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DE102008016419B4 - Trennwand in einer Kabine eines Fahrzeugs - Google Patents

Trennwand in einer Kabine eines Fahrzeugs Download PDF

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Abstract

Trennwand (16) zum Abtrennen mindestens zweier Bereiche in einer Kabine eines Fahrzeugs, wobei
die Trennwand (16) einen schwenkbar gelagerten Körper (18) aufweist, der zumindest in eine geschlossene Position und in eine geöffnete Position bringbar ist und eine Vorhangschiene (22, 36) aufweist,
wobei der Körper (18) dazu eingerichtet ist, in der geöffneten Position einen zur Trennwand (16) benachbarten Gang mittels eines an der Vorhangschiene (22, 36) angebrachten Vorhangs (24, 38) zumindest bereichsweise zu überdecken,
wobei die Schwenkachse so angeordnet ist, dass sich der Körper (18) in der ersten Position zumindest bereichsweise dicht an eine Kabinendecke annähert und
wobei die Trennwand (16) mindestens eine Ausnehmung (30) zum Aufnehmen des Vorhangs (24, 38) bei in der geschlossenen Position befindlichem Körper (18) aufweist, die durch den Körper (18) in der geschlossenen Position abgedeckt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Trennwand in einer Kabine eines Fahrzeugs.
  • Eine solche Trennwand (im folgenden auch „Partition” genannt) ermöglicht in der Kabine eines Flugzeugs eine lichtdichte und/oder blickdichte Abtrennung zwischen Kabinenbereichen verschiedener Klassen, etwa Erster Klasse, Business-Klasse oder Economy-/Touristen-Klasse. Trennwände werden oftmals unterhalb von Über-Kopf-Staufächern (auch „Hatrack” oder „Over Head Stowage Compartments” bzw. „OHSC” genannt) montiert. Falls Trennwände in Kabinenbereichen angebracht werden sollen, in denen keine Über-Kopf-Staufächer angeordnet sind, werden die Trennwände zwischen Kabinenboden und Kabinendecke montiert. Solche Trennwände, die sich über die gesamte Kabinenhöhe erstrecken, werden nicht nur in den seitlichen („lateralen”) Bereichen positioniert, sondern auch im mittleren („Center”) Bereich. Trennwände dienen im übrigen nicht nur zur Abtrennung verschiedener Klassen voneinander, sondern fungieren zusätzlich als Befestigungs-/Aufnahmebereiche für Bildschirme, Baby-Aufnahmebehältnisse, kleinen Staufachern (so genannten „Doghouses”) und dergleichen.
  • Da sich innerhalb der Kabine eines Flugzeugs parallel zur Flugrichtung beispielsweise zwischen mittleren und lateralen Sitzplätzen Gänge befinden, die im Wesentlichen durch die gesamte Kabine und somit auch durch Klassenabtrennungen hindurch verlaufen, werden üblicherweise Trennvorhänge zum Überdecken der Gänge eingesetzt, die sich im geschlossenen Zustand beispielsweise jeweils zwischen einer seitlichen und einer mittleren Trennwand erstrecken und in Vorhangschienen geführt werden. Der verfügbare Bewegungsraum zumindest der Oberkante eines Vorhangs beschränkt sich dabei auf die Länge der Vorhangschiene. Die Vorhangschienen können zusätzlich mit Verkleidungselementen versehen werden, die einen Freiraum zur darüber liegenden Kabinendecke blickdicht schließen. Es wird dann von so genannten „Header Panels” oder „Curtain Headers” gesprochen. Je nach Kundenwunsch können zum Teil aber ebenfalls auch unverkleidete Vorhangschienen zum Einsatz in einer Flugzeugkabine kommen. Soll der Vorhang geöffnet bleiben, wird er üblicherweise an einer Seite mittels Druckknöpfen oder Magneten gerafft und an einer benachbarten Trennwand gehaltert.
