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DE102008016939A1 - Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102008016939A1
DE102008016939A1 DE102008016939A DE102008016939A DE102008016939A1 DE 102008016939 A1 DE102008016939 A1 DE 102008016939A1 DE 102008016939 A DE102008016939 A DE 102008016939A DE 102008016939 A DE102008016939 A DE 102008016939A DE 102008016939 A1 DE102008016939 A1 DE 102008016939A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
conditioning system
air conditioning
return valve
air duct
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008016939A
Other languages
English (en)
Inventor
Karim-Mathieu Dipl.-Ing. Bouchalat
Joachim Raimann
Ronny Kiel
Michael Komowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle Behr GmbH and Co KG
Original Assignee
Behr GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Behr GmbH and Co KG filed Critical Behr GmbH and Co KG
Priority to DE102008016939A priority Critical patent/DE102008016939A1/de
Publication of DE102008016939A1 publication Critical patent/DE102008016939A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00007Combined heating, ventilating, or cooling devices
    • B60H1/00021Air flow details of HVAC devices
    • B60H1/00035Air flow details of HVAC devices for sending an air stream of uniform temperature into the passenger compartment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00007Combined heating, ventilating, or cooling devices
    • B60H1/00021Air flow details of HVAC devices
    • B60H2001/00078Assembling, manufacturing or layout details
    • B60H2001/00092Assembling, manufacturing or layout details of air deflecting or air directing means inside the device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Abstract

Bei einer Kraftfahrzeugklimaanlage, umfassend ein Gehäuse (2), einen ersten Luftkanal, einen zweiten Luftkanal (4), einen Mischbereich (5) für die durch den ersten und zweiten Luftkanal (4) strömende Luft, wobei der erste und zweite Luftkanal (4) in den Mischbereich (5) mündet, eine bewegbare, insbesondere um eine Drehachse (14) verschwenkbare, Rückschlagklappe (7) zur Verhinderung einer Rückströmung aus dem Mischbereich (5) in den ersten oder zweiten Luftkanal (4) und eine Einrichtung (8) zur Begrenzung einer variablen maximalen Öffnungsstellung, insbesondere eines variablen maximalen Öffnungswinkels (11), der Rückschlagklappe (7), soll für eine Steuerung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal (4) geleiteten Luft und für eine Verhinderung einer Rückströmung nur eine Klappe erforderlich sein. Ferner soll die Kraftfahrzeugklimaanlage in der Herstellung preiswert sein und einen einfachen Aufbau aufweisen sowie zuverlässig im Betrieb arbeiten. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Einrichtung (8) keinen wesentlichen unmittelbaren Beitrag aufgrund einer Anströmung als eine Luftleiteinrichtung, z. B. als eine Luftklappe, zur Steuerung und/oder Regelung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal (4) mit der Rückschlagklappe (7) in den Mischbereich (5) strömenden Luft leistet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugklimaanlage, umfassend ein Gehäuse, einen ersten Luftkanal, einen zweiten Luftkanal, einen Mischbereich für die durch den ersten und zweiten Luftkanal strömende Luft, wobei der erste und zweite Luftkanal in den Mischbereich mündet, eine bewegbare, insbesondere um eine Drehachse verschwenkbare, Rückschlagklappe zur Verhinderung einer Rückströmung aus dem Mischbereich in den ersten oder zweiten Luftkanal und eine Einrichtung zur Begrenzung einer variablen maximalen Öffnungsstellung, insbesondere eines variablen maximalen Öffnungswinkels, der Rückschlagklappe.
  • Klimaanlagen werden in Kraftfahrzeugen eingesetzt, um die den Innenraum des Kraftfahrzeuges zuzuführende Luft zu Kühlen und/oder zu Erwärmen. Klimaanlagen weisen im Allgemeinen einen ersten und zweiten Luftkanal, z. B. einen Frischluft- und Umluftkanal, auf. Der erste und zweite Luftkanal mündet in einen Mischbereich oder einen dritten Luftkanal, der die Luft in den Innenraum des Kraftfahrzeuges leitet. Die Menge der durch den ersten und zweiten Luftkanal geleiteten Luft wird mittels Steuerklappen gesteuert bzw. gedrosselt oder gesperrt. Dabei kann es erforderlich sein, in einem Luftkanal eine Rückschlagklappe anzuordnen, um eine Rückströmung von Luft aus dem Mischbereich in den ersten und zweiten Luftkanal bzw. von dem zweiten Luftkanal in den ersten Luftkanal oder umgekehrt zu verhindern. Dies ist beispielsweise notwendig, um bei hohen Fahrzeuggeschwindigkeiten mit entsprechendem Staudruck zu verhindern, dass keine Frischluft unmittelbar durch den Umluftkanal in den Mischbereich und damit auch in den Fahrzeuginnenraum gedrückt wird. In dem Umluftkanal sind damit nachteiligerweise zwei Klappen, nämlich eine Steuerklappe zur Steuerung der Menge der durch den Umluftkanal geleiteten Luft und eine Rückschlagklappe, erforderlich. Dies erfordert zusätzlichen Bauraum und verursacht unnötiges Gewicht und Kosten.
