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DE102008010053B3 - Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems und Verbrennungsmotor - Google Patents

Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems und Verbrennungsmotor Download PDF

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DE102008010053B3
DE102008010053B3 DE200810010053 DE102008010053A DE102008010053B3 DE 102008010053 B3 DE102008010053 B3 DE 102008010053B3 DE 200810010053 DE200810010053 DE 200810010053 DE 102008010053 A DE102008010053 A DE 102008010053A DE 102008010053 B3 DE102008010053 B3 DE 102008010053B3
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internal combustion
crankshaft
pump
pressure
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DE200810010053
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Uwe Jung
Hong Dr. Zhang
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Vitesco Technologies GmbH
Original Assignee
Continental Automotive GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems mit einer Taktfolge eines Verbrennungsmotors, bei dem ein Kurbelwellenwinkel detektiert und ein definierter Takt des sich drehenden Verbrennungsmotors identifiziert wird, wobei das Einspritzsystem so eingestellt wird, dass Einspritzventile des Einspritzsystems bei festgelegten Kurbelwellenwinkeln und in definierten Taktabständen von dem identifizierten Takt angesteuert werden, wozu ferner ein Druckverlauf (7) eines in einer Kraftstoffleitung des Einspritzsystems herrschenden Kraftstoffdrucks gemessen wird, der mit einer Stempelbewegung mindestens eines Pumpenstempels einer von dem Einspritzsystem umfassten Hochdruckpumpe korreliert ist, wobei die Hochdruckpumpe mit dem mindestens einen Pumpenstempel so angesteuert wird, dass zumindest während eines Anlassvorgangs ein von einer Stempelbewegung verursachter signifikanter Druckpuls (10) in der Kraftstoffleitung innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus genau einmal bei einem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, und wobei eine Detektion dieses signifikanten Druckpulses (10) zum Identifizieren des definierten Taktes verwendet wird. Die Erfindung betrifft ferner ein entsprechendes Einspritzsystem und einen Verbrennungsmotor, der ein solches Einspritzsystem umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems eines nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotors mit einer Taktfolge dieses Verbrennungsmotors nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs sowie einen nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9, der ein entsprechendes Einspritzsystem umfasst.
  • Bei einem gattungsgemäßen Verfahren wird ein Kurbelwellenwinkel einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors detektiert und ein definierter Takt des sich drehenden Verbrennungsmotors identifiziert, wobei das Einspritzsystem so eingestellt wird, dass Einspritzventile des Einspritzsystems bei vorgegebenen Kurbelwellenwinkeln und darüber hinaus in definierten Taktabständen von dem identifizierten Takt angesteuert werden. Entsprechende Einspritzsysteme, die eine Hochdruckpumpe mit mindestens einem Pumpenstempel, für jeden Zylinder des Verbrennungsmotors jeweils mindestens ein Einspritzventil und eine die Hochdruckpumpe mit mindestens einem der Einspritzventile verbindende Kraftstoffleitung aufweisen, sind dazu mit einem Sensor zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und mit einer Steuereinheit zum Ansteuern der Einspritzventile in Abhängigkeit vom detektierten Kurbelwellenwinkel ausgestattet.
  • Allerdings genügt das Detektieren des Kurbelwellenwinkels noch nicht, um das Einspritzsystem eindeutig richtig einzustellen, so dass eine Einspritzung in jeden Zylinder des Verbrennungsmotors immer an oder genauer rechtzeitig vor einem Beginn eines nur alle zwei Kurbelwellenumdrehungen stattfindenden Arbeitstaktes dieses Zylinders erfolgt. Vielmehr verbleibt nach einer Detektion des Kurbelwellenwinkels auf grund des Viertaktverfahrens noch eine Zweideutigkeit, die zunächst nicht zwischen zwei durch nur eine Kurbelwellenumdrehung voneinander beabstandeten Takten zu unterscheiden erlaubt. Zum Synchronisieren des Einspritzsystems mit der Taktfolge muss daher zusätzlich mindestens ein definierter Takt des sich drehenden Verbrennungsmotors eindeutig identifiziert werden.