  • Diese Kombination aus Trennwänden und Vorhang aus dem Stand der Technik weist einige Nachteile auf. So ist beispielsweise ein geraffter Vorhang permanent sichtbar, steht störend im Raum und ist unschön anzusehen. Ein geraffter Vorhang muss ferner so verstaut werden, dass ein Fluchtweg im Evakuierungsfall nicht beeinträchtigt wird. Ein Vorhang verdeckt außerdem unter Umständen Funktionssichtteile, wie zum Beispiel Monitore für das Bordunterhaltungssystem („In Flight Entertainment”, IFE), so dass durch die Besatzung immer wieder Kompromisslösungen beim Verstauen des Vorhangs gewählt werden. Ferner kann der erforderliche Bauraum für den gestauten Vorhang bei Trennwänden, größeren Kabinensystemen („Monumenten”) und dergleichen nicht anderweitig verwendet werden. Schließlich sticht die Kontur der Vorhangschienenverkleidung markant aus der Deckenkontur hervor, so dass die Klassenabtrennung nicht einheitlich gestaltet werden kann.
  • Aus der nächstkommenden DE 100 80 841 B4 ist eine Trennwand zum Abtrennen mindestens zweier Bereiche in einer Kabine eines Fahrzeugs bekannt, wobei die Trennwand einen bewegbar gelagerten Körper mit einer Vorhangschiene aufweist, wobei der Körper dazu eingerichtet ist, einen Gang mittels eines an der Vorhangschiene angebrachten Vorhangs zu überdecken, wobei sich der Körper bereichsweise dicht an eine Kabinendecke annähert.
  • In der DE 10 2004 017 078 A1 wird ein Fahrzeugsitzsystem gezeigt, das ein versenkbares armartiges Funktionsteil aufweist, welches auskragend zumindest teilweise oberhalb der Kopfebene eines Sitzbenutzers verläuft und Funktionselemente aufweist, die zumindest teilweise der Komforterhöhung dienen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist das Vorschlagen einer Abtrennung für eine Kabine eines Fahrzeugs, bei der ein Vorhang für einen Gang in der Kabine möglichst vollständig verstaut werden kann und dabei den Fluchtweg im Evakuierungsfall nicht beeinträchtigt und keine Funktionssichtteile verdeckt.
  • Die Aufgabe wird durch eine Trennwand nach Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die Aufgabe wird ferner durch eine Verwendung der erfindungsgemäßen Trennwand in einem Fahrzeug oder Flugzeug sowie durch ein Flugzeug mit der erfindungsgemäßen Trennwand nach den weiteren nebengeordneten Ansprüchen gelöst.
  • Im Gegensatz zu einer Abtrennung aus dem Stand der Technik werden bei der erfindungsgemäßen Trennwand die Vorhangschiene und deren optionale Verkleidung in einen Körper integriert, der mindestens in eine erste Position und in eine zweite Position bringbar ist, wobei ein besonders bevorzugter Körper als Klappe realisiert wird. Hierfür ist die erfindungsgemäße Trennwand relativ dick ausgeführt und weist eine zum benachbarten Gang hin um eine in der Trennwand angeordnete Achse schwenkbare Klappe auf, deren Kontur der Kabinendeckenkontur entspricht und im ausgeklappten Zustand sich bevorzugt an die Kabinendecke anschmiegt. In die Klappe integriert ist eine Vorhangschiene sowie optional Verkleidungselemente zum Ausfüllen des Raums zwischen der Kabinendecke und der Klappe. Die Klappe kann bevorzugt so in die Trennwand eingeklappt werden, dass die Klappe und die Trennwand in einer der beiden Positionen eine gleichmäßige, stetige und einheitliche, bündige äußere Oberfläche aufweisen. Die Trennwand ist dabei bevorzugt etwa durch eine entsprechende Ausnehmung so ausgestaltet, dass der in der Vorhangschiene verlaufende Vorhang vollständig innerhalb der Trennwand aufgenommen werden kann. Dadurch werden im Evakuierungsfall bei geöffnetem Vorhang keine Fluchtwege versperrt, der Vorhang behindert im geöffneten Zustand keine Sicht und die gesamte erfindungsgemäße Trennwand steht gänzlich zur anderweitigen Benutzung frei, wie etwa zur Integration von Funktions- oder Sicht-Anbauteilen.
