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DE102008019156A1 - Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse, Turbinenzwischengehäuse und Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses - Google Patents

Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse, Turbinenzwischengehäuse und Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses Download PDF

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DE102008019156A1
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turbine intermediate
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MTU Aero Engines GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, mit einem ersten Ende zur Anordnung an einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses und einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende (12) zur Befestigung der Strebe (10) an einem Gehäuse (42) oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses, wobei an dem zweiten Ende (12) mindestens ein flanschartiges Element (14) mit mindestens einer ersten Öffnung (18) zur Aufnahme oder Hindurchführung eines Befestigungsmittels lösbar angeordnet ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Turbinenzwischengehäuse für eine Strömungsmaschine, insbesondere eine Gasturbine sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, mit einem ersten Ende zur Anordnung an einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses und einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende zur Befestigung der Strebe an einem Gehäuse oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Turbinenzwischengehäuse für eine Strömungsmaschine, insbesondere eine Gasturbine und ein Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine.
  • Turbinenzwischengehäuse sind bei Strömungsmaschinen, insbesondere bei einer Gasturbine eines Flugtriebwerks zwischen der Hochdruckturbine und der Niederdruckturbine angeordnet. Das Turbinenzwischengehäuse (auch „Turbine Center Frame”, TCF) ist ein Strukturbauteil und hat die Funktion, einen Strömungskanal zwischen der Hochdruckturbine und der Niederdruckturbine auszubilden und die Lagerkammer zumindest des Hochdruckrotors mit dem Gehäuse strukturell zu verbinden. Des Weiteren dient das Turbinenzwischengehäuse zur Verteilung von Kühlluftströmen für die Niederdruckturbine. Dabei kreuzen profilierte Streben, welche eine Lagerkammer für den Turbinenrotor halten, den Gaskanal. Deshalb werden diese Streben mit Leitschaufel-ähnlichen Bauteilen verkleidet. Dabei hat es sich als kostengünstig erwiesen, die Streben zusammen mit der Lagerkammer beziehungsweise der Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses integral zu gießen. In diesem Fall müssen aber die Strebenverkleidungen radial von außen über die Streben montierbar sein. Da aber die freien Strebenenden an ein Gehäuse oder eine innere Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses montiert werden, besitzen diese in diesem Bereich üblicherweise eine Verdickung oder einen Flansch, der bei dieser Montageart die Breite der Strebenverkleidung definiert. Nachteiligerweise können daher bei derartigen Streben nur Strebenverkleidungen verwendet werden, die entsprechend breit und nicht strömungsoptimiert ausgebildet sind. Dies verringert allerdings den Wirkungsgrad der Gasturbine, da relativ hohe Strömungsverluste auftreten. Um dies zu vermeiden, wird bei anderen bekannten Turbinenzwischengehäusen auf eine einstückige Ausbildung der Streben mit der Innenstruktur, d. h. zum Beispiel auf einen integral gegossenen Lagerstern, verzichtet. Dadurch erhöhen sich jedoch wiederum die Kosten der Herstellung des Turbinenzwischengehäuses.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine gattungsgemäße Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse bereitzustellen, die eine einfache Verkleidung mit einer strömungsoptimierten und schlank ausgebildeten Strebenverkleidung ermöglicht.
  • Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein gattungsgemäßes Turbinenzwischengehäuse mit einem im Vergleich zu bekannten Turbinenzwischengehäusen höheren Wirkungsgrad bereitzustellen.
  • Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein gattungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses bereitzustellen, welches eine schnelle Herstellung des Turbinenzwischengehäuses insgesamt und eine einfache und schnelle Verkleidung von Streben des Turbinenzwischengehäuses mit einer strömungsoptimierten und schlank ausgebildeten Strebenverkleidung gewährleistet.
  • Gelöst werden diese Aufgaben durch eine Strebe, ein Turbinenzwischengehäuse und ein Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen beschrieben.
