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Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung für den Betrieb und zur Regelung
eines Wärmepumpensystems
nach der Patentanmeldung 10 2007 023 674.5.
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Die
Einrichtung ist vorteilhaft für
Anwendungen, bei denen ein bestimmtes Druckniveau erzeugt werden
muss, einsetzbar. Bevorzugt ist sie anwendbar zum Betrieb und zur
Regelung eines Wärmepumpensystems,
das beispielsweise für
den Einsatz in einer Niedrigtemperaturheizanlage oder für eine Klima- oder
Kühlanlage
vorgesehen ist.
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Unter
den in der Patentanmeldung 10 2007 023 674.5 behandelten Ausführungsformen
ist bereits eine Einrichtung der genannten Art beschrieben, bei
der durch Leitungsabschnitte eines Leitungssystems ein Dampferzeuger,
ein Verdampfer, ein Kondensator und ein mit diesen verbundener Sammler vorgesehen
sind, und wobei in einem Leitungsabschnitt des Leitungssystems ein
Schaltdruckwandler eingesetzt ist, der aus einem Energiespeicher
zum kurzzeitigen Speichern kinetischer Energie, einem Ventil und
einem Rückschlagventil
besteht.
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Nach
den Gesetzmäßigkeiten
der Physik ist allgemein bekannt, dass ein in einer Rohrleitung
befindliches Medium, beispielsweise eine Flüssigkeit, durch die Zuführung von
Energie beschleunigt und infolgedessen die kinetische Energie des
Mediums erhöht
wird.
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Auf
Grund des Trägheitsgesetzes
ist eine Masse immer bestrebt, ihren Bewegungszustand beizubehalten,
weshalb die kinetische Energie bei freier Strömung in dem Medium (der Flüssigkeit)
erhalten bleibt, der Energiegehalt somit aus dem Produkt der Menge
der bewegten Masse (Flüssigkeit) und
der zweiten Potenz der Geschwindigkeit des Mediums gebildet wird.
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Wenn
die Strömung
unterbrochen wird, sinken die Geschwindigkeit und die kinetische
Energie, worauf die freigesetzte Energie eine Änderung des statischen Drucks
im Medium (Flüssigkeit)
hervorruft, wodurch in Strömungsrichtung
vor der Unterbrechungsstelle ein Druckanstieg und nach der Unterbrechungsstelle
eine Druckabsenkung erfolgt.
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Da
die Höhe
(Größe) der
Druckänderung
abhängig
ist von der Dauer, in der die Geschwindigkeitsänderung erfolgt, sind bei sehr
schneller Änderung
Druckgrößen erzielbar,
die um ein Vielfaches über
beziehungsweise unter dem Ausgangsdruck liegen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Effekt technisch
zu nutzen und eine Einrichtung zu schaffen, die ein vorbestimmtes Druckniveau
in Form von Überdruck
oder Unterdruck erzeugt, und die bevorzugt beispielsweise zum Betrieb
und zur Regelung eines Wärmepumpensystems einsetzbar
ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird mit einer Einrichtung gemäß den Merkmalen
nach dem Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
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Der
Vorteil der Erfindung besteht insbesondere darin, dass mit einfachen
Mitteln ein Druckwandler hergestellt werden kann, welcher vorzugsweise
für den
Betrieb und die Regelung in einem Wärmepumpensystem und darüber hinaus
in anderen Systemen eingesetzt werden kann.
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Die
erfindungsgemäße Einrichtung
nutzt dabei ein in einem rohrförmig
gestalteten Energiespeicher eingesetztes erstes, flüssiges Medium,
das durch die Expansion eines unter Druck stehenden zweiten, gasförmigen Mediums
beschleunigt wird, und dadurch eine Umwandlung der Druckenergie des
gasförmigen
Mediums in kinetische Energie des flüssigen Mediums erreicht wird.
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Wird
durch Betätigen
und Schließen
der entsprechenden und beispielsweise als Absperrventil ausgebildeten
Absperrorgane die Strömung
unterbrochen, so kann die jeweils auftretende Druckschwankung durch
entsprechende Schaltung einer weiteren beispielsweise als Rückschlagventil
ausgebildeten Absperreinrichtung einerseits zum Absaugen und andererseits
zur Förderung
eines flüssigen oder gasförmigen Mediums
aus einem Behälter
oder dergleichen anderen technischen System verwendet werden.
