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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bestrahlen einer Probe
mit Licht, das die Merkmale des Oberbegriffs des unabhängigen
Patentanspruchs 1 aufweist. Weiterhin bezieht sich die Erfindung
auf ein Fluoreszenzlichtmikroskop mit einer Beleuchtungseinheit
zum Bestrahlen einer Probe mit Licht, das die Merkmale des Oberbegriffs
des unabhängigen Patentanspruchs 12 aufweist.
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Ein
erfindungsgemäßes Verfahren ist in der Fluoreszenzlichtmikroskopie,
insbesondere bei Techniken der SIED-, GSD- oder RESOLFT-Fluoreszenzlichtmikroskopie
einsetzbar. Es sind aber auch andere Anwendungen möglich,
beispielsweise beim räumlich hoch aufgelösten
Schreiben von Daten in einen Datenträger. Verwiesen sei
hierzu beispielhaft auf die Verfahren, die aus der
WO 2004/090950 A2 hervorgehen.
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STAND DER TECHNIK
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In
der aus der
DE 40 40
441 A1 bekannten, sogenannten 4Pi-Fluoreszenzlichtmikroskopie
wird eine Probe über zwei Objektive, die eine gemeinsame
Fokalebene im Bereich der Probe aufweisen, aus entgegen gesetzten
Richtungen mit kohärentem, d. h. interferenzfähigem
Licht bestrahlt, das in einen selben Fokuspunkt in der gemeinsamen
Fokalebene fokussiert wird. Dabei bildet sich um den Fokuspunkt ein
Interferenzmuster aus, das in dem Fokuspunkt ein Intensitätsmaximum
aufweist. Das aus den entgegen gesetzten Richtungen kommende Licht
wird mit einem Strahlteiler aus einem kohärenten Eingangslichtstrahl
generiert und auf das Anregen eines Fluorophors in der Probe abgestimmt.
Das von dem Fluorophor im Bereich des Intensitätsmaximums
am Fokuspunkt emittierte Fluoreszenzlicht kann zwar aufgrund der
Beugungsgrenze selbst mit einem konfokal zu dem Fokuspunkt angeordneten
Detektor nicht getrennt von Fluoreszenzlicht gemessen werden, dass
von dem Fluorophor im Bereich von Intensitätsmaxima zweiter
Ordnung des Interferenzmusters auf beiden Seiten der gemeinsamen
Fokalebene der Objektive emittiert wird, diese Anteile des Fluoreszenzlicht
können aber aus der Räumlichen Verteilung der
Fluoreszenzlichtintensität herausgerechnet werden.
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Ein
Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des unabhängigen
Patentanspruchs 1 und ein Fluoreszenzlichtmikroskop mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des unabhängigen Patentanspruchs 12 sind als
Variante der 4Pi-Fluoreszenzlichtmikroskopie aus der
WO 03/040706 A1 bekannt. Bei
dieser sogenannten 4Pi-STED-Fluoreszenzlichtmikroskopie wird das
Anregungslicht für den Fluorophor nur durch eines der beiden
Objektive in die Probe fokussiert. Die sich dabei von dem Fokuspunkt
auf beide Seiten der Fokalebene erstreckenden Bereiche erhöhter
Intensität des Anregungslichts werden mit einem Interferenzmuster überlagert,
das sich durch Interferenz von aus beiden Objektiven kommenden Anteilen
wieder abregenden Lichts ausbildet. Dieses Interferenzmuster des
wieder abregenden Lichts weist am Fokuspunkt ein Intensitätsminimum,
vorzugsweise eine Nullstelle der Intensität auf, um am
Fokuspunkt selbst die Anregung des Fluorophors in der Probe zur
Emission von messbarem Fluoreszenzlicht nicht zu unterdrücken.
Die Wellenfronten des wieder abregenden Lichts sind aber derart aberriert,
dass die Intensitätsmaxima erster und zweiter Ordnung auf
beiden Seiten der Fokalebene ineinander übergehen, um den
Fluorophor dort möglicht lückenlos wieder abzuregen.
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Um
die zueinander kohärenten Anteile des wieder abregenden
Lichts, die durch die beiden Objektive in denselben Fokuspunkt fokussiert
werden, bereitzustellen, ist auch gemäß der
WO 03/040706 A1 der
Einsatz eines Strahlteilers vorgesehen, der einen kohärenten
Eingangslichtstrahl in zwei Teilstrahlen aufteilt. Diese Teilstrahlen
sind, wenn sie im Rahmen der Kohärenzlängen des
Eingangslichtstrahls gleich lange optische Wege von dem Strahlteiler
zu der gemeinsamen Fokalebene der Objektive zurücklegen,
grundsätzlich miteinander interferenzfähig. Ob sie
dabei am Fokuspunkt konstruktiv oder destruktiv interferieren, hängt
davon ab, ob sich die Längen ihrer optischen Wege um ein
ganzzahliges Vielfaches ihrer Wellenlänge, das auch null
sein kann, unterscheiden oder ob der Unterschied ein ganzzahliges Vielfaches
ihrer Wellenlänge plus eine halbe Wellenlänge
beträgt. Hieraus ergibt sich, dass es nicht ohne Weiteres
möglich ist, einen einzigen Strahlteiler sowohl für
einen Eingangslichtstrahl zu verwenden, der in zwei Teilstrahlen
aufgespalten werden soll, die in dem Fokuspunkt konstruktiv interferieren,
als auch für einen Eingangslichtstrahl derselben Wellenlänge, der
in Teilstrahlen aufgespalten werden soll, die in dem gemeinsamen
Fokuspunkt destruktiv interferieren. Vielmehr müssen die
optischen Wege zwischen dem Strahlteiler und den beiden Objektiven
für die Teilstrahlen des einen Eingangslichtstrahls anders gestaltet
werden als für die Teilstrahlen des anderen Eingangslichtstrahls.
Dies ist in jedem Fall aufwändig und verlangt ausreichende
Unterschiede zwischen den Teilstrahlen der beiden Eingangslichtstrahlen, die
in derselben Richtung von dem Strahlteiler abgehen. Solche Unterschiede
können zum Beispiel bei der Polarisationsrichtung dieser
Teilstrahlen vorliegen. Polarisationsrichtungsunterschiede erlauben es,
die Teilstrahlen der beiden Eingangslichtstrahlen unterschiedliche
optische Wege laufen zu lassen oder relativ zueinander zu verzögern.
Es versteht sich aber, dass dies nicht nur einen großen
apparativen Aufwand sondern auch aufgrund der sich überschneidenden
optischen Wege, die getrennt einzustellen sind, einen größeren
Justageaufwand zur Folge hat. Zudem leidet die Abbildungsqualität
des optischen Aufbaus.