  • Eine erfindungsgemäße Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse einer Strömungsmaschine, insbesondere für eine Gasturbine, umfasst ein erstes Ende zur Anordnung an einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses und ein dem ersten Ende gegenüberliegendes zweites Ende zur Befestigung der Strebe an einem Gehäuse oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses, wobei an dem zweiten Ende mindestens ein flanschartiges Element mit mindestens einer ersten Öffnung zur Aufnahme oder Hindurchführung eines Befestigungsmittels lösbar angeordnet ist. Durch die lösbare Anordnung des flanschartigen Elements ist es möglich, zunächst eine strömungsoptimierte Strebenverkleidung radial von außen über die Strebe zu schieben und erst anschließend das flanschartige Element an dem zweiten Ende anzuordnen und die Strebe mittels des flanschartigen Elements an dem Gehäuse oder der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses zu befestigen. Durch die Möglichkeit der Montage von schlankeren, strömungsoptimierten Strebenverkleidungen werden die Strömungsverluste innerhalb des Turbinenzwischengehäuses signifikant reduziert, wodurch sich wiederum ein höherer Wirkungsgrad der Strömungsmaschine ergibt. Des Weiteren ist es vorteilhafterweise möglich, dass die erfindungsgemäße Strebe als Teil eines integral gegossenen Lagersterns, dessen Herstellung kostengünstig zu realisieren ist, verwendet wird.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Strebe weist diese im Bereich des zweiten Endes mindestens eine Nut oder Ausnehmung auf, in die ein entsprechender Vorsprung des flanschartigen Elements eingreifen kann. Dadurch ist eine einfache Montage des flanschartigen Elements an der Strebe im Bereich des zweiten Endes der Strebe möglich.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Strebe weist diese am zweiten Ende mindestens einen zusätzlichen umlaufenden oder nicht-umlaufenden Flansch auf. Durch den Flansch vergrößert sie die Auflagefläche zwischen der Strebe beziehungsweise dem zweiten Ende der Strebe und dem damit zu verbindenden Gehäuse oder der damit zu verbindenden inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses. Das flanschartige Element setzt bei dieser Ausführungsform an dem Flansch der Strebe an. Dabei kann der Flansch mindestens eine Abstützfläche zur Abstützung einer Schulter des flanschartigen Elements ausbilden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Strebe weist das flanschartige Element mindestens eine Stützfläche zur Abstützung an dem Gehäuse oder der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses auf. Durch die Ausbildung einer zusätzlichen Stützfläche ergibt sich eine gleichmäßige Druckverteilung zwischen der Strebe und dem Gehäuse beziehungsweise der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses.
  • In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung weist die Strebe am zweiten Ende mindestens eine zweite Öffnung zur Aufnahme oder Hindurchführung eines Befestigungsmittel auf. Dabei kann die zweite Öffnung im Flansch oder auch in einem zweiten flanschartigen Element ausgebildet sein. Durch die Ausbildung einer zweiten Öffnung ergibt sich nach der Befestigung der Strebe an dem Gehäuse oder der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses eine feste und innige Verbindung zwischen diesen Elementen. Es ist auch denkbar, dass diese Verbindung nicht nur mit zwei Befestigungsmitteln, sondern auch mit einer Vielzahl von Befestigungsmitteln erfolgt.
  • Üblicherweise ist das Befestigungsmittel eine Schraube.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind im Flansch am zweiten Ende der Strebe und dem flanschartigen Element korrespondierende Öffnungen zur Aufnahme eines Spannstiftes ausgebildet. Der Spannstift dient dabei vorteilhafterweise zum Halten des flanschartigen Elements an der Strebe während der Befestigung, insbesondere Verschraubung an dem Gehäuse oder der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Strebe mit der Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses einstückig ausgebildet. Zudem ist die Strebe zumindest teilweise von einer Strebenverkleidung umgeben, wobei die Strebenverkleidung strömungsoptimiert ausgebildet ist. Zudem kann die Strebenverkleidung aus einem hitzebeständigen Material bestehen.
