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DE102008016950B4 - Anordnung aus einem Außenrohr und einem darin eingesetzten Innenrohr - Google Patents

Anordnung aus einem Außenrohr und einem darin eingesetzten Innenrohr Download PDF

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    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
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    • F16L37/0985Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of flexible hooks the flexible hook extending radially inwardly from an outer part and engaging a bead, recess or the like on an inner part

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Abstract

Anordnung aus einem Außenrohr (1) und einem darin eingesetzten lnnenrohr (2), die beide aus einem harten Material bestehen und mit Mitteln zum Verrasten des lnnenrohres (2) in dem Außenrohr (1) versehen sind,
wobei die Mittel Rastnasen (4), die an der Innenseite des Außenrohres (1) angeformt sind und nach innen vorstehen, und zugehörige Vertiefungen (9) in der Außenseite des Innenrohres (2) aufweisen,
wobei die Vertiefungen (9) durch eine umlaufende Ringnut (9) gebildet sind von der Längsnuten bis zur Randkante des lnnenrohres (2) verlaufen, deren Anzahl und Abstand voneinander denjenigen der Rastnasen (4) entsprechen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastnasen (4) in Einschubrichtung des Innenrohres (2) schräg nach innen weisende, rampenförmige Flächen (5) aufweisen, die in rechtwinklig zur Längsachse (6) verlaufenden Blockierungsflächen (7) enden, und
dass das Außenrohr (1) im Bereich der Rastnasen (4) eine verringerte Wandstärke hat, so dass die Rastnasen (4) beim Einführen des Innenrohres (2) elastisch nach außen drückbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung aus einem Außenrohr und einem darin eingesetzten Innenrohr, die beide aus einem harten Material bestehen und mit Mitteln zum Verrasten des Innenrohres in dem Außenrohr versehen sind, wobei die Mittel Rastnasen, die an der Innenseite des Außenrohres angeformt sind und nach innen vorstehen, und zugehörige Vertiefungen in der Außenseite des Innenrohres aufweisen, in die die Rastnasen einrasten, und wobei das Außenrohr im Bereich der Rastnasen eine verringerte Wandstärke hat, so dass die Rastnasen beim Einführen des Innenrohres elastisch nach außen drückbar sind.
  • Bei dem harten Material handelt es sich vorzugsweise um einen thermoplastischen Kunststoff wie z.B. ABS, PC, PA, PP und Hart-PVC, ohne dass diese Aufzählung Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Grundsätzlich können die Rohre auch aus Metall bestehen.
  • Aus der DE 10 2004 054 947 B4 ist eine zugfeste Anordnung von zwei ineinander angeordneten Rohren bekannt, bei der in das Außenrohr ein Rastring mit mehreren über den Umfang verteilten Rastarmen eingesetzt ist, die aus einem harten, federnden Material bestehen und im unbelasteten Zustand ins Innere des Außenrohres vorstehen, während das Innenrohr an seiner Außenseite eine Ringnut enthält, in die die Rastarme nach dem Einschub des Innenrohres unlösbar einrasten. Der Rastring hat eine zylindrische Ringwand, die in eine Ringnut des Außenrohres eingesetzt ist. Diese Ausbildung ist mit einem beträchtlichem Herstellungsaufwand und entsprechenden Kosten verbunden.
  • Die DE 91 06 362 U1 offenbart ein teleskopierbares Staubsauger-Saugrohr, bei dessen Rohrverbindung Saugleistungsverluste vermieden werden sollen. Hierzu ist zwischen einem Außenrohr und einem darin eingesteckten Innenrohr eine Dichtungshülse angeordnet, die radial nach innen ragende Rastnasen in einem Wandabschnitt verringerter Dicke aufweist, so dass die Rastnasen beim Zusammenstecken mit dem Innenrohr elastisch nach Innen ausweichen können. Die Verrastung des Innenrohres in der Dichtungshülse ist dabei nicht lösbar.
  • Die US 5 466 020 A offenbart eine Anordnung aus einem Außenrohr und einem darin eingesetzten Innenrohr, die mittels eines Bajonettverschlusses miteinander verbindbar sind. Hierzu sind an der Innenseite des Außenrohres gewölbte Vorsprünge angeformt, die die Form von Kugelabschnitten haben. Insgesamt sind vier dieser gewölbten Vorsprünge um 90° zueinander versetzt ausgebildet. Das zugehörige Innenrohr hat an seinem Verbindungsende an entsprechenden Stellen zunächst in axialer Richtung verlaufende Nuten, die im weiteren Verlauf abgewinkelt sind und in einer Ringnut einmünden, die Ausbuchtungen zum Arretieren der Vorsprünge aufweisen. Die beiden Rohre werden in einer ausgewählten Winkellange zusammen gesteckt, in der die Vorsprünge in den Längsnuten gleiten, woraufhin dann die beiden Rohre so gegeneinander verdreht werden, dass die Vorsprünge in die Einbuchtungen geraten, in denen sie durch Einwirkung eines zusammen gedrückten elastischen Rings gehalten werden. Die beiden Rohre sind demnach nur in einer ganz bestimmten Winkellage zusammensetzbar. Da die Vorsprünge die Form einer flachen Kugelkalotte haben, ist die Verbindung bei Einwirkung einer genügend großen Kraft lösbar, da die Vorsprünge infolge ihrer Form über den Rand der Umfangsnut gleiten können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der betrachteten Art anzugeben, die billig herstellbar ist, eine hohe Zugfestigkeit gewährleistet und die bei Bedarf wieder lösbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung sieht vor, dass die Vertiefungen in der Außenseite des Innenrohres durch eine umlaufende Ringnut gebildet sind und dass von der Ringnut Längsnuten bis zur Randkante des Innenrohres verlaufen, deren Anzahl und Abstand voneinander denjenigen der Rastnasen entsprechen.