  • Bei einem bekannten Verfahren aus dem Stand der Technik wird dazu ein weiteres Signal an einer Nockenwelle des Verbrennungsmotors abgegriffen, die sich halb so schnell dreht wie die Kurbelwelle. Dabei genügt es, wenn das an der Nockenwelle abgegriffene Signal nur einmal zu Beginn eines Anlassvorgangs verwendet wird, um einen Takt des Verbrennungsmotors eindeutig zu identifizieren und die Synchronisierung des Einspritzsystems zu ermöglichen, während die Ansteuerung der Einspritzventile im Anschluss daran allein gestützt auf den Kurbelwellenwinkel erfolgen kann. Dieses Verfahren aus dem Stand der Technik bringt jedoch einen nachteilig hohen Aufwand mit sich, weil allein zum Synchronisieren des Einspritzsystems während des Anlassvorgangs ein zusätzlicher Sensor an der Nockenwelle zusammen mit einer entsprechenden Verkabelung vorgesehen werden muss.
  • Die Druckschrift DE 199 47 764 A1 beschreibt ein Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems, mit dem die Verwendung eines Nockenwellensignals durch Auswertung eines Kraftstoffdrucksignals überflüssig gemacht wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein entsprechendes Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems mit einer Taktfolge des entsprechenden Verbrennungsmotors vorzuschlagen, das sich mit geringerem Aufwand realisieren lässt. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, einen nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotor vorzuschlagen mit einem Einspritzsystem, das sich mit geringerem Aufwand mit der Taktfolge dieses Verbrennungsmotors synchronisieren lässt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen Merkmalen des Hauptanspruchs in Ver bindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs sowie durch einen Verbrennungsmotor gemäß Anspruch 9. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfindung ergeben sich mit den Merkmalen der Unteransprüche.
  • Bei dem vorgeschlagenen Verfahren wird also ein Druckverlauf eines in einer Kraftstoffleitung des Einspritzsystems herrschenden Kraftstoffdrucks gemessen, der mit einer Stempelbewegung mindestens eines Pumpenstempels einer von dem Einspritzsystem umfassten Hochdruckpumpe korreliert ist, wobei die Hochdruckpumpe mit dem mindestens einen Pumpenstempel so angesteuert wird, dass zumindest während eines Anlassvorgangs ein von einer Stempelbewegung verursachter signifikanter Druckpuls in der Kraftstoffleitung innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus genau einmal bei einem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, wobei es unschädlich ist, wenn solche Druckpulse zusätzlich innerhalb dieser beiden Kurbelwellenumdrehungen auch bei anderen Kurbelwellenwinkeln auftreten. Zum Identifizieren des definierten Taktes, der für die Synchronisierung des Einspritzsystems benötigt wird, wird nun in besonders einfacher Weise eine Detektion dieses signifikanten Druckpulses verwendet. Das geschieht vorzugsweise durch Messen einer Koinzidenz des signifikanten Druckpulses mit dem definierten Kurbelwellenwinkel, der ohnehin detektiert wird. Die Hochdruckpumpe kann insbesondere so angesteuert werden, dass zumindest während des Anlassvorgangs innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen insgesamt nicht mehr als ein von einer Stempelbewegung verursachter signifikanter Druckpuls in der Kraftstoffleitung auftritt. Dann kann die Detektion dieses Druckpulses allein zum Identifizieren des definierten Taktes genügen. In jedem Fall ist der zum Synchronisieren des Einspritzsystems während des Anlassvorgangs erforderliche Mehraufwand gegenüber den ohnehin erforderlichen Maßnahmen zum Ansteuern der Einspritzventile außerordentlich gering, weil bei entsprechenden Einspritzsystemen typischerweise ohnehin ein Drucksensor zum Messen des in der Kraftstoffleitung herrschenden Kraftstoff drucks vorgesehen ist. Ein zusätzlicher allein zum Synchronisieren des Einspritzsystems erforderlicher Sensor erübrigt sich dagegen mit den hier vorgeschlagenen Maßnahmen.
  • Bei dem vorgeschlagenen Einspritzsystem, das sich für eine Durchführung dieses Verfahrens eignet und einen vergleichsweise einfachen Aufbau zeigt, ist die Hochdruckpumpe mit dem mindestens einen Pumpenstempel durch ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis zwischen der Hochdruckpumpe und der Kurbelwelle so ansteuerbar, dass ein von einer Stempelbewegung des mindestens einen Pumpenstempels verursachter signifikanter Druckpuls in der Kraftstoffleitung innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus genau einmal bei einem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, wobei die Steuereinheit zum Synchronisieren des Einspritzsystems mit einer Taktfolge des Verbrennungsmotors programmtechnisch so eingerichtet ist, dass ein definierter Takt des Verbrennungsmotors durch Detektieren dieses signifikanten Druckpulses identifiziert wird und die Einspritzventile nicht nur in Abhängigkeit vom detektierten Kurbelwellenwinkel, sondern zusätzlich in definierten Taktabständen von dem so identifizierten Takt angesteuert werden.
