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DE102008018381A1 - Kratzer zum Rückladen und/oder Einstapeln von aufgehaldeten bzw. aufzuhaldenden Materialien, vorzugsweise Schüttgütern - Google Patents

Kratzer zum Rückladen und/oder Einstapeln von aufgehaldeten bzw. aufzuhaldenden Materialien, vorzugsweise Schüttgütern Download PDF

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DE102008018381A1
DE102008018381A1 DE102008018381A DE102008018381A DE102008018381A1 DE 102008018381 A1 DE102008018381 A1 DE 102008018381A1 DE 102008018381 A DE102008018381 A DE 102008018381A DE 102008018381 A DE102008018381 A DE 102008018381A DE 102008018381 A1 DE102008018381 A1 DE 102008018381A1
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KOCH SOLUTIONS GMBH, DE
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ThyssenKrupp Foerdertechnik GmbH
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kratzer zum Rückladen und/oder Einstapeln von aufgehaldeten bzw. aufzuhaldenen Materialien, vorzugsweise Schüttgütern. Der erfindungsgemäße Kratzer besteht aus: - einer portalartigen längs der Halde (28) verfahrbaren Tragkonstruktion (10); - einem oder mehreren Auslegern (16) bestehend aus mindestens einem Hauptstück (17) und einem Endstück (15), wobei das Endstück (15) im Verhältnis zum Hauptstück (17) winklig gekröpft ist und der Ausleger (16) über ein Drehgelenk (26) mit einer Tragstütze (12) der Tragkonstruktion (10) verbunden ist, sodass der Ausleger (16) im Verhältnis zur Tragstütze (12) drehbar gelagert und schwenkbar ist; - einem an einer Tragplattform (38) der Tragkonstruktion (10) befestigten Antriebsrad (18) angeordnet ist; - einem am Ausleger (16) befestigten Auslegerrad (22) und - einem Kratzförderer (24), der sich entlang des Auslegers (16) erstreckt, wobei Antriebsrad (18), Stützrad (20) und Auslegerrad (22) den Kratzförderer führen und mit ihm gemeinsam den wesentlichen Materialtransportweg (23) definieren.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kratzer zum Rückladen und/oder Einstapeln von aufgehaldeten bzw. aufzuhaldenden Materialien, vorzugsweise Schüttgütern gemäß Patentanspruch 1.
  • Derartige Kratzer, bei denen mit ein und demselben Gerät Material zu einer Halde aufgeschüttet und anschließend auch wiederum von der Halde abtransportiert werden kann, gehören zum Stand der Technik (vgl. Prospekte der Krupp Fördertechnik GmbH). Diese Kratzer besitzen eine portalartige, längs der Halde verfahrbare Tragkonstruktion. Zur Innenaufstellung ist es bekannt, z. B. zwei Ausleger und ein Paar an traversierenden Kratzförderern mit Kratzelementen unter der portalartigen Dachkonstruktion einzusetzen, die in Verfahrrichtung längs der Halde hintereinander angeordnet sind. Für die Außenaufstellung ist es auch bekannt, mit nur einem Ausleger zum Rückladen zu arbeiten. Zwecks Abbau des aufgehaldeten Materials werden die Rückfader-Ausleger so lange abgesenkt, bis die Kratzerelemente an den Kratzförderern in das Material eingreifen, während das gesamte Portal längs der Halde verfährt. Das rückgeladene Material wird auf einen entlang der Halde verlaufenden weiteren Förderer verladen. Kratzer der bekannten Art verwenden entweder einen geraden Ausleger und einen Beladetisch oder einen angelenkten schwenkbaren Ausleger mit einer geneigten Verladerutsche. Die Verwendung derartiger Rücklader führt zu nicht rückholbarem Material in der Halde oder zu einem verminderten Haldenquerschnitt. Wenn das nicht rückholbare Material austrocknet, kann dies zu schwerwiegenden Staubproblemen führen. Ein Kratzer mit einem geraden Ausleger für das Beladen auf einem Übertage angeordneten Aufnahmeförderband erfordert einen aus Beton gefertigten Beladetisch, der zu einer signifikanten Erhöhung der Kosten führt. Die bisher bekannten Kratzer erlauben keine Maximierung des Haldenbestandes, führen zu schwerwiegenden Staubproblemen, wenn das Material nicht vollständig vom Ausleger aufgenommen werden kann und stellen eine aufwändige konstruktive Auslegung dar.