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Aus
der allgemeinen SIED-Fluoreszenzlichtmikroskopie ist es bekannt,
die Wellenfronten eines kohärenten Abregungslichtstrahls,
der mit demselben Objektiv wie eine Anregungslichtstrahl in eine Probe
fokussiert wird, mit einer eine zentrale Singularität aufweisenden
helikalen Phasenrampe zu aberrieren. Das hieraus resultierende Interferenzmuster des
abregenden Lichts weist eine Intensitätsnullstelle am Fokuspunkt
auf, die in der Fokalebene des Objektivs von einem Doughnut-förmigen
Intensitätsmaximum umgeben ist. Mit einer derartigen Intensitätsverteilung
des abregenden Lichts ist die laterale Auflösung bei der
STED-Fluoreszenzlichtmikroskopie erhöht, während
bei der 4Pi-(SIED-)Fluoreszenzlichtmikroskopie die axiale Auflösung
erhöht ist. Gewünscht wäre natürlich
sowohl eine axiale als auch eine laterale Auflösungserhöhung.
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Eine
spezielle Form von Strahlteilern sind Polaristationsstrahlteiler,
die auch als polarisierende Strahlteiler bezeichnet werden. Ein
Polarisationsstrahlteiler teilt einen linear polarisierten Eingangslichtstrahl
in zwei Teilstrahlen auf, deren Polarisationsrichtungen senkrecht
zueinander verlaufen. Dabei ist die relative Intensität
der Teilstrahlen von der Polarisationsrichtung des Eingangslichtstrahls,
d. h. deren Winkel zu der strahlteilenden Ebene des Strahlteilers,
abhängig. Diese Abhängigkeit wird ausgenutzt,
um die Intensität der beiden Teilstrahlen, in die ein Eingangslichtstrahl
aufgeteilt wird, genau gleich groß einzustellen, indem
die Polarisationsrichtung des Eingangslichtstrahls variiert wird.
Damit die beiden Teilstrahlen eines derart mit einem Polarisationsstrahlteiler
aufgezeigten Eingangslichtstrahls miteinander interferieren können,
muss Ihre Polarisation wieder zur Übereinstimmung gebracht
werden. Dies kann dadurch geschehen, dass in einem Teilstrahl ein
eine Lambda/2-Verzögerungsplatte angeordnet wird, so dass
sich bei beiden Teilstrahlen lineare Polarisierung in die gleiche
Richtung ergeben, oder dass in beiden Teilstrahlen Lambda/4-Verzögerungsplatten
angeordnet werden, die beiden aus einander entgegen gesetzten Richtungen
aufeinander treffenden Teilstrahlen gegensinnig zirkular polarisieren.
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AUFGABE DER ERFINDUNG
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Bestrahlen
einer Probe mit Licht, das die Merkmale des Oberbegriffs des unabhängigen
Patentanspruchs 1 aufweist, und ein Fluoreszenzlichtmikroskop mit
einer Beleuchtungseinheit zum Bestrahlen einer Probe mit Licht,
das die Merkmale des Oberbegriffs des unabhängigen Patentanspruchs
12 aufweist, aufzuzeigen, mit denen mit geringen apparativen und
Justieraufwand Teilstrahlen beliebiger Wellenlängen im
Bereich der gemeinsamen Fokalebene sowohl destruktiv als auch konstruktiv überlagert
werden können.
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LÖSUNG
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Erfindungsgemäß wird
die Aufgabe durch ein Verfahren zum Bestrahlen einer Probe mit Licht, das
die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs 1 aufweist,
und ein Fluoreszenzlichtmikroskop mit einer Beleuchtungseinheit
zum Bestrahlen einer Probe mit Licht, das die Merkmale des unabhängigen
Patentanspruchs 12 aufweist, gelöst. Die abhängigen
Patentansprüche 2 bis 11 betreffen bevorzugte Ausführungsbeispiele
des neuen Verfahrens, während die abhängigen Patentansprüche
13 bis 22 bevorzugte Ausführungsbeispiele des neuen Fluoreszenzlichtmikroskops
betreffen.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Bei
dem neuen Verfahren zum Bestrahlen einer Probe mit Licht wird ein
erster kohärenter Eingangslichtstrahl einer ersten Polarisation
mit einem Polarisationsstrahler in zwei erste Teilstrahlen aufgeteilt.
Diese beiden ersten Teilstrahlen werden mit je einem Objektiv in
einen selben Fokuspunkt in einer gemeinsamen Fokalebene der beiden
Objektive fokussiert. Dabei wird die erste Polarisation so auf dem Polarisationsstrahlteiler
abgestimmt und werden die optischen Wellenlängen und die
Polarisation der beiden ersten Teilstrahlen zwischen dem Polarisationsstrahler
und den Objektiven so zueinander eingestellt, dass die beiden ersten
Teilstrahlen in dem gemeinsamen Fokuspunkt mit einer ersten relativen Phase,
beispielsweise konstruktiv, interferieren. Weiter wird bei dem neuen
Verfahren ein zweiter kohärenter Eingangslichtstrahle einer
zweiten, sich von der ersten Polarisation des ersten Eingangslichtstrahls
unterscheidenden Polarisation mit demselben Polarisationsstrahlteiler
in zwei zweite Teilstrahlen aufgeteilt. Diese beiden zweiten Teilstrahlen
werden mit denselben Objektiven wie die beiden ersten Teilstrahlen
in denselben gemeinsamen Fokuspunkt fokussiert. Dabei wird die zweite
Polarisation des zweiten Eingangslichtstrahls so auf den Polarisationsstrahlteiler
abgestimmt, dass, obwohl die optischen Weglängen und die
Polarisationen der beiden zweiten Teilstrahlen zwischen dem Polarisationsstrahlteiler
und den Objektiven in derselben Weise wie bei den beiden ersten
Teilstrahlen zueinander eingestellt werden, die beiden zweiten Teilstrahlen
in dem gemeinsamen Fokuspunkt mit einer gegenüber der ersten
relativen Phase der ersten Teilstrahlen um π verschobenen
zweiten relativen Phase, d. h. im schon angesprochenen Beispiel
destruktiv, interferieren. Es versteht sich, dass bei dem neuen
Verfahren zusätzlich dafür zu sorgen ist, dass
die ersten Teilstrahlen und die zweiten Teilstrahlen im Bereich
der gemeinsamen Fokalebene nicht miteinander interferieren.
