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DE102008016475A1 - Schaltungsanordnung zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts sowie entsprechendes Verfahren - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts sowie entsprechendes Verfahren Download PDF

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DE102008016475A1
DE102008016475A1 DE102008016475A DE102008016475A DE102008016475A1 DE 102008016475 A1 DE102008016475 A1 DE 102008016475A1 DE 102008016475 A DE102008016475 A DE 102008016475A DE 102008016475 A DE102008016475 A DE 102008016475A DE 102008016475 A1 DE102008016475 A1 DE 102008016475A1
Authority
DE
Germany
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control
circuit arrangement
regulating unit
current
electrical consumers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008016475A
Other languages
English (en)
Inventor
Hasan Gökcer ALBAYRAK
Guido Sattler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE102008016475A priority Critical patent/DE102008016475A1/de
Priority to PCT/EP2009/053690 priority patent/WO2009121814A1/de
Publication of DE102008016475A1 publication Critical patent/DE102008016475A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung 1 zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n eines Hausgeräts, bei welcher die mindestens zwei elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n jeweils mit einem separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol 6 mit einem Anschluss 8 eines Eingangs 5 der Schaltungsanordnung 1 gekoppelt sind, und bei welcher eine Steuer- und/oder Regeleinheit 11 zum Ansteuern des jeweils einen separaten Schalters 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n ausgebildet ist, wobei eine Stromerfassungseinrichtung 13 mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 gekoppelt ist, welche zum Erfassen eines über eine den gemeinsamen Pol 6 mit dem Anschluss 8 koppelnde Stromleitung 7 fließenden Summenstroms ausgebildet ist. Die Erfindung betrifft überdies ein entsprechendes Verfahren.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts, bei welcher die mindestens zwei elektrischen Verbraucher jeweils mit einem separaten Schalter in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol mit einem Anschluss eines Eingangs der Schaltungsanordnung gekoppelt sind, und bei welcher eine Steuer- und/oder Regeleinheit zum Ansteuern des jeweils einen separaten Schalters ausgebildet ist. Die vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus ein entsprechendes Verfahren zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts.
  • Schaltungsanordnungen zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern, und insbesondere zum Betreiben einer Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern, eines Hausgeräts sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt. Bei einer bekannten, von der Anmelderin stammenden Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern, wie beispielsweise eines elektrischen Motors, einer Heizung und/oder einer Pumpe, wird den elektrischen Verbrauchern jeweils ein separater Schalter zugeordnet, über welchen die elektrischen Verbraucher in Betrieb genommen werden können. Dabei sind die elektrischen Verbraucher mit dem jeweils einen separaten Schalter in Reihe geschaltet, wobei der jeweils eine separate Schalter von Seiten einer Steuer- und/oder Regeleinheit angesteuert werden kann. Bei der bekannten Schaltungsanordnung sind die mindestens zwei elektrischen Verbraucher über einen gemeinsamen Pol mit einem Anschluss eines Eingangs der Schaltungsanordnung gekoppelt.
  • Das Interesse gilt vorliegend einem Überwachen von Schaltvorgängen der den mindestens zwei elektrischen Verbrauchern zugeordneten Schalter bzw. einem Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der Schalter und/oder der elektrischen Verbraucher.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung sowie ein Verfahren zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts zu schaffen, bei welcher und bei welchem mit geringem technischen Aufwand ein Überwachen der ordnungsgemäßen Funktion der elektrischen Verbraucher und/oder der Schalter gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schaltungsanordnung sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des jeweiligen unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts sind die mindestens zwei elektrischen Verbraucher jeweils mit einem separaten Schalter in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol mit einem Anschluss eines Eingangs der Schaltungsanordnung gekoppelt. Bei der Schaltungsanordnung ist eine Steuer- und/oder Regeleinheit zum Ansteuern des jeweils einen separaten Schalters ausgebildet. Ein Gedanke der Erfindung besteht darin, dass eine Stromerfassungseinrichtung mit der Steuer- und/oder Regeleinheit gekoppelt ist, welche zum Erfassen eines Summenstroms ausgebildet ist, welcher über eine den gemeinsamen Pol mit dem Anschluss koppelnde Stromleitung fließt.
