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DE102008019187B4 - Wärmetauscher und Haltevorrichtung eines Wärmetauschers in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Wärmetauscher und Haltevorrichtung eines Wärmetauschers in einem Kraftfahrzeug

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DE102008019187B4
DE102008019187B4 DE102008019187.6A DE102008019187A DE102008019187B4 DE 102008019187 B4 DE102008019187 B4 DE 102008019187B4 DE 102008019187 A DE102008019187 A DE 102008019187A DE 102008019187 B4 DE102008019187 B4 DE 102008019187B4
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heat exchanger
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Klaus Schneider
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Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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    • B60K11/00Arrangement in connection with cooling of propulsion units
    • B60K11/02Arrangement in connection with cooling of propulsion units with liquid cooling
    • B60K11/04Arrangement or mounting of radiators, radiator shutters, or radiator blinds
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
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    • F28F9/002Casings in the form of plate-like arrangements; Frames enclosing a heat exchange core with fastening means for other structures
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Abstract

Vorgestellt wird eine Kraftfahrzeug-seitige Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) eines Wärmetauschers (10) eines Kraftfahrzeuges, die dazu eingerichtet ist, den Wärmetauscher (10) im Kraftfahrzeug in einer vorgegebenen Einbaulage zu halten. , Die Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) weist eine Aufnahme (14.l, 14.r) auf, die dazu eingerichtet ist, einen Teil eines Flüssigkeitsanschlussstutzens (18.l, 18.r) des Wärmetauschers (10) als Drehzapfen (26.l, 26.r) drehbar so zu lagern, dass der Wärmetauscher (10) in Fahrzeuglängsrichtung (x) einwirkenden Kräften durch eine Rotation um eine quer im Kraftfahrzeug ausgerichtete Drehachse (20) ausweichen kann. Ein unabhängiger Anspruch richtet sich auf einen operativ mit der Halteeinrichtung (12; 36.r; 44) gekoppelten Wärmetauscher (10).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-seitige Haltevorrichtung eines Wärmetauschers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen Wärmetauscher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
  • Derartige Haltevorrichtungen und solche Wärmetauscher sind aus der JP 2006-36 039 A , DE 86 34 544 U1 , DE 10 2004 047 583 A1 und der EP 1 557 311 A1 bekannt. Die bekannten Haltevorrichtungen und bekannten Wärmetauscher zeichnen sich durch aufeinander abgestimmte Haltemittel in Form von Zapfen und Aufnahmen aus, die dazu eingerichtet sind, den Wärmetauscher bei einer nach oben und/oder in Richtung des Fahrzeughecks gerichteten Krafteinwirkung freizugeben. Die zur Freigabe erforderliche Krafteinwirkung ist dabei durch konstruktive Maßnahmen auf Werte beschränkt, bei denen der Wärmetauscher, insbesondere ein Kühler, noch nicht zerstört wird und bei denen der Kühlmittelkreislauf geschlossen bleibt. Dadurch sollen Beschädigungen des Kühlers bei leichteren Kollisionen vermieden werden, die von vorne und damit in der wahrscheinlichsten Kollisionsrichtung erfolgen und es soll die Funktionsfähigkeit des Wärmetauschers erhalten werden. Hierbei wird angemerkt, dass die aus der DE 86 34 544 U1 bekannte Haltevorrichtung ein Verdrehen während der Montage ermöglicht. Im Betriebszustand ist die Haltevorrichtung dann aber durch eine Platte, die Teil der Haltevorrichtung ist, fixiert.
  • Der aus der EP 1 557 311 A1 bekannte Wärmetauscher weist an seinen beiden gegenüberliegenden Schmalseiten je zwei Zapfen auf, die in Längsrichtung des Fahrzeugs und in Richtung der Hochachse des Fahrzeugs angeordnet sind. Die bekannte Haltevorrichtung sieht Fahrzeug-seitig Aufnahmen mit schräg nach oben und in Richtung des Kraftfahrzeughecks versetzten und in dieser Richtung geöffneten Führungen vor. Jeweils eine Führung umgreift einen Zapfen, wobei sich die Führung in Richtung der Öffnung verengt, so dass die Öffnung kleiner als ein Durchmesser des Zapfens ist. Der Kühler klinkt aus der Haltevorrichtung aus, wenn die schräg nach oben und hinten einwirkende Kraft einen ersten Schwellenwert überschreitet, der durch die beim notwendigen Aufweiten der Verengung auftretenden Verformungs- und Reibungskräfte konstruktiv vorgegeben ist.