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Das
neue Verfahren erfordert für das Erreichen des gewünschten
Ziels, ein Paar der Teilstrahlen des einen Eingangslichtstrahls
in dem gemeinsamen Fokuspunkt konstruktiv zur Interferenz zu bringen,
während das andere Paar der Teilstrahlen des anderen Eingangslichtstrahls
in dem gemeinsamen Fokuspunkt zu destruktiver Interferenz gebracht
wird, nur einen Polarisationsstrahlteiler und unterschiedliche Polarisationen
der beiden Eingangslichtstrahlen. Konkret geht es um derart unterschiedliche
Polarisationen der beiden Eingangslichtstrahlen, dass der eine erste
Teilstrahl und der eine zweite Teilstrahl eine gleiche Polarisationsebene
und gleiche Phasen aufweisen, während der andere erste
Teilstrahl und der andere zweite Teilstrahl eine gleiche Polarisationsebene
und um 180° verschobene Phasen aufweisen. Dabei ist die
Polarisationseben der Teilstrahlen, die an dem Polarisationsstrahlteiler
reflektiert werden, ebenso wenig beeinflussbar wie die Polarisationsebene
der Teilstrahlen, die von dem Polarisationsstrahlteiler transmittiert
werden. Beeinflussbar ist jedoch die Phasenbeziehung der reflektierten
bzw. der transmittierten Teilstrahlen zueinander. Je nachdem welche
unterschiedlichen Richtungen die Polarisationsebenen der Eingangslichtstrahlen
zu der Strahlteilerebene des Polarisationsstrahlteilers aufweisen,
die von den Eingangslichtstrahlen und deren Teilstrahlen aufgespannt
wird, ergibt sich bei den transmittierten oder den reflektierten
Teilstrahlen die Gleich- oder Gegenphasigkeit. Bei Betrachtung der relativen
ersten Phase der ersten Teilstrahlen und der relativen Phase der
zweiten Teilstrahlen an jedem beliebigen Ort ergibt sich hieraus
eine Verschiebung zwischen den relativen Phasen um π. Bei
dem neuen Verfahren wird gezielt ausgenutzt, dass diese Verschiebung
zwischen den relativen Phasen um π einem Längenunterschied
der optischen Weglängen von Lambda/2 entspricht. Trotz
sich an den Polarisationsstrahlteiler anschließender identischer
optischer Wege für den einen ersten Teilstrahl und den
einen zweiten Teilstrahl einerseits und den anderen ersten Teilstrahl
und den anderen zweiten Teilstrahl andererseits resultieren hieraus
zum Beispiel einmal eine konstruktive Interferenz und einmal eine
destruktive Interferenz der jeweiligen aus einander entgegen gesetzten
Richtungen kommenden Teilstrahlen in dem gemeinsamen Fokuspunkt.
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Bei
dem neuen Verfahren ist es nicht zwingend, dass die zweite relative
Phase, mit der die beiden zweiten Teilstrahlen in dem Fokuspunkt
interferieren, um genau 180° gegenüber der ersten
relativen Phase, mit der die ersten Teilstrahlen in dem Fokuspunkt
interferieren, verschoben ist. Es sind sogar relativ deutliche Abweichungen
bei der Verschiebung der relativen Phasen von 180° möglich.
Eine Verschiebung der relativen Phasen von 180° ergibt
sich bei jeweils linear polarisierten Eingangslichtstrahlen oder
bei jeweils zirkular polarisierten Eingangslichtstrahlen mit entgegen
gesetzter Drehrichtung des Lichtfeldes. Wenn aber beispielsweise
ein zirkular polarisierter Eingangslichtstrahl und ein linear polarisierter
Eingangslichtstrahl miteinander kombiniert werden, resultiert eine
zweite relative Phase, die gegenüber der ersten relativen
Phase um 90° bzw. 270° verschoben ist, weil die
in dem Polarisationsstrahlteiler einlaufenden Anteile der Eingangslichtstrahlen
mit p- bzw. n-Polarisation bereits einen Phasenversatz zueinander
aufweisen. Auch diese Fälle sollen hier mit der Formulierung
der um π gegenüber der ersten relativen Phase
der ersten Teilstrahlen verschobenen zweiten relativen Phase der
zweiten Teilstrahlen abgedeckt sein.
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Es
versteht sich, dass auch bei dem neuen Verfahren die Polarisationen
der Teilstrahlen, die in unterschiedlichen Richtungen von dem Polarisationsstrahlteiler
abgehen, noch aufeinander abgestimmt werden müssen, damit
es überhaupt zu einer Interferenz im Bereich der gemeinsamen
Fokalebene der Objektive kommen kann. Diese Abstimmung mit einer Lambda/2-Platte
im Strahlengang zwischen den Polarisationsstrahlteiler und einem
der Objektive führt bei gleichen Weglängen bis
zu dem gemeinsamen Fokuspunkt zum Beispiel bei den ersten Teilstrahlen
zu in dem Fokuspunkt gleichphasigen Lichtfeldern und bei den zweiten
Teilstrahlen zu in dem Fokuspunkt gegenphasigen Lichtfeldern, die
mit einem Weglängenunterschied von Lambda/2 gleichwirkend
sind. Jeweils eine Lambda/4-Platte in beiden Strahlengängen
zwischen dem Polarisationsstrahlteiler und beiden Objektiven führt
zum Beispiel zu gegensinnigen und in dem Fokuspunkt gleichphasigen
zirkular polarisierten Lichtfeldern der beiden ersten Teilstrahlen
und zu gegensinnigen und in der Fokalebene gegenphasigen zirkular
polarisierten Lichtfeldern der beiden zweiten Teilstrahlen, was ebenfalls
gleichwirkend mit einem Weglängenunterschied von Lambda/2
ist, und damit zu dem entgegen gesetzten Interferenzverhalten in
dem gemeinsamen Fokuspunkt.
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Konkret
wird bei dem neuen Verfahren die zweite Polarisation des zweiten
Eingangslichtstrahls zumindest im Wesentlichen orthogonal zu der
ersten Polarisation des ersten Eingangslichtstrahls ausgerichtet
werden. Dabei bedeutet orthogonal bei linearen Polarisierungen,
dass sie senkrecht zueinander verlaufen, und bei zirkularen Polarisierungen
der Eingangslichtstrahlen, dass sie gegensinnig sind. Eine Abweichung
von einer exakt orthogonalen Ausrichtung der Polarisierung der Eingangslichtstrahlen kann
sich dadurch ergeben, dass sowohl die erste Polarisation des ersten
Eingangslichtstrahls als auch die zweite Polarisation des zweiten
Eingangslichtstrahls so zu der strahlteilenden Ebene des Polarisationsstrahlteiler
ausgerichtet wird, dass die beiden ersten Teilstrahlen und die beiden
zweiten Teilstrahlen an der gemeinsamen Fokalebene jeweils gleiche Intensitäten
aufweisen.
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Wenn
die Wellenfronten des ersten Eingangslichtstrahls so aberriert werden,
dass sich aus Interferenz bei gleichen Phasen der beiden ersten Teilstrahlen
in dem Fokuspunkt ein Intensitätsminimum an dem Fokuspunkt
ausbildet, das in der Fokalebene von Intensitätsmaxima
umgeben ist, wozu eine helikal lineare Phasenrampe einsetzbar ist,
weisen die Interferenzmuster beider Paare von Teilstrahlen an dem
Fokuspunkt ein Intensitätsminium auf, und die Intensitätsmaxima
der Interferenzmuster beider Eingangslichtstrahls schließen
den Fokuspunkt von allen Raumrichtungen her ein. Dabei können
der erste Eingangslichtstrahl und der zweite Eingangslichtstrahl,
solange sie nicht miteinander interferieren können, identische
Wellenlängen aufweisen.
