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DE102008017284A1 - Waschmaschine mit analogem Drucksensor sowie Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents

Waschmaschine mit analogem Drucksensor sowie Verfahren zu ihrem Betrieb Download PDF

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DE102008017284A1 DE102008017284A DE102008017284A DE102008017284A1 DE 102008017284 A1 DE102008017284 A1 DE 102008017284A1 DE 102008017284 A DE102008017284 A DE 102008017284A DE 102008017284 A DE102008017284 A DE 102008017284A DE 102008017284 A1 DE102008017284 A1 DE 102008017284A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine 1 mit einem Gehäuse 2, einer Programmsteuerung 3 zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter 4 drehbar gelagerten Trommel 5, einem Wasserzulaufsystem 6, 7, einem am Boden des Laugenbehälters 4 angeordneten Laugenablaufsystem 8 mit einer Laugenpumpe 9, einem Antriebsmotor 10 für die Trommel 5 und einem analogen Drucksensor 11, der eine bewegliche Membran 12 aufweist, wobei sich an der beweglichen Membran 12 eine Masse 13 zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors 11 befindet. Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Betrieb dieser Waschmaschine.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit einem Beschleunigungssensor sowie ein bevorzugtes Verfahren zu ihrem Betrieb.
  • Üblicherweise beinhaltet ein Waschprogramm in einer Waschmaschine anschließend an einen Waschschritt, einen Spülschritt mit Wasser sowie eine Spülung mit einem Weichspüler einen Schleuderschritt. Hierdurch soll erreicht werden, dass der Waschmaschine die gewaschene Wäsche nicht tropfnass entnommen werden muss. Bei diesem Schleuderschritt wird beispielsweise bei 1000 oder 1200 Umdrehungen pro Minute das Wasser aus der Wäsche durch die Löcher in der Trommel nach außen gepresst. Die hohe Drehzahl ist entscheidend für die gute Abtrennung des Wassers von der Wäsche. Durch eine im Allgemeinen ungleichmäßige Wäscheverteilung wird der Schwerpunkt der Trommel von der Drehachse verschoben, so dass es zu Unwuchten kommt. Diese verursachen insbesondere während des Schleuderprozesses starke Bewegungen des schwingend aufgehängten Laugenbehälters mit der Trommel. Im ungünstigsten Fall kann dies zum Anschlagen des Laugenbehälters am Gehäuse der Waschmaschine sowie zu starken Lagerbeanspruchungen und letztlich zu Beschädigungen der Waschmaschine führen. Die Bewegungen können bei einer ungünstigen Ausrichtung der Waschmaschine noch stärker ausgeprägt sein.
  • Die Kopplung der schwingenden Trommel mit dem Gehäuse über Federn und Dämpfer überträgt zudem Schwingungen an das Gehäuse der Waschmaschine. Es kann zu erheblichen Schwingungen des Gehäuses kommen, die in Kombination mit einem zu weichen Bodenbelag auch zu Schwingungen des Fußbodens im Aufstellraum führen können. Im Extremfall kann sich die Waschmaschine im Aufstellraum sogar von ihrem Platz bewegen.
  • Wünschenswert ist daher eine Messung von Schwingungen einer Waschmaschine während des Betriebs, insbesondere während des Schleuderns, um den Gerätelauf und die Schleuderwirkung zu verbessern.
  • Im Stand der Technik sind Methoden und Mittel zum Nachweis von Unwuchten und dadurch bedingten unerwünschten Schwingungen sowie geeignete Abhilfemaßnahmen bekannt. Zum Nachweis von Unwuchten und dadurch bedingten unerwünschten Schwingungen werden häufig Beschleunigungssensoren verwendet.
  • So offenbart die EP 1 087 052 A2 eine Waschmaschine mit Regulierungs- und Kontrollmitteln, die einen Sensor für die Bestimmung des Wasserstands sowie mindestens einen Beschleunigungssensor zur Detektion von Schwingungen der Waschmaschine umfasst.