  • Beim Überschreiten eines zweiten, größeren Schwellenwerts und/oder einer nicht in Freigaberichtung gerichteten Krafteinwirkung erfolgt eine Freigabe des Kühlers durch einen Bruch von Haltelaschen, die als konstruktiv schwächste Glieder und damit als Sollbruchstellen der Haltevorrichtung vorgegeben werden.
  • Insbesondere bei Sportwagen werden Wärmetauscher vergleichsweise tief angeordnet. Sie befinden sich daher in einer sehr exponierten Lage was mögliche Kollisionen mit niedrigen Hindernissen wie zum Beispiel Bordsteinen betrifft. In dieser exponierten Lage kann man den Wärmetauscher im Prinzip mit einem stabilen Rahmen schützen, der den oder die Wärmetauscher vor Beschädigungen durch vertikal von unten und/oder horizontal von vorn einwirkende Kräfte schützt. Bei ausreichend stabiler Ausführung ist ein solcher Rahmen jedoch nachteilig schwer. Darüber hinaus wird der Einbauraum für einen solchen Rahmen durch strenger werdende Anforderungen an den Fußgängerschutz bei Unfällen zunehmend stark begrenzt.
  • Bei der eingangs genannten Lösung kann auf den Rahmen verzichtet werden. Der Schutz vor Beschädigungen des Wärmetauschers erfolgt dann durch das im Kollisionsfall erfolgende Ausklinken des Wärmetauschers aus seiner Halterung.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe einer Befestigung eines Wärmetauschers, die ein Ausweichen des Wärmetauschers bei typischen Kollisionen erlauben und die im Vergleich zum Gegenstand der EP 1 557 311 A1 weniger Teile benötigen und eine vereinfachte Montage des Wärmetauschers erlauben. Eine solche Befestigung betrifft sowohl eine Haltevorrichtung als auch einen Wärmetauscher, so dass die Erfindung Aspekte beider Komponenten betrifft.
  • Diese Aufgabe wird jeweils mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die Erfindung sieht sowohl in Bezug auf die erfindungsgemäße Haltevorrichtung als auch in Bezug auf den erfindungsgemäßen Wärmetauscher insbesondere vor, einen Flüssigkeitsanschlussstutzen des Wärmetauschers als Drehzapfen zu benutzen. Dabei kann es sich um einen oder mehrere Flüssigkeitsanschlussstutzen handeln.
  • Dadurch erfolgt eine Mehrfachnutzung des Anschlussstutzens zur Flüssigkeitsführung und zu einer Befestigung, die nicht nur eine Fixierung in einer Einbaulage, sondern darüber hinaus eine Ausweichbewegung bei Fahrzeuglängsrichtung einwirkenden Kräften, zum Beispiel Kollisionskräften erlaubt.
  • Als erwünschte Folge ergibt sich sowohl in Bezug auf den Wärmetauscher als auch in Bezug auf die zugehörige Halteeinrichtung eine Vereinfachung des Aufbaus der Befestigung und ein Wegfall von sonst allein für die Halterung vorzusehenden Komponenten.
  • Als erwünschte Folge wird der Einbauplatzbedarf verringert, was zusätzlich zu einer vereinfachten Montage führt. Aus der Vereinfachung der Montage ergibt sich der Vorteil einer Verkürzung der zur Montage erforderlichen Zeit, was insgesamt zu Kostenvorteilen führt.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den beigefügten Figuren.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen, jeweils in schematischer Form:
    • 1 erste Ausführungsbeispiele eines Wärmetauschers und einer Haltevorrichtung;
    • 2 zweite Ausführungsbeispiele eines Wärmetauschers und einer Haltevorrichtung: und
    • 3 dritte Ausführungsbeispiele eines Wärmetauschers und einer Haltevorrichtung.