  • Durch die verringerte Wandstärke in den die Rastnasen umgebenden Bereichen werden diese in einem solchen Maß elastisch ausbauchbar, dass die Rastnasen durch das eintretende Innenrohr elastisch nach außen gedrückt werden und beim Ausrichten auf die Vertiefungen in die Ausgangslage zurück federn. Die Rastnasen haben dabei schräg nach innen weisende keilförmige oder rampenförmige Abschnitte, an denen das Innenrohr entlang gleitet und diese nach außen drückt, während in der Rastposition bevorzugt rechtwinklig nach innen ragende Blockierabschnitte der Rastnasen an ebenfalls rechtwinklig zur Längsachse der Rohre verlaufenden Wände der Vertiefungen anliegen. Hierdurch ist eine hochgradig zugfeste Verbindung zwischen dem Außenrohr und Innenrohr geschaffen.
  • Die Rastnasen sind vorzugsweise im Spitzgussverfahren einfach herstellbar, so dass das Außenrohr mit seinen Rastmitteln billig herstellbar ist.
  • Die Bereiche verringerter Wandstärke werden vorzugsweise dadurch gebildet, dass Wandmaterial an der Außenseite des Außenrohres weg geschnitten oder weg gelassen ist. Dies kann durch eine entsprechende Ausbildung einer Spritzgussform erfolgen, wobei es auch im Rahmen der Erfindung liegt, dass von der Wand des Außenrohres in dem die Rastnasen umgebenden Bereich Wandmaterial weg gefräst wird. Die Fläche der Bereiche verringerter Wandstärke und die verbleibende Dicke der Wand hängen vom Material ab und sind so auszuwählen, dass die Rastnasen elastisch nach außen gedrückt werden und wieder in die Ausgangslage zurück kehren können, ohne dass die Wand des Außenrohres hierdurch beschädigt wird.
  • Die Vertiefungen in der Außenseite des Innenrohres werden erfindungsgemäß durch eine umlaufende Ringnut gebildet.
  • Der Außendurchmesser des Innenrohres muss größer als der freie Innenraum zwischen den Rastnasen sein, damit die Rastnasen mit ihren Blockierungsabschnitten in die umlaufende Ringnut einrasten können. Bevorzugt liegt das Innenrohr im wesentlichen an der Wand des Außenrohres an, derart, dass das Innenrohr in das Außenrohr einschiebbar ist.
  • Weiter ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass von der Ringnut des Innenrohres Längsnuten bis zur Randkante des Innenrohres verlaufen, deren Anzahl und Abstand voneinander denjenigen der Rastnasen entsprechen. Bei dieser Ausbildung können das Innenrohr und das Außenrohr zueinander in eine solche Umfangslage gedreht werden, dass die Verrastung des Innenrohres in dem Außenrohr lösbar ist und das Innenrohr bei Bedarf wieder aus dem Außenrohr herausgezogen werden kann, in dem die Rastnasen die Längsnuten entlang gleiten.
  • Mit besonderem Vorteil wird vorgeschlagen, dass das Außenrohr ein Adapter ist, der einen ersten rohrförmigen Abschnitt mit den Rastnasen und einen zweiten rohrförmigen Abschnitt aufweist, der mit einem anschließenden Rohr verbindbar ist. Dabei ist der erste rohrförmige Abschnitt mit den Rastnasen mit seinem Durchmesser auf das zu verrastende Innenrohr abgestimmt, während der zweite rohrförmige Abschnitt einen größeren oder kleineren oder gleich großen Durchmesser haben kann, um mit einem entsprechend großen Anschlussrohr verbunden zu werden. Das Anschlussrohr kann beispielsweise angeklebt oder durch Reibschweißung verbunden werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
    • 1 einen das Außenrohr bildenden Adapter in einer perspektivischen Darstellung;
    • 2 den Adapter gemäß 1 in einem Längsschnitt;
    • 3 die Verbindung des Adapters gemäß 1 mit einem Innenrohr und einem Anschlussrohr und
    • 4 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A in 3.
  • Der Adapter 1, der das Außenrohr der in 3 dargestellten zugfesten Verbindung mit einem Innenrohr 2 bildet, hat einen ersten rohrförmigen Abschnitt 3, an dessen Innenseite vier gleichmäßig über den Umfang verteilte Rastnasen 4 angeformt sind. Die Rastnasen 4 haben in Einschubrichtung des Innenrohres 2 schräg nach innen weisende, rampenförmige Flächen 5, die jeweils in einer rechtwinklig zur Längsachse 6 verlaufenden Blockierungsfläche 7 enden.
  • Im Bereich der Rastnasen 4 ist die Wand des Adapters 1 geschwächt. Der geschwächte Bereich 8 überdeckt die innere Rastnasen 4 allseitig, wobei das weg geschnittene oder beim Spitzgussverfahren ausgesparte Wandmaterial Vertiefungen in der Außenseite des Adapters 1 bildet. Hierdurch werden die Rastnasen 4 elastisch gelagert, so dass sie unter Ausbauchung der Bereiche 8 nach außen gedrückt werden, wenn das Innenrohr 2 entlang der rampenförmigen Flächen 5 in den Adapter 1 geschoben wird. In der Außenseite des Innenrohres 2 ist eine Ringnut 9 ausgebildet, in die die Rastnasen 4 bei Erreichen der Befestigungslage einrasten.
  • Im Bereich der Rastnasen 4 hat der Adapter 1 etwa die halbe Wandstärke, wobei dies aber von den Eigenschaften des ausgewählten Materials abhängt.
  • Der Adapter 1 hat einen zweiten rohrförmigen Abschnitt 10 mit einem verringerten Durchmesser, wobei auf diesem zweiten rohrförmigen Abschnitt 10 ein Anschlussrohr 11 beispielsweise durch Reibschweißung befestigt ist.
  • Das Innenrohr 2 ist außerdem mit einer zweiten äußeren Ringnut 12 versehen, in der ein Dichtungsring angeordnet wird, um das Innenrohr 2 wasserdicht mit dem Adapter 1 zu verbinden.