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Die
Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass durch eine Regeleinrichtung
abhängig
von Druck, Durchfluss oder anderen physikalischen Größen manuell
oder automatisch eine Anpassung des Druckniveaus und der Fördermengen
an unterschiedliche Betriebszustände
erfolgen kann und ständig
eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Antriebsenergie gewährleistet
ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und anhand
einer Zeichnung näher
erläutert.
In der zugehörigen
Zeichnung zeigen:
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1 eine
grundsätzliche
Ausführungsform einer
Einrichtung gemäß der Erfindung
in schematischer Darstellung;
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2a,
b eine Ausgestaltung der Einrichtung gemäß 1 mit regelbarer
Gasmenge für
die Erzeugung von Unterdruck und Überdruck;
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3a,
b eine doppelte Ausführung
der Einrichtung analog der 2 als geschlossenes
System;
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4a,
b eine Einrichtung gemäß der vorhergehenden
Art zur Vermeidung des Vermischens der Medien;
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5a,
b eine Einrichtung gemäß vorhergehender
Art mit Mitteln zur Trennung der Medien voneinander;
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6a,
b eine Einrichtung der vorgenannten Art ohne Absperrorgan (Impulsventil)
für Unterdruck und Überdruck
und
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7 eine
Einrichtung der vorgenannten Art zur gleichzeitigen Erzeugung von
Unterdruck und Überdruck.
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In
der 1 ist eine als Schaltdruckwandler gemäß der Erfindung
ausgebildete Einrichtung ausschnittsweise schematisch vereinfacht
dargestellt und mit dem Bezugszeichen 50 gekennzeichnet.
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Der
Schaltdruckwandler 50 weist einen nicht näher beschriebenen,
rohrförmigen
Energiespeicher 51 auf, der einerseits über einen Anschluss 51.1 mit einem
be kannten Absperrorgan 46 und einer Abnahmestelle für Unterdruck
B und andererseits über
einen Anschluss 51.2 und einem als Impulsventil bekannten
Absperrorgan 44 über
einen weiteren Anschluss 51.3 mit einem Druckbehälter 52 verbunden ist.
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Der
Druckbehälter 52 ist
mit einem Anschluss für
Treibdruck A verbunden und ist in seinem Inneren mit einem Medium
M1 bis zu einer bestimmten Höhe
gefüllt
und ist beispielsweise flüssig,
während
sich das darüber
befindliche Medium M2 für
den Treibdruck A beispielsweise gasförmig ist.
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Durch
einen statischen Druck im Druckbehälter 52 wird das Medium
M1 im Energiespeicher 51 beschleunigt, wobei durch Schließen des
Absperrorgans 44 die kinetische Energie und der Druck im
Energiespeicher 51 abgesenkt werden und entsprechendes
Medium M1 über
das Absperrorgan 46 abgesaugt wird.
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In
den 2a und 2b ist
jeweils eine Ausführungsform
der Einrichtung nach der 1 dargestellt, wobei durch Zuführung einer
definiert regelbaren Menge eines beispielsweise gasförmigen Mediums
M2 in einen Expansionsbehälter 53 durch ein
als Füllventil
ausgebildetes, bekanntes Absperrorgan 26 die Ausnutzung
der vorhandenen Antriebsenergie verbessert wird.
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Die 2a stellt
hierbei eine Variante zur Erzeugung und der Abnahme von Unterdruck
B dar, in der 2b ist eine Variante zur Erzeugung
und Abnahme von Überdruck
C am jeweiligen Anschluss dargestellt.
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Ein
gleichzeitig als Entlüftungsventil
ausgebildetes weiteres Absperrorgan 54 dient der Befüllung des
Expansionsbehälters 53 mit
dem Medium M2.
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In
den 3a und 3b ist
jeweils schematisch und ausschnittsweise eine Ausführungsform eines
Schaltdruckwandlers dargestellt, die mit dem Bezugszeichen 60 gekennzeichnet
ist.
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Bei
diesem Schaltdruckwandler 60 sind mindestens zwei Expansionsbehälter 61 mit
jeweils einem flüssigen
Medium M1 und einem gasförmigen Medium
M2 sowie mit Anschlüssen 61.1 und 61.2 mit jeweiligen
Absperrorganen 26 für
Treibdruck A und Absperrorganen 54 für die Entleerung D vorgesehen.