  • Typischerweise wird es sich bei Einspritzsystem um eine Common-Rail-Einspritzung handeln, bei der die Kraftstoffleitung die Hochdruckpumpe mit allen Einspritzventilen oder zumindest mit mehreren – z. B. bei einem V-Motor mit allen zu Zylindern einer Reihe gehörenden – Einspritzventilen verbindet.
  • Um sicherzustellen, dass während der zwei genannten Kurbelwellenumdrehungen genau einmal ein von einer Stempelbewegung verursachter signifikanter Druckpuls bei dem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, kann die Hochdruckpumpe durch ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis zwischen Hochdruckpumpe und Kurbelwelle und eine entsprechende Anzahl von Pumpenstempeln so ausgeführt und angesteuert sein, dass innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen nur ein Stempelhub bei dem definierten Kurbelwellenwinkel ausgeführt wird. Besonders einfach ist das Identifizieren des definierten Taktes dabei dann, wenn die Hochdruckpumpe durch eine entsprechende Ansteuerung innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub ausführt.
  • Alternativ kann die Hochdruckpumpe mit mehreren Pumpenstempeln ausgeführt sein, von denen mindestens einer deaktivierbar ist, so dass mindestens ein aktiv bleibender Pumpenstempel innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub bei dem definierten Kurbelwellenwinkel ausführt. Als deaktiviert sei dabei eine Einstellung des entsprechenden Pumpenstempels bezeichnet, bei der dieser keine Förderleistung zeigt. Das kann z. B. durch Schließen eines zwangsgesteuerten Einlassventils dieses Pumpenstempels oder mittels einer Hubsteuerung erfolgen.
  • Das beschriebene Verfahren, das typischerweise nur während des Anlassvorgangs, also dann durchgeführt wird, wenn ein Anlasser den Verbrennungsmotor dreht, kann dann ausgeführt werden, indem von den mehreren – typischerweise zyklisch nacheinander angesteuerten – Pumpenstempeln der Hochdruckpumpe mindestens einer während des Anlassvorgangs ohne Pumpfunktion bleibt, damit die geforderte Eindeutigkeit des Druckverlaufs zum Identifizieren des definierten Takts erreicht wird. Dann ist es unschädlich, wenn bei einem normalen Betrieb der Hochdruckpumpe zwei signifikante Druckpulse innerhalb von nur zwei Kurbelwellenumdrehungen beim gleichen Kurbelwellenwinkel erzeugt werden. Das wäre beispielsweise bei einer Hochdruckpumpe mit zwei Pumpenstempeln der Fall, von denen jeder einmal pro Arbeitszyklus einen Stempelhub ausführt, wobei ein Pumpenstempel beim Anlassen deaktiviert wird, weil die Druckpulse, die eine eindeutige Zuordnung des Druckverlaufs zur Taktfolge verhindern würden, dann während des Anlassvorgangs ausbleiben. Das kann in einfacher Weise dadurch realisiert werden, dass der mindestens eine während des Anlassvorgangs ohne Pumpfunktion bleibende Pumpenstempel dazu mittels einer Hubsteuerung oder durch Verschließen eines als Einlassventil dieses Pumpenstempels dienenden Zwangsventils wirkungslos gemacht wird.
  • Um zu erreichen, dass zumindest während des Anlassvorgangs genau ein von einer Stempelbewegung verursachter Druckpuls innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen bei dem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, kann eine entsprechend mit der Kurbelwelle synchronisierte Ansteuerung der Hochdruckpumpe vorgesehen werden, bei der ein Pumpenstempel der Hochdruckpumpe alle zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub oder drei Stempelhübe – eventuell auch eine höhere ungerade Zahl von Stempelhüben – ausführt. Die Hochdruckpumpe kann dann entweder mit genau einem Pumpenstempel ausgeführt sein oder beim Anlassvorgang so angesteuert werden, dass nur einer von mehreren Pumpenstempeln während des Anlassens Kraftstoff fördert.
  • Alternativ kann auch eine größere Zahl von allgemein n zyklisch angesteuerten Pumpenstempeln während des Anlassens aktiv sein, die dann vorzugsweise so angesteuert sind, dass jeder dieser Pumpenstempel während 2n Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub oder drei Stempelhübe – eventuell auch eine höhere ungerade Zahl von Stempelhüben – ausführt. Auch dadurch wird erreicht, dass der in der Kraftstoffleitung gemessene Druckverlauf eine eindeutige Ermittlung des definierten Taktes zum Synchronisieren des Einspritzsystems erlaubt.