  • Aus der DE 10 2004 005 093 A1 ist eine gattungsbildende Kraftfahrzeugklimaanlage bekannt. In dieser Kraftfahrzeugklimaanlage wird von einer verschwenkbaren Luftklappe der variable maximale Öffnungswinkel einer Rückschlagklappe begrenzt, indem die Luftklappe als Anschlag für die Rückschlagklappe dient. Nachteiligerweise sind somit in dem Luftkanal zwei Klappen, d. h. die Steuerklappe und die Rückschlagklappe, erforderlich. Dies bedingt die oben beschriebenen Nachteile.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Kraftfahrzeugklimaanlage zur Verfügung zu stellen, bei der für eine Steuerung der Menge der durch einen Luftkanal geleiteten Luft und für eine Verhinderung einer Rückströmung nur eine Klappe erforderlich ist. Ferner soll die Kraftfahrzeugklimaanlage in der Herstellung preiswert sein und einen einfachen Aufbau aufweisen sowie zuverlässig im Betrieb arbeiten.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Kraftfahrzeugklimaanlage, umfassend ein Gehäuse, einen ersten Luftkanal, einen zweiten Luftkanal, einen Mischbereich für die durch den ersten und zweiten Luftkanal strömende Luft, wobei der erste und zweite Luftkanal in den Mischbereich mündet, eine bewegbare, insbesondere um eine Drehachse verschwenkbare, Rückschlagklappe zur Verhinderung einer Rückströmung aus dem Mischbereich in den ersten oder zweiten Luftkanal, eine Einrichtung zur Begrenzung einer variablen maximalen Öffnungsstellung, insbesondere eines variablen maximalen Öffnungswinkels, der Rückschlagklappe, wobei die Einrichtung keinen wesentlichen unmittelbaren Beitrag aufgrund einer Anströmung als eine Luftleiteinrichtung, z. B. als eine Luftklappe, zur Steuerung und/oder Regelung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal mit der Rückschlagklappe in den Mischbereich strömenden Luft leistet. Die Einrichtung ist somit keine Luftklappe, sondern dient lediglich dazu, die variable maximale Öffnungsstellung der Rückschlaglappe zu begrenzen. Somit ist in vorteilhafter Weise nur eine Luftklappe, d. h. eine Rückschlagklappe, notwendig, die sowohl die Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal geleiteten Luft steuert als auch eine Rückströmung verhindert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung ist die Einrichtung bewegbar, insbesondere um eine Drehachse verschenkbar.
  • In einer ergänzenden Ausführungsform ist die Einrichtung ein Anschlag für die Rückschlaglappe, die die maximale Öffnungsstellung der Rückschlagklappe begrenzt. Die Einrichtung begrenzt damit durch einen Kontakt mit der Rückschlagklappe die maximale Öffnungsstellung der Rückschlagklappe.
  • Vorzugsweise ist die Einrichtung als eine Welle mit wenigstens einer radial ausgebildeten Nocke ausgebildet, wobei die wenigstens eine Nocke als Anschlag für die Rückschlagklappe dient, die den maximalen Öffnungswinkel der Rückschlagklappe begrenzt. Die Einrichtung weist damit ein geringes Volumen und eine geringe Masse auf, weil als Anschlag nur die relativ kleinen Nocken dienen und die Welle ein kleines Volumen aufweist.
  • In einer weiteren Variante sind die Einrichtung und die Rückschlagklappe um eine gemeinsame Drehachse verschwenkbar. Dadurch wird nur eine Drehachse bzw. Lagerung für die Rückschlagklappe und die Einrichtung benötigt. In einer alternativen Ausgestaltung weist die Einrichtung eine Drehachse auf, die nicht mit der Drehachse der Rückschlagklappe zusammenfällt, insbesondere parallel versetzt oder senkrecht zu dieser angeordnet ist.