  • Mit anderen Worten basiert die vorliegende Erfindung auf der Erkenntnis, dass zum Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der elektrischen Verbraucher und/oder des jeweils einen separaten Schalters eine Stromerfassungseinrichtung eingesetzt werden kann, welche mit der Steuer- und/oder Regeleinheit gekoppelt ist und welche zum Erfassen eines über eine den gemeinsamen Pol mit dem Anschluss koppelnden Stromleitung fließenden Summenstroms ausgebildet ist. In vorteilhafter Weise wird hierdurch erreicht, dass anhand des erfassten Summenstroms die ordnungsgemäße Funktion der elektrischen Verbraucher und/oder des jeweils einen separaten Schalters festgestellt werden kann.
  • Unter dem Begriff „Hausgerät” wird hier insbesondere ein Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, wie bevorzugt eine Waschmaschine, ein Trockner oder ein Waschtrockner, verstanden.
  • Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass die Stromerfassungseinrichtung zur induktiven Stromerfassung ausgebildet ist. So kann insbesondere die Stromerfassungseinrichtung eine Induktionsspule aufweisen, in welcher Strom abhängig von dem über die den gemeinsamen Pol mit dem Anschluss koppelnde Stromleitung fließenden Summenstrom induziert wird. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Stromerfassungseinrichtung einen Hall-Sensor umfasst. Um eine kostenreduzierte Schaltungsanordnung zu schaffen, kann in einer weiteren alternativen Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Stromerfassungseinrichtung einen Stromerfassungswiderstand (Shunt-Widerstand) aufweist, und der Summenstrom durch eine Messung einer an dem Stromerfassungswiderstand abfallenden Spannung erfasst wird.
  • Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit ausgebildet, den jeweils einen separaten Schalter zum gleichzeitigen Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der mindestens zwei elektrischen Verbraucher anzusteuern und den Summenstrom auszuwerten. Insbesondere erfolgt das Ansteuern des jeweils einen separaten Schalters bzw. das gleichzeitige Überwachen des ordnungsgemäßen Betriebs der mindestens zwei elektrischen Verbraucher vor einer Inbetriebnahme der elektrischen Verbraucher. Bei dieser Ausführungsform ist in bevorzugter Weise vorgesehen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit ausgebildet ist, den ordnungsgemäßen Betrieb der elektrischen Verbraucher gruppenweise zu überwachen. Mit anderen Worten kann die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu befähigt sein, gleichzeitig eine vorgegebene Gruppe der elektrischen Verbraucher oder die der vorgegebenen Gruppe der elektrischen Verbraucher zugeordneten Schalter zu überwachen. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass durch Ansteuern eines einzelnen Schalters die ordnungsgemäße Funktion des einzelnen Schalters und/oder eines einzelnen elektrischen Verbrauchers überprüft wird.
  • Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass in der Steuer- und/oder Regeleinheit eine Soll-Stromcharakteristik abgelegt ist, und die Steuer- und/oder Regeleinheit zum Vergleichen des erfassten Summenstroms mit der Soll-Charakteristik ausgebildet ist. Insbesondere können Summenstrom-Sollwerte in der Steuer- und/oder Regeleinheit abgelegt sein, und der erfasste Summenstrom kann mit den abgelegten Summenstrom-Sollwerten verglichen werden. Insbesondere ist bei dieser Ausführungsform vorgesehen, dass die Summenstrom-Sollwerte in Abhängigkeit von Schaltzuständen der Schalter definiert werden, wobei durch das Vergleichen des Summenstroms mit den abgelegten Summenstrom-Sollwerten auf den aktuellen Schaltzustand der Schalter geschlossen werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zulässige Summenstrom-Wertebereiche bzw. zulässige Fenster für den Summenstrom vordefiniert sind, und die Steuer- und oder Regeleinheit ausgebildet ist, bei einem Erkennen eines fehlerhaften Betriebs eines Schalters und/oder eines elektrischen Verbrauchers einen sicheren Betriebszustand einzunehmen. Bei dem sicheren Zustand kann es sich beispielsweise um ein Öffnen aller Schalter und/oder um ein Öffnen eines für alle elektrischen Verbraucher gemeinsamen Schalters handeln. Ferner kann vorgesehen sein, dass beim Erkennen eines fehlerhaften Betriebs eines Schalters und/oder eines elektrischen Verbrauchers eine Fehlermeldung für einen Benutzer des Hausgeräts ausgegeben wird.