  • Der vorgeschlagene Verbrennungsmotor ist als Ottomotor ausgeführt und weist eine ebenfalls mit der Taktfolge des Verbrennungsmotors zu synchronisierende Zündanlage auf. Das vorgeschlagene Verfahren sieht dementsprechend vor, dass in vorteilhaft einfacher Weise mittels des durch den Druckverlauf identifizierten definierten Taktes zusätzlich auch die Zündanlage mit der Taktfolge synchronisiert wird. Dazu können nach dem Identifizieren des definierten Taktes auch Zündkerzen des Zündsystems bei abhängig vom gewünschten Zündzeitpunkt vorgegebenen Kur belwellenwinkeln und in definierten Taktabständen von dem identifizierten Takt angesteuert werden.
  • Zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels kann ein typischerweise elektrisches oder induktives Signal an der Kurbelwelle oder an einem mit der Kurbelwelle verbundenen Rad abgegriffen werden. Dazu kann der Sensor zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels einen Abnehmer zum Abgreifen dieses Signals an der Kurbelwelle selbst oder an einem mit der Kurbelwelle verbundenen Rad aufweisen. Die Detektion des Kurbelwellenwinkels kann besonders einfach erfolgen, wenn das Signal an einem Zahnkranz eines mit der Kurbelwelle verbundenen Zahnrades abgegriffen wird und der Sensor dazu einen mit Zähnen des Zahnrades in Kontakt tretenden Abnehmer, beispielsweise in Form einer Rolle, aufweist. Der absolute Kurbelwellenwinkel lässt sich dann besonders einfach bestimmen, wenn der Zahnkranz mindestens eine Fehlstelle aufweist, die einem bestimmten Kurbelwellenwinkel entspricht. Der definierte Kurbelwellenwinkel, bei dem der signifikante Druckpuls auftritt, der zum Identifizieren des definierten Taktes dient, kann z. B. mit dem bestimmten Kurbelwellenwinkel übereinstimmen, bei dem die mindestens eine Fehlstelle den Abnehmer des Sensors passiert, oder einen definierten Winkelabstand davon haben.
  • Das beschriebene Verfahren zum Synchronisieren des Einspritzsystems kann mit geringem Aufwand durchgeführt werden, indem die Steuereinheit des Einspritzsystems programmtechnisch so eingerichtet ist, dass die beschriebenen Verfahrensschritte automatisch bei einem Anlassvorgang durchgeführt werden. Zusätzlich zu ohnehin vorhandenen Komponenten ist dabei lediglich eine logische Verbindung zwischen dem Drucksensor und der die Einspritzventile ansteuernden Steuereinheit vorzusehen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der 1 bis 3 erläutert. Es zeigt
  • 1 ein Diagramm zur Veranschaulichung eines herkömmlichen Verfahrens zum Synchronisieren eines Einspritzsystems nach dem Stand der Technik,
  • 2 ein der Darstellung aus 1 entsprechendes Diagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Synchronisieren eines Einspritzsystems in einer ersten Ausführung der Erfindung und
  • 3 ein der 2 entsprechendes Diagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens in einer zweiten Ausführung der Erfindung.
  • 1 bezieht sich, wie auch die folgenden Figuren, auf einen nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotor mit vier Zylindern. Über der Abszisse des abgebildeten Diagramms, auf der die Zeit t aufgetragen ist, ist zunächst ein elektrisches Signal 1 wiedergegeben, das an einem Zahnkranz eines auf einer Kurbelwelle dieses Verbrennungsmotors sitzenden Zahnrades abgegriffen wird und das zum Detektieren eines Kurbelwellenwinkels dieser Kurbelwelle dient. Dazu weist der Verbrennungsmotor einen Sensor mit einem z. B. in Form einer Rolle ausgeführten Abnehmer auf, der mit Zähnen des sich mit der Kurbelwelle drehenden Zahnrades in Kontakt tritt. Bei Verwendung eines magnetischen Zahnrades als Geberrad kann das Signal 1 auch mit einem entsprechenden Sensor induktiv gewonnen werden. Ein bestimmter Kurbelwellenwinkel 2, dessen Eintreten hier auf der Abszisse markiert ist, wird dabei mit Hilfe einer Fehlstelle in dem Zahnkranz des genannten Zahnrades detektiert und sei als der Kurbelwellenwinkel definiert, bei dem diese Fehlstelle den Abnehmer des Sensors passiert. Wie der Form des Signals 1 anzusehen ist, hat das als Geberrad zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels dienende Zahnrad hier eine Einteilung in sechzig Zähne, von denen an der Fehlstelle zwei fehlen. In einem definierten Abstand 3 von dem bestimmten Kurbelwellenwinkel 2 liegen obere Totpunkte 4 und 4' sowohl eines ersten als auch eines vierten Zylinders des Verbrennungsmotors, während genau zwischen diesen oberen Totpunkten 4 und 4' miteinander in Deckung jeweils ein oberer Totpunkt eines zweiten und eines dritten Zylinders des Verbrennungsmotors liegt. Ein unter dem Signal 1 eingezeichnetes Ansteuersignal 5 für Einspritzventile eines Einspritzsystems des Verbrennungsmotors zeigt für jede Kurbelwellenumdrehung zwei Steuerimpulse, die jeweils einer Ansteuerung eines Einspritzventils für einen Einspritzvorgang entsprechen.