  • Die EP 1 419 295 B1 offenbart eine Waschmaschine zur Unwuchtüberwachung. Hierzu weist die Waschmaschine mindestens einen Sensor auf, der zur Messung eines Temperaturprofils einer in dem Sensor integrierten Heizvorrichtung ausgebildet ist, wobei das Temperaturprofil durch eine Beschleunigung veränderbar ist. Der Sensor ist derart auf einer mit dem Laugenbehälter verbundenen Hebelvorrichtung angeordnet, dass das Temperaturprofil durch die von einer Unwucht der Wäschetrommel hervor gerufene Beschleunigung veränderbar ist, so dass durch den Sensor die Unwucht der Wäschetrommel bestimmbar ist.
  • Außerdem sind in der EP 1 391 549 A1 sowie der EP 1 391 549 A1 Waschmaschinen mit einer Trommel und einer Messvorrichtung zur Detektion einer Unwucht in der Trommel sowie einer Steuerung zum Bestimmen einer Position und/oder Größe der Unwucht aus den Messwerten beschrieben. Die Messvorrichtung weist einen Beschleunigungssensor auf. Eine Waschmaschine mit einem Unwuchtdetektor, in der ein Beschleunigungssensor eingesetzt wird, ist auch in der EP 1 736 589 A2 beschrieben.
  • Die DE 195 22 393 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Bestimmung der Unwuchten einer beladenen Trommel in einer Waschmaschine mit einem schwingend aufgehängten Laugenbehälter, in welchem die Trommel drehbar gelagert und mit Hilfe eines Motors angetrieben wird. Die Waschmaschine umfasst einen Niveausensor, bestehend aus einer im Abflussbereich des Laugenbehälters angeordneten Steigleitung, an welche ein Drucksensor angeschlossen ist, wobei in der Steigleitung mindestens eine Vorrichtung zur Erzeugung eines von den Schwingungen des Laugenbehälters abhängigen Drucksignals angeordnet ist.
  • Die DE 196 16 635 A1 beschreibt ein Verfahren zur Erfassung einer beim Schleudern von Wäsche in einer programmgesteuerten Waschmaschine auftretenden dynamischen Unwucht, wobei die Erfassung der Unwucht durch Messung der bei Rotation der Trommel in einer pneumatischen Niveaumesseinrichtung auftretenden unwuchtabhängigen Druckschwankungen mittels eines Druckwächters erfolgt.
  • Bei den im Stand der Technik bekannten Lösungen ist nachteilig, dass neben einem Drucksensor noch ein weiterer Sensor, insbesondere ein separater Beschleunigungssensor, verwendet wird oder weitere Vorrichtungen, beispielsweise in einer Steigleitung zum Drucksensor der Waschmaschine vorhanden sein müssen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Waschmaschine bereit zu stellen, mit der auf einfache Weise die Detektion von unerwünschten Schwingungen der Waschmaschine möglich ist, so dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb dieser Waschmaschine bereitzustellen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch eine Waschmaschine und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des jeweiligen unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Waschmaschine und des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in entsprechenden abhängigen Patentansprüchen aufgeführt.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit ein Waschmaschine mit einem Gehäuse, einer Programmsteuerung zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten Trommel, einem Wasserzulaufsystem, einem am Boden des Laugenbehälters angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe, einem Antriebsmotor für die Trommel und einem analogen Drucksensor, der eine bewegliche Membran aufweist, wobei sich an der beweglichen Membran eine Masse zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors befindet.
  • Vorzugsweise ist der Drucksensor mit dem Gehäuse verbunden. Diese Verbindung kann direkt oder indirekt, beispielsweise über eine Tafel, an der neben dem Drucksensor noch weitere Sensoren und/oder andere Vorrichtungen befestigt sind, erfolgen.
  • In einer bevorzugen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Waschmaschine ist an der Masse eine Piezokeramik befestigt. Eine Piezokeramik im Sinne der Erfindung ist ein Sensor, der dynamische Druckschwankungen in elektrische Signale umwandeln kann. Die Masse wird in diesem Zusammenhang auch als „seismische Masse” bezeichnet.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Waschmaschine ist die Masse Teil eines mikro-elektro-mechanischen Systems (MEMS). Vorzugsweise ist hierbei das MEMS ein Feder-Masse-System. Ganz besonders bevorzugt enthält das MEMS Silizium oder besteht aus Silizium.