  • Bevorzugt ist die Steuer- und/oder Regeleinheit zum Auswerten eines Gleichstromanteils des Summenstroms ausgebildet. Diese Ausführungsform zeigt sich bei einem Betrieb mit Gleichstrom besonders vorteilhaft. Auch bei einem Betrieb mit Wechselstrom kann durch das Auswerten des Gleichstromanteils des Summenstroms bzw. durch ein Erkennen eines Gleichstromanteils in einem Wechselstromverlauf auf einen fehlerhaften Betrieb bzw. eine Fehlfunktion eines elektrischen Verbrauchers geschlossen werden. Hierdurch wird ein sicheres Betreiben der elektrischen Verbraucher erreicht.
  • In bevorzugter Weise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit zum Auswerten einer Phasenlage des Summenstroms ausgebildet. Insbesondere im Hinblick auf das Betreiben eines elektrischen Motors wird durch das Auswerten der Phasenlage des Summenstroms gewährleistet, dass ein fehlerhafter Betrieb des elektrischen Motors erkannt werden kann. So stellt eine Belastung eines elektrischen Motors nicht nur eine Funktion der Stromstärke dar, sondern ist auch von Phasenlage des Stroms abhängig. Durch das Auswerten der Phasenlage des Summenstroms kann somit eine ungültige Belastung des elektrischen Motors erkannt werden.
  • Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit zum Auswerten eines Wechselstromanteils des Summenstroms ausgebildet. Insbesondere bei einem Betrieb mit Wechselstrom kann ein fehlerhafter Betrieb durch das Auswerten des Wechselstromanteils bzw. durch das Erfassen einer Stromstärke bzw. einer Stromamplitude des Summenstroms ein fehlerhafter Betrieb eines Schalters und/oder eines elektrischen Verbrauchers erkannt werden.
  • Bevorzugt ist der jeweils eine separate Schalter als elektronische Schalteinheit, insbesondere als Triac, ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der jeweils eine, als elektronische Schalteinheit ausgebildete separate Schalter als ein Bipolartransistor mit einer isolierten Gateelektrode (IGBT, „Insulated Gate Bipolar Transistor”) ausgebildet ist. Durch Einsatz einer elektronischen Schalteinheit, wie eines Triacs oder eines Bipolartransistors, werden ein gutes Durchlassverhalten sowie eine nahezu leistungslose Ansteuerung des Schalters gewährleistet. Darüber hinaus zeichnen sich die elektronischen Schalteinheiten durch verhältnismäßig hohe Sperrspannung sowie durch hohe Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der jeweils eine, als elektronische Schalteinheit ausgebildete separate Schalter einen Steueranschluss aufweist, über welchen der Schalter von Seiten der Steuer- und/oder Regeleinheit ansteuerbar ist. Wird der Schalter über den Steueranschluss von der Steuer- und/oder Regeleinheit angesteuert bzw. liegt an dem Steueranschluss einen elektrische Spannung an, so kann der zugeordnete elektrische Verbraucher in Betrieb genommen werden.
  • Der jeweils eine separate Schalter kann alternativ als elektromechanische Schalteinheit, insbesondere als Relais, ausgebildet sein. Als eine elektromechanische Schalteinheit können dabei auch Schütze eingesetzt werden. Durch Einsatz von elektromechanischen Schalteinheiten wird eine kostenreduzierte Schaltungsanordnung geschaffen. Bei dieser Ausführungsform kann insbesondere vorgesehen sein, dass der jeweils eine, als elektromechanische Schalteinheit ausgebildete separate Schalter ein Schaltelement sowie ein Steuerelement umfasst, wobei durch ein von der Steuer- und/oder Regeleinheit gesteuertes Bestromen des Steuerelements das Schaltelement in seinem Schaltzustand veränderbar sein kann. Insbesondere ist das Schaltelement mit dem zugeordneten elektrischen Verbraucher in Reihe geschaltet. Wird somit das Steuerelement von der Steuer- und/oder Regeleinheit angesteuert bzw. mit Strom beaufschlagt, so kann der elektrische Verbraucher über das Schaltelement in Betrieb genommen werden oder ausgeschaltet werden.