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kratzer vorzuschlagen, mit dem der Haldenbestand maximiert und die Menge an eventuell nicht rückholbarem Material auf ein Minimum reduziert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird für den Abbau des Materials eine Tragkonstruktion mit einem Ausleger vorgesehen, der zumindest ein Hauptstück und ein Endstück besitzt, wobei das Endstück des Auslegers winklig im Verhältnis zum Hauptstück gekröpft ist. Der Ausleger wird über ein Drehgelenk an die Tragkonstruktion bzw. dessen Tragstütze angeschlossen, sodass er relativ zur Tragkonstruktion drehbar bzw. schwenkbar gelagert ist. Ein Antriebsrad und Stützrad sind mit Abstand zueinander an der Tragkonstruktion befestigt und bilden einen festgelegten Förderweg für das Material. Zusätzlich ist mit Abstand zum Stützrad ein Auslegerrad am Ausleger befestigt, wobei das Auslegerrad mit dem Ausleger höhenverstellbar ist und damit Stützrad und Auslegerrad einen variablen Förderweg definieren. Ein Kratzförderer wird über die vorzugsweise paarweise nebeneinander angeordneten Antriebsräder, Stützräder und Auslegerräder geführt und transportiert das Material über den so definierten Materialtransportweg. Die Tragkonstruktion wird mit ihren Tragstützen auf Schienen entlang der Halde verfahren, wobei vorzugsweise parallel zur Schiene ein Bandförderer verläuft. Der Kratzförderer besteht vorzugsweise aus einem Kratzkettenförderer mit im Abstand zueinander angeordneten Kratzelementen. Am Ende der Förderstrecke ist unterhalb des Kratzförderers im Bereich zwischen Stützrad und Antriebsrad eine Verladerutsche angeordnet, um das Material zum längs der Halde angeordneten Förderband zu transportieren.
  • Der Einbauort des Drehgelenkes, welches den Ausleger mit der Tragkonstruktion verbindet, ist vorzugsweise mit Abstand zur Tragstütze angeordnet, wobei dies auf der der Halde zu- oder abgewandten Seite der Endstütze sein kann. Zu dem Rücklader kann auch ein Verladetisch für den Transport von grobem Material gehören. Der Ausleger kann zusätzlich über ein gekröpftes bzw. im Vergleich zum Hauptstück und Endstück jeweils abgewinkeltes Zwischenstück verfügen, wobei alle drei Stücke des Auslegers eine s- oder zickzackförmige Linie bilden.
  • Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren beispielsweise näher erläutert. Die Zeichnungen in den Figuren stellen Folgendes dar:
  • 1 zeigt einen Ausschnitt einer schematischen Seitenansicht einer ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kratzers mit Darstellung des Auslegers (16) in geneigter Stellung.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt der ersten Ausgestaltung nach 1 mit Darstellung des Auslegers (16) in der unteren Stellung.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt einer zweiten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kratzers mit Darstellung des Auslegers (16) in geneigter Stellung.
  • 4 zeigt einen Ausschnitt der zweiten Ausgestaltung nach 3 mit Darstellung des Auslegers (16) in der unteren Stellung.
  • 5 zeigt eine perspektivische Darstellung der ersten Ausgestaltung nach 1.
  • 6 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung der ersten Ausgestaltung nach 1.
  • Der erfindungsgemäße Kratzer verfügt über eine Tragkonstruktion 10 mit endseitigen Tragstützen 12, die über Schienenräder 14 auf längs einer Halde 28 angeordneten Schienen 13 verfahren. Die nur teilweise dargestellte Tragkonstruktion 10 überspannt insgesamt eine Halde 28 aus Material, das innerhalb einer im Wesentlichen senkrechten Rückhaltewand 29 gehalten wird. Ein Ausleger 16 ist drehbar über ein Drehgelenk 26 an der Tragstütze 12 montiert, wobei auch mehrere Ausleger 16 an der Tragstütze 12 befestigt sein können. Das Drehgelenk 26 ermöglicht dem Ausleger 16 ein Schwenken um eine waagerechte Achse, sodass das Ende des Auslegers 16 höhenverstellbar ist. Das Drehgelenk 26 ist mit Abstand an der Tragstütze 12 befestigt, wobei dieses Drehgelenk nach den 1 und 2 auf der der Halde 28 abgewandten Seite und bei der Darstellung nach den 3 und 4 auf der der Halde 28 zugewandten Seite der Tragstütze 12 angeordnet ist.
  • Der Ausleger 16 besteht aus dem Endstück 15 und dem Hauptstück 17, die in einem bestimmten Winkel zueinander verlaufen. Nach den 3 und 4 ist zwischen Endstück 15 und Hauptstück 17 zusätzlich ein Zwischenstück 19 dargestellt. Beim Abbau der Halde 28, das hier als Rückladen bezeichnet wird, kann der Ausleger 16 mit fortschreitender Höhenverringerung der Halde 28 nach unten verschwenkt werden. Antriebsrad 18, Stützrad 20 und Auslegerrad 22 können üblicherweise als Rolle, Zahnrad, Zahnkranz oder Riemenscheibe ausgebildet werden, wobei die Ausführung abhängig ist von der Art des Kratzförderers 24 der z. B. als Band- oder Kettenförderer mit beabstandeten Kratzerelementen 40 ausgebildet sein kann. Antriebsrad 18 und Stützrad 20 sind beide fest mit Tragstütze 12 verbunden, wobei sich das Antriebsrad 18 am Ende des Kratzförderers 24 im Wesentlichen oberhalb des Bandfördererst 36 befindet. Das Auslegerrad 22 ist an dem Ausleger 16 befestigt und wird mit diesem auf und ab bewegt. Der Kratzförderer 24 besitzt einen festen und einen variablen Bereich des Materialtransportweges 23. Für das Rückladen ist die Bewegungsrichtung des Kratzförderers 24 in den 14 mit Pfeilen dargestellt. Der feste Teil des Materialtransportweges 23 wird durch das Antriebsrad 18 und das Stützrad 20 bestimmt, während der variable Teil durch Höhenverstellung des am Ausleger 16 gelagerten Auslegerrades 22 bei Höhenschwenkung des Auslegers 16 von der Darstellung in den 1 und 3 bis in die untere Lage nach den Darstellungen in den 2 und 4 veränderbar ist. Die Förderrichtung des Kratzförderers 24 ist umkehrbar, um Material aufzuhalden bzw. einzustapeln. Beim Rückladen bewegt der Kratzförderer 24 das Material aus der Halde 28 nach oben zu einer Verladerutsche 32, die ein Gefälle von z. B. 10°–60° aufweisen kann. An die Verladerutsche 32 schließt sich die Austragsrutsche 34 an, über die das Material auf das Förderband 36 rutscht.
  • In der unteren etwa waagerechten Stellung des Auslegers 16 nach den 2 und 4 kann ein Großteil des Materials abgebaut werden, wobei lediglich eine minimale Menge an eventuell nichtrückholbarem Material 30 vor der senkrechten Rückhaltewand 29 zurück bleibt.
  • 3 zeigt eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kratzers, die insbesondere für den Transport von grobem Material Verwendung finden kann. Dabei ist zusätzlich ein Verladetisch 31 vorgesehen, der sich besser für den Transport von grobem Material eignet als die Verladerutsche 32 der ersten Ausgestaltung.
  • Auch aus der 4 ist ersichtlich, dass unter Verwendung des zusätzlichen Mittelstückes 19 ein Großteil des Materials abtransportiert werden kann, wobei lediglich eine minimale Menge an eventuell nichtrückholbarem Material 30 zurück bleibt.
  • Bei den perspektivischen Darstellungen nach den 5 und 6 ist das Antriebsrad 18 auf der Tragplattform 38 befestigt, die einen Teil der Tragkonstruktion 10 bzw. der Tragstütze 12 bildet. Die beiden parallel nebeneinander angeordneten Antriebsräder 18 befinden sich auf der Antriebswelle 46, die mit dem Antrieb 42 verbunden ist und mit den Lagerböcken 44 auf der Tragplattform 38 gelagert ist. Zu den beiden Stützrädern 20 gehören in entsprechender Weise die Welle 50 und die Lagerböcke 48, die mit der Tragstütze 12 verbunden sind. Die Auslegerräder 22, die Welle 54 und die zugehörigen Lagerböcke 52 befinden sich am Ausleger 16.
  • Es sind spezifische Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung im Einzelnen dargestellt und beschrieben worden. Um die Anwendung der Grundsätze der Erfindung bildlich darzustellen, kann die vorliegende Erfindung auch in anderer Form ausgeführt werden, ohne dabei von diesen Grundsätzen abzurücken.
  • 10
    Tragkonstruktion (portalartig ausgebildet, als Voll-Portal oder als Halb-Portal)
    12
    Tragstütze (von 10)
    13
    Schiene (für 10, 12)
    14
    Schienenrad (an 12)
    15
    Endstück (von 16)
    16
    Ausleger (über 26 gelenkig an 10, 12 befestigt, zur Aufnahme von 24)
    17
    Hauptstück (von 16)
    18
    Antriebsrad (an 38, als Rolle, Zahnrad, Zahnkranz oder Riemenscheibe ausgebildet)
    19
    Mittelstück (von 16, zwischen 17 und 15)
    20
    Stützrad (an 12, als Rolle, Zahnrad, Zahnkranz oder Riemenscheibe ausgebildet)
    22
    Auslegerrad (an 17, am Übergang von 17 zu 15 bzw. 19, als Rolle, Zahnrad, Zahnkranz oder Riemenscheibe ausgebildet)
    23
    Materialtransportweg
    24
    Kratzförderer (als Band- oder Kettenförderer ausgebildet)
    26
    Drehgelenk (von 16 an 10, 12)
    28
    Halde
    29
    Rückhaltewand
    30
    Material (nicht rückholbar, hinter 29)
    31
    Verladetisch (an 29)
    32
    Verladerutsche (an 12)
    34
    Austragrutsche (oberhalb von 36)
    36
    Förderer (parallel zu 13 verlaufend)
    38
    Tragplattform (an 10, 12)
    40
    Kratzerelement (an 24)
    42
    Antrieb (für 18, 24)
    44
    Lagerbock (auf 38 gelagert, für 46)
    46
    Antriebswelle (für 18)
    48
    Lagerbock (für 50)
    50
    Welle (für 20)
    52
    Lagerbock (für 54)
    54
    Welle (für 22)