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Überdies
können die Wellenfronten des zweiten Eingangslichtstrahls
so aberriert werden, dass sich aus Interferenz bei entgegen gesetzten Phasen
der zweiten Teilstrahlen in dem gemeinsamen Fokuspunkt ein Intensitätsminimum
an dem Fokuspunkt ausbildet, das auf beiden Seiten der gemeinsamen
Fokalebene von ineinander über gehenden Intensitätsmaxima
1. und 2. Ordnung umgeben ist. Auf diese Weise ist der gesamte Erfassungsbereichs
eines konfokal zu dem Fokuspunkt angeordneten Detektors bis auf
den Fokuspunkt selbst vollständig mit Intensität
des Lichts des ersten und des zweiten Eingangslichtstrahls abdeckbar.
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Ein
dritter Eingangslichtstrahl, der eine andere Wellenlänge
als der erste Eingangslichtstrahl und der zweite Eingangslichtstrahl
aufweist, kann mit demselben Polarisationsstrahlteiler in zwei dritte
Teilstrahlen aufgespalten werden, wobei die beiden dritten Teilstrahlen
mit denselben Objektiven in denselben gemeinsamen Fokuspunkt fokussiert
werden und wobei die optischen Wellenlängen und die Polarisation
der beiden dritten Teilstrahlen zwischen dem Polarisationsstrahlteiler
und den Objektiven so zueinander eingestellt werden, dass sich aus
einer konstruktiven Interferenz der dritten Teilstrahlen in dem Fokuspunkt
ein Intensitätsmaximum an dem Fokuspunkt ausbildet, das überall
außerhalb des Fokuspunkt selbst durch die Intensitätsmaxima
aus dem Licht des ersten und des zweiten Eingangslichtstrahl überlagert
wird. Damit sind die Voraussetzungen für ein die räumliche
Auflösung sowohl in lateraler als auch in axialer Richtung
verbesserndes SIED-, GSD- oder RESOLFT-Fluoreszenzlichtmikroskopieverfahren
gegeben. Zu dessen Umsetzung ist die Wellenlänge des dritten
Eingangslichtstrahls auf eine Anregung eines Fluorophors zur Emission
von Fluoreszenzlicht abzustimmen, während die Wellenlängen des
ersten Eingangslichtstrahls und des zweiten Eingangslichtstrahls
auf die Verhinderung von spontaner Emission von Fluoreszenzlicht
durch den angeregten Fluorophor abzustimmen sind.
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Es
ist aber auch möglich, das Anregungslicht nur durch eines
der Objektive in den gemeinsamen Fokuspunkt zu fokussieren und den
anderen dritten Teilstrahl mit einem wellenlängenselektiven
optischen Element, wie beispielsweise einem Farbfilter abzublocken.
Das Anregungslicht kann auch, erst hinter dem Polarisationsstrahlteiler,
beispielsweise über einen dichroitischen Spiegel in den
Strahlengang zu einem der Objektive eingekoppelt werden.
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Bei
Anwendung des neuen Verfahrens in der Fluoreszenzlichtmikroskopie
kann das aus dem Fokuspunkt kommende Fluoreszenzlicht mit einem
von dort aus gesehen hinter dem Polarisationsstrahlteiler liegenden
Detektor über beide Objektive registriert werden. Mit anderen Worten
laufen dann Teilstrahlen von drei Eingangslichtstrahlen und des
Fluoreszenzlichts durch den Polarisationsstrahlteiler und werden von
diesem aufgeteilt bzw. zusammengeführt. Auch bei dem rücklaufenden
Fluoreszenzlicht kann die Interferenzfähigkeit der Teilstrahlen – hier
bei ihrer Zusammenführung mit dem Polarisationsstrahlteiler – genutzt
werden.
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Ein
Detektor für das Fluoreszenzlicht kann beispielsweise aber
auch hinter einem das Fluoreszenzlicht zwischen einem der Objektive
und dem Polarisationsstrahlteiler auskoppelnden dichroitischen Spiegel
angeordnet sein.
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Es
versteht sich, dass ein erfindungsgemäßes Verfahren
auch multifokal durchgeführt werden kann, d. h. mit mehren
Fokuspunkte gleichzeitig, um den Gesamtzeitaufwand für
das vollständige Vermessen einer Probe entsprechend zu
reduzieren. Dabei kann als Detektor ein zweidimensionales Bildsensorarray
verwendet werden.
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Das
neue Verfahren lässt sich mit weiteren in der Fluoreszenzmikroskopie
bekannten Kontrastverfahren wie beispielsweise Fluorescence lifetime
imaging oder FREI kombinieren. Des Weiteren ist das neue Verfahren
vorteilhaft mit spektroskopischen Messmethoden wie beispielsweise
Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie kombinierbar.
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Ein
erfindungsgemäßes Fluoreszenzlichtmikroskop zeichnet
sich durch eine Beleuchtungseinheit mit folgenden Komponenten aus:
eine erste Lichtquelle für einen ersten kohärenten
Eingangslichtstrahl einer ersten Polarisation; eine zweite Lichtquelle
für einen zweiten kohärenten Eingangslichtstrahl
einer zweiten Polarisation, wobei die beiden Lichtquellen gemeinsame
Komponenten aufweisen können; einen Polarisationsstrahlteiler,
der den ersten Eingangslichtstrahl in zwei erste Teilstrahlen und den
zweiten Eingangslichtstrahl in zwei zweite Strahlstrahlen aufteilt;
zwei Objektive mit einer gemeinsamen Fokalebene, die jeweils einen
der beiden ersten Teilstrahlen und einen der beiden zweiten Teilstrahlen
in einen selben Fokuspunkt in der gemeinsamen Fokalebene fokussieren;
und zwischen den Polarisationsstrahlteiler und die Objektive geschaltete optische
Elemente, die die optischen Weglängen und die Polarisationen
der beiden ersten Teilstrahlen zueinander und der beiden zweiten
Teilstrahlen zueinander einstellen; wobei die erste Polarisation
des ersten Eingangslichtstrahls so auf den Polarisationsstrahlteiler
abgestimmt ist und die optischen Weglängen und die Polarisation
der beiden ersten Teilstrahlen mit den zwischen den Polarisationsstrahlteiler und
die Objektive geschalteten optischen Elementen so zueinander eingestellt
sind, dass die beiden ersten Teilstrahlen in dem gemeinsamen Fokuspunkt
mit einer ersten relativen Phase interferiert, und wobei die sich
von der ersten Polarisation des ersten Eingangslichtstrahls unterscheidende
zweite Polarisation des zweiten Eingangslichtstrahls so auf den
Polarisationsstrahlteiler abgestimmt ist, dass die beiden zweiten
Teilstrahlen in dem gemeinsamen Fokuspunkt mit einer zu der ersten
relativen Phase um π verschobenen zweiten relativen Phase
interferieren. Es versteht sich, dass auch hier die ersten Teilstrahlen
und die zweiten Teilstrahlen im Bereich der gemeinsamen Fokalebene
nicht interferieren dürfen, was durch geeignete Maßnahmen
zu verhindern ist.