  • Im Einzelnen zeigt die 1 einen Wärmetauscher 10 eines Kraftfahrzeuges zusammen mit einer Kraftfahrzeug-seitigen Haltevorrichtung 12 im nicht montierten Zustand. Der Wärmetauscher 10 ist in einer bevorzugten Ausgestaltung ein Wasser-oder Ölkühler, der in einem Frontbereich eines Kraftfahrzeugs angeordnet wird. Für das Verständnis der Erfindung ist es in diesem Zusammenhang ausreichend, davon auszugehen, dass die Haltevorrichtung 12 fest mit dem übrigen Kraftfahrzeug verbunden ist und damit eine Kraftfahrzeug-seitige Haltevorrichtung 12 für den Wärmetauscher 10 bildet. Im Folgenden wird die Erfindung am Beispiel eines Wasserkühlers erläutert.
  • In der dargestellten Ausgestaltung weist die Haltevorrichtung 12 einen linken Teil 12.l mit einer linken Aufnahme 14.l, einen rechten Teil 12.r mit einer rechten Aufnahme 14.r und eine den linken Teil 12.l mit dem rechten Teil 12.r verbindende Luftführung 16 auf. Die Luftführung 16 dient dazu, in Fahrzeuglängsrichtung durch den Wärmetauscher 10 durchtretende und dadurch aufgewärmte Luft unter das Fahrzeug zu leiten.
  • Der Wärmetauscher 10 ist dazu eingerichtet, von der Haltevorrichtung 12 in einer vorgegebenen Einbaulage im Kraftfahrzeug gehalten zu werden. Eine typische Einbaulage wird in der 1 durch die Angabe der Richtungen x, y und z veranschaulicht, wobei die x-Richtung in Fahrzeuglängsrichtung liegt und zum Heck zeigt, die y-Richtung in Richtung einer Fahrzeugquerachse liegt und die z-Richtung in Richtung einer Fahrzeughochachse liegt.
  • Der Wärmetauscher 10 weist einen als Drehzapfen ausgestalteten Flüssigkeitsanschlussstutzen 18.l auf, der dazu eingerichtet ist, von der linken Aufnahme 14.l der Haltevorrichtung 12 drehbar so gelagert zu werden, dass der Wärmetauscher 10 in Fahrzeuglängsrichtung x einwirkenden Kräften durch eine Rotation um eine quer im Kraftfahrzeug ausgerichtete Drehachse 20 ausweichen kann.
  • Wie bereits erwähnt wurde, treten solche Kräfte typischerweise bei Kollisionen im Frontbereich des Kraftfahrzeugs, insbesondere bei Kollisionen mit niedrigen Hindernissen wir Bordsteinkanten auf.
  • Die Drehachse ist bevorzugt eher oben als unten angeordnet. Diese Anordnung berücksichtigt, dass die genannte Kollisionsgefahr eher im unteren Bereich des Wärmetauschers besteht und der Wärmetauscher daher bevorzugt in dem unteren Bereich ausweichen muss. Ein weiterer Vorteil der oben angeordneten Drehachse 20 ergibt sich daraus, dass die am Wärmetauscher angreifende Schwerkraft eine Komponente erzeugt, die im Falle einer Auslenkung des Wärmetauschers aus einer vertikal hängenden Lage rückstellend wirkt. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug nach einer leichteren Kollision noch fahrbereit ist, erhöht.
  • In der Ausgestaltung, die in der 1 dargestellt ist, weist der Wärmetauscher 10 einen weiteren, als Drehzapfen ausgestalteten Flüssigkeitsanschlussstutzen 18.r auf, der dazu eingerichtet ist, von der rechten Aufnahme 14.r der Haltevorrichtung 12 drehbar gelagert zu werden. Dadurch ist weder rechts noch links eine separate Drehlagerung erforderlich. Auf beiden Seiten werden Anschlussstutzen mehrfach genutzt.
  • Jede in Fahrzeuglängsrichtung x und mit einem Abstand in z-Richtung zur Drehachse 20 auf den Wärmetauscher 10 einwirkende Kraft ruft ein Drehmoment um die Drehachse 20 hervor.