  • Zweckmäßig ist die Einrichtung von einem, vorzugsweise elektrischen, Schrittmotor oder Aktuator bewegbar und in verschiedenen Positionen fixierbar.
  • In einer weiteren Variante ist die Einrichtung zusätzlich oder alternativ über einen mechanischen Antriebsmechanismus, wie beispielsweise ein Kurvenscheibengetriebe und/oder ein Zahnradgetriebe, insbesondere mit einem Bowdenzug, einer biegsamen Welle oder einem Handschalter bewegbar.
  • In einer ergänzenden Ausgestaltung ist die Breite und/oder die Länge der Einrichtung kleiner als die Breite und/oder die Länge der Rückschlagklappe.
  • Insbesondere sind das Volumen und/oder die Masse der Einrichtung kleiner als das Volumen und/oder die Masse der Rückschlagklappe. Vorzugsweise beträgt das Volumen und/oder die Masse der Einrichtung weniger als 80%, insbesondere weniger als 60% oder 40%, des Volumens und/oder der Masse der Rückschlagklappe. Die Einrichtung benötigt damit bei der Herstellung weniger Werkstoff als die Rückschlagklappe bzw. eine Luftklappe.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist an der Rückschlagklappe und/oder an der Einrichtung wenigstens ein Federelement dahingehend angeordnet, dass ein Kontakt zwischen Rückschlagklappe und Einrichtung, vorzugsweise ausschließlich, mittelbar mit dem wenigstens einen Federelement erfolgt. Damit kann die Geräuschentwicklung bei einem Anschlagen der Rückschlagklappe an der Einrichtung gemindert und Vibrationen in der Kraftfahrzeugklimaanlage minimiert werden.
  • Insbesondere fungiert die Rückschlagklappe auch als Steuerklappe. Die Rückschlagklappe dient damit sowohl zur Verhinderung einer Rückströmung aus dem Mischbereich in den ersten oder zweiten Luftkanal als auch zur Steuerung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal geleiteten Luft.
  • Zweckmäßig ist an der Rückschlagklappe und/oder an dem Gehäuse eine Dichtung angeordnet. Die Dichtung ist an dem Gehäuse an den Stellen angeordnet, an denen die Rückschlagklappe in Kontakt mit dem Gehäuse tritt, um den ersten oder zweiten Luftkanal zu verschließen bzw. abzudichten.
  • In einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Kraftfahrzeugklimaanlage ein Gebläse und/oder eine Heizeinrichtung und/oder einen Kältemittelverdampfer.
  • Ein Kraftfahrzeug umfasst eine in dieser Patentanmeldung beschriebene Kraftfahrzeugklimaanlage.
  • Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
  • 1 ein Schnitt einer Kraftfahrzeugklimaanlage mit einem ersten und zweiten Luftkanal mit einer Rückschlagklappe,
  • 2 einen vergrößerten Schnitt des zweiten Luftkanals gemäß 1 mit der Rückschlagklappe und einem Anschlag in einer ersten Stellung,
  • 3 einen vergrößerten Schnitt des zweiten Luftkanals gemäß 1 mit der Rückschlagklappe und dem Anschlag in einer zweiten Stellung,
  • 4 einen vergrößerten Schnitt des zweiten Luftkanals gemäß 1 mit der Rückschlagklappe und dem Anschlag in einer dritten Stellung und
  • 5 eine perspektivische Ansicht der Rückschlagklappe mit dem Anschlag.
  • In 1 und 2 ist eine Kraftfahrzeugklimaanlage 1 dargestellt. In einem teilweise dargestellten Gehäuse 2 sind ein erster Luftkanal 3 und ein zweiter Luftkanal 4 ausgebildet. Der erste und zweite Luftkanal 3, 4 münden in einen Mischbereich 5 oder einen dritten Luftkanal 6, welcher die Luft in den Innenraum eines Kraftfahrzeuges leitet. Der erste Luftkanal 3 ist einer Steuerklappe 9 versehen, um die Menge der durch den ersten Luftkanal 3 leitbaren Luft zu steuern. Die Steuerklappe 9 kann hierzu um eine Drehachse 14 verschwenkt werden, so dass die von der Steuerklappe 9 freigegebenen Querschnittsfläche des ersten Luftkanals 3 veränderbar ist.