  • Beispielsweise kann die Feder eines Feder-Masse-Systems ein nur wenige μm breiter Silizium-Steg sein und auch die Masse aus Silizium hergestellt sein. Für die Herstellung derartiger Feder-Masse-Systeme werden im Allgemeinen die Masse und die kleinen Silizium-Federn mittels Fotolithografie aus dem Silizium herausgeätzt.
  • Ganz besonders bevorzugt weist bei Verwendung eines MEMS der Drucksensor eine Bezugselektrode auf, so dass eine elektrische Kapazität zwischen der Masse und der Bezugselektrode gemessen werden kann.
  • Derartige Beschleunigungssensoren zeichnen sich neben ihren relativ geringen Stückkosten auch durch hohe Messgeschwindigkeiten aus.
  • Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, dass die Waschmaschine erste Mittel zur Bestimmung des Anteils eines gemessenen Signals des Drucksensors, das Schwingungen des Gehäuses zuzuordnen ist (Gehäuseschwingungssignal), umfasst.
  • Damit das Wasserniveau sowie die Schwingungen des Gehäuses (unwuchtbedingten Auslenkungen) bestimmt werden können, erfolgt in der Programmsteuerung im Allgemeinen eine Trennung eines quasistatischen und eines dynamischen Signalanteils.
  • Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Waschmaschine zweite Mittel zum Vergleich des Gehäuseschwingungssignals mit einem in der Programmsteuerung hinterlegten Referenzsignal auf.
  • Hierbei ist es wiederum bevorzugt, dass die Waschmaschine eine Anzeigevorrichtung zur Ausgabe eines akustischen oder optischen Warnsignals bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal enthält.
  • In Ergänzung oder alternativ hierzu enthält die erfindungsgemäße Waschmaschine vorzugsweise dritte Mittel für den Abbruch eines Schleudervorgangs und/oder für eine Verringerung der Rotationszahl der Trommel bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal.
  • Schwingungen des Laugenbehälters und des Gehäuses können verschiedene Ursachen haben. Diese Schwingungen können auf eine Unwucht durch eine ungünstige Wäscheverteilung in der Trommel, durch ungünstige Aufstellbedingungen (zu weicher, elastischer Boden) oder durch eine falsche Ausrichtung der Waschmaschine bedingt sein. In Abhängigkeit von diesen Ursachen haben die Schwingungen unterschiedliche Frequenzen und Intensitäten, die wiederum von der Drehzahl der Trommel abhängig sein können. Dieser Umstand kann von einem Benutzer der Waschmaschine zur Optimierung der Waschmaschinenbenutzung herangezogen werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist daher die Waschmaschine geeignet ausgestaltet, um das Gehäuseschwingungssignal in Hinblick auf eine Ursache der Schwingung zu analysieren und ein Analyseergebnis auszugeben.
  • Für eine Bestimmung der Ursachen für die Gehäuseschwingungen können in einem Speicher der Programmsteuerung ggf. hinterlegte Daten zum Zusammenhang zwischen Gehäuseschwingung und Ursache herangezogen werden.
  • Ein „Analyseergebnis” im Sinne der vorliegenden Erfindung kann hierbei die bloße Feststellung eines unerwünschten Gehäuseschwingungssignals bedeuten. Darüber hinaus kann das Analyseergebnis auch eine Feststellung über die Tatsache oder das Ausmaß einer bestimmten Schwingungsursache sein.
  • Das Analyseergebnis kann insbesondere Hinweise oder Instruktionen in Hinblick auf eine detektierte Unwucht, eine zu korrigierende Ausrichtung der Waschmaschine oder die Bodenbeschaffenheit im Aufstellraum als Schwingungsursache enthalten.
  • Das Gehäuseschwingungssignal wird insbesondere auch durch das Gesamtgewicht der Waschmaschine bestimmt. Für eine Auswertung des Gehäuseschwingungssignals ist daher vorzugsweise die Beladungsmenge mit Wäschestücken zu berücksichtigen.
