DE102008017451B4 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Bauteils an einem Trägerbauteil nach dem Patentanspruch 1.
- Insbesondere im Automobilbau wird zur Befestigung von Bauteilen einer Karosserie eine Vielzahl von Befestigungselementen verwendet. Häufig haben die Bauteile verschiedene Dicken, und herkömmliche Vorrichtungen für die Befestigung können oft nicht große Toleranzen ausgleichen. Daher werden oft verschiedene Vorrichtungen für die gleiche Befestigungsaufgabe verwendet.
- Aus
DE 1 575 071 A ist eine Haltefassung zur Aufnahme eines Zapfens und zur Anbringung in einer Ausnehmung einer Platte durch Biegen eines Blechzuschnitts bekannt. Die Fassung besitzt Randstücke, die je an einer Nut des Zapfens angreifen, so dass der Zapfen nicht aus der Fassung herausgezogen werden kann. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Befestigung eines Bauteils an einem Trägerbauteil zu schaffen, die einen großen Toleranzausgleich ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwei Elemente vorgesehen, nämlich ein Ober- und ein Unterteil, die aus Kunststoff gefertigt und in einem einteiligen Spritzgussverfahren geformt werden können. Das Unterteil weist einen Schaftabschnitt auf von z. B. rechteckigem, vorzugsweise quadratischem Umfang. Das Unterteil ist ferner mit Mitteln zur Anbringung an einem Trägerbauteil versehen. Das Oberteil hat einen radialen Flansch sowie eine axialen Durchgang, durch den sich der Schaftabschnitt des Unterteils von einem Ende her hindurch schieben lässt. Mindestens eine Außenseite des Schaftabschnitts weist eine achsparallele Zahnung mit sägezahnförmigen Zähnen auf, und am Durchgang ist eine nachgiebige Klinke angeformt derart, dass Klinke und Zahnung ratschenförmig zusammenwirken, wenn das Oberteil auf den Schaftabschnitt aufgeschoben wird. Nach dem Aufschieben können beide Teile nicht mehr in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, weil dies von Klinke und jeweiligem Zahn, den die Klinke hintergreift, verhindert wird.
- Es versteht sich, dass bei einteiliger Formung von Ober- und Unterteil diese durch relativ geringe Kräfte voneinander getrennt werden können. Eine solche Trennung kann bereits im Spritzwerkzeug erfolgen, wodurch die Herstellkosten reduziert werden. Vor dem Einsatz kann das Oberteil eine bestimmte Strecke auf das Unterteil aufgeschoben werden, beispielsweise bis zum Hintergreifen der Klinke des ersten Rastzahns der Zahnung. Das zu befestigende Bauteil weist ebenfalls ein Loch auf und wird auf das Trägerbauteil aufgelegt. Anschließend wird das Unterteil durch das Loch auf das Trägerbauteil aufgesetzt und das Oberteil so lange auf das Unterteil aufgeschoben, bis der Flansch das zu befestigende Bauteil an der zugekehrten Seite erfasst und zusammen mit dem Trägerbauteil einklemmt. Das Trägerbauteil kann in Grenzen unterschiedliche Dicken aufweisen, wobei die Toleranz, die die erfindungsgemäße Vorrichtung zulässt, von der Länge der Zahnung abhängt.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist mit etlichen Vorteilen verbunden. Neben dem großen Toleranzausgleich werden hohe Haltekräfte erzielt, während die Montagekräfte niedrig sind. Die Herstellkosten sind ebenfalls gering. Montage und Demontage gestalten sich einfach. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist für ein großes Einsatzgebiet geeignet und kann nach dem Lösen vom Trägerbauteil wieder verwendet werden. Hierfür muss das Oberteil vom Schaftabschnitt in Einsetzrichtung abgeschoben werden. Anschließend kann das Oberteil erneut auf den Schaftabschnitt aufgesetzt werden. Das Auseinanderbauen von Ober- und Unterteil ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn das Unterteil so ausgebildet ist, dass das Oberteil über das andere Ende des Schaftabschnitts abgeschoben werden kann.
- Für eine Verrastung von Ober- und Unterteil reicht unter Umständen eine Zahnung auf einer Seite des Schaftabschnitts aus. Vorzugsweise ist eine Zahnung auf mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten des Schaftabschnitts vorgesehen.
- Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann die mit der Zahnung zusammenwirkende Klinke an einem Ende eines Hebels formt sein, der durch eine achsparallele Aussparung des Oberteils gebildet ist.