  • Die Erfindung wird anhand von Figuren näher erläutert. In den Figuren werden gleiche Objekte durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. Es zeigen:
  • 1: eine Abtrennung aus dem Stand der Technik;
  • 2: eine erfindungsgemäße Trennwand;
  • 3: eine erfindungsgemäße Trennwand mit geöffneter Schienenklappe;
  • 4: eine Abwandlung einer erfindungsgemäßen Trennwand mit ausgeklappter Schienenklappe.
  • Die in 1 gezeigte Abtrennung zwischen zwei Klassen in der Kabine eines Flugzeugs repräsentiert den allgemein üblichen Stand der Technik. Gezeigt wird lediglich ein Ausschnitt aus dem Kabinenquerschnitt mit einem linken Über-Kopf-Staufach 2, einem mittleren Über-Kopf-Staufach 4, einer seitlichen Trennwand 6 und einer mittleren Trennwand 8. Die Trennwände 6 und 8 sind unterhalb der Über-Kopf-Staufächer 2 und 4 montiert und erstrecken sich bis zum Boden der Kabine. Ebenso sind Trennwände möglich, die direkt unterhalb der Decke montiert sind und sich bis zum Boden der Kabine erstrecken. Die seitliche Trennwand 6 verläuft schließlich von der linken Kabinenwand bis zu einem Gang in der Kabine, der durch einen Vorhang 10 verschlossen wird und sich bis zur mittleren Trennwand erstreckt. Da es immer wieder notwendig ist, den Gang auch im Bereich einer Klassenabtrennung ungehindert zu durchschreiten, muss der Vorhang 10 entsprechend geöffnet und passend verstaut werden können. Dazu ist der Vorhang 10 mit seiner oberen Kante in einer Vorhangschiene 12 verschiebbar gehaltert, wobei die Vorhangschiene 12 mittels zweier Paneele 14 verkleidet wird, die parallel zu den Trennwänden 6 und 8 verlaufen. Diese Paneele 14 verlaufen vom Gang aus gesehen vor und hinter der Vorhangschiene 12 und sollen den Bereich zwischen der Vorhangschiene 12 und der Kabinendecke insbesondere blickdicht bzw. lichtdicht schließen.
  • Diese verbreitete Konstruktion ist relativ unbefriedigend, da der Vorhang 10 unter Umständen Funktionssichtteile verdecken kann, geöffnet sichtbar im Raum steht und demnach eine unschöne Optik hervorruft. Die Gestaltung der Abtrennung ist weiterhin relativ ungleichförmig, da die Verkleidungspaneele 14 der Vorhangschiene 12 von den Trennwänden 6 und 8 deutlich hervorstehen.
  • Die erfindungsgemäße Trennwand 16 weist hingegen einen deutlich anderen Aufbau auf. Zunächst ist die erfindungsgemäße Trennwand 16 relativ dick ausgeführt, so dass ihre Erstreckung in der Längsachse der Kabine des Flugzeugs größer ist als die einer herkömmlichen Trennwand 6. Die Besonderheit der erfindungsgemäßen Trennwand 16 ist die in ihr integrierte Klappe 18, welche im geschlossenen Zustand – wie in 2 dargestellt – mit der Trennwand 16 eine einheitliche Oberfläche bildet. Exemplarisch ist die Klappe 18 so in der Trennwand 16 angeordnet, dass sie vollständig innerhalb der schmalen Seitenfläche 20 liegt, die zu einem Gang und zur Kabinendecke zeigt. Die Klappe 18 weist eine Breite auf, die etwas geringer ist als die Breite der schmalen Seitenfläche 20 der Trennwand 16. Die Klappe kann aber auch die Breite der Trennwand haben und auf der Trennwandkontur aufliegen.