  • Bevorzugt umfassen die mindestens zwei elektrischen Verbraucher einen elektrischen Motor und/oder eine Pumpe und/oder eine Heizung und/oder einen Lüfter und/oder eine Lichtquelle zur Ausleuchtung eines Trommelinnenraums des Hausgeräts. In einer Ausführungsform ist bevorzugt vorgesehen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit ausgebildet ist, den ordnungsgemäßen Betrieb der Heizung und/oder eines der Heizung zugeordneten Schalters sowie zusätzlich den ordnungsgemäßen Betrieb des Lüfters und/oder eines dem Lüfter zugeordneten Schalters zu überwachen. Insbesondere wird hierzu der über die Heizung und den Lüfter fließende Summenstrom mittels der Stromerfassungseinrichtung erfasst und weiterhin mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ausgewertet. Dabei kann beispielsweise die Stromstärke und/oder die Phasenlage des Summenstroms ausgewertet und mit abgelegten Summenstrom-Sollwerten verglichen werden. Die Summenstrom-Sollwerte können dabei für die betrachtete Kombination der elektrischen Verbraucher, für die Heizung und für den Lüfter, vordefiniert sein. Wird beispielsweise ein vorgegebenes Fenster bzw. ein vorgegebener zulässiger Summenstrom-Sollwertebereich überschritten, so deutet dies insbesondere auf eine Fehlfunktion der elektrischen Verbraucher und/oder der zugeordneten Schalter. In diesem Fall nimmt die Steuer- und/oder Regeleinheit vorzugsweise einen sicheren Betriebszustand ein, in welchem die elektrischen Verbraucher durch Öffnen aller zugeordneten Schalter von einem Versorgungsnetz entkoppelt werden. Dabei kann zusätzlich eine Fehlermeldung an einen Benutzer des Hausgeräts ausgegeben werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher über einen an der Stromleitung angeordneten gemeinsamen Schalter mit dem Anschluss des Eingangs gekoppelt sind. Der gemeinsame Schalter kann in bevorzugter Weise als elektronische Schalteinheit, insbesondere als Triac, ausgebildet sein, wobei alternativ vorgesehen sein kann, dass der gemeinsame Schalter als elektromechanische Schaltereinheit, insbesondere als Relais, ausgebildet ist. Insbesondere ist der gemeinsame Schalter von Seiten der Steuer- und/oder Regeleinheit ansteuerbar, so dass erreicht wird, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher von Seiten der Steuer- und/oder Regeleinheit auf einfache und zuverlässige Weise von dem Eingang der Schaltungsanordnung durch Ansteuern von lediglich dem gemeinsamen Schalter entkoppelt werden können. Insbesondere im Falle dass eine Fehlfunktion der elektrischen Verbraucher und/oder eines Schalters erkannt wird, kann durch ein Öffnen des gemeinsamen Schalters ein sicherer Betriebszustand durch die Steuer- und/oder Regeleinheit eingenommen werden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Stromerfassungseinrichtung ausgebildet ist, den auszuwertenden Summenstrom vorzuverarbeiten. Alternativ kann auch das Vorverarbeiten mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit durchgeführt werden. In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Schaltungsanordnung einen Stromwandler umfasst, welcher zwischen der Stromerfassungseinrichtung und der Steuer- und/oder Regeleinheit angeordnet ist, und welcher zum Vorverarbeiten des auszuwertenden Summenstroms ausgebildet ist. Hierdurch wird erreicht, dass der auszuwertende Summenstrom in geeigneter Form gewandelt und durch die Steuer- und/oder Regeleinheit ausgewertet werden kann.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren ist zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts mit Hilfe einer Schaltungsanordnung ausgelegt. Dabei sind die mindestens zwei elektrischen Verbraucher mit jeweils einem separaten Schalter in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol mit einem Anschluss eines Eingangs der Schaltungsanordnung gekoppelt. Bei dem Verfahren wird der jeweils eine separate Schalter mittels einer Steuer- und/oder Regeleinheit angesteuert. Ein Grundgedanke bei dem erfindungsgemäßen Verfahren besteht darin, dass ein über eine den gemeinsamen Pol mit dem Anschluss koppelnde Stromleitung fließender Summenstrom mittels einer mit der Steuer- und/oder Regeleinheit gekoppelten Stromerfassungseinrichtung erfasst wird.
  • Bei dem Verfahren wird bevorzugt ein Gleichstromanteil des Summenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ausgewertet.