  • Die Anschlussstutzen 16.l und 16.r unterscheiden sich vom Stand der Technik insbesondere dadurch, dass sie länger sind als es für den Anschluss eines Schlauches 22.l, 22.r erforderlich wäre und weisen zwischen einem äußeren Abschnitt 24.l, 24.r und einem Wasserkasten 25 des Wärmetauschers 10 jeweils einen inneren Abschnitt auf, der jeweils als Drehzapfen 26.l, 26.r dient und der in der Ausgestaltung der 1 jeweils eine Lagerhülse 28.l, 28.r aus Gummi oder Kunststoff trägt.
  • Die beschriebene Drehlagerung ermöglicht insbesondere ein ausweichendes Wegschwenken des Wärmetauschers bei in horizontaler Richtung (d. h. in x-Richtung) einwirkenden Kräften. Treten zusätzlich größere Kräfte in vertikaler Richtung (d. h. in z-Richtung) auf, kann der Wärmetauscher bei der in der 1 dargestellten Ausgestaltung auch noch nach oben ausweichen, indem die Drehzapfen 26.l, 26.r nach oben durch die Öffnungen aus den Aufnahmen 14.l, 14.r herausgehoben werden.
  • Zu diesem Zweck sind die Aufnahmen 14.l, 14.r in der Ausgestaltung, die in der 1 dargestellt ist, dazu eingerichtet, den jeweiligen Drehzapfen 26.l, 26.r nach unten abzustützen und den Drehzapfen 26.l, 26.r nach oben freizugeben, wenn eine auf den Wärmetauscher 10 nach oben einwirkende Kraft einen konstruktiv vorgegebenen Auslöse-Schwellenwert überschreitet. Dazu weist jede der Aufnahmen 14.l, 14.r eine in der beabsichtigten Freigaberichtung angeordnete Öffnung auf. Jeweils eine Aufnahme 14.l, 14.r umgreift einen Drehzapfen 26.l, 26.r, wobei sich die Aufnahme 14.l, 14.r in Richtung der Öffnung soweit verengt, dass die Öffnung einerseits kleiner als ein Durchmesser des Drehzapfens ist, der Drehzapfen aber andererseits mit Kraftaufwand durch die Öffnung hindurch gedrückt werden kann. Der Wärmetauscher 10 klinkt aus der Haltevorrichtung aus, wenn die in Freigaberichtung einwirkende Kraft einen Auslöse-Schwellenwert überschreitet, der durch die beim notwendigen Aufweiten der Öffnung (und/oder bei einem elastischen Nachgeben des Drehzapfens) auftretenden Verformungs- und Reibungskräfte konstruktiv vorgegeben ist.
  • Um ein Verschwenken des Wärmetauschers 10 bei vergleichsweise kleinen Trägheitskräften zu vermeiden, wie sie im normalen Fahrbetrieb beim Beschleunigen und Bremsen auftreten, weist die Haltevorrichtung 16 ein erstes Haltemittel auf, das dazu eingerichtet ist, im Zusammenwirken mit einem zweiten Haltemittel, das ein Bestandteil des Wärmetauschers 10 ist, die Rotation des Wärmetauschers 10 erst dann zu erlauben, wenn die in Längsrichtung x einwirkende Kraft einen konstruktiv vorgegebenen Schwellenwert überschreitet.