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An
den Expansionsbehältern 61 sind
an Anschlüssen 61.3 und 61.4 sich
kreuzende, rohrförmige Energiespeicher 62 in
nicht näher
beschriebener Größenordnung
angeordnet, wobei sich deren jeweiliges Anschlussende einerseits
an einem der Expansionsbehälter 61 am
Anschluss 61.3 oberhalb des Mediums M1 (im Bereich des
Mediums M2) und andererseits am anderen Expansionsbehälter 61 am Anschluss 61.4 im
Bereich des Mediums M1 beziehungsweise in umgekehrter Anordnung,
befindet.
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Die
Energiespeicher 62 weisen im Bereich der Anschlüsse 61.4 jeweils
ein bekanntes Absperrorgan 44 auf und sie sind durch einen
Leitungsabschnitt 63 miteinander verbunden.
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Im
Bereich der Einbindung in den jeweiligen Energiespeicher 62 ist
im Leitungsabschnitt 63 jeweils ein vorher bekanntes Absperrorgan 46 und
zwischen den Absperrorganen 46 ist ein Anschluss angeordnet,
der bei entsprechender Schaltung der Absperrorgane 46 einerseits
für eine
Abnahme von Unterdruck B (3a) und
andererseits für
eine Abnahme von Überdruck
C (3b) einsetzbar ist.
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In
den 4a und 4b ist
schematisch eine weitere Ausführungsform
eines Schaltdruckwandlers dargestellt, die mit dem Bezugszeichen 70 gekennzeichnet
ist.
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Bei
dem Schaltdruckwandler 70 sind ähnlich dem vorher beschriebenen
Ausführungsbeispiel
zwei Expansionsbehälter 71 mit
Anschlüssen
für Absperrorgane 26 und 54 für die Zuführung von
Treibdruck A und Entleerungen D vorgesehen.
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An
den Expansionsbehältern 71 sind
an entsprechenden Anschlüssen
sich kreuzend angeordnete, rohrförmige
Energiespeicher 72 mit bekannten Absperrorganen 44 wie
vorstehend miteinander verbunden angeschlossen, wobei ebenfalls
ein Leitungsabschnitt 63 mit bekannten Absperrorganen 46 und
einem Anschluss für
Unterdruck B beziehungsweise Überdruck
C in gleicher Weise wie in den 3a und 3b zwischen
den Energiespeichern 72 angeordnet ist.
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Gegenüber der 3 jedoch sind bei dieser Ausführung die
Energiespeicher 72 durch einen im Bereich der Expansionsbehälter 71 zwischen
den jeweiligen Anschlüssen
und den Absperrorganen 44 angeordneten Leitungsabschnitt 73 mit
zwei darin angeordneten, bekannten Absperrorganen 57 miteinander
verbunden.
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Der
Leitungsabschnitt 73 ist hierbei zusätzlich mit dem Leitungsabschnitt 63 verbunden,
wobei ein Leitungsabschnitt 73.1 einerseits im Leitungsabschnitt 63 zwischen
den Absperrorganen 46 angeordnet ist, der andererseits
mit einem Saugbehälter 74 verbunden
ist, der in den Leitungsabschnitt 73 eingebunden ist und
an den sich über
einen Anschluss für
ein Absperrorgan 75 eine Abnahme für Unterdruck B anschließt.
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In
der 4b ist eine Einrichtung der genannten Art dargestellt,
mit der eine Abnahme von Überdruck
C möglich
ist.
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Dazu
sind bei analoger Anordnung der Expansionsbehälter 71 und der Energiespeicher 72 die Absperrorgane 46 im
Leitungsabschnitt 63 entgegen der 4a geschaltet
und der Leitungsabschnitt 73.1 ist mit einem Druckbehälter 76 und über ein
Absperrorgan 77 mit der Abnahme von Überdruck C verbunden.
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Mit
einer gemäß den 4a und 4b ausgestatteten
Einrichtung ist durch ein wechselseitiges Absaugen und Wiederbefüllen des
Saugbehälters 74 (4a)
oder des Druckbehälters 76 (4b)
mit dem hier flüssigen
Medium M1 und einhergehender Volumenänderung des hier gasförmigen Mediums
M2 über
dem Flüssigkeitsspiegel
ein Pumpeffekt erzielbar, der zur Erzeugung eines Unterdrucks B
oder Überdrucks
C nutzbar ist.
