit den ausgebildeten länglichen Vertiefungen angebracht werden und der Hintergrund der Markierungen als Abschnitt mit glänzender Oberfläche ausgebildet wird, ist die Erkennbarkeit der Markierungen erhöht, wobei diese ver besserte Erkennbarkeit der Markierungen über eine lange Zeitperiode erhalten bleibt.
  • Ferner ist beim Luftreifen gemäß der Erfindung der Glanz der vertieften Abschnitte im an den Seitenwandabschnitten ausgebildeten unregelmäßigen Abschnitt erhöht, wodurch die Erkennbarkeit dadurch verbessert ist, dass das Reflexionsvermögen für Licht im unregelmäßigen Abschnitt geändert ist, wodurch auch das optische Aussehen des Reifens verbessert ist. Durch Verwenden eines Schachbrettmusters beim Aufbau des unregelmäßigen Abschnitts, oder durch Ändern der Steigung der Innenumfangsflächen des vertieften Abschnitts, um für verschiedenes Glanzverhalten zwischen dem vertieften Abschnitt und dem ihn umgebenden Umfangsgebiet zu sorgen, wird die Änderung des Reflexionsvermögens erhöht, was es ermöglicht, den Effekt eines verbesserten optischen Aussehens zu verstärken. Außerdem ist das Polieren der glänzenden Oberfläche desjenigen Teils eines Vulkanisierformwerkzeugs erleichtert, mit dem die vertieften Abschnitt herzustellen sind, da diese Teile an der Form erhöht sind, und es sind Wartungsarbeiten wie ein Neupolieren der Form nach dem Gebrauch erleichtert, wodurch die Reifenproduktivität und die Wartungseffizienz erhöht werden können.
  • Die Erfindung kann bei Luftreifen verschiedener Größen und Anwendungen genutzt werden, wozu Reifen für PKWs und leichte Lastwagen sowie größere Reifen für Busse und Schwerlaster gehören.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • - JP 2000-142026 A [0005]
    • - JP 2003-252012 A [0005]
    • - JP 2004-17964 A [0005]

Claims (16)

  1. Luftreifen mit einem Abschnitt mit glänzender Oberfläche mit einer Mittellinien-gemittelten Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,4 bis 1,5 μm, und einem Abschnitt mit rauher Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra über 1,5 μm, wobei der Abschnitt mit glänzender Oberfläche und der Abschnitt mit rauher Oberfläche teilweise an Außenflächen der Seitenwände des Reifens vorhanden sind.
  2. Luftreifen nach Anspruch 1, wobei an den Seitenwänden Markierungen vorhanden sind, ein Markierungsgebiet mit der Markierung und einem Hintergrundabschnitt für diese in einer vertieften Ebene ausgebildet ist, die in der axialen Richtung des Reifens weiter nach innen vertieft ist als die Oberfläche der Seitenwand, und der Abschnitt mit glänzender Oberfläche zumindest in einem Teil des Markierungsgebiets vorhanden ist.
  3. Luftreifen nach Anspruch 2, wobei eine Fläche der Markierung den Abschnitt mit glänzender Oberfläche aufweist und der Hintergrundabschnitt zur Markierung den Abschnitt mit rauher Oberfläche aufweist.
  4. Luftreifen nach Anspruch 2, wobei die Markierung durch eine vorstehende Ebene gebildet ist, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie gegenüber dem in der vertieften Ebene ausgebildeten Markierungsgebiet erhöht ist.
  5. Luftreifen nach Anspruch 2, wobei eine Fläche der Markierung den Abschnitt mit rauher Oberfläche aufweist und der Hintergrundabschnitt zur Markierung den Abschnitt mit glänzender Oberfläche aufweist.
  6. Luftreifen nach Anspruch 5, wobei die Markierung durch eine vorstehende Ebene gebildet ist, die auf solche Weise vorhanden ist, dass sie gegenüber dem in der vertieften Ebene ausgebildeten Markierungsgebiet erhöht ist.
  7. Luftreifen nach Anspruch 3 oder 5, wobei die Differenz zwischen den Oberflächenrauhigkeiten des Abschnitts mit glänzender Oberfläche und des Abschnitts mit rauher Oberfläche 1 μm oder mehr beträgt.
  8. Luftreifen nach Anspruch 1, wobei mehrere längliche Vertiefungen, die sich kontinuierlich erstrecken und jeweils über einen gekrümmten Querschnitt verfügen, auf solche Weise ausgebildet sind, dass sie parallel zumindest teilweise an den Außenflächen der Seitenwände vorhanden sind, wobei zumindest die Bodenflächen der gekrümmten Abschnitte den Abschnitt mit glänzender Oberfläche aufweisen, und die Außenfläche des Gebiets mit ausgebildeter länglicher Vertiefung, ohne die Abschnitte mit glänzender Oberfläche, den Abschnitt mit rauher Oberfläche aufweist.
  9. Luftreifen nach Anspruch 8, wobei die Differenz zwischen den Oberflächenrauhigkeiten des Abschnitts mit glänzender Oberfläche und des Abschnitts mit rauher Oberfläche 1 μm oder mehr beträgt.
  10. Luftreifen nach Anspruch 8 oder 9, wobei die mehreren länglichen Vertiefungen entlang der Umfangsrichtung des Seitenabschnitts des Reifens vorhanden sind.
  11. Luftreifen nach Anspruch 8, wobei die Markierung im Gebiet mit ausgebildeter länglicher Vertiefung vorhanden ist.
  12. Luftreifen nach Anspruch 1, wobei ein unregelmäßiger Abschnitt in den Vertiefungen und Erhöhungen abwechselnd ausgebildet sind, zumindest teilweise an den Außenflächen der Seitenwän de vorhanden ist, wobei zumindest ein Teil der Fläche der Vertiefung den Abschnitt mit glänzender Oberfläche aufweist und ein den Abschnitt mit glänzender Oberfläche umgebendes Umfangsgebiet den Abschnitt mit rauher Oberfläche aufweist.
  13. Luftreifen nach Anspruch 12, wobei der vertiefte Abschnitt eine Referenzebene der Seitenwand aufweist und der vertiefte Abschnitt gegenüber dieser Referenzebene vertieft ist.
  14. Luftreifen nach Anspruch 12 oder 13, wobei der unregelmäßige Abschnitt mit einem Schachbrettmuster ausgebildet ist, bei dem die vertieften Abschnitte Täler bilden und die vorstehenden Abschnitte dieser Täler umgebende Berge bilden.
  15. Luftreifen nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Steigungen der Innenumfangsflächen des vertieften Abschnitts entlang dem Umfang desselben differieren.
  16. Luftreifen nach Anspruch 12, wobei die glänzende Oberfläche 20 bis 80% des Gebiets einnimmt, in dem der unregelmäßige Abschnitt ausgebildet ist.
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