  • In der Ausgestaltung, die in der 1 dargestellt ist, wird das erste Haltemittel durch wenigstens einen im Vergleich zum zweiten Haltemittel steifen Zapfen 30.l und/oder 30.r verwirklicht, während das zweite Haltemittel als ein im Vergleich zum ersten Haltemittel weniger steifes, elastisch nachgiebiges Profil 32.l und/oder 32.r realisiert ist, das den Zapfen 30.l, 30.r in einer Haltestellung umgreift und das beim Einwirken der in Längsrichtung wirkenden Kraft, die den Schwellenwert überschreitet, über den Zapfen 30.l, 30.r hinweggleitet und dabei mit dem Wärmetauscher 10 aus der Haltestellung ausklinkt.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung trägt auch der Zapfen 30.l, 30.r jeweils eine Lagerhülse aus Gummi oder Kunststoff. Bevorzugt ist auch, dass das Profil 32.l, 32.r jeweils einen unteren wellenförmigen Abschnitt 34.u mit einem Wellental und zwei das Wellental einschließenden Wellenbergen und einen oberen wellenförmigen Abschnitt 34.o mit einem Wellental und zwei das Wellental einschließenden Wellenbergen aufweist. Die Abschnitte 34.u und 34.o sind dabei einander gegenüberliegend so angeordnet, dass ihr Abstand ein lokales Maximum aufweist, das von zwei lokalen Abstands-Minima eingeschlossen wird. Der maximale Abstand entspricht etwa dem Durchmesser des Zapfens 30.l, 30r. Der minimale Abstand ist etwas kleiner, so dass der Zapfen 30.l., 30.r gegen elastische Rückstellkräfte in eine Haltestellung des Profils 32.l, 32.r eingeklinkt und beim Auftreten von in Fahrzeuglängsrichtung x auf den Wärmetauscher 10 einwirkenden Kräften aus der Haltestellung des Profils 32.l, 32.r ausgeklinkt werden kann.
  • Im Ergebnis führt dies dazu, dass der Wärmetauscher aus der durch das erste Haltemittel 30.l, 30.r und das zweite Haltemittel 32.l, 32.r definierten Haltestellung ausklinkt, wenn die in x-Richtung auf den Wärmetauscher 10 einwirkende Kraft die bei einer Relativbewegung zwischen Zapfen und Profil auftretenden elastischen Rückstellkräfte übersteigt.
  • Durch das Ausklinken aus der Haltestellung wird die weiter oben beschriebene Rotation erlaubt, so dass der Wärmetauscher 10 der horizontal einwirkenden Kraft ausweichen kann, ohne dabei beschädigt zu werden und ohne dass der Flüssigkeitskreislauf dabei geöffnet wird. Beim Auftreten zusätzlicher, in z-Richtung einwirkender Kraftkomponenten kann der Wärmetauscher 10 auch diesen Kraftkomponenten durch Ausklinken aus den Aufnahmen 14.l, 14. r ausweichen, ohne dabei beschädigt zu werden und ohne den Kühlkreislauf dabei zu öffnen.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, dass auch weder das erste Haltemittel 30.l, 30.r noch das zweite Haltemittel 32.l, 32.r beim Ausklinken beschädigt werden. Der Wärmetauscher 10 kann daher insbesondere einfach wieder in die Haltestellung zurückgedrückt und damit eingeklinkt werden.
  • Es wirken im Wesentlichen Kräfte in Z-Richtung. Ohne den Wärmetauscher zu schwenken, werden die Zapfen 30l/30v und der Wärmetauscher aus den oberen Aufnahmen 14l/14v gedrückt. Der Wärmetauscher bleibt dabei dicht, da die Bruchstelle sich an den Teilen 12l/12v befindet.
  • In einer alternativen Ausgestaltung werden Zapfen und Profil in Bezug auf ihre Anordnung ausgetauscht. In diesem Fall wird das zweite Haltemittel, also das Wärmetauscher-seitige Haltemittel, durch wenigstens einen im Vergleich zum ersten Haltemittel steifen Zapfen verwirklicht, während das erste Haltemittel, also das Haltevorrichtungs-seitige Haltemittel, als ein im Vergleich zum zweiten Haltemittel weniger steifes, elastisch nachgiebiges Profil realisiert ist, das den Zapfen in einer Haltestellung umgreift, wobei der Zapfen beim Einwirken der in Längsrichtung wirkenden Kraft, die den Schwellenwert überschreitet, über die lokalen Extrema des Profils hinweggleitet und mit dem Wärmetauscher aus der Haltestellung ausklinkt.
  • Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf einteilige Haltevorrichtungen 12 beschränkt ist und zum Beispiel auch zwei voneinander getrennte, jeweils einzeln für sich mit einem Montageträger des Kraftfahrzeugs verbundene Haltevorrichtungen 12.l, 12.r aufweisen kann.