  • Insbesondere wird eine Phasenlage des Stummenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ausgewertet.
  • In bevorzugter Weise wird ein Wechselstromanteil des Summenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ausgewertet.
  • Bei dem Verfahren wird bevorzugt der jeweils eine separate Schalter zum gleichzeitigen Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der mindestens zwei elektrischen Verbraucher angesteuert und der Summenstrom ausgewertet.
  • Insbesondere wird bei dem Verfahren eine Soll-Stromcharakteristik vorgegeben, wobei der Summenstrom mit der Soll-Charakteristik mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit verglichen wird.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind als vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens anzusehen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einzelner bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Gruppe von elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Gruppe von elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Gruppe von elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Die nachstehend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar. Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Alle nachstehend beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Merkmale sind in vielfältiger Weise miteinander kombinierbar.
  • In den Figuren werden gleiche bzw. funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Eine Schaltungsanordnung 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist in 1 dargestellt. Die Schaltungsanordnung 1 ist zum Betreiben einer Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n eines Hausgeräts ausgebildet. Im vorliegenden Beispiel ist das Hausgerät ein Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, wie beispielsweise eine Waschmaschine, ein Trockner oder ein Waschtrockner. Die Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n umfasst vorliegend einen ersten elektrischen Motor 2, welcher im Beispiel zum Antreiben einer Trommel des Hausgeräts ausgebildet ist, einen zweiten elektrischen Motor 2a, eine erste sowie eine zweite Heizung 2b, 2c, sowie eine Lichtquelle 2n zur Ausleuchtung eines Trommelinnenraums des Hausgeräts. Die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n sind jeweils mit einem separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n in Reihe geschaltet und im Beispiel über den jeweils einen separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n mit einem ersten Anschluss 4 eines Eingangs 5 der Schaltungsanordnung 1 koppelbar. Dabei kann die Schaltungsanordnung 1 über den Eingang 5 an ein Versorgungsnetz, insbesondere mit einer Versorgungsspannung von 230 V, angeschlossen werden.
  • Die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n sind über einen gemeinsamen Pol 6 sowie eine Stromleitung 7 mit einem zweiten Anschluss 8 des Eingangs 5 der Schaltungsanordnung 1 gekoppelt. Dabei ist an der Stromleitung 7 ein gemeinsamer Schalter 9 vorgesehen, mittels welchem die elektrischen Verbraucher von dem zweiten Anschluss 8 des Eingangs 5 gemeinsam entkoppelt werden können.
  • Die separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n sowie der gemeinsame Schalter 9 sind im vorliegenden Beispiel als Relais ausgebildet. Den separaten Schaltern 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n ist jeweils ein Steuerelement 10, 10a, ... 10n zugeordnet, über welches die separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n in ihren Schaltzuständen veränderbar sind. Hierzu sind die Steuerelemente 10, 10a, ..., 10n mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit 11 gekoppelt und von dieser ansteuerbar. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 ist ausgebildet, die Schaltzustände der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n durch ein Bestromen bzw. durch eine Strombeaufschlagung des zugeordneten Steuerelements 10, 10a, ..., 10n zu verändern.
  • Ferner ist dem gemeinsamen Schalter 9, welcher im vorliegenden Beispiel als ein Relais ausgebildet ist, ein Steuerelement 12 zugeordnet, mittels welchem der gemeinsame Schalter 9 in seinem Schaltzustand veränderbar ist. Hierzu ist das Steuerelement 12 mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 gekoppelt und von dieser ansteuerbar. Ein Bestromen bzw. eine Strombeaufschlagung des Steuerelements 12 von Seiten der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 bewirkt vorliegend ein Schalten des gemeinsamen Schalters 9.