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Entgegen
den vorher beschriebenen Ausführungen
besteht hier ein Vorteil darin, dass beim Ansaugen des gasförmigen Mediums
M2 kein Vermischen mit dem flüssigen
Medium M1 erfolgt, wodurch eine Leistungsminderung vermieden wird.
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Die
Wiederbefüllung
des Saugbehälters 74 erfolgt
hierbei über
die Absperrorgane 57, wobei die Absperrorgane 75 und 77 der
Steuerung des Medienstroms von oder zu einem angeschlossenen System
(nicht dargestellt) dienen.
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In
den 5a und 5b ist
schematisch eine weitere Ausführungsform
eines Schaltdruckwandlers dargestellt, die mit dem Bezugszeichen 80 gekennzeichnet
ist.
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Der
Schaltdruckwandler 80 weist einen grundsätzlich gleichen
Aufbau auf, wie er in den 4a und 4b dargestellt
ist.
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In
dieser Ausführung
sind zwei Membranexpansionsbehälter 81 mit
einem Medium M1 beziehungsweise M2 vorgesehen, welche ebenfalls
durch sich kreuzende Energiespeicher 82 und, ebenfalls wie
in der vorher beschriebenen Ausführung,
durch zwischen den Energiespeichern 82 angeordnete Leitungsabschnitte 63, 73 und 73.1 miteinander
verbunden sind.
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Die
Leitungsabschnitte 63, 73 und 73.1 stehen
gemäß der 5a im
Gegensatz zu der vorher beschriebenen Ausführung mit einem Membranausgleichbehälter 83 in
Verbindung, der über
ein bekanntes Absperrorgan 75 mit einem entsprechenden Anschluss
für Unterdruck
B verbunden ist.
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Darüber hinaus
sind in den Membranexpansionsbehältern 81 und
in dem Membranausgleichsbehälter 83 jeweils
eine elastische Membran 84 beziehungsweise 85 eingesetzt.
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Die
Ausgestaltung gemäß der 5b ist durch
den Einsatz eines Membrandruckbehälters 86 mit einer
Membran 85, wie vorstehend erwähnt, eingesetzt, wobei durch
eine zusätzlich
gegenüber
der 5a entgegen gesetzte Schaltung der bekannten Absperrorgane 46 und
Einsatz eines ebenfalls bekannten Absperrorgans 77 am Membrandruckbehälter 86 eine
Abnahme von Überdruck
C am entsprechenden Anschluss möglich
ist.
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Durch
die Anordnung der Membranen 84 und 85 sind die
Medien M1 und M2 voneinander getrennt, was insbesondere von Vorteil
ist, wenn diese miteinander unverträglich sind oder eine Vermischung
der Medien M1 und M2 sicher ausgeschlossen werden muss.
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In
den 6a und 6b ist
schematisch eine weitere Ausführungsform
eines Schaltdruckwandlers dargestellt, der mit dem Bezugszeichen 90 gekennzeichnet
ist.
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Der
Schaltdruckwandler 90 ist grundsätzlich wie die vorhergehend
beschriebene Ausführung
aufgebaut.
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Gegenüber der
vorherigen Ausführung
jedoch weist die Ausführung
gemäß 6a zwei
Membranexpansionsbehälter 91 und
keine Absperrorgane 44 sowie nur einen rohrförmigen Energiespeicher 92 auf,
der in analoger Weise durch die vorbekannten Leitungsabschnitte 63, 73 und 73.1 mit
Absperrorganen 46 und 57 mit einem eingesetzten
Membransaugbehälter 93 quasi
kurz geschlossen ist.
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In
den Membranexpansionsbehältern 91 und im
Membransaugbehälter 93 ist
jeweils ebenfalls zusätzlich
eine elastische Membran 94 beziehungsweise 95 eingesetzt.
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Die
Membranen 94 sind dergestalt ausgeführt, dass sie im entsprechenden
Betriebszustand die in den Membran-Expansionsbehältern 91 befindlichen
entsprechend ausgeführten
Anschlüsse
verschließen.