  • In dem zweiten Luftkanal 4 ist eine Rückschlagklappe 7 ausgebildet. Die Rückschlagklappe 7 dient dazu, einen Rückfluss von Luft aus dem Mischbereich 5 in den zweiten Luftkanal 4 oder einen Rückfluss von Luft aus dem ersten Luftkanal 3 in den zweiten Luftkanal 4 zu vermeiden. Darüber hinaus fungiert die Rückschlagklappe 7 auch als Steuerklappe 9, weil der maximale Öffnungswinkel 11 als Öffnungsstellung der Rückschlagklappe 7 mittels ei ner als Anschlag 10 ausgebildeten Einrichtung 8 zur Begrenzung des variablen maximalen Öffnungswinkels 11 der Rückschlagklappe 7 steuerbar und/oder regelbar ist (2 bis 4). Die Rückschlagklappe 7 und der Anschlag 10 sind um eine gemeinsame Drehachse 14 verschwenkbar. In 1 ist der Anschlag 10 nicht dargestellt. In der in 2 dargestellten ersten Stellung des Anschlages 10 kann sich die Rückschlagklappe 7 nicht öffnen, weil der Anschlag 10 ein Verschwenken der Rückschlagklappe 7 verhindert und diese in einer vollständig geschlossenen Stellung fixiert. Der Anschlag 10 kann mittels eines elektrischen Schrittmotors oder eines elektrischen Aktuators (nicht dargestellt) um die Drehachse 14 verschwenkt und einer bestimmten Stellung fixiert werden. In einer Mittelstellung des Anschlages 10 (3) beträgt der variable maximale Öffnungswinkel 11 der Rückschlagklappe 7 ungefähr 45°. Die Rückschlagklappe 7 kann sich somit zwischen einer geschlossenen Stellung, die in 3 strichliert dargestellt ist, und einer teilweise geöffneten Stellung bis zu dem Anschlag 10 bewegen. Die Rückschlagklappe 7 wird von der durch den zweiten Luftkanal 4 strömenden Luft in der in 1, 3 und 4 mit einem Pfeil 15 gekennzeichneten Richtung geöffnet. Eine Rückströmung von Luft entgegen der mit dem Pfeil 15 gekennzeichneten Strömungsrichtung ist nicht möglich, weil diese Strömungsrichtung von Luft ein Schließen der Rückschlagklappe 7 in die in 3 strichliert dargestellte Stellung der Rückschlagklappe 7 bewirkt. In 4 ist eine dritte Stellung des Anschlages 10 dargestellt, in der der variable maximale Öffnungswinkel 11 der Rückschlagklappe 7 ungefähr 90° beträgt, d. h. es handelt sich um den größten maximalen Öffnungswinkel 11 der Rückschlagklappe 7. Der maximale Öffnungswinkel 11 der Rückschlagklappe 7 ist somit mit dem Anschlag 10 variable einstellbar, so dass die Rückschlagklappe 7 auch dazu dient, die Menge der durch den zweiten Luftkanal 4 leitbaren Luft in der Strömungsrichtung gemäß Pfeil 15 zu steuern. Die Rückschlagklappe 7 fungiert damit auch als Steuerklappe 9.
  • Die Einrichtung 8 umfasst eine Welle 12 mit drei radial ausgebildeten Nocken 13 (5). Die drei Nocken 13 dienen als Anschlag 10 für die Rückschlagklappe 7, d. h. begrenzen den maximalen Öffnungswinkel 11 der Rückschlagklappe 7. An den drei Nocken 13 und/oder an der Rückschlagklappe 7 sind elastische Federelemente angeordnet, so dass kein unmittelbarer Kontakt zwischen der Rückschlagklappe 7 und den Nocken 13 besteht (nicht dargestellt). Die Rotationsbewegung der Rückschlagklappe 7 um die Drehachse 14 endet somit nicht schlagartig an den Nocken 13, sondern wird langsam und gedämpft von den elastischen Federelementen abgebremst. Dadurch werden störende Geräuschentwicklungen vermieden. Im Allgemeinen ist an der Rückschlagklappe 7 und/oder dem Gehäuse 3 auch eine, vorzugsweise elastische, Dichtung angeordnet, um einerseits in einer vollständig geschlossenen Stellung der Rückschlagklappe 7 den zweiten Luftkanal 4 besser abzudichten und andererseits analog zu den elastischen Federelementen eine Geräuschentwicklung zu unterbinden. Die Kraftfahrzeugklimaanlage 1, das Gehäuse 2, die Rückschlagklappe 7, die Steuerklappe 9 und der Anschlag 10 bestehen im Allgemeinen aus Kunststoff und werden mittels Spritzgießen hergestellt. Der Anschlag 10 kann für Rückschlagklappen 7 in einer unterschiedlichen Form eingesetzt werden.