  • Vorliegend richtet sich das Interesse auf eine Überwachung eines ordnungsgemäßen Betriebs sowohl der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n, als auch der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n im Hinblick auf ein sicheres Betreiben des Hausgeräts. Hierzu umfasst die Schaltungsanordnung 1 eine Stromerfassungseinrichtung 13, welche ausgebildet ist, einen über die Stromleitung 7 fließenden Summenstrom zu erfassen. Hierzu umfasst die Stromerfassungseinrichtung 13 im vorliegenden Beispiel eine Induktionsspule 14, in welcher ein den über die Stromleitung 7 fließenden Summenstrom charakterisierender Strom induzierbar ist. Diese induktive Stromerfassung ermöglicht eine einfache und dennoch genaue Erfassung sowie Auswertung des über die Stromleitung 7 fließenden Summenstroms. Die Stromerfassungseinrichtung 13 weist ferner einen Stromwandler 15 auf, welcher zum Vorverarbeiten des erfassten Summenstroms ausgebildet ist. Die Stromerfassungseinrichtung 13 ist mit einem Stromerfassungseingang 16 der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 verbunden, wodurch eine Übermittlung des erfassten Summenstroms an die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 sowie eine weitere Auswertung des Summenstroms ermöglicht sind.
  • Nachstehend wird die Funktionsweise der Schaltungsanordnung 1 näher erläutert. Ziel ist es, bereits vor einer Inbetriebnahme der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n, wie auch während des Betriebs eine Fehlfunktion der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n und der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n zu erkennen bzw. eine Überwachung der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n und der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n zu ermöglichen. Überdies ist es Ziel, die aktuellen Betriebszustände der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n und der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n festzustellen bzw. zu erfassen. Hierzu sind in der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 Summenstrom-Sollwerte bzw. eine Soll-Charakteristik des Summenstroms abgelegt, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 ausgebildet ist, den erfassten Summenstrom, insbesondere dessen Stromstärke und dessen Phasenlage, mit den abgelegten Summenstrom-Sollwerten zu vergleichen. Somit kann es direkt auf den aktuellen Betriebszustand der einzelnen elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n sowie der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n geschlossen werden.
  • Im vorliegenden Beispiel ist vorgesehen, dass die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n sowie die separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n gruppenweise überwacht werden. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass zum Überprüfen eines ordnungsgemäßen Betriebs des ersten und des zweiten Motors 2, 2a und der zugeordneten Schalter 3, 3a die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 die zugeordneten Schalter 3, 3a ansteuert. Dabei können die übrigen separaten Schalter 3b, 3c, ..., 3n in ihren offenen Zuständen verbleiben. Somit fließt über die Stromleitung 7 ein Summenstrom, welcher eine Summe der über den ersten und den zweiten elektrischen Motor 2, 2a fließenden Ströme darstellt. Die entsprechenden Summenstrom-Sollwerte, welche mit dem erfassten Summenstrom verglichen werden sollen, sind entsprechend in der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 abgelegt. Somit kann beispielsweise direkt erkannt werden, dass sich der erste und der zweite elektrische Motor 2, 2a im Betrieb befinden. Ist der erfasste Summenstrom, beispielsweise die Stromstärke und/oder eine Phasenlage, von den abgelegten Summenstrom-Sollwerten verschieden, so deutet dies auf eine Fehlfunktion hin. Hierbei ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 ausgebildet, einen sicheren Betriebszustand einzunehmen. Im vorliegenden Beispiel ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 zum Öffnen aller separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n sowie zum Öffnen des gemeinsamen Schalters 9 ausgebildet, um den sicheren Betriebszustand einzunehmen. Somit wird gewährleistet, dass die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n beidseitig vom Versorgungsnetz entkoppelt bleiben.
  • Weiterhin ist beispielsweise vorgesehen, dass die erste und die zweite Heizung 2b, 2c sowie die zugeordneten separaten Schalter 3b, 3c gleichzeitig überwacht werden. Werden die beiden der ersten und der zweiten Heizung 2b, 2c zugeordneten separaten Schalter 3b, 3c durch die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 geschlossen, so fließt über die erste und die zweite Heizung 2b, 2c Strom. Der Summenstrom, welcher vorliegend eine Summe der über die erste und die zweite Heizung 2b, 2c fließenden Ströme darstellt, kann nun mittels der Stormerfassungseinrichtung 13 erfasst, an die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 übermittelt und mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 ausgewertet werden. Um eine Fehlfunktion der ersten und/oder der zweiten Heizung 2b, 2c und/oder der zugeordneten separaten Schalter 3b, 3c zu erkennen oder den ordnungsgemäßen Betrieb zu überwachen, sind in der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 die Summenstrom-Sollwerte für diese Kombination der Ströme, also für den Summenstrom der über die erste und die zweite Heizung 2b und 2c fließenden Ströme, abgelegt. Beim Überprüfen der ersten und der zweiten Heizung 2b, 2c ist darüber hinaus vorgesehen, dass auch ein Lüfter (nicht dargestellt) als elektrischer Verbraucher mit eingeschaltet wird. Demzufolge können in der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 die Summenstrom-Sollwerte abgelegt werden, welche einem Summenstrom, welcher eine Summe der über die erste und die zweite Heizung 2b, 2c und darüber hinaus über den Lüfter fließenden Ströme darstellt, entsprechen. Wird nun eine Fehlfunktion der ersten und/oder der zweiten Heizung 2b, 2c und/oder des Lüfters und/oder der zugeordneten separaten Schalter 3b, 3c erkannt, so nimmt die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 den sicheren Betriebszustand ein, bei welchem sowohl die separaten Schalter 3b, 3c, als auch der gemeinsame Schalter 9 in ihren offenen Schaltzuständen verbleiben.
  • Eine Schaltungsanordnung 1 zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern eines Hausgeräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist in 2 wiedergegeben. Die Schaltungsanordnung 1 nach der zweiten Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der Schaltungsanordnung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Vorliegend wird auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen eingegangen. Die Schaltungsanordnung 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst eine weitere Gruppe von separaten Schaltern 17, 17a, 17b, ..., 17n, welche den elektrischen Verbrauchern 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n zusätzlich zu den separaten Schaltern 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n zugeordnet sind. So sind die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n über die weiteren separaten Schalter 17, 17a, 17b, ..., 17n und weiterhin über den gemeinsamen Pol 6 mit dem zweiten Anschluss 8 des Eingangs 5 der Schaltungsanordnung 1 gekoppelt. Dabei sind die erste und die zweite Heizung 2b, 2c zusammengefasst und weisen einen gemeinsamen Pol 18 auf, über welchen die erste und die zweite Heizung 2b, 2c mit dem weiteren separaten Schalter 17b, welcher vorliegend gemeinsam für die erste und die zweite Heizung 2b, 2c vorgesehen ist, gekoppelt sind.
  • Die weitere Gruppe von separaten Schaltern 17, 17a, 17b, ..., 17n haben im zweiten Ausführungsbeispiel die Aufgabe des gemeinsamen Schalters 9 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Somit können die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n beidseitig von dem Eingang 5 und somit vom Versorgungsnetz im Hinblick auf ein sicheres Betreiben des Hausgeräts entkoppelt werden. Auch in der Schaltungsanordnung 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel können einzelne elektrische Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n wie auch in Gruppen zusammengefasste elektrische Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n und entsprechend die zugeordneten separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n und 17, 17a, 17b, ..., 17n mittels der Stromerfassungseinrichtung 13 überwacht werden.
  • Die Schaltungsanordnung 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst entsprechend eine weitere Gruppe von Steuerelementen 19, ... 19n, welche den weiteren separaten Schaltern 17, 17a, 17b, ..., 17n zugeordnet sind. Die weiteren Steuerelemente 19, ..., 19n sind mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 gekoppelt und von dieser ansteuerbar. Werden die weiteren Steuerelemente 19, ..., 19n von Seiten der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 mit Strom beaufschlagt, so werden die weiteren separaten Schalter 17, 17a, 17b, ..., 17n in ihren Schaltzuständen verändert. Vorliegend sei erwähnt, dass die weiteren separaten Schalter 17, 17a, 17b, ..., 17n mit den entsprechenden Steuerelementen 19, ... 19n als Relais ausgebildet sind.
  • Eine Schaltungsanordnung 1 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel ist in 3 dargestellt. Die Schaltungsanordnung 1 nach der dritten Ausführungsform ist zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern 2, 2a, 2b, 2c, ... 2n eines Hausgeräts ausgebildet und entspricht im Wesentlichen der Schaltungsanordnung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, so dass vorliegend auf die Unterschiede näher eingegangen wird. Die Schaltungsanordnung 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel umfasst einen für die Steuerelemente 10, 10a, ..., 10n gemeinsamen Schalter 20, welcher vorliegend einen gemeinsamen Abschalteweg für die Steuerelemente 10, 10a, ..., 10n und somit für die separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n und demzufolge für die elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n darstellt. Entsprechend weist die Schaltungsanordnung 1 ein dem Schalter 20 zugeordnetes zusätzliches Steuerelement 21 auf, welches mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 gekoppelt und von dieser ansteuerbar ist. So ist die Steuer- und/oder Regeleinheit 11 in der Lage, durch eine Strombeaufschlagung des zusätzlichen Steuerelements 21 den für die Steuerelemente 10, 10a, ..., 10n gemeinsamen Schalter 20 in seinem Schaltzustand zu verändern. Wird beispielsweise eine Fehlfunktion der elektrischen Verbraucher 2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n und/oder der separaten Schalter 3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n erkannt, so wird der Schalter 20 durch eine Strombeaufschlagung des zusätzlichen Steuerelements 21 in seinen offenen Schaltzustand geschaltet, was dem sicheren Betriebszustand der Steuer- und/oder Regeleinheit 11 entspricht.

Claims (20)

  1. Schaltungsanordnung (1) zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) eines Hausgeräts, bei welcher die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) jeweils mit einem separaten Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol (6) mit einem Anschluss (8) eines Eingangs (5) der Schaltungsanordnung (1) gekoppelt sind, und bei welcher eine Steuer- und/oder Regeleinheit (11) zum Ansteuern des jeweils einen separaten Schalters (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromerfassungseinrichtung (13) mit der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) gekoppelt ist, welche zum Erfassen eines über eine den gemeinsamen Pol (6) mit dem Anschluss (8) koppelnde Stromleitung (7) fließenden Summenstroms ausgebildet ist.
  2. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (11) ausgebildet ist, den jeweils einen separaten Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) zum gleichzeitigen Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) anzusteuern und den Summenstrom auszuwerten.
  3. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Soll-Stromcharakteristik in der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) abgelegt ist, und die Steuer- und/oder Regeleinheit (11) zum Vergleichen des erfassten Summenstroms mit der Soll-Stromcharakteristik ausgebildet ist.
  4. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (11) zum Auswerten eines Gleichstromanteils des Summenstroms ausgebildet ist.
  5. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (11) zum Auswerten einer Phasenlage des Summenstroms ausgebildet ist.
  6. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (11) zum Auswerten eines Wechselstromanteils des Summenstroms ausgebildet ist.
  7. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils eine separate Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) als elektronische Schalteinheit, insbesondere als Triac, ausgebildet ist.
  8. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils eine separate Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) als elektromechanische Schalteinheit, insbesondere als Relais, ausgebildet ist.
  9. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) einen elektrischen Motor (2, 2a) umfassen.
  10. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) eine Pumpe umfassen.
  11. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) eine Heizung (2b, 2c) umfassen.
  12. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) über einen an der Stromleitung (7) angeordneten gemeinsamen Schalter (9) mit dem Anschluss (8) des Eingangs (5) gekoppelt sind.
  13. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Schalter (9) als elektronische Schalteinheit, insbesondere als Triac, ausgebildet ist.
  14. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Schalter (9) als elektromechanische Schalteinheit, insbesondere als Relais, ausgebildet ist.
  15. Verfahren zum Betreiben von mindestens zwei elektrischen Verbrauchern (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) eines Hausgeräts mit einer Schaltungsanordnung (1), bei welchem die mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) mit jeweils einem separaten Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Pol (6) mit einem Anschluss (8) eines Eingangs (5) der Schaltungsanordnung (1) gekoppelt sind, und der jeweils eine separate Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) mittel einer Steuer- und/oder Regeleinheit (11) angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine den gemeinsamen Pol (6) mit dem Anschluss (8) koppelnde Stromleitung (7) fließender Summenstrom mittels einer mit der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) gekoppelten Stromerfassungseinrichtung (13) erfasst wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleichstromanteil des Summenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) ausgewertet wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Phasenlage des Summenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) ausgewertet wird.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wechselstromanteil des Summenstroms mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) ausgewertet wird.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Soll-Stromcharakteristik vorgegeben wird, und der Summenstrom mit der Soll-Stromcharakteristik mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit (11) verglichen wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils eine separate Schalter (3, 3a, 3b, 3c, ..., 3n) zum gleichzeitigen Überwachen eines ordnungsgemäßen Betriebs der mindestens zwei elektrischen Verbraucher (2, 2a, 2b, 2c, ..., 2n) angesteuert und der Summenstrom ausgewertet wird.
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