  • Allein die Detektion des Kurbelwellenwinkels mit Hilfe des Signals 1 erlaubt jedoch noch keine Entscheidung darüber, ob am oder genauer kurz vor dem oberen Totpunkt 4 das Einspritzventil des ersten und am oberen Totpunkt 4' eine Kurbelwellenumdrehung später das des vierten Zylinders anzusteuern ist oder umgekehrt, wobei eine entsprechende Zweideutigkeit auch für die oberen Totpunkte des zweiten und des dritten Zylinders verbleibt. Für eine Synchronisierung des Einspritzsystems mit einer Taktfolge des Verbrennungsmotors bei einem Anlassvorgang sind daher weitere Maßnahmen notwendig. Bei dem anhand der 1 veranschaulichten Stand der Technik ist dafür auf einer Nockenwelle des Verbrennungsmotors, die sich durch eine entsprechende Untersetzung halb so schnell dreht wie die Kurbelwelle, ein Geberrad mit hier drei Nocken angeordnet, an dem mittels eines weiteren Sensors ein Hilfssignal 6 abgegriffen wird, das eine Information über eine aktuelle Nockenwellenstellung enthält. Das Hilfssignal 6 erlaubt nun insbesondere eine Unterscheidung zwischen den beiden oberen Totpunkten 4 und 4' des ersten und vierten Zylinders, weil es nur bei dem im abgebildeten Diagramm weiter links liegenden oberen Totpunkt 4 einen nicht verschwindenden Wert hat. Durch eine Koinzidenz eines Pulses des Hilfssignals 6 mit dem durch den Abstand 3 vom zuvor bestimmten Kurbelwellenwinkel 2 definierten Kurbelwellenwinkel wird nun ein eindeutig definierter Takt des sich drehenden Verbrennungsmotors identifiziert, worauf das Einspritzsystem so eingestellt werden kann, dass die Einspritzventile des Einspritzsystems, von denen jedes einem der vier Zylinder zugeordnet ist, bei drehzahlabhängig festgelegten Kurbelwellenwinkeln und in definierten Taktabständen von dem so identifizierten Takt angesteuert werden.
  • 2 veranschaulicht in einer der 1 entsprechenden diagrammatischen Darstellung zwei Kurbelwellenumdrehungen eines Verbrennungsmotors in einer ersten beispielhaften Ausführung der Erfindung während eines Anlassvorgangs, also während ein Anlasser den Verbrennungsmotor dreht. Für das Signal 1 zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels und für dessen Erzeugung sowie für das Ansteuersignal 5 gilt dabei wieder das schon in Zusammenhang mit 1 Gesagte. Wieder ergibt sich ein bestimmter Kurbelwellenwinkel 2 durch Detektion einer Fehlstelle in dem Zahnrad, an dem das Signal 1 abgegriffen wird, während ein durch den Abstand 3 von diesem Kurbelwellenwinkel 2 definierter Kurbelwellenwinkel den oberen Totpunkten 4 und 4' eines ersten und eines vierten Zylinders des Verbrennungsmotors entspricht.