  • 2 zeigt alternative Ausgestaltungen erster und zweiter Haltermittel. Im Einzelnen zeigt die 2 einen Wärmetauscher 10, der in einer Einbaulage von einem separaten rechten Teil 36.r gehalten wird, das zusammen mit einem nicht dargestellten, separaten und spiegelbildlichen linken Teil eine Haltevorrichtung bildet. Insofern wird im Folgenden der rechte Teil 36.r auch als Haltevorrichtung bezeichnet. Im Übrigen bezeichnen gleiche Ziffern in sämtlichen Figuren gleiche Elemente. Die Gegenstände der 1 und 2 unterscheiden sich durch die Ausgestaltung der ersten Haltemittel und der zweiten Haltemittel und durch die Ausgestaltung der Luftführung voneinander.
  • Die Haltevorrichtung 36.r weist eine Federlasche 38 auf, die mit einem Ende fest mit der Haltevorrichtung 36.r verbunden ist. Die Federlasche 38 ist so ausgestaltet, dass sie einen in Fahrzeugquerrichtung auftretenden Abstand zwischen der Haltevorrichtung 36.r und dem Wärmetauscher 10 elastisch überbrückt und an ihrem dem Wärmetauscher 10 zugewandten Ende einen mit Gummi oder Kunststoff ummantelten Zapfen 40 trägt, der von der Federlasche 38 in einen mit dem Wärmetauscher 10 fest verbundenen Sattel 42 gedrückt wird.
  • Die Federlasche 38 ist in einer bevorzugten Ausgestaltung ein Teil der Haltevorrichtung 36.r und besteht aus Kunststoff oder Metall. Ihre elastischen Eigenschaften werden durch ihr Material und ihre Abmessungen bestimmt und werden damit konstruktiv festgelegt.
  • Bei vertikaler Belastung kann der Wärmetauscher 10 mit dem Sattel 42 relativ zu dem Zapfen 40 nach oben ausweichen und aus der Clip-Befestigung, die durch die Aufnahme 14.r definiert wird, ausklinken. Beim Einwirken der in Längsrichtung x wirkenden Kraft, die einen durch die Geometrie von Zapfen 40 und Sattel 42 und durch die elastischen Eigenschaften der Federlasche 38 konstruktiv festgelegten Schwellenwert überschreiten, springt der Zapfen 40 aus dem Sattel 42 heraus, so dass der Wärmetauscher 10 der in Längsrichtung einwirkenden Kraft durch die beschriebene Rotationsbewegung um die Drehachse 20 ausweichen kann. Die Drehachse verläuft dabei wie bei der 1 durch die Drehlagerung aus Aufnahme 14.r und Drehzapfen 26.r.
  • Die Federlasche 38 stellt damit zusammen mit dem Zapfen 40 eine Ausgestaltung eines ersten Haltemittels dar, das quer zu der in Fahrzeuglängsrichtung x einwirkenden Kraft elastisch nachgiebig ausgestaltet ist und so mit dem Sattel 42 als Ausgestaltung eines steifen Profils des zweiten Haltemittels zusammenwirkt, dass das erste Haltemittel bei ausreichend großer, in Längsrichtung auf den Wärmetauscher 10 einwirkender Kraft, sowohl in Richtung dieser Kraft als auch, bedingt durch die Form des Sattels 42, quer zu dieser Kraft in y-Richtung elastisch ausgelenkt wird und den Wärmetauscher 10 dabei ausklinkt.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die elastischen Eigenschaften der Federlasche 38 in der dargestellten Anordnung so festgelegt, dass der Zapfen 40 in der regulären Einbaulage des Wärmetauschers 10 immer mit einer bestimmten Kraft in den Sattel 42 gedrückt wird. Dadurch werden Toleranzen der Breite des Wärmetauschers 10 ausgeglichen. Ferner wird der Wärmetauscher 10 durch rechts und links angeordnete Federlaschen 38 in Verbindung mit dem Formschluss zugehöriger Zapfen 40 in zugehörigen Sätteln 42 im Fahrzeug zentriert.