Claims (11)

  1. Kratzer zum Rückladen und/oder Einstapeln von aufgehaldeten bzw. aufzuhaldenden Materialien, vorzugsweise Schüttgütern bestehend aus: – einer portalartigen längs der Halde (28) verfahrbaren Tragkonstruktion (10); – einem oder mehreren Auslegern (16) bestehend aus mindestens einem Hauptstück (17) und einem Endstück (15), wobei das Endstück (15) im Verhältnis zum Hauptstück (17) winklig gekröpft ist und der Ausleger (16) über ein Drehgelenk (26) mit einer Tragstütze (12) der Tragkonstruktion (10) verbunden ist, sodass der Ausleger (16) im Verhältnis zur Tragstütze (12) drehbar gelagert und schwenkbar ist; – einem an einer Tragplattform (38) der Tragkonstruktion (10) befestigten Antriebsrad (18) angeordnet ist; – einem am Ausleger (16) befestigten Auslegerrad (22) und – einem Kratzförderer (24), der sich entlang des Auslegers (16) erstreckt, wobei Antriebsrad (18), Stützrad (20) und Auslegerrad (22) den Kratzförderer führen und mit ihm gemeinsamen den wesentlichen Materialtransportweg (23) definieren.
  2. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsrad (18) und Stützrad (20) einen festgelegten Förderweg definieren und Stützrad (20) und Auslegerrad (22) einen variablen, höhenverstellbaren Förderweg definieren, der in Abhängigkeit von der Stellung des Auslegers (16) variiert.
  3. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonstruktion (10) über Tragstützen (12) verfügt, die auf Schienen (13) entlang der Halde (28) verfahrbar sind.
  4. Kratzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen Förderer (36) zur Aufnahme bzw. Übergabe des mit dem Kratzförderer (24) zu transportierenden Materials enthält, das sich parallel zur Schiene (13) erstreckt.
  5. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kratzförderer (24) Kratzerelemente (40) an beabstandeten Punkten angebracht sind.
  6. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Verladerutsche (32) zwischen Antriebsrad (18) und Stützrad (20) besitzt, welche eine Austragsrutsche (34) hat.
  7. Kratzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (26) an von der Tragstütze (12) beabstandeten Punkten angeordnet ist, die entweder auf der der Halde (28) zugewandten oder abgewandten Seite der Tragstütze (12) angeordnet sind.
  8. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (16) zwischen Hauptstück (17) und Endstück (15) ein Mittelstück (19) besitzen kann (vgl. 2 und 4), das jeweils winklig zum Hauptstück (17) und Endstück (15) angeordnet ist, sodass Hauptstück (17), Mittelstück (19) und Endstück (15) eine s- oder zickzackförmige Linie bilden.
  9. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsrad (18), Stützrad (20) und Auslegerrad (22) als Rolle, Zahnrad, Zahnkranz oder Riemenscheibe ausgebildet sind.
  10. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Mittel zur Bewegung des Auslegers (16) und/oder des Kratzförderers (24) relativ zur Tragkonstruktion (10) besitzt.
  11. Kratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen Verladetisch (31) für den Transport von groben Material enthält, der mit einem zusätzlichen Förderer zum Abtransport dieses Materials verbunden ist.
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R018 Grant decision by examination section/examining division
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R020 Patent grant now final
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Representative=s name: MICHALSKI HUETTERMANN & PARTNER PATENTANWAELTE, DE

Representative=s name: PATENTANWAELTE BERNHARDT/WOLFF PARTNERSCHAFT M, DE

R081 Change of applicant/patentee

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R082 Change of representative

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