  • Das Geberrad an der Nockenwelle mit dem Sensor zum Erzeugen des Hilfssignals 6 aus der 1 fehlt bei dem vorliegenden Verbrennungsmotor. Stattdessen wird ein Druckverlauf 7 eines in einer Kraftstoffleitung des Einspritzsystems herrschenden Kraftstoffdrucks gemessen, der mit einer Stempelbewegung eines Pumpenstempels (auch Plunger genannt) korreliert ist. Bei dem Einspritzsystem handelt es sich um eine Common-Rail-Einspritzung, bei der alle Einspritzventile, von denen jedes einem der vier Zylinder zugeordnet ist, durch die genannte Kraftstoffleitung mit der Hochdruckpumpe verbunden ist. Der Druckverlauf 7 wird mit einem in dieser Kraftstoffleitung angeordneten zeitlich hoch auflösenden Drucksensor erfasst.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Hochdruckpumpe genau einen Pumpenstempel auf, der eine im Diagramm der 2 veranschaulichte Stempelbewegung 8 ausführt. Aufgrund einer 2:1-Übersetzung zwischen der Kurbelwelle und einer den Pumpenstempel antreibenden Nockenwelle führt der Pumpenstempel alle zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub 9 aus. Durch diesen Stempelhub 9 wird ein signifikanter Druckpuls 10 in der Kraftstoffleitung verursacht, der gleichzeitig mit dem Stempelhub 9 auftritt und mit dem Druckverlauf 7 erfasst wird. Da die Hochdruckpumpe in beschriebener Weise mit einer entsprechenden Untersetzung angesteuert wird, tritt innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus des Verbrennungsmotors hier genau ein signifikanter Druckpuls 10 auf, und zwar jeweils bei einem definierten Kurbelwellenwinkel, der dem oberen Totpunkt 4 entspricht. Aufgrund dieser Eigenschaft kann der Druckverlauf 7 jetzt die Funktion des Hilfssignals 6 aus 1 übernehmen. Durch Detektion des signifikanten Druckpulses 10 wird also ein eindeutig definierter Takt identifiziert, worauf das Einspritzsystem so eingestellt und dadurch mit der Taktfolge des Verbrennungsmotors synchronisiert wird, dass die Einspritzventile des Einspritzsystems bei den entsprechenden Kurbelwellenwinkeln und zusätzlich in definierten Taktabständen von dem so identifizierten Takt angesteuert werden. Zum Zweck einer möglichst hohen Zuverlässigkeit der Synchronisierung wird dabei nicht nur ein Auftreten des Druckpulses 10 detektiert, sondern zusätzlich eine Koinzidenz dieses signifikanten Druckpulses 10 mit dem genannten definierten Kurbelwellenwinkel gemessen, um den definierten Takt zu identifizieren. Dadurch, dass die Koinzidenz des signifikanten Druckpulses 10 mit dem definierten Kurbelwellenwinkel gemessen wird, kann bei einer Abwandlung der hier veranschaulichten Erfindung die Hochdruckpumpe auch so ausgeführt sein, dass – z. B. durch eine andere Übersetzung zwischen Kurbelwelle und Hochdruckpumpenantrieb oder durch eine höhere Anzahl von Pumpenstempeln – innerhalb derselben zwei Kurbelwellenumdrehungen zusätzlich bei anderen Kurbelwellenwinkeln weitere durch Stempelbewegungen verursachte signifikante Druckpulse in der Kraftstoffleitung auftreten, wobei jedenfalls nur ein signifikanter Druckpuls 10 innerhalb dieses Arbeitszyklus bei dem durch den Abstand 3 vom Kurbelwellenwinkel 2 definierten Kurbelwellenwinkel liegt. So könnte der Druckverlauf 7 zum Beispiel, ähnlich dem Hilfssignal 6 aus 1, drei in einem Arbeitszyklus äquidistant liegende Druckpulse zeigen.
  • In beschriebener Weise wird das Einspritzsystem mit der Taktfolge des Verbrennungsmotors synchronisiert, wozu eine Steu ereinheit des Einspritzsystems, welche die Einspritzventile in Abhängigkeit vom detektierten Kurbelwellenwinkel ansteuert, entsprechend programmtechnisch eingerichtet ist, um die Koinzidenz des signifikanten Druckpulses 10 mit dem definierten Kurbelwellenwinkel zu erfassen und die Ansteuerung der Einspritzventile in definierten Taktabständen von dem so identifizierten Takt durchzuführen.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel ist mit einem ähnlichen Diagramm in 3 veranschaulicht. Wiederkehrende Größen sind dort wieder mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht mehr eingehend erläutert. Auch 3 bezieht sich auf einen nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotor mit vier Zylindern, bei dem der Kurbelwellenwinkel in der zuvor beschriebenen Weise detektiert wird, wobei Einspritzventile eines Einspritzsystems durch eine Steuereinheit in Abhängigkeit vom detektierten Kurbelwellenwinkel angesteuert werden.