Claims (6)

  1. Anordnung aus einem Außenrohr (1) und einem darin eingesetzten lnnenrohr (2), die beide aus einem harten Material bestehen und mit Mitteln zum Verrasten des lnnenrohres (2) in dem Außenrohr (1) versehen sind, wobei die Mittel Rastnasen (4), die an der Innenseite des Außenrohres (1) angeformt sind und nach innen vorstehen, und zugehörige Vertiefungen (9) in der Außenseite des Innenrohres (2) aufweisen, wobei die Vertiefungen (9) durch eine umlaufende Ringnut (9) gebildet sind von der Längsnuten bis zur Randkante des lnnenrohres (2) verlaufen, deren Anzahl und Abstand voneinander denjenigen der Rastnasen (4) entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnasen (4) in Einschubrichtung des Innenrohres (2) schräg nach innen weisende, rampenförmige Flächen (5) aufweisen, die in rechtwinklig zur Längsachse (6) verlaufenden Blockierungsflächen (7) enden, und dass das Außenrohr (1) im Bereich der Rastnasen (4) eine verringerte Wandstärke hat, so dass die Rastnasen (4) beim Einführen des Innenrohres (2) elastisch nach außen drückbar sind.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche (8) verringerter Wandstärke dadurch gebildet sind, dass Wandmaterial an der Außenseite des Außenrohres (1) ausgespart bzw. weg geschnitten ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Innenrohres (2) größer ist als der freie Innenraum zwischen den Rastnasen (4).
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (2) im wesentlichen an der Wand des Außenrohres (1) anliegt.
  5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vier Rastnasen (4) gleichmäßig über den Umfang des Außenrohres (1) verteilt sind.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (1) ein Adapter ist, der einen ersten rohrförmigen Abschnitt (3) mit den Rastnasen (4) und einen zweiten rohrförmigen Abschnitt (10) aufweist, der mit einem Anschlussrohr (11) verbindbar ist.
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