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Während die
Ausgestaltung gemäß der 6a zur
Entnahme von Unterdruck B geeignet ist, ist gemäß 6b durch
den Einsatz eines Membrandruckbehälters 96, in dem ebenfalls
eine Membran 95 eingesetzt ist, bei einer zusätzlich gegenüber der 6a entgegen
gesetzten Schaltung der bekannten Absperrorgane 46 und
Einsatz eines ebenfalls bekannten Absperrorgans 77 am Membrandruckbehälter 96 eine
Abnahme von Überdruck
C am entsprechenden Anschluss möglich.
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Durch
die gemäß der Ausführung eingesetzten
Membranen 94 wird der Flüssigkeitsstrom beziehungsweise
der Transport der Medien M1 beziehungsweise M2 unterbrochen, wenn
nach vollständiger
Entspannung eines gasförmigen
Mediums M2 im Membranexpansionsbehälter 91 eine entsprechende Dichtfläche (nicht
dargestellt) an der jeweiligen Membran 94 die jeweiligen
Anschlüsse
verschließt.
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Diese
Anordnung hat unter anderem den Vorteil, dass der Steuerungsaufwand
vereinfacht und darüber
hinaus Reibungsverluste im Strömungsweg des
flüssigen
Mediums M2 verringert werden.
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In
der 7 ist schematisch eine weitere Ausführungsform
eines Schaltdruckwandlers dargestellt, der mit dem Bezugszeichen 100 gekennzeichnet
ist.
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Der
Schaltdruckwandler 100 besteht gemäß der Ausführung aus wenigstens zwei Membranexpansionsbehältern 101 mit
jeweils einer Membran 101.1, welche mit jeweils einem Membransaugbehälter 102 mit
einer Membran 102.1 und einem Membrandruckbehälter 103 mit
einer Membran 103.1 durch Leitungsabschnitte 104 zu
jeweils einer Gruppe a beziehungsweise einer Gruppe b zusammengefasst sind,
und die miteinander in Verbindung stehen.
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Die
Membranexpansionsbehälter 101 sind ferner
jeweils über
entsprechende und nicht näher dargestellte
Anschlüsse
mit einem bekannten Absperrorgan 26 für die Zuführung von Treibdruck A und
mit einem Absperrorgan 54 für die Entleerung D verbunden.
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Die
Membransaugbehälter 102 sind
außerdem
jeweils mit einem bekannten Absperrorgan 54 für eine Entleerung
D und mit einem bekannten Absperrorgan 75 für die Entnahme
von Unterdruck B verbunden.
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Die
Membrandruckbehälter 103 sind
außerdem
jeweils mit einem bekannten Absperrorgan 54 für eine Entleerung
D und mit einem bekannten Absperrorgan 77 für die Entnahme
von Überdruck
C verbunden.
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Die
Gruppe a und die Gruppe b sind schließlich durch einen rohrförmigen Energiespeicher 105 miteinander
verbunden, wobei die Verbindung des Energiespeichers 105 mit
den Gruppen a und b durch den jeweiligen Endabschnitt des Energiespeichers 105 vorzugsweise
mittig an dem jeweiligen Leitungsabschnitt 104 angeordnet
ist.
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Im
Schaltdruckwandler 100 befindet sich zeichnungsgemäß unterhalb
der Membranen 101.1, 102.1 und 103.1 in
den Leitungsabschnitten 104 sowie im Energiespeicher 105 vorzugsweise
ein flüssiges
Medium, wogegen sich über
den Membranen ein gasförmiges
Medium befindet (nicht dargestellt).
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Der
Schaltdruckwandler 100 ist bevorzugt zur gleichzeitigen
Erzeugung eines Unterdrucks und eines Überdrucks einsetzbar, wobei
die gesamte Ablaufsteuerung durch die Ausführung der Membranen analog
dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel
gemäß der 6a und 6b sowie
die entsprechende Ansteuerung der jeweiligen Absperrorgane im Bereich
des gasförmigen
Mediums erfolgt.
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Im
Betrieb des Schaltdruckwandlers 100 gemäß der beschriebenen Ausführung wird
beispielsweise in der Gruppe a im Membranexpansionsbehälter 101 das
gasförmige
Medium entspannt, wodurch das flüssige
Medium im Energiespeicher 105 beschleunigt und in dem zu
der Zeit drucklosen Membranexpansionsbehälter 101 der Gruppe
b strömt.