  • Abweichend von dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel weist dieses Einspritzsystem eine Hochdruckpumpe mit zwei Pumpenstempeln auf, von denen ein erster eine Stempelbewegung 8 und ein zweiter eine Stempelbewegung 8' ausführt. Auch hier wird die Hochdruckpumpe durch eine Nockenwelle angetrieben, die von der Kurbelwelle mit einer 2:1-Untersetzung angetrieben wird, so dass jeder der Pumpenstempel alle zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub 9 ausführt. Dabei werden die beiden Pumpenstempel zyklisch angesteuert, so dass insgesamt genau ein Stempelhub 9 bei jeder Kurbelwellenumdrehung ausgeführt wird, und zwar bei dem definierten Kurbelwellenwinkel, der im definierten Abstand 3 hinter dem durch die Fehlstelle bestimmten Kurbelwellenwinkel 2 liegt. Während des Anlassvorgangs, bei dem ein Anlasser den Verbrennungsmotor dreht und von dem in 3 zwei Kurbelwellenumdrehungen veranschaulicht sind, wird nun der Pumpenstempel, der die Stempelbewegung 8' mit dem im Diagramm später liegenden Stempelhub 9 ausführt, durch Verschließen eines als Einlassventil dieses Pumpenstempels dienenden Zwangsventils de aktiviert, so dass er keinen Kraftstoff fördert und während des Anlassens wirkungslos ist. Während dieser Pumpenstempel also während des Anlassvorgangs ohne Pumpfunktion bleibt, bleibt der andere Pumpenstempel, der die Stempelbewegung 8 ausführt, aktiv. Da dieser nun wieder innerhalb von Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub 9 bei dem definierten Kurbelwellenwinkel ausführt, der dem oberen Totpunkt 4 des ersten und des vierten Zylinders entspricht, ergibt sich auch hier ein Druckverlauf 7 mit nur einem signifikanten Druckpuls 10, der innerhalb der beiden Kurbelwellenumdrehungen genau bei dem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt. Durch Detektion dieses Druckpulses 10 oder einer Koinzidenz dieses Druckpulses 10 mit dem definierten Kurbelwellenwinkel wird in schon beschriebener Weise ein eindeutig definierter Takt aus der Taktfolge des Verbrennungsmotors identifiziert, mit Hilfe dessen eine Steuerung des Einspritzsystems in ebenfalls schon beschriebener Weise mit der Taktfolge synchronisiert wird. Ein Druckpuls, der auf eine Stempelbewegung des beim Anlassen wirkungslos gemachten Pumpenstempels zurückzuführen wäre, ist in 3 gestrichelt eingezeichnet und entfällt während des Anlassvorgangs.
  • Bei einer Abwandlung des anhand der 3 beschriebenen Ausführungsbeispiels kann der beim Anlassen wirkungslos gemachte Pumpenstempel auch in anderer Weise, beispielsweise mittels einer Hubsteuerung, deaktiviert werden.
  • Bei den Verbrennungsmotoren, deren Anlassvorgänge anhand der 2 und 3 erläutert wurden, handelt es sich um Ottomotoren. Dabei wird mittels des durch den Druckverlauf 7 identifizierten definierten Taktes zusätzlich zu der Einspritzanlage auch eine Zündanlage des Verbrennungsmotors mit dessen Taktfolge synchronisiert.

Claims (16)

  1. Verfahren zum Synchronisieren eines Einspritzsystems eines nach einem Viertaktverfahren arbeitenden Verbrennungsmotors mit einer Taktfolge dieses Verbrennungsmotors, bei dem ein Kurbelwellenwinkel einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors detektiert und ein definierter Takt des Verbrennungsmotors identifiziert wird, wobei das Einspritzsystem so eingestellt wird, dass Einspritzventile des Einspritzsystems bei vorgegebenen Kurbelwellenwinkeln und in definierten Taktabständen von dem identifizierten Takt angesteuert werden, wobei ein Druckverlauf (7) eines in einer Kraftstoffleitung des Einspritzsystems herrschenden Kraftstoffdrucks gemessen wird, der mit einer Stempelbewegung mindestens eines Pumpenstempels einer von dem Einspritzsystem umfassten Hochdruckpumpe korreliert ist, wobei die Hochdruckpumpe mit dem mindestens einen Pumpenstempel so angesteuert wird, dass zumindest während eines Anlassvorgangs ein von einer Stempelbewegung verursachter signifikanter Druckpuls (10) in der Kraftstoffleitung innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus genau einmal bei einem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, und wobei eine Detektion dieses signifikanten Druckpulses (10) zum Identifizieren des definierten Taktes verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des durch den Druckverlauf (7) identifizierten definierten Taktes zusätzlich eine Zündanlage des Verbrennungsmotors mit der Taktfolge synchronisiert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Synchronisieren durchgeführt wird, während ein Anlasser den Verbrennungsmotor dreht.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Detektieren des Kurbelwellenwin kels ein Signal (1) an einem Zahnkranz eines mit der Kurbelwelle verbundenen Zahnrades abgegriffen wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein bestimmter Kurbelwellenwinkel (2) mit Hilfe mindestens einer Fehlstelle in einem Zahnkranz des Zahnrades detektiert wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pumpenstempel der Hochdruckpumpe durch eine entsprechend mit der Kurbelwelle synchronisierte Ansteuerung alle zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub (9) oder drei Stempelhübe (9) ausführt.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe genau einen Pumpenstempel aufweist.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass von mehreren Pumpenstempeln der Hochdruckpumpe mindestens einer während des Anlassvorgangs ohne Pumpfunktion bleibt.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine ohne Pumpfunktion bleibende Pumpenstempel während des Anlassvorgangs mittels einer Hubsteuerung oder durch Verschließen eines als Einlassventil dieses Pumpenstempels dienenden Zwangsventils wirkungslos gemacht wird.