- Es sind verschiedene konstruktive Möglichkeiten denkbar, das Unterteil mit dem Trägerbauteil zu verbinden. Eine besteht nach einer Ausgestaltung der Erfindung darin, dass der Schaftabschnitt mit einem Befestigungsclip verbunden ist, der einen Schaft und am freien Ende des Schaftes angeformte Verriegelungsarme aufweist, die sich schräg in Richtung des Schaftabschnitts erstrecken. Derartige Befestigungsclips sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt geworden. Beim Einsetzen des Clips greifen die Verriegelungsarme mit ihren freien Enden hinter den Rand des Loches, in das der Clip eingesteckt wird. Dadurch ist der Clip gegen ein Herausziehen aus dem Loch des Trägerbauteils gehindert.
- Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Schaftabschnitt mit einem Befestigungsfuß verbunden ist, der einen rahmenartigen oder zylindrischen Schaft aufweist, wobei auf mindestens einer Seite einer unteren Querstrebe des Schafts zwei oder mehr Verriegelungsarme angeformt sind, die sich schräg in Richtung Schaftabschnitt erstrecken und deren einen Verriegelungsabschnitt aufweisende Enden eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Bei dieser Befestigungsart wird ähnlich wie beim oben beschriebenen Clip der rahmenartige Schaft in die Öffnung eingesetzt. Je nach Dicke des Trägerbauteils kommt dann ein Verriegelungsarm mit dem Trägerbauteil in Eingriff.
- Schließlich kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Schaftabschnitt einen axialen Durchgang aufweisen, dem innere Rastelemente zugeordnet sind, welche ratschend mit dem Gewinde eines Stehbolzens zusammenwirken. Stehbolzen sind bei der Befestigung von Bauteilen an der Karosserie von Automobilen weit verbreitet. Vorzugsweise sind drei in gleichem Umfangsabstand angeordnete innere Rastelemente vorgesehen, zwischen denen ein Führungssteg angeordnet ist, die ein Verkanten des Schaftabschnitts auf dem Stehbolzen verhindern. Bei einer derartigen Ausführungsform kann das Unterteil allein aus dem Schaftabschnitt bestehen.
- Im Zusammenhang mit der zuletzt beschriebenen Ausführungsform sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, dass im Durchgang des Oberteils nahe dem anderen Ende eine nachgebende Sicherungsnase geformt ist, die in eine achsparallele äußere Ausnehmung des Schaftabschnitts eingreift, wenn das Oberteil auf den Schaftabschnitt aufgeschoben wird, wobei ein Anschlag der Ausnehmung das Aufschieben begrenzt, und in der der Sicherungsnase zugekehrten Wand des Schaftabschnitts durch eine Ausnehmung ein achsparalleler Hebelarm gebildet ist, dessen freies Ende auf der einen Seite mit dem Gewinde des Stehbolzens und mit der entgegengesetzten Seite der Sicherungsnase gegenüberliegt derart, dass die Sicherungsnase vom Anschlag fort bewegt wird, wenn der Hebel vom Gewinde des Stehbolzens radial nach außen verformt wird.
- Schließlich sieht eine Ausführungsform der Erfindung vor, dass die Sicherungsnase mit dem Anschlag zusammenwirkt, wenn die Klinke den ersten Zahn der Zahnung hintergreift.
- Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erörtert werden.