  • 3 zeigt weitere alternative Ausgestaltungen erster und zweiter Haltemittel. Im Einzelnen zeigt die 3 einen Wärmetauscher 10, der in einer Einbaulage von einer Haltevorrichtung 44 gehalten wird. Beim Gegenstand der 3 wird das erste, Haltevorrichtungs-seitige Haltemittel durch einen Zapfen 46 verwirklicht, der dazu eingerichtet ist, von einer Aufnahme 48 des Wärmetauschers 10 als zweitem Haltemittel von oben umgriffen zu werden, wobei der konstruktiv vorgegebene Schwellenwert durch eine vorbestimmte Nachgiebigkeit des Zapfens 46 in Bezug auf die in Fahrzeuglängsrichtung x auf den Wärmetauscher 10 einwirkende Kraft definiert wird.
  • In einer Ausgestaltung ist der Zapfen 46 dort, wo er die Aufnahme 48 stützt, mit Kunststoff oder Gummi ummantelt. Bevorzugt ist auch, dass die vorbestimmte Nachgiebigkeit durch eine Sollbruchstelle des Zapfens 46 verwirklicht wird.
  • Auch bei der Ausgestaltung nach der 3 ist der Wärmetauscher 10 in den oberen Aufnahmen 14 drehbar aufgehängt. Die untere Stütze oder Aufnahme 48 ist nach unten offen, um den Wärmetauscher 10 beim Einwirken von Kräften in z-Richtung vertikal ausweichen zu lassen. Bei in Längsrichtung x einwirkenden Kräften dreht sich der Wärmetauscher 10 in den oberen Aufnahmen. Der untere Zapfen 46 bricht dabei ab.
  • Bei den Ausgestaltungen nach den 2 und 3 ist eine Abluftführung bevorzugt an dem Wärmetauscher 10 befestigt und muss sich daher mit dem Wärmetauscher bewegen können. Um bei in z-Richtung einwirkenden Kräften ausweichen zu können, ist die Abluftführung bei diesen Ausgestaltungen in ihren seitlichen Bereichen bevorzugt nachgiebig ausgestaltet.
  • Im Gegensatz dazu erfordert die Ausgestaltung nach der 1, bei der die Abluftführung einen integralen Bestandteil der Haltevorrichtung bildet, keine nachgiebigen Seitenwände. Dies liegt daran, dass der Wärmetauscher bei in Längsrichtung einwirkenden Kräften in die Abluftführung hinein geschwenkt wird. Diese Ausgestaltung der Luftführung erlaubt darüber hinaus eines Abdichtung des Raums vor dem Wärmetauscher gegen den Raum hinter dem Wärmetauscher durch zwischen Luftführung und Wärmetauscher angeordnete Profile, die im Zusammenwirken eine Labyrinthdichtung ergeben (vergleiche 1).

Claims (11)

  1. Kraftfahrzeug-seitige Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) eines Wärmetauschers (10) eines Kraftfahrzeuges, die dazu eingerichtet ist, den Wärmetauscher (10) im Kraftfahrzeug in einer vorgegebenen Einbaulage zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) eine Aufnahme (14.l, 14.r) aufweist, die dazu eingerichtet ist, einen Teil eines Flüssigkeitsanschlussstutzens (18.l, 18.r) des Wärmetauschers (10) als Drehzapfen (26.l, 26.r) drehbar so zu lagern, dass der Wärmetauscher (10) in Fahrzeuglängsrichtung (x) einwirkenden Kräften durch eine Rotation um eine quer im Kraftfahrzeug ausgerichtete Drehachse (20) ausweichen kann.
  2. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) ein erstes Haltemittel (30.l, 30.r; 40; 46) aufweist, das dazu eingerichtet ist, im Zusammenwirken mit einem zweiten Haltemitteln (32.l, 32.r; 42; 48) das ein Bestandteil des Wärmetauschers (10) ist, die Rotation des Wärmetauschers (10) erst dann zu erlauben, wenn die in Längsrichtung (x) einwirkende Kraft einen konstruktiv vorgegebenen Schwellenwert überschreitet.
  3. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (14.l, 14.r) dazu eingerichtet ist, den Drehzapfen (26.l, 26.r) nach unten abzustützen und den Drehzapfen (26.l, 26.r) nach oben freizugeben, wenn eine auf den Wärmetauscher (10) nach oben einwirkende Kraft einen konstruktiv vorgegebenen Auslöse-Schwellenwert überschreitet.