  • Ein erfindungsgemäßes Turbinenzwischengehäuse für eine Strömungsmaschine, insbesondere eine Gasturbine, umfasst mehrere an einer Innenstruktur radial angeordnete Streben zur Verbindung mit einem Gehäuse oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses, wobei die Streben wie im Vorhergehenden beschrieben ausgebildet sind. Die Strömungsmaschine kann dabei eine Gasturbine eines Flugtriebwerks sein. Das erfindungsgemäße Turbinenzwischengehäuse weist einen im Vergleich zu bekannten Turbinenzwischengehäusen höheren Wirkungsgrad auf, da die verwendeten Streben mit strömungsoptimierten Strebenverkleidungen versehen sind. Durch die schlanken und strömungsoptimierten Strebenverkleidungen werden Strömungsverluste reduziert und somit ein höherer Wirkungsgrad der Gasturbine, insbesondere des Flugtriebwerks, möglich.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, umfasst folgende Schritte: a) Bereitstellung einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses mit mehreren radial angeordneten Streben, wobei die Streben jeweils wie im Vorhergehenden beschrieben ausgebildet sind; b) Montage von mindestens einer Strebenverkleidung an den einzelnen Streben, wobei die Strebenverkleidung die Strebe jeweils ganz oder teilweise umgibt und die Montage radial von außen erfolgt; c) Verbinden der zweiten Enden der Streben mit jeweils mindestens einem flanschartigen Element; und d) Verbinden der flanschartigen Elemente oder der flanschartigen Elemente und dem jeweiligen Flansch der Streben mit einem Gehäuse oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinengehäuses. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine schnelle Herstellung des Turbinenzwischengehäuses insgesamt und eine einfache und schnelle Verkleidung von Streben des Turbinenzwi schengehäuses mit einer strömungsoptimierten und schlank ausgebildeten Strebenverkleidung. Die üblicherweise an den freien Strebenenden der Streben gemäß dem Stand der Technik ausgebildeten Verdickungen bestimmen nicht mehr die Breite der Strebenverkleidung. Die einsetzbaren schlankeren und strömungsoptimierten Strebenverkleidungen reduzieren die Strömungsverluste innerhalb des Turbinenzwischengehäuses und ermöglichen so einen höheren Wirkungsgrad der Strömungsmaschine.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Verbindung gemäß Verfahrensschritt d) mittels eines Verschraubens. Die Verbindung gemäß Verfahrensschritt c) kann mittels eines Spannstiftes erfolgen, der im Flansch des zweiten Endes der Strebe und dem flanschartigen Element in korrespondierenden Öffnungen gelagert ist. Dadurch ist eine schnelle und sichere Fixierung des flanschartigen Elements an der Strebe gewährleistet.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigen
  • 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse gemäß einer ersten Ausführungsform; und
  • 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Strebe 10 für ein Turbinenzwischengehäuse einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine für ein Flugtriebwerk. Die Strebe 10 ist dabei mit einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses einstückig ausgebildet (nicht dargestellt). Insbesondere bilden mehrere Streben 10 zusammen mit der Innenstruktur einen so genannten integral gegossenen Lagerstern. Der Lagerstern dient dabei zur Lagerung von Wellen beziehungsweise Rotoren einer Gasturbine. In der 1 ist in einem oberen Bereich die Strebe 10 in einer Aufsicht und in einem unteren Bereich in einer entsprechenden Schnittdarstellung gezeigt. Dabei wird deutlich, dass die Strebe 10 profiliert ausgebildet ist. Des Weiteren erkennt man, dass die Strebe 10 ein erstes Ende zur Anordnung an der Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses (nicht dargestellt) und ein dem ersten Ende gegenüberliegendes zweites Ende 12 zur Befestigung der Strebe 10 an einem Gehäuse 42 (vergleiche 2) oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses aufweist. An dem zweiten Ende 12 ist dabei ein flanschartiges Element 14 mit einer ersten Öffnung 18 zur Aufnahme eines Befestigungsmittels, insbesondere einer Schraube (nicht dargestellt), lösbar angeordnet.