-
1 zeigt perspektivisch von oben eine Vorrichtung nach der Erfindung nach ihrer Herstellung. -
2 zeigt die Vorrichtung nach1 perspektivisch von der Unterseite. -
3 zeigt perspektivisch von oben die Vorrichtung nach den1 und2 im teilweise zusammengeschobenen Zustand. -
4 zeigt die Vorrichtung nach3 perspektivisch von unten. -
5 zeigt perspektivisch die Vorrichtung nach3 vor dem Aufsetzen auf einen Stehbolzen. -
6 zeigt perspektivisch teilweise aufgeschnitten die Aufbringung der Vorrichtung nach3 auf den Stehbolzen nach5 . -
7 zeigt die Draufsicht auf die Vorrichtung nach3 . -
8 zeigt eine ähnliche Darstellung wie die nach6 . -
9 zeigt perspektivisch teilweise aufgeschnitten die Anbringung eines Bauteils auf einem Trägerbauteil mit Hilfe der Vorrichtung nach den vorstehenden Figuren. -
10 zeigt perspektivisch vergrößert eine ähnliche Darstellung wie3 oder5 der erfindungsgemäßen Vorrichtung. -
11 zeigt perspektivisch die Vorrichtung nach1 oder2 in Verbindung mit einem Clip. -
12 zeigt perspektivisch die Vorrichtung nach1 oder2 in Verbindung mit einem sogenannten Zylinderfuß. - Die in den
1 bis12 dargestellte Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff ist allgemein mit10 bezeichnet. Sie weist ein Oberteil12 und ein Unterteil14 auf. Das Oberteil12 weist einen radialen Flansch16 auf, der am unteren Ende eines zylindrischen Abschnitts18 angeformt ist. Das Oberteil12 weist ferner einen Durchgang20 auf. Das Unterteil14 weist einen im Umfang quadratischen Schaftabschnitt22 auf, der annähernd passend von dem entsprechend geformten Durchgang20 aufgenommen werden kann, wie in1 und2 dargestellt. In den1 und2 haben Ober- und Unterteil12 ,14 eine Lage, in der sie beim Spritzgießen hergestellt werden. Sie sind jedoch anschließend voneinander trennbar. Das in1 obere Ende des Schaftabschnitts22 ist versenkt innerhalb des Durchgangs20 und das obere Ende ist nahe dem unteren Ende des Durchgangs20 mit dem Oberteil verbunden. Man erkennt ferner in1 , dass an drei Seiten des Durchgangs20 jeweils ein Rastelement24 vorgesehen ist mit einer Rastnase26 am freien Ende. Die Rastelemente24 werden durch achsparallele Ausnehmungen28 des Oberteils gebildet. Die Rastelemente24 können mithin mit ihren Rastnasen26 radial bewegt werden. Auf der vierten Seite des Durchgangs20 ist eine Sicherungsnase30 vorgesehen, die ebenfalls durch eine achsparallele Ausnehmung32 im Oberteil geformt ist. Auf die Sicherungsnase wird weiter unten noch eingegangen. - Man erkennt in
2 , dass die oben liegende Außenseite des Schaftabschnitts22 eine Zahnung33 aufweist, die ebenfalls achsparallel verläuft. Zwei weitere Seiten des Schaftabschnitts22 haben eine gleiche Zahnung (nicht zu erkennen). Auf der Seite des Schaftabschnitts22 links von der Zahnung33 in2 ist eine Ausnehmung34 an der Außenseite des Schaftabschnitts14 vorgesehen, die weiter oben einen Anschlag36 aufweist, auf den weiter unten eingegangen wird. Der Anschlag36 liegt mit seiner Außenseite auf der Höhe der Außenseite der Wand des Schaftabschnitts14 , in dem die Ausnehmung34 geformt ist. - Wie insbesondere in
7 zu erkennen, weist der Schaftabschnitt14 einen axialen Durchgang40 auf. In dem Durchgang sind nahe dem unteren Ende des Schaftabschnitts22 drei in gleichem Umfangsabstand angeordnete innere Rastelemente42 geformt, wobei zwischen den Rastelementen Führungsstege44 geformt sind. Mit Hilfe dieser Vorkehrungen kann der Schaftabschnitt22 auf einen Stehbolzen46 aufgesteckt werden, wie dies in den5 bis9 gezeigt ist. Der Stehbolzen46 weist ein Gewinde48 auf und einen Kopf50 , der auf ein Trägerbauteil52 aufgeschweißt ist. - Man erkennt aus den
6 und7 , dass die Sicherungsnase30 an einem Hebelarm54 geformt ist, der, wie bereits erwähnt, durch die Ausnehmung32 gebildet ist, die achsparallel zu Ober- und Unterteil12 ,14 verläuft. Dem Hebel54 gegenüber liegt ein Hebel56 , der in einer Durchbrechung59 in der zugehörigen Wand des Schaftabschnitts22 geformt ist. Das freie Ende des Hebels56 hat einen ersten Vorsprungabschnitt58 , der der Sicherungsnase30 in den6 und8 gegenüber liegt. Ein gegenüberliegender Vorsprung60 wirkt mit dem Gewinde des Stehbolzens46 zusammen. - Wie bereits erwähnt, zeigen die