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Wenn
das gasförmige
Medium im Expansionsbehälter 101 der
Gruppe a soweit entspannt ist, dass das Medium 1 vollständig aus
dem Membranbehälter
gedrückt
wurde, wird durch das an der Membran 101.1 angeordnete
Dichtelement (nicht dargestellt) der Strömungsweg des flüssigen Mediums
am (unteren) Ausgang des Membranexpansionsbehälters 101 unterbrochen,
wogegen der Membranexpansionsbehälter 101 der
Gruppe b vollständig
mit dem flüssigen
Medium gefüllt
ist.
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Durch
einen dadurch am Ausgang des Membranexpansionsbehälters 101 in
der Gruppe b entstehenden Unterdruck wird flüssiges Medium aus dem Membransaugbehälter 102 der
Gruppe b abgesaugt und gleichzeitig entsteht am Eingang des Membranexpansionsbehälters 101 in
der Gruppe a ein Überdruck,
wodurch flüssiges
Medium in den Membrandruckbehälter 103 der
Gruppe a gefördert wird.
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Nach
Abklingen des Druckimpulses stellt sich in dem Behältersystem
ein Druckausgleich ein, wobei das flüssige Medium vom vorgenannten
Membrandruckbehälter 103 in
den entsprechenden Membransaugbehälter 102 zurück strömt.
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Wenn
das gasförmige
Medium im Membranexpansionsbehälter 101 in
der Gruppe a entspannt wird, beginnt erneut der vorstehend beschriebene Ablauf,
jedoch in umgekehrter Strömungsrichtung.
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Die
Bewegung der genannten Membranen in den jeweiligen Membransaug-
und Membranduckbehältern
wird durch eine entsprechende Schaltung der Absperrorgane zum Absaugen
oder Fördern
des gasförmigen
Mediums und somit zur Erzeugung eines jeweiligen Unterdrucks oder Überdrucks
technisch genutzt.
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- 26
- Absperrorgan
- 44
- Absperrorgan
- 46
- Absperrorgan
- 50
- Schaltdruckwandler
- 51
- Energiespeicher
- 51.1
- Anschlussabschnitt
- 51.2
- Leitungsabschnitt
- 51.3
- Anschluss
- 51.4
- Anschluss
- 52
- Druckbehälter
- 53
- Expansionsbehälter
- 54
- Absperrorgan
(Entleerung)
- 57
- Absperrorgan
(Rückströmventil)
- 60
- Schaltdruckwandler
- 61
- Expansionsbehälter
- 61.1
- Anschluss
- 61.2
- Anschluss
- 61.3
- Anschluss
- 61.4
- Anschluss
- 62
- Energiespeicher
- 63
- Leitungsabschnitt
- 70
- Schaltdruckwandler
- 71
- Expansionsbehälter
- 72
- Energiespeicher
- 73
- Leitungsabschnitt
- 73.1
- Leitungsabschnitt
- 74
- Saugbehälter
- 75
- Absperrorgan
(Saugventil)
- 76
- Druckbehälter
- 77
- Absperrorgan
(Druckventil)
- 80
- Schaltdruckwandler
- 81
- Membranexpansionsbehälter
- 82
- Energiespeicher
- 83
- Membransaugbehälter
- 84
- Membran
- 85
- Membran
- 86
- Membrandruckbehälter
- 90
- Schaltdruckwandler
- 91
- Membranexpansionsbehälter
- 92
- Energiespeicher
- 93
- Membransaugbehälter
- 94
- Membran
- 95
- Membran
- 96
- Membrandruckbehälter
- 100
- Schaltdruckwandler
- 101
- Membranexpansionsbehälter
- 101.1
- Membran
- 102
- Membransaugbehälter
- 102.1
- Membran
- 103
- Membrandruckbehälter
- 103.1
- Membran
- 104
- Leitungsabschnitt
- 105
- Energiespeicher
- a
- Gruppe
- b
- Gruppe
- A
- Entnahme
Treibdruck
- B
- Entnahme
Unterdruck
- C
- Entnahme Überdruck
- D
- Entleerung
- M1
- Medium
(flüssig/gasförmig)
- M2
- Medium
(gasförmig/flüssig)