  • Das flanschartige Element 14 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel länglich ausgebildet, wobei das Maximum der Längserstreckung entlang der Längsachse der Strebe 10 verläuft. Das flanschartige Element 14 weist dabei einen Vorsprung 34 auf, der in eine an der Strebe 10 ausgebildete Nut 32 eingreift. An dem dem Vorsprung 34 gegenüberliegenden Ende weist das flanschartige Element 14 zudem eine Schulter 36 auf, die an einer Abstützfläche 38 eines Flansches 16 der Strebe 10 abgestützt ist. Der Flansch 16 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel am zweiten Ende 12 der Strebe 10 teilweise umlaufend ausgebildet.
  • Des Weiteren erkennt man, dass in dem dem flanschartigen Element 14 beziehungsweise der ersten Öffnung 18 gegenüberliegenden Ende der Strebe 10 eine zweite Öffnung 22 zur Aufnahme eines zweiten Befestigungsmittels ausgebildet ist. Dabei weisen sowohl die erste Öffnung 18 wie auch die zweite Öffnung 22 jeweils ein Innengewinde 20, 24 zur Einführung und Befestigung einer Schraube mit einem entsprechenden Außengewinde auf. Die zweite Öffnung 22 ist dabei im Flansch 16 ausgebildet.
  • Des Weiteren sind im Flansch 16 und dem flanschartigen Element 14 korrespondierende Öffnungen 26, 28 zur Aufnahme eines Spannstiftes 30 ausgebildet. Dadurch ist eine einfache und sichere Befestigung des flanschartigen Elementes 14 an der Strebe 10 im Bereich des zweiten Endes 12 möglich. Vor einer Befestigung des flanschartigen Elements 14 an der Strebe 10 wird über die Strebe 10 von außen eine strömungsoptimierte, schlanke Strebenverkleidung geschoben. Anschließend wird das flanschartige Element 14 mithilfe des Spannstiftes 30 an der Strebe 10 befestigt, so dass in einem weiteren Schritt die Verschraubung des zweiten Endes 12 der Strebe 10 mit dem Gehäuse 42 erfolgen kann.
  • Des Weiteren erkennt man, dass die Strebe 10 hohlförmig ausgebildet ist und einen Gaskanal 40 aufweist.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Strebe 10 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Auch in 2 ist in dem oberen Bereich eine Aufsicht auf die Strebe 10 und in einem unteren Bereich eine entsprechende Schnittzeichnung der Strebe 10 dargestellt. Die Strebe 10 gemäß der zweiten Ausführungsform weist grundsätzlich einen mit der Strebe 10 gemäß der in 1 beschriebenen ersten Ausführungsform vergleichba ren Aufbau auf. Gleiche Bezugszeichen in den 1 und 2 bezeichnen daher jeweils gleiche Elemente der Streben 10. Im Gegensatz zu dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist hier jedoch das flanschartige Element 14 nicht in seiner Längsrichtung ungefähr parallel zur Längsachse der Strebe 10 angeordnet. Vielmehr verläuft die Längsachse des ebenfalls länglich ausgebildeten flanschartigen Elements 14 ungefähr senkrecht zur Längsachse der Strebe 10. Man erkennt, dass an dem der Strebe 10 abgewandten Ende des flanschartigen Elements 14 eine Stützfläche 44 zur Abstützung des Gehäuses 42 ausgebildet ist. An dem der Stützfläche 44 gegenüberliegenden Ende weist das flanschartige Element 14 wiederum einen Vorsprung 34 auf, der in eine entsprechende Nut beziehungsweise Ausnehmung 32 im Bereich des zweiten Endes 12 der Strebe 10 eingreift. Dabei sind die Ausnehmung 32 und der Vorsprung 34 derart ausgebildet, dass sich parallele Flächen ausbilden, die ein Verdrehen des flanschartigen Elements 14 relativ zur Strebe 10 während der Montage verhindern.
  • Das flanschartige Element 14 wird wiederum mittels eines Spannstifts 30 an der Strebe 10 gehalten. Zur Aufnahme und Lagerung des Spannstifts 30 weist der Flansch 16 des zweiten Endes 12 der Strebe 10 wiederum eine Öffnung 26 auf, die mit einer Öffnung 28 in dem flanschartigen Element 14 korrespondiert. Die Öffnung 28 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel dabei in dem Vorsprung 34 ausgebildet. Die Öffnung 26 erstreckt sich auf beiden Seiten der die Ausnehmung 32 umgebenden Wände des Flansches 16.