  • Hierbei kann die Beladungsmenge durch eine an sich bekannte Maßnahme ermittelt werden. Zur Bestimmung der Beladungsmenge kann beispielsweise ein mit Hilfe des Drucksensors gemessener hydrostatischer Druck p mit der eingefüllten Wassermenge verglichen werden. Die in der Trommel befindliche Wäsche saugt Wasser auf, das daher nicht zu einer Erhöhung des hydrostatischen Drucks beitragen kann. Durch den Vergleich des gemessenen hydrostatischen Drucks und der zugelaufenen Wassermenge – der absoluten Werte und deren zeitlicher Änderung – mit entsprechenden in der Programmsteuerung der Waschmaschine gespeicherten Werten für die Durchfeuchtung von Wäsche lässt sich der Wäscheposten (Beladungsmenge) ermitteln.
  • Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Verfahren zum Betrieb einer Waschmaschine mit einem Gehäuse, einer Programmsteuerung zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter drehbar gelagerten Trommel, einem Wasserzulaufsystem, einem am Boden des Laugenbehälters angeordneten Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe, einem Antriebsmotor für die Trommel und einem analogen Drucksensor, der eine bewegliche Membran aufweist, an der sich eine Masse zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors befindet, wobei eine Bewegung der Masse zur Bestimmung von Schwingungen des Gehäuses gemessen und ausgewertet wird.
  • Vorzugsweise ist bei diesem Verfahren der Drucksensor mit dem Gehäuse verbunden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Verfahrens ist an der Masse eine Piezokeramik befestigt.
  • In einer bevorzugten alternativen Ausführungsform ist die Masse Teil eines mikro-elektro-mechanischen Systems (MEMS).
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise im Rahmen eines Schleudervorgangs durchgeführt. Vorzugsweise wird daher bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Trommel mit einer Geschwindigkeit von 500 bis 2000 Umdrehungen pro Minute rotiert.
  • Die Erfindung hat zahlreiche Vorteile. Die erfindungsgemäße Waschmaschine ermöglicht die Detektion von übermäßigen Gehäuseschwingungen, die beispielsweise durch Resonanz des Bodens am Aufstellort, durch eine fehlerhafte Ausrichtung des Gerätes, durch einen zu weichen Bodenbelag oder aber durch ein defektes Gerät hervorgerufen werden. Auf diese Weise wird es auf einfach Weise möglich sein, geeignete Abhilfemaßnahme einzuleiten. Hierzu kann in Ausführungsformen die Ursache für die übermäßigen Gehäuseschwingungen näher bestimmt werden und zur Abhilfe beispielsweise der Aufstellort oder die Ausrichtung der Waschmaschine geändert werden. Alternativ oder in Ergänzung hierzu wird im Allgemeinen zunächst die Drehzahl der Wäschetrommel in einen resonanzfreien Bereich geregelt werden oder aber das Schleudern abgebrochen. Jedenfalls ermöglicht die Erfindung die rechtzeitige Vermeidung von Schäden an Gerät und Aufstellraum oder von Belastungen durch eine zu hohe Geräuschentwicklung. Überdies ist es auch möglich, dem Benutzer der Waschmaschine eine akustische und/oder optische Fehlermeldung zu geben.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiden in 1 und 2 gezeigten nicht einschränkenden Ausführungsbeispiele näher illustriert.
  • 1 ist eine schematische Darstellung der für die nachfolgende Erläuterung relevanten Teile einer ersten Ausführungsform einer Waschmaschine, in der ein Drucksensor mit einer Piezokeramik verwendet wird.
  • 2 ist eine schematische Darstellung der für die nachfolgende Erläuterung relevanten Teile einer zweiten Ausführungsform einer Waschmaschine, in der ein Drucksensor mit einem mikro-elektro-mechanischen System (MEMS) verwendet wird.
  • Die Darstellungen in den 1 und 2 sind nicht maßstabsgerecht. Zur Illustration der eingesetzten Drucksensoren sind diese und deren Bestandteile vielmehr vergrößert gezeichnet.