  • Insgesamt betrachtet sind mit der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugklimaanlage 1 wesentliche Vorteile verbunden. In dem zweiten Luftkanal 4 ist nur eine als Rückschlagklappe 7 ausgebildet Luftklappe vorhanden, die sowohl als Rückschlagklappe 7 als auch als Steuerklappe 9 fungiert. Damit ist nur eine Luftklappe notwendig, d. h. in besonders vorteilhafter Weise kann Bauraum eingespart werden und der zusätzliche Aufwand für eine zweite Luftklappe an Gewicht und Kosten, insbesondere an Kunststoff und Kosten für Spritzgießwerkzeuge, werden reduziert.
  • 1
    Kraftfahrzeugklimaanlage
    2
    Gehäuse
    3
    Erster Luftkanal
    4
    Zweiter Luftkanal
    5
    Mischbereich
    6
    Dritter Luftkanal
    7
    Rückschlagklappe
    8
    Einrichtung
    9
    Steuerklappe
    10
    Anschlag
    11
    Maximaler Öffnungswinkel
    12
    Welle
    13
    Nocke
    14
    Drehachse
    15
    Pfeil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004005093 A1 [0003]

Claims (10)

  1. Kraftfahrzeugklimaanlage (1), umfassend – ein Gehäuse (2), – einen ersten Luftkanal (3), – einen zweiten Luftkanal (4), – einen Mischbereich (5, 6) für die durch den ersten und zweiten Luftkanal (3, 4) strömende Luft, wobei der erste und zweite Luftkanal (3, 4) in den Mischbereich (5, 6) mündet, – eine bewegbare, insbesondere um eine Drehachse (14) verschwenkbare, Rückschlagklappe (7) zur Verhinderung einer Rückströmung aus dem Mischbereich (5, 6) in den ersten oder zweiten Luftkanal (3, 4) und – eine Einrichtung (8) zur Begrenzung einer variablen maximalen Öffnungsstellung, insbesondere eines variablen maximalen Öffnungswinkels (11), der Rückschlagklappe (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) keinen wesentlichen unmittelbaren Beitrag aufgrund einer Anströmung als eine Luftleiteinrichtung, z. B. als eine Luftklappe, zur Steuerung und/oder Regelung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal (3, 4) mit der Rückschlagklappe (7) in den Mischbereich (5, 6) strömenden Luft leistet.
  2. Kraftfahrzeugklimaanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) bewegbar, insbe sondere um eine Drehachse (14) verschwenkbar, ist.
  3. Kraftfahrzeugklimaanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) ein Anschlag (10) für die Rückschlaglappe (7) ist, die die maximalen Öffnungsstellung der Rückschlagklappe (7) begrenzt.
  4. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) als eine Welle (12) mit wenigstens einer radial ausgebildeten Nocke (13) ausgebildet ist, wobei die wenigstens eine Nocke (13) als Anschlag (10) für die Rückschlagklappe (7) dient, die die maximalen Öffnungsstellung der Rückschlagklappe (7) begrenzt.
  5. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) und die Rückschlagklappe (7) um eine gemeinsame Drehachse (14) verschwenkbar sind.
  6. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (8) von einem, vorzugsweise elektrischen, Schrittmotor oder Aktuator bewegbar und in verschiedenen Positionen fixierbar ist.
  7. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite und/oder die Länge der Einrichtung (8) kleiner ist als die Breite und/oder die Länge der Rückschlagklappe (7).
  8. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen und/oder die Masse der Einrichtung (8) kleiner ist als das Volumen und/oder die Masse der Rückschlagklappe (7).
  9. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückschlagklappe (7) und/oder an der Einrichtung (8) wenigstens ein Federelement dahingehend angeordnet ist, dass ein Kontakt zwischen Rückschlagklappe (7) und Einrichtung (8), vorzugsweise ausschließlich, mittelbar mit dem wenigstens einen Federelement erfolgt.
  10. Kraftfahrzeugklimaanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagklappe (7) auch als Steuerklappe zur Steuerung der Menge der durch den ersten oder zweiten Luftkanal (3, 4) geleiteten Luft fungiert.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013109068A1 (de) 2013-08-22 2015-02-26 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Klappenanordnung

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US5167574A (en) * 1990-03-06 1992-12-01 Toyoda Gosei Co. Ltd. Ventilation system
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DE102004062426A1 (de) * 2004-12-20 2006-06-29 Behr Gmbh & Co. Kg Rückschlagklappe, insbesondere für ein Belüftungssystem

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