  4. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Haltemittel ein im Vergleich zum zweiten Haltemittel steifer Zapfen (30.l, 30.r) ist und dass das zweite Haltemittel ein im Vergleich zum ersten Haltemittel weniger steifes, elastisch nachgiebiges Profil (32.l, 32.r) ist, das den Zapfen (30.l, 30.r) in einer Haltestellung umgreift und das beim Einwirken der in Längsrichtung (x) wirkenden Kraft, die den Schwellenwert überschreitet, über den Zapfen (30.l, 30.r) hinweggleitet und dabei aus der Haltestellung ausklinkt.
  5. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Haltemittel als quer zu der in Fahrzeuglängsrichtung (x) einwirkenden Kraft elastisch nachgiebige Federlasche (38) ausgestaltet ist und so mit einem Sattel (42) des zweiten Haltemittels zusammenwirkt, dass das erste Haltemittel bei einer unter Einwirkung der in Längsrichtung (x) einwirkenden Kraft auftretenden Rotation des Wärmetauschers (10) quer zur Längsrichtung (x) elastisch ausgelenkt wird und den Wärmetauscher (10) dabei ausklinkt.
  6. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Haltemittel ein Zapfen (46) ist, der dazu eingerichtet ist, von einer Aufnahme (48) des Wärmetauschers (10) als zweitem Haltemittel umgriffen zu werden, wobei der konstruktiv vorgegebene Schwellenwert durch eine vorbestimmte Nachgiebigkeit des Zapfens (46) in Bezug auf die in Fahrzeuglängsrichtung (x) auf den Wärmetauscher (10) einwirkende Kraft definiert wird.
  7. Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (46) eine Sollbruchstelle aufweist.
  8. Haltevorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen linken Teil (12.l) mit einer linken Aufnahme (14.l), einen rechten Teil (12.r) mit einer rechten Aufnahme (14.r) und eine den linken Teil (12.l) mit dem rechten Teil (12.r) verbindende Luftführung (16) aufweist.
  9. Wärmetauscher (10) eines Kraftfahrzeuges, der dazu eingerichtet ist, von einer Kraftfahrzeug-seitigen Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) in einer vorgegebenen Einbaulage im Kraftfahrzeug gehalten zu werden dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (10) einen als Drehzapfen (26.l, 26.r) ausgestalteten Teil eines Flüssigkeitsanschlussstutzens (18.l, 18.r) aufweist, der dazu eingerichtet ist, von einer Aufnahme (14.l, 14,r) der Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) drehbar so gelagert zu werden, dass der Wärmetauscher (10) in Fahrzeuglängsrichtung (x) einwirkenden Kräften durch eine Rotation um eine quer im Kraftfahrzeug ausgerichtete Drehachse (20) ausweichen kann.
  10. Wärmetauscher (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (10) ein zweites Haltemittel (32.l, 32.r; 42; 48) aufweist, das dazu eingerichtet ist, im Zusammenwirken mit einem ersten Haltemittel (30.l, 30.r; 40; 46), das ein Bestandteil der Haltevorrichtung (12; 36.r; 44) ist, die Rotation des Wärmetauschers (10) erst dann zu erlauben, wenn die in Längsrichtung (x) einwirkende Kraft einen konstruktiv vorgegebenen Schwellenwert überschreitet.
  11. Wärmetauscher (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Haltemittel ein im Vergleich zum ersten Haltemittel weniger steifes, elastisch nachgiebiges Profil (32.l, 32.r) ist, dass das erste Haltemittel ein im Vergleich zum zweiten Haltemittel steifer Zapfen (30.l, 30.r) ist und dass das elastisch nachgiebige Profil (32.l, 32.r) den Zapfen (30.l, 30.r) in einer Haltestellung umgreift und beim Einwirken der in Längsrichtung (x) wirkenden Kraft, die den Schwellenwert überschreitet, über den Zapfen (30.l, 30.r) hinweggleitet und dabei aus der Haltestellung ausklinkt.
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