  • Zur Befestigung des Gehäuses 42 an der Strebe 10 weist das Gehäuse 42 ebenfalls zwei Öffnungen 46, 48 auf, die mit der ersten Öffnung 20 und der zweiten Öffnung 22 des flanschartigen Elements 14 beziehungsweise des Flansches 16 korrespondieren. Die Verbindung des Gehäuses 42 mit der Strebe 10 erfolgt dabei mittels einer Schraubverbindung. Vor dieser Verbindung wird wiederum die Strebe 10 mit einer entsprechenden Strebenverkleidung, die strömungsoptimiert ausgebildet ist, versehen, wie dies bereits mit dem in 1 vorgestellten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist. Auch die in 2 dargestellte Strebe 10 ist einstückig mit einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses ausgebildet (nicht dargestellt).

Claims (16)

  1. Strebe für ein Turbinenzwischengehäuse einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, mit einem ersten Ende zur Anordnung an einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses und einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende (12) zur Befestigung der Strebe (10) an einem Gehäuse (42) oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Ende (12) mindestens ein flanschartiges Element (14) mit mindestens einer ersten Öffnung (18) zur Aufnahme oder Hindurchführung eines Befestigungsmittels lösbar angeordnet ist.
  2. Strebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (10) im Bereich des zweiten Endes (12) mindestens eine Nut oder Ausnehmung (32) aufweist in die ein entsprechender Vorsprung (34) des flanschartigen Elements (14) eingreift.
  3. Strebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Ende (12) mindestens ein umlaufender oder nicht-umlaufender Flansch (16) ausgebildet ist.
  4. Strebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (16) mindestens eine Abstützfläche (38) zur Abstützung einer Schulter (36) des flanschartigen Elements (14) ausbildet.
  5. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flanschartige Element (14) mindestens eine Stützfläche (44) zur Abstützung an dem Gehäuse (42) oder der inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses aufweist.
  6. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (10) am zweiten Ende (12) mindestens eine zweite Öffnung (22) zur Aufnahme oder Hindurchführung eines Befestigungsmittels aufweist.
  7. Strebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (22) im Flansch (16) ausgebildet ist.
  8. Strebe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Flansch (16) und dem flanschartigen Element (14) korrespondierende Öffnungen (26, 28) zur Aufnahme eines Spannstiftes (30) ausgebildet sind.
  9. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel eine Schraube ist.
  10. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (10) mit der Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses einstückig ausgebildet ist.
  11. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (10) zumindest teilweise von einer Strebenverkleidung umgeben ist.
  12. Turbinenzwischengehäuse für eine Strömungsmaschine, insbesondere eine Gasturbine, mit mehreren an einer Innenstruktur radial angeordneten Streben (10) zur Verbindung mit einem Gehäuse (42) oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet sind.
  13. Turbinenzwischengehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsmaschine eine Gasturbine eines Flugtriebwerks ist.
  14. Verfahren zur Herstellung eines Turbinenzwischengehäuses einer Strömungsmaschine, insbesondere einer Gasturbine, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte umfasst: a) Bereitstellung einer Innenstruktur des Turbinenzwischengehäuses mit mehreren radial daran angeordneten Streben (10), wobei die Streben (10) jeweils nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet sind; b) Montage von mindestens einer Strebenverkleidung an den einzelnen Streben (10), wobei die Strebenverkleidung die Strebe (10) jeweils ganz oder teilweise umgibt und die Montage radial von Außen erfolgt; c) Verbinden der zweiten Enden (12) der Streben (10) mit jeweils mindestens einem flanschartigen Element (14); und d) Verbinden der flanschartigen Elemente (14) oder der flanschartigen Elemente (14) und dem jeweiligen Flansch (16) der Streben (10) mit einem Gehäuse (42) oder einer inneren Begrenzungswand des Turbinenzwischengehäuses.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung gemäß Verfahrensschritt d) mittels eines Verschraubens erfolgt.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung gemäß Verfahrensschritt c) mittels eines Spannstiftes (30) erfolgt.
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