1 und2 die Befestigungsvorrichtung im geformten Zustand. Als erstes wird der Schaftabschnitt22 in den Durchgang20 eingeschoben, wobei Ober- und Unterteil12 ,14 voneinander getrennt werden. Dies ist in den3 und4 dargestellt. Die Rastelemente24 mit ihren Rastnasen26 greifen hinter den ersten Zahn der Zahnung33 . Wie insbesondere aus den6 und9 hervorgeht, haben die Zähne der Zahnung33 Sägezahnform. Nachdem die Rastnase26 einen Zahn hintergriffen hat, kann eine Bewegung der beiden Teile in der entgegengesetzten Richtung nicht mehr erfolgen. Bei dem beschriebenen Zusammenschieben wird diese begrenzt dadurch, dass die Sicherungsnase30 gegen den Anschlag36 zu liegen kommt. Bei dieser Relativlage von Ober- und Unterteil haben die Rastnasen26 der Rastelemente24 den ersten Zahn der Zahnungen33 hintergriffen. In diesem Zustand ist die erfindungsgemäße Vorrichtung transportierbar. Die Teile können weder in der einen noch in der anderen Richtung voneinander entfernt werden. - Anschließend wird die Vorrichtung
10 auf den Stehbolzen46 aufgesteckt, wie dies in den5 und6 dargestellt ist. Die inneren Rastzähne oder Elemente42 ratschen entlang des Gewindes48 des Stehbolzens46 , bis der Schaftabschnitt22 vollständig auf das Trägerbauteil52 aufgesetzt hat, wie dies insbesondere in6 zu erkennen ist. Dieser Zustand ist außerdem in8 zu erkennen. Dabei wird der Vorsprung des Hebels56 radial ausgelenkt und bewegt dadurch die Sicherungsnase30 ebenfalls radial nach außen. Auf diese Weise kommt die Sicherungsnase30 vom Anschlag36 außer Eingriff, und das Oberteil12 kann über einen gewünschten Weg nach unten gedrückt werden. Dies ist in9 dargestellt. In9 ist ein zu befestigendes Bauteil64 dargestellt, das eine Öffnung66 aufweist, durch welche hindurch der Schaftabschnitt22 geführt ist. Beim Herunter drücken des Oberteils12 legt sich der Flansch16 gegen die Oberseite des Bauteils64 an und hält dadurch klemmend das Bauteil64 am Trägerbauteil52 . - Das Bauteil
64 kann wieder gelöst werden, indem die Einheit aus Ober- und Unterteil12 ,14 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung vom Stehbolzen46 abgedreht wird. Anschließend kann durch Verschieben des Oberteils12 vom Schaftabschnitt22 nach unten eine Trennung dieser beiden Teile erfolgen, so dass sie erneut eingesetzt werden können. - Die Ausführungsform nach
11 unterscheidet sich von der nach den vorstehenden Figuren dadurch, dass an der Unterseite des Schaftabschnitts22 ein Befestigungsfuß70 angeformt ist, der einen Schaft72 aufweist, von dessen unterem Ende zwei Verriegelungsarme74 sich schräg in Richtung Schaftabschnitt22 erstrecken. Sie haben am freien Ende Verriegelungsabschnitte76 , mit denen sie den Rand eines Loches ergreifen können, wenn der Fuß70 in ein Loch eines Trägerbauteils eingeführt wird. -
12 zeigt eine ähnliche Variante. Dort ist ein Befestigungsfuß78 an der Unterseite des Schaftabschnittes22 angeformt, der einen rahmenartigen Schaft80 aufweist mit einem unteren Quersteg82 . Die Außenseite des Rahmens80 ist annähernd teilzylindrisch. An der Querstrebe82 sind zwei Verriegelungsarme84 ,86 angeformt mit oberen Verriegelungsabschnitten, vergleichbar den Verriegelungsabschnitten76 nach11 . Die unterschiedliche Höhe der Arme84 ,86 ermöglicht den Einsatz des Fußes78 in unterschiedlich dicken Blechen eines Trägerbauteils. Am Quersteg82 können auf der gegenüberliegenden Seite des rahmenartigen Fußes ebenfalls Verriegelungsarme angeordnet werden, wie sie bei86 zu erkennen sind. Unter Umständen reicht ein Paar Verriegelungsarme84 ,86 , wenn das Befestigungsloch kreisförmig ist. - Im Unterschied zu der Ausführungsform nach den
1 bis10 weisen die Ausführungsformen nach11 und12 jedoch keine Sicherungsnase30 auf und keinen Hebel56 , um eine vorübergehende Festlegung zwischen Ober- und Unterteil zu gewährleisten.