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Zum
Zusammenführen des ersten Eingangslichtstrahls und des
zweiten Eingangslichtstrahls auf eine gemeinsame optische Achse
vor dem sie jeweils aufteilenden Polarisationsstrahlteiler kann
ein weiterer Polarisationsstrahlteiler vorgesehen sein, zu dessen
inhärenten Eigenschaften es gehört, dass die zweite
Polarisation des zweiten Eingangslichtstrahls senkrecht zu der ersten
Polarisation des ersten Eingangslichtstrahls ausgerichtet ist, wenn
die beiden Eingangslichtstrahlen zusammengeführt sind.
Dem Fachmann sind aber auch andere Weisen der Zusammenführung
von Eingangslichtstrahlen bekannt.
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Die
Ausrichtung der Polarisationsrichtungen der aus dem sie zusammenführenden
Polarisationsstrahlteiler austretende Teilstrahlen zu der Strahiteilerebene
des sie jeweils in Teilstrahlen aufspaltenden Polarisationsstrahlteiler
kann durch Drehen des zusammenführenden Strahlteilers gegenüber
dem aufteilenden Strahlteiler oder durch eine geeignet ausgerichtete
Lambda/2-Verzögerungsplatte erreicht werden.
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Für
alle Eingangslichtstrahlen kann eine Strahlverlagerungseinrichtung
vorgesehen sein, die sie relativ zur Strahlachse verkippt, um den
Fokuspunkt, in den sie gemeinsam fokussiert werden, in der gemeinsamen
Fokalebene der beiden Objektive zu verschieben. Auf diese Weise
kann eine Probe im Bereich der Fokalebene mit dem Fokuspunkt abgescannt
werden. Für ein zu diesem lateralen Abscannen zusätzliches
axiales Abscannen in senkrechter Richtung zu der gemeinsamen Fokalebene
der Objektive ist die Probe selbst gegenüber den Objektiven zu
verschieben. Auch die laterale Relativverschiebung zwischen Probe
und Fokuspunkt kann durch eine Verschiebung der Probe bewirkt werden.
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Bei
dem neuen Fluoreszenzlichtmikroskop können die erste Lichtquelle
und die zweite Lichtquelle einen gemeinsamen Laser aufweisen. Dabei
ist aber eine die Interferenz des ersten Eingangslichtstrahls und
des zweiten Eingangslichtstrahls verhindernde Einrichtung vorzusehen.
Dazu kann die Interferenzfähigkeit der beiden Eingangslichtstrahlen
trotz gleicher Wellenlänge zum Beispiel mit einem Delay
in einem der Eingangslichtstrahlen, das über die Kohärenzlänge
des gemeinsamen Lasers hinausgeht, beseitigt werden. Dem Fachmann
sind hier auch andere Möglichkeiten der Kohärenzverhinderung
bekannt.
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Auch
eine dritte Lichtquelle kann auf demselben gemeinsamen Laser aufbauen,
wenn dieser z. B. mehrere Linien, d. h. Laserlicht unterschiedlicher Wellenlängen
bereitstellt. Jedweder Laser der verschiedenen Lichtquellen kann
bei dem neuen Fluoreszenzlichtmikroskop grundsätzlich ein
Dauerstrichlaser sein, obwohl gepulste Laser, wie sie in der STED-Fluoreszenzlichtmikroskopie
vielfach üblich sind, bevorzugt sein können.
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Weitere
bevorzugte Ausführungsbeispiele des neuen Fluoreszenzlichtmikroskops
sind von dem bereits beschriebenen neuen Verfahren übertragbar. Hier
nicht erläuterte Details des neuen Fluoreszenzlichtmikroskops
können bekannten Details von 4Pi-Fluoreszenzlichtmikroskopen
entsprechen.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung
genannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer
Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ
oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend
von erfindungsgemäßen Ausführungsformen
erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind den Zeichnungen – insbesondere
den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer
Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung – zu
entnehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen
der Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche
ist ebenfalls abweichend von den gewählten Rückbeziehungen
der Patentansprüche möglich und wird hiermit angeregt.
Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen
dargestellt sind oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese
Merkmale können auch mit Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche
kombiniert werden. Ebenso können in den Patentansprüchen
aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungsformen
der Erfindung entfallen.
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KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
erläutert und beschrieben.
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1 zeigt
schematisch den Aufbau eines Fluoreszenzlichtmikroskops in einer
ersten Ausführungsform.
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2 illustriert
die durch ein optisches Element bei einem Eingangslichtstrahl des
Fluoreszenzmikroskops gemäß 1 verursachte
Aberration der Wellenfronten.
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3 bis 7 geben
die Polarisationen von Eingangslichtstrahlen und Teilstrahlen dieser Eingangslichtstrahlen
an verschiedenen Positionen in dem Fluoreszenzlichtmikroskop gemäß 1 wieder.
Dabei sind diese Positionen in 1 markiert und
die entsprechenden Markierungen in den 3 bis 7 wiederholt.
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8 zeigt
eine gegenüber der Ausführungsform gemäß 1 abgewandelte
Ausführungsform eines Fluoreszenzlichtmikroskops.
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9 bis 14 skizzieren
die sich dadurch ändernden Polarisationen an den markierten
Positionen des Fluoreszenzlichtmikroskops; und
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15 gibt
die Verteilung der Intensitäten des Lichts der verschiedenen
Eingangslichtstrahlen in axialen Schnitten durch die Fokalebene
wieder.
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FIGURENBESCHREIBUNG
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1 skizziert
den Aufbau eines Fluoreszenzlichtmikroskops 1. Dabei sind
in 1 Positionen längs der Strahlengänge
in dem Fluoreszenzlichtmikroskop 1 mit Nummern 1 bis 5 bzw. 3* bis 5* markiert.
Diese Markierungen 2 sind keine Bezugszeichen, sondern
auf sie wird in den 3 bis 7 Bezug
genommen. Das Fluoreszenzlichtmikroskop 1 dient zum Abbilden
einer mit einem Fluorophor in einer Probe 3 markierten
Struktur. Dazu wird der Fluorophor mit Anregungslicht 4 bestrahlt,
um ihn zur spontanen Emission von Fluoreszenzlicht 5 anzuregen.