  • Bei der in 1 gezeigten schematischen Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Waschmaschine wird ein Drucksensor 11 mit einer Piezokeramik 14 verwendet. Die Waschmaschine 1 der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform weist ein Gehäuse 2, eine Programmsteuerung 3 zur Steuerung eines Programmablaufs, eine in einem Laugenbehälter 4 drehbar gelagerte Trommel 5 für die Aufnahme von zu waschenden Wäschestücken, ein Wasserzulaufsystem 6, 7 mit einer Wasserzulaufleitung 6 und einer Waschmitteleinspülschale 7, ein am Boden des Laugenbehälters 4 angeordnetes Laugenablaufsystem 8 mit einer Laugenpumpe 9, einen Antriebsmotor 10 für die Trommel 5 und einen analogen Drucksensor 11 auf.
  • Der analoge Drucksensor 11 weist eine bewegliche Membran 12 auf, an der sich eine Masse 13 zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors 11 befindet. An der Masse 13 ist wiederum eine Piezokeramik 14 befestigt.
  • Bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform einer Waschmaschine wird somit ein durch Druckschwankungen hervorgerufenes piezoelektrisches Signal zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors und damit von Schwingungen des Gehäuses 2 herangezogen.
  • Die Waschmaschine von 1 weist erste Mittel 21 zur Bestimmung des Anteil eines gemessenen Signals des Drucksensors 11, der Schwingungen des Gehäuses 2 zuordnen ist, auf.
  • 19 bedeutet eine Anzeigevorrichtung zur Ausgabe eines akustischen oder optischen Warnsignals bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal.
  • Das Referenzsignal kann in der Programmsteuerung 3 hinterlegt sein. Für die Erfassung und Auswertung von Signalen des Drucksensors 11 ist der Drucksensor 11 über eine elektrische Leitung 20 mit der Programmsteuerung 3 verbunden.
  • Der analoge Drucksensor 11 ist im Übrigen über eine Steigleitung 15 mit dem Laugenbehälter 4 verbunden.
  • Bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform ist der Drucksensor 11 mit dem Gehäuse 2 über ein geeignetes Verbindungsmittel 16, beispielsweise eine Stange oder eine Tafel, verbunden. Dies ermöglicht eine bessere Erfassung von Schwingungen des Gehäuses der Waschmaschine mit Hilfe des Drucksensors 11.
  • Bei der in 2 gezeigten schematischen Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Waschmaschine wird ein Sensor mit einem mikro-elektro-mechanischen System (MEMS) verwendet. Die Waschmaschine 1 der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform weist ein Gehäuse 2, eine Programmsteuerung 3 zur Steuerung eines Programmablaufs, eine in einem Laugenbehälter 4 drehbar gelagerte Trommel 5 für die Aufnahme von zu waschenden Wäschestücken, ein Wasserzulaufsystem 6, 7 mit einer Wasserzulaufleitung 6 und einer Waschmitteleinspülschale 7, aus der das Zulaufwasser Waschmittelportionen in den Laugenbehälter 4 transportieren kann, ein am Boden des Laugenbehälters 4 angeordnetes Laugenablaufsystem 8 mit einer Laugenpumpe 9, einen Antriebsmotor 10 für die Trommel 5 und einen analogen Drucksensor 11 auf.
  • Der analoge Drucksensor 11 weist eine bewegliche Membran 12 auf, an der sich über eine Feder 17 aus Silizium eine ebenfalls aus Silizium bestehende Masse 13 in Form eines Plättchens zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors 11 befindet. 18 bedeutet eine Bezugselektrode.
  • Bei der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform einer Waschmaschine wird somit ein durch Schwingungen hervorgerufenes elektrisches Signal, hier die Kapazität zwischen einer Bezugselektrode 18 und einer Masse 13, zur Messung einer Beschleunigung von Drucksensor 11 und damit von Schwingungen des Gehäuses 2 herangezogen.
  • Die Waschmaschine von 2 weist erste Mittel 21 zur Bestimmung des Anteil eines gemessenen Signals des Drucksensors 11, der Schwingungen des Gehäuses 2 zuordnen ist, auf.
  • 19 bedeutet eine Anzeigevorrichtung zur Ausgabe eines akustischen oder optischen Warnsignals bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal.
  • Das Referenzsignal kann in der Programmsteuerung 3 hinterlegt sein. Für die Erfassung und Auswertung von Signalen des Drucksensors 11 ist Drucksensor 11 über eine elektrische Leitung 20 mit der Programmsteuerung 3 verbunden.