Claims (11)
- Vorrichtung zum Befestigen eines Bauteils an einem Trägerbauteil, mit einem Unterteil (
14 ), das einen Schaftabschnitt (22 ) von z. B. rechteckigem Umfang aufweist und das mit Mitteln zur Anbringung am Trägebauteil versehen ist und einem Oberteil (12 ), das an der Außenseite einen radialen Flansch (12 ) aufweist sowie einen axialen Durchgang (20 ), durch den der Schaftabschnitt (22 ) von einem Ende her hindurchführbar ist, wobei mindestens eine Außenseite des Schaftabschnitts (22 ) eine achsparallel verlaufende Zahnung (33 ) mit sägezahnförmigen Zähnen aufweist und am Durchgang (20 ) eine nachgiebige Klinke (26 ) angeformt ist derart, dass Klinke (26 ) und Zahnung (33 ) ratschenförmig zusammenwirken, wenn das Oberteil (12 ) auf den Schaftabschnitt (22 ) aufgeschoben wird und eine Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (26 ) an einem Ende eines Hebels geformt ist, der durch eine achsparallele Aussparung (28 ) des Oberteils (12 ) gebildet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ober- und Unterteil (
12 ,14 ) einteilig, jedoch trennbar so geformt sind, dass Klinke (26 ) und Zahnung (33 ) zunächst außer Eingriff sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (
14 ) so ausgebildet ist, dass das Oberteil (12 ) über das andere Ende des Schaftabschnitts abgeschoben und von diesem entfernt werden kann. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Zahnungen und Klinken an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten des Schaftabschnitts (
22 ) bzw. des Durchgangs (20 ) des Oberteils (12 ) vorgesehen sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftabschnitt (
22 ) mit einem Befestigungsclip (70 ) verbunden ist, der einen Schaft (72 ) und am freien Ende des Schafts (72 ) angeformte Verriegelungsarme (74 ) aufweist, die sich schräg in Richtung des Schaftabschnitts (22 ) erstrecken. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftabschnitt (
22 ) mit einem Befestigungsfuß (78 ) verbunden ist, der einen rahmenartigen oder zylindrischen Schaft (80 ) aufweist, wobei auf mindestens einer Seite einer unteren Querstrebe des rahmenartigen oder zylindrischen Schafts (80 ) zwei oder mehr Verriegelungsarme (84 ,86 ) angeformt sind, die sich schräg in Richtung des Schaftabschnitts (22 ) erstrecken und deren einen Verriegelungsabschnitt aufweisende Enden eine unterschiedliche Höhe haben. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftabschnitt (
22 ) einen axialen Durchgang (40 ) hat, dem innere Rastelemente (42 ) zugeordnet sind, welche ratschend mit einem Gewinde (48 ) eines Stehbolzens (46 ) zusammenwirken. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei in gleichem Umfangsabstand angeordnete innere Rastelemente (
42 ) vorgesehen sind, zwischen denen Führungsstege (44 ) angeordnet sind, die ein Verkanten des Schaftabschnitts (22 ) auf dem Stehbolzen (46 ) verhindern. - Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (
12 ) allein von dem Schaftabschnitt (22 ) gebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Durchgang (
20 ) des Oberteils (12 ) nahe dem anderen Ende eine nachgebende Sicherungsnase (30 ) geformt ist, die in eine achsparallele äußere Ausnehmung (34 ) des Schaftabschnitts (22 ) eingreift, wenn das Oberteil (12 ) auf den Schaftabschnitt (22 ) aufgeschoben wird, wobei ein Anschlag (36 ) der Ausnehmung (34 ) das Aufschieben begrenzt und in der der Sicherungsnase (30 ) zugewandten Wand des Schaftabschnitts (22 ) ein achsparalleler Arm (59 ) gebildet ist, dessen freies Ende auf der einen Seite mit dem Gewinde (48 ) des Stehbolzens (46 ) zusammenwirkt und mit der anderen Seite der Sicherungsnase (30 ) gegenüberliegt derart, dass die Sicherungsnase (30 ) vom Anschlag (36 ) befreit wird, wenn der Hebelarm (56 ) vom Gewinde (48 ) des Stehbolzens (46 ) radial nach außen verformt wird. - Vorrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsnase (
30 ) mit dem Anschlag (36 ) zusammenwirkt, wenn die Klinke (26 ) den ersten Zahn der Zahnung (33 ) hintergreift.
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