Das spontan emittierte Fluoreszenzlicht 5 von der Probe 3 wird
mit einem Detektor 38 detektiert. Um das Volumen, aus dem
das Fluoreszenzlicht 5, das mit dem Detektor 38 registriert
wird, zu verkleinern, wird der Fluorophor in der Probe 3 außerhalb eines
aktuell interessierenden Messpunkts mit Licht bestrahlt, das die
spontane Emission von Fluoreszenzlicht verhindert. Insbesondere
kann es sich dabei um Abregungslicht 6 handeln, das den
Fluorophor durch stimulierte Emission wieder abregt, bevor er das
Fluoreszenzlicht 5 spontan emittieren kann. Um dieses Grundprinzip
umzusetzen, sind bei dem Fluoreszenzlichtmikroskop 1 drei
Lichtquellen 7 bis 9 vorgesehen, die jeweils einen
Laser 10 bis 12 umfassen. Dabei stellt der Laser 12 der
Lichtquelle 9 das Anregungslicht 4 in Form eines
Eingangslichtstrahls 15 bereit, der durch einen dichroitischen
Spiegel 16 zu einer Strahlverlagerungseinrichtung 17 hin
umgelenkt wird und dabei durch einen weiteren dichroitischen Spiegel 18 hindurch
tritt. Der Laser 11 der Lichtquelle 8 stellt Abregungslicht 6 in
Form eines Eingangslichtstrahls 14 in das Fluoreszenzlichtmikroskop 1 bereit,
der über einen Spiegel 19, einen Polarisationsstrahlteiler 20 und
den dichroitischen Spiegel 18 auf die Strahlverlagerungseinrichtung 17 gerichtet
wird. Das Abregungslicht 6 von dem Laser 10 in
Form eines weiteren Eingangslichtstrahls 13 tritt zunächst
durch ein optisches Element 21 in Form einer linear helikalen
Phasenrampe hindurch, die die zunächst ebenen Wellenfronten
des Eingangslichtstrahls 13 um die Strahlachse herum aberriert,
wie in 2 angedeutet ist. D. h., den Wellenfronten des Eingangslichtstrahls 13 wird
eine um die Strahlachse herum von null auf 2π zunehmende
Phasenverzögerung aufgeprägt. Dann tritt der Eingangslichtstrahl 13 durch
den Polarisationsstrahlteiler 20 hindurch und wird von
dem dichroitischen Spiegel 18 auf die Strahlverlagerungseinrichtung 17 gerichtet.
Ab dem dichroitischen Spiegel 18 verlaufen alle Eingangsstrahlen 13 bis 15,
obwohl sie hier der Übersichtlichkeit halber nebeneinander
gezeichnet sind, koaxial. Von der Strahlverlagerungseinrichtung 17 werden
sie gemeinsam verlagert, d. h. in der Regel gegenüber der
optischen Achse des Fluoreszenzlichtmikroskops 1 verkippt,
um die Probe 3 lateral abzuscannen. Vor der Probe 3 treten
die Eingangsstrahlen 13 bis 15 jedoch zunächst
durch eine Lambda/2-Verzögerungsplatte 23 hindurch
und werden dann von einem Polarisationsstrahlteiler 24 jeweils
in zwei Teilstrahlen aufgeteilt, von denen einer im wesentlichen
gerade durch den Polarisationsstrahlteilers 24 hindurchläuft und
ein anderer von dem Polarisationsstrahlteiler 24 abgelenkt
wird. Die aus dem Polarisationsstrahlteiler 24 so in zwei
Richtungen austretenden Teilstrahlen der Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 werden
von zwei Umlenkspiegeln 26 und 27 in zwei einander
gegenüberliegende Objektive 28 und 29 gerichtet,
die eine gemeinsame Fokalebene 30 aufweisen. In dieser
gemeinsamen Fokalebene 30 werden die Teilstrahlen von beiden
Objektiven 28 und 29 in einen selben Fokuspunkt 22 fokussiert.
Dieser Fokuspunkt 22 ist mit Hilfe der Strahlverlagerungseinrichtung 17 zum Abscannen
der Probe 3 in der gemeinsamen Fokalebene 30 verlagerbar.
In dieser lateralen und in axialer Richtung ist die Probe mit dem
Fokuspunkt 22 auch durch Verschieben der Probe gegenüber
den Objektiven 28 und 29 abscannbar. Die optischen
Weglängen der Teilstrahlen zwischen dem Polarisationsstrahlteiler 24 und
der gemeinsamen Fokalebene 30 der Objektive 28 und 29 sowie
ihre Polarisation werden dabei in einer im Folgenden noch näher
erläutert werdenden Weise aufeinander abgestimmt. Zur Abstimmung
der relativen Weglängen der Teilstrahlen von dem Polarisationsteilstrahler 24 bis
zu der Fokalebene 30 kann einer oder können beide
Umlenkspiegel 26, 27 verlagert werden, was in 1 bei
dem Umlenkspiegel 27 durch einen Doppelpfeil 35 angedeutet
ist. Auch der Polarisationsstrahlteiler 24 selbst kann
zu diesem Zweck verschoben werden. Die Polarisationen der beiden
Teilstrahlen werden hier jeweils durch eine Lambda/2-Verzögerungslatte 36 aufeinander
abgestimmt, die zwischen dem Polarisationsstrahlteiler 24 und
dem Umlenkspiegel 26 angeordnet ist. Alle Teilstrahlen
aller Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 werden dabei
in identischer Weise hinsichtlich ihrer Weglängen und Polarisationen
manipuliert. Es gibt bei dem Fluoreszenzlichtmikroskop 1 zwischen
dem Polarisationsstrahlteiler 24 und den Objektiven 28 und 29 weder
ein wellenlangen- noch ein polarisationsselektives optisches Element,
mit dem beispielsweise gezielt unterschiedliche Weglängen
für Teilstrahlen unterschiedlicher Wellenlängen realisiert
würden. Die Polarisations- bzw. Lichtfeldebenen werden
von dem Polarisationsstrahlteiler 24 für alle
reflektierten Teilstrahlen einerseits und alle transmittierten Teilstrahlen
andererseits fest vorgegeben, so dass eine Selektion der Teilstrahlen
der einzelnen Eingangslichtstrahlen nach unterschiedlichen Polarisationen
sowieso ausscheidet. Die üblichen Dispersionen sind bei
den optischen Elementen 26, 27 und 36 sowie
den Objektiven 28 und 29 des Fluoreszenzlichtmikroskops 1 hingegen
durchaus vorhanden. Das Fluoreszenzlicht 5 von der Probe 3 gelangt
hier, wenn auch in entgegen gesetzter Richtung, ebenfalls durch
die Objektive 28 und 29, über die Umlenkspiegel 26 und 27 durch
die Lambda/2-Platte 36, den Polarisationsstrahlteiler 24,
die Lambda/2-Platte 23, die Strahlverlagerungseinrichtung 17 und
dann durch die dichroitischen Spiegel 18 und 16 sowie über
einen Umlenkspiegel 31 und durch eine konfokal zu dem gemeinsamen
Fokuspunkt 22 in der gemeinsamen Fokalebene 30 angeordnete
Blende 32 in den Detektor 38. D. h. der Strahlengang
zwischen dem Polarisationsstrahlteiler 24 und der Probe 3 ist
für das Anregungslicht 4, das Fluoreszenzlicht 5 und
beide Komponenten des Abregungslichts 6 identisch.
-
Konkret
sind bei dem Fluoreszenzlichtmikroskop 1 die optischen
Weglängen zwischen dem Polarisationsstrahlteiler 24 und
dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 gleich. D. h., sie unterscheiden
sich gar nicht oder um ein ganzzahliges Vielfaches aller beteiligten Wellenlängen.
Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Teilstrahlen
in dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 konstruktiv interferieren. Damit
dies nicht durch unterschiedliche Polarisationen der jeweiligen
Teilstrahlen verhindert wird, ist die Lambda/2-Platte 36 vorgesehen,
die die Polarisationsrichtung des jeweils durchlaufenden Teilstrahls auf
die Polarisationsrichtung des abgelenkten Teilstrahls dreht. Zumindest
gilt dies für die Teilstrahlen, die aus dem Eingangslichtstrahl 14 ausgebildet
werden, und deren Polarisationsrichtung in den folgenden 3 bis 7 jeweils
mit einem gefüllten Pfeil angezeigt ist. Der Pfeil in den 3 bis 7,
der nur als Umriss dargestellt ist, gibt demgegenüber die Polarisationsrichtungen
der Eingangslichtstrahlen 13 und 15 bzw. deren
Teilstrahlen an den mit den Markierungen 2 markierten Stellen
des Fluoreszenzlichtmikroskops 1 gemäß 1 wieder.
Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Eingangslichtstrahlen 13 und 14 zwar
eine annähernd gleich oder sogar identische Wellenlänge
aufweisen, dass sie aber nicht zur Interferenz miteinander fähig
sind. Aufgrund des Zusammenführens der Eingangslichtstrahlen 13 und 14 mit
dem Polarisationsstrahlteiler 20 weisen sie zueinander
senkrechte Polarisationsrichtungen auf. Die Polarisationsrichtung
des Eingangslichtstrahls 15 wird durch den dichroitischen Spiegel 16,
der auch linear polarisierende Eigenschaften aufweist, im vorliegenden
Beispiel parallel zu der linearen Polarisierung des Eingangslichtstrahls 13 ausgerichtet.
Diese Polarisationszustände gibt 3 wieder.
In 3 ist wie in den 4 bis 7 und 9 bis 14 mit
p die Polarisationsrichtung in der Zeichenebene gemäß 1 bzw. 8,
d. h. in der Strahlteilerebene, in der der Polarisationsstrahlteiler
die Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 in Teilstrahlen
aufteilt, bezeichnet, während n die dazu senkrechte Polarisationsrichtung
ist. In 3 ist die Ausrichtung der Lambda/2-Platte 23 angedeutet,
die alle Polarisationen vor dem Polarisationsstrahlteiler 24 um
45° dreht. 4 zeigt diese gedrehten Polarisationen.
Die 5 und 6 geben demgegenüber
die Polarisationen der Teilstrahlen hinter dem Polarisationsstrahlteiler 24 wieder.
Während die abgelenkten Teilstrahlen aller Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 jetzt
in Richtung und Phase übereinstimmende Polarisationen aufweisen,
sind die Polarisationen der durchlaufenden Teilstrahlen gemäß 6 zwar
gleichgerichtet aber gegenphasig. In 6 ist weiterhin
die Orientierung der Lambda/2-Platte 36 angedeutet, die
diese Polarisationen um 90° dreht, woraus die Polarisationszustände
gemäß 7 resultieren. Unter Berücksichtigung
der Polarisationszustände der jeweiligen Teilstrahlen gemäß den 5 und 7 und
unter Zugrundelegung gleicher Weglängen zu der gemeinsamen
Fokalebene 30, interferieren die Teilstrahlen der Eingangslichtstrahlen 13 und 15 in
dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 tatsächlich konstruktiv,
während die Teilstrahlen der Eingangslichtstrahls 14 aufgrund
entgegen gesetzter Phase in dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 destruktiv interferieren.
In Kombination mit ebenen Wellenfronten des Eingangslichtstrahls 14 führt
dies dazu, dass das Abregungslicht 6 des Eingangslichtstrahls 14 am
jeweiligen Fokuspunkt 22 eine Nullstelle ausbildet, die
auf beiden Seiten der Fokalebene 30 durch Intensitätsmaxima
umgeben ist. Das Anregungslicht 4 des Eingangslichtstrahls 15 bildet
hingegen sein Intensitätsmaximum erster Ordnung in dem Fokuspunkt 22 aus.
Das Abregungslicht 6 des Eingangslichtstrahls 13 interferiert
zwar grundsätzlich auch konstruktiv im Bereich der gemeinsamen
Fokoalebene 30. Die Aberration seiner Wellenfronten gemäß 2 durch
das optische Element 21 führt aber dazu, dass
sich dennoch im Fokuspunkt 22 selbst eine Nullstelle der
Intensität ausbildet, die in der Fokalebene 30 von
einem Ring maximaler Intensität umgeben ist. In der Summe
grenzen die beiden Komponenten des Abregungslichts 6 in
Form des Eingangslichtstrahls 13 und des Eingangslichtstrahls 14 das
Volumen um den Fokuspunkt 22, in dem der Fluorophor in
der Probe 3 mit dem Anregungslicht 4 effektiv
zu der spontanen Emission des Fluoreszenzlichts 5 angeregt
wird, sowohl axial (durch das Licht des Eingangslichtstrahls 14)
als auch lateral (durch das Licht des Eingangslichtstrahls 13)
ein. Hierdurch wird die Ortsauflösung des Fluoreszenzlichtmikroskops 1 in
allen Raumrichtungen erhöht. Das Besondere ist dabei, dass
alle durchlaufenden und abgelenkten Teilstrahlen aller drei Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 dieselben
optischen Wege zurücklegen und nur durch geschickte Einstellung
ihrer Polarisationszustände vor dem Polarisationsstrahlteiler 24 unterschiedliche
Formen der Interferenz in dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 erreicht
werden. Dabei wird ausgenutzt, dass einander entgegen gesetzte Polarisationsrichtungen
bei der Interferenz gleichwirkend mit um Lambda/2 unterschiedlich
langen optischen Weglängen sind.
-
Bei
der Ausführungsform des Fluoreszenzlichtmikroskops 1 gemäß 8 sind
statt der Lambda/2-Verzögerungsplatte 36 zwei
Lambda/4-Verzögerungsplatten 33 und 34 in
den Strahlengängen sowohl der durchlaufenden als auch der
abgelenkten Teilstrahlen vorgesehen. Diese führen zu einer
zirkularen Polarisation der Teilstrahlen ausgehend von der zunächst
identischen Polarisation wie bei dem Fluoreszenzmikroskop 1 gemäß 1 direkt
nach dem Polarisationsstrahlteiler 24, wie in den 9 und 10 illustriert
ist, die auch die Ausrichtungen der Lambda/4-Verzögerungsplatten 33 und 34 illustrieren.
Die Drehrichtungen der resultierenden zirkularpolarisierten Teilstrahlen
direkt nach den Lambda/4-Verzögerungsplatten sind in den 11 und 12 wiedergegeben.
Während die Teilstrahlen 13 und 15 in
gegensinnige, aber gleichphasige zirkulare Polarisationen polarisiert
wurden, sind die Teilstrahlen des Eingangslichtstrahls 14 gegensinnig
und gegenphasig zirkular polarisiert. Durch die Reflektion an den
Umlenkspiegeln 26 und 27 dreht sich die Umlaufrichtung
der zirkularen Polarisationen noch einmal in die Polarisationszustände
gemäß den 13 und 14,
wobei die Phasenbeziehung der zirkularen Polarisationen gleich bleibt.