  • In 3 wird die erfindungsgemäße Trennwand 16 gezeigt, bei der die Klappe 18 aus der schmalen Seitenfläche 20 herausgeschwenkt ist. Die Schwenkbewegung erfolgt bevorzugt um eine in der Figur nicht dargestellte Achse, die sich im oberen Bereich der Trennwand 16 befindet. Die Klappe 18 erstreckt sich exemplarisch bis in einen unteren Bereich der Trennwand 16 hinein und kann einen zur Trennwand 16 benachbarten Gang vollständig überbrücken. Ebenso ist es möglich, die Länge der Klappe so auszuführen, dass nur der halbe Gang abgedeckt wird und die andere Hälfte durch eine Klappe in einer gegenüberliegenden Trennwand abzudecken. Zum Abdichten des Zwischenraums zwischen der Trennwand 16 und der Kabinendecke weist die Klappe 18 eine gekrümmte Form auf, die der Form der Kabinendecke im Wesentlichen entspricht. Dazu ist erforderlich, dass auch die Trennwand 16 eine korrespondierende Form einnimmt, so dass sowohl bei geschlossener Klappe 18 eine bündige Oberfläche mit der Trennwand 16 entsteht als auch ein optimales Anschmiegen der Klappe 18 an die Kabinendecke im geöffneten Zustand.
  • In der Klappe 18 integriert ist eine Vorhangschiene 22, an der ein Vorhang 24 angeordnet ist. Die Vorhangschiene 22 ist in einem ersten Ausführungsbeispiel gekrümmt und nimmt die Form der Klappe 18 ein. Der Vorhang 24 ist daher bevorzugt so geschnitten, dass dessen obere Kante 26 der Krümmung der Vorhangschiene 22 folgt, während die untere Kante 28 des Vorhangs 24 bei geöffneter Klappe 18 parallel zum Kabinenboden – im Wesentlichen also horizontal – verläuft. Bei geöffneter Klappe 18 wird ersichtlich, dass die Trennwand 16 eine Ausnehmung 30 aufweist, in der sowohl der Vorhang 24 als auch die Klappe 18 angeordnet werden können. Dies hat zur Folge, dass die gesamte vordere Fläche 32 bzw. hintere Fläche 34 der Trennwand 16 für andere Anwendungszwecke als das Verstauen des Vorhangs 24 verwendet werden können. Zudem sind die äußeren Gestaltungsmöglichkeiten der Trennwand 16 und der Klappe 18 und des Vorhangs 24 derart flexibel, dass die aus der erfindungsgemäßen Trennwand 16 und dem Vorhang 24 gebildete Abtrennung nicht nur technische Vorteile aufweist, sondern auch optisch ansprechend ausgeführt werden kann.
  • In 4 wird eine andere Variante der erfindungsgemäßen Trennwand 16 in einem zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt. Dort weist die Trennwand 16 ebenfalls eine Klappe 18 auf, an der eine Vorhangschiene 36 angebracht ist, welche im ausgeklappten Zustand der Klappe 18 im Wesentlichen horizontal – im Wesentlichen parallel zum Kabinenfußboden – verläuft. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Vorhangschiene 36 lediglich eine gerade Form aufweist und einen bestimmten Winkel zum Kabinenfußboden einschließt, so dass auch der Vorhang 38 asymmetrisch gestaltet werden kann.
  • Bei den Ausführungsbeispielen aus der 3 und 4 ist den Klappen 18 gemein, dass sie eine zur Kabinendecke korrespondierende Form aufweisen, so dass sie sich im ausgeklappten Zustand an die Kabinendecke anschmiegen. Dies führt dazu, dass die aus der Trennwand 16 und dem Vorhang 24 bzw. 38 gebildete Abtrennung vollständig von der Kabinendecke bis zum Kabinenfußboden reicht. Zusätzlich können in die Trennwand 16, in die Klappe 18 oder in die Kabinendecke Verriegelungsmittel angeordnet werden, dies es erlauben, die Klappe 18 lösbar in ihrer ausgeklappten Position zu fixieren, so dass eine sichere Halterung des Vorhangs 24 bzw. 38 ermöglicht wird.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Trennwand 16 liegt darin, dass weder im Evakuierungsfall Behinderungen durch einen gerafften Vorhang noch Sichtbeeinträchtigungen von Funktionssichtteilen bestehen. Ein nicht benötigter Vorhang ist schließlich für die Passagiere nicht mehr sichtbar, da er vollständig innerhalb der Trennwand 16 verstaut werden kann. Insgesamt wird das Kabinendesign durch Transparenz und freie Sicht deutlich aufgewertet.