  • Bei der in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform ist der Drucksensor 11 ebenfalls mit dem Gehäuse 2 über ein geeignetes Verbindungsmittel 16, beispielsweise eine Stange oder eine Tafel, verbunden. Dies ermöglicht eine bessere Erfassung von Schwingungen des Gehäuses mit Hilfe des Drucksensors 11. Außerdem ist der analoge Drucksensor 11 über eine Steigleitung 15 mit dem Laugenbehälter 4 verbunden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • - EP 1419295 B1 [0007]
    • - EP 1391549 A1 [0008, 0008]
    • - EP 1736589 A2 [0008]
    • - DE 19522393 A1 [0009]
    • - DE 19616635 A1 [0010]

Claims (17)

  1. Waschmaschine (1) mit einem Gehäuse (2), einer Programmsteuerung (3) zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter (4) drehbar gelagerten Trommel (5), einem Wasserzulaufsystem (6, 7), einem am Boden des Laugenbehälters (4) angeordneten Laugenablaufsystem (8) mit einer Laugenpumpe (9), einem Antriebsmotor (10) für die Trommel (5) und einem analogen Drucksensor (11), der eine bewegliche Membran (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der beweglichen Membran (12) eine Masse (13) zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors (11) befindet.
  2. Waschmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (11) mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
  3. Waschmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Masse (13) eine Piezokeramik (14) befestigt ist.
  4. Waschmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (13) Teil eines mikro-elektro-mechanischen Systems (MEMS) (13, 17) ist.
  5. Waschmaschine (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das MEMS (13, 17) ein Feder-Masse-System ist
  6. Waschmaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das MEMS (13, 17) Silizium enthält oder aus Silizium besteht.
  7. Waschmaschine (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (11) eine Bezugselektrode (18) aufweist, so dass eine elektrische Kapazität zwischen der Masse (13) und der Bezugselektrode (18) gemessen werden kann.
  8. Waschmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie erste Mittel (21) zur Bestimmung des Anteils eines gemessenen Signals des Drucksensors (11), der Schwingungen des Gehäuses (2) zuzuordnen ist (Gehäuseschwingungssignal), umfasst.
  9. Waschmaschine (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zweite Mittel zum Vergleich des Gehäuseschwingungssignals mit einem in der Steuerung hinterlegten Referenzsignal aufweist.
  10. Waschmaschine (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzeigevorrichtung (19) zur Ausgabe eines akustischen oder optischen Warnsignals bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal enthält.
  11. Waschmaschine (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie dritte Mittel für den Abbruch eines Schleudervorgangs und/oder für eine Verringerung der Rotationszahl der Trommel (5) bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Differenz zwischen dem Gehäuseschwingungssignal und dem Referenzsignal enthält.
  12. Waschmaschine (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausgestaltet ist, um das Gehäuseschwingungssignal in Hinblick auf eine Ursache der Schwingung zu analysieren und ein Analyseergebnis auszugeben.
  13. Verfahren zum Betrieb einer Waschmaschine (1) mit einem Gehäuse (2), einer Programmsteuerung (3) zur Steuerung eines Programmablaufs, einer in einem Laugenbehälter (4) drehbar gelagerten Trommel (5), einem Wasserzulaufsystem (6, 7), einem am Boden des Laugenbehälters (4) angeordneten Laugenablaufsystem (8) mit einer Laugenpumpe (9), einem Antriebsmotor (10) für die Trommel (5) und einem analogen Drucksensor (11), der eine bewegliche Membran (12) aufweist, an der sich eine Masse (13) zur Messung einer Beschleunigung des Drucksensors (11) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegung der Masse (13) zur Bestimmung von Schwingungen des Gehäuses (2) gemessen und ausgewertet wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (11) mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
  15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Masse (13) eine Piezokeramik (14) befestigt ist.
  16. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (13) Teil eines mikro-elektro-mechanischen Systems (MEMS) (13, 17) ist.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (5) mit einer Geschwindigkeit von 500 bis 2000 Umdrehungen pro Minute rotiert wird.
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