Dass die Teilstrahlen trotz gegenläufiger Drehrichtung
ihrer zirkularen Polarisation überhaupt miteinander interferieren
können, liegt an ihrer unterschiedlichen Ausbreitungsrichtung
beim Auftreffen auf die gemeinsame Fokalebene 30. Weiterhin
ist in 8 ein Polarisator 25 in dem Strahlengang
der von dem Polarisationsstrahlteiler 24 reflektierten
Teilstrahlen vorgesehen, um kleinere Anteile der Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 mit
p-Polarisation, die in unerwünschter Weise von dem Polarisationsstrahlteiler 24 reflektiert
werden, auszublenden. Ein solcher Polarisator 25 kann aus
Symmetriegründen auch in dem Strahlengang der von dem Polarisationsstrahlteiler 24 transmittierten
Teilstrahlen vorgesehen sein, obwohl sich hier keine relevanten
Anteile der Eingangslichtstrahlen 13 bis 15 mit
n-Polarisation finden. Mit beiden Polarisatoren 25 können
zudem die relativen Intensitäten der reflektierten und
transmittierten Teilstrahlen an dem gemeinsamen Fokuspunkt 22 aufeinander
eingestellt werden. Derartige Polarisatoren 25 könnten
aus denselben Gründen auch bei dem Fluoreszenzlichtmikroskop 1 gemäß 1 verwendet
werden. Die grundsätzliche Verteilung der Intensitätsmaxima
der einzelnen Lichtkomponenten um den jeweiligen Fokuspunkt 22 in
der Fokalebene 30 unterscheidet sich zwischen den Fluoreszenzlichtmikroskopen
der 1 und 8 nicht.
-
Diese
Verteilung der einzelnen Lichtkomponenten illustriert 15,
wobei λ die Wellenlänge der jeweils interferierenden
Teilstrahlen und ϕ die relative Phase der Teilstrahlen
im Fokuspunkt 22 wiedergibt. Der horizontale Maßstabsbalken
in 15a ist 250 nm lang. In den zweidimensionalen
Schnitten der 15a bis d sind
die unterschiedlichen Lichtintensitäten durch unterschiedliche
Grautöne symbolisiert, wobei je dunkler desto mehr Intensität
gilt. In 15e sind zwei Intensitätsprofile
entlang einer vertikalen Linie durch den Fokuspunkt 22 in 15b und entlang einer horizontalen Linie
durch den Fokuspunkt 22 in 15c aufgetragen. 15a zeigt die Intensitätsverteilung
des Anregungslichts 4, d. h. des von den Teilstrahlen des
Eingangslichtstrahls 15 gemäß 1 oder 8 ausgebildeten
Interferenzmusters. Innerhalb eines Erfassungsbereichs 37 des
konfokalen Detektors 38 gemäß 1 bzw. 8 finden
sich dabei das Maximum erster Ordnung am Fokuspunkt 22 und
die Maxima zweiter Ordnung auf beiden Seiten der Fokalebene 30. 15b zeigt die Intensitätsverteilung
des Teils des Abregungslichts 6 aus dem Eingangslichtstrahl 13,
dessen Wellenfronten mit dem optischen Element 21 aberriert
sind. Das Interferenzmuster der Teilstrahlen des Eingangslichtstrahls 13 weist
eine Nullstelle am Fokuspunkt 22 auf, die in der Fokalebene 30 von
einem ringförmigen Maximum erster Ordnung umgeben ist. 15c zeigt die Intensitätsverteilung
des Teils des Abregungslichts 6 aus dem Eingangslichtstrahl 14,
dessen Wellenfronten hier nicht aberriert, d. h. eben sind. Das
Interferenzmuster der Teilstrahlen des Eingangslichtstrahls 14 weist
eine Nullstelle am Fokuspunkt 22 auf, die beiderseits der
Fokalebene 30 von einem Maximum erster Ordnung begrenzt
ist. 15d zeigt die Überlagerung
der Intensitätsverteilungen gemäß 15b und c, bei der die deckungsgleiche
Nullstelle am Fokuspunkt allseitig von Abregungslicht 6 umschlossen
ist. Dabei würde die Intensitätsverteilung des
Abregungslicht den Detektionsbereich 37 außerhalb
des Fokuspunkts in axialer (z-)Richtung noch weiter ausfüllen,
wenn die Wellenfronten des Eingangslichtstrahls 14 in an
sich bekannter Weise aberriert wären, um die Maxima erster und
zweiter Ordnung bei dem Interferenzmuster seiner Teilstrahlen miteinander
zu verschmelzen. Die Profile gemäß 15e zeigen, dass bei geeigneter Wahl der
Intensitäten der Eingangslichstrahlen 13 und 14 der
Fokuspunkt 22 sowohl lateral durch ISTED (x)
als auch axial durch ISTED (z) von etwa
gleich stark ansteigenden Intensitätsflanken begrenzt ist.
-
Eine
Erprobung eines Fluoreszenzlichtmikroskops mit dem in 1 skizzierten
Aufbau ergab die erwartete hohe räumliche Auflösung
sowohl lateral als auch axial. Konkret wurde mit vergleichsweise geringem
apparativem Aufwand eine räumliche Auflösung in
allen Richtungen von kleiner gleich 45 nm erreicht.
-
- 1
- Fluoreszenzlichtmikroskop
- 2
- Markierung
- 3
- Probe
- 4
- Anregungslicht
- 5
- Fluoreszenzlicht
- 6
- Abregungslicht
- 7
- Lichtquelle
- 8
- Lichtquelle
- 9
- Lichtquelle
- 10
- Laser
- 11
- Laser
- 12
- Laser
- 13
- Eingangslichtstrahl
- 14
- Eingangslichtstrahl
- 15
- Eingangslichtstrahl
- 16
- dichroitischer
Spiegel
- 17
- Strahlverlagerungseinrichtung
- 18
- dichroitischer
Spiegel
- 19
- Umlenkspiegel
- 20
- Polarisationsstrahlteiler
- 21
- optisches
Element
- 22
- Fokuspunkt
- 23
- Lambda/2-Verzögerungsplatte
- 24
- Polarisationsstrahlteiler
- 25
- Polarisator
- 26
- Umlenkspiegel
- 27
- Umlenkspiegel
- 28
- Objektiv
- 29
- Objektiv
- 30
- gemeinsame
Fokalebene
- 31
- Umlenkspiegel
- 32
- Blende
- 33
- Lambda/4-Platte
- 34
- Lambda/4-Platte
- 35
- Doppelpfeil
- 36
- Lambda/2-Platte
- 37
- Detektionsbereich
- 38
- Detektor
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 2004/090950
A2 [0002]
- - DE 4040441 A1 [0003]
- - WO 03/040706 A1 [0004, 0005]