  9. Nach einem Viertaktverfahren arbeitender Verbrennungsmotor, umfassend ein Einspritzsystem, wobei das Einspritzsystem eine Hochdruckpumpe mit mindestens einem Pumpenstempel, für jeden Zylinder des Verbrennungsmotors jeweils mindestens ein Einspritzventil, eine die Hochdruckpumpe mit mindestens einem der Einspritzventile verbindende Kraft stoffleitung, einen Drucksensor zum zeitaufgelösten Messen eines in der Kraftstoffleitung herrschenden Kraftstoffdrucks sowie einen Sensor zum Detektieren eines Kurbelwellenwinkels einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors und eine Steuereinheit zum Ansteuern der Einspritzventile in Abhängigkeit vom detektierten Kurbelwellenwinkel umfasst, wobei die Hochdruckpumpe mit dem mindestens einen Pumpenstempel durch ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis zwischen der Hochdruckpumpe und der Kurbelwelle so ansteuerbar ist, dass ein von einer Stempelbewegung des mindestens einen Pumpenstempels verursachter signifikanter Druckpuls (10) in der Kraftstoffleitung innerhalb eines zwei Kurbelwellenumdrehungen umfassenden Arbeitszyklus genau einmal bei einem definierten Kurbelwellenwinkel auftritt, wobei die Steuereinheit zum Synchronisieren des Einspritzsystems mit einer Taktfolge des Verbrennungsmotors programmtechnisch so eingerichtet ist, dass ein definierter Takt des Verbrennungsmotors durch Detektieren dieses signifikanten Druckpulses (10) identifiziert wird, und die Einspritzventile in definierten Taktabständen von dem identifizierten Takt angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsmotor eine Zündanlage umfasst und die Steuereinheit ferner programmtechnisch so eingerichtet ist, dass mittels des durch den Druckverlauf (7) identifizierten definierten Taktes zusätzlich eine Zündanlage des Verbrennungsmotors mit der Taktfolge synchronisiert wird.
  10. Verbrennungsmotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe so angesteuert ist, dass innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen nur ein Stempelhub (9) bei dem definierten Kurbelwellenwinkel ausgeführt wird.
  11. Verbrennungsmotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe mehrere Pumpenstempel aufweist, von denen mindestens einer durch Schließen eines Einlassventils oder mittels einer Hubsteuerung deaktivierbar ist, so dass mindestens ein aktiv bleibender Pumpenstempel innerhalb von zwei Kurbelwellenumdrehungen genau einen Stempelhub (9) bei dem definierten Kurbelwellenwinkel ausführt.
  12. Verbrennungsmotor nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzsystem eine Common-Rail-Einspritzung ist.
  13. Verbrennungsmotor nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zum Detektieren des Kurbelwellenwinkels einen Abnehmer zum Abgreifen eines Signals (1) an der Kurbelwelle oder an einem mit der Kurbelwelle verbundenen Rad aufweist.
  14. Verbrennungsmotor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass er ein mit der Kurbelwelle verbundenes Zahnrad mit einem Zahnkranz aufweist, wobei der Abnehmer zum Abgreifen des Signals (1) an dem Zahnkranz eingerichtet ist.
  15. Verbrennungsmotor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz mindestens eine Fehlstelle aufweist.
  16. Verbrennungsmotor nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit programmtechnisch eingerichtet ist zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
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