  • 2
    Über-Kopf-Staufach (Hatrack)
    4
    Über-Kopf-Staufach (Hatrack)
    6
    Trennwand
    8
    Trennwand
    10
    Vorhang (Stand der Technik)
    12
    Vorhangschiene (Stand der Technik)
    14
    Verkleidungspaneel (Verkleidungselement)
    16
    Trennwand mit integrierter Vorhangschienenklappe
    18
    Vorhangschienenklappe
    20
    Seitenfläche der Vorhangschienenklappe
    22
    Vorhangschiene
    24
    Vorhang
    26
    obere Kante des Vorhangs
    28
    untere Kante des Vorhangs
    30
    Ausnehmung in der Trennwand mit Vorhangschienenklappe
    32
    vordere Fläche der Trennwand mit Vorhangschienenklappe
    34
    hintere Fläche der Trennwand mit Vorhangschienenklappe
    36
    Vorhangschiene
    38
    Vorhang

Claims (14)

  1. Trennwand (16) zum Abtrennen mindestens zweier Bereiche in einer Kabine eines Fahrzeugs, wobei die Trennwand (16) einen schwenkbar gelagerten Körper (18) aufweist, der zumindest in eine geschlossene Position und in eine geöffnete Position bringbar ist und eine Vorhangschiene (22, 36) aufweist, wobei der Körper (18) dazu eingerichtet ist, in der geöffneten Position einen zur Trennwand (16) benachbarten Gang mittels eines an der Vorhangschiene (22, 36) angebrachten Vorhangs (24, 38) zumindest bereichsweise zu überdecken, wobei die Schwenkachse so angeordnet ist, dass sich der Körper (18) in der ersten Position zumindest bereichsweise dicht an eine Kabinendecke annähert und wobei die Trennwand (16) mindestens eine Ausnehmung (30) zum Aufnehmen des Vorhangs (24, 38) bei in der geschlossenen Position befindlichem Körper (18) aufweist, die durch den Körper (18) in der geschlossenen Position abgedeckt ist.
  2. Trennwand (16) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) um eine innerhalb der Trennwand (16) positionierte Schwenkachse schwenkbar gelagert ist.
  3. Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) eine gekrümmte Form aufweist, die mit der Form der Kabinendecke korrespondiert, so dass sich der Körper (18) in der geöffneten Position an die Kabinendecke anschmiegt.
  4. Trennwand (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangschiene (22, 36) eine Form aufweist, die mit der Form des Körpers (18) korrespondiert, wobei die Vorhangschiene (22, 36) bündig an der in der geöffneten Position der Kabinendecke entgegengesetzten Seite des Körpers (18) positioniert ist.
  5. Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangschiene (22, 36) an der in der geöffneten Position der Kabinendecke entgegengesetzten Seite des Körpers (18) beabstandet zum Körper (18) angeordnet ist.
  6. Trennwand (16) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorhangschiene (22, 36) eine gerade Form aufweist.
  7. Trennwand (16) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) Verkleidungselemente zum Verkleiden des Raums zwischen dem Körper (18) und der Vorhangschiene (22, 36) aufweist.
  8. Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) in einer zumindest bereichsweise zum Gang gerichteten Seitenfläche (20) der Trennwand (16) angeordnet ist.
  9. Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 2–8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse parallel zur Langsachse der Kabine ausgerichtet ist.
  10. Trennwand (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) und/oder die Trennwand (16) Verriegelungsmittel zum Verriegeln des Körpers (18) in der geschlossenen und/oder der geöffneten Position aufweisen.
  11. Trennwand (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (16) und der Körper (18) in geschlossener Position eine gleichmäßige, bündige gemeinsame Oberfläche bilden.
  12. Verwendung einer Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 1–11 in einer Kabine eines Fahrzeugs.
  13. Verwendung nach Anspruch 12, wobei das Fahrzeug ein Flugzeug ist.
  14. Flugzeug mit mindestens einer Trennwand (16) nach einem der